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Washington :: Hauptstadt

.-^-.

  Ein Hai im Potomac

Vom Meer durch die Chesapeake Bay bis zur Potomacmündung sind es einige Meilen. Die schaffte ein Bullenhai.

Ein Potomac-Fischer fing ihn. Dann brachte er ihn um, obwohl er nicht weiß, was er mit dem 2,40 Meter langen Rekordfisch anfängt.

Vielleicht kam der Fisch, um uns etwas zu lehren? Wie die Kanarienvögel in den Minen? Gelernt haben wir nichts, doch die Kühltruhe ist voll.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.24.38 Uhr, 2. Sept 2010 | Permalink
  Evakuiert im Urlaub

Die letzten Urlaubstages des offiziellen Sommers stehen bevor. Der Hurrikan zwingt jedoch viele Urlauber zur Evakuierung. An den Outer Banks des Atlantiks ist es bereits so weit. Der Hurrikan wird als Monster bezeichnet. 600 Kilometer Durchmesser. Kategorie 4. Das will etwas heißen. Washington soll jedoch nicht einmal etwas Regen erleben. Hier klingt der Sommer heiß aus.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.30.08 Uhr, 1. Sept 2010 | Permalink
  Restaurants aus New York drängeln in die Hauptstadt

In New York City verdienen sie nicht genug, also melden sich Restaurants von dort in Washington an. Mieten sind niedriger. Für Umsatz sind reiche Kunden vorhanden. Fragt sich nur, ob diese auch genug Hunger haben. In Washington besteht nämlich kein Gaststättennotstand. Für jeden Geschmack, vom äthiopischen Schleimbrot bis zu gegrillten Grillen und Würmern, finden sich Anbieter in Washington. Hoffentlich verbraten diese New Yorker nicht die Gelder von ahnungslosen Investoren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.10.31 Uhr, 23. Aug 2010 | Permalink
  Irak frei, oder so

Die Familien begrüßen mit Freude ihre überlebenden Kriegsheimkehrer. Dem Fernsehen erklären sie: This is America. We have to fight for our freedom!

Soweit das überzeugt klingt, fragt man sich, wer ihnen den Kopf verdreht hat. Das menschliche Leiden und Elend der Heimkehrer verbietet die Frage, ob Amerikas Freiheit durch den Irak je gefährdet war, und wie jemand so dumm sein konnte, Bush zu glauben.

Der glaubt ja seinen eigenen Erklärungen schon lange nicht mehr.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.42.26 Uhr, 19. Aug 2010 | Permalink
  Mehr Bandbreite im Park

Ganz erregt ist ein einflussreicher Radioberichterstatter. Im Stadium des Baseball-Teams ist die Bandbreite für den drahtlosen Verkehr verdreifacht worden! Unverschämt. Können sich die Fans nicht für drei Stunden vom Telefon ab- und dem Spiel zuwenden? Schließlich kann der Besuch mit der Familie ein paar hundert Dollar kosten. Und überhaupt: Das amerikanischste Spiel wird untergraben!

Vermutlich hat er noch nie Twitter oder Facebook besucht und sich über Kurzberichte erfreut. 140 Zeichen können sehr informativ sein. Informativer als eine vergeudete Radiominute.

Wenn er einen Grund zur Aufregung sucht, soll er sich auf die Drogenheinis im Stadium konzentrieren, die sich für viel Geld als Sportler ausgeben und sich außerhalb des Stadiums nicht zu benehmen wissen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.26.16 Uhr, 19. Aug 2010 | Permalink
  Schulen gut trotz Armut, Fremdsprechen

Schüler aus armen Verhältnissen oder mit fremdsprachlichem Hintergrund haben den Ergebnissen der Schulen in den Bezirken Fairfax County und Montgomery County nicht geschadet. Etwa 40% sprechen daheim kein Englisch. Dennoch gehören die Schulen beider Kreise zu den glänzendsten der gesamten USA. Das liegt wohl auch daran, dass beide Kreise zu den reichsten des Landes zählen, was sich direkt auf die finanziellen Möglichkeiten der Schulbezirke und den engagierten Einsatz ihrer Lehrkäfte auswirkt. Beide Bezirke haben ihre Ergebnisse gegenüber dem schon sehr guten Vorjahr verbessert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.43.04 Uhr, 14. Aug 2010 | Permalink
  Ein neuer Rekord

Die Temperaturen im Juli waren enorm. Das stört wenig. Wichtiger ist die Luftfeuchtigkeit. Die haut Washington um.

Heute konzentriert man sich jedoch auf die Temperatur. Wird es über 85 Grad warm? Dann wird der Juli der wärmste, seit gemessen wird.

Der Tag beginnt mit kühlen 30 Grad Celsius. Dabei soll es bleiben - Rekord hin oder her. So frisch war es seit dem Anfang des Monats nicht mehr.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.08.45 Uhr, 31. Juli 2010 | Permalink
  Kinder haben auch im Sommer Hunger

Schulen füttern Kinder. Das ist schon lange so. Die Washington Post berichtet, dass einige Schulen im ziemlich wohlhabenden Raum Washington auch im Sommer ihre Türen offen halten. Dabei geht es nicht unbedingt ums Lernen.

Im Bericht Program provides free breakfast over the summer vom 17. Juli 2010 geht es um den Hunger. An manchen Orten wohnen soviele hungernde Kinder, dass die Schulen sie in den langen Monaten der Sommerferien versorgen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.07.50 Uhr, 17. Juli 2010 | Permalink
  Aus dem Oval Office

Barack Obama meldet sich aus dem Oval Office. Zum ersten Mal spricht er sein Volk von seinem Schreibtisch aus an.

Die Lage ist heikel. Er hat viele Zweifler. Wird er den Golf reinigen können und BP in die Knie zwingen? Oder werden die Ölgesellschaften ihm das politische Genick brechen?

Für ihn ist nahezu tragisch, dass der Präsident sich höchstpersönlich an jedem Krisenort zeigen muss. Am Golf von Mexiko kann er persönlich nichts ausrichten. In Washington wird er hingegen gebraucht. Daher muss man begrüßen, dass er sich aus seinem Büro im Weißen Haus meldet.

Vielleicht begreift dann das Volk, dass Obama hier in Washington mehr zustande bringen kann als auf Reisen zu Krisenherden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.14.00 Uhr, 15. Juni 2010 | Permalink
  Rennen, dann Regen

Am Morgen wird die Hauptstadt vom Rennen zugunsten einer Krebsstiftung geprägt. Rennen gibt es viele in Washington. 5 km, 10 Meilen, Marathon. Das Krebsrennen zählt zu den bekanntesten, weil es von monatelanger Werbung begleitet ist. Zahlreiche Strecken um die National Mall sind am Morgen gesperrt.

Der Rest des Tages soll von Gewittern geprägt werden. Die Woche war heiß und schwül, fast hochsommerlich. Passend dazu veröffentlicht die Washington Post Empfehlungen für Stromgeneratoren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 07.54.35 Uhr, 5. Juni 2010 | Permalink
  Donnergrollen am Feiertag

Das erste lange Feiertagswochenende seit dem 1. Januar bricht an. Die Gedenktage des Frühlings sind meist keine bundesweiten Feiertage, und viele Betriebe nehmen sie nicht wahr. Beim Memorial Day ist das anders. Man gedenkt der Kriegsopfer, und wie am 4. Juli ist das Land geschlossen.

Mit Gewittergrollen meldet sich das Wochenende an. Donnerndes Grollen von zehntausenden Motorrädern zieht aus dem ganzen Land in der Hauptstadt ein. Die Fahrer gehören den Veteranenvereinen an, die an Tote, Versehrte und Vermisste erinneren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 22.07.14 Uhr, 28. Mai 2010 | Permalink
  Die Stadt im Chaos

Fußgänger trifft die Kernkraftsicherheitskonferenz genau so wie Radfahrer, Buspasssagiere, Autofahrer oder U-Bahnkunden. Um das Konferenzzentrum ist die Stadt gesperrt. Bis Mittwoch gelten diese Vorschriften, schreibt die Polizei von Washington:

Restrictions For NSS In Effect
Parking restrictions for the 2010 Nuclear Security Summit are now in effect until 12 noon on Wednesday 4/14. Street closings will take place by 10PM tonight, and will be in effect until Tuesday 4/13 at 8PM.  Intermittent road closures in other areas of D. C. should also be expected through Wednesday. Mount Vernon Square Metro Station will be closed from midnight tonight until Wednesday A. M. 
A map of street closings and parking restrictions can be found at http://bit.ly/cowMid
A full list can be found at http://bit.ly/bQrXwc
Quelle: alert.ema.dc.gov
  Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 20.09.39 Uhr, 11. Apr 2010 | Permalink
  Virginia feiert Aufstand

Den Grund für den Bürgerkrieg in den USA unterschlug der neue Gouverneur von Virginia, als er den Geschichtsmonats des Aufstands als Confederate History Month ausrief. Den Kriegsanlass bot die Sklavereipolitik der Südstaaten.

An den Anlass möchte niemand auf feierliche Art erinnert werden. Wenn man versuchen würde, die deutschen Wehrmachtssoldaten des zweiten Weltkriegs von Hitlers Unterdrückungs- und Vernichtungspolitik, der SA, Gestapo und SS zu differenzieren und die bewusste Vernichtung von Millionen unterschlagen würde, geht das aus gutem Grund nicht.

Dieselben Gedanken schlagen auf den Gouverneur zurück. Dem Hakenkreuz der Nazis steht in Virginia die Confederate Flag mit den gekreuzten Sternen gegenüber. Man kann sie nicht feiern.

Selbst wenn man auf einzelne gute Personen verweisen kann, die auf der bösen Seite selbst Opfer wurden, kann auch eine nur geschichtliche Betrachtung den völlig falschen Eindruck hervorrufen, nämlich den ihrer Glorifizierung.

Das ist dem Gouverneur trefflich gelungen. Heute erwähnte er entschuldigend den historischen Anlass, die Sklavenkultur seines Staates.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.03.48 Uhr, 7. Apr 2010 | Permalink
  Gratis: 100.000 Stunden; Belohnung: Obama-Rede

George Washington University wird mit einer Rede von Frau Obama belohnt. Die Universität leistete 100.000 Freiwilligenarbeit und erfüllte damit eine Bedingung der First Lady, die sich bereit erklärt hatte, vor den Absolventen im Mai die Festrede zu halten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.26.11 Uhr, 5. Apr 2010 | Permalink
  Feuerwerk in Osternacht

Im Fernsehen donnert Moses auf dreistündigem Weg von Ägypten ins Heilige Land, während Christen in Washington sich am Osterfeuer erwärmen. Dann hallt ein Donner durch die Hauptstadt. Eine halbe Stunde lang währt das Feuerwerk vom Kirschblütenfest und erschüttert Streets, Avenues und Boulevards, kreuz, quer und diagonal im Stadtbild von L'Enfant.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 20.15.07 Uhr, 3. Apr 2010 | Permalink

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