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Washington :: Hauptstadt

.-^-.

  Zug: Ankunft

Der langerwartete Zug aus Orlando ist endlich in Washington angelangt. Abfahrt Donnerstag. Ankunft Samstag. Zwischendrin 24 Stunden Aufenthalt in Jacksonville wegen eines Unfalls an einem Gleisengpass. Wie in Urzeiten der Eisenbahn konnten Passagiere also noch Blümchen pflücken.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.22.32 Uhr, 31. Dez 2005 | Permalink
  Hoffen mit Chrobog

Auch in Washington sorgt man sich wegen der Geiselnahme der Familie Chrobog im Jemen. Als Botschafter und Mensch war der Vater in dieser Hauptstadt geachtet und beliebt, und auch seine charmante Frau und Kinder erwarben sich hier viele Freunde. Das Hoffen um ihr Wohlergehen erfasst viele in dieser Region.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.48.51 Uhr, 29. Dez 2005 | Permalink
  Krippenspiel auf Deutsch

Das Krippenspiel wird heute um 17 Uhr in der Deutschsprachigen Katholischen Gemeinde Washingtons nahe der Seven Locks Road / Democracy Boulevard aufgeführt, etwa einen Kilometer von der Deutschen Schule Washington.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.01.47 Uhr, 24. Dez 2005 | Permalink
  Zum Einkauf nach Washington

Wer zum Einkauf nach New York City fliegt, wird enttäuscht sein, es sei denn, er steigt gleich in den nächsten Flieger in die Hauptstadt. Wo kauft man hier ein? Pentagon City Mall nahe beim National Airport, Montgomery Mall in Bethesda und White Flint Mall in Rockville sind beliebte Ziele. Die Museen auf der National Mall bieten auch etwas für jeden Geschmack. Alle sind mit der schnellen und sicheren UBahn zu erreichen.

Die meisten Restaurants auf einem Fleck, wo man seinen Hunger auf jede Art stillen kann, sind wohl in Downtown Bethesda zu finden, und ebenfalls zahlreiche in Alexandria.

Aus Europasicht leicht über die Flughäfen Baltimore Washington International, National Airport und Dulles International Airport zu erreichen. UBahn, Busse, Taxis fahren wie immer.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.03.52 Uhr, 20. Dez 2005 | Permalink
  Adolf Cluss in Washington

Einer der einflussreichsten Architekten Washingtons stammt aus Heilbronn. Nach Adolf Cluss ist die Ausstellung benannt: Adolf Cluss Exhibition Project.

Im Geschäftsbezirk findet man an der 17th Street die Sumner School, an der National Mall beim Smithsonian Castle und am Eastern Market weitere Gebäude von Cluss.

Das Ausstellungsprogramm wird von zahlreichen Veranstaltungen geprägt und mit einem eindrucksvollen Werbeblatt verkündet. Schade nur, dass ihm nicht zu entnehmen ist, wo sich die vielversprechende Ausstellung befindet. Die Webseite des Projekts weist auf die schöne Sumner School gegenüber der National Geographic Society hin.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 23.26.37 Uhr, 18. Dez 2005 | Permalink
  Eisleer

So leer wie heute morgen war die Hauptstadt an einem Wochentag schon lange nicht mehr. In allen Nachrichten wurde so heftig über Eisunfälle berichtet, dass sich anscheinend niemand mehr auf den Weg zur Schule oder Arbeit traute. Die Macht der Presse. Früher wäre der eine oder andere auf die Nase gefallen und hätte hautnah den Winter erlebt und was für's Leben gelernt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 22.23.34 Uhr, 16. Dez 2005 | Permalink
  Alpin bei Washington

Die Wasserfälle gehören zu den Naturschönheiten der Hauptstadtregion.

Auf der Maryland-Seite sind sie über den anspruchsvollen Billy Goat Trail beim Angler's Inn und einen Parkplatz des Park Service zugänglich. In Virginia wurde nun ein 21 Meilen langer Wanderstreifen fertiggestellt.

Seine Besonderheit besteht in Erläuterungen zum Entstehen der Wasserfälle und des Potomactals, bis zurück zur alpinen Statur der Appalachenzone, aus dem er nach Washington fließt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 15.48.42 Uhr, 11. Dez 2005 | Permalink
  Wer ist Klum?

Die Deutsche Welle kommt täglich über Kanal 56 ins hiesige Fernsehen, und der Sender MHz bringt sogar Krimis wie Tatort nach Washington. Heute war alles merkwürdig, eine als Klum vorgestellte Unbekannte, ein Bild von Merkel - ok, schon mal gehört -, dann nur unerwartet viel Fußball.

Das lag aber wohl an der Welle, nicht am Sender, der glücklicherweise auch Nachrichten und andere Sendungen aus Italien, Indien und sonstigen Orten der Welt in der Landessprache bietet.

Um das Programm aufrechtzuerhalten, benötigt MHz Networks Spenden - Geld wird ebenso gern wie gebrauchte Autos genommen. Spenden sind steuerlich absetzbar. Vielleicht sogar als Weihnachtsgeschenk geeignet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 20.17.08 Uhr, 9. Dez 2005 | Permalink
  Panda auf Eis

Morgen wird der kleine Panda fünf Monate alt. Der Besuch ist stark eingeschränkt, und der immer gratis zugängliche National Zoo gibt besondere Eintrittskarten aus. Heute sind zusätzliche Karten freigegeben worden.

Vielleicht erweisen sie sich für Freitag als überflüssig. Wenn die Wettervorhersagen wahr werden, wird soviel Schnee und Eis nach Washington kommen, dass die Straßen unbefahrbar werden oder, wie in manchen Jahren, das Fahren einfach verboten wird.

Dann tut sich in Washington nichts mehr.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 21.52.17 Uhr, 8. Dez 2005 | Permalink
  Stilles Gedenken

Wie in Deutschland und anderenorts wird Friedensstiftern gedacht. Am Guilford College, der dritten Station auf der Underground Railroad, über die Sklaven in den Norden gelangten, denken die Studenten an den im Irak festgehaltenen Tom Fox, der sich in der Quaker-Tradition dieser Universität dem Frieden und der Gewaltfreiheit widmete.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 21.40.05 Uhr, 8. Dez 2005 | Permalink
  Schnee bleibt

Der erste Schneefall, der die Straßen bedeckt, hat begonnen und soll bis morgen um 7 Uhr unser Gast bleiben.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.34.05 Uhr, 5. Dez 2005 | Permalink
  Stimmenkauf

Etwas abseits von Washington, hinter den Hügeln von West Virginia, machten sich FBI-Beamten auf die Suche nach den Stimmenkaufkultur und gaben der Washington Post einen interessanten Bericht.

Vermutlich sieht es in Washington selbst kaum anders aus. Diese Kultur lebt. Schließlich verleihen Stimmen allen möglichen Machenschaften Legitimität, die im Privat- oder Wirtschaftsleben unzulässig wären.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 11.08.30 Uhr, 4. Dez 2005 | Permalink
  Vorweihnachtlich

Auf den heutigen Martinsumzug und Weihnachtsbasar an der Deutschen Schule Washington von 11.30 Uhr bis 16.30 Uhr folgt morgen der Besuch des heiligen Nikolaus bei der Deutschsprachigen Katholischen Gemeinde Washington in der Kapelle der Heights School an der Seven Locks Road im immer um zehn Uhr stattfindenden Sonntagsgottesdienst.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 21.10.51 Uhr, 3. Dez 2005 | Permalink
  Weltnetz-Server

Einer der zahlreichen Server für neue Unified Root-System steht in Washington. Das neue System ergänzt die bisherigen Länderdomainnamen und generischen Top-Level-Domänen, z.B. .de und .com. Mit einer solchen Domain kann sich jedermann seinen privaten oder Firmen-Namen als Domain einrichten, z.B. Tom.Sawyer. Vergleichbare Systeme haben sich in der Vergangenheit nicht durchgesetzt. Vielleicht lag es daran, dass sie nichts kosteten. Seit neuem verlangt eine Amsterdamer Firma Geld für Einrichtung und Unterhalt, und dann wird's attraktiv.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.46.52 Uhr, 28. Nov 2005 | Permalink
  Steuerfrei

Damit sich das Weihnachtsgeschäft auch für die Hauptstadt bezahlt macht, werden vorübergehend die Steuern in Washington auf Einkäufe bis zu $100 je Geschenk ausgesetzt. Das Wetter war heute entsprechend: Die Sonne schien trotz leichter Kälte. Die Straßen waren wie leergefegt. Entsprechend voll sollten die Geschäfte und Einkaufs-Zentren sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.17.39 Uhr, 25. Nov 2005 | Permalink
  Hölle im Verkehr

Auf den Straßen, in der Luft, auf dem Wasser und in den Zügen ist die Hölle los. Jeder will zur Familie, um Thanksgiving zu feiern. Der schlimmste Verkehr des Jahres, wie immer. In Washington spielt glücklicherweise das Wetter mit.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.55.45 Uhr, 23. Nov 2005 | Permalink
  Duft der Blüte

Im Botanischen Garten auf der Mall entwickelt sich seit Tagen eine seltende Blüte, die am Thanksgiving Day voll entfaltet sein sollte: Giant Plant Causes Huge Stink Downtown. Bewunderer der Titan Arum stehen schon Schlange.

Ein anderer Duft weht heute um 19.30 Uhr und morgen nachmittag um 14.30 Uhr im MCI-Stadium, wo die Lippizaner aus Österreich ihre Künste vorführen werden.

Nichts für Nase und Augen, sondern vornehmlich einen Ohrenschmaus bieten die mittlerweile hochangesehenen Schul- und Kammerchöre der Deutschen Schule Washington mit dem Ensemble Amadé Washington DC und weiteren Künstlern heute abend um 19.30 Uhr und Sonntag um 18 Uhr in der Lady of Mercy um die Ecke von der Schule. Sie tragen das Mozart Requiem d-Moll und die Motetten Ave Verum, Sancta Maria und Exultate, Jubilate vor.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.39.28 Uhr, 19. Nov 2005 | Permalink
  Candice, Telefon!

Mittlerweile kennt jeder die Bankräuberin am Telefon. Sie redet endlos, während sie Banken überfällt.

Heute hat die Polizei mit dem schönen Gesicht einen Namen verbunden: Candice Rose Martinez.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.13.02 Uhr, 14. Nov 2005 | Permalink
  Weniger Jäger

Die Zahl der Jäger nimmt ab. Forstverwaltungen bemühen sich, die junge Generation für die Jägerei zu interessieren. Tierschutzvereine verfolgen das Gegenteil. Sie wollen Altersgrenzen schaffen, damit nicht jede Achtjährige Bären jagen kann, so wie kürzlich Sierra Stiles aus Maryland.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 17.44.17 Uhr, 13. Nov 2005 | Permalink
  Saison beginnt

Die Lieferungen von Christbäumen ins traute Heim beginnen. Darüber soll das sommerliche Wetter nicht hinweg täuschen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 16.46.52 Uhr, 13. Nov 2005 | Permalink
  Umleitung

Gestern verbot ein Gericht der Hauptstadt, die Einkommen der in ihr arbeitenden, außerhalb von Washington wohnenden Bevölkerung zu besteuern. Dieser Steuerplan würde sich wahrscheinlich steuerneutral auf die Bürger auswirken, weil die in DC zu zahlende Steuer in Maryland und Virginia anrechnungsfähig wäre.

Dem Gericht ging es jedoch ums Prinzip: Die Hauptstadt ist kein Staat und besitzt ein eingeschränktes Selbstverwaltungsrecht. Der Kongress darf sich in seine Geschäfte einmischen und tut es, indem er auch die Steuerhoheit der Stadt beschneidet.

Washingtoner sind weiterhin Sklaven des Bundes, allerdings mit dem Recht, nach eigenem Gutdünken wegzuziehen. Sie dürfen niemanden in den Kongress wählen, sondern müssen tolerieren, was dieses ihm meist feindliche gesinnte Parlament auftischt. Immerhin sind sie insoweit gleichberechtigt, als sie Bundessteuern zahlen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 14.27.06 Uhr, 5. Nov 2005 | Permalink
  Marathon

Bei herrlichem Frühlingswetter schloss soeben der 30. Marine Corps-Marathonlauf mit 30.000 Läufern ab. Das nächste Großereignis in Washington ist der Besuch des Kardinals McCarrick bei der Deutsch-sprachigen Katholischen Gemeinde am kommenden Sonntag.

Der Schulchor der Deutschen Schule Washington bereitet sich derweil auf die Novemberaufführungen von Mozarts Requiem vor.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.52.13 Uhr, 30. Okt 2005 | Permalink
  Zwei Bürgerrechtler

Rosa Parks, die ihren Busplatz nicht für einen Weißen freigab, wird im Kapitol aufgebahrt. Diese Ehre kam bisher nur wenigen Amerikaner zu. Sie stand ihr langes Leben lang als Vorbild für den schlichten Verfechter von Grundrechten.

Marion Barry, der ehemalige mehrfache Bürgermeister von Washington, der mit den Krawallen Ende der Sechziger Jahre berühmt wurde und sich die Rechte der schwarzen Bevölkerung auf die Fahnen schrieb, steht wieder vor Gericht. Vor 15 Jahren waren es die Drogen und Huren, die ihn verwirrten. Heute soll er für die Steuerhinterziehung büßen: $530.000, verdient in fünf Jahren, keine Steuererklärung.

Erstaunlich ist nur, dass er nicht mehr verdient haben soll. Sein Lebensstil lässt mehr vermuten. Aber der ist, wie bei vielen Politikern, wohl über Political Action Committees finanziert. Eine Religion erfinden und propagieren oder Politiker mit einem eigenen Finanzrat sein - damit lässt sich ganz bequem leben. So raffiniert war Rosa Parks nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.23.54 Uhr, 29. Okt 2005 | Permalink
  Zeitunterschied

Trotz der Zeitumstellung heute nacht bleibt der transatlantische Zeitunterschied gleich. Zur Nutzung der zusätzlichen Stunde hält der hauptstädtische Nachrichtensender WTOP ein Verzeichnis von Haunted Houses bereit.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.15.12 Uhr, 29. Okt 2005 | Permalink
  Reh Lauren

Ein Reh im Ralph Lauren-Modeladen im Hot Vole-Bezirk für die Massen. Vermutlich glaubte es sich angesichts der endlosen Masse von Geländewagen im Wald, nicht in Georgetown.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.43.17 Uhr, 26. Okt 2005 | Permalink
  Schnee um die Ecke

Kein Wunder, dass man friert. In Frostburg, keine Stunde von der Hauptstadt entfernt, soll heute Nacht der erste Schnee fallen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.27.01 Uhr, 24. Okt 2005 | Permalink
  Hauptstädte

Erst seit Dezember 2004 gibt es in Berlin ein Hauptstadt-Blog, und schon zählt es zu den meistbesuchten Berichterstattern aus einer Hauptstadt. Für Wien meldet sich der Werbe- oder Informationsdienst hauptstadtblog.at. Bern's Blog hat nichts mit der schweizer Hauptstadt zu tun, die von einer städtischen Webseite http://bern.ch bedient wird, so ähnlich wie die Stadt Washington eine amtliche Seite unterhält.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.10.45 Uhr, 18. Okt 2005 | Permalink
  Ein Glas Wein

Ein Glas Wein als Autofahrerin - das bringt in Washington einen Aufenthalt im Gefängnis. Dass bei 0,1 Promille so drastisch durchgegriffen wird, verwundert selbst die Medien.

Allgemein glaubt man, die Grenze liege bei 0,8 Promille. Der Polizeichef reagiert auf die Medienentrüstung mit der Erklärung, dass ein Polizist auch bei 0,1 Promille eingreifen darf, aber ob es zur Strafanklage kommt, ist in der Regel fraglich. Ein Kurs als Strafe, 100 Stunden gemeinnützige Aufgaben - das ist realistischer.

Im Lande der 55 Rechtssysteme weiß keiner ganz genau, an welche Regeln man sich halten muss. When in Rome, do as the Romans do, aber verlassen kann man sich darauf auch nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.49.15 Uhr, 12. Okt 2005 | Permalink
  Selig in Washington

Heute sprach die katholische Kirche Kardinal Clemens Graf von Galen selig, der als Löwe von Münster trotz der Anwesenheit von Gestapo-Spitzeln im Dom die Verfolgung von Juden und anderen Bevölkerungsgruppen auf das Schärfste angriff, bis er samt seinen Anhängern selbst von den Nazis verfolgt wurde. Auch in Washington sind seine Namensvettern selig, nur der jüngste, erst kürzlich geborene Clemens ahnt noch nicht, wer eins seiner Vorbilder werden kann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 10.34.30 Uhr, 9. Okt 2005 | Permalink
  Verschmelzungen

Schön, wie die Wolken Himmel, Fluss und Erde miteinander verschmelzen. Dank ihrer Brüche reicht der Potomac bei der National Mall bis an die Wiesen heran.

Die Solarhäuser der Studenten diverser Universitäten aus den USA und Spanien sind über Sumpf und die unzähligen, hier so seltenen Pfützen zwischen dem Washington Monument und dem Kapitol, ganz in der Nähe des Smithsonian Schlosses, erreichbar und lohnen den Besuch. Die Solar-Wettbewerbs-Ausstellung bleibt noch bis zum 16. September 2005 in Washington.

Heute morgen verschmolzen die Gefühle der Fundamentalisten mit denen der restlichen Amerikaner, als Bush seine Radioansprache seiner Unterstützung der von ihm gewählten Kandidatin für den Obersten Bundesgerichtshof der Vereinigten Staaten, Harriet Miers, widmete. Jeder weiß, dass seine Freunde seinen schönen Worten nicht glauben und genau die Erfahrung machen, die die Nicht-Fundamentalisten seit Jahren empfinden, wenn sie Bush hören. Dass sie als Wiedergeborene die Abtreibung verdammt, reicht den Fundamentalisten nicht. Sie wollen jemanden, der auf allen Ebenen für radikale Thesen eintritt. Für sie klingen Bushs Lobpreisungen neuerdings hohl.

Mithin, ein schöner Tag.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.09.00 Uhr, 8. Okt 2005 | Permalink
  Endlich Regen

Seit Monaten endlich wieder einmal gescheiter Regen mit zeitweiser Dauerberieselung. Im Straßenverkehr führt das zu disorientierten Geisterfahrern und Behinderungen durch abbrechende Äste.

Der Verkehr leidet am Nachmittag auch durch die Straßenschließung beim Weißen Haus und Washington Monument an der National Mall nach einer Bombendrohung. Am Vormittag wurden schon einige Gebäude geleert, so das berühmte Mayflower Hotel an der Connecticut Avenue, De Sales Street und 17th Street, downtown in der Nähe des Weißen Hauses.

Gleichzeitig mehren sich Terrorankündigungen und Referrer-Spam- und Phisher-Angriffe auf Server im Internet. Morgen sollen sich Überschwemmungen bemerkbar machen. Das für viele wegen des Kolumbus-Feiertages am Montag lange Wochenende empfiehlt sich nicht für Campingreisen an den Strand oder in der Berge.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 15.02.11 Uhr, 7. Okt 2005 | Permalink
  Rote Messe

Nicht nur der Frischling am Obersten Bundesgerichtshof der Vereinigten Staaten, Roberts, der Präsident, Bush, sowie der Premier von Malta, Gonzi, sondern auch der Landesfürst von Rheinland-Pfalz, Beck, nahmen an der Red Mass teil, mit der Kardinal McCarrick den Juristen ein gerechtes Gelingen im morgen beginnenden Amtsjahr wünschte.

Wer einen Blick auf die Tagesordnung der deutschen Politikergruppe werfen konnte, kann bestätigen, dass diese sich nicht auf Kosten der Steuerzahler verlustiert, sondern zum Wohle ihres Landes durchgehend arbeitet und verhandelt, selbst am Sonntag. Hoffen wir, dass sie wenigstens am Abend des 3. Oktobers auch ein bisschen feiern kann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 16.42.19 Uhr, 2. Okt 2005 | Permalink
  Dürre verweilt

Die lange Düre bleibt uns treu. Blumen, Rasen, Bäume vertrocknen. Die Metereologen sprechen von Rekorden, doch Rekorde finden sie jeden Tag. Einen Rekord hatten sie noch nicht entdeckt: Soviel Staub wird aufgewirbelt, dass bei der Demonstration gegen den Krieg am vergangenen Wochenende gefährliche Bakterien aufgewirbelt wurden, die die Kriegsgegner nun mit dem Kaninchenfieber bedrohen. An die Stellen, wo sich die Kriegsfreunde aufhielten, flogen die Tularemia-Bakterien nicht.

Die Benzinpumpen sollen auch unter einer Dürre leiden. Deshalb kostet das Benzin, nachdem sein Preis auf knapp unter $3 zurückgefallen war, heute $3,40 pro US-Gallone. Neben Bio-Terrorismus also auch Raffinerie-Terrorismus.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.05.07 Uhr, 1. Okt 2005 | Permalink
  Miller frei

Die Journalistin Judith Miller saß seit Anfang Juli im Gefängnis, weil sie sich weigerte, als Zeugin in einer Untersuchung des Verrats einer Geheimdienstagentin ihre Quelle zu nennen. Gestern wurde sie freigelassen, heute hat sie ausgesagt.

Ihre Quelle hatte sie aus dem Versprechen entlassen, den Namen nicht zu nennen. Heute weiß man, dass der Verrat vom Berater des Vizpräsidenten ausging.

Schon vorher hatte man erfahren, dass auch der Berater des Präsidenten die Agentin verraten hatte. Jetzt muss der Ermittlungsausschuss noch prüfen, ob er Verrat so strafrechtlich gravierend wirkt wie er wirkt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.42.00 Uhr, 30. Sept 2005 | Permalink
  Bürgermeister am Ende

Der Bürgermeister der Hauptstadt, Tony Williams, stellt sich nach zwei Wahlperioden nicht zur Wiederwahl zur Verfügung. Er hätte wahrscheinlich auch die nächste Wahl gewonnen. Aber Washington hat bereits Erfahrungen mit einem Mayor for Life gesammelt, und die waren alles andere als berauschend. Jener schaffte seine Wiederwahl sogar, nachdem er einmal länger wegen eines Gefängnisaufenthalts auf den Dienst am Volke verzichten musste. Williams hat den Dienst ernster genommen und viel für die Bevölkerung erreicht. Sogar finanziell ist die Stadt gesund.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 22.22.43 Uhr, 29. Sept 2005 | Permalink
  Ungeziefer im Haus

Der Ungeziefersachverständige und Führer der Hausmehrheit im Kongress wird nun eines Verbrechens angeklagt und verliert damit seinen Vorsitz auf dem Kapitol. Tom Delay erklärt jedoch, dass die Anklage lediglich eine Vendetta seiner politischen Gegner darstellt. Seine Webseite schweigt sich noch aus.

Gegen den Führer des Senats sind die Ermittlungen noch nicht so weit gediehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.25.00 Uhr, 28. Sept 2005 | Permalink
  Verpasst

Präsident Bush hat eine erfolgreiche Friedensversammlung in seiner Hauptstadt verpasst. Dass ihm wichtige Dinge entgehen, ist ja nichts Neues.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.53.57 Uhr, 24. Sept 2005 | Permalink
  Kriegszustand

Die National Mall, die Grün-, Museums- und Mahnmalzone zwischen dem Potomac und dem Kapitol ist ab 12.30 Uhr Schauplatz der Friedensdemonstration, die an der Ellipse, dem Schuttplatz des 18. Jahrhunderts, vor dem Weißen Haus beginnt. Sie führt zunächst zur Rückseite des Weißen Hauses beim Lafayette Square, dann über die 15th Street, Pennsylvania Avenue, 9th Street und die Constitution Avenue zur Ellipse zurück.

Kriegsfreunde versammeln sich unterdessen an mehreren Plätzen der Hauptstadt.

Da auch Demonstrationen gegen die Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und den Internationalen Währungsfonds geplant sind, sind in Washington große Bereiche der Stadt für den Autoverkehr unzugänglich.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.45.33 Uhr, 24. Sept 2005 | Permalink
  Neue Medizin

Eine neue Medizin verschreibt der Stadtrat der Hauptstadt den Herstellern von Medikamenten. Sie dürfen ihre Waren in Washington nicht zu teuer anbieten. Wenn sie dem Haupstadtbewohner mehr als 30 Prozent mehr als in Kanada, Deutschland oder England berechnen, drohen ihnen Sanktionen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 14.46.14 Uhr, 20. Sept 2005 | Permalink
  In den Topf damit

Heute werden in West Virginia und im Westen Marylands Häuser für Washingtoner gebaut. Ein Blick in die Töpfe der Bergregion:

West Virginia Roadkill Cookoff: Aus dem ganzen Lande treffen sich die Gourmets in Marlington, um überfahrene Tiere zuzubereiten und zu verspeisen. Opossum, Kaninchen und Eichhörnchen gehören zum weniger Ungewöhnlichen.

In der Hauptstadt bietet die Speisekarte noch nicht so etwas Raffiniertes. Angesichts des Verkehrsaufkommens könnte der Koch auch zu leicht selbst zum Roadkill werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 20.23.16 Uhr, 19. Sept 2005 | Permalink
  Was nun?

Mit gemischten Gefühlen wurden in verschiedenen deutschsprachigen Kreisen in Washington in den letzten zwei Stunden die Siegeserklärungen deutschen Spitzenpolitiker nach Bekanntgabe erster Hochrechnungen aus der Bundestagstimmenzählung aufgenommen.

Sicher ist, dass die Wahl nicht wie in Washington vom höchsten Gericht des Landes entschieden wird. Irgendwie müssen sich die Parteien zusammenraufen, Haare lassen und eine Regierung bilden, die hoffentlich nicht noch schwächer als die alte ausfällt. Und dann spielt Dresden womöglich noch eine ausschlaggebende Rolle.

Man kann Berlin nur wünschen, dass das Ergebnis nicht die Zwietracht sät, die Washington nach Gore v. Bush erntete.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.14.00 Uhr, 18. Sept 2005 | Permalink
  Gedränge

Dass das Gedränge in der UBahn ausartet, bestreiten nahezu alle. Aber dass es zunimmt, ist insbesondere nach den Benzinpreissteigerungen spürbar.

Der Aufsichtsrat des Metro-Systems hat nun beschlossen, dass es wahrscheinlich einen Kundenbeirat einführen wird.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 15.34.05 Uhr, 15. Sept 2005 | Permalink
  Weg zur Mitte

Der Aufstieg in den eigenheimbesitzenden Mittelstand wird in der Region Washington durch zu steil gestiegene Hauspreise blockiert. Das gilt vor allem für die Hauptstadt selbst, wo der Anteil der mittelstandspreisigen Anwesen abgenommen hat.

Gleichzeitig wird bekannt, dass Monkey Business bei der Festlegung der Benzinpreise in dieser Region im Spiel ist, denn die Preise sind unerklärlich hoch. Benzin fließt wieder durch die Pipeline vom Süden, doch bleiben die Preise auf Katrina-Niveau, bemerken Politiker und der Autofahrerverband Triple A. Im Rest des Landes sind sie erheblich zurückgegangen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.46.13 Uhr, 13. Sept 2005 | Permalink
  Steril und absurd

Der unamerikanische Spaziergang zu Ehren der Freiheit ist friedlich zu Ende gegangen. Steril sollte er sein, konfliktfrei, verlangte das Verteidungs(!)-Ministerium, und so erschien er auch.

Dass man nur vorangemeldet zwischen Zäunen laufen, sich nicht spontan anschließen und nicht einmal die Presse entlanglaufen darf - und dann die Veranstaltung der Freiheit gewidmet wird, halten viele in Washington für eine absurde Verdrehung der Wahrheit, die sie bei der gegenwärtigen Bundesregierung immer wieder zu finden glauben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 14.23.35 Uhr, 11. Sept 2005 | Permalink
  Fähnchen schwenken

An den Osten erinnert viele der Freiheitsspaziergang, für den seit Wochen die Regierung wirbt. Am Wochenende werden 1,20 Meter hohe Zäune aufgestellt, zwischen denen jeder, der sich bis vor einer Stunde angemeldet hat und nicht durch das Sieb gefallen ist, am Wochenende die Strecke vom Pentagon bis zum Reflecting Pool auf der National Mall ablaufen darf.

Die Presse darf nicht mitlaufen, sondern nur von drei bestimmten Punkten aus ihre Arbeit erledigen. Von der Strasse darf sich niemand dem Zug anschließen. Für etwaige Demonstranten ist ein bereits Plätzchen bestimmt. Insgesamt wirkt die Veranstaltung unamerikanisch.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.50.13 Uhr, 9. Sept 2005 | Permalink
  Rummel

Der Vorsitzende Richter des Obersten Bundesgerichtshofs der Vereinigten Staaten ist nun beerdigt. Welchen Rummel die Überlebenden aus der letzten Ehrerweisung machten, berichtet eine Augenzeugin aus Deutschland.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.38.21 Uhr, 7. Sept 2005 | Permalink
  Der Dienstag

Als den Dienstag kann man den heutigen Tag bezeichnen, den die Washington Post als Terrible Tuesday bezeichnet. In die gemütliche Stadt mit angenehmen Verkehr drängen sich auf einen Schlag wieder Schulbusse und verrückter Berufsverkehr, der um 6 Uhr beginnt und um 20 Uhr endet.

Im Bericht City's Dog Days Worth Lapping Up zeichnet die wichtigste Zeitung der Hauptstadt ein romantisches Sommerbild von Washington, das lediglich von brutaler Hitze und Schwüle überschattet wird: 100 Grad, 100 Prozent Luftfeuchtigkeit. Stinkig und klebrig fühlen sich die zwei schlimmsten Wochen des Jahres auf dem Sumpf an, den man heute als Washington kennt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.02.11 Uhr, 6. Sept 2005 | Permalink
  Leere Betten

Die Hauptstadt beschloss gleich nach dem Deichbruch in New Orleans, 400 Flutopfer nach DC zu bringen, und schickte dieser Tage zehn Schulbusse mit Verpflegung und Hilfspersonal dorthin, um mit den Opfern nach Washington zurückzufahren.

Die Betten in Washington bleiben jedoch leer, weil irgendwie die Koordination nicht klappt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.49.27 Uhr, 6. Sept 2005 | Permalink
  Große Sprüche

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse - in der Beherrschung mehrsilbiger Worte bei der Arbeitsbeschaffungserörterung sind die Deutschen Amerika einen Sprung voraus, wie gegenwärtig die Schröder-Merkel-Internetübertragung der Wahldebatte aus Deutschland bestätigt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 14.21.50 Uhr, 4. Sept 2005 | Permalink
  Protest am Weißen Haus

Ein Massenprotest um das Weiße Haus herum - das war schon lange nicht mehr gestattet. Für den 24. September 2005 sollen zahlreiche Kriegsgegner jedoch die Genehmigung erhalten, eine Protestveranstaltung für etwa 100.000 Teilnehmer vorzubereiten.

Heute flog Präsident Bush über New Orleans, um seine Anteilnahme zu beweisen. Er meint, die Entsendung der Truppen in den Irak wirke sich nicht nachteilig auf die Fluthilfe aus.

In New Orleans bestreitet der Bürgermeister, dass es überhaupt nennenswerte Unterstützung gibt.

Immerhin, das Bundessteueramt hat eine Hotline eingerichtet und Fristen verlängert.

Zehn Busse aus der Hauptstadt sind unterwegs, um 400 Flutopfern in Washington eine sichere Zwischenstation zu gewähren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.30.01 Uhr, 2. Sept 2005 | Permalink
  Tsunami-Hilfe

Handzettel werden in der Hauptstadt von Familienangehörigen der im Süden Weggewaschenen verteilt: Socken, Schuhe, Kleidung, Geld brauchen die Familien in Louisiana und Mississippi dringendst.

Selbst eine Abordnung deutschen Militärs, das im Südwesten stationiert ist, wäre willkommen - ebenso wie Deutschland immer die Hilfe amerikanischer GIs begrüßt hatte, hört man in der Hauptstadt. Die Webseite der deutsschen Botschaft Washington germany.info berichtet bereits von Hilfsangeboten und Kundgabe der Anteilnahme.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 13.06.14 Uhr, 31. Aug 2005 | Permalink
  Sturm über Bergen

In der Nähe der Höhlen von Luray ist nun ein Tornado bestätigt worden. Wer heute abend über die Kuppen der Hügel und Berge in der Region Washington fuhr, konnte in allen Richtungen Sturm und Wolkengewitter sehen - und Wolkenfetzen, die über warmem, schwülem Wind von Süd nach Nord rasten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 21.03.56 Uhr, 30. Aug 2005 | Permalink
  Fast September: Tornado

Gerade als die ersten landesweiten Nachrichten über die Verwüstung im Süden berichten, trifft die Warnung vor Tornados in der Region Washington ein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.44.52 Uhr, 30. Aug 2005 | Permalink
  Abgeklemmt

Der Reichtum des Eigentümers des Baseball-Teams Orioles in Baltimore erfasst auch das Kabelfernsehen in Washington. Freunde des neuen Washingtoner Baseball-Teams Nats sind sauer, dass der Konkurrent die Berichterstattung über die Nats-Spiele aus dem Kabelfernsehen verbannt hat. Jetzt gehen sie gerichtlich und im Internet gegen Herrn Angelos vor.

Währenddessen bemerkten die einzelnen Staaten, dass sie von Einnahmen abgeklemmt sind. Ihre Benzinsteuern richten sich nicht nach dem Preis des flüssigen Goldes, sondern sind auf Dollars und Cents bemessen. Da der Verbrauch bei steigenden Preisen sinkt, gehen die Steuereinnahmen zurück. Vielleicht merken sie jetzt, dass sie die Steuern erhöhen sollten, wenn die Preise zurückgehen, um für schlechte Zeiten vorzusorgen?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.36.57 Uhr, 27. Aug 2005 | Permalink
  Alte Kuh

Das Fleisch der alten Kuh ist nicht mehr in Washington erhältlich. Es sollte nach seiner Verarbeitung in Kanada verkauft werden. Versehentlich wurde es nach Washington und die Vororte in Maryland gesandt. Das durfte nicht sein, denn BSD-erkranktes Vieh soll nicht die Hauptstadt der USA infizieren. Was es in Kanada soll, wird nicht so genau erklärt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 14.40.00 Uhr, 24. Aug 2005 | Permalink
  Benzin und Polizei

Die Arbeit der Polizei wird vom Preis für Benzin beeinflusst, erfährt der Leser der Washington Post. Kräftig angestiegende Benzinpreise können zu Einschnitten in der Sicherheit führen.

Für die Polizisten ist das Auto nicht nur ein Gefährt, sondern auch das klimatisierte und beheizte Büro. Die Motoren laufen den ganzen Tag.

Manche Kreise erwägen, die Polizisten anzuhalten, den Motor 10 Minuten pro Stunde abzustellen und zu Fuß ihren Bezirk zu patroullieren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 15.13.54 Uhr, 19. Aug 2005 | Permalink
  Wetter wie Kleister

Freu sich, wer heute nicht in Washington sein muss. Wer nur einen Block läuft, sieht aus wie ein Teerstreicher. Oder ein Saunaflüchtling.

Selbst der Präsident, der bei jeder Gefahr mannhaft Stellung bezieht, hat Washington verlassen. Lieber ins heiße Texas als im feucht-heißen Washington.

Dass er sich dort vor der Mutter drückt, die mit ihm gern über ihren im Irak gefallenen Sohn und das Schicksal der noch dort lebenden Amerikaner sprechen möchte, paßt eigentlich nicht ins frohe Bild.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 17.26.27 Uhr, 12. Aug 2005 | Permalink
  Wähler 1x1

Die gut gestaltete Webseite der Deutschen Botschaft in Washington verkündet eine Bekanntmachung zur Bundestagswahl, die vielleicht am 18. September 2005 stattfindet, wenn das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sie nicht als verfassungswidrig wertet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.40.22 Uhr, 10. Aug 2005 | Permalink
  Offenes Haus

Beim Feuerwehrhaus raste ein Auto ins Nachbarhaus - vorne rein, hinten raus. Laut wie eine Bombe. Die Feuerwehrmänner machten sich sofort auf den Weg. Als sie auf der Rückseite ankamen, war der Fahrer schon längst über alle Berge.

Die Qualität der Autos in Amerika überzeugt. Die von Häusern ist fraglich.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 22.08.57 Uhr, 9. Aug 2005 | Permalink
  Schrebergarten

Ein Verzeichnis der Schrebergärten in Washington findet sich bei GROW.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.51.39 Uhr, 6. Aug 2005 | Permalink
  Buchwürmer

Im Kreis Prince George's wurden Bücher in einer öffentlichen Bücherei immer seltener. Eine Bibliothekarin erforschte die Umstände mit einem Detektiv von der Polizeistation Hyattsville.

Crystina Stephens und Larry Miler wurden in einem Gebrauchtbuchladen festgenommen. Fräulein Stephens hatte sich mit sieben Namen Leihkarten geben lassen und fast 500 Bücher ausgeliehen, dann gemeinsam mit ihrem Freund im Laden gegenüber der University of Maryland in College Park verkauft. Jetzt wurden sie zu Gefängnis und Herausgabe von $20.000 verurteilt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.28.35 Uhr, 6. Aug 2005 | Permalink
  Lachen hält gesund

Die berühmte 16. Straße zum Weißen Haus soll in Ronald Reagan Boulevard umbenannt werden, meint ein Bundesabgeordneter. Er versteckte eine passende Klausel in einem Gesetzesentwurf. Washingtons Bürgermeister Williams hält den Vorstoß für einen Witz, und selbst Parteifreunde des Reagan-Bewunderers haben schon einen Platz für die Schnapsidee gefunden.

Nach Reagan sind bereits ein Flughafen und ein Bürogebäude benannt. Williams regt an, Straßen im Wahlbezirk des Abgeordneten umzutaufen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 19.01.15 Uhr, 5. Aug 2005 | Permalink
  McVilla vor dem Ende

Ein Grund für die Wahnsinnspreise für Washingtoner Häuser ist der Trend zum Abriss: Ein Haus nach dem anderen wird durch eine Villa mit mehr Garagen und weniger Charakter ersetzt.

Kaum zu fassen ist für Washingtoner, dass es nur ein paar Meilen weiter nördlich, nicht einmal eine Stunde vom Bostoner Ausweichflughafen in Manchester, perfekt renovierte Häuser mit Charakter und zweihundertjähriger Geschichte auf 30 Hektar Grund gibt - 14 Zimmer, sieben Kaminfeuer, Berg, Tal und Bach im Preis inbegriffen.

Für die halbe Million gibt es hier kaum drei Zimmer, Küche und Bad. Heute meldet die Washington Post, dass sich eine Gemeinde, Chevy Chase, gegen den McVilla-Trend wendet: Das Abreissen wird zunächst einmal für sechs Monate verboten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 21.15.24 Uhr, 3. Aug 2005 | Permalink
  Vor der Tür

Die Zeit der smart crickets ist angebrochen. Die hässlichen Humpback Crickets sitzen abends vor der Tür und warten, bis man hinausgeht, um rasch ins Haus zu springen. Im Winter findet man sie dann ausgewachsen im Keller.

Leider sind die kleinen schwarzen Normal-Grillen nicht so schlau. Sie kann man schließlich den Terrarienviechern verfüttern. Sie bleiben draußen und verstecken sich.

Die riesengroßen Zikaden verstecken sich nicht. Und sie sind unüberhörbar. Dieses Jahr sehen sie allerdings nicht so schön aus wie die periodisch erscheinenden. Die vom letzten Jahr. Die alle dreizehn Jahre auftauchen und miserabel fliegen.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 20.40.34 Uhr, 1. Aug 2005 | Permalink
  Dritte Welt

An die dritte Welt erinnern die Stromunterbrechungen manche Nachbarn. Neun Mal im Monat, wie es nun in Rockville geschah, ist überdurchschnittlich häufig. Doch sollte man im Raum Washington dafür vorbereitet sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.30.15 Uhr, 31. Juli 2005 | Permalink
  Kein Glück mit Spiel

Das gewerbliche Glückspiel wollte eine Gruppe durch eine Volksabstimmung in der Hauptstadt einführen. Statt dessen erhielt sie eine Strafe von über $600.000. Sie hatte Unterschriften von nicht nachweisbaren Personen mit ihrem Antrag eingereicht. Das konnte der Ethikausschuss von Washington nicht durchgehen lassen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.48.51 Uhr, 30. Juli 2005 | Permalink
  Unsere Strände

Manchmal stinkt es zum Himmel, manchmal merkt es niemand: Was da neben einem im Wasser schwimmt, ist nicht immer einladend. So lautet das Ergebnis einer Untersuchung unserer Strände. Die Washington Post verzeichnet den Zustand der Strände unserer Region.

Allerdings findet das für den Umweltschutz zuständige Amt unsere herrlichen Strände in Maryland, Delaware und Virginia noch appetitlich. Es gelangt zur gegensätzlichen Ansicht. Allerdings hat es seine Glaubwürdigkeit in den letzten 5 Jahren verscherzt, seit es begann, die Kriterien für die Verseuchung der Umwelt zu lockern. Ob man ihm gerade beim Strand glauben kann?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 19.07.27 Uhr, 29. Juli 2005 | Permalink
  Starkes Stück

Der Sturm war so heftig, dass man das Telefon nicht mehr klingeln hörte und 150.000 den Strom verloren. Er hat tropischen Regenfall gebracht und doch die Schwüle weggefegt.

Die 40.000 Pfadfinder standen in Reih und Glied, um den Präsidenten zu empfangen. 300 landeten mit Hitzeanfällen im Krankenhaus, und der Präsident sagte ab, als sich der Sturm ankündigte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.54.15 Uhr, 28. Juli 2005 | Permalink
  Ende der Hitze

Während Tornado-Warnungen so manche Geburtstagsfeier und auch die Fernseh- und Radio-Sender der Hauptstadt durcheinander bringen, wird im Kongress über die Verlängerung der Sommerzeit gesprochen. Tornados bringen die Hitzewelle vielleicht in Washington zum Abschluss.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.22.29 Uhr, 27. Juli 2005 | Permalink
  Gewitterfolgen

Heftige Sommergewitter am Nachmittag gehören zu Washington. Stromausfälle auch. Ohne einen gescheiten Hurrikan sollte die stromlose Zeit allerdings nicht so lange dauern, wie sie tausende nach dem Nachtgewitter vor zwei Tagen erleben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 19.53.07 Uhr, 24. Juli 2005 | Permalink
  Apfelzeit

Vor den Toren der Hauptstadt Washington blüht die berühmte Pferdezucht des Staates Maryland. Der Governeur, Herr Ehrlich, möchte die Pferdewirtschaft fördern, indem er nicht nur die Pferdewetten, die es schon immer gab, gestattet, sondern auch einen richtigen Kasinobetrieb, wogegen sich die Bürger wehren.

Dem Pferdesport Marylands geht es allerdings nicht so schlecht wie dem von Malta, wo die Gemeinde Marsa gestern dazu verurteilt wurde, die Pferdeäpfel trotz finanzieller Engpässe zu sammeln. Dort gehören Pferde und Kutschen noch zum Straßenbild, nicht nur auf die örtliche Rennbahn.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.08.37 Uhr, 23. Juli 2005 | Permalink
  Auf Nummer sicher

Auch in Washington möchte man auf Nummer sicher gehen. Die Erinnerung an die Rauchsäulen über der Hauptstadt am 11. September 2001 verblasst nicht so schnell.

Die UBahnverwaltung setzt nun zusätzliche Sicherheitskontrollen ein. Ob man so weit wie New York gehen wird, wo unter Verstoß gegen den vierten Zusatz zur Bundesverfassung auch Behältnisse der Kundschaft geprüft werden, überlegt man sich noch.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 19.56.25 Uhr, 22. Juli 2005 | Permalink
  Verkehr normal

Trotz der traurigen Nachrichten aus London bewegt sich der Verkehr in Washington normal. Besondere, aber nicht einschneidende Vorkehrungen gelten für die UBahn. Die Flugverkehr hält sich an die vorgegebenen Zeiten. Lediglich das Wetter lässt zu wünschen übrig: Der Einfluss des ersten Hurrikans macht sich mit Schwüle und wolkenverhangenem Himmel bemerkbar.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 10.35.33 Uhr, 7. Juli 2005 | Permalink
  Genickbruch am Strand

Wer ahnt schon, dass die ausgedehnten Sandstrände zwei Stunden östlich der Hauptstadt so gefährlich sind? Das Schicksal eines Jungen, der seinen Genickbruch am Strand überlebt hat, bschreibt heute die Washington Post.

Gerade unsere Strandregion ist besonders gefährlich geworden, seit die Strandgemeinden abgeschwemmten Strand zurück ans Land baggern, um die Strände in Delaware und Maryland schön breit zu halten.

Dadurch brechen sich die Wellen viel gewaltiger als bisher und knallen Schwimmer und Surfer kopfüber in den betonharten Meeresboden. Die Zahl der Genickbrüche hat erschreckende Ausmaße angenommen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 13.34.37 Uhr, 4. Juli 2005 | Permalink
  Fluchtversuch

Am Unabhängigkeitstag wird experimentiert. Nach dem Feuerwerk auf der National Mall werden zahlreiche Ampeln länger auf Grün gestellt. Damit wird geprobt, ob bei einem Terrorangriff gezielt ein Stadtbezirk entvölkert werden kann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 21.06.36 Uhr, 3. Juli 2005 | Permalink
  Kameras weg

Jetzt sausen sie in Virginia wieder durch rote Ampeln. Die Blitzerei hat das Parlament des Staates verboten. In Washington und Maryland nimmt die Besorgnis über den Eingriff in die Privatsphäre durch die Blitzanlagen ebenfalls zu, doch dort bleiben die Kameras vorerst noch.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.49.41 Uhr, 3. Juli 2005 | Permalink
  Richter und Verkehr

Der Rücktritt der ersten Richterin am Obersten Bundesgerichtshof der Vereinigten Staaten, Sandra Day O'Connor, und der enorme Verkehr zum langen Wochenende stellen die Überraschung und Hauptthemen des Tages dar. Die Richterin ist mit 75 noch jugendlich im Vergleich zum Vorsitzenden Richter Rehnquist.

Diesen Feiertagsverkehr sollte es gar nicht geben, weil ja die Schulen und Universitäten geschlossen sind und das ganze Land unter halbem Dampf läuft, während man sich darüber amüsiert, dass die dekadenten Europäer Urlaub machen und ihre Städte leeren.

Den Vergleich muss man nicht scheuen: Der Kongress verlässt die Hauptstadt, und man sieht mehr Touristen als Einwohner auf den kreuz verlaufenden Streets und den quer verlegten Avenues.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.01.32 Uhr, 1. Juli 2005 | Permalink
  Bush und Schröder

Jetzt spricht der Präsident, erinnert fest an Terrorismus und glaubt vielleicht sogar seine eigenen Worte. Seit Tagen wird von dieser Rede gesprochen, und für sie hat er die Hauptstadt verlassen. Zum Beleg für seine Ansichten zitiert er den deutschen Kanzler.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.18.27 Uhr, 28. Juni 2005 | Permalink
  Heimatverlust

Die gestrige Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA erfreut die Hauptstadtverwaltung. Sie glaubt nun, einfach die Eigentümer der Anwesen enteignen zu dürfen, die dem von der Stadt geplanten Stadium im Wege stehen.

Die Bevölkerung scheint überrascht von diesem Urteil. Wo sie ihr Lebensglück findet, die Stadt hingegen die Gegend umkrempeln und einem Großbauherrn überlassen möchte, darf sie das nun.

Die Entschädigung ist der Bevölkerung eher gleich. Denn wo findet sie eine neue Heimat, mit Bekannten und Nachbarn, vertrauten Läden und Händlern? Der private Zweck heiligt die Mittel: Wenn sie lieber ein Shoppingcenter mit Riesenparkplätzen statt Wohnhäusern wünscht, darf sie sich bedienen und das Land Privatunternehmen für diesen nun geheiligten Zweck überlassen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 15.30.17 Uhr, 24. Juni 2005 | Permalink
  23000 Militärs

Der Kongress beschloss den Umzug von 23000 Mitarbeitern des Pentagon aus Washington. Aber so lassen nicht alle mit sich herumspringen. Sie drohen mit der Kündigung, berichtet die Washington Post. Leute mit Erfahrung zu verlieren würde das Pentagon schwächen. Ob der Kongress das bedacht hat? Roboter sind doch so viel praktischer als Menschen, die denken.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.21.15 Uhr, 21. Juni 2005 | Permalink
  Glück im Unglück

Eine Explosion auf der I-66 führte zu Sachschäden, als ein Minibus und ein Tankwagen zusammenstießen, doch niemand wurde schwer verletzt. Zahlreiche Autos wurden in die Kollision verwickelt und die neben der Schnellstraße liegende UBahnstrecke wurde gesperrt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 06.58.15 Uhr, 19. Juni 2005 | Permalink
  Wie die Inquisition

Als amerikanischer Holocaust wurde die Un-Kultur des Lynchings bezeichnet. Bis vor den Toren der Hauptstadt wurden hauptsächlich Schwarze vor gaffenden Massen und geladenen Gästen aufgeknüpft, verstümmelt, zerschossen, und hängen gelassen, damit die Abschreckungswirkung nachhaltig wurde. Fotografen nahmen die Szenen für Ansichtskarten und Zeitungen auf, Gaffer steckten sich Glieder als Souvenir ein, und für die Kinder gab es Eiskreme zur Feier des Tages.

Der Schrecken überdauerte die Jahrhundertwende vom 19. ins 20. Jahrhundert, obwohl sich ein Großteil der Bevölkerung eindringlich gegen diese Veranstaltungen wehrte und Präsidenten den Kongress um Abhilfe ersuchten. Erst heute entschuldigte sich der Senat, der jeden Gesetzesentwurf gegen das Lynchen blockierte, förmlich.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.51.47 Uhr, 13. Juni 2005 | Permalink
  Ministerin am Klavier

Die Außenministerin Condoleezza Rice spielte gestern im panoramaverschandelnden Kennedy Center Klavier für einen wohltätigen Zweck. Als Dreikäsehoch hatte sie das Instrument erlernt, und ihr Auftritt gilt als Erfolg.

Hervorragend besetzt waren die Instrumente auch bei der heutigen feierlichen Amtseinführung von Michael Schapfel als Pfarrer der Deutsch-Sprachigen Katholischen Mission in der Hauptstadt. Auch die Positionen waren bestens an Vertreter der deutschsprachigen Länder sowie deutscher und amerikanischer Bistümer vergeben. Im ökumenischen Sinne beteiligten sich die Pfarrer der evangelischen Gemeinden. Der Festakt unterstrich die Bedeutung des religösen und kulturellen Angebots für die Deutschsprachigen der Region ebenso wie des Einsatzes der Gemeinden für die Bedürftigen in der Hauptstadt und weltweit.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 16.06.26 Uhr, 12. Juni 2005 | Permalink
  Papier schmilzt

Ein Besucher ist die Sommerhitze mit einhergehender Schwüle nicht gewohnt. Ihm schmilzt der Einkaufs-Zettel auf dem Weg zum Laden weg.

Der erste Hurrikan der Jahres-Zeit ist auf dem Weg. Die nasse Luft ist aber schon fast normal, nur etwas zu früh. Der Hurrikan sollte eigentlich auch noch zwei Monate auf sich warten lassen.

Das Abschlussdiplom des Schülers einer High School ist zum Glück nicht geschmolzen. Er erhielt bei der Abschlussfeier lediglich den Umschlag, weil er statt eines Schlipses einen indianischen Halsschmuck trug. Strenge Sitten gelten für diese Feiern. Die Verwaltung warnt eindringlich schon lange vor dem Festakt, dass dies das einzige Ereignis im langen Schulleben sei, bei der Einförmigkeit gefordert sei. Der Student erhält seine Urkunde später, die Presse ihr Sommerloch-Thema früher.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 14.33.25 Uhr, 10. Juni 2005 | Permalink
  Netz auf dem Marktplatz

Auf dem Rathausplatz in Alexandria gelangt man nun drahtlos ins Internet. Das Städtchen gegenüber der Hauptstadt hat sich als erster Ort der Region dazu entschlossen, im Ortsetter Wifi-WLan gratis anzubieten.

Andere Orte wollen dem Beispiel folgen. Der Telefonriese Verizon, früher als regionaler Anbieter Chesapeake and Potomac Telephone Company oder C&P bekannt, hatte die Stadt Philadelphia wegen desselben Plans verklagt. Das Vorgehens Alexandrias kommentiert sie neutral beobachtend.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 10.56.26 Uhr, 10. Juni 2005 | Permalink
  Kongress in Flammen

Der Kongress wird von allen Seiten angefeuert, endlich etwas für oder gegen Dies oder Das zu unternehmen. Heute stand er in Flammen. Seit einer knappen Stunde ist das Feuer auf dem Dach des Rayburn Building an der Independence Avenue gelöscht. Ein Ventilator hatte nach den Anforderungen der gegenwärtigen Hitzewelle schlapp gemacht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 07.56.13 Uhr, 9. Juni 2005 | Permalink
  95% College

Heute feierte die Walt Whitman High School ihre 400 Graduates. Dank enormer Zuwendung der Eltern bietet die Super-Schule alles, was sich Lehrer wünschen, und 95% der Absolventen schaffen es ins College, die meisten in die besten des Landes. Die berühmte Fernsehjournalistin Leslie Stahl hielt die Festrede.

Dass die Zuneigung der Eltern in enormen Hummer-Limousinen zum Transport der Schüler in feinste Restaurants einschließt, ist wohl exzessiv - vor allem, wenn man bedenkt, dass das Budget für solche Feiern dem Haushalt mancher einfachen Schule gleichkommt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.44.00 Uhr, 6. Juni 2005 | Permalink
  Asphaltierte Geschichte

Die Route 15 schlängelte sich vor nicht langer Zeit als Landstraße verschlafen vor den Appalachen-Hügeln entlang, hinter denen das malerische Shenandoah-Tal liegt. Loudener und Fredericksburger Bürger und Bauern bewegten sich auf ihr. Gelegentlich befuhr sie ein Geschichtsvernarrter auf den Spuren des Bürgerkrieges, die von Pennsylvanien über Maryland nach Virginien reichen.

Heute liegt die Landstraße im Weichbild der Hauptstadt und ist wie eine Autobahn ausgebaut. Rechts und links wichen die Äcker und Felder Reihen- und Mietshäusern sowie Einkaufsgroßanlagen. Die Washington Post und der National Trust for Historic Preservation erinnern an die Bedeutung der Gegend und fordert die Region auf, die hehre Stätte als Schutzgebiet einzustufen.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.54.00 Uhr, 4. Juni 2005 | Permalink
  Flott und hopp

Überdurchschnittlich viele Teenager sterben als Autofahrer auf den Straßen der Hauptstadtregion. Der Kreis Fairfax greift ein: Die Fahrausbildung im Schulsystem muss verbessert werden. Eine Staffelung der Fahrprivilegien steht auf dem morgigen Teen Driver Summit auch zur Debatte.

Eltern und Kinder sehen dem Tag der gegenseitigen Entlastung entgegen, an dem der Führerschein kommt und das wegen des miesen öffentlichen Nahverkehrs notwendige Kutschieren wegfällt. Der Tag der Erleichterung verbindet sich allerdings oft mit dem der Übergabe des Schlüssels für einen Sportwagen oder hochbeinigen Sportlaster, der mit dem Ausbildungsfahrzeug nichts gemein hat. Viel zu häufig landen die Sechzehnjährigen an Telegraphenmasten oder überschlagen sich im Straßengraben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.55.31 Uhr, 2. Juni 2005 | Permalink
  Privatsphäre

Nach Hinweisen des Electronic Privacy Information Centers hat die UBahnverwaltung beschlossen, einen Datenschutz für die Kundendaten einzuführen, die mit den elektronischen Fahrkarten namens SmarTrip gesammelt werden. Kunden sollten den Zugang zu den eigenen Daten erhalten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 20.23.44 Uhr, 31. Mai 2005 | Permalink
  Rachen des FBI

Der als Deep Throat bezeichnete Zeuge im Nixon-Watergate-Skandal hat sich heute bekannt gegeben. Die Washington Post bezeichnete ihn soeben als den ehemaligen Mitarbeiter des Federal Bureau of Investigation, W. Mark Felt. Felt ist heute 91 Jahre alt und arbeitete seinerzeit in einer hohen Stellung im FBI. Die Nachrichten überschlagen sich nach dieser Enthüllung mit Sonderberichten. Die Webseite des FBI nimmt nicht Stellung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.17.00 Uhr, 31. Mai 2005 | Permalink
  Parade

Die Parade entlang der Independence Avenue hat begonnen. Laut Presseschätzungen sollen 400.000 bis 500.000 Motorradfahrer teilnehmen. Ihr Rolling Thunder verjagt hoffentlich die Eichhörnchen, die so zutraulich sind, in dieser Gegend jedoch nach Auskunft der Washington Post wie auch die Waschbären, die nachts die Hauptstadt unsicher machen, von der Tollwut befallen sind.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 08.18.56 Uhr, 30. Mai 2005 | Permalink
  100.000

An diesem langen Wochenende kommen jedes Jahr Zehntausende auf Motorrädern nach Washington, um der Kriegsvermissten, -versehrten und -toten zu gedenken. Die wenigsten erinnern an Krieger; die meisten sind vom Vietnam-Krieg gezeichnet und wirken wie die Blumenkinder der siebziger Jahre.

Der Memorial Day fällt immer auf den letzten Maimontag. An der National Mall findet die große Parade statt, an der die Biker teilnehmen.

Selbst wenn man die Kräder meist wie ein Gewitter heranrollen hört, ist doch besondere Rücksicht angezeigt, denn an diesem Wochenende finden sie sich auch in den unvermutesten Winkeln der Hauptstadt, in der sich die meisten Besucher nicht auskennen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.00.21 Uhr, 27. Mai 2005 | Permalink
  Ende gut

Wer gestern den letzten Schultag hatte, muss heute zur Vorbereitung der Abschlussfeier 4 Stunden im Schulhof proben. Diese Graduation-Feier wird sehr ernst genommen. Heute fliegt der Präsident zur Abschlussfeier der Kadetten am Marinecollege in Annapolis. An der High School wird das Ereignis gleichermaßen stolz und froh gefeiert. Immerhin haben die Absolventen im Alter von 17 oder 18 Jahren dann bereits 13 bis 15 Jahre Schule auf dem Buckel.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 07.56.00 Uhr, 27. Mai 2005 | Permalink
  Untergrund bewegt sich

Gegenwärtig fliegen Gullydeckel in die Luft. Manhole Covers tendieren gelegentlich in Georgetown dazu. Augenblicklich geschieht es größerem Maße ein paar Blocks westlich vom Weißen Haus. Teile der Weltbank sollen evakuiert worden sein. Um die Pennsylvania Avenue, bei den G, 18. und 19. Straßen soll es besorglich aussehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 09.56.00 Uhr, 26. Mai 2005 | Permalink
  Auto- und UBahn

Allmählich kehrt die Einsicht ein, dass eine UBahnverbindung zum Dulles Airport sinnvoll wäre. Der Flughafen ist durch die Dulles Airport Access Road, die dem Bund gehört und nicht vom Nahverkehr befahren werden darf, mit der Stadt verbunden. Daneben befindet sich acht Spuren einer einzelstaatlichen Straße, die stets überfüllt und zudem kostenpflichtig ist.

Um die Kosten für den UBahnbau zusammenzubringen, wird die Straßenbenutzungsgebühr nun zulasten der geplagten Benutzer im Ortsverkehr erhöht. Hoffentlich erhalten sie einige Haltestelle. Sie hätten es verdient, selbst wenn die Bahnfahrt zum Flughafen länger dauern sollte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 21.47.30 Uhr, 25. Mai 2005 | Permalink
  Schneller weg

Morgen soll der kleine Flughafen der Hauptstadt wieder für die Privatflieger geöffnet werden. Dann werden die Senatoren, Abgeordneten und ihre Besucher sich wieder standesgemäß transportieren lassen können. Der Flughafen befindet sich nur eine kleine Strecke von der National Mall, an derem östlichen Ende der Kongress befindet.

Der Flughafen liegt in Virginia; der Flecken sollte ursprünglich zur Hauptstadt gehören. Er wird von Alteingesessenen weiterhin National Airport mit dem Kürzel DCA genannt. Reagan-Freunden ist er als Reagan Airport oder Ronald Reagan Washington National Airport bekannt. Seit dem 11. September 2001 blieb der Flughafen den Privatfliegern verschlossen. Sie mussten auf die benachbarten Großflughafen Baltimore-Washington-International und Dulles International Airport ausweichen. Letzterer ist wegen seiner fehlenden Nahverkehrsanbindung und der hochbeinigen, lahmen Sänften berüchtigt, die die Passagiere zwischen den Gebäuden herum kutschieren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 21.24.03 Uhr, 24. Mai 2005 | Permalink
  Stadt errollen

Bei so wunderbarem Wetter wie in diesen Tagen empfiehlt es sich, sich die Hauptstadt zu erlaufen. Und zu errollen? Sicherlich dann, wenn es wie bald zu erwarten heiß und schwül wird, mit 99 Grad Wärme und 99% Luftfeuchtigkeit. City Segway Tours bietet nun als Abwechslung zum Mini-Roller, Inline Skates und Rollschuhen die leicht und leis motorisierte Treppenstufe mit Lenker an. Für den Touristen gibt es die vierstündige Stadtrundfahrt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.36.17 Uhr, 22. Mai 2005 | Permalink
  Markt am Ende

Die explodierenden Hauspreise lösen immer dringlicher die Frage aus, ob die enormen Preissteigerungen im Raume Washington nicht bald die Real Estate-Blase platzen lassen werden. Während Käufer nahezu verzweifelnd Verkäufer anflehen, ihnen den Zuschlag zu erteilen, spricht man in der Stadt immer häufiger davon, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn das ungute Gefühl so weit verbreitet ist, braut sich wohl ein Gewitter zusammen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 21.40.35 Uhr, 20. Mai 2005 | Permalink
  Juristen im Zug

Die kleine Eisenbahn unter dem Kongress steht der Öffentlichkeit nicht mehr offen. Heute erhielten angehende deutsche Juristen die Gelegenheit, Schulter an Schulter mit Abgeordneten die Reise zwischen Kongressgebäude und den Abgeordneten- und Sitzungssälen unterirdisch mitzuerleben, vermittelt durch zwei Abgeordnete und einen deutschen Intern, der sich dort in der Kunst der Gesetzgebung weiterbildet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.57.59 Uhr, 18. Mai 2005 | Permalink
  Unter Strom

Der große Strom der Region, der Potomac, schwappt über. Heute sollen die letzten Häuser, die in den gestrigen Stürmen den Strom verloren haben, wieder angeschlossen werden. Außerhalb der Hauptstadt melden sich die Tornados. Bald beginnt wieder die Hurrikan-Saison.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 11.00.18 Uhr, 15. Mai 2005 | Permalink
  Kein Anschluss unter dieser Nummer

Von der gestrigen Evakuierung der Bundesstellen hat die Hauptstadtverwaltung erst aus den Nachrichten erfahren, was vielleicht ganz gut war. Warum sollte die Zivilbevölkerung auf die Strasse geschickt werden, wenn ein Kleinflugzeug womöglich Unerfreuliches abwirft? Es reicht, wenn Kongress und Weißes Haus draussen stehen.

Der Grund für die glückselige Ahnungslosigkeit verblüfft: Der Fernsprecher für Notfälle, der die Stadtverwaltung mit dem nationalen Sicherheitsdienst verbindet, war nicht angeschlossen. Typisch für DC, denkt so mancher.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 15.41.50 Uhr, 12. Mai 2005 | Permalink
  Un-Diplomat

Der undiplomatische Außenministerialbeamte John Bolton hat eben eine Hürde im Kongress genommen. Der zuständige Senatsausschuss hat den Ernennungsvorschlag des Präsidenten zur Kenntnis genommen und an den Gesamtsenat zur Entscheidung weiter gereicht. Das bedeutet, dass seine Nominierung noch von Erfolg gekrönt werden kann. Bush wünscht sich Bolton als Botschafter bei den Vereinten Nationen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 14.25.00 Uhr, 12. Mai 2005 | Permalink
  Immer mit der Ruhe

In Panik verließ man heute das Weiße Haus und den Kongress, als ein Kleinflugzeug die falsche Strecke beflog. Die Piloten wurden nicht abgeschossen, sondern auf einem Flugplatz in Maryland festgenommen. Bush befand sich in Maryland auf einer Radtour und ansonsten nicht in Gefahr.

Obwohl heute morgen berichtet wurde, dass das lustige farbige Warnsystem des Heimatlandsicherheitsministeriums wegen seiner Unsinnigkeit abgeschafft werden soll, hat es sich heute als nützlich erwiesen, denn acht Minuten lang stand es beim Weißen Haus auf rot.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.13.13 Uhr, 11. Mai 2005 | Permalink
  Nachspiel mit Frucht

Apple-Läden mögen nicht alle Erwartungen erfüllen. Das Internet-Gerede preist die unabhängigen Apple-Verkäufer, die Mom and Pop Shops, der Region. Ein Anruf bei Bethesda Computers führt zur freundlichen Auskunft, dass das gewünschte Gerät heute nicht auf Lager sei, aber die Konkurrenz bei MacUpgrades habe es bestimmt. Wer hätte das gedacht! Die Läden um die Ecke muss man sich erhalten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.24.19 Uhr, 11. Mai 2005 | Permalink
  Alt

Das Durchschnittsalter von Häusern in den USA liegt bei 33 Jahren, berichtet das Wall Street Journal heute. So hoch wie nie zuvor. Ob es eine vergleichbare Zahl für die Schlaglöcher auf den Straßen der Hauptstadtregion gibt? Manche wachsen seit Monaten auf Matratzengröße an und werden tiefer als ein Gartenteich.

Die Siebzehnte Straße nahe des Weißen Hauses kennt keine Schlaglöcher, dafür jedoch vermutlich berühmte Leute. Doch wird heute mit großem Getöse der guterhaltene Straßenbelag abgetragen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 10.41.02 Uhr, 10. Mai 2005 | Permalink
  Verkehr zäh

Im Auftrag der Straßenbauer hat eine Forschungsgruppe in Texas ermittelt, dass die Region Washington zu den Gegenden mit dem zähesten Verkehr im Lande zählt. Jährlich steht der Durchschnittsbewohner der Region 69 Stunden im Stau.

Im Stadtkern ließen sich noch Wohnungen und Bürotürme bauen, doch gelten die gemiedenen Bezirke als zu gefährlich. So wird immer weiter in das flache Land hinausgebaut. Als natürliche Folge bilden sich Staus auf dem Weg zwischen Außenbezirken in Virginia und Maryland und der Stadt Washington.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 21.55.51 Uhr, 9. Mai 2005 | Permalink
  Wow, heiliges Klingeln

Yanik, William, Moritz, Lukas, Florian, Daniel und Andrea stellten sich innerlich auf die Wandlung zur Feier ihrer ersten heiligen Kommunion in der Gemeinde der deutsch-sprachigen Katholiken Washingtons ein, als das erste Glöcklein klingelte, worauf ein Zweikäsehoch ein überzeugtes wow ausrief. Dem feierlichen Ereignis bei perfektem Wetter tat seine plötzliche Eingebung keinen Abbruch - es bleibe ein Wow-Erlebnis für alle aus der Region und weltweit Angereisten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 11.31.16 Uhr, 8. Mai 2005 | Permalink
  Fruchtlos

Wer bei Apple in Bethesda am sonnigen Samstagmittag hofft, sein Unternehmen oder Heim durch den Erwerb benutzerfreundlicher Macs ausstatten zu können, sieht sich enttäuscht. Verkaufsstand oder Kasse sind nicht zu sehen. Kundschaft scheint sich mit Reparaturen oder Benutzerhinweisen helfen zu lassen.

Nach 20 Minuten ist der Käufer schon so weit zu erfahren, dass es eine Warteliste gibt, in der man sich anmelden kann. Wo sich die Liste befindet, ist ein anderes Thema. Aber dann findet sich der rettende Hinweis: In 45 Minuten wird der nächste bedient. Das ist doch schon mal was!

Plötzlich fällt die Kaufentscheidung unheimlich leicht. Es werden statt Macs einfach PCs mit Linspire - die sind ruckzuck installiert und wahnsinnig user friendly.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.37.00 Uhr, 7. Mai 2005 | Permalink
  Herrschaft ausgeflogen

In der Haupstadt merkt man nicht, dass die Herrschaft ausgeflogen ist. Die Nachrichten konzentrieren sich auf Nordkorea und den Irak sowie das Basketball-Spiel zwischen Wizards und Bulls. Erst am Ende wird die Reise von Bush nach Europa erwähnt. Dabei erhalten Harry S. Truman und John F.  Kennedy genauso viel Redezeit wie der Rancher.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.34.32 Uhr, 6. Mai 2005 | Permalink
  Verzaubert

Die gewerbliche Korbballspielgruppe namens Washington Wizards verzaubert die Hauptstadt mit drei erfolgreichen Spielen gegen die Meistermannschaft aus der stürmischen Stadt Chikago. Dass dem Team nach langjährigen Misserfolgen solche Ergebnisse gelingen, bringt ihnen auch Sympathien von Sport-Agnostikern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 13.42.05 Uhr, 5. Mai 2005 | Permalink
  Frost an Himmelfahrt

Himmelfahrt gibt es nicht als Feiertag, dafür macht das Wetter das Datum doch erinnerungswürdig: Es wird frostig.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.01.50 Uhr, 4. Mai 2005 | Permalink
  Lobby

Nachdem er sich mit dem Mittelnamen Von ausstattete, bewarb sich der nobel wirkende Lobbyist erfolgreich um Mandate von Königen, Diktatoren und Tyrannen. Jetzt stürzte sich Edward Von Kloberg III in Rom vom Schloss, heißt es in der Washington Post. Sein Ruf gab anderen Lobbyisten in der Hauptstadt das Gefühl, nicht ganz so gewissenlos zu sein. Kloberg vertrat auch völlig normale Länder, und ihm gelang es auch, den schlimmsten etwas Einsicht beizubringen, die für die Akzeptanz im internationalen Verkehr unerlässlich ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 09.25.00 Uhr, 3. Mai 2005 | Permalink
  Phish 'n Chips

Pass beim Postamt beantragen. Zwei Wochen später kommt der chipfreie Pass an. So schnell geht das. Länger dauert hingegen die geplante Einführung von Pässen mit Chips. Nachdem der Identitätsdiebstahl durch Phisher und andere auch von der Regierung als Riesengefahr anerkannt wurde und selbst das Passamt einsah, dass die geplanten Chips in den zukünftigen Pässen aus 24 Zoll Entfernung von jedermann eingesehen werden können, kam nun der Beschluss, die Einführung der Chip-Pässe zu verschieben. Zumindest will man versuchen, die Daten im Chip zu verschlüsseln und den Pass metallisch zu vermanteln.

Die UBahn in Washington benutzt die Chips mit der RFID-Technik seit längerem. Welche Daten des Kunden im SmarTrip-Chip enthalten sind und ob Mitfahrer sie lesen können, erklärt der Sicherheits-Abschnitt die UBahn-Verwaltungswebseite nicht. Sicher ist lediglich, dass der Abstand der Fahrgäste voneinander morgens und abends keine 24 Zoll beträgt.

An den UBahnstationen gibt es weiterhin die chipfreien Fahrkarten: No Chip, No Phish.

Das Passamt warnt vor Webseiten, die sich als Antragsstellen anbieten, Geld nehmen und keine Leistung erbringen. Irgendwann wird es vielleicht auch deutlich sagen, dass es dabei schwarze Schafe gibt, denen es nur um die Daten der Antragsteller geht: Stinknormal wirkende, höchst gefährliche Phishing-Seiten, die die Identitätsdaten für kriminelle Zwecke sammeln.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 08.58.20 Uhr, 30. Apr 2005 | Permalink
  Zu Besuch

Der Besuch in Washington wird plötzlich abrupt angehalten. Die Connecticut Avenue wird urplötzlich gesperrt. Alle Fahrzeuge werden in Nebenstraßen weggewunken. Die K Street wird zum Auffangbecken für den verlorenen Stadtfahrer.

Nach einer Weile rast eine Polizeikolonne die Ct. Av. entlang zum Weißen Haus, ein paar hundert Meter weiter folgt ein Aufgebot der Kradpolizei, dann einige schwarze Limousinen mit jeweils einem Passagier. Schließlich sieht man noch mehr Polizeifahrzeuge und einen Krankenwagen, von denen die Stadt ja genug übrig hat.

Später berichten die Nachrichten über einen Fehlalarm, der den einen oder anderen aus dem Weißen Haus verjagt hat, den Vizepräsidenten zur berühmten undisclosed Location. Vor einigen Jahren bestand die undisclosed Location in der anderer Verkehrsteilnehmer, dem üblichen Verkehrsstrom oder -stau.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.48.04 Uhr, 27. Apr 2005 | Permalink
  Kirchenfreuden

Die deutsch-sprachige katholische Gemeinde wird morgen um 10 Uhr den Antritt des neuen, aus Deutschland entsandten Gemeindepfarrers Michael Schapfel in einer Messe mit Prof. Wippel konzelebrieren. Der Philosophie-Professor stellte sich sonntäglich der seit dem vergangenen Sommer verwaisten Gemeinde zur Verfügung und stützte so den Zusammenhalt der deutschen, österreichischen, schweizerischen und sonstigen deutsch-sprachigen Christenschar.

In der Pilgrim Lutheran Church, dem Sanctum einer der deutschen evangelischen Gemeinden in der Hauptstadt an der Massachussetts Avenue in Bethesda, tritt morgen um 18 Uhr der Chor der Deutschen Schule Washington zum Konzert im Frühling auf. Bei freiem Eintritt zeigen Kinderchor, Jazz-Combo, Schulorchester, Kammerorchester, Big Band und Kammerchor ihre Leistungen. Am vergangenen Wochenende hatte der Chor bereits im National Shrine of the Immaculate Conception den feierlichen und vielbeachteten Weihakt für eine bayerische Gottesmutter erfolgreich begleitet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 14.10.00 Uhr, 23. Apr 2005 | Permalink
  Anruf am Samstag

Die Telefongesellschaft Verizon hofft, ihre Kunden bis Samstag wieder am Netz zu haben, nachdem in Silver Spring ein Verteiler ausgebrannt ist. Kabelunabhängigen Kunden wird empfohlen, bis dann ihr drahtloses Telefon zu benutzen. Da auch Kunden anderer Anbieter über die Verizonnetze verbunden sind, gilt der Rat einem größeren Kreis.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.00.10 Uhr, 21. Apr 2005 | Permalink
  Kein Acela

Der Blitz-Zug der vom Präsidenten angefeindeten Amtrak-Eisenbahngesellschaft fällt nun doch tatsächlich wegen einer unternehmensweiten Bremsenprüfung bis zum Sommeranfang aus. Das ist schade, weil die schnellen Acela-Züge auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken von Washington bis Boston profitabel sind. Schwinden die Einnahmen, steigt die Gefahr der Zerschlagung der Bahngesellschaft durch eine Verfügung der Bundesregierung. Das einzig Positive ist die Wirkung auf die ebenfalls angeschlagenen Fluggesellschaften, die sich über die unerwartete Kundschaft freuen. Für die Fahrgäste ist die Entwicklung auf der Strecke von der Hauptstadt nach New York besonders bedauerlich, weil die Stadtkern-zu-Stadtkern-Verbindung mit dem Zug so viel schneller als dem Flugzeug ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.00.32 Uhr, 21. Apr 2005 | Permalink
  Kringelverkehr

Für den Kringelverkehr mit einer modernen Straßenbahn setzt sich eine neue Gruppe ein: Action Committee for Transit, Inc.. Als erstes regt sie eine Verbindung von Bethesda, Silver Spring, College Park und New Carrollton an. Später kann der Kreis um Washington geschlossen werden. Zwei Brückenstrecken über den Potomac, noch ein paar Geleise auf beiden Seiten des Flusses - und endlich kann man bequem um ganz Washington und die Außenbezirke pendeln.

Haken gibt es natürlich. Zum einen fuhren überall in Washington Straßenbahnen, die vor erst 45 Jahren in mühevoller Arbeit entfernt wurden, damit Autos und Busse mehr Platz finden. Zum anderen sollte noch bekannt sein, warum die UBahn unter Georgetown durchfährt, aber keine Haltestelle bietet: Hausmädchen und Gärtner sollen morgens mit dem Bus kommen und abends gefälligst wieder auf dem gleichen, anstrengenden Wege verschwinden - der Rest ihrer Familien soll uns nicht abends oder am Wochenende auf unseren Straßen begegnen. Ob sich diese Einstellungen heute geändert haben?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 03.20.00 Uhr, 20. Apr 2005 | Permalink
  Freunde

Der neue Papst hat einen Freund im Weißen Haus. Bush bezeichnete ihn in einer Glückwunschansprache um 15.31 Uhr als einen Mann, der Gott dient. Die Ansprache war um 15.32 Uhr vorüber. Vielleicht gelingt Benedikt, was Bush versagt blieb: Sich als weniger extrem zu entpuppen als ihm nachgesagt wird.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.39.21 Uhr, 19. Apr 2005 | Permalink
  Spaziergang

Der Spaziergang gehört nicht gerade zu den amerikanischen Besonderheiten. Morgen bietet er sich an. Eine von der Gruppe Cultural Tourism DC angebotene Besuchsreihe führt in reiner Beinarbeit zu und in Schätze der Baukunst Washingtons. Verschiedene Touren in diversen Stadtteilen dauern 90 bis 120 Minuten und sind meist per UBahn erreichbar.

Wer seine Beine schneller bewegen will, nimmt am 5 Km-Rennen der Walt Whitman High School in Bethesda teil. Dort blühen die Kirschbäume weiterhin strahlend weiß, die am Jefferson Memorial bereits in ein leuchtendes Grün übergegangen sind.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 14.39.04 Uhr, 16. Apr 2005 | Permalink
  Hohe Ehre

Kirchenchöre spielen in vielen Gemeinden eine herausragende Rolle. Dass der Chor der Deutschen Schule Washington eingeladen wurde, heute um 14 Uhr in der Basilika der National Shrine Kathedrale an 400 Michigan Avenue in der Einweihungsfeier mit einem Kammerorchester Washingtoner Berufsmusiker zu singen, stellt eine außerordentliche Ehre dar - und vor allem eine Anerkennung der Leistungsfähigkeit des Chores.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.59.09 Uhr, 16. Apr 2005 | Permalink
  Abitur

Der Stress der Steuer sollte in wenigen Stunden vorüber sein. Die Fernseh-Crews stehen bereits an den Postämtern, um die letzten Steuerzahler aufzunehmen, die bis Mitternacht ihre Erklärungen und Schecks an die Finanzämter von Bund, Staaten und dergleichen senden.

Anschließend wenden sich viele dem letzten Stress vor der Immatrikulation an der Uni zu. Mittlerweile sollte jeder High School-Absolvent von einer Uni angenommen worden sein. Viele stehen vor der Qual der Wahl. Am 1. Mai muss man entschieden haben.

Was empfiehlt sich? Eine Riesenuni mit bekanntem Namen, wie die George Washington University beim Weißen Haus?

Oder eine kleine Top-Uni mit 15 Studenten je Klasse, wo Professoren statt Assistenten lehren, wie Guilford, selbst wenn der Name nicht jedem bekannt ist?

Gegenwärtig bewerben sich die Unis bei den Studenten. Die Kandidaten erhalten Einladungen, werden bewirtet und manchmal aus anderen Landesteilen eingeflogen, dürfen auf dem Campus übernachten, und Schüler und Eltern werden sogar in getrennten Wochenend-Programmen in die Vorzüge der Uni eingeweiht.

Dabei haben die Schüler ihren Abschluss nicht einmal in der Tasche. Noch sechs bis acht Wochen drücken sie die Schulbank. Wer jetzt vermasselt und seinen Notendurchschnitt unter den Uni-Zusagenwert senkt, kann anschließend auf der Straße stehen und im Herbst den anstrengenden Bewerbungsprozess erneut beginnen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.13.59 Uhr, 15. Apr 2005 | Permalink
  34

Seit dem letzten Baseball-Spiel auf höchster Ebene sind in Washington 34 Jahre vergangen. Endlos wird statt Nachrichten heute vom in wenigen Stunden beginnenden Oberliga-Spiel auf allen Kanälen berichtet: Washington hat wieder eine Mannschaft, darf wieder den Kopf hoch tragen, wird endlich als Partner weltweit anerkannt und kann die grausame Vergangenheit abschütteln, in denen die Hauptstadt von aller Welt ignoriert wurde. Etwas Besseres hätte der Stadt nicht geschehen können. Wer hätte sich schon an einem funktionierenden Schulwesen erfreut, an einer flotten Führerscheinstelle, an schlaglochfreien Straßen oder dem Bundeswahlrecht für die Bürger der Stadt?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 14.55.00 Uhr, 14. Apr 2005 | Permalink
  Stress und Witze

In 48 Stunden ist der große Spuk vorüber, der ganz Amerika bei Atem hält: Abgabefrist für die Steuererklärungen. In der Regel mindestens zwei: Eine für die Bundeseinkommensteuer. Eine weitere für die einzelstaatliche. Wer das Glück besitzt, in einem Staat zu wohnen, wo der Staat auch die Kreis- und Stadteinkommensteuer mitkassiert, kommt mit zwei Erklärungen davon. An anderen Orten muss halt noch mehr vorbereitet werden. Und gezahlt.

Den Stress reduzieren sollen Witze zum Thema, die seit 10 Jahren nun auch per Internet zirkulieren. Der kürzeste: The IRS = Theirs.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.50.06 Uhr, 13. Apr 2005 | Permalink
  Nachbar fertig

Der Nachbarstaat Maryland hat um Mitternacht seine Legislativperiode für das Jahr 2005 abgeschlossen. Der andere Nachbar, Virginia, war schon vor einigen Wochen fertig. In der Haupstadt Washington arbeitet das Parlament, das eher einem Stadtrat gleicht, das ganze Jahr. Alle sollten nun Zeit für ihre Steuererklärungen finden, die am 15. April landesweit fällig sind - einem Termin, der der Presse kaum noch Luft oder Platz für andere Themen lässt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.22.06 Uhr, 12. Apr 2005 | Permalink
  Parade zu den Kirschen

Touristen gaben den Versuch auf, zur Kirschblütenparade zu fahren. Die UBahn war überfüllt. Selbst zu Fuß schafften viele es nicht bis zur Mall. Herrliches Wetter, halb Japan, und was sonst noch zusammen kam. Doch keiner klagte. Das Wetter war perfekt, und neben den vielen hundert Bäumen am Jefferson Monument gibt es auch an vielen anderen Stellen diese schönen Kirschbäume.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 22.01.23 Uhr, 9. Apr 2005 | Permalink
  Hitze

Washington hätte gestern über die Hitze geschimpft, wäre da nicht der kleine Umstand, dass die Luftfeuchtigkeit ungewöhnlich niedrig war und die knapp 35 Grad deshalb kaum zu spüren waren. Zum ersten Mal über 30 Grad, die Kirschblüten nahezu im reifsten Stand - da konnte sich einfach niemand beklagen. Und heute wurde der Schritt über die magische Grenze offiziell bestätigt. Der Frühling ist endlich angekommen. Am Samstag wird er mit der Kirschblütenparade an der Mall gefeiert. Die Touristen aus Japan freuen sich bereits.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.54.29 Uhr, 7. Apr 2005 | Permalink
  Schreck im Weiszen Haus

Der Präsident ist mit Kollegen in Rom, aber im Weißen Haus ist noch genug los. Einen Riesenschreck gab es heute dort, als einem Zeitarbeiter das Herz stillstand. Für eine Minute verlor er das Bewusstsein, doch die Koma-Experten im Haus der hohen Politik retteten ihn, und er befindet sich auf dem Wege der Besserung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 20.35.30 Uhr, 6. Apr 2005 | Permalink
  Mittelalter

Der Vertreter des mittelalterlichen Katholizismus wird weiterhin auf allen Kanälen gefeiert, obwohl die Vorfreude auf die Weiterentwicklung der Kirche die schönste sein dürfte. Vielleicht erleben wir auch lediglich den Aufstand der Fundamentalisten jeder Couleur, die in allen Medien der Welt ihre Stärke und Einigkeit beweisen wollen. Sind sie von Washington bis Teheran nicht einander ähnlich? Sie schaffen es sogar, alle anderen Nachrichten zu verdrängen und zu tun, als ob die Welt stehen geblieben sei.

Nur die werbegeldeinträglichen Prime Time-Programme sind wieder zu ihrem normalen Rythmus zurückgekehrt. Zeitungen und Radios bleiben beim Thema der Woche, und die mit Statistiken, Diagrammen und Portraits angereicherten Berichte und Spekulationen gleichen der Sportberichterstattung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 21.38.25 Uhr, 5. Apr 2005 | Permalink
  Zeitgleich

Endlich sind die Ostküste und Westeuropa wieder auf der üblichen Zeitschiene: 6 Stunden Zeitunterschied. Eine Woche lange waren die sieben Stunden Unterschied wegen der verfrühten Umstellung in Europa unangenehm spürbar: Anrufe zu viel zu früher Stunde, schwer abzustimmende Termine und natürlich ist in Europa niemand mehr am Schreibtisch zu finden, wenn die Büros hier öffenen. Seit heute früh um zwei Uhr ist alles wieder im Lot.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 10.02.11 Uhr, 3. Apr 2005 | Permalink
  Papst war hier

Der Papst, der die Entwicklung der Kirche so zurücksetzte, war auch zu Besuchen in Washington, wo er ebenso beliebt, bewundert und geachtet wurde wie an vielen Orten der Erde. Am 6. Oktober 1979, kurz nach seinem Dienstantritt, fuhr er in der Hauptstadt bejubelt die Connecticut Avenue entlang, um dann in die Rhode Island Avenue mit dem St. Mathews Kathedrale einzubiegen, wo am 25. November 1963 die Beisetzungsfeier für John F.  Kennedy stattfand. Am 2. April 2005 bleibt die Kathedrale bis 22 Uhr geöffnet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 01.01.00 Uhr, 2. Apr 2005 | Permalink
  Heimkehr

Suchmaschinen melden hier Besucher mit Fragen nach auswandern und heimkehren an. Eine interessante Kombination. Zum Auswandern gab es hier einen Kommentar mit Links. Zum Heimkehren gibt es allgemein wenig Informationen. Die Gründe sind vielfältig: Im Ausland ist man Ausländer. Familie oder Freunde fehlen. Vieles ist anders als erhofft. Kinder werden als Nazi beschimpft. Gerichte trennen ausländische Mütter oder Väter bei Scheidungen auf grausame Weise von ihren Kindern. Wenn dann die Staatsangehörigkeit eines EU-Landes aufgegeben wurde, wird die Heimkehr schwerer als das Auswandern.

Bevor ein Einwanderer die Brücken abbricht, muss er erst einmal genau schauen, was am anderen Brückenende eigentlich liegt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 04.01.00 Uhr, 1. Apr 2005 | Permalink
  Frieden siegt

Am 12. März 2003 fand hier eine große Friedensdemonstration statt, über die das Weiße Haus lächelte. Heute erst kommt der Untersuchungsbericht heraus, den es in Auftrag gab, um festzustellen, ob es den behaupteten Grund für den Irak-Krieg gab, die Massenvernichtungswaffen. Der Bericht gibt preis, dass die Geheimdienste völlig daneben lagen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.21.25 Uhr, 31. Maerz 2005 | Permalink
  Sommerzeit

Auf den Zeitunterschied zu den USA wirkt sich die EU-weite Umstellung auf die Sommerzeit um. Normalerweise beträgt der Zeitunterschied zwischen Washington einerseits und Wien, Berlin und Bern andererseits sechs Stunden. Doch diese Woche werden zahlreiche Verabredungen um eine Stunde abweichen, bis am nächsten Wochenende auch an der Ostküste der USA die Sommerzeit gilt. Die Umstellung auf die Daylight Saving Time erfolgt am 3. April 2005 um 2.00 Uhr.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 22.53.25 Uhr, 28. Maerz 2005 | Permalink
  Sport als Terror

Ostern im Fernsehen ist überschattet vom Sport. Die Sportterroristen schlagen zu und ersetzen das normale Programm durch schreiende Scharen in gefüllten Arenen, die sich von hopsenden Bällen in Rage und Entzücken versetzen lassen. Nachdem das Sonntagsprogramm ohnehin den ganzen Nachmittag aus Sport besteht, kommt der ermüdede Osterzelebrant kaum an Nachrichten oder die Routine der groß angekündigten Prime-Time-Programme.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 20.04.11 Uhr, 27. Maerz 2005 | Permalink
  Zirkus

Der Barnum & Bailey Zirkus ist in der Stadt. Mancher sorgt sich um die Tiere, andere bestaunen sie auf dem Weg vom Bahnhof durch die Hauptstadt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 11.44.49 Uhr, 25. Maerz 2005 | Permalink
  Osterfest

Arbeitsfreie Tage gibt es um das Osterfest in Washington zwar nicht, aber auch hier kann man Ostern feiern. Zumindest die deutsch-sprachigen Gemeinden bieten Feierstunden an. Die katholische Informations-Seite zeigt die Kontaktdaten jeder Gemeinde der Region sowie Ort und Messen der Katholiken. Heute geht es mit dem Gründonnerstag um 19 Uhr in der Kapelle der Heights School nahe der Kreuzung Seven Locks Road und Democracy Boulevard los, und zwar nicht in der kirchenartig wirkenden Turnhalle.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.09.15 Uhr, 24. Maerz 2005 | Permalink
  Flut am Potomac

Ein seltenes Naturereignis - Dauerregen seit heute nacht - berührt die Hauptstadt. Straßen sind teilüberflutet. Die beiden Ströme in und um Washington, der Potomac und der Anacostia, sowie der Wildnisbach im Rock Creek Park steigen langsam die Uferwände hoch. Selbst düstere Wolken verdecken den sonst strahlend blauen Himmel.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 14.59.54 Uhr, 23. Maerz 2005 | Permalink
  Stromlos

Nach ein wenig Regen und Donner, vielleicht auch Blitz über den Wolken, lebt man stromlos und stellt sich auf den kommenden warmen Jahresteil ein, in dem das nun regelmäßig geschehen wird.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 08.38.38 Uhr, 21. Maerz 2005 | Permalink
  Entschärft

Die Bombe an der Kreuzung wurde vom Fachmann sachgerecht explodiert und war wohl keine, sondern lediglich ein zurückgelassener Rucksack. Die Nachrichten haben sie nicht der Erwähnung für würdig erachtet.

Auch die Milzbrandgefahr ist gebannt. Die verschiedenen betroffenen Gebäude waren also unnötig geschlossen geblieben. Warum die tausende, dort beschäftigten Leute dort eingesperrt blieben, ist nicht ganz klar. Aber über diesen Vorfall und die wohl nicht ganz perfekte Behandlung des Gefahrenherdes wird in allen Medien berichtet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 23.33.52 Uhr, 17. Maerz 2005 | Permalink
  Bombe

Nachdem die Polizei die zwei Straßen an der Kreuzung vor dem Büro abgesperrt hatte und der Verkehr erst einmal ordentlich durcheinander gekommen war, wagte sich ein gut verpackter Bombenentschärfer an den Rucksack, entfernte sich, setzte Böllerfreunde ins Verzücken und versetzte allen Zuschauern einen Schrecken. Die Straßen bleibt gesperrt, bis der zerfetzte Inhalt eingesammelt und untersucht ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.41.00 Uhr, 15. Maerz 2005 | Permalink
  Milzbrand

Die Gebäude, die gestern sechs Stunden lang wegen des Bio-Alarms geschlossen wurden, werden weiter auf Milzbrandsporen untersucht. Die von 3000 Personen genutzten Gebäude sind gemischt genutzt, nicht reine Pentagonbüros.

Gestern saßen Patienten länger als erwartet bei ihrem Zahnarzt, und Kunden wie Personal schauten fern oder spielten Video-Spiele. Wer die Gebäude verließ, bevor sie verriegelt wurden, soll sich heute melden. Alle sollen ihre Kleidung in einen Plastiksack stecken und Brillen und Schmuck gründlich waschen. Über Ergebnisse wird man später erfahren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 08.07.00 Uhr, 15. Maerz 2005 | Permalink
  Annandale, Korea

Die Zeitung der Hauptstadt, Washington Post, berichtet heute, dass das Örtchen Annandale, südwestlich von Washington im Nachbarstaat Virginia gelegen, unvermutet seinen vermuteten englisch-kolonialen Charme gegen den der koreanischen Neu-Einwanderer vertauscht hat.

Wo Einwanderer die Kolonialherrschaft erst nach schwerem Kampf abschütteln konnten, verwundert eigentlich die verkrampfte Suche nach Kolonialmotiven. Gerade wenn die Gegend ursprüglich von englischen Sträflingen besiedelt wurde, die sich als indentured servants mit siebenjährigem Frondienst in der Wildnis die Freiheit erkaufen konnten, sollte man die Zustrom freiwillig hergezogener Nachbarn begrüßen.

Während in Virginia die weißen Sklaven in der Kolonialzeit Sträflinge und Verschuldete waren, scheinen sie im liberalen Maryland vornehmlich aus dem Schuldturm Befreite sowie Freiwillige gewesen zu sein, die die Kosten der Überfahrt abarbeiteten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 20.39.50 Uhr, 14. Maerz 2005 | Permalink
  Biogefahr

Im Verteidigungsministerium sollen die Glocken des Bio-Alarms geschlagen worden sein. Ob wir morgen noch leben oder alle einer Seuche erlegen sind? Die Hauptstadt hat schon viel überlebt. Sie wird wohl auch jetzt resistent bleiben. Bedenklich immerhin, dass der Alarm auch ein zweites Gebäude erwischt hat.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.16.53 Uhr, 14. Maerz 2005 | Permalink
  Auswandern

Anscheinend gibt es noch Leute, die Karl May missverstehen und in die USA auswandern oder sich aus sonstigen Gründen nicht davon abhalten lassen, das leichtere Leben in Europa mit dem härteren in den USA zu tauschen, oder kürzer ausgedrückt auf Urlaub und Absicherung zu verzichten, um irgendwo weit weg die große Freiheit einer offenen Fläche im Rücken zu vermuten.

Andere regen sich über den Krampf mit heimischen Handwerkern auf, die viel zuviel - für was denn schon?! - verlangen und kommen hierher, um den freien, unausgebildeten, im Wettbewerb gestählten Handwerker zu finden, der viel zuviel - für was schon ?! - verlangt und Schund produziert.

Wieder andere freuen sich darauf, als Boss endlich einmal nach Lust und Liebe heuern und feuern zu dürfen, bis ihnen der erste Complaint and Summons zugestellt wird, womit sie wegen ungewohnter Erwartungen eines viel schlechter ausgebildeten Personals auf Millionen verklagt werden.

Und dann gibt es die Fantasten, die sich Steuervereinfachungen erhoffen und plötzlich an jedem 15. April drei Mal soviele Formulare ausfüllen und an Bund, Staat, Kreis und Stadt senden, und zur Belohnung auch noch die lieben Werbungsabzüge verlieren, über die man in den USA höchstens den Kopf schüttelt.

Wer dennoch auswandern und ein Ausländer werden will, kann bei ausgewandert.com Auskünfte zu verschiedenen Themen als Link oder Buch finden.

Wer sich die Sache noch einmal überdenken will, kann den jüngst auch im Internet erschienenen Karl May-Band Ardistan & Dschinnistan schmökern - oder, solange das Recht auf einen langen Urlaub noch nicht verloren ist, für ein paar Wochen in den USA als Tourist herumgurken und die positiven Seiten des Landes genießen wie es sich kein Amerikaner leisten kann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 03.13.00 Uhr, 13. Maerz 2005 | Permalink
  Ballfreunde in Haft

In diesen Wochen ist die Ballhölle los. Basketball-Teams der ganzen Ostküste spielen in Washington. Die Stadien sind überfüllt. Freunde des Sports reisen aus dem ganzen Land an. Kartenverkäufer stehen ab dem frühen Morgen auf den Straßen, um Eintrittskarten zum vielfachen Preis anzubieten. Die Polizei verhaftet sie, wenn sie ihrer habhaft wird. Manche Fans verlassen ihren Schreibtisch zu ungewöhnlichen Zeiten und sind in den Sports-Bars vor einem Fernseher zu finden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.28.49 Uhr, 12. Maerz 2005 | Permalink
  Senator dankt ab

Der Senator Paul S. Sarbanes dankt ab. Sein größter Clou ist das nach ihm benannte Transparenzgesetz, der Sarbanes-Oxley-Act. Sarbanes ist berühmt für seinen Eintritt für die Rechtsstaatlichkeit. Als ein Vertreter des Nachbarstaates Maryland setzte er sich auch für die Belange der Hauptstadt Washington ein, deren Bürger kein Wahlrecht für den Kongress genießen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.03.15 Uhr, 12. Maerz 2005 | Permalink
  Identität futsch

Der Riesen-Identitätsdiebstahl in Kalifornien erfasst Personen in zahlreichen Staaten. Washington hat seinen eigenen Skandal, nachdem heute bekannt wurde, dass im DSW-Schuhladen die Daten der Kundentransaktionen der vergangenen drei Monate gestohlen wurden, Name, Anschrift, Kreditkarte, alles. Der für diese Fälle zuständige, in Washington gut bekannte Secret Service, eine Abteilung des Schatzamtes, hat eine Untersuchung eingeleitet. Er schützt ja nicht nur das weiße Haus an 1600 Pennsylvania Avenue, NW mit seinen 132 Zimmern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 20.30.19 Uhr, 9. Maerz 2005 | Permalink
  Schule

Vom Besuch im Weißen Haus fuhr das norwegische Königspaar weiter zu einer Schule in North East - nicht gerade ein fürstliches Viertel im District of Columbia. Dort hat man zwar einen der schönsten Blicke auf das Kapitol, doch das Leben ist hart, wenn man es überhaupt schafft zu überleben. Wo Ehrengäste aus dem eigenen Land vorsichtshalber nicht hingehen, haben sich die Majestäten gewagt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 08.26.00 Uhr, 8. Maerz 2005 | Permalink
  Dampflok im Berg

Die Dampfloks in the Bergen des Allegany County hoch oben in Maryland werden ab dem Sommer nicht mehr fahren, wenn sich nicht ein Retter findet. Der Staat will seinen Zuschuss einstellen. Die Bahn soll einem Wanderpfad weichen. Die Politiker sitzen im reichem Annapolis, wo man schon einmal eine Mio. für eine Jagd hinlegt. Die Züge der Western Maryland Scenic Railroad hingegen fahren dort, wo $100.000 ein Riesengeld sind.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.36.59 Uhr, 7. Maerz 2005 | Permalink
  Kirsch-Prognose

Heute gab es die erste Kirschblütenprognose: 9. April. Ohne sie kann man in Washington nicht vom Frühling sprechen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 15.07.36 Uhr, 3. Maerz 2005 | Permalink
  Gesetzgeberei

Das Ende der Legislaturperiode für dieses Kalendarjahr im Nachbarstaat Virginia: Gestern schloss die General Assembly sie ab. Was dabei herausgekommen ist, steht im Legislative Information System des Staates. Wird das Ergebnis in die Geschichte eingehen? Ein Abgeordner formuliert es so: 2005 will go down in history as the year after 2004.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.50.46 Uhr, 28. Feb 2005 | Permalink
  Tag der Frau

Sadie Hawkins durfte einst selbst ihren Mann erwählen. Seither gilt der 13. November, und für manche fälschlich auch der letzte Februartag, als Sadie Hawkins Day, an dem die Frau den Mann einlädt und dem Schüchternen gar die Ehe anträgt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.04.30 Uhr, 28. Feb 2005 | Permalink
  Schicke Neo

Schick wie Neo, und sexy, hat sich die 66. Außenministerin in Deutschland gezeigt, meint die Washington Post von Dr.  Rice. Der nächste Akt der Matrix?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.30.55 Uhr, 26. Feb 2005 | Permalink
  Ruhe

Der Zauberschlaf dauert an. Nachdem die Region zwei Tage wegen ein wenig Schnee, der schon längst feste schmilzt, geschlossen war, kann dasselbe am Montag geschehen, für den ein Schneesturm angesagt ist. Nur die Bösewichte halten sich nicht an diese Usancen und fallen durch ihre Aktivitäten mehr als sonst auf, sodass sie leichter festgenommen werden können. Jedenfalls berichtet das WTOP-Radio von solchen Vorfällen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.05.55 Uhr, 26. Feb 2005 | Permalink
  Zauberschlaf

Washington versetzt sich mit der ersten Schneeankündigung in einen Zauberschlaf. Die Zuckerwatte legt sich seit einigen Stunden auf die Stadt. Die deutsche Botschaft ist wie immer geöffnet und bleibt es wohl. Rechtsanwälte arbeiten ebenfalls weiter. Der Rest tastet die Prognosen ab: Die US-Regierung überlegt sich noch, ob sie früher schließt. Schulen sind geschlossen. Gerichte ebenfalls.

Dabei fällt der Schnee zwar fest, aber klebt nicht auf den Straßen. Weil jedoch bis morgen drei bis acht Zoll angesagt sind und man die Fernsehbilder von Katastrophen in Kalifornien, Ostasien und dem Irak vor Augen hat, sorgt die Hysterie für ein paar ruhige Verkehrstage.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 10.05.42 Uhr, 24. Feb 2005 | Permalink
  Auf 100

Der Blutdruck fliegt weit über die 100, wenn urplötzlich beim ruhigen Morgengang zur Arbeit 10 Kräder mit Beiwagen ihre Sirenen aufheulen lassen, weil sich 500m weiter ein Höchstsicherheitsgeleitzug durch die enge 19. Straße in die Richtung des Weißen Hauses aufmacht. Da die Büsche auf Reisen sein sollen, bequemt sich wohl der Vizepräsident auf diese Weise zum Dienst.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 13.59.47 Uhr, 22. Feb 2005 | Permalink
  Vier Blitzer

Eben ist eine Siebzehnjährige beim Wildwood-Shopping-Center angefallen worden, und ein silberner Honda wird gesucht.

Vier neue Blitzer wurden heute in der Hauptstadt aufgestellt. In einem Monat werden die ersten Strafzettel geschrieben. In Virginia läuft nach einer Entscheidung vom Freitag die Gesetzesermächtigung für Blitzlichtampeln aus. Die Abgeordneten sind nicht sicher, dass die Blitzer nicht mehr Schaden anrichten als sie verhindern, und außerdem haben sie Datenschutzbedenken.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.02.04 Uhr, 21. Feb 2005 | Permalink
  Basar

Der Winter, der keiner sein will, wirft seine Schatten zurückt, und bald enthüllt sich der Frühling mit dem Osterfest. Kurz zuvor bietet der Kreis der Freunde der Deutschen Schule Washington seinen Osterbasar auf dem Schulgelände am Chateau Drive in Potomac, und zwar am 19. März von 11.40 bis 15.30. Küche und Werkraum stehen neben dem reichhaltigen Angebot von Waren und österlich Süßem den Besuchern offen.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 15.14.11 Uhr, 20. Feb 2005 | Permalink
  Kaisers Obulus

Das Jahr 2004 ist vorüber, aber nicht abgehakt. Die Zahlbelege für steuerpflichtige Beträge sind eingetroffen. Zeit für jedermann, die Wochenenden von heute bis Mitte April für die Vorbereitung der Steuererklärungen freizuhalten. Zum Glück werden in der Hauptstadt nur die Bundes- und District-Erklärungen fällig. Anderenorts möchten auch noch Kreise und Städte ihren Obulus.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 20.59.54 Uhr, 18. Feb 2005 | Permalink
  Danke

Manchmal merkt man, wie dankbar man den Ämtern sein sollte. Beispielsweise, wenn man sich die Liste der nicht genehmigten Autokennzeichen anschaut. Mord, ZyklonB und sonstige Unverschämtheiten wurden beantragt und zurück gewiesen.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 22.31.47 Uhr, 15. Feb 2005 | Permalink
  Ehrlich nicht

Der Gouverneur des Nachbarstaats Maryland untersagte seinen Mitarbeitern Interviews mit der Baltimore Sun-Zeitung. Sie berichtet ihm nicht gut genug über ihn. Mit anderen Zeitungen darf der Stab sprechen. Ehrlich, das Gericht hat ihm Recht gegeben, obwohl der Fall dem Richter Kopfschmerzen bereitet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.01.30 Uhr, 15. Feb 2005 | Permalink
  Liebe

Der lokale Telefonmonopolist Verizon hat der Ferngesprächsgesellschaft MCI einen Heiratsantrag vorgelegt. Beide Gesellschaften stammen ursprünglich aus Washington.

An diesem warmen, doch nassen Valentinstag bringen Therapeuten manchen das Küssen bei, während andere sich unvorbereitet an das Erlebnis wagen. Die Nachricht über die Kissing School erreicht die Hauptstadt Washington aus dem Staat Washington, berichtet der lokale Nachrichtensender WTOP.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.30.45 Uhr, 14. Feb 2005 | Permalink
  Zur Arbeit reisen

Die Fahrt ins Büro wird allmählich zur Reise. Nahezu ein Viertel der in der Hauptstadt-Region Beschäftigten braucht mindestens eine Stunde. Ein weiteres Viertel benötigt zwischen 30 und 60 Minuten.

Ein Grund dafür sind die steigenden Hauspreise. Die Zahl schulreifer Kinder nimmt im nahen Vorstadtbereich kaum noch zu, weil sich immer weniger Eltern leisten können, dort zu wohnen. Gleichzeitig lässt der Wunsch nach einem Haus nahe am Arbeitsplatz und den landesweit führenden Schulen in Bethesda und Fairfax dort die Häuserpreise eskalieren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 14.56.40 Uhr, 13. Feb 2005 | Permalink
  Hähnchen?

Um 14 Uhr beginnt morgen das chinesische Neujahrsfest in Washington. Am besten gelangt man mit der UBahn dorthin. Das Chinesische Tor steht gleich bei der Haltestelle Gallery Place. Einige Schritte weiter findet man das Goethe Institut.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 19.07.54 Uhr, 12. Feb 2005 | Permalink
  Die Spitze

Nicht alle Tage wird ein Kirchturm in der Innenstadt errichtet. Wenn der Wind nicht zu fest bläst, wird heute die Spitze von 1860 auf den Turm an der Ecke H und 8 Streets, NW neu aufgesetzt. Nachdem die alte Spitze von einem Sturm verweht und der halbe Turm samt Uhren vom Blitzschlag verwüstet worden war, soll der erneuerte Turm die zu frischem Leben erwachte alte Innenstadt wie vor fast 150 Jahren vom Architekten Adoph Cluss geplant kennzeichnen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.41.03 Uhr, 12. Feb 2005 | Permalink
  Flug und Bahn

Wer vor ein paar Stunden mit der grossartigen deutschen Bahn zum Flughafen fuhr und nun in Dulles landet, fragt sich, warum hier nicht auch endlich ein Gleis gelegt wird. Gegenwärtig wird vorgeschlagen, in den nächsten Jahren für ein solches Projekt Geld aufzutreiben, um im Jahr 2011 den größten Flughafen der Region an die Hauptstadt anzubinden. Hoffentlich wissen die Europäer ihre Infrastruktur zu schätzen, die der hiesigen so überlegen ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 21.11.29 Uhr, 10. Feb 2005 | Permalink
  Beten in Dulles

Am Flughafen Dulles können Katholiken samstags um 17.45 Uhr, Protestanten sonntags um 7.30 Uhr und Muslime freitags um 13.30 Uhr an Gottesdiensten teilnehmen, Raucher und Terroristen wohl ausgenommen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 02.04.00 Uhr, 4. Feb 2005 | Permalink
  Schwarzweiß

Unerwarteter Schneefall deckt die Stadt in ein weißes Tuch. Währenddessen verkündet der Polizeipräsident der Hauptstadt, dass der schwarz-schwarze Genozid aufhören muss. Mutig von ihm, das Wort überhaupt in den Mund zu nehmen. Ein geld- und drogenmotivierter Bürgerkrieg in einer Bevölkerungsgruppe wäre auch ein passender Vergleich. Hoffen wir, dass er ihn beenden kann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 15.09.06 Uhr, 3. Feb 2005 | Permalink
  Erleuchtung

An Mariae Lichtmess will uns der Präsident über den Stand der Union erleuchten. Die Pensionssystem möchte er reformieren. Hoffen wir, dass niemandem der Brocken im Hals stecken bleibt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.17.51 Uhr, 2. Feb 2005 | Permalink
  Zeitung gratis

Eine neue Zeitung taucht heute in Washington auf: The Examiner. Soll leichter zu blättern sein, aber nicht verdummen. Sie wird nicht in den billigen Wohngegenden ausgeteilt. Die rechtslastige Washington Times freut sich, weil die linkslastige, marktführende und zitierfähige Washington Post damit eins auf die Nase kriegt, meint sie.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.56.19 Uhr, 1. Feb 2005 | Permalink
  Knochen

Im Stadteil Georgetown tauchen immer wieder Knochen im Kellerboden oder Garten auf. Neben manchen Skelette liegen Dinge, die an westafrikanische Begräbnisse erinnern. Die kleine Hafenstadt neben dem heute unbekannten Funktown war damals schon so multikulturell wie heute. Ob sie schon so gefährlich war? Davon berichtet die Washington Post nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.45.46 Uhr, 29. Jan 2005 | Permalink
  Encyclopädisch

Washington, DC ist in der freien Encyklopädie Wikipedia mit vielen weiteren Verweisen in der englischen Fassung vermerkt. Auch die deutsche Fassung enthält eine nützliche Beschreibung der Hauptstadt.

Dort werden auch die Sehenswürdigkeiten genannt, zu denen nicht die in der Stadt zugelassenen 70.000 Anwälte zählen, die wohl proportional größte Berufsgruppe. Dieser Umstand gehört eher zu den Merkwürdigkeiten, vor allem wenn man bedenkt, dass hiesige Kanzleien zudem Anwälte beschäftigen, die nicht in Washington zugelassen sind. So wird abgehalfterten Politikern der Weg in die Praxis geebnet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 21.16.51 Uhr, 27. Jan 2005 | Permalink
  Endlich Geld

Geld im Überfluß hat endlich die Regierung des District of Columbia, des Hauptstadtbezirks, und zwar allein im Finanzjahr 2004 das Sümmchen von $230 Mio. Wenn das so weitergeht, werden womöglich die reichen Nachbarn eingeholt - und neidisch. Dann könnte man vielleicht auch darüber verhandeln, den Bürgern der Hauptstadt endlich das Bundeswahlrecht einzuräumen. Selbst Baghdäder dürfen ja wählen, wie man hört.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.11.33 Uhr, 27. Jan 2005 | Permalink
  Minus

Die minus acht Grad sind kaum zu spüren, denn die Sonne scheint wie immer. Der Schneesturm hat keine besonderen Spuren außer der Massenhysterie hinterlassen. Die meisten Flieger sind gelandet und abgeflogen. Der Strom ist an nur wenigen Stellen ausgefallen. Lediglich im Norden und Westen sieht es nicht ganz so gut aus.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.00.52 Uhr, 23. Jan 2005 | Permalink
  Alles dicht

Universitäten, Kirchen, Vereine, Ämter - alle schließen, da der Schneefall beständig zunimmt. Draußen ist es still. Der Verkehr beschränkt sich auf das Minimum. Gelegentlich ist das Kratzen von Schneeschaufeln zu hören. Die Schneesturmwarnung ist noch bis 7 Uhr am Sonntagmorgen begrenzt. Der Sturm bewegt sich rasch. In West Virginia hat er schon aufgehört. Vielleicht erfüllt der Sturm die schlimmen Erwartungen nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 14.04.55 Uhr, 22. Jan 2005 | Permalink
  Flug nach Washington

Wer am Samstag nach Washington fliegt, fliegt wahrscheinlich direkt in einen Schneesturm hinein. Die Zeichen deuten darauf hin. Jedes Geschäft, das noch Milch, Brot und Toilettenpapier verkauft, ist überfüllt.

Oft genug bedeutet das: Stromausfall und Fahrverbot. Wer holt die Besucher von Dulles Airport, National Airport oder Baltimore Washington International ab?

Bei National gibt es die UBahn und bei BWI die Bahn. Nur bei Dulles International steht man verlassen weit draussen in der kalten Pampa. Öffentlichen Nahverkehr gibt es nicht. Taxis, die Passagiere abliefern, dürfen keine Passagiere annehmen. Die Monopol-Taxi-Gruppe sollte den Flughafen auch bei Schnee versorgen. Daneben gibt es am unteren Ausgang die Shuttle Busse verschiedener Firmen. Irgendwie ist es der scheinbar von der Monopolgruppe geschluckten Firma der Super Shuttles gelungen, sich in die Taxispur zu stellen. Sie sind teurer als die anderen Shuttle Busse in der zweiten Spur. Die Shuttle Busse fahren bis vor die Haustür. Eine denkbare Alternative für alle, die nicht weiter wissen.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.57.49 Uhr, 21. Jan 2005 | Permalink
  $250 im Schnee

Der Strafzettel für das Parken auf der Snow Emergency Route kostet morgen $250. Die Hauptstadt hat soeben den Schneenotstand für morgen ausgerufen. Acht Zoll Schnee werden erwartet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.34.54 Uhr, 21. Jan 2005 | Permalink
  Wach bleiben

Heute muss der Präsident länger wach bleiben, denn seine Freunde haben ihn auf zehn Bälle eingeladen. Ob sie ihm berichten, dass die Parade aussah wie eine Werbevorstellung von Sicherheitsoptimierern aus der Autobranche?

Bestimmt wird dies beim Counter Inaugural Ball zur Sprache kommen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.59.53 Uhr, 20. Jan 2005 | Permalink
  Golf

Jetzt wird die Krönungsparade doch noch interessant. Die Polizei beobachtet Personen mit Golfbällen. Sie halten sich innerhalb der abgesperrten 100-Block-Zone auf. Anscheinend befinden sie sich außerhalb der sieben für Demonstranten ausgewiesenen Plätze.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 13.42.20 Uhr, 20. Jan 2005 | Permalink
  Züge

Die Parade entlang der Prachtstraße beginnt um zwei Uhr. Wer jetzt dort steht, hungert erst einmal, während sich die hohen Frau- und Herrschaften im Kongress laben.

Viele interessieren sich nicht für diesen Umzug, sondern sind vom Kapitol zur Union Station, dem Hauptbahnhof der Hauptstadt, gelaufen, um den Zug heim zu nehmen. Sie entdecken, dass der Zugverkehr umgeleitet wird, weil kurz vor dem Bahnhof ein Amtrak-Zug entgleist ist. Normalerweise würden die Waggons mit Einsatzfahrzeugen wieder aufgerichtet werden, doch wegen der heutigen Sicherheitsvorkehrungen dauert alles etwas länger. Bei Fragen die 1-900-USA-RAIL anrufen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 12.58.48 Uhr, 20. Jan 2005 | Permalink
  Sonderangebot zur Party

Als Party Special bietet Subway ein 3-Fuß-Sandwich für $29,99 an. Alternativ gibt es den Triple Deal: drei 1-Fuß-Sandwiches für insgesamt $11,99. Ist dies nur ein Test? Oder rechnet Subway damit, dass die Krönungs-Parties zur Verblödung führen?

In 30 Minuten beginn das Einschwören des Präsidenten Bush beim Kapitol.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 11.19.07 Uhr, 20. Jan 2005 | Permalink
  Feuerwerk

Eben ist das Feuerwerk für den pompösen Auftakt der Hauptfeierlichkeiten zu Ende gegangen. Freunde und Bewunderer des Texaners treffen nun in den Ballsälen der großen Hotels ein. Sie feiern in die Nacht hinein. Draußen schieben Hundertschaften aus dem ganzen Land Wachdienst im eisigen Wind.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.28.10 Uhr, 19. Jan 2005 | Permalink
  Schnee zur Krönung

Das wichtigste Ereignis in Washington ist seit einigen Wochen die morgige Krönung. Bisher war das Wetter königlich. Heute fällt der erste feste Schnee und bringt alles Durcheinander. Busse rutschen Böschungen herunter und versperren ganze Ausfallstraßen. Ein großes Boot liegt quer über einer Autobahnausfahrt. Richtig kalt es auch. Die Partybesucher aus dem Reich lassen sich im Schnee fotografieren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.32.04 Uhr, 19. Jan 2005 | Permalink
  Verpuffen

Wirkungslos wird der Mann verpuffen, wenn er sich beim Weißen Haus mit 15 Gallonen Benzin in die Luft bläst. Seit vier Stunden hält er die Umgebung in Schach, weil er seine Kinder sehen möchte. Hoffentlich behalten alle einen klaren Kopf.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.54.06 Uhr, 18. Jan 2005 | Permalink
  Coup d'Etat?

Kampfflieger ziehen die Pennsylvania Avenue entlang und düsen über das Weiße Haus nach Westen. Bereitet das Militär eine Freiheitsbewegung vor? Oder üben sie für den gefälligen Auftritt am Donnerstag ihre Flüge an der Prachtstraße der Hauptstadt?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 12.39.08 Uhr, 18. Jan 2005 | Permalink
  Wahl

Die Wahl im Irak wirft hier ihre Schatten voraus. Morgen, am Martin-Luther-King-Feiertag, treffen Tausende in der Hauptstadt ein, um sich für die Fernwahl registrieren zu lassen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 14.35.30 Uhr, 16. Jan 2005 | Permalink
  Trauer

Mit Trauer erfahren unterschiedliche Gemeinden heute vom Tod beliebter Mitglieder. An Frau Ihler, eine ehemalige Lehrerin an der Deutschen Schule Washington, erinnern sich viele Schüler und Kollegen. Sie soll ein Tsunami-Opfer geworden sein. Hans Treupel war als Wissenschaftler in Washington bekannt und gehörte mehreren deutschsprachigen Gruppen an. Washington gedenkt ihrer mit guten Wünschen für ihre Angehörigen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 11.58.14 Uhr, 16. Jan 2005 | Permalink
  Cheetah Kamera

Am 23. November 2004 wurden im Zoo Cheetahs geboren. Ausgestellt werden sie noch nicht, aber über die Webcam darf man sie nun beobachten. Der Zutritt zum National Zoological Park an der Connecticut Avenue NW ist wie auch der zu den berühmten Smithsonian-Museen an der National Mall in der Hauptstadt Washington gratis. Den Besuchern aus aller Welt ist das recht, selbst wenn es sie meist erstaunt.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 19.52.25 Uhr, 15. Jan 2005 | Permalink
  Sex erlaubt

Virginia gestattet nun den Geschlechtsverkehr zwischen Unverheirateten. Das bisherige Verbot nannte der Oberste Staatsgerichtshof von Virginia heute verfassungswidrig. Demselben Entscheid ist eine Rechtspflicht zu entnehmen, andere über eigene Geschlechtskrankheiten aufzuklären.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 20.10.45 Uhr, 14. Jan 2005 | Permalink
  Verkorkste Woche

Montag: Feiertag. Donnerstag: Freitag. So eine verkorkste Woche steht bevor.

Als wenn es nicht reicht, am Montag den Herrn King zu feiern, muss auch noch ein zweiter Arbeitstag ausfallen, weil der Bush gefeiert werden möchte. Für den Mittwochnachmittag soll die Bundesregierung bereits die Verwaltungen der Ministerien angewiesen haben, das Personal heimzusenden, damit die Herrschaften aus dem Rest des Landes die Hauptstadt unter die Reifen und Füße nehmen können.

Am Montag kann man sich wenigstens noch in der Stadt bewegen. Am Donnerstag werden etwa 200 Blocks abgesperrt. Der ganze Stadtkern wird darnieder liegen. Am besten widmet man sich der Parade vor dem Fernseher, der wahrscheinlich auf allen Kanälen dem texanischen Glücksritter gewidmet sein wird - außer hoffentlich auf Kanal 56, wo BBC, Deutsche Welle oder South East Asia Newsline by MHZ Networks zu finden sind.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 17.18.24 Uhr, 14. Jan 2005 | Permalink
  Geldparade

Berichte über enorme Sicherheitsvorkehrungen zur Parade am 20. Januar seien lanciert, um Demonstranten vom Geschehen in der Hauptstadt abzuschrecken, meint eine Gruppe, die Bush der Kriegsstraftaten bezichtigt.

Ob es wirklich so viel Sicherheit in Washington geben wird, erscheint heute fraglicher, da der Bund sich weigert, die Maßnahmen zu bezahlen. Die Hauptstadt solle die erforderlichen $17 Mio. tragen. Diese kontert, dass der Bund die Wahlveranstaltungen in Boston und New York im vergangenen Jahr mit je etwa $40 Mio. bezahlt hatte.

Außerdem stünden etwa $50 Mio. Spenden für die Festlichkeiten bereit, mit denen Unternehmen um die Gunst des Herrschers buhlen.

Mancher regt aus Protest zum schlichten Schweigen an. Das könnte die Finanzierungsfrage lösen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.05.52 Uhr, 11. Jan 2005 | Permalink
  Dienstantrittsparade

Die Vorbereitungen für die Dienstantrittsparade laufen auf Hochtouren. Am 20. Januar werden große Teile der Hauptstadt gesperrt. Zwei UBahnstationen werden geschlossen.

Schon jetzt gilt manches Verhalten als verdächtig und kann zur Festnahme und Befragung führen: Rumgucken. Rumhängen. Fotografieren. Nichtstun. Als besonders bedenklich gilt mangelnde Emsigkeit im UBahnbereich.

In einem Bürogebäude außerhalb der Stadt, 50 Kilometer außerhalb Washingtons, wird das Geschehen sorgfältig beobachtet. Hoffentlich wird niemand mit Mundgeruch als Giftgasterrorist eingelocht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 19.10.44 Uhr, 10. Jan 2005 | Permalink
  Grauzone

Endlich einmal ein Wetter, das man fühlen kann! Schön nebelig, mit fast nieselnder Kälte von der erfrischenden Art. Da niemand Regenreifen hat, gibt es natürlich Massenkarambolagen schon allein aus Angst vor Niederschlag. Ein wunderbarer, allerdings hierzulande ungefeierter Dreikönigstag, sofern man vom Unglück verschont bleibt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.11.03 Uhr, 6. Jan 2005 | Permalink
  Neuer Feiertag

In der Hauptstadt gilt ein neuer Feiertag. Der 16. April wurde heute zum Emancipation Day erklärt, als der Bürgermeister ein entsprechendes Dekret unterzeichnete. Der Feiertag gedenkt der Unterzeichnung eines anderen Gesetzes, nämlich des Sklavenbefreiungsgesetzes im Jahre 1862 durch den damaligen Präsidenten Abraham Lincoln. Es gab den Sklaven in der Hauptstadt ihre Freiheit. Da es sich nicht um einen traditionellen Feiertag handelt, wird er primär den Beamten der Hauptstadtverwaltung zugute kommen und ansonsten als optional gelten, den das Personal gegen andere Feiertage tauschen kann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.26.39 Uhr, 4. Jan 2005 | Permalink
  Der Zaun

Noch trennt keine Mauer die Hauptstadt vom östlichen Nachbarkreis. Allerdings wurde der Weg nach Prince George's County durch einen hohen Zaun abgetrennt. Er soll den Rechtsbrüchigen einen Fluchtweg nehmen, wenn sie im einen oder anderen Rechtskreis der Verfolgung entgehen wollen. Der Grenzstreifen ist berüchtigt für Gewalttaten auf beiden Seiten. Erst kürzlich hatten beide Polizeibezirke eine engere Zusammenarbeit beschlossen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.05.01 Uhr, 4. Jan 2005 | Permalink
  Grünes Dach

Das begrünte Dach soll in Washington eingeführt werden. Dafür hat die Stiftung Chesapeake Bay drei Unternehmen Zuschüsse gewährt. Das Grundschulgebäude der Deutschen Schule Washington besitzt bereits ein solches Dach.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.40.38 Uhr, 3. Jan 2005 | Permalink
  Neuer Zirkus

Der neue Gemeinderat der Hauptstadt wurde eingeschworen. Unter den drei neuen Räten befindet sich der ehemalige Bürgermeister Barry, den die Polizei bei verschiedenen Gesetzesverstößen erwischt hatte. Dafür verbrachte er längere Zeit auf Staatskosten in einer gewissen Abgeschiedenheit. Er liebt aber das Rampenlicht und verspricht seinem Wahlbezirk zahlreiche Gesetzesentwürfe aus eigener Feder. Unglücklicherweise nimmt er sich ernster als ein Clown. Aber dafür brauchen wir auch keinen Eintritt zu bezahlen.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 15.58.21 Uhr, 2. Jan 2005 | Permalink
  Im Lot

Ein schlimmes Neujahr hätte es werden können, wenn die Feuerwehr nicht rasch gehandelt hätte, nachdem eine junge Frau Zapfsäulen in Brand setzte. Zeitgleich wird berichtet, dass der Alkoholverbrauch so gut ausfiel, dass die einschlägigen Branchen froh ins Neue Jahr blicken.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 22.07.56 Uhr, 1. Jan 2005 | Permalink
  Mörderisches

Die Region Washington ist 2004 sicherer geworden: Bedeutend weniger Morde, lediglich im Grenzgebiet von Washington und dem Kreis Prince George's County wird es einfach nicht besser. Für die Fledermäuse wurde es höchst gefährlich. Wenn sie weiterhin in die Windräder am Grenzgebiet von Maryland und West Virginia fliegen, sterben sie aus. Sie weisen die weltweit höchste Windradkollisionsquote aus und keiner kennt den Grund.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 14.47.51 Uhr, 1. Jan 2005 | Permalink
  Fünf!

Dem neuen Jahr möge der geneigte Leser das Beste zum persönlichen, familiären, nationalen, internationalen und globalen Wohlergehen entlocken sowie weiterhin Gutes mit Gutem vergelten.
  Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 00.00.00 Uhr, 1. Jan 2005 | Permalink

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