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Washington :: Hauptstadt

.-^-.

  Monumente allerorten

An allen Ecken und Enden der Hauptstadt finden sich Monumente, und die New York Times hat Trends entdeckt. Jedes Jahr gibt es ein neues Monument, und jedes Jahrzehnt ein neues Museum.

Gegenwärtig sind es mehr als 160 Gedenkstätten und 75 Museen. Aufregung verursacht der neuere Trend, auch ausländischer Helden oder Ereignisse zu gedenken. Allmählich findet sich nämlich kein Platz mehr.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 00.57.49 Uhr, 31. Dez 2006 | Permalink
  Statt Nachrichten

Live strömt auf uns die Berichterstattung über die Ankunft des verstorbenen Präsidenten Ford in Washington ein. Alle Kanäle widmen sich dem Thema. Auch wer nicht ihn, sondern nur seine engeren Mitarbeiter erlebt hat, weiß, wie kompetent Ford im Vergleich zu seinen drei republikanischen Nachfolgern Reagan, Bush und Bush war. Dann kann man tolerieren, dass um diesen bescheidenen und anständigen Mann so ein Medienrummel veranstaltet wird.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.51.06 Uhr, 30. Dez 2006 | Permalink
  Aller Spaß hat ein Ende

Das böse Ende der Redskins-Saison ist endlich gekommen. Noch ein Spiel, dann kann das Team, über das man nur lachen oder weinen konnte, in Urlaub gehen. Unglücklicherweise wird über Football wohl laufend weiter berichtet werden, da Radio- und Fernsehsender über Sport berichten müssen, auch wenn es nichts zu berichten gibt. Vielleicht kommt der eine oder andere Spieler ins Gefängnis oder betrinkt sich - das reicht schon, um die Zeit zu füllen statt sie wichtigeren Themen zu überlassen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 17.07.48 Uhr, 30. Dez 2006 | Permalink
  15000 feiern

Der neue Bürgermeister Adrian Fenty erwartet 15,000 Gäste zur Feier seiner Wahl und Amtseinführung am Dienstag. Kurzfristig musste er die Feier auf den folgenden Samstag verschieben.

Für den Dienstag hat nämlich der Präsident einen Gedanktag für seinen Vorgänger Gerald Ford verschrieben. Daher wird die Bundesregierung geschlossen, und ihr schließen sich die meisten öffentlichen Stellen und ein Großteil des Privatsektors in der Hauptstadt an.

Am Dienstagmorgen dürften lange Strecken an der Massachusetts Avenue und der Wisconsin Avenue unpassierbar werden. Gegen 9 Uhr wird Fords Leichnam vom Kapitol zur episkopalischen Kathedrale überführt, die man nicht mit der katholischen St. Matthews Cathedral verwechseln sollte. Um halb zwölf geht's weiter zum Andrews Flughafen der Luftwaffe.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 19.03.18 Uhr, 29. Dez 2006 | Permalink
  Lieber tot als nach Baghdad

Zivilschutzmitglied James Dean kam aus Afghanistan zurück, wo er mit der Armee 18 Monate gedient hatte. Jetzt erhielt er die Einberufung zum Dienst im Irak. Da ließ er sich gestern lieber von der Polizei im Kreis St. Mary in Maryland erschießen, berichtet die Washington Post.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 01.01.00 Uhr, 28. Dez 2006 | Permalink
  Staatsbegräbnis

Die Vorbereitungen für das Staatsbegräbnis des 38. Präsidenten sind im Gange. Was letztlich geschieht, hängt von der Witwe Betty Ford ab, die wie im Falle Kennedy genauso berühmt wie ihr Mann war. Der Präsident zwischen Nixon und Carter wird oft als Übergangslösung angesehen, doch hatte er Gutes für sein Land geleistet. Zudem war er unterhaltsam, wenn stolperte oder stotterte und Humor bewies. Als ungewählter Präsident hatte er sich nicht die Raffinesse angeeignet, ohne die seit langem schon niemand mehr an das hohe Amt gelangt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.35.58 Uhr, 27. Dez 2006 | Permalink
  Weg von der Bombe

Vor Jahrzehnten wurden in den Bergen weit weg von Washington Bunker angelegt, um das Bundesfinanzsystem im Falle eines Bombenangriffs auf die Hauptstadt überleben zu lassen. Unter ein Hotel im Süden von Westvirginia wurden genug Betten in den Fels geschlagen, um dem Kongress das Überleben zu sichern. Heute werden Bundesbehörden aus der Hauptstadt in das Shenandoah-Tal verlagert.

Eine Bombe würde sich auf die 50 Meilen um Washington auswirken. Das Tal liegt gerade außerhalb der Bombenzone, berichtet die Washington Post.

Wer Atombomben wirft, wird wohl das Tal nicht vergessen. Die Umsiedlungsmotive hängen eher damit zusammen, dass in Virginia und Westvirginia einflussreiche Politiker sitzen, die im Kongress gern mal Gelder, und damit öffentliche Bauten, in ihre Wahlbezirke schieben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.14.59 Uhr, 26. Dez 2006 | Permalink
  Washington sehenswert

Der Kreis Loudon in Virginia lag einmal weit von Washington entfernt. Felder, Wälder und Wiesen sind nun bebaut, und die Bebauung und der Verkehr zwischen Leesburg und Washington sind so dicht, dass die Strecke länger erscheint. Der Unterschied zwischen Stadt und Land ist verwischt. Für die Bewohner des schnell gewachsenen Kreises hat seine Verwaltung nun einen öffentlichen Busdienst nach Washington eingerichtet. Nachdem der Kreis seinen eigenen Charakter verloren hat, können Besuche der Hauptstadt eine Beziehung zum eigenen Ort fördern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 10.55.53 Uhr, 25. Dez 2006 | Permalink
  Krippenspiel auf Warteliste

Während die einen sich auf das Krippenspiel beim Gottesdienst in den deutschsprachigen Kirchen in Washington freuen - so heute um 17 Uhr bei der katholischen Gemeinde in Potomac -, stehen Tausende noch auf Wartelisten am Flughafen in Denver, um zu ihrer Weihnachtsfeier zu gelangen - und werden sie voraussichtlich verpassen.

Der Präsident der USA sitzt mittlerweile gemütlich in Camp David bei Thurmont, Md. und schaut sich das Treiben vom Kamin aus an. Anscheinend fällt ihm nicht ein, ein paar Flugzeuge nach Denver zu senden, um die gestrandeten Steuerzahler aus der tagelangen Qual zu erlösen. Für die Vormenschlichen setzt er sich im Abtreibungsgerede ein, und für Tote in Wolkenkratzern nimmt er sich die Zeit, um sich vor Kameras zu profilieren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.05.42 Uhr, 24. Dez 2006 | Permalink
  Keine Mordhauptstadt

Die Hauptstadt der Vereinigten Staaten stand einmal im Ruf, auch bei der Zahl der Morde zu führen. Seit 21 Jahren ging diese Zahl auf und ab, und in diesem Jahr ist sie so niedrig wie vor 21 Jahren. Natürlich nur, wenn die letzten zehn Tage das Jahres keine Abweichungen von der Statistik bringen. Allmählich soll es kühl werden. Vielleicht bleiben die Ballermänner dann zuhause.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 21.49.09 Uhr, 21. Dez 2006 | Permalink
  Wackelt Todesstrafe?

Nachdem die Todesstrafe in Kalifornien und Florida ausgesetzt wurde, kommt sie nun auch in Maryland ins Wackeln. Die demokratischen Gouverneure von Maryland haben sie ohnehin nicht angewandt, doch weiß man ja nie, was die Republikaner vorhaben. Der Ansatz zum Angriff auf die Todesstrafe ist die verfassungswidrige Qual bei der vorgeschriebenen Prozedur mit der Giftspritze, die in Maryland zum gleichen Unheil wie kürzlich Florida führen können. Im vor allem im Süden archaischen Virginia wird die Todesstrafe hoch gehalten, während sie im District of Columbia unbekannt ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.30.58 Uhr, 19. Dez 2006 | Permalink
  Erste Rakete

Aus der Region der Hauptstadt wurde erfolgreich die erste Rakete in den Weltraum gesandt. Auf dem Weg nach Chincoteague, Va . sieht man vor der Marsch die Weltraumstation. Der Kontrast zwischen Naturpark mit Wildpferden und Technikpark ist bemerkenswert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 09.22.56 Uhr, 17. Dez 2006 | Permalink
  Feiern

national cathedral, homeless man
Zu den Weihnachtsfeiern, die in diesem Jahr oft recht luxuriös ausfallen, werden die zahlreichen Wohnungslosen der Hauptstadt nicht in die Büros und Hotels eingeladen.

Dafür brauchen sie jetzt noch nicht zu befürchten, in Schnee, Eis und Kälte umzukommen. Wie hier vor der Kathedrale der Protestanten kann sich jeder im Freien sonnen.

Im TShirt hängen zahlreiche Hausbesitzer Girlanden an Dächern und Zäunen auf. Washington wird allerdings nicht so bunt wie Baltimore. Dort sind viele Stadtteile nachts dank der ausgiebigen und farbenfrohen Lichtkunstwerke kaum noch wiederzuerkennen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 16.15.35 Uhr, 16. Dez 2006 | Permalink
  Polizeifrei

Große Teile der Stadt waren heute vormittag polizeifrei, als aus einem wunderbaren Nebel die Sonne hervorbrach. Die längste Sicherheitskarawane aus dem Weißen Haus hatte sich bei der National Geographic Society zu Besuch angesagt. Statt im Spaziergang in fünf Minuten dorthin zu laufen, wurde Polizei aus allen Ecken der Hauptstadt abgezogen, um stundenlang die Straßen zu sperren, bis man sich im Weißen Haus zum Aufbruch bequemte.

Wie soll die Polizei gegen Mord und Raub einschreiten, wenn sie Faulpelze schützt? Stundenlang konnten die Bürger die Bürogebäude um die NGS nicht betreten oder verlassen, und den Ärger bekommt zunächst die Schutzpolizei ab.

Derweil erkrankten 50 Studenten zum Semesterabschluss an einer Krankheit, die sich durch einen Virus öfter einmal auf Kreuzschiffen verbreitet. Da ein Teil der Studenten von der Catholic University of America schon in die Weihnachtsferien abgereist ist, werden dieselben Symptome bald wohl aus anderen Ecken der Vereinigten Staaten gemeldet werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.12.32 Uhr, 14. Dez 2006 | Permalink
  Kaum herbstlich

Bis Weihnachten gibt es vielleicht kein winterähnliches Wetter mehr, erklärt Radio WTOP. Heute morgen ließen ein wenig Regen und ein bedeckter Himmel Herbstfreuden erahnen - nun schon wieder Sonne - und es soll so bleiben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.15.07 Uhr, 13. Dez 2006 | Permalink
  Aufräumarbeiten

Der Kongress hat sich am Wochenende aufgelöst. Der neue kommt im Januar, mit einer neuen Zusammensetzung und Führung. Bis dahin wird feste spekuliert, was er eigentlich erreichen kann, wenn Präsident Bush seine Gesetze nicht unterzeichnen würde. Der hat allerdings andere Sorgen.

Seit die Wähler ihm bescheinigten, dass sie seine Irakpolitik nicht mögen, hat ein Ausschuss von Weisen dieselbe Meinung vertreten und erklärt, seine Anregungen seien nur ganz oder gar nicht umzusetzen. Er möchte seine Irakideen nicht aufgeben - und 21% der Umfragebeteiligten stimmen ihm zu -, aber vielleicht treffen die Marionettenführer eine andere Entscheidung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.04.00 Uhr, 11. Dez 2006 | Permalink
  Verkehr in der Hauptstadt

Die Hauptstadt schneidet im Vergleich der Verkehrsverhältnisse landesweit am schlechtesten ab. Grantige, strafzettelwütige Polizisten, Schlaglochrekorde auf den Straßen und Staufahren in der gesamten Region machen für manche das Fahren nicht mehr zum Vergnügen. Vielleicht sollte man dem Raum Washington, DC als Einheitsauto den Smart verschreiben - für die Wege von und zur UBahn, die trotz gewisser Anfälligkeiten landesweit als die beste und zudem sicherste gilt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.30.51 Uhr, 8. Dez 2006 | Permalink
  Baum stoppt Verkehr

Der Christbaum der Nation wird amtlich eingeweiht. Seit heute mittag sind daher weiträumig um das Weiße Haus die Straßen gesperrt. Ab 16.15 Uhr sollte der Verkehr schlimm werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 14.45.00 Uhr, 7. Dez 2006 | Permalink
  Washington kein Staat

Die Hauptstadt wird in diesem Jahr kein Staat. Das hat die republikanischen Kongressführung heute beschlossen. Der neue Kongress tritt im Januar zusammen und kann anders entscheiden. Vielleicht erhalten die Bürger dann das Wahlrecht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.44.39 Uhr, 5. Dez 2006 | Permalink
  Sommer im Dezember

Wenn das Thermometer an einem Tag um 40 Grad fällt, vom sommerlichen Warm auf winterliches Kalt, bleiben Stürme nicht aus. Zwar ist es noch warm und sonnig, doch fallen bereits starke Bäume um und lähmen den Verkehr im Raum Washington. Zum Glück sprechen die Vorhersagen nicht vom typischen Winterwetter mit Eis und Schnee wie in anderen Teilen der USA. In Washington kann es bis Weihnachten sommerlich bleiben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.14.22 Uhr, 1. Dez 2006 | Permalink
  Spürbar anders

Das amerikanische Papiergeld muss sich ändern, und zwar spürbar. Blinde und Sehbehinderte in den USA sind bei Banknoten, die für alle Werte gleich gestaltet sind, aufgeschmissen. Sie müssen sich auf die Auskunft Dritter über den Wert der Scheine verlassen. Das muss spürbar anders werden, bestimmte heute der Washingtoner Richter Robertson. 180 Länder verwenden Banknoten. Nur eins schafft es nicht, sie blindengerecht anzubieten, beklagt er.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 22.25.01 Uhr, 28. Nov 2006 | Permalink
  Christbaum selten

Baumschulen werden im Raum Washington so rar, dass nur noch wenige Anbieter Christbäume für Selbstabholer anbieten. Die wenigen überlebenden Baumschulen versorgen soweit möglich ihre Altkunden und rechnen damit, von der Ausweitung der Städte überrannt zu werden, bevor der gegenwärtige Bestand gewachsen und gesägt ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 17.29.55 Uhr, 26. Nov 2006 | Permalink
  Arbeit am Feiertag

Am Thanksgiving Day wird die Freundschaft mit den Indianern gefeiert. Dazu treffen sich die Familien im Rahmen der jährlichen Völkerwanderung. Gearbeitet wird nicht - fast alles ist geschlossen.

Das gilt allerdings nicht für alle Unternehmen im Reisewesen, von Tankstellen bis zu Flughäfen. Die Washington Post weist auch auf eine andere Gruppe hin: eBay-Händler in der Region der Hauptstadt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 11.00.34 Uhr, 23. Nov 2006 | Permalink
  Verkehr und Wind

Eins ist man gewohnt, das andere nicht. Der Verkehr besteht heute nicht aus Verkehr, sondern Stau. Das ist am Mittwoch vor, und am Sonntag nach Thanksgiving immer so. Bereits seit Montag bemerkt man, dass weniger Pendler in die Innenstadt fahren. Vor einigen Jahren fiel der Startschuss erst am Mittwochnachmittag, doch heute versucht jeder einen Vorsprung zu erhaschen.

Das ändert nichts am landesweiten Stau. Normalerweise ist jedoch nicht mit dem kalten Wind zu rechnen, der Regen treibt. Regen, Wind? Sie prägen nicht das Durchschnittswetter von Washington, auch nicht im Herbst. Bis Weihnachten darf es recht angenehm bleiben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 14.55.37 Uhr, 22. Nov 2006 | Permalink
  Vor Thanksgiving

Happy Turkey Day heißt es bereits häufig. Auf den Thanksgiving Day bereiten sich Reiselustige und Unternehmen vor. Die Sonderangebote ab Freitag sollen Käufer anlocken. Der Verkehr wird landesweit zum Erliegen kommen.

Thanksgiving ist der wichtigste Feiertag für die Familie. Alle bemühen sich, an diesem Tag zueinander zu kommen, selbst wenn es dann tagelang Truthahn und Truthahnreste und im Fernsehen Charlie Brown gibt. Man merkt es jetzt schon am Verkehr.

Glücklicherweise spielt das Wetter mit. Manche sprechen von subtropischem Wetter, obwohl das heute nach einer Übertreibung klang, die nur Nordeuropäer - oder vielleicht Besucher der Hauptstadt aus nördlichen Staaten wie Ohio, Michigan oder Wisconsin - in den Mund nehmen. Für hiesige Verhältnisse war es kühl und meist zu bewölkt - als Abwechslung und zur Einstimmung auf den Feiertag jedoch willkommen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 20.23.37 Uhr, 20. Nov 2006 | Permalink
  Thanksgiving auf Deutsch

KapelleDie katholische Gemeinde in Washington feiert in diesem Jahr wieder gemeinsam mit den evangelischen Schwesterkirchen das Thanksgiving-Fest mit einem Dinner am Vorabend, dem 22. November 2006, in der Pilgrim Lutheran Church an der Massachusetts Avenue in Bethesda.

Demnächst findet der weihnachtliche Gottesdienst im Saal, nicht dem Kapellchen der deutschsprachigen Gemeinde statt. Anmeldungen für Thanksgiving nimmt Pfarrer Schapfel bis zum 19. November 2006 entgegen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 14.02.44 Uhr, 19. Nov 2006 | Permalink
  Kaum noch Austern

Drei Austern leben pro Quadratmeter an der Mündung des Rappahannock Flusses in die Chesapeake Bay. Die Fischer wollen sie rausholen und dem Weihnachtsmenü hinzufügen. Meeresschützer wollen sie lassen, wo sie sind, damit sich der Bestand in dem Areal erholt, das seit 12 Jahren unter ihrem Schutz steht.

Die Austern sollen sich der veränderten Meeresqualität anpassen. Früher gab es dort soviele Austern, dass sie die Schifffahrt behinderten. Jetzt wird auf einen gerechten Interessensausgleich hingearbeitet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.16.50 Uhr, 19. Nov 2006 | Permalink
  Grün im Museum

Konkrete Lösungen für grüne Bauvorhaben in der Region Washington werden gegenwärtig im National Building Museum an der Judiciary Square Metrostation angeboten. Vom American Institute of Architects bis zu Bosch sind Berater, Handwerker und Hersteller mit Ratschlägen und Produkten vertreten.

Die ausgestellten Projekte erfassen von Verbesserungen an bestehenden Gebäuden ebenso wie den Neubau und die umweltfreundliche Stadtplanung. Selbst wer mit dem Thema nichts am Hut hat, kann diese Gelegenheit nutzen, das beeindruckende Museumsgebäude zu bewundern, welches mit seinen 2,40m dicken Säulen vor 120 Jahren als Pension Bureau erbaut wurde. Ein Fries von Caspar Buberl umrahmt mit einer Länge von 400m das gesamte Gebäude.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.58.47 Uhr, 18. Nov 2006 | Permalink
  Gangs

Die Polizei in Fairfax County in Virginia versucht, der Gefahr der mehr als 200 Gangs Herr zu werden. Gleichzeitig wird in Washington, DC berichtet, dass der bewährte Polizeichef abberufen werden soll, nachdem Fenty Bürgermeister wurde, der Chef Ramsey nicht mag.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 22.20.01 Uhr, 17. Nov 2006 | Permalink
  Hoffnung für Virginia

Jahrzehntelang vermittelte Virginia den Eindruck, reaktionär und archaisch werden zu wollen. Bei der Wahl vom 7. November 2006 wurde deutlich, dass der Norden, der Bereich um die Hauptstadt, dieses Image abschüttelt.

Das Wahlverhalten, Ansichten über Mitbürger und gemeinsame Verantwortung und vielerlei wandeln sich. Damit wird der Norden des Staates allmählich wie die Kreise in Maryland um die Hauptstadt herum, - ausgewogener, demokratischer, mit Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl und nicht nur mit persönlichem Eigentum als dem höchsten Gut, dem sogar Menschenleben weichen müssen. Ein Bericht der Washington Post vom 16. November 2006 belegt diesen Trend.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.47.41 Uhr, 16. Nov 2006 | Permalink
  Klimaproblem gelöst

Seit der Ansprache von Präsident Bush über die Notwendigkeit, Energie zu sparen, hat sich kein Hurrikan mehr an die Golf- oder Ostküste gewagt. Die Hurrikansaison ging ohne jeden Schaden vorüber.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 20.26.40 Uhr, 15. Nov 2006 | Permalink
  1000 Ehen

In Virginia, wo der Schutz der Ehe vor Gleichgeschlechtlichen bei den letzten Wahlen vor einer Woche bestätigt wurde, ist die Verehelichung zu einfach. Daher ist der Staat bei Betrügern besonders beliebt. Ein eindrucksvolles Beispiel liefert das Standesamt in Arlington, Va auf der anderen Seite des Potomac. Die Washington Post berichtet, dass dort über 1000 Ehen missbräuchlich zum Einwanderungsbetrug geschlossen wurden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 22.18.44 Uhr, 13. Nov 2006 | Permalink
  Warm und laut

Bei 25 Grad lassen sich gut Bäume fällen und Rasen fegen. Sicherlich gefällt das Wetter auch den Studenten, die einen Orden gegründet haben, damit in ihrer Villa bis zu 15 Mitglieder Parties feiern und die Miete teilen können. Die Hauptstadt-Bestimmungen gestatten zwar nur sechs Bewohner pro Haus in Georgetown, doch für religiöse Anstalten gibt es eine Ausnahme, die die Nachbarn auf die Palme treibt. Dabei haben die Studenten doch gut studiert: Den Bebauungsplan.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.39.37 Uhr, 11. Nov 2006 | Permalink
  38 Jahre

Häuser lassen sich nicht mehr verkaufen. Seit 38 Jahren gab es keinen solchen Preisverfall wie heute. Das war ja vorhersehbar. In der Hauptstadt gab es schon vor Monaten, wenn nicht gar Jahren erstaunliche Finanzierungsangebote: Tilgungsfreie Hypotheken, 100% Finanzierung, kein Geld erforderlich. Unsere Vorhersagen stimmten. Unsere Erwartungen wurden heute übertroffen - vom Wetter. Richtig schön warm, so wie im Dezember 1982. Und kein Blizzard wie im November 1987, der den Verkehr selbst auf den Brücken über den Potomac stoppte und die Reisenden in Notlagen brachte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 23.47.47 Uhr, 10. Nov 2006 | Permalink
  I-Tüpfelchen

Das I-Tüpfelchen setzte die Region um die Hauptstadt der Wahl auf. Nachdem Jim Webb in Virginia mit dem heutigen Verzicht von George Allen auf eine Wahlüberprüfung den letzten Senatssitz einem Republikaner abnahm, befindet sich auch das Oberhand fest in der Hand der Demokraten. Im Haus besitzen sie ohnehin seit Dienstagnacht die Mehrheit. Geführt werden sie von Nancy Pelosi, die aus dem Nachbarstaat, nämlich Baltimore, MD stammt. Maryland sandt mit kaum weniger Drama ebenfalls einen Demokraten in den Senat. Nur Washington hatte, wie immer, nicht zu sagen, weil die Hauptstadt kein Wahlrecht für den Kongress genießt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 21.38.46 Uhr, 9. Nov 2006 | Permalink
  Wahllokale im Raum Washington

Die Wahllokale im Raum Washington schließen bald. Die Plakate werden in den nächsten Stunden eingesammelt, die Urnen zu Zentralen gebracht. In Maryland wird das zweite Experiment mit elektronischen Wahlgeräten ausgewertet. Dort gab es zwar Probleme, doch wirkten sie sich anscheinend nicht so wahlverhindernd aus wie bei den Vorwahlen.

Der Verkehr war am Nachmittag nicht nur wegen des Regens schlimmer als sonst. Viele Wahlberechtigte eilten früher als sonst heim, um ihre Stimme abzugeben.

Obwohl die Wahllokale westlich der Ostküste noch einige Stunden geöffnet bleiben, werden bereits die ersten Hochrechnungen verkündet, und es wird feste spekuliert. Kommt es zum großen Schnitt in der Bundespolitik oder bleibt alles beim Alten? Werden mehr Staaten von Republikanern oder von Demokraten regiert? Was wird sich auf Kreis- und Stadtebene tun?

Wahlbetrug scheint heute eine bedeutende Rolle zu spielen. Eine Belohnung von $250.000 wurde bereits für Hinweise ausgesetzt. In Virginia sollen automatisierte Anrufer im Namen der Demokraten demokratische Wähler anrufen haben, um sie von der Wahl abzuhalten. In Maryland soll Gouverneur Ehrlich Schwarze mit Bussen aus dem Nachbarstaat Pennsylvania in schwarze Bezirke gebracht haben, wo sie Flugblätter verteilten, die Ehrlich als Demokraten bezeichneten - was er nun einmal nicht ist, selbst wenn er gern die Stimmen schwarzer Demokraten hätte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.29.33 Uhr, 7. Nov 2006 | Permalink
  Regen beeinflusst Wahl

Regen und Überschwemmungen beeinflussen den Wahlvorgang. Das wirkt sich erfahrungsgemäß zulasten der Demokraten aus. Zudem wurde heute gemeldet, dass vermutete Wähler demokratischer Kandidaten in Virginia Anrufe erhielten, die sie an falsche Wahllokale umleiteten. Eine Untersuchung wurde bereits eingeleitet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.29.56 Uhr, 7. Nov 2006 | Permalink
  Auf jede Stimme kommt es an

Wenn die Umfragen stimmen, kommt es morgen in Virginia und Maryland auf jede Stimme an. Im District of Columbia hört man interessanterweise von den Wahl vor Ort wenig, auch wenn man von der Werbung aus der Umgebung pausenlos bestrahlt wird. In DC ist aus der Erfahrung der Vergangenheit recht klar, dass die demokratischen Kandidaten gewinnen werden. Das Blatt kann sich allerdings schnell wenden, wenn die Republikaner allein in die Wahllokale gehen, weil sich der Rest der Bevölkerung auf ein günstiges Ergebnis verlässt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.45.13 Uhr, 6. Nov 2006 | Permalink
  Stau im PC

Lehrer konnten die Noten nicht mehr eintragen, als der dafür vorgesehene Computer streikte. Der Grund soll in dem Stau liegen, den die Lehrer auslösten, als sie zum ersten Mal im gesamten Kreis Montgomery im Nordwesten von Washington das System benutzten.

Mit 2,4 Milliarden Dollar soll der Stau in derselben Region auf den Straßen beseitigt werden. Der Inter County Connector wird 12 km lang und wurde nun von Gouverneur Ehrlich genehmigt. Demnächst sollen die ersten Enteignungen stattfinden. Der Plan enthält eine Überraschung: Die Benutzer sollen saftige Gebühren zahlen.

Zu geringeren Kosten ließe sich in der Hauptstadtregion wohl ein System der grünen Wellen einrichten, an dem es durchgehend fehlt, um den Verkehr effizienter durchzuschleusen. Oder wie wäre es mit drei schmalen Spuren statt zwei viel zu breiten auf den meisten Hauptverkehrsadern?.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.36.30 Uhr, 4. Nov 2006 | Permalink
  Keine Resonanz

Der Fotoskandal in Afghanistan findet in der Hauptstadt kaum ein Echo. Einerseits bestimmen die Kongresswahlen am kommenden Dienstag die Tagesthemen. Andererseits ist das Thema wegen Abu Ghraib für die USA heikel. Zudem könnten sich im multinationalen Camp Warehouse Soldaten anderer Truppen ebenso wie die deutschen Soldaten verhalten haben. Man wird sehen, ob die Nachrichten in Washington den Skandal ab Mittwoch anfassen wollen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.30.34 Uhr, 4. Nov 2006 | Permalink
  Licht auf Strassen

Liegt es an den Wahlen? Um den Dupont Circle finden sich Straßenbaustellen, neue gepflegte Kreuzungen und vor allem eine Straßenbeleuchtung, die fast vorbildlich ist. Die numerierten Nordsüdstraßen, die alphabetisierten Ostweststraßen und die querverlaufenden Avenues wirken auch an Freitagabenden freundlich und einladend.

Vielleicht stellen die Verbesserungen auch eine Reaktion auf die Kriminalität dar, die den Ausgang am Freitagabend zu einem besonders gefährlich Erlebnis werden ließ. Von gefährlich zu romantisch ist es in dieser beliebten Gegend der Hauptstadt der USA nur ein kleiner Schritt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 21.48.16 Uhr, 3. Nov 2006 | Permalink
  Reisen zur Wahl

Da es in Washington nichts zu tun gibt, hat sich der Präsident heute morgen für die nächsten Tage freigenommen. Wo man ihn sehen will, wird er zur Wahlkampagne erscheinen. Das ist natürlich nicht überall der Fall. Die Hauptstadt kann sich nach Belieben befreit oder verlassen fühlen. Sie darf ohnehin niemanden in den Kongress entsenden, der Entscheidungen treffen dürfte.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.14.00 Uhr, 2. Nov 2006 | Permalink
  Wo wird gegruselt?

Die Gruselliste beim Nachrichtensender WTOP ist eine gute Informationsquelle für Halloween-Gruseleien.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 02.02.00 Uhr, 30. Okt 2006 | Permalink
  Mhz internationales Fernsehen

Der MHz World View TV gibt Änderungen bekannt, die primär Kabelempfänger und Liebhaber der australischen Serie Water Rats betreffen. Zudem werden die Programme des italienischen Sender RAI nicht mehr ausgestrahlt. Andererseits kommen nun Sendungen aus Russland und Nigerien zum Zuge. Der Antennenempfang erfolgt weiter über Kanal 56. Die Washington Post hat die gemeinnützige Anstalt MHz Networks in ihr Programm aufgenommen. Die Deutsche Welle wird abends um 19.30 Uhr auf Englisch ausgestrahlt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 02.02.00 Uhr, 28. Okt 2006 | Permalink
  Schützt die Kinder

Das Fangenspielen auf dem Schulhof muss aufhören, denn Kinder könnten sich verletzen und Schulen verklagt werden. Erst wenn sie älter sind, kann man ihnen Gefahren zumuten. Beispielsweise wurden die protestierenden Studenten an der Gallaudet Universität in Washington heute mit einer Raupe aus dem Weg geschoben. Andere dürfen mit 17 im Krieg der Gefahr ins Auge sehen - allerdings daheim mit 20 noch keinen Alkohol anrühren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.11.17 Uhr, 25. Okt 2006 | Permalink
  Jesuiten hypokritisch?

Ein Fundamentalist nennt die Jesuiten an der Washingtoner Georgetown Universität hypokritisch, da sie eine Professur nach Robert Drinan benannt haben, der angeblich die Abtreibung bef&uul;rwortet. Die Professor für Menschenrechte könnte genauso gut nach Attila benannt werden, ergibt sich aus der Pressemitteilung von Human Life International. Interessanterweise fallen die Fundamentalisten oft genug wegen ihres eigenen hypokritischen Handels auf - was sie ihren Schafen verbieten, tun ihre Führer wie wilde Wölfe.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 21.33.48 Uhr, 23. Okt 2006 | Permalink
  Studenten im Hungerstreik

Die taubstummen Studenten an der berühmten Gallaudet Universität lehnen die neugewählte Rektorin mehrheitlich ab. Sie marschierten als Protestaktion zum Kapitol. Einige befinden sich im Hungerstreik. 133 wurden von der Polizei wegen der Demonstrationen festgenommen. Der Streik eskaliert. Hoffentlich endet er nicht wie das Massaker an der Kent State Universität während des Vietnamkriegs.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 21.04.02 Uhr, 23. Okt 2006 | Permalink
  Schock and Awe und Ablenkung

Vor den Wahlen spricht der Präsident nicht mehr von Shock and Awe, dem Irak-Kriegsmotto. Aus der kurzen, schmerzlosen Schlacht mit buntem Feuerwerk in malerischen Sanddünen ist auch für Amerika ein fieser Krieg geworden. Opfer hat mittlerweile jedes Dorf zu beklagen, und das stimmt gegen den Krieg. Wahlen kann Bush jedoch nur gewinnen, wenn er Angst macht, und sie ist in diesen Tagen wieder sein Hauptthema.

Umso wichtiger wird für die Bevölkerung die Ablenkung von unangenehmen Themen. Die Jugend liest, etwas pauschalisiert ausgedrückt, keine Zeitung und hört keine Nachrichten, sondern informiert sich über die satirische Daily Show und glaubt jedes Wort, um sich anschließend dem eigenen Schicksal samt den verpassten persönlichen Beziehungen zuzuwenden, die sich über die Craigslist flicken lassen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.56.04 Uhr, 21. Okt 2006 | Permalink
  Rot und rund

Wer gewinnt die heißumgekämpften Kongresswahlen? Die roten Staaten mit den Republikanern, den vielen Dicken und mehrheitlich Traditionstreuen? Oder die blauen Staaten mit den Demokraten, den vielen Sündern, den besserbezahlten Lehrern und mehr erfolgreichen Schulabschlüssen? Die Antwort hat auch der Sender WTOP nicht, der auf einige Unterschiede zwischen blau und rot hinweist. Der Raum Washington hat jede Farbe samt Schattierungen zu bieten. Beispielsweise gilt Virginia als rot, doch Nordvirginien bei Washington ist eher blau.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.19.02 Uhr, 19. Okt 2006 | Permalink
  Rekord erklärt

Ein Rekord des Großraums Washington erklärt sich leicht. Wie die Washington Post am 17. Oktober 2006 berichtet, gibt es in den USA keine Gegend, in der so viele Personen zur Arbeit den eigenen Kreis verlassen.

Da die meisten Vororte in den Kreisen Montgomery, Prince George's, Arlington und Fairfax wegen der Beschäftigungsmöglichkeiten in der Hauptstadt entstanden und zudem diese Orte im Sommer eine Zuflucht aus dem versumpften und heißen Washington boten, ist dieser Rekord glaubhaft.

Heute kommt hinzu, dass viele Arbeitnehmer aus Virginia nach Maryland fahren und Marylander in Virginia arbeiten. Wer die American Legion Bridge und die Wilson Bridge beobachtet, wundert sich nicht, wenn diese Region auch im zwischenstaatlichen Pendelverkehr führen würde. Aber ein verfehlter Rekord würde auch nicht verwundern, weil diese Nachbarn wie Feuer und Wasser zueinander stehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.52.47 Uhr, 17. Okt 2006 | Permalink
  Verkehr nimmt zu

Der Weg zur Arbeit dauert mittlerweile so lang, dass amtliche Formulare ihn nicht mehr verzeichnen können. Die Zensuspapiere gingen von einem Maximum von 99 Minuten aus, doch lassen sich immer mehr Pendler auf noch längere Fahrten ein. Das Haus um 5 Uhr zu verlassen wird immer unvermeidbarer. Nur knapp über vier Millionen Amerikaner gehen ihrem Beruf im trauten Heim nach, ermittelte das Transportation Research Board am 16. Oktober 2006 laut dem Nachrichtensender WTOP. Auch im Raum der Hauptstadt Washington ist der Trend zu überlangen Wegen bemerkbar, doch liegt die Zahl der Hausarbeiter vergleichsweise hoch.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 20.40.24 Uhr, 16. Okt 2006 | Permalink
  Grippeimpfung

Gratis bietet der Nachrichtensender Radionsender WTPO heute die Grippeimpfung an. Das Medical Center der George Washington University arbeitet mit dem Sender zusammen. Die Impfung findet an der Foggy Bottom-UBahnhaltestelle statt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.42.00 Uhr, 16. Okt 2006 | Permalink
  Semsterferien

Die ersten Studenten kehren für ihre Semesterferien heim. Sie hatten bereits um den 15. August das College-Leben begonnen. An manchen Colleges wurde über die Feiertage weiterstudiert. Daher erhalten die Studenten noch eine ganze Woche frei. Andere Uni mit späterem Semesteranfang gewähren dafür vielleicht freie Brückentage an Thanksgiving. In Washington erregt die landesweit berühmte Gallaudet-Uni der Tauben und Stummen Aufsehen: Die Studenten haben einen perfekten Protest ausgerichtet. Die Verwaltung lässt nach fast einer Woche der Unruhe 133 Studenten festnehmen. Das Ziel der Studenten ist verständlich: Sie wollen einen Unipräsidenten, der ihre Sprache spricht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.07.00 Uhr, 15. Okt 2006 | Permalink
  Verdorbener Abend

Wo abends am meisten los ist, geschehen auch die meisten Überfälle, zeigt eine Karte der Washington Post: Adams Morgan, Mount Pleasant, Columbia Heights und U Street liegen an der Spitze. In einem Drittel der Fälle spielt eine Schusswaffe eine Rolle. Messer finden immer mehr Einsatz. An Freitag- und Samstagabenden rechnet die Polizei mit fünf Raubüberfällen pro Stunde.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.11.00 Uhr, 14. Okt 2006 | Permalink
  Handschrift

Das Schreiben auf der Tastatur des Computers nimmt so überhand, dass Kinder kaum noch handschriftlich schreiben lernen, was auch ihre Denk- und Lernfähigkeit beeinflusst - und nicht zum Guten. Andererseits wird dadurch das Schriftbild international und überall verständlich. Wenn früher ein Brief aus Amerika nach Europa kam oder den umgekehrten Weg ging, haperte es mit dem Lesen vielfach, weil die Handschriften auf beiden Kontinenten sehr unterschiedlich sind. Da empfahl sich doch die Schreibmaschine - und bei Echtzeitbedarf - als Verläufer des Instant Messaging das Telexgerät.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.10.24 Uhr, 11. Okt 2006 | Permalink
  Der Kanal stinkt

Wenn das warme Wetter in den nächsten Tagen vom eisigen Wind weggeblasen wird, fegt er hoffentlich auch den Sumpfgestank aus der Hauptstadt. Auf der heutigen National Mall konnte man früher Boot fahren, und der Sumpf wurde durch die Kanäle entwässert. Damals ist noch so mancher Politiker in den Bordellen versumpft, die vor dem Kapitol angesiedelt waren. Heute stinkt es weiterhin bei halbwegs warmen Wetter am C&O-Kanal, als würden dort Leichen verwesen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.32.13 Uhr, 10. Okt 2006 | Permalink
  Am besten zuhause bleiben

Heute regnet es nicht nur, sondern auch Gullydeckel fliegen in die Luft. Das hatten wir ja schon öfter, vor allem in Georgetown. Vielleicht besteht eine Verbindung zwischen beiden Vorgängen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.26.26 Uhr, 7. Okt 2006 | Permalink
  Bush und Kohl einig

Ex-Präsident Bush und Altbundeskanzler Kohl sprachen heute abend an der deutschen Botschaft in Washington. In ihren Vorträgen würdigte jeder die Leistungen des anderen, insbesondere die Beiträge zur Wiedervereinigung Deutschlands.

Förderer des Festaktes war der Staat Sachsen. Von Dresdner Stollen über Meissner Prozellan bis zu Glashütte Uhren stellte sich der Freistaat vor, der auch durch seine Leistungsfähigkeit im Technologiebereich - repräsentiert durch eine High-Tech-Violine von der Qualität der besten Violine der Library of Congress-Sammlung - beeindruckte.

Bei hervorragendem Sommerwetter wurde die Feier im Residenzgarten und der Botschafterresidenz ein gelungenes Ereignis.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 23.15.34 Uhr, 3. Okt 2006 | Permalink
  Verdecktes

Wer in dieser Region ein Auto kauft, findet bei Händlern alle möglichen Zusatzkosten. Vom Nummernschild bis zur Document Processing Fee reichen sie. Die Doc Fee steigt nun landesweit, manchenorts gar auf knapp $1.000. Da sind wir in dieser Region noch gut dran. Beispielsweise hat Maryland nur eine Erhöhung auf maximal $100 zugelassen. Günstig ist in der Hauptstadt auch, dass man leicht vergleichen kann, denn nach Virginia oder Maryland ist es ein Katzensprung, und Pennsylvania, Delaware und West Virginia sind in einer Stunde zu erreichen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 15.57.00 Uhr, 3. Okt 2006 | Permalink
  Geld für Stimme

In Maryland versendet der Gouverneur Ehrlich Geld - mit Wahlpropaganda. Die Ein-Dollar-Note verbindet er mit dem Wunsch, ihm $25 für die Kampagne zu spenden und den Dollar zurückzugeben.

Das Wahlgesetz schreibt jedoch vor, dass Wahlausgaben mit Schecks zu bestreiten sind, nicht Bargeld. Zudem ist es illegal, Wähler mit Geldgeschenken zu beeinflussen.

Ehrlich legt das Gesetz anders aus. Selbst wenn es eine Lücke enthalten sollte, fragt sich, ob Wähler ihn für Lückenfindung belohnen wollen. Normalerweise ist selbst der Anschein eines Fehlverhaltens zu vermeiden.

Eigentlich wollte sich Ehrlich auf die Kampagne gegen den Bürgermeister von Baltimore konzentrieren, dem er vorwirft, das Ziel der Reduzierung der Morde von über 300 im Jahr auf 175 verfehlt zu haben. Bürgermeister O'Malley verweist darauf, dass die Zahl stark zurückgegangen ist und der Staat, dem Ehrlich vorsteht, Mittel für die Polizei gestrichen hat.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.54.44 Uhr, 30. Sept 2006 | Permalink
  Schweizer Abstammung?

Der Swiss Club, dem Auslandsschweizer und auch Amerikaner und andere schweizerischer Abstammung angehören, ist in Washington sehr aktiv. Familienforschung zum Nachweis der Abstammung von Schweizern wird das Thema einer kostenlosen Veranstaltung an der schweizer Botschaft, 2900 Cathedral Avenue, NW, in der Hauptstadt mit dem Titel Discovering Your Roots sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 19.14.01 Uhr, 29. Sept 2006 | Permalink
  Es tut sich was: Luft

Die Luftqualität hat sich in diesem kühlen Sommer verbessert, berichtet die Washington Post am selben Tag, an dem ein Wirbelsturm durch die Region bläst und Bewohner von Trailer Parks in fremde Keller zwingt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.54.39 Uhr, 28. Sept 2006 | Permalink
  Neues Leben

Zum Leben erweckt werden soll eine Ecke der Chesapeake Bay. Ihr werden Betonteile der abgerissenen Wilson Bridge zugeführt, die Maryland mit Virginia verbindet und durch einen Neubau ersetzt wurde. Austern und Krustentiere siedeln sich gern auf dem Beton an, die ihrerseits Fische anlocken. Auch die Fischer machen sich Hoffnungen. Gegenwärtig ist der untere Abschnitt der Bay ein sandiges totes Meer.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.41.59 Uhr, 28. Sept 2006 | Permalink
  Allens Witze

Der ehemalige Gouverneur von Virginia will als Senator im Bundesparlament wiedergewählt werden und macht Witze über Bunte. Mittlerweile stellt sich heraus, dass er auch Neger mit rassistischen Schimpfworten belegt hat. Dass das zum Thema wurde, hilft ihm über ein anderes Problem hinweg, dass er nämlich kürzlich eine jüdische Abstammung entdeckt hat, die als irgendwie peinlich dargestellt wird.

Diesen Punkt kommentiert wiederum Charles Krauthammer in der Washington Post am 27. September 2006, die diesem Rechtsradikalen ein Forum bietet. Er erklärt, dass alle irgendwie jüdisch sind und das Thema Allen nichts Besonderes bedeutet, sodass man also guten Gewissens Allen wählen darf. Ob das die Wähler überzeugt? Sein Gegenspieler hat auch ein Problem, weil er alle Frauen als ungeeignet für den Wehrdienst bezeichnet hatte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.02.53 Uhr, 27. Sept 2006 | Permalink
  Fundamentalisten

Die hier vertretene Auffassung, dass der amerikanische christliche Fundamentalismus die amerikanische Politik unterminiert und genauso extrem wirkt wie der Fundamentalismus anderer Religionen in anderen Regionen der Welt erörtert zustimmend Ex-Senator John Danforth gerade im Fernsehprogramm Meet the Press.

ˆKˆSein Buch Faith and Politics behandelt das Thema und warnt vor den Folgen des Konsensverzichts. Er spricht gerade von der Unterwanderung der republikanischen Partei durch religiöse Extremisten - das ist für einen einflussreichen Republikaner etwas Neues.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 14.29.02 Uhr, 24. Sept 2006 | Permalink
  Sklaven auf Plantagen

Das geschichtsbewusste Amerika feiert seine Plantagen und die Sommersitze der Herrscher aus alten Zeiten. Die schwarze Bevölkerung wollte damit nichts zu tun haben. Die Gebäude wecken Erinnerungen an Sklaverei und nichts Positives.

ˆKˆDie Ausnahme bilden Orte, die an die Underground Railroad erinnern, wie das von Quäkern gegründete Guilford College in Greensboro, NC - der Weg zur Freiheit im Norden über Verbindungen zu Vertrauten im Anti-Sklaverei-Untergrund.

ˆKˆAllmählich macht sich jedoch auch ein gesunder Stolz auf Leistungen bemerkbar, mit denen Sklaven zum Glanz der Plantagen beigetragen haben. Ohne ihre Hilfe würden diese nicht existieren, berichtet die Washington Post. Also können ihre Nachfahren ebenso die historischen Orte feiern wie die Nachkommen der Herrscher und sonstigen Weißen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.51.46 Uhr, 24. Sept 2006 | Permalink
  Spinat und andere Angreifer

Die Warnungen vor Spinat mit riskanten Bakterien haben Hagerstown, MD zu spät erreicht, um eine dortige Bürgerin vor dem Tod zu bewahren. Neben dem Spinat mit E. Coli-Verseuchung drohen uns weiterhin die Mücken mit ihrem Angriff. Solange es gelegentlich regnet und die Temperaturen wie gestern die Mücken zum Stechen reizen, bleibt die Nilvirus-Gefahr bedeutsam. Als nächstes wird die Grippe wohl wieder zum Thema.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.40.43 Uhr, 24. Sept 2006 | Permalink
  Gefahr an der Uni

In der Nähe von Washington befindet sich die University of Maryland. Sie ist durch Krawalle nach Sportereignissen aufgefallen. Diese werden dazu beigetragen haben, dass sie nun als zweitgefährlichste Uni im Lande gilt. Dennoch genießt die Uni in College Park, MD einen hervorragenden Ruf. Wie auch in der Hauptstadt Washington, DC , die manchmal als gefährlich bezeichnet wird, reichen die durchschnittliche Umsicht und - wie überall - etwas Glück aus, um etwaige Gefahren zu vermeiden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.38.08 Uhr, 23. Sept 2006 | Permalink
  Falsche Pille

In Herndon, Virginia erfolgten die erste Beschlagnahmen in Geschäften, die die Pille in unzugelassener Form verkauften. Mittlerweile sind drei Schwangerschaften bekannt, die zum Teil auf das falsche Produkt unter der Bezeichnung Perla zurückgeführt werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 23.13.46 Uhr, 21. Sept 2006 | Permalink
  Mit Drogen ins Kapitol

Einer der zahlreichen, voneinander unabhängigen Polizeidienste in Washington ist für das Kapitol zuständig. Die seit 1828 aktive United States Capitol Police wird ihre Sicherheitsvorkehrungen überprüfen, nachdem heute ein 20-Jähriger aus Silver Spring, MD mit einer Handwaffe und Drogen ins Kapitol stürmte und sie dazu zwang, das Parlament zu schließen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 19.14.46 Uhr, 18. Sept 2006 | Permalink
  Fehler bei Wahl

Die Vorwahlen in Maryland litten etwas unter den fehlenden Zugriffsdaten für die elektronischen Wahlgeräte, die ihrerseits zu spät angeliefert worden waren. Trotz sorgfältigster Vorbereitungen waren die Zugriffsdaten in ihren vorschlossenen Beuteln nicht mit den sonstigen Kleinigkeiten zu den Wahllokalen gebracht worden. Die Hauptwahlen im November werden besser ablaufen, versprach Paul Valette, der laut Washington Post die Verantwortung für den Fehler im Kreis Montgomery übernahm.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 19.47.26 Uhr, 17. Sept 2006 | Permalink
  Philosophie ist schwer

Auch die Medien in Washington vermitteln den Eindruck, der Papst hätte einen anderen Glauben angegriffen. Dieser Eindruck verschwindet völlig, wenn man den Text der päpstlichen Vorlesung, oder auch nur sein erstes Viertel, liest.

Nicht umsonst studiert man in den USA deutsche Philosophie. Sie geht meist über simples Geschwafel hinaus und verlangt Mitdenken. Der fragliche Teil der Papstaussage hingegen ist leicht verständlich.

Zur Einführung in ein schweres Thema stellt er einen historischen Hintergrund dar, zu dem eine Friedenssure des Korans und eine Meinung eines byzantinischen Kaisers zählen:

“Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.”
Auf die Hintergrundinformationen folgen die Gedanken des Papstes, die die griechisch-kaiserliche These durchaus nicht zum Angriff auf eine andere Religion oder ihre Gläubigen verwenden. Die Vorlesung betrifft vielmehr die Spannung zwischen Glaube und Vernunft sowie zwischen biblischer und hellenistischer Kultur.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 16.41.00 Uhr, 17. Sept 2006 | Permalink
  Akrobatikflug

Um Washington gibt es auch nach der Einführung weiterer Beschränkungen im Luftraum zahlreiche kleine Flugplätze. College Park ist der älteste in den USA. Gaithersburg, Frederick und Leesburg liegen nicht weit westlich von der Hauptstadt, selbst wenn man sie nicht mehr in 45 Minuten von der Stadtmitte aus erreicht.

Vor 25 Jahren war das noch machbar, und in Leesburg wirkten hervorragende Lehrer in der Ausbildung zum Akrobatikflug, und Akrobatikmaschinen gab es zur Stundenmiete von $45, darunter eine Champion Decathlon und eine Citabria.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 21.23.11 Uhr, 13. Sept 2006 | Permalink
  Bürgermeister Fenty

Adrian Fenty wird wohl der neue Bürgermeister von Washington. Er gewann die Vorwahlen. Da er Demokrat ist und Demokraten in der Hauptstadt nahezu immer gewinnen, wird er's wohl werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 22.27.57 Uhr, 12. Sept 2006 | Permalink
  Wahl verzögert

Die Vorwahlen verzögerten sich im Kreis Montgomery wegen fehlender Zugangsdaten für die elektronischen Wahlgeräte. Auch in Washington gab es einige Probleme. Alles kein Problem für den Kandidaten Berliner, dessen Kandidatur niemand entgegentrat. Jetzt haben auch die letzten Wahllokale in Maryland und dem District of Columbia geschlossen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 21.12.00 Uhr, 12. Sept 2006 | Permalink
  Trumpf: Football

Nach dem Tag des Schweigens, an dem er das Land bereist und Sympathie zeigt, redet Bush nun auf allen Kanälen - doch Football sticht Bush auf Kanal 20! Erfrischend, selbst für weniger Football-Interessierte.Zudem spielen die Redskins aus Washington.

Über die Angriffe auf Washington und andere Orte vor fünf Jahren gab es heute ohnehin genug Geschwafel, den lieben langen Tag. Echte Anteilnahme wurde vom Zerreden des ernsten Themas verdrängt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 21.31.18 Uhr, 11. Sept 2006 | Permalink
  Warten auf Entschuldigung

Als über Washington der Rauch vom brennenden Pentagon in den blauen Himmel stieg, war die Wut auf die Provokation islamischer und anderer Staaten durch Präsident Bush groß.

Bis heute hat sich seit dem 11. September 2001 kaum etwas geändert. Geifernd werden fremde Staaten verbal angegriffen, und für Lügen zum Anzetteln eines rechtswidrigen Krieges war man sich nicht zu schade.

Heute und morgen stehen allerlei Reden und Auftritte Bushs an, deren Inhalte und Ziele bereits allerorten erörtert werden. Von einer Entschuldigung ist in dem Zusammenhang nichts zu hören.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.20.57 Uhr, 10. Sept 2006 | Permalink
  Familienforschung

Auf der National Mall treffen sich an diesem Wochenende Schwarze zur alljährlichen Black Family Reunion. Dieses Jahr stehen Gentests für Zwecke der Familienforschung im Vordergrund. Sie ermöglichen den Abkömmlingen von Sklaven die Zuordnung zu bestimmten Regionen und Stämmen. Das Ereignis wird vom National Council of Negro Women geleitet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 08.30.24 Uhr, 10. Sept 2006 | Permalink
  Vorurteil

Weil ein fussballspielender Schüler angeklagt ist, gibt es einen Aufschrei, als er nach seiner Strafversetzung von der berühmten Walt Whitman High School an die Wheaton High School vom Team eingesetzt wird, obwohl der Verhandlungstermin noch nicht stattgefunden hat und damit seine Unschuld noch nicht bewiesen ist. Grundsätzlich gilt: Innocent until proven guilty, doch macht die öffentliche Meinung hier eine Ausnahme - und das ist nicht ungewöhnlich. Bei Politikern oder Schauspielern stellt sich oft vor dem Verhandlungstermin die Erwartung ein, dass das angeklagte Verhalten zu Sanktionen auslösen muss.

Vielleicht wird das Thema so intensiv von der Presse ausgeschlachtet, weil sie der seit einer Woche explosiv zunehmenden Kommentierung der Terrorgefahr durch den Präsidenten allmählich überdrüssig wird. Vor den Wahlen im November will Bush jedem klarmachen, dass die Gefahr riesig ist.

Seine Gegner konzentrieren sich hingegen auf die Lügen der Bush-Regierung, die zum Irakkrieg führten. Ob ein Terrorist gerade die Samstagsrede von Bush unterbrochen hat? Der Fehler soll beim nationalen Radionetz eingetreten sein - nein, die letzte Erklärung lautet: beim White House Automation System. WTOP-Radio verspricht jedoch, den Sermon 30 und 45 Minuten später zu wiederholen. Dabei enthielt Bush' Leseübung bisher nur Wiederholungen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.11.21 Uhr, 9. Sept 2006 | Permalink
  Reagan und Webb

Vor Jahren preist Reagan einen republikanischen Staatssekretär im Fernsehen. Jetzt ist der ehemalige Staatssekretär im Verteidigungsministerium Demokrat und will in der Wahlkampagne den Mitschnitt verwenden. Den Republikanern gefällt das nicht, und Frau Reagan lässt ihm schreiben, dass er das Lob nicht verwenden soll.

James Webb, der die Seiten gewechselt hat und in Virginia den phrasendreschenden George Allen als Senator aus dem Kongress werfen möchte, bleibt standhaft, bericht die Washington Post. Allen, der selbst mit Reagan-Bildern wirbt, macht der Webb-Kampagne weiterhin Vorwürfe.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.10.40 Uhr, 9. Sept 2006 | Permalink
  Angst und Wachsamkeit

Während die einen bereits Ausflüge nach New York fürchten, schüren andere vor der Wahl das Terrorfeuer, um die Wähler von der Kritik am Irakkrieg abzulenken. Die Polizei im Kreis Montgomery als Nachbar im Westen und Norden von Washington bietet ihren Bürgern derweil ein Informationsvideo mit dem Titel The Seven Signs of Terrorism an, um sie mit den Zeicher terrorismusverdächtiger Personen und Aktivitäten vertraut zu machen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 23.24.15 Uhr, 8. Sept 2006 | Permalink
  Patrozinium und Schule

Der Reigen der Herbstveranstaltungen deutschsprachiger Gruppen in der Hauptstadt beginnt mit dem ökumenischen Gottesdienst an der Deutschen Schule Washington in Potomac. In diesem Jahr findet er am 10. September statt. Deshalb wird das Patrozinium der Deutschsprachigen Katholischen Mission in Washington auf den 17. September verlegt, doch auch bei einer Eucharistiefeier am eigentlichen Feiertag, dem 8. September, im Untergeschoss der katholischen Basilika National Shrine of the Immaculate Conception gewürdigt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.28.36 Uhr, 6. Sept 2006 | Permalink
  Vor Bush versteckt

Am gestrigen Labor Day fiel der Startschuss zum Abschluss der Wahlsaison, als Präsident Bush eine Rede in Piney Point, Maryland hielt. Die beiden höchsten Amtsinhaber in Maryland hatten sich jedoch verdrückt - mit Bush aufzutreten bleibt ein politisches Risiko, auch für Republikaner.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.44.00 Uhr, 5. Sept 2006 | Permalink
  Welle der Kriminalität

Besucher aus dem Ausland vermuten immer wieder, dass man in Washington unter der Kriminalität leide. Weit gefehlt! Die Statistik zeigt, dass die Zahl der berichteten Straftaten landesweit steigt. Zudem sind bestimmte Stadtteile des District of Columbia und der umliegenden Staaten Maryland und Virginia besonders gefährlich.

Doch bedeutet das auch, dass es in den meisten Regionen überdurchschnittlich sicher ist. Ein Mord im Westen des Stadt oder in den westlichen Vororten von Maryland oder in Herndon, Virginia , fällt völlig aus dem gewohnten Rahmen - und bringt natürlich auch Presse und Politik ins Spiel.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.02.55 Uhr, 5. Sept 2006 | Permalink
  Wahl zum Nichtmitglied

Selbst Kandidaten für die Wahl zum Nichtmitglied des Kongresses müssen sich anstrengen. Die Hauptstadt wird im Kongress durch unbezahlte Nichtmitglieder vertreten, die auch nicht an Entscheidungen beteiligt werden. Die Washington Post berichtet über die Kandidaten Mike Panetta und James Bubar.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 10.19.52 Uhr, 4. Sept 2006 | Permalink
  Ernesto ist weg

Der Hurrikan Ernesto, der sich kurz vor Washington auf eine tropical Depression reduzierte, ist wieder weg. Der Schaden hält sich in Grenzen. Die meisten Bewohner der Hauptstadtregion sollten spätestens morgen abend wieder Strom haben. Dann können sie den letzten Tag des langen Wochenendes, den Labor Day, noch genießen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.50.21 Uhr, 2. Sept 2006 | Permalink
  Kein Hurrikan

Mittlerweile ist Ernesto kein Hurrikan mehr, sondern eine tropical Depression. Dafür macht er sich nun in Washington richtig bemerkbar.

Schon vor einigen Stunden kamen erst Zweige, dann Äste von den Bäumen. Hunderttausende haben keinen Strom. In dieser Region ist es noch nicht so schlimm: Straßen über viele Meilen ohne Ampeln, ab und zu ein kleiner Umweg wegen eines gesperrten Weges nach einer Überflutung oder wegen Ästen auf der Straße.

Das Schlimmste in Washington war heute der Unfall, als ein Laster schleuderte und neun Kindern umriss, die auf den Schulbus warteten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 20.46.47 Uhr, 1. Sept 2006 | Permalink
  Seitwärts

Seit einer Stunde regnet es seitwärts. Der Hurrikan ist also in Reichweite. Der große Urlaubsverkehr endet am Montagabend. Bis dahin kann das Wetter sich erholt haben. Solange die Bäume nicht umfallen, was in der Hauuptstadt leider fast immer beim Hurrikan geschieht, sollte Dienstag die Welt wieder im Lot sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 12.56.48 Uhr, 1. Sept 2006 | Permalink
  Mondfahrt finanziert

Während der Hurrikan das Leben auf Erden mit Sorgen belastet, spricht die NASA dem Lockheed-Konzern vor den Toren der Hauptstadt in Bethesda ein paar Milliarden Dollar für das nächste Mondschiff zu, berichtet die Washington Post. Fast hätte der Schiffbauer Northrop-Grumman den Zuschlag erhalten, doch landete er an zweiter Stelle.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.03.43 Uhr, 31. Aug 2006 | Permalink
  Notstand ausgerufen

Der Hurrikan ist noch nicht eingetroffen, und der Notstand ist bereits ausgerufen. Im September 2003 nahm Hurrikan Isabel ungefähr denselben Kurs wie Ernesto heute. Das hatte enormen Schaden in der Region Washington verursacht. Insofern ist die Vorsichtsmaßnahme in Virginia verständlich.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.58.12 Uhr, 31. Aug 2006 | Permalink
  Im Schatten des Hurrikans

Seit gestern wehen Regentropfen durch die Gegend. Unbeständig kommt der langerhoffte Niederschlag. Heute hängt unter dem strahlendblauen Himmel eine feste stahlgraue Wolkendecke. Der Hurrikan ist da. Ernest's Kern soll in wenigen Stunden südlich von Washington ins Land fallen. Bereits jetzt wird vor Überschwemmungen gewarnt, mit denen ab heute abend zu rechnen ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 08.30.53 Uhr, 31. Aug 2006 | Permalink
  Reichtum drum rum

Um Washington herum gibt es enormen Reichtum. In Washington auch, doch gibt es dort sehr arme Stadtteile, die die Hauptstadt nicht in die Oberliga der nationalen Reichtumsskala hieven. Die Kreise um Washington hingegen führen die Liste der gesamten USA an, was das Durchschnittseinkommen angeht. In einer Beziehung ist die Hauptstadt Spitze: Nirgendwo sonst liegt das Gehalt beider Geschlechter so gleich.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.23.12 Uhr, 30. Aug 2006 | Permalink
  Viel gelernt

Vorurteile abbauen und als Christen feurig sein - das gelang bei einem Besuch in Washington einer Jugendgruppe aus dem deutschen Bistum Fulda, wie die Osthessen News berichten. Sie kümmerte sich bei ihrem Aufenthalt vor allem um Arme in den USA.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 20.51.22 Uhr, 29. Aug 2006 | Permalink
  Schulen öffnen

Heute öffneten viele Schulen zum ersten Mal seit dem Sommeranfang. Die Universitäten begannen das neue Semester zum Teil schon vor zwei Wochen.

Das deutsche Informations-Zentrum in Washington berichtet in seinem Deutschland Nachrichten-Rundschreiben, den jedermann beziehen kann, dass es Lehrern in den USA Deutschland im Unterricht näherbringt. Zum Angebot zählen Rundschreiben und Unterrichtsmaterialien für die Talentförderung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.23.46 Uhr, 28. Aug 2006 | Permalink
  Jetzt reicht's

Erdrückend wirkt die Kombination von Luftfeuchtigkeit und Wärme allmählich. Seit Donnerstag wird nämlich Regen mit Gewittern angesagt. Allergiker sind besonders belastet. Alle anderen üben sich in Geduld, und wenn die Gewitter nicht fest versprochen gewesen wären, würde man sich eigentlich des Wetters erfreuen können. Insgesamt hat dieser Sommer nur wenige tropische Erlebnisse gebracht. Doch wenn man immer mehr Verschwitzte und Verschnupfte sieht, kommen Zweifel im Sumpfland Washington auf.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 19.38.41 Uhr, 27. Aug 2006 | Permalink
  Kinder nach draußen

Eltern trauen sich nicht mehr, die Kinder unbeaufsichtigt nach draußen zu lassen. Einerseits fürchten sie Straftaten, andererseits die Nachbarn, die sie bei der Polizei anzeigen könnten. Dabei haben die Eltern selbst noch draußen spielen dürfen und wünschen ihrem Nachwuchs dieselbe Erfahrung. Die Washington Post erörtert den Zwiespalt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.46.23 Uhr, 27. Aug 2006 | Permalink
  896 Treppenstufen

Zum Glück ist es heute nicht heiß, sondern mit 32 Grad nur warm. Die hohe Luftfeuchtigkeit werden die Touristen jedoch gespürt haben, die am Nachmittag von der Aussichtsplattform des Washington Monument die Treppe zum Ausgang 555 Fuß tiefer nehmen mussten, weil der Aufzug ausgefallen war. Auch Laura aus Deutschland erwischte das Pech, berichtet das WTOP-Radio.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.31.37 Uhr, 26. Aug 2006 | Permalink
  Goldener Cadillac

Rache führte zum Mord an einer Siebzehnjährigen in einem Teil Washingtons, wo ein Mord normalerweise nicht die Politiker und Presse herbeizaubert. Mit Gewalt wurde ein goldener Cadillac entführt. Zur Vergeltung fuhren die Opfer in die Gegend von Washington, wo sie den Wagen vermuteten und schossen auf eine Gruppe Teenager.

Eine Siebzehnjährige hielt ihr Patenkind und umklammerte es nach den ersten Schüssen. Bevor sie mit weiteren Schüssen in den Kopf und Hals ermordet wurde, gelang es ihr, das sieben Monate alte Kind unter ein Auto zu schieben. Das Kleinkind und drei andere angeschossene Jugendliche werden überleben, berichtet die Washington Post.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.27.47 Uhr, 26. Aug 2006 | Permalink
  Folterflüge

Die Folterflüge von North Carolina in foltertolerante Staaten hielten auch an Washingtoner und deutschen Flughäfen, berichtet consortiumnews am 26. August 2006 unter dem Titel Aero's Cloaks and Daggers. Mit Torture Taxis verbrachte die CIA Häftlinge zur Vernehmung in Staaten mit lockerem Menschenrechtsverständnis.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.09.19 Uhr, 26. Aug 2006 | Permalink
  Keine freie Fahrt

Die stau-berüchtigte I-395-Autobahn wollte Bush für sich schließen lassen, doch dann kam die Einsicht, dass man der Strecke ja auch mit dem Hubschrauber aus dem Weg gehen kann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.50.00 Uhr, 25. Aug 2006 | Permalink
  Todesstrafe und Gnade

Das Begnadigungsprivileg, Clemency, mag der Gouverneur von Maryland. Obwohl er einerseits die Vollstreckung der lange ausgesetzten Todesstrafe wiederbelebte, übt Robert Ehrlich andererseits das Begnadigungsrecht mehr als andere Gouverneure aus.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.47.14 Uhr, 25. Aug 2006 | Permalink
  Elend auf der Brücke

Wer das größte Elend auf der Woodrow Wilson-Brücke erlebte, war zum Wettbewerb eingeladen. Der Preis: Die Brücke in die Luft zu jagen.

Die neue Brücke steht. Die alte Verbindung zwischen Maryland und Virginia hat abgedankt. Am Montag darf Dan Ruefly den Knopf drücken.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.57.18 Uhr, 24. Aug 2006 | Permalink
  Markt kaputt

Was hier seit langem gesagt wurde - dass die Euphorie im Markt für Grundbesitz unberechtigt ist - tönt heute einstimmig aus allen Medien. Die Preise für Häuser stürzen ab, und Investoren verlieren ihr Hemd. Bei Hausdarlehen von 100% und künstlich niedrigen Hypothekenzinsen mit Adjustable Rate Mortgages ist das kein Wunder.

Wer dann noch ein Darlehen aufgenommen hat, auf das nur Zinsen bezahlt werden, hat jetzt schon kräftig verloren, weil von der Schuld noch kein Penny getilgt ist und das Darlehen den Wert des Grundbesitzes übersteigt. Auch in der Hauptstadt ist der Umsturz unverkennbar.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 20.41.23 Uhr, 23. Aug 2006 | Permalink
  Ruhezone

Wie eine Ruhezone mutet die Gegend um das Weiße Haus an. An der K Street findet sich noch etwas Verkehr, die Connecticut Avenue wirkt ausgestorben. In einigen Tagen wird sich das ändern, denn die Unis und Schulen füllen sich allmählich, und das bringt auch die Familien aus den letzten Urlaubstagen zuück. Nach dem langen Labor Day-Wochenende in 10 Tagen sollte der Verkehrs-Zeiger in der Innenstadt wieder auf normal stehen. Normal bedeutet: Kein Durchkommen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.29.32 Uhr, 23. Aug 2006 | Permalink
  Wahlberatung

Die Wahlen in Washington und nebenan in Maryland werden spannend. Die wichtigten Posten des Bürgermeisters und den Finanzchefs werden neu besetzt. Wahlberatung betreibt unter anderem ein Busfahrer, der auch einmal seinen Bus anhält, damit die Fahrgäste aufmerksam zuhören, und ein Abgeordneter, der den Wählern wenig bekannt ist, aber ihre Aufmerksamheit weckt, indem er darauf verweist, dass er anders als der gegenwärtige Amtsinhaber nicht alt und verrückt ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 19.59.59 Uhr, 21. Aug 2006 | Permalink
  Gold lohnt sich

Die Goldgräberei entlang der Appalachen lohnt sich wieder. Der Preis für Gold stieg. Auch die Informationen über die Goldgräberei und die Geschichten von aktiven Wäschern steigen im Wert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 22.14.48 Uhr, 20. Aug 2006 | Permalink
  Wie Kaninchen

Die I-95 zwischen Washington und Richmond bietet immer mehr. Autofahrer können sich mittlerweile recht gemütlich die Gegend anschauen, denn die ersten 50 Meilen lassen sich fast nur noch mit Stop and Go befahren.

RabbitÜberall verschwindet die Natur. Sie wird ersetzt durch an Kaninchenställe erinnernende Häuserlandschaften. Mitten in die Pampa werden Pappgebilde als angebliche Reihenhäuser hingesetzt. 100, 200 oder auch mal 1000. Ob sie an Ortschaften angeschlossen sind, scheint die Bauherren nicht zu interessieren.

Als das Benzin noch billig war, konnte man Stadtbewohner ins billige Eigenheim fern der Heimat locken. Ob die Rechnung heute noch aufgeht? Teilweise findet man das Benzin zwar 50¢ billiger in Virginia als im District of Columbia, der US-Hauptstadt, oder nebenan in Maryland. Aber bei solchem Verkehr? Wer will denn zwei Stunden von Washington nach Hause fahren? Vor einigen Jahren konnte man mit 45 Minuten rechnen, doch geht diese Kalkulation heute nicht mehr auf.

Im Nachbarstaat Maryland ist der Wildwuchs nicht ganz so schlimm, aber Versuche, die Bebauungsgrenzen aus zu reizen, haben jüngst zu Skandalen geführt. Gouverneur Ehrlich vermittelt - jedenfalls vor den anstehenden Wahlen im November - den Eindruck, sich regulierend gegen übermäßiges Wachstum einsetzen zu wollen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 21.40.49 Uhr, 20. Aug 2006 | Permalink
  Polo zu Fuß

Auf das Welt-Elefantenpolo-Turnier bereitet sich eine Mannschaft der USA vor. Klingt wie eine Schnapsidee, denn ihr fehlen die Elefanten. Zunächst üben die Mitglieder aus der Region Washington daher zu Fuß. Die Umstellung auf Elefanten kommt nach der Ankunft in Thailand, berichtet die Washington Post.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 19.46.57 Uhr, 20. Aug 2006 | Permalink
  50 Meilen Stau

In der Region Washington nehmen die Staus immer zu - allein wegen des rasanten Bevölkerungswachstums. Doch schwellen sie in Virginia noch weiter an. Die Züge der VRE-Linie bleiben auf der Strecke stehen, weil die Loks zu alt sind. Zudem sind die Gleise im Sommer nicht uneingeschränkt befahrbar, sodass Verspätungen zur Norm werden. Daher wenden sich ausgerechnet dort, wo die Staus am längsten sind, die Passagiere wieder ihrem Auto zu.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.48.11 Uhr, 17. Aug 2006 | Permalink
  Doch Schlangen!

Niemand wollte glauben, dass man im Raum Washington Schlangen aus der Zeitung ziehen kann, die man im Vorgarten holt. Einmal die harmlose Black Snake, ein anderes Mal einen fauchenden Kupferstrick. Nun berichtet das WTOP Radio, dass die giftige Copperhead-Schlange in hiesigen Gärten zu finden ist.

Mit falschem Apostroph und dem Hinweis, dass der Biss schmerzt, warnt die Regierung von Washington vor der auch Highland Moccasin genannten Schlange, die sie jedoch fälschlich als ungiftig bezeichnet, berichtet der Sender auf seiner Webseite.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.40.27 Uhr, 16. Aug 2006 | Permalink
  Kreisbahn

Ein Viertelkreis wird um Washington geschlagen, wenn die Wahlversprechungen der Politiker in Maryland eingehalten werden sollten: von Bethesda nach New Carrollton und zurück. Wird es eine Bahn oder ein Bus? Da scheiden sich die Geister und die Parteien.

Im September nach den Vorwahlen wird man mehr wissen. Die Demokraten sind für die Bahn und historisch stärker in Maryland. Die Republikaner sind für schnelle Busse. Die werden sie wohl nie selbst benutzen, denn jedermann fährt in mit der Bahn. Nur die Unterklasse nimmt Busse für lange Strecken.

Das vorläufig letzte Wort werden dann die Wähler in Maryland im November sprechen. Gleich wie sie entscheiden - die Idee kommt dann wohl wieder in die politische Mottenkiste, aus der sie gezogen wurde.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.40.00 Uhr, 16. Aug 2006 | Permalink
  Einwanderer allerorten

Die neuen Statistiken über Einwanderer werden gerde verhackstückt. Washington zählt zu den Regionen mit den meisten Einwanderern. Zudem liegt ihr Ausbildungsstand im Durchschnitt höher als in anderen Regionen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.13.30 Uhr, 15. Aug 2006 | Permalink
  Hauptstadt der Interns

Die Hauptstadt der USA wird jeden Sommer zur Hauptstadt der Praktikanten, und jedes Jahr widmet die Washington Post den besten des ganzen Landes einen Sonderbericht. Auch in diesem Jahr wird die Stadt von den Interns überschwemmt, die sich unbezahlt um Stellen reißen, in denen sie den Gesetzgebern und sonstigen Einflussreichen nahe kommen können.

Viele teilen sich im Sommer kleine Zimmer, aber der Glorienschein, der auf die Interns fällt, macht alles wett. Nach den Happy Hour-Feiern im Kreise Gleichgesinnter - mit dem notwendigen Quentchen Bier - ist selbst ein Zimmer ohne Air Conditioning ein Paradies. In einigen Wochen geht es zurück an die Uni, vielleicht sogar mit einem Stellenangebot aus Washington in der Tasche.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.57.00 Uhr, 14. Aug 2006 | Permalink
  Überwachung

Kameras werden in Washington installiert, um öffentliche Gebiete zu überwachen. Zunächst werden es 50 Kameras sein, deren Aufnahmen binnen zehn Tagen ausgewertet werden sollen. Ein sprunghafter Anstieg von Straftaten hatte zu einer neuen Stadtverordnung geführt, die die Rechtsgrundlage für die neue Überwachungsmaßnahme bildet. Das hielt eine Touristin nicht davon ab, heute mit einer Machete beim Weißen Haus aufzukreuzen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 23.23.21 Uhr, 13. Aug 2006 | Permalink
  Hisbollah in Washington

Im Uhrzeigersinn verlief ein Protestmarsch gegen die US-Politik im libanesisch-isrealischen Konflikt um das Weiße Haus. Touristen waren schockiert, dass Teilnehmer an der Demonstration die Hisbollah-Organisation unterstützten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 09.50.12 Uhr, 13. Aug 2006 | Permalink
  Frischer Wind

Frischen Wind in die Wahlen in Maryland bringt Josh Rales ein, den die Washington Post vorstellt. Die verkrusteten Strukturen der demokratischen Partei in Maryland machen Wahlergebnisse seit Ewigkeiten vorhersehbar.

Wie im Parteiensystem mancher Länder Europas spielen sich Cliquen politische Ämter zu, und so wird ein verdienter Parteigenosse erst Bürgermeister oder Landrat, dann Minister, schließlich Gouverneur, und wenn Körper und Geist allmählich versagen, bekommt er den Posten des allmächtigen Aufsehers des Schatzamts, in dem er entscheidet, wer eine Brücke oder ein Krankenhaus erhält: Das sind dann die Bezirke der engsten Parteifreunde.

Die Parteistruktur besitzt kaum irgendwo eine solche Bedeutung wie in Maryland. Nun bringt Josh Rales frischen Wind in die Politik. Er ist Millionär - anders kann man sich die Beteiligung auch nicht leisten.

Er hat keine politische Erfahrungen, Beziehungen und Verpflichtungen, wird also nicht von Altlasten behindert. Dafür kann er auf gemeinnützige Leistungen verweisen, die er ohne Heuchelei auf sich genommen hat: Nicht wegen des politischen Rampenlichts, sondern aus altruistischen Motiven.

Dass jemand als Millionär die Sache der Demokratie gewissenhaft und erfolgreich verteidigen kann, hat im Nachbarstaat Virginia Gouverneur Warner bewiesen. Ob Rales gewinnen kann, steht in den Sternen. Selbst wenn er lediglich die Wahlergebnisse der alten Garde ankratzen kann und zur ernsthaften Auseinandersetzung mit der undemokratischen Verteilung politischer Pfründe anstößt, ist sein Wagnis anzuerkennen.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.20.06 Uhr, 12. Aug 2006 | Permalink
  Zutiefst erschrocken

Im Aufzug der UBahn beim Zoo blieb eine Familie aus der Dominikanischen Republik heute nachmittag stecken. Der einjährige Sohn soll zutiefst erschrocken sein. Die Teenager-Tochter strahlte, als die Feuerwehr sie rettete. Die gesamte Region war wegen des Vorfalls besorgt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 20.54.04 Uhr, 11. Aug 2006 | Permalink
  Sparsam mit Bombengeld

Der Radiosender WTOP in Washington berichtet, dass das Weiße Haus die Entwicklungsgelder für das Aufspüren von Bomben für andere Zwecke verwenden wollte. Der Haushalt wird vom Kongress festgelegt. Der Kongress wehrte den Bushplan ab. Er hat allerdings keine Kompetenz, die Administration zu zwingen, die $200 Mio. zu den Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu verwenden, die für die Sicherheit vorgesehen sind. Die Schlangensteher in den Flughäfen wissen das leider nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 20.49.05 Uhr, 11. Aug 2006 | Permalink
  Gefahr vor Wahl

Rechtzeitig vor den Wahlen im November wird es in Amerika wieder gefährlich, wie der große Meister in Washington heute bescheinigt: The American people need to know we live in a dangerous world, but our government will do everything we can to protect our people from those dangers.. Deshalb dürfen Flugpassagiere alles Flüssige von sich werfen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.30.08 Uhr, 10. Aug 2006 | Permalink
  Was ist los in Washington?

Jeder weiß, dass man in Washington mehr Museen, zudem ohne Eintrittsgebühr, findet als sonstwo. Auf der National Mall wimmelt es nur so von Museen. Auch der Rest der Stadt und der Region ist gut bestückt, damit jeder etwas für seinen Geschmack findet.

An den Wasserfällen des Potomac, die man bequem von Virginia aus beobachten oder nach wahlweise leichtem oder teilweise beschwerlichem Gang über den Billy Goat Trail erreichen kann, ist auch immer etwas los. Gegenwärtig finden sich nahe des Kanals auch Pilze wie dieses in der Dürrezeit entstaubte Exemplar.

Der Radiosender WTOP hält unter dem Stichwort Funformation immer eine Liste mit aktuellen Ereignissen im Raum Washington parat, von Parties bis zu Sportereignissen, doch auch Ausgefallenes oder jährlich wiederkehrende Feiern. Die wichtigste Zeitung, die Washington Post enthält jeden Freitag eine Sonderbeilage, die ein langweiliges Wochenende mit Leben erfüllen kann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.24.36 Uhr, 5. Aug 2006 | Permalink
  Washington wird bunter

In der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts machte der Anteil der weißen Zuzügler in den Raum Washington 17% aus, während der der Spanischsprachigen, Asiaten und sonstigen Neuansiedler 83% betrug. Sprecher der spanischsprachigen Gruppen meinen jedoch, dass ihre Zahl bedeutend höher als die der amtlichen Schätzungen liegt. Die Washington Post rechnet damit, dass die Weißen ab 2010 die Minderheit bilden werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 17.40.24 Uhr, 4. Aug 2006 | Permalink
  Endlich Regen

Wer nicht gerade die letzten Tage in Cape Hatteras oder Okracoke verbracht hat, musste an der mittleren Ostküste nicht nur Einiges an Wärme hinnehmen, sondern wurde auch auf die Dürre aufmerksam, die Flora und Fauna hinrafft. Dabei blieb es schwül, wie es sich für Washington im Sommer gehört. Endlich kommt nun ein mittleres Gewitter herbei und entlastet die Region in Bezug auf den Regenmangel ein wenig, selbst wenn ein Großteil verdampft.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.11.55 Uhr, 3. Aug 2006 | Permalink
  Hitze an, Strom weg

Die Dog Days beginnen in Washington: durchgehend feuchtheiß. Das sind die Tage, die früher die Familien nach Takoma Park oder Glen Echo zur Erholung fern der Mücken der Sumpfstadt Washington getrieben haben. Der Vater blieb als einziger in der Stadt zurück und besuchte die Familie am Wochenende. Mittlerweile sind die Straßenbahnen abgerissen, die zu diesen Vororten führten, und jeder hat ein Auto sowie Air Conditioning.

Gestöhnt wird über das Wetter jedoch weiterhin. Und ab heute ist läuft die Werbung der Notstrom-Anbieter Banner und Gridpoint auf Hochtouren. Dass der Strom ausfallen wird, ist sicher. Wie lange - das weiß keiner. Doch sollte man sich auf mehrere Tage ohne Strom und Wasser einstellen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.31.50 Uhr, 31. Juli 2006 | Permalink
  Tangier Island

Kein Pilot sollte sich in der Region Washington den Genuss entgehen lassen, einmal nach Tangier Island in der Chesapeake Bay zu fliegen. Die Washington Post berichtet über einen Arzt, der diese abgelegene Insel seit 27 Jahren ansteuert, um die Bewohner zu versorgen. Wer die Insel kennt, weiß, dass er wohl das Englisch der ersten Königin Elisabeth erlernt haben muss. Außerdem hat er nach dem Post-Bericht mit einer merkwürdigen Krankheit zu tun, der die Insel ihren Namen verliehen hat.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 21.34.27 Uhr, 28. Juli 2006 | Permalink
  Tunnelkosten

Das viermilliardendollarschwere UBahnprojekt eines Zubringers zum Dulles-Flughafen verlangt auch schwere Entscheidungen. Wenn die Strecke wenigstens teilweise in einen Tunnel kommt, wie es sich für eine UBahn gehört, sind mindestens $200 Millionen auf den Preis aufzuschlagen. Wer soll sie bezahlen?

Macht sich die Vertunnelung dadurch bezahlt, dass Tyson's Corner mit seinem schlimmen Verkehr nicht weiter belastet wird und noch funktionieren kann? Weil der ehemalige Bauernhof sich dann zu einem begehbaren Städtchen entwickeln kann, das nicht von Gleisen zerschnitten wird?

Der Staat tendiert jetzt zum Tunnel, und die Kommunen müssen sich überlegen, wem sie die Finanzierung aus der Tasche ziehen. Die Landeigentümer am Rande der Strecke rechnen mit Gewinnen aus neuen Bauten. Daher erwägt der Kreis, sie mit einer Sondersteuer zu belegen, erklärt die Washington Post.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 20.08.24 Uhr, 26. Juli 2006 | Permalink
  Mehr Bewohner

Die Zahl der Bürger der Hauptstadt hat nach einer jetzt revidierten Schätzung stärker zugenommen als die Volks-Zählung aus dem Jahre 2000 vermuten ließ. Noch zeigt der United States States Census 572.059 Personen. Die Washington Post berichtet jedoch von 582,049 Bürgern in Washington.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.52.29 Uhr, 22. Juli 2006 | Permalink
  Ansteckungsgefahr

Ob sich wirklich alle anstecken lassen von den Hitzewarnungen im Radio? Es ist nicht einmal 40 Grad warm, und die Luftfeuchtigkeit liegt unter 50%. Und doch wird allerorten gestöhnt und gewarnt. Wenn wir bei 100 Grad Fahrenheit und 100% Luftfeuchtigkeit ankommen, dann schwimmt man in der eigenen Sauce.

Soweit sind wir noch längst nicht. Selbst wenn es unerwartet noch gewittern sollte, wie es gerade recht lokalisiert vorkommt, wird die 100/100-Zone wohl kaum erreicht. 80/80 ist mieser als 99/50.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.50.20 Uhr, 18. Juli 2006 | Permalink
  Waffen aus Irak

Seit einigen Jahren findet die Polizei im Raum Washington Maschinengewehre, die nach einem neuen Bericht der Washington Post aus dem Irak stammen und von US-Soldaten hierher gebracht wurden: AK 47 - gegenwärtig sind sie in den USA illegal, wenn sie nicht auf einen Schuss gedrosselt sind. Bankräuber setzen sie bei ihren Taten ein. Da sie außerdem Schutzjacken tragen, sind sie der Polizei und dem Sicherheitspersonal der Banken weit überlegen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 11.16.52 Uhr, 16. Juli 2006 | Permalink
  Lianengefahr

Der Giftige Efeu wächst schneller und giftiger als zuvor, dank der Klimaveränderung. Bäume nehmen mehr Kohlendioxid auf als Efeu, aber sie unterliegen im Wachstumswettbewerb mit Lianenpflanzen aller Art. Die Lianen strangulieren sie. Die Bäume sterben.

ˆKˆIm Raum Washington ist der Giftige Efeu heimisch. Da er fünf verschiedene Erscheinungsformen besitzt und diese phasenweise, doch nicht bei allen Pflanzen gleichzeitig wechselt, wirkt er heimtückisch. Selbst der erfahrene Gärtner oder Wanderer kann ihn nicht immer ausmachen.

ˆKˆZudem reicht es für eine Ansteckung, wenn Hund, Katze oder Hose eine Pflanze berühren, dann den giftigen Saft unsichtbar am Sofa abstreifen: Kommt die Haut mit ihm in Berührung, kann der Ausschlag folgen. Je häufiger man dem Saft ausgesetzt ist, desto schlimmer wirkt er: das Gegenteil der vielleicht erhofften Immunisierung.

ˆKˆZum Glück sind die meisten anderen Schlingpflanzen der Region, die ebenso heftig wie der Poison Ivy wachsen, ungiftig.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 02.02.00 Uhr, 16. Juli 2006 | Permalink
  Tütenmüll

Auf 1000 Plastiktüten kommt Ringelstruempfe im Jahr. Das sind die von den Einkäufen. Die Plastiktüten, in denen hier die Zeitungen angeliefert werden, sind da wohl nicht mitgerechnet, also nochmal zwei oder drei am Tag.

ˆKˆDas läppert sich wirklich zusammen. Die Zeitungstüten sind für den Hundespaziergang bestimmt und recht nützlich. Obwohl in der Hauptstadt umweltbewusste Ausländer recht zahlreich vertreten sind, reagieren Geschäfte immer noch erstaunt, wenn man auf Tüten verzichtet und Kleinkram einfach in die Jacken- und Hosentaschen steckt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.35.08 Uhr, 15. Juli 2006 | Permalink
  Stadt sicher machen

Die 14 Morde, die die Hauptstadt überraschten, haben den Polizeichef der Metropolitain Police einen Notstand erklären lassen. Damit werden die Polizisten flexibler einsetzbar. Auch die anderen Polizeieinheiten, die nicht der Stadt unterstehen, sondern zum Bund gehören, stellen sich auf die neue Lage ein.

Die Parkpolizei, die im Gegensatz zur Kongresspolizei nicht aufgestockt worden ist, verstärkt ihren Einsatz auf der National Mall und in anderen vielbesuchten Bereichen. Vielleicht gibt es dann weniger Geschwindigkeitskontrollen auf dem der Park Police unterstehenden Straßennetz am Potomac.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 21.14.51 Uhr, 14. Juli 2006 | Permalink
  Klage wegen Verrats

Vizepräsident, Kriegstreiber und morgendliches Verkehrshindernis Cheney muss sich nun zivilgerichtlich gegen den Vorwurf des Verrats wehren. Er soll an einer Verschwörung gegen die CIA-Beamtin Valerie Plame Wilson beteiligt sein. Ihr Name erschien plötzlich in der Presse, nachdem ihr Ehemann Behauptungen der Regierung zur Begründung des Irakkriegs als falsch bezeichnete. Die Klage beginnt mit den Worten des Vaters des gegenwärtigen Präsidenten Bush:

Ich habe nur Verachtung und Wut für die Verräter unseres Vertrauens, die die Namen unserer Quellen preisgeben. Sie sind meines Ermessens die heimtückischsten Verräter.
  Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 23.04.31 Uhr, 13. Juli 2006 | Permalink
  Das letzte Auto

Am Samstag wird das letzte Auto die Wilson Bridge überqueren. Dann werden die Südspuren auf die neue Brücke umverlegt. Der Trubel wird groß sein, der Stau gewaltig. Daher gilt die Empfehlung, am gesamten Wochenende die I-95 an dieser Stelle - und am besten weiträumig um Washington - zu vermeiden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.12.56 Uhr, 13. Juli 2006 | Permalink
  Einstiegshaus

Das erste Haus wird immer größer. Heute hat es im Durchschnitt 176,5 Quadratmeter. In 1970 war das mehr Fläche als in einem Haus mittlerer Größe. Solche Häuser erstrecken sich heute über knapp 348 Quadratmeter. Die Washington Post berichtet, dass sich das Verschwinden kleiner Häuser auf die Chancen für junge Familien auswirkt, ein Eigenheim zu erwerben, da die Preise mit dem Hauswachstum Schritt halten.

Bei der Quadratmeterzahl gibt es im Raum Washington kleine Unterschiede, doch das Verschwinden kleiner Häuser ist offensichtlich. Sie werden abgerissen und oft durch Monsterbauten ersetzt. In Bethesda sind selbst Villen zu klein und fallen nach 20 oder 40 Jahren dem Bagger zum Opfer. Gleichzeitig machen es die ausgefeilten und restriktiven Bebauungspläne unmöglich, auf einer großen Fläche ein kleines Haus durch zwei gleichartige zu ersetzen, um Einsteigern den Weg zu ebnen und den Charakter einer Siedlung zu erhalten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.45.13 Uhr, 9. Juli 2006 | Permalink
  Brust raus zur WM

Im US-Fernsehen gibt es schon lange keine WM mehr. Doch der spanischsprachige Sender Univision zeigt die Spiele. Da muss man jedoch nicht nur einen Sprach-, sondern auch einen Kulturschock hinnehmen.

Fußball geht dort nämlich nicht ohne viel junge Brust. Großdimensionierte Brüste weitmöglichst entkleideter Damen, die von möglichst häßlichen Männern in festverschlossenen Anzügen vorgeführt werden.

Im Laufe der Zeit lernt der Zuschauer, dass dieses Bild nicht nur für die WM-Berichterstattung typisch ist, sondern auch für die Nachrichten - ach, rund um die Uhr! Die im amerikanischen Fernsehen übliche Brustunterdrückung gibt es genauso wenig wie das Durchschnittsformat oder Frauen aus anderen Altersgruppen. Univision wirkt wie eine Dauerberieselung von Victoria's Secret.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.09.11 Uhr, 8. Juli 2006 | Permalink
  WM beeindruckt

Auch die Washington Post ist von der WM beeindruckt. Das deutsche Team mausert sich in ihrer Rangliste von Platz 11 im Dezember 2005 auf Platz drei oder vier. Die Redaktion wählt die Spieler Lahm und Klose in die Gruppe der weltbesten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.18.48 Uhr, 8. Juli 2006 | Permalink
  Kein Kunstblut

Kunstblut wird in 27 Städten der USA getestet. Unfallopfer erfahren nicht, dass sie an einem Test beteiligt werden. Da die Sicherheit des Kunstbluts fragwürdig ist, will nicht jeder glauben, dass ein entsprechender Bericht von ABCNews stimmen kann. Andere weisen darauf hin, dass das Polyheme genannte Kunstblut besser als kein Blut ist.

Durch ein nahezu unbekanntes, blaues Armband kann man sich vom Test ausschließen. In Washington, DC, und Maryland findet der Test nicht statt. Auf der anderen Seite des Potomac wurde der Test in Falls Church suspendiert, doch läuft er in anderen Regionen von Virginia sowie in West Virginia, Pennsylvania und Delaware weiter.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 19.12.17 Uhr, 7. Juli 2006 | Permalink
  Schnell in den Keller

Rasch in den Keller heißt es gerade in allen Nachrichten, denn ein Tornado ist unterwegs. Auch nach dem 4. Juli mit seinem wechselhaften Wetter bleibt Washington nicht von dramatischen Erlebnissen verschont.

Ob auch der Präsident vor Wolkenbrüchen flüchtete, als er in einem Kaffeehaus in Arlington einkehrte und die Besucher zu einem Becher Mokka einlud? Er erklärte, dass er etwas vom Handel verstehe und deshalb den Inhaber bezahlen müsse. Aha. Uns geht das auch so.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.45.27 Uhr, 5. Juli 2006 | Permalink
  Vor dem Feiertag

Nach der Sintflut der vergangenen Woche stellte sich freundlicher Sonnenschein ein, bis plötzlich gestern abend 100.000 Haushalte stromlos wurden, als ein schneller Sturm durch die Region Washington zog. Auch Montagnacht sind noch 8.000 ohne Strom. Wenn der Grund absäuft, haut das kleinste Windchen die alten Eichen und Ahornbäume der Gegend um und schlägt sie auf Stromleitungen, Autos und Dächer.

500.000 Personen werden morgen auf der Mall erwartet. Viele werden zuhause bleiben, um die feuchten Keller zu entlüften, Dachrinnen zu richten oder Bäume zurückzuschneiden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 23.17.41 Uhr, 3. Juli 2006 | Permalink
  Dr. Z. kommt nach Washington

Originell wie die Volkswagen-Reklame kam Dr.  Z. nach Washington und bewirbt auf sehenswerte Weise in den hiesigen Fernsehkanälen Autos von DaimlerChrysler nach dem Motto: Daimler und Chrysler befruchten sich gegenseitig mit neuer Technik.

Auf alte Techniken wird beim Folk Life Festival auf der National Mall Wert gelegt. Bis zum 11. Juli werden von den Ahnen vermittelte Handfertigkeiten vorgestellt. Die Washington Post stellt einige vor. Musik von Festival bietet das Smithsonian zum kostenlosen Download an.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.06.55 Uhr, 2. Juli 2006 | Permalink
  Autos im Bach

Aus dem malerischen Bach, der gluckernd durch Washington fließt, werden heute Autos gezogen. 15 Fahrzeuge hat die Polizei gefunden. Aus dem Rock Creek wurde wegen der Überschwemmungen in der Region Washington ein reißender Fluß. Dass die Fahrer sich in Sicherheit bringen konnten, vermutet die Polizei - sicher ist sie sich nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.35.18 Uhr, 1. Juli 2006 | Permalink
  Smart kommt

Gestern hieß es in der Zeitung, der Smart käme 2007 nach Washington, doch heute berichten die Medien, dass es noch bis 2008 dauern wird. Auch einige andere Städte sollen mit dem Autochen versorgt werden. Will DaimlerChrysler Produkteinführungen so spanned machen, wie man es bei Apple gewohnt ist?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.35.15 Uhr, 28. Juni 2006 | Permalink
  Mehr Regen

Wegen der andauernden tropischen Regenfälle, die im Sommer überlicherweise nachmittags für eine Viertelstunde die Region heimsuchen, werden noch mehr Gebäude geschlossen, darunter Museen und Ministerien. Seit dem vergangenen Freitag regnet es stürmisch, und die gesamte hügelige Region um die Hauptstadt leidet unter Überschwemmungen. Wem nur ein wenig Wasser durch die Pappwand oder Mauer in den Keller läuft, darf sich glücklich schätzen und hoffen, dass es nicht so schlimm wie beim Nachbarn wird. Die besorgniserregende Dürre ist offensichtlich für die Moment vorüber.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.26.44 Uhr, 27. Juni 2006 | Permalink
  Tropensturm

Seit Freitag tobt ein Tropensturm über Washington. Es regnet Unmassen. Strecken der UBahn sind überflutet. Straßen und Autobahnen schließen. Bäume fallen um. Überschwemmungen überall.

Morgen öffnet das Bundesfinanzamt erst gar nicht, denn die Sturmwarnungen gelten bis mindestens morgen abend.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.46.38 Uhr, 26. Juni 2006 | Permalink
  Karneval und AIDS

Warum heute in Washington Karneval mit einem Umzug begangen wird, erschließt sich nicht jedem. Dass der Gesundheitsdienst der Hauptstadt jeden zwischen 14 und 84 zur freiwilligen HIV-Prüfung als Gesundheitsvorsorge aufruft, ist schon eher verständlich, da die Zuwachsraten die Spitze im Land darstellen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.05.28 Uhr, 24. Juni 2006 | Permalink
  Umweg zum Krankenhaus

Dass man über die Stadtverwaltung schimpfen muss, ist in Washington nichts Besonderes. Ob's die Schlangen zur Führerscheinverlängerung sind, die jährliche Autosicherheitsprüfung, oder die immer wieder verloren gehenden Akten - den Bürger wundert nichts. Zwar strengen sich manche Beamten an, doch die Mehrheit erweckt nicht diesen Eindruck.

Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, wenn ein Krankenwagen einen Erschlagenen nicht als solchen erkennt, sondern davon ausgeht, dass er betrunken sei. Und sich gemütlich nicht auf den Weg zum nächsten Krankenhaus macht, sondern den zum für den Fahrer bequemsten, weil er später noch Pläne hat. Dass der Patient unterwegs stirbt, oder der Krankenwagen erst nach langem Warten eintraf, weil die Fuhrparkleitung sich vertan hat - all das ist in Washington Routine.

Eigentlich soll der Skandal schon längst zu Verbesserungen geführt haben. Doch gewöhnt man sich selbst an den Tod. Ausnahmsweise wird jetzt ein Untersuchungsbericht über einen derartigen Vorfall ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Die Verwandtschaft des Opfers hat Beziehungen. Zudem ist sie weiß, obwohl das nicht den Ausschlag gegeben haben sollte. Ob er etwas ändert, steht in den Sternen. Man sollte in der Hauptstadt weiterhin darauf achten, sich nicht überfallen zu lassen. Auf Hilfe von amtlicher Seite darf man nicht hoffen.

Dazu passt dann auch der heutige Bericht, dass ein Bundesminister mit einem Notdienstflugzeug einer obersten Gesundheitsbehörde reist statt sich gutbürgerlich in einen normalen Flieger zu setzen, und deshalb Rettungsflüge ausfallen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 19.15.23 Uhr, 17. Juni 2006 | Permalink
  Stille im Tunnel

Die Tunnel der UBahn hören das Geraschel der Passagiere, Customers genannt, und die rollenden Räder der Züge. Musik gehörte bisher nicht zum Bild der Washingtoner UBahn. Das soll sich ändern, wenn die Verwaltung heute ihren Plan vorlegt, Musikern den Zutritt zum dunklen Reich der Bahn zu gewähren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.00.58 Uhr, 15. Juni 2006 | Permalink
  Vorwahlen in Virginia

Die Vorwahl der Demokratischen Partei in Virginia für den wichtigen Sitz im Senat verlor gestern ein waschechter Demokrat gegen einen Ex-Republikaner, der erst vor kurzem zur demokratischen Seite übergelaufen war. Mit ihm hofft die Führung der Partei, aber scheinbar auch die Mehrheit der Vorwähler, einen Kandidaten der Mitte gegen den republikanischen Senator, dessen Hauptmerkmale Geld, Bush-Hörigkeit, ein frisch gewaschenes und gebügeltes Hemd sowie sein sonniges Gemüt sind, im November antreten zu können, um die Mehrheit im Senat zurückzugewinnen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.12.44 Uhr, 14. Juni 2006 | Permalink
  Kanal 14

Fußball von der Weltmeisterschaft wird in Washington kabelfrei auf Kanal 14 übertragen. Die süd- und zentralamerikanischen Kommentatoren strengen sich mächtig an, den Zuschauer zu unterhalten. Schon beim ersten Spiel sollen Restaurants in Washington mit Live-Übertragung mitten im Arbeitstag gut besucht gewesen sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.49.11 Uhr, 10. Juni 2006 | Permalink
  Wahl zum Gemeinderat

Am Sonntag findet die Wahl des neuen Gemeinderats als Volksvertretung der deutschsprachigen katholischen Gemeinde der Hauptstadt statt. Sie ist die einzige Gemeinde ihrer Art in Washington und ist als Mission der Erzdiözese Washington sowie dem Katholischen Auslandsamt unterstellt. Gleichzeitig versieht sie den Dienst unter dem deutschen Militärbischof für die zahlreichen deutschen Militärangehörigen in Dulles, Reston, Washington, und den Häfen in Virginia. Das Wahllokal öffnet vor und nach dem Gottesdienst um 10 Uhr.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.34.54 Uhr, 10. Juni 2006 | Permalink
  Frühes Ende

Im Herzen der Stadt liegt das feudale Mayflower Hotel, in dem die Regierenden der Welt absteigen, um den Verkehr durcheinander zu bringen. Von Gebäuden gegenüber sieht man die höchsten Herrschaften heute nie mehr, weil aus Sicherheitsgründen ein Zelt an den Ausgängen an der De Sales Street zwischen dem Hotel und ABC News aufgestellt wird. Von dort huscht man in schwarzverfensterte Gefährte.

Nun ging dort eine ära zu Ende. Das ab 2007 im District of Columbia geltende Rauchverbot hat in der Town and Country Lounge des Hotels Einzug gehalten, berichtet Petula Dvorak von der Washington Post in At Mayflower Lounge, Patrons Draw Last Puff. Im Rest der Hauptstadt wird nicht so schnell gehandelt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 20.01.40 Uhr, 3. Juni 2006 | Permalink
  Ursprache

In Washington fand soeben die National Spelling Bee statt. Zum Schluss gab es fast nur noch deutsche Worte. Ursprache verhalf der letzten Buchstabiererin zum Sieg. Ihre beste Konkurrentin scheiterte mit einem V an Weltschmerz. Kurz zuvor verfehlte ein Junge den Heiligenschein.

Der Wettbewerb steht Teilnehmern aus allen englischsprachigen Ländern offen. Doc war er heute von Begriffen aus den deutschen, französischen und hawaiianischen Sprachen geprägt, zu denen sich Italienisch, Griechisch, Hindi, Arabisch und Sprachen aus Afrika gesellten. Englisch war dabei nicht erkennbar.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 22.27.16 Uhr, 1. Juni 2006 | Permalink
  Wieder verurteilt

John Mohammed, der Sniper-Todesschütze wurde wieder verurteilt. Dieses Mal in Kreis Montgomery County, der im Norden und Westen Washington umschließt.

Er hatte sich selbst verteidigt. Die Geschworenen waren nicht beeindruckt. Vermutlich hätte sich Mohammed etwas Gutes tun können, wenn er sich schuldig erklärt hätte - im Rahmen einer Abrede, die ihm das Absitzen der Strafe in Maryland erlaubt. Dort gibt es im Gefängnis nämlich noch regelmäßig Essen, was für Virginia nicht zutrifft.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 21.58.24 Uhr, 30. Mai 2006 | Permalink
  Rolling Thunder

Unter dem Motto Rolling Thunder treffen sich auf -zig- oder gar hundertausenden Motorrädern in Washington auf der National Mall die Veteranen des Vietnamkrieges und anderer Kriege der USA, um an das Schicksal der Vermissten, Versehrten und Verlorenen zu erinnern.

Pünktlich zum Memorial Day Weekend stellt sich auch das warme Sommerwetter ein. Die erste Spur der ab jetzt regelmäßigen Schwüle ist schon zu bemerken. Und damit ist die Delmarva-Strandsaison eingeläutet!   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.32.52 Uhr, 28. Mai 2006 | Permalink
  Weltmarkenausstellung

Bis zum 3. Juni 2006 findet im Washington Convention Center die alle zehn Jahre abgehaltene World Philatelic Expo statt. Die Washington Post berichtet über einen Sammler, der sein Hobby mit besonderem Erfolg krönt. Seine private Sammlung wird ebenfalls zu besichtigen sein und enthält alle Briefmarken der USA von 1847 und 1869.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.31.29 Uhr, 27. Mai 2006 | Permalink
  Smart

In der Hauptstadt soll ein Smart gesichtet worden sein. Irgendwo stand auch ein Wagen der A-Klasse. Perfekt für den Verkehr in Washington. Schade, dass sie nicht zehntausendfach zu sehen sind. Wie kommt man an solch ein Fahrzeug?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.47.09 Uhr, 23. Mai 2006 | Permalink
  Im Eisfach

Warum liegen $90.000 im Eisfach? Der Kongressabgeordnete wird es wohl erklären können. Erhalten hat er das Geld vom FBI. Das FBI gab sich als an Sonderleistungen des Abgeordneten interessiertes Unternehmen aus. Jetzt untersuchte das FBI auch sein Büro im Kongress. Und William Jefferson wird richtig bekannt. Die Washington Post blickt ins seine Zukunft.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 19.13.02 Uhr, 22. Mai 2006 | Permalink
  Mall gebucht

Heute ist die National Mall für die Abschlussfeier der George Washington University gebucht. Auch wenn die Absolventenzahl riesig ist, bleibt für Besucher noch Platz. Eine Million fasst die Mall leicht. Die Hauptstadt verkraftet eine ganze Menge.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.37.17 Uhr, 21. Mai 2006 | Permalink
  Amtswechsel

Während sich der Wechsel in den weltlichen Ämtern der Hauptstadt erst im Herbst duch Wahlen bemerkbar machen wird, wurde der Wechsel von Kardinal McCarrick zum neuen Erzbischof Washingtons heute verkündet. Der Papst besetzt das Amt mit Bischof Donald Wuerl aus Pittsburgh. Der Oberbürgermeist der Stadt kündigt gleichzeitig an, die Kandidatur von Linda Cropp als seine Nachfolgerin zu unterstützen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 21.08.12 Uhr, 16. Mai 2006 | Permalink
  Archivar der Welt

Erst floh der Dresdner die deutsche Wirtschaftskrise, dann die amerikanische. Er erlernte die Dunkelkammer und Photographie und dokumentierte im Namen der National Geographic Society den Untergang der unglobalen Welt: unbekanntes Nepal, Stammesrituale in Afrika, Washington vor der Zeit einer großen und mächtigen Bundesregierung. Mit 91 verstarb nun Volkmar Wentzel, und die Washington Post verabschiedet ihn heute mit einem prächtigen Nachruf, der seine Verdienste auch um die Rettung des Photoarchivs der NGS hervorhebt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 14.25.51 Uhr, 13. Mai 2006 | Permalink
  Luxus vorbei

Das süße Leben nimmt ein Ende: Die bequemen Polster und Teppichböden sollen aus der UBahn verschwinden. Man will billiger werden, so wie die Bahnen in NY und anderenorts. Washington besitzt bisher den Cadillac der Untergrundbahnen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.07.50 Uhr, 10. Mai 2006 | Permalink
  Spannung am Fluss

Den Potomac überspannt an einer verkehrskritischen Strecke die Woodrow Wilson Bridge zwischen Maryland und Virginia. Dort wird parallel zum alten Brückenschlag der neue gebaut, dessen Nordspur an diesem Wochenende freigegeben wird. Der Verkehr auf der Nord-Süd-Hauptstrecke der USA, der I-95, wird dadurch erheblich behindert. Stundenlange Staus und Behinderungen im Großraum Washington sind bis Montagfrüh vorhergesagt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 12.12.00 Uhr, 10. Mai 2006 | Permalink
  Goethe im Aufzug

Im Aufzug kommt das Goethe Institut gut an. Alle paar Wochen findet man in den Bürogebäuden von Washington einen nett gerahmten Hinweis auf geschichtliche und kulturelle Ereignisse. Manchmal führt es zum Nachdenken, manchmal zum Gespräch, und immer zur Abwechslung vom Alltag. Und mancher findet sicherlich den Weg ins Goethe Institut, das sich in der Hauptstadt gemausert hat und einen hervorragenden Ruf genießt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.48.37 Uhr, 3. Mai 2006 | Permalink
  Scheußlich um 7

Morgen um 19 Uhr sollen die spanischen Radiosender der USA spanische Fassungen der Nationalhymne abspielen, die in den letzten Wochen aufgenommen wurden. Die spanische Version soll den Patriotismus der größten Einwanderergruppen bezeugen. Nachfahren des Schaffers der Nationalhymne Francis Scott Key finden das Vorhaben scheußlich. Andere meinen, einem englischsprachigen Land dürfe keine fremdsprachige Nationalhymne aufgepropft werden.

Dieser Disput löst sich vielleicht - doch wahrscheinlich nicht - mit der Erkenntnis, dass die USA keine Staatssprache besitzen. Dass das Englisch rasch vom Spanischen abgelöst wird, ist offensichtlich. Ohne gute Spanischkenntnisse kommt man in manchen Bezirken der Hauptstadtregion nicht aus, doch kann dasselbe auch für Vietnamesisch und andere Sprachen behauptet werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.03.00 Uhr, 27. Apr 2006 | Permalink
  Ende der Spekulation

Die Preise für Investitionen in Grundbesitz purzeln in der Hauptstadtregion. In den letzten Jahren wurden spekulativ Appartments, Häuser und Land erworben. Sie lassen sich heute oft nicht mehr zum Einstandspreis verkaufen oder vermieten. Mittlerweile gehören nicht nur Gewinneinbußen zur Tagesordnung, sondern auch echte Verluste. Ausgelöst wurden die Spekulativkäufe auch durch die hier kritisierten Darlehen, bei denen lediglich Zinsen zu zahlen waren und auf die Tilgung verzichtet wurde.

Damit schien Geld billiger als üblich. Die künstlich in den Höhe getriebenen Preise erhöhten auch den versteuerbaren Wert jedes Hausbesitzers. Wegen der Preissteigerungen stiegen auch die jährlich zahlbaren Grundbesitzsteuern all derjenigen, die sich nicht an der Spekulation beteiligten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 16.59.39 Uhr, 23. Apr 2006 | Permalink
  Katakomben

Die Katakomben in Washington stellt heute die Washington vor. Sie befinden sich in der Nähe der Catholic University und dienten zum Durchspülen von Flusswasser, um es als Trinkwasser nutzbar zu machen. Sie waren mit Sand als Filtriermittel gefüllt. Heute stehen sie leer. Bis zum Zweiten Weltkrieg war das als McMillan Reservoir bekannte Areal jedermann zugänglich, seither ist es abgesperrt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.01.55 Uhr, 22. Apr 2006 | Permalink
  Kreuzung

Eine Hand am Telefon, eine am Rauchstäbchen - vor mir. Links: eine Hand hält Telefon, andere Hand wedelt Kreditkarte - wohl ein wichtiges Geschäft. Dank T-Mobil, teuer und wenig flächendeckend, komme ich mir an der Kreuzung wie ein entspannter Musterbürger vor: Zwei Hände am Steuer, die Ohren WTOP gewidmet und das meist unerreichbare Telefon in der Jackentasche.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.52.17 Uhr, 20. Apr 2006 | Permalink
  Gleichheitstag
Emancipation Day heißt der heute in Washington gefeierte Tag. Kurz vor dem Bürgerkrieg wurden die Sklaven in der Hauptstadt frei gesetzt. Nicht aus diesem Grund, sondern wegen eines Feiertags in Massachusetts wird heute auch die Freiheit von der Steuererklärungspflicht gefeiert. In Maryland und Washington sind diese Erklärungen und Zahlungen erst morgen fällig, da sie in den Staat im Nordosten gesandt werden, wo heute der Patriot's Day gilt.

Am Weißen Haus werden Eier gerollt, und im Zoo treffen sich schwarze Familien. Vielerlei, um die Traditionen in Erinnerung zu halten. Bei einer Bible Belt Bakery heißt es auf der Reklametafel He is risen und he steht nicht für den Hefeteig.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.27.40 Uhr, 17. Apr 2006 | Permalink
  Rechte erzwingen

Die Demonstrationen illegal eingereister Ausländer kommen nun auch nach Washington. Am Montag soll auf der Mall eine Veranstaltung stattfinden, die in der gesamten Region vorbereitet wird. Busse werden Teilnehmer aus Pennsylvanien und Virginien herbringen.

Für Rechte eintreten ist lobenswert. Bei diesen Demonstrationen geht es allerdings um Schutz für Unrecht. Daher ist der Sinn der Veranstaltungen nur schwer verständlich. Hehre Motive wie das Weltbürgertum oder Freizügkeit für jedermann in alle Richtungen stehen nicht auf der Tagesordnung. Vermutlich geht es um Geld, nicht Philosophie. Panem et circenses.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.50.44 Uhr, 8. Apr 2006 | Permalink
  Verkehrsfrei

Der Morgenverkehr läuft seinen üblichen Weg. Plötzlich springen aus allen Ecken Verkehrsregler und scheuchen auf der Hauptstraße zum Weißen Haus den gesamten Verkehr mit enormem Trillerpfeifen in die Seitenstraßen. Selbst wer gewohnt ist, vom Vizepräsidenten mit Trara und Tamtam auf dem Weg zur Arbeit überholt und in die Gosse gedrängt zu werden, hat so etwas nicht erlebt.

Die armen Verkehrsregler - echte Polizisten sind kaum darunter - müssen den Ärger abfangen. Sie können natürlich nichts für diese undemokratische Unverschämtheit. Sie können sich ja nicht einmal sicher seit, ihr Gehalt zu erhalten, da die Bush-Regierung mit kühler Schulter reagiert, wenn die Hauptstadt die Rechnung für den Mordsaufwand vorlegt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 17.00.00 Uhr, 7. Apr 2006 | Permalink
  Extremes Wetter

Eine Wetterwarnung ging mit allen amtlichen Signalen gerade durch die Radiostationen nach DC, Maryland und Virginia. Tornado-Gefahr ab jetzt bis Mitternacht. Der Sturm kommt gegenwärtig von Hagerstown nach Osten. Genau weiß niemand, wann er die Hauptstadt erreicht. Auf einen Tornado sind wir in dieser Region nicht so gut vorbereitet, anders als bei einem Blizzard oder Hurrikan.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.38.33 Uhr, 3. Apr 2006 | Permalink
  Maltakuh ausgestorben

Am 17. März 2006 ist die Maltakuh ausgestorben. Das Inselreich Malta, wo Mini-Elefanten und Höhlenbeter lebten und Kulturen wie in Knossos und Mykene gediehen, ist mit einer Botschaft in Washington vertreten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 04.02.00 Uhr, 3. Apr 2006 | Permalink
  Kirschen und Mandeln

In der Stadt ist der Verkehr beim Jefferson Memorial wegen der Kirschblüte so dicht, dass selbst Jogger und Radler auf Schritttempo umschalten müssen. Die Kirschblüte samt Festival bringt Millionen aus Fernost und anderen Teilen der Welt nach Washington.

Dieselbe Pracht findet sich entlang der River Road in Bethesda, sodass dort die Polizei zur Verkehrsregelung eingesetzt wird. Während in Kenwood die Auto-Staus regieren, finden sich in Oakwood vornehmlich die kamerazückenden Fußgänger. Entlang der Landon Lane wachsen teilweise nur Kirschbäume, teilweise sind sie mit den gleichzeitig blühenden Mandeln gespickt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 15.55.56 Uhr, 2. Apr 2006 | Permalink
  Washington Radio

Die Washington Post-Zeitung nahm heute ihr Radioprogramm auf dem Kanal 1500 AM auf, der bislang WTOP gehörte. Beide Nachrichtensender bieten eine umfassende Berichterstattung aus der Region der Hauptstadt, über den Kongress und die Exekutive und aus der ganzen Welt an. Man wird sehen, wer gewinnt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 21.06.43 Uhr, 30. Maerz 2006 | Permalink
  Minder- und Mehrheiten

Im Raum Washington werden die Minderheiten bald die Mehrheit bilden, wenn das nicht schon jetzt der Fall ist. Zensusdaten führen Sachverständige zur prognose. Die Washington Post verweist jedoch auf Botschaftsschätzungen hin, nach denen die Zahl der anwesenden Mittelamerikaner erheblich höher liegt als dem Zensus bekannt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.07.06 Uhr, 25. Maerz 2006 | Permalink
  Kopflos?

Weder die deutsche Botschaft in Washington noch das Weiße Haus kommentieren die Akkreditierung des neuen deutschen Botschafters. Gerüchteweise hört man in der Hauptstadt, dass Botschafter Ischinger im Freitag abreiste und sein Nachfolger am Freitaqabend eintreffen sollte, um sich noch am selben Tag im Weißen Haus anzumelden. Schneefall in Berlin soll den Flug verzögert haben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.08.43 Uhr, 13. Maerz 2006 | Permalink
  Sparen gelernt

Als Bush Präsident wurde, gab er dem Land erst einmal Steuern zurück. Dann wurde ein Krieg angezettelt und der Regierungsapparat vergrößert. Nun sieht der Bürger weniger von seinen Steuern als erwartet, während auf jeden Kopf des Landes mehr Schulden entfallen als je zuvor.

Vielleicht trägt diese Sparmethode die Schuld am Verhalten eines Mitarbeiters im Weißen Haus, der ebenfalls sparen, aber doch alles haben wollte. Jetzt ist er angeklagt, nachdem er regelmäßig einkaufte, das Gekaufte ins Auto brachte, ins Geschäft zurückkehrte und dasselbe noch einmal aus dem Regal holte, um es dann mit der Quittung zum Umtauschschalter zu bringen, wo er sich den Kaufpreis gegen die “Rückgabe” der Ware erstatten ließ.

Seine Stelle im Weißen Haus hat er unter mysteriösen Umständen aufgegeben. Zunächst hieß er, er habe gegen eine politische Entscheidung protestiert und sei zurückgetreten. Mittlerweile dementiert er das. Vielleicht fällt ihm noch eine gesichtswahrende Erklärung ein. An Ideen scheint es ihm ja nicht zu mangeln.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.50.54 Uhr, 11. Maerz 2006 | Permalink
  Kriminelle

Der Kongressabgeordnete Cunningham nahm über längere Zeit Bestechungsgelder in Höhe von $2,4 Mio. an und wurde nun zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Die Bankräuberin Martinez erhielt für ihre vier Überfälle zwölf Jahre aufgebrummt. Hätte sie sich erst wählen lassen sollen, bevor sie sich der Kriminalität verschrieb?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 16.45.42 Uhr, 5. Maerz 2006 | Permalink
  Schunkeln

Während anderenorts das Ende des Winterschlafs zu öffentlichen Frohsinnsritualen animiert, wie beim Malta Carnival und dem New Orleans Mardi Gras, beschränken sich die Tollheiten in Washington auf Vereinsaktivitäten wie bei der Alliance Francaise und Restaurants.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.13.00 Uhr, 25. Feb 2006 | Permalink
  Auto aus Deutschland

Vertritt der VW-Fahrer Deutschland? Das macht uns gerade die VW-Radiowerbung weis. Ein leicht bekloppt klingender Sprecher mit skandinavischem Akzent sagt Representing Doitschlahnd! und die Stimme eines vermutlich einen Kunden darstellenden Mannes reagiert mit einem verwunderten Hm? Das war's dann schon. Ganz klar wird nicht, ob der Volkswagen-Sprecher spinnig wirken soll, oder ob der Kunde anmiert werden soll, sich über Vorurteile gegen deutsche Produkte hinwegzusetzen. Oder geht es um etwas ganz anderes?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 17.42.20 Uhr, 24. Feb 2006 | Permalink
  Schneller, doch fehlerhaft

Im Montgomery County, dem Nachbarkreis von Washington, werden Baugenehmigungen schneller erteilt, genau wie es die Verwaltung den Bürgern versprochen hatte. Doch werden zuviele Genehmigungen fehlerhaft erteilt. Das ist angesichts der McMansion-Unsitte bedenklich. In gestandenen Wohngegenden werden gute Häuser mittlerer Größe abgerissen und durch bombastische Bauten schlechterer Qualität ersetzt. Damit verändert sich der Charakter und das Preisgefüge der Wohngegenden, und Otto Normalverbraucher, und erst recht Polizisten und Lehrer, können sich kaum noch leisten, dort zu wohnen wo sie arbeiten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 17.25.49 Uhr, 24. Feb 2006 | Permalink
  Wohin mit totem Huhn?

Forschung muss nicht Millionen oder Milliarden kosten. Forscher aus dem Raum Washington fanden mit $36.000 Forschungsgeldern eine Methode zur Eindämmung von Vogelgrippen und der Wiederverwertung der getöteten Vögel als virenfreien Kompost.

Jede Art der Vogelgrippe stellt eine wirtschaftliche Bedrohung für die Landwirtschaft der Region um den District of Columbia dar, insbesondere der Delmarva-Halbinsel am Eastern Shore zwischen dem Atlantik und der Chesapeake Bay. Bei jedem neuen Virenanfall werden zahlreiche Vögel getötet, und die bekannten Verbrennungs- und Begrabungsmethoden hinterlassen umweltschädliche Spuren.

Zudem führen diese Methoden, die auf Bearbeitungs-Zentralen angewiesen sind, zur Verbreitung der Viren, bevor die toten Vögel entsorgt sind. Die neue Kompostmethode erlaubt die Vernichtung und Verwertung vor Ort und vermeidet damit den Virentransport an andere Orte, erklärt Prof. Tablante von der University of Maryland der Washington Post.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.39.01 Uhr, 20. Feb 2006 | Permalink
  Sikhs im Eigenheim

Die Sikh-Gemeinde ist in vierzig Jahren auf 13.000 Mitglieder angewachsen. Als ihr Zentrum im Raum Washington haben die Sikhs nun ein National Gurdwara and Sikh Cultural Center bezogen und eingeweiht. So wie deutschsprachigen evangelischen und katholischen Kirchen zum kulturellen Reichtum der Region beitragen, bieten nun auch die Sikhs der Hauptstadt neue Erfahrungen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 14.07.40 Uhr, 19. Feb 2006 | Permalink
  Geld für Metro

Gelegentlich wirken die Rechtskreise der Region Washington zusammen. Ein Beispiel ist die Sorge um die Finanzierung der UBahn, die die Hauptstadt sowie die Vororte in Maryland und Virginia bedient.

Bei der Finanzierung des Metro-Systems, zu dem auch neben dem zweitgrößten UBahnsystem des Landes auch das fünftgrößte Bussystem gehört, versuchen die Parlamente von Maryland und Virginia sowie der Stadtrat des District of Columbia, der keinen Staat darstellt und daher kein Parlament besitzt, mit Steuergesetzen die Finanzierung des öffentlichen Verkehrssystems zu finanzieren.

Dabei koordinieren die drei Jurisdiktionen ihre Gesetzesentwürfe. Ausnahmsweise sind sie sich des gemeinsamen Interesses nicht nur bewusst, sondern kümmern sich auch darum.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.49.22 Uhr, 18. Feb 2006 | Permalink
  Bankräuber

Ein Bankräuber macht die Arbeit nicht mehr allein, sondern fängt sich zuerst ein Kind, das er mit einer Waffe dazu zwingt, die Bank aufzusuchen, alles Geld heraus zu verlangen und ihm dann das Geld zu übergeben. Nach der Freilassung haben drei seiner Opfer die Polizei unterrichtet, obwohl er ihnen androhte, ihre Familien zu verfolgen.

Wieviele unbekannte Opfer er hat, ist nicht bekannt. Die Polizei hat einen seiner Komplizen festgenommen. Der Fälle spielten sich in den Vororten von Washington in Maryland ab.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.16.59 Uhr, 18. Feb 2006 | Permalink
  Geflügel

Während in Mecklenburg-Vorpommern Hotlines für Geflügelhalter eingerichtet werden, um die Grippe einzudämmen, hat man in Washington das Gefühl der Unverletzlichkeit. Die Grippe ist nach erheblicher Presseaufregung vor einigen Monaten, vor den Hurrikanen, vor den Abhörskandalen aus dem Allgemeinbewusstsein entschwunden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.15.38 Uhr, 16. Feb 2006 | Permalink
  Weißes Washington

Washington im Schnee ist eine wahre Pracht. Gegen Mitternacht begann der Schneefall erst richtig. Räumtruppen gelangen jedoch schon zwölf Stunden später in die Nebenstraßen.

Mehr als 60.000 Kunden sind schon stromlos. Dabei hat die Vereisung der Bäume noch nicht einmal begonnen, und die Sonne schmilzt das glitzernde Weiß. Abends soll es frieren, und dann erst ist mit dem Einbruch der Stromversorgung zu rechnen.

Während die UBahn in und um der Hauptstadt problemlos verkehrt, bleibt der Flug- und Straßenverkehr im gesamten Nordosten der USA vom ersten Schneesturm der Saison beeinträchtigt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.54.56 Uhr, 12. Feb 2006 | Permalink
  Schneebombe

Schneebild
Kein Blizzard, sondern eine Schneebombe entwickelte sich aus dem Schneesturm.

Nasser, fester Schnee bedeckt die Region der Hauptstadt. Viel mehr als erwartet ist gefallen. Straßen wurden unsichtbar. Von den Snow Emergency Routes in Washington, meist Ausfallstraßen und Verkehrschlagadern, sind bereits hunderte von Fahrzeugen abgeschleppt worden, denn im Schneefall darf dort nicht geparkt werden.

Die meisten Gottesdienste sind abgesagt. Fahrzeuge mit Hinterradantrieb sollen sich auf den Straßen nicht erwischen lassen, bis die Schneepflüge die Region nicht von der weißen Pracht entsorgt haben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 09.10.45 Uhr, 12. Feb 2006 | Permalink
  Noch steht er
Strommasten

Ein paar Gallonen Benzin von der Tankstelle geholt. Kaum Verkehr auf den Straßen. Alles scheint auf den großen Schneesturm vorbereitet zu sein. Die Flughäfen schließen.

Das Notstromaggregat steht bereit. Benzin daneben. Kabel und Verteiler reichen durchs Haus.

Der böse Blizzard, den das Radio seit Tagen ankündigt, mag nur kommen.

Trotz aller Vorbereitung: Wenn der krumme Strommast nicht fällt, soll's auch recht sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.16.15 Uhr, 11. Feb 2006 | Permalink
  Kerzen raus

Kerzen raus, denn bald fällt der Strom aus. Der leichte Schneefall soll sich in einen Schneesturm, Blizzard, verwandeln, und dann fallen bekanntlich die Bäume um und krachen auf die Stromleitungen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.04.52 Uhr, 11. Feb 2006 | Permalink
  Stammzellen und Nazis

Die Forschung an Stammzellen erinnert den Vize-Gouverneur Steele von Maryland an Nazis und den Holocaust, doch stellt er den Vergleich nun als Ausrutscher dar. Als Republikaner in einem demokritischen Staat muss man manchmal mit drastischen Worten auftreten. Aber mit dem Eindruck, den Steele erzielte, hatte er nicht gerechnet. Doch befindet er sich in guter Gesellschaft: Auch wer Bush mit Hitler vergleicht, muss sich meist entschuldigen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.01.23 Uhr, 11. Feb 2006 | Permalink
  Botschafter für D-USA-Verständnis

Einer der erfolgreichsten Brückenbauer, Dr.  Dieter Dettke, trat am Freitag vom Podium des deutsch-amerikanischen politischen und kulturellen Austausches im Rahmen der erfolgreichen Veranstaltung The American Model and Europe, Past - Presence - Future. Dettke gelang es über die Jahrzehnte beispielhaft, Amerikaner auf höchster Ebene für Deutschland und seine Politik zu interessieren. Wenn man bedenkt, dass hier Sozialdemokraten als Kommunisten verstanden werden und diese - vor Bin Laden-Zeiten - den Schreck der Menschheit schlechthin darstellten, hatte die Friedrich Ebert Stiftung in Washington den denkbar schwersten Stand - doch Dettke meisterte die schwierige Aufgabe wie sonst niemand.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.56.50 Uhr, 31. Jan 2006 | Permalink
  Autos halten

Zirka 150.000 Meilen oder etwa 250.000 km halten die meisten Autos heutzutage in den USA, wird berichtet. Das hat man heute wieder auf dem Beltway gemerkt, wo 15.000 Wagen auf einer Strecke von 10 Meilen so gut wie hielten.

Als große Umgehungsautobahn ist der Beltway ein Segen für die Hauptstadt. Wenn sie zu ist, erweist sie sich jedoch als Fluch, weil man kaum abfahren kann, und wenn es geht, ist der Rest der Region Washington verstopft.

Aber bei einem Winterwetterchen, wie es besser nicht sein könnte, kann auch der verstopfte Beltway kaum die Freude trüben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.42.09 Uhr, 28. Jan 2006 | Permalink
  Sturm trifft Ader

Eine Hauptschlagader des Verkehrs, die Canal Road, ist vom Sturm getroffen. Ein Baum liegt quer.

Diese malerische Straße führt am 184 Meilen langen Kanal entlang, der den Wilden West erschließen sollte. Sein wirtschaftlicher Nutzen wurde bald von der Eisenbahn überholt. Heute stellt sie mit dem Spazier-, Wander- und Radwegen entlang der Straße, des Kanals und des Potomacs ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende, Ausflügler und Sportler dar.

Einen flußüberquerenden Kanal gab es in Washington auch einmal, den Alexandria Canal. Er verlief von der Key Bridge bis nach Alexandia in Virginia.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.00.47 Uhr, 25. Jan 2006 | Permalink
  7 - 8, Vater in Haft

In der Tagesbetreuung geht dem Achtjährigen die Feuerwaffe durch und trifft die Siebenjährige. Am Nachmittag ist der Vater als Eigentümer der Waffe in Haft und der Sohn im Polizeigewahrsam. Das Mädchen ist wohlauf und in ärztlicher Fürsorge.

Der Flecken Germantown, wo sich das Drama abspielt, war bis vor wenigen Jahrzehnten ein abgelegenes Dorf auf dem Weg in die finsteren Berge der Appalachen. Heute ist es ein dichtbesiedelter Vorort von Washington. Die Kinder werden nicht mehr von der Großmutter gehütet, die früher vielleicht die eigene Knarre über den Knien liegen hatte, um mal schnell ein Eichhörnchen oder Opossum für's Abendessen zu schießen.

Die Moral lautet wohl, dass wir Waffendetektoren auch in Kindergärten und Tagesbetreuungsstätten benötigen. Um die Eichhörnchen- und Opossumplage kümmert sich der Straßenverkehr.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.55.12 Uhr, 24. Jan 2006 | Permalink
  Kein Angriff von oben

Die Flüge heute nacht hören sich ungewöhnlich martialisch an. Es sind Militärflieger, die wieder einmal üben, wie die Hauptstadt gegen Angriffe verteidigt werden kann. Vielleicht genießen sie die NORAD-Unterstützung deutscher Flugüberwachungsexperten, die den USA nach dem 11. September 2006 unter die Arme griffen.

Der Angriff auf den Durchschnittsbürger Washingtons kommt morgen durch die Abtreibungsgegner, die in dieser Woche auf ihre Bedenken aufmerksam machen und bereits seit Freitag drastisch vorgehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 19.41.17 Uhr, 22. Jan 2006 | Permalink
  37% Analphabeten

In der Hauptstadt ist ein Bevölkerungsanteil von 37% Analphabeten, functionally illiterate, was man tagsüber kaum merkt, weil ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung aus der Umgebung stammt, wo das Problem nicht bekannt ist. Dass die Taxifahrer den Weg nicht finden, schreibt man ihrer Erfahrung mit Kamelen auf viel schwierigeren Wüstenwegen und der resultierenden Unterforderung in Washington zu. Dass die UBahnfahrer die Namen der Haltestellen nicht richtig aussprechen, stimmt bedenklich, doch weiß man wenigstens, dass sie sich nicht verfahren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.36.50 Uhr, 18. Jan 2006 | Permalink
  Frischer Wind

Nun auch in Virginia: Der neue Gouverneur spricht in seiner Amtantrittsrede spanisch. Im benachbarten Washington und Maryland fällt der Strom aus, weil ein heftiger Wind bläst. Von Georgetown bis zur Montgomery Mall fallen die Bäume auf die Stromleitungen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 23.20.39 Uhr, 14. Jan 2006 | Permalink
  Schutz vor Grippe

Der Staat Virginia auf der anderen Seite des Potomac hat aus dem großen Bundestopf $2,3 Mio. erhalten, um sich auf den weltweit erwarteten Grippeausbruch, die Flu Pandemic, vorzubereiten. .   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.07.49 Uhr, 13. Jan 2006 | Permalink
  Wieder mit Drogen

Marion Barry war frührer Bürgermeister und verbrachte wegen eines Drogenvergehens sechs Monate im Gefängnis. Seine vorher glorreiche Karriere setzte er später fort und ist nun im Stadtrat. Heute kommt er wieder wegen Drogenbenutzung ins Gespräch und muss sich demnächst vor Gericht verantworten. Über seinen Hang zum Amt und seine Leistungen kann man geteilter Meinung sein, über seinen Hang zu Drogen nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.27.28 Uhr, 11. Jan 2006 | Permalink
  Glen Echo Park

Eine klassische Straßenbahn steht überraschend am Glen Echo Park. Der Vergnügungspark wurde vor 100 Jahren gebaut, durch eine Straßenbahn mit der Stadt verbunden, und dann zu einer Vorstadt ausgebaut - ähnlich wie Takoma Park, wo die Attraktion in der gesunden Luft bestand.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.58.15 Uhr, 10. Jan 2006 | Permalink
  Frühling

Im Frühling beginnt die Baseball-Saison. Das Wetter deutet in die Richtung. Aber noch wird Football gespielt. Also muss es doch wohl Winter sein.

Am Samstag brachten die Redskins die Region zum Stillstand. Sie gewannen überraschend ein Spiel auf dem Treppchen zum Landessieger. Schön, dass ein spuckernder Spieler gleich ausgeschlossen wurde.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.48.35 Uhr, 9. Jan 2006 | Permalink
  Gute Aussicht

Das alte Jahr bringt uns Statistiken. Die Washington Post vergleicht Morde, und da sah es in Washington besser aus als zuvor. Ein anderer Rückblick kann so lauten:

Das Wetter am 3. Oktober war noch nie so gut wie in 2005, was auch die Stimmung im Botschaftsgarten hob.

Die Qualität der Berichte von Deutscher Welle und Germany.Info wird immer besser.

Die Ausstellung über den einflussreichen deutsch-washingtoner Architekten Adolph Cluss ist gelungen.

Die Deutschsprachige Katholische Mission in Washington hat wieder einen ständigen Pfarrer.

Deep Throat ist enthüllt, und der Senat entschuldigt sich für den amerikanischen Holocaust, das Lynchen.

Es explodierten kaum noch Gullydeckel.

Das begrünte Dach der Deutschen Schule Washington machte Schule.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.33.00 Uhr, 2. Jan 2006 | Permalink
  Washington erstarrt

Das amerikanische Fußballspiel zwischen den Washington Redskins und einer Mannschaft aus Philadelphia lässt Washington heute bei schönsten Wetter erstarren. Alles fiebert vor dem Fernseher wegen der Schlacht mit, die über die Teilnahme des im benachbarten Maryland angesiedelten Washingtoner Teams an einer Folgerunde namens Playoffs entscheidet, von der Washington seit Jahren ausgeschlossen ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 19.10.42 Uhr, 1. Jan 2006 | Permalink

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