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Washington :: Hauptstadt

.-^-.

  Akustische Überwachung

Schlagzeilen in der ganzen Welt machte der Wasserrohrbruch in Bethesda kurz vor Weihnachten. Die betroffene River Road ist immer noch nicht wieder für den Verkehr geöffnet.

Währenddessen beteiligt sich die Öffentlichkeit an der Erörterung des veralteten Wasser- und Abwasserleitungssystems im Raum Washington.

Auch im Rest der USA ist es um Investitionen in die Rohrleitungen nicht gut bestellt. Der Washingtoner Wasserversorger WSSC hat nur ein Paradebeispiel zu bieten: Eine Wasserleitung mit einem eingebauten akustischen Überwachungssystem, das bisher noch nicht versagt hat.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 07.02.34 Uhr, 30. Dez 2008 | Permalink
  Eis bricht Kanalisation

Die Fluten auf der River Road waren lebenbedrohend. Sogar Rettungshubschrauber kamen zum Einsatz. Die arktische Kälte im Raum Washington führte zum Bruch einer Hauptwasserleitung. Schulen wurden geschlossen, ein Krankenhaus muss Stockwerke schließen, und nach Spaziergängern am Kanal wird gesucht. Sie könnten von den Fluten weggerissen worden sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 12.32.52 Uhr, 23. Dez 2008 | Permalink
  Kein Schnee in Washington

Angenehme Temperaturen in Washington. Vom Rest des Landes hört man schlimme Geschichten. Meist ist es in der Hauptstadt im Dezember wärmer. Auch 6 bis 8 Grad am Abend lassen sich gut ertragen. Die Dauerbewölkung ist auch ungewohnt, doch niemand klagt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.46.39 Uhr, 20. Dez 2008 | Permalink
  Arbeitslos: 7,4%

Während 0,25% die Wall Street glücklich macht, sinken 250 Familien in Washington ins Unglück, weil sie auf der Straße sitzen und die Zahl der Homeless in der Hauptstadt auf 6000 anhoben. Bei einer Arbeitslosenquote von 7,4% in DC sehen ihre Aussichten nicht rosig aus.

Doch ist Washington kein Einzelfall. Auch USA-weit steht die Quote auf Rekordniveau mit 10,5 Millionen Arbeitslosen und 6,7%. So mies war es zuletzt 1993, nachdem Vater Bush das Weiße Haus verließ.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 22.44.37 Uhr, 18. Dez 2008 | Permalink
  Ein VIP

Die Sicherheitskräfte benachrichtigen die Büros beim Mayflower Hotel, dass der Verkehr morgen erheblich gestört sein wird. Die De Sales Street bleibt den ganzen Morgen geschlossen. Die wichtigere 17th Street wird bei der L Street eineinhalb Stunden verkehrs- und fußgängerfrei bleiben.

Da wird mancher zappelig, der sich seinen Kaffee oder die Zigaretten nicht holen kann. Vielleicht gar so zornig wie die Schuhschützen, die am Weißen Haus eine arabische Beleidigungssitte in Solidarität mit dem bewunderten irakischen Journalisten nachahmten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.00.00 Uhr, 17. Dez 2008 | Permalink
  Aus 0,25 mach 25 Prozent

Washingtoner Bankkunden dürfen 25% Zinsen auf ihre Kredikarten zahlen. Von der Bank erhalten sie mit viel Glück 2,5% Zinsen auf Spargelder. Die Bank kann sich beim Schatzamt Geld für 0,25% leihen.

Ähnlich verzerrt zeigen sich auch Kosten und Leistungserwartungen bei der Amtseinführung am 20. Januar 2009. Millionen möchten mit der Washingtoner U-Bahn zu einer vor Bösewichtigen gesicherten Feier fahren. Washington und die Kreise darum herum sollen dafür zahlen. Der Bund steuert ein wenig zu den Kosten bei, und viele Staaten senden Polizisten in die Hauptstadt der USA.

Selbst wenn die U-Bahn auf ungeahnt hohen und nie erlebten Touren fährt, wird sie nicht alle Besucher transportieren können, doch wird sie auf ungeahnt hohen Kosten sitzen bleiben. Daher ist der Vorschlag des Metro-Vorstandes verständlich, von den Kunden die höheren Rush-Hour-Fahrpreise zu verlangen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 20.29.14 Uhr, 16. Dez 2008 | Permalink
  Eis, Wandern

Bei 20 Grad Celsius kann man sich in Washington nicht vorstellen, dass weiter westlich ein Wintersturm mit Minusgraden Fahrenheit wütet. Der Sturm soll uns morgen erreichen.

Solche Vorspiele auf den richtigen Winter braucht die Hauptstadt der USA. Die Vorbereitungen für die Amtseinführung Obamas müssen auch Eis und Schnee berücksichtigen.

Drei Brücken von Virginia nach Washington werden dann für den Verkehr geschlossen und nur Bussen und Sonderfahrzeugen vorbehalten. Vielleicht friert der Potomac zu?

Das würde Fußgängern Alternativen eröffnen, die nicht die überfüllten U-Bahnen in die Stadt nehmen können. Die öffentlichen Verkehrsmittel werden für die Inauguration nicht ausreichen. 5000 bis 10000 Busse aus dem ganzen Land wissen auch noch nicht, wie sie ihre Fracht zur Feier bringen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 19.14.11 Uhr, 15. Dez 2008 | Permalink
  Milliardenprojekte um Washington

Am Sonntagmorgen reden sich Journalisten die Lippen wund, wenn sie die politischen Anliegen des Tages analysieren. Heute bezeifeln sie, dass die Bundesregierung genug Bauprojekte finden kann, um Geld in die Wirtschaft zu bringen.

Im Raum Washington stehen mehrere Großbaupläne zur Auswahl. Die neue Autobahn nördlich des I-495-Gürtels kostet einige Milliarden. Die Bahn zum Flughafen Dulles ist schon lange überfällig, und mit einigen Milliarden mehr könnte sie vertunnelt werden.

Selbst wenn der Tunnelauftrag an die Experten aus Österreich ginge, würden noch genug Arbeitsplätze für illegale Arbeiter aus Zentralamerika und ein paar amerikanische Vormänner geschaffen.

Schließlich steht die Straßenbahnlinie entlang des East-West-Highway an. Chevy Chase lehnt sie ab, damit die Armen aus dem Kreis Prince George's nicht so leicht in den wohlhabenden Kreis Montgomery eindringen können. Das ist kein schlagkräftiges Argument gegen ein Bauvorhaben, das den Bund ebenfalls um einige Milliarden erleichtern kann.

In der Stadt Washington besteht zudem dringender Bedarf an einer Neukanalisierung des Abwassersystems. Lüneburger und Stendaler Betonrohre taktisch verbunden mit amerikanischen Tonröhren auf 1000 Kilometern - das würde die Lebensqualitätet, zumindest das Verkehrsvergnügen, steigern und das Federal Government seinem Ausgabenziel näher bringen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.43.20 Uhr, 14. Dez 2008 | Permalink
  Baum versperrt Fähre den Weg

Maryland und Virginia begegnen sich auf dem Landweg nur am Eastern Shore, dem Fetzen zwischen Chesapeake Bay und Atlantik. Sonst verbinden sie Brücken - und die Fähre von White's Ferry.

Nachdem es am Donnerstag nur regnete, schwemmten so viel Gebüsch und gar Bäume in den Potomac, dass die Fähre am frühen Freitagmorgen davon umzingelt wurde. Zwei Stunden stand die Kundschaft mitten im Fluss gefangen. Sie wandelte das Boot zum Partyschiff um, berichtete sie später.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.55.09 Uhr, 13. Dez 2008 | Permalink
  In Kaufparadiesen verloren

Alte fühlen sich in den Malls gut aufgehoben. Sicherheitskräfte können ihnen beistehen. Lange Strecken lassen sich in Restaurants gemütlich unterbrechen. Im Sommer ist es kühl, im Winter warm.

Bei einer Wanderung durch die Malls von Silver Spring ging ein Grauhaariger vor zwei Tagen verloren. Die Polizei sucht nach einem Mann, der 98 oder 101 Jahre alt ist und 115 amerikanische Pfund wiegt. Wer ihn findet, soll die Polizei in Montgomery County unter 301 279-8000 anrufen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.34.08 Uhr, 13. Dez 2008 | Permalink
  Drei, vier Mieter ziehen ein

Voll guter Hoffnung stehen die neuen Mieter vor der Wohnungstür. Der Schlüssel geht nicht. Unten steht der Möbelwagen. Die Packer werden ungeduldig. Eine weitere Familie kommt - und will in dieselbe Wohnung. Und noch eine.

Immer häufiger finden sich neue Mieter nach bezahlter Kaution mit vollem Möbelwagen vor verschlossenen Türen. Eine Wohnung wird hier nicht vermietet, erfahren sie irgendwann. Oder: Die Wohnung gehört mir, behaupten andere, deren Packer mit dem Klavier auf der Treppe warten.

Vor betrügerischen und vorgeblichen Maklern wird auch in der Hauptstadt gewarnt. Wer in Washington eine Wohnung anmietet, sollte die Kaution nur auf ein Anderkonto einzahlen, Makler, Auto und Nummernschilder photographieren und Verdächtiges der Polizei mitteilen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 01.01.00 Uhr, 11. Dez 2008 | Permalink
  Der Potomac dampft

Bedeckt ist der Himmel in Washington. Darunter ist es warm. Um die 20 Grad.

So warm, dass der Potomac dampft. Ein warmer Nebel schwappt auf die Flussstraßen über.

In den Wohngegenden um die Feststätten zur Obama-Amtseinführung herum ist die Stimmung trüb. Wenn der Alkohol bis um fünf Uhr morgens fließen soll, wird die resultierende Kriminalität nicht in die Nachbarstraßen überschwappen?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.51.00 Uhr, 10. Dez 2008 | Permalink
  Auf den Felgen

Ein Laster rast auf der Ringautobahn um Washington und lässt sich nicht von der Polizei anhalten. Von Maryland hat er es über die American Legion-Brücke nach Virginia geschafft. Er fährt auf den Felgen, berichtet WTOP. Die Situation ist ungewöhnlich für die Hauptstadtregion and enorm gefährlich.

Soeben ist er der Polizei aus Maryland entwischt, die vor ihm fuhr, um den Verkehr zu warnen. Er bog auf die Route 123 ab, die bekanntlich zum CIA führt.

Nun biegt der Fahrer in eine Nebenstraße bei Tysons Corner ein, nimmt Verbindung mit einem Lampenmasten auf und wird festgenommen. Die Tractor Trailer Chase ist vorbei, und die zahlreichen Hubschrauber können sich wieder anderen Aufgaben widmen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.09.51 Uhr, 9. Dez 2008 | Permalink
  Schneefall aus Alberta

Der berüchtigte Alberta Clipper verschont Washington nicht. Kalte Winde heulen durch die Boulevards und Avenues.

Doch seine Fähigkeit, enorme Schneemassen auf die Hauptstadt zu werfen, stellt er an diesem Wochenende nicht unter Beweis. Einen Meter Schnee bringt er manchmal über Nacht aus dem kanadischen Südwesten und legt die Region tagelang lahm.

Gestern streußelte er feinen Puder über die Region, und die gewaltigen Winde fegen erst heute die Streets und Lanes sauber.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.07.10 Uhr, 7. Dez 2008 | Permalink
  Mall, Kneipen bleiben offen

Am Unabhängigkeitstag im Juli und bei jeder Inauguration wird ein Teil der National Mall gesperrt. Man braucht Platz für Feuerwerke und andere Anlagen. Heute fiel die Entscheidung, die Mall zur Amtseinführung des nächsten Präsidenten unversperrt zu lassen. Millionen wollen Obama sehen. Der Platz zwischen dem Potomac und dem Kapitol ist einfach ideal.

Die Polizei ist damit einverstanden, solange niemand an der Mall übernachtet. Bei den Planungen über verlängerte Ausschankzeiten wurde sie nicht zu Rate gezogen. Heute lautete die Entscheidung auf Öffnungßeiten bis 5 Uhr früh während der Inauguration-Woche.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 01.06.00 Uhr, 5. Dez 2008 | Permalink
  Weihnachten in Armut

Pünktlich um 6 pm erstrahlte der Christbaum vor dem Weißen Haus. Der Baum beim Kapitol strahlt schon länger.

Nicht alle strahlend auf sie gerichteten Augen werden auch an Weihnachten strahlen. Die Arbeitslosigkeit in den USA übersteigt die Vorstellungskraft. Die vorweihnachtliche Kaufwut muss darunter leiden. Wer nicht gelernt hat, dass man Geschenke auch basteln kann, wird nicht alle Erwartungen erfüllen können.

Wie im Immobilienhandel ist die Hauptstadt nicht so stark von Arbeitsplatzverlusten betroffen wie die weitere Umgebung oder der Rest des Landes. Vielleicht ist das auch nur eine Frage der Zeit. Andererseits profitiert Washington enorm, dass der Staat als bedeutender Auftrag- und Geldgeber handelt, und dieser Rolle soll er sich ja verstärkt widmen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.16.45 Uhr, 4. Dez 2008 | Permalink
  Schulverkehr mit Obama

Kraeder

Zwischen Washington und Bethesda wird sich der Morgenverkehr verändern. Die Obamakinder kommen. Sie werden im Weißen Haus wohnen. Und die Schule in Bethesda besuchen.

Der Verkehr zwichen Washington und Maryland ist schon heftig genug. Oft gelingt es Vizepräsident Cheney, ihn kräftig durcheinanderzubringen.

Demnächst werden Sicherheitsvorkehrungen einer täglichen Fahrt auf einer längeren Strecke die Communter ärgern. Die public School an der L Street im Washingtoner Stadtkern könnten die Mädchen zur Fuß erreichen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 04.04.00 Uhr, 4. Dez 2008 | Permalink
  Remember Vietnam

Vor Weihnachten werden die amerikanischen Sondersteuern gefordert. Alle möglichen gemeinnützigen Gruppen, von der Feuerwehr bis zum Teichschutz, rufen während des Abendessens an und bitten um Spenden. Nach der Wahlsaison sind die meistem Bürger ausgelegt. Da haben sie ja auch spenden müssen.

Zur Abwechslung stört gelegentlich die Armee oder die Luftwaffe. Dort werden alle paar Tage Stellen frei. Gegenwärtig gelten sie als verlässlichster Arbeitgeber. Schul- und Collegeabgänger sollen dort ihre Träume verwirklichen. Die sicheren Stellen im Pentagon verspricht ihnen allerdings niemand.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.45.16 Uhr, 3. Dez 2008 | Permalink
  Touristen versorgt und geschröpft

Kapitol
Seit heute brauchen Touristen nicht mehr frierend oder schweißtriefend die Stufen zum Kapitol zu nehmen. Ihnen steht eine neue Höhle zur Verfügung, die so interessant und informativ - und vor allem mit über 20 Toiletten - gestaltet ist, dass sie gar nicht mehr das Kapitol, das Haus des Volkes, betreten müssen.

Das neue Visitor Center soll jährlich drei Millionen Touristen verwöhnen. Die ersten fünf Millionen werden am 20. Januar 2009 erwartet.

Damit diese Menschenmengen vor Langeweile keinen Unfug anrichten, will der Stadtrat der Hauptstadt die Ausschankzeiten ändern. 24 Stunden am Tag soll der Alkohol fließen. Das bringt Geld in den Stadtsäckel.

Ohnehin sollen die Amtseinführungsfeiertage die Wirtschaft in Washington, DC ankurbeln. Jetzt verlangt ein Hotel schon $99.000 Dollar für die Jubeltage. In diesen Sonderpreis ist neben der Unterkunft auch ein Aufenthalt in der Karibik eingeschlossen.

Die aktuellen Zimmerkurse finden sich bei Craigslist. Der Berichterstatter hofft auf phänomenale Angebote für einen Doppelparkplatz nahe beim Weißen Haus und läßt sich notfalls in die Karibik schicken.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 22.02.33 Uhr, 2. Dez 2008 | Permalink
  Obama: $1,50

Washington wird von Obama-Angeboten überflutet. Auf den Straßen bieten Händler Schirme mit dem Ebenbild des baldigen Präsidenten an. Läden vertreiben sein Bildnis in Samt und Teppichknoten. Im Fernsehen gibt es die einzigartige Gelegenheit, den strahlenden Obama auf einem goldenen Dollar oder auch einem halben vor blau-weiß-rotem Hintergrund zu erhaschen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.58.53 Uhr, 29. Nov 2008 | Permalink
  Jagdsaison beginnt

Die Jagd auf Rehe mit Gewehren und auf Kaninchen mit Falken hat begonnen. Im Fernsehen dominiert am langen Feiertagswochenende die Jagd auf den eierigen Fußball.

Die Jagd auf den Autobahnen nimmt erst morgen dramatische Dimensionen an, wenn alle von den Familienfeiern zu Thanksgiving heimkehren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 16.33.32 Uhr, 29. Nov 2008 | Permalink
  Verkaufspersonal überlebt

In Washington öffneten die ersten Geschäfte um null Uhr. Anders als in Long Island im Staate New York überlebte das Verkaufspersonal den Ansturm der nächtlichen Käufer, die wegen der Sonderangebote teilweise auf Parkplätzen kampierten. Am ersten Tag des Resteessens vom Thanksgiving-Mahl zeigt sich die Hauptstadt gesättigt und friedlich.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 13.33.54 Uhr, 28. Nov 2008 | Permalink
  Bombay auch hier

Die ersten Opfer der Hauptstadtregion im Massaker von Bombay werden heute bekannt, darunter ein Professor aus Maryland, der nach Virginia zu einer Meditationsgruppe umzug und in Bombay mit seiner Tochter umkam.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 09.58.03 Uhr, 28. Nov 2008 | Permalink
  Fahrt zum Familienfest

Gestern war der Verkehr auf den Autobahnen um Washington brutal. Die Flughäfen waren erträglich. Heute ist der Verkehr erträglich, die Sonne scheint am blauen Himmel, die Köche stehen am Herd, und die Familien trudeln zum Mahl ein, das Filme und Witze inspiriert.

Nachdem zunächst nur berichtet wurde, dass Obama den Indern sein Mitgefühl und seine Unterstützung ausdrückte, wird heute auch gemeldet, dass Bush sich zu vergleichbaren Erklärungen aufgerafft hat.

Wird er ignoriert, oder braucht er erst eine Verschnaufpause, wenn in den USA oder im Rest der Welt eine Katastrophe einschlägt? Vermutlich werden wir bald vn ihm hören, dass er decisively reagieren wird.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 12.29.39 Uhr, 27. Nov 2008 | Permalink
  Stockender Verkehr

In der Frühe begannen die Verkehrsstockungen wegen der Flucht ins Nest der Familie. Am frühen Nachmittag verließ nahezu jeder Unentwegte den Arbeitsplatz.

30 Minuten Wartezeit vor dem Parkplatz bei Wholefoods und anderen Lebensmittelgeschäften: Jeder will den vorbestellten Truthahn mit zahlreichen Beilagen abholen, bevor die Gäste eintreffen oder am Flughafen abzuholen sind.

Wohl dem, der sich das Festmahl mit Freunden, wie heute abend nach dem oekumenischen Gottesdienst der deutschsprachigen christlichen Gemeinden in Washington, teilt und morgen nicht schon wieder Truthahn möchte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.52.33 Uhr, 26. Nov 2008 | Permalink
  Wer kann, macht sich aus dem Staube

Washington leert sich früh und füllt sich bald wieder. Das halbe Land siedelt für einige Tage um. Jeder zu seiner Familie.

Weil der Verkehr katastrophal wird, verlegt man die Abfahrt auf ein jährlich früheres Datum, und kehrt später zurück.

Washington wirkte nicht leer, doch war der Verkehr dünner. Morgen wird man den Unterschied spüren. Am Freitag wird die Stadt wieder voll sein, weil dann die Touristen bemerkbar sein werden, die nicht nur auf Schnäppchenfang in die Vororte ziehen, sondern sich auch von den zahlreichen Museen anziehen lassen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.00.28 Uhr, 25. Nov 2008 | Permalink
  Mehr Fernsehen, weniger Deutsche Welle

Nach dem Ende der Wahlkampagne in den USA gilt die Aufmerksamkeit wieder der Fernseh-Kampagne. Die analoge Ausstrahlung wird eingestellt, die digitale ist schon da. Die Umstellung ist billiger und einfacher als gedacht.

Schon jetzt gibt es überraschenderweise mehr zu sehen, statt dem einfachen Kanal 7 beispielsweise auch Kanal 7.3 mit alten Filmen wie Casablanca. Nur Kanal 56 mit seiner Deutschen Welle ist noch nicht wieder da - er schlummert leider bis zum Februar.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 20.19.13 Uhr, 24. Nov 2008 | Permalink
  Strassenbahn: Alle gewinnen

Leser der Washington Post sind gut informiert. Da wundert es nicht, dass einer endlich einen praktikablen Plan für die purpurne Straßenbahnlinie verkündet.

- Die Wohngegenden zwischen Prince George's County (weniger wohlhabend) und Silver Spring (wohlhabend) erhalten die Purple Line.

- Die Wohngegend in Chevy Chase (wohlhabender) wird umgangen.

- Bethesda (besonders wohlhabend) und Silver Spring werden mit einem Purple Bus verbunden.

So wird nach seiner Vorstellung der ausgedehnte Spazierweg (eigentlich eine Eisenbahnstrecke) in Chevy Chase geschützt, der nun als Crescent Trail bekannt ist. Wo nie Gleise waren, werden welche gelegt.

Ist doch einfach und gerecht. Größter Vorteil: So gelangen die nicht ganz so Wohlhabenden im Osten nicht so leicht zum Rauben und Morden nach Chevy Chase und Bethesda im Westen. Wegen derselben unausgesprochenen Begründung fehlt Georgetown bis heute eine Haltestelle an der U-Bahnstrecke, die unter dem Stadtteil verläuft.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 09.40.01 Uhr, 23. Nov 2008 | Permalink
  Zimmer für 5 Millionen Besucher

Die Zahl der Amtseinführungsbesucher in Washington steigt. Diese Woche sprach der Bürgermeister von fünf Millionen. Entsprechend steigen die Zimmerpreise.

Hotels sollen bis nach Baltimore und Richmond ausgebucht sein. Von Baltimore dauert die Autofahrt eine Stunde, von Richmond mehr als zwei.

Mittlerweile melden sich aber auch leute, die Hotels vor der Wahl buchten und jetzt freigeben. Ganz billig freilich nicht.

Bei Craigslist und im Radio finden sich private Anbieter, die ihr Zimmer für $750 pro Nacht beim Kapitol hergeben, während in weit entfernten Vororten noch $300 verlangt werden. Beim Berichterstatter steht noch ein ganzer Rasen frei, gratis, zum Zelten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.13.16 Uhr, 22. Nov 2008 | Permalink
  RAF: Anarchie in Silver Spring

Inaugural Ticket 1985
Schlecht schneidet die deutsche Rechtsstaatlichkeit vor dem amerikanischem Publikum im Film The Baader Meinhof Complex ab, der gestern abend an der Ostküste im besten Kino der USA, dem AFI in Silver Spring, uraufgeführt wurde.

Während Bob Dylan vom Frieden singt - was einige Zuschauer unpassend fanden -, sitzt die deutsche Rechtsordnung neben der RAF ohne Verteidiger auf der Anklagebank. Der Film macht einen glauben, der deutsche Staat sei schlimmer mit seinem Terror umgegangen als der amerikanische, jetzt oder im Vietnamkrieg.

Am Sonntag wird der Oscar-nominierte, sehenswerte Film noch einmal gezeigt. Der hier weitgehend unbekannte Stefan Aust gab bei der Premiere ein beeindruckendes Augenzeugnis ab, das bei weiteren Aufführungen in den USA vielleicht in einem Vorspann gezeigt werden sollte, - möglichst mit vollständiger Übersetzung rechtsstaatlicher Fachbegriffe -, da die vorhandenen Vorurteile gegen die deutsche Rechtsordnung sonst eher vertieft werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.48.35 Uhr, 22. Nov 2008 | Permalink
  Dulles erweitert

Eine neue Start- und Landebahn wurde heute am Dulles Airport freigegeben. Mit den neuen Tunneln und der Reduzierung der hochbeinigen Busse wird der meist überfüllte Flughafen nicht nur architektonisch interessant.

Vor 25 Jahren konnte man auf ihm noch quer landen - jedenfalls mit einem Akrobatik-Flugzeug vom benachbarten Flugplatz in Leesburg -, weil der einzige gewerbliche Flug der der Concorde war. Die Kundschaft bevorzugte den National Airport am Potomac oder den Baltimore-Washington International Airport zwischen den beiden Städten.

Schnell entwickelte sich Dulles zur Sardinendose, aus der man in fliegende Dosen geschubst wurde oder bei der Rückkehr die Beine in den Bauch stehen konnte, bevor man die unzulänglichen Einwanderungs- und Zollanlagen hinter sich bringt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.33.51 Uhr, 20. Nov 2008 | Permalink
  Warm genug zum Bankraub

Obwohl erst am nächsten Mittwoch die Temperaturen im Raum Washington wieder steigen sollen, machten sich drei Bankräuber auf den Weg nach Burtonsville und überfielen die Bank of America. Dann ließen sie sich von der Polizei durch drei Kreise verfolgen. Schulen wurden geschlossen. Alarm wurde geschlagen. Zum Schluss war ein Räuber tot, und nach den beiden anderen wird gefahndet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.28.16 Uhr, 20. Nov 2008 | Permalink
  Vom Gouverneur als Terroristen abgestempelt

Maryland hatte vier Jahre einen republikanischen Gouverneur namens Ehrlich. Als er den Nachbarkeis von Washington besuchte und Proteste gegen seine Umweltpolitik erlebte, ließ er die Demonstranten in eine Terrorliste aufnehmen. Jetzt werden die Akten freigegeben, und die Medien berichten von merkwürdigen Bespitzelungen der Bürger Marylands. Der Gouverneur Ehrlich nachfolgende Demokrat gab die von Bürgerrechtlern kritisierte interne Spionage auf. Die betroffenen Bürger werden nun von der Polizei unterrichtet und dürfen ihre Akten einsehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 01.12.00 Uhr, 20. Nov 2008 | Permalink
  Kalt am Regierungssitz der USA

Washington kommt so richtig in Schwung. Die Vorfreude auf den neuen Präsidentin ist fühlbar. Gestern wurde klarer, dass einem Washington vertrauten Anwalt, Richter und Staatsanwalt das Justizministerium angedient wird. Heute ist Tom Daschle als Minister im Gespräch - ein geachteter ehemaliger Senatsvorsitzender.

Wenn's nach dem Wetter ginge, müsste die Vorfreude in der Tiefkühltruhe versinken. Nach einem späten ersten Frost blieb es eiskalt, und erst Mitte nächster Woche sollen die Temperaturen wieder 50 Grad erreichen. Zum Glück entschädigt ein typisch klarer, sonniger Himmel die Hauptstadt der USA.

Planer der Amtseinführung am 20. Januar sprechen mittlerweile von vier Millionen Besuchern. Da würde die National Mall überquellen. Deshalb erwägen viele Washingtoner, dem Ereignis doch lieber fernzubleiben. Demnächst ändern sich die Schätzungen bestimmt.

Einem geht es wohl mit dem Amtswechsel nicht schnell genug. Er wollte mit dem Maschinengewehr zum Weißen Haus, berichtete Polizist Bealefeld, und sitzt nun im Knast. Einge Wochen Cheney haben die USA nicht verdient.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.02.08 Uhr, 19. Nov 2008 | Permalink
  Weihnachtsvorbereitung in Washington

In vielen Läden Washingtons wird bereits Weihnachtsmusik gespielt, obwohl Thanksgiving und der Advent noch vor uns liegen. Langfristig planen müssen Konzertveranstalter wie der Tölzer Knabenchor, dessen Ankündigung für ein Konzert in der deutsch- und englischsprachigen protestantischen Vereinigten Kirche / United Church am 17. Dezember 2008 die Runde macht. Wochen vorher versammeln sich die deutschsprachigen katholischen und evangelischen Gemeinden Washingtons an Thanksgiving zum gemeinsamen Gottesdienst und Festmahl.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.46.27 Uhr, 18. Nov 2008 | Permalink
  Neue Strafen

Wo man ein Problem entdeckt, muss ein neues Gesetz her. Das trifft auch jetzt zu, wenn 240.000 Eintrittskarten vorhanden sind und eine Million an der Einschwörung von Obama teilnehmen möchten. Die Senatorin Feinstein, die für die Verteilung verantwortlich ist, hat daher einen Gesetzesentwurf eingebracht, der den Verkauf der Tickets verbietet. $100.000 Strafe für die Rechtsbrecher. Sie selbst will die ihr zugewiesenen Eintrittskarten erst am Tag vor der Inauguration ausgeben. Das sollte manche Probleme von selbst lösen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.38.07 Uhr, 17. Nov 2008 | Permalink
  Tickethysterie

Recht hysterisch wird der Zugang zu Eintrittskarten zur Amtseinführung von Senator Obama als nächstem Präsidenten der USA erörtert.

Die Abgeordneten des Bundes, die für ihre Verteilung zuständig sind, werden an der Inauguration teilnehmen, weil die Einschwörung im Kongress stattfindet. Von der Westseite des Kapitols wird die Zeremonie in alle Welt übertragen.

Jeder wird Obama zumindest auf einem Bildschirm sehen können, vielleicht auch auf der National Mall mit einer Million weiterer Begeisterter. Kein Grund zur Verzweiflung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 22.10.38 Uhr, 16. Nov 2008 | Permalink
  Flucht aus der Stadt

Mit einem Tornado ist nicht mehr zu rechnen. Der Wirbelwind der Diplomaten und Regierungsvertreter auf den Straßen Washingtons bewegt sich in die Richtung der Flughäfen. Ihre Sitzung ist bereits beendet. Autofahrer müssen sich auf die Nachwirkungen einstellen, bis die Straßen wieder für jedermann geöffnet werden.

Wind und Regen peitschten durch die Region, und die Temperaturen sanken von über 20 Grad auf viel weniger, und es soll noch kälter werden. Südlich von Washington und um die Chesapeake Bay besteht noch Sturmgefahr. Nur 5000 Haushalte haben den Strom verloren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.13.21 Uhr, 15. Nov 2008 | Permalink
  Tornado Watch

Der nationale Wetterdienst der USA hat von jetzt bis heute abend um 19 Uhr eine Tornado Watch ausgerufen. Die Sonne scheint, dazwischen gibt es Regen und manchmal weht der Wind. Nach einem Tornado sieht es nicht aus. Doch unterliegt die gesamte Hauptstadtregion der Warnung.

Bei dem schönen Wetter kann man ja schon vorsichtshalber das Notstromaggregat prüfen. Ist der Tank noch voll? Wenn die Bäume fallen und die Stromleitungen herabreißen, sollte der Generator funktionieren.

Batterien, auch in den Laptops, laden, empfiehlt sich wohl auch.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.30.13 Uhr, 15. Nov 2008 | Permalink
  G20 - Was bringt es Washington?

Building Museum
Die U-Bahnstation Judiciary Square ist geschlossen. Dort liegt das Building Museum. Heute Hochsicherheitsgebiet.

Der Verkehr um das Museum herum ist starken Einschränkungen unterworfen. Doch zu den Museen an der National Mall kommt man problemlos, wenn man die Strecke zwischen Weißem Haus und Building Museum und Gerichtsbezirk umgeht. Mit der U-Bahn gelangt man auch problemlos zur National Mall.

Vom Weltwirtschaftsgipfeltreffen erwartet man nicht viel. Die Bretton Woods-Verhandlungen dauerten drei Wochen, nach langer Vorbereitung. Im wesentlichen erörterten zwei Beteiligte die Möglichkeiten und prüften Konzepte, um dann Beschlüsse zu fassen.

An diesem Wochenende sollen hingegen 20 Beteiligte in drei Tagen Ergebnisse herbeiführen. Das wirkt unrealistisch. Hoffentlich wird nicht zu viel Unfug über's Knie gebrochen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.58.52 Uhr, 15. Nov 2008 | Permalink
  Die U-Bahn fährt noch

Die Finanzchefs aus der ganzen Welt treffen sich in Washington, um am Wochenende Pläne zu schmieden. Die Weltwirtschaft soll gerettet werden. Wird es wieder ein Ergebnis wie das US-interne geben? $700 Mio. vor den Wahlen angekündigt, dann nach den Wahlen anders eingesetzt? Mancher hat wahrscheinlich schon vergessen, wie das Schatzamt auf den TARP-Betrag kam: Intuition, nicht Kalkulation. Die Summe sollte Mut machen, nicht konkrete, errechnete Probleme lösen.

Die Finanzchefs bringen den Verkehr durcheinander. Ein Luxus-Limousinen-Korso nach dem anderen jagt durch die Hauptstadt der USA. Dabei fährt die U-Bahn trotz der Finanzkrise noch.

Beinahe hätte sie dicht machen müssen, weil eine belgische Bank $43 Mio. verlangte, die von AIG garantiert wurden; da die Bonität von AIG am Boden liegt, konnte die Bank den Betrag fordern. Wenn sie vor Gericht gewonnen hätte, hätten sich andere Banken auf den Präzedenzfall berufen und ebenfalls Zahlungen verlangen können - insgesamt mehr als $200 Mio. von der Washingtoner U-Bahn und noch mehr von anderen Bahnen in den USA.

Nach zweitägigen Verhandlungen wurde nun vor Gericht ein Vergleich geschlossen. Die Bedingungen bleiben geheim, doch sollen alle Beteiligten erleichtert, wenn nicht gar erfreut sein. Deshalb bleibt die Metro im Geschäft. Sie steht auch den Finanzchefs der Welt offen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.29.00 Uhr, 14. Nov 2008 | Permalink
  Rehe, Text, Ampeln und Secret Service

Die Zahl der Rehe und Hirsche im Raum Washington ist enorm. Da in ihren Wohngebieten gebaut wurde, finden sie sich besonders im Herbst im dichten Verkehr wieder. Die Zahl der Wildunfälle steigt stetig.

Wenn es regnet, was heute ausnahmsweise wieder einmal der Fall ist, steigt die Zahl der Unfälle auch. Regen- und Winterreifen sind in Washington unbekannt. Die Zahl der Texter hat im Vergleich zum Vorjahr zugenommen, und so geschehen auch immer mehr Auffahrunfälle im dichten Stadtverkehr.

Wer an der roten Ampel von hinten angefahren wird, kann sich, wie heute geschehen, aus dem nächsten 7-Eleven einen Polizisten holen. Sie sind sprichwörtlich dort zu finden, wo es Donuts gibt. Stößt man auf einen Officer des Uniformed Secret Service, erhält der Auffahrer nicht einmal einen Strafzettel, denn so etwas gehört nicht zu den Hauptaufgaben des Geheimdienstes, der einen von zahlreichen Polizeidiensten in Washington stellt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.52.49 Uhr, 13. Nov 2008 | Permalink
  Tickets zum Frieren und Feiern

Inqugural Ticket 1985
Das kälteste Fest in Washington findet alle vier Jahre statt. Zigtausende stehen sich Anfang Januar bei Eis, Schnee und scharfem Wind die Beine in den Bauch. Andere frieren sich auf Tribünen zu Tode. Ganz wenige sitzen in geheizten Glashäusern.

Einer, dem die Feier gewidmet war, unterkühlte sich so sehr, dass er kurz nach der Feier starb. Dennoch ist es die Amtseinführung von US-Präsidenten beliebt. Mittlerweile kursieren Gerüchte, dass Eintrittskarten zur Inauguration bereits für $40.000 verschachert werden. Dabei sind sie noch nicht einmal ausgegeben.

Wer an der Vorbereitung nicht beteiligt ist, kennt auch noch keine Einzelheiten. Im Kongress werden schon die Telefone abgestellt, weil sich niemand in der Lage sieht, alle Anfragen zu beantworten - und die Antworten schlichtweg fehlen.

Halb Chicago möchte anreisen - so wie das vor Jahren Texas wollte. Zudem hat die Wahl Obamas auch eine rassenhistorische Dimension angenommen, die das Interesse an seiner Amtseinführung, aber gleichzeitig auch die Sicherheitsvorkehrungen auf ein neues Niveau schraubt.

Während vor dem 11. September 2001 jeder an jede Stelle der Paradestrecke vom Kongress über die Pennsylvania Avenue bis zum Weißen Haus stehen konnte und Eintrittskarten nur für die Teilnahme an der Einschwörung im Kongress sowie Plätze auf einigen Tribönen notwendig waren, ist jetzt von einem großflächigen Ticket-Erfordernis die Rede.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.33.52 Uhr, 12. Nov 2008 | Permalink
  Sicherheitsnachrichten

Das CDU Briefing has been postponed, meldet Captain Henry von der Polizei der Hauptstadt. Es findet zwei Stunden später in Raum 201 der Polizieiakademie statt.

Der Bürger fragt sich, warum er diese Nachricht zehn Mal auf dem mobilen Telefon erhält, und erinnert sich, das Gerät bei der Polizei für Crime Reports und Amber Alerts angemeldet zu haben.

Wenn die Washingtoner Polizei solche Fehler nicht ausmerzen kann, sinkt die Bereitschaft der Bürger, für sie die Augen offen zu halten, falls im Alert DC-System doch einmal ein Notfall gemeldet wird.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 09.53.10 Uhr, 12. Nov 2008 | Permalink
  Airlift - Luftbrücke

Am 11. November 2008 wird in Washington auch der Berliner Luftbrücke gedacht. Sie ist ein zentrales Thema der deutsch-amerikanischen Verständigung unter der Ägide des deutschen Botschafters in Washington und der neuen Webseite der Botschaft. Am heutigen Feiertag, der dem Gedanken an amerikanische Kriegsopfer und Soldaten gewidmet ist, berichten Sender wie Kanal 7-WLJA auch über die Luftbrücke - in ausgewogenem Rahmen.

Alte Soldaten des zweiten Weltkriegs wie Corporal John Graves aus Washington bedauern, dass Vorschläge abgelehnt wurden, amerikanische Soldaten auch in Kriegsgräbern in Deutschland zu belassen. Er berichtet, dass ein US-Gesetz nach dem Krieg bestimmte, dass die toten Amerikaner aus von Deutschen angelegten Friedhöfen in die USA verbracht werden, statt dort beispielsweise an der Siegfriedlinie im Saarland an den mit großem Opfer errungenen Frieden erinnern zu dürfen. Ursprünglich lagen dort Deutsche und Amerikaner nebeneinander im Tod, der für beide Nationen einen gemeinsamen Frieden schuf.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 21.13.48 Uhr, 11. Nov 2008 | Permalink
  In Sand gesetzt: $621 Mio.

Zum verbreiteten Gefühl, als einzige Nation einen friedlichen Amtsübergang nach einer Wahl zustande zu bekommen, gesellt sich der Stolz auf die $621 Millionen Dollar, die die Errungenschaften der Demokratie unter der National Mall illustrieren. Das neue Besucherzentrum am Kapitol soll Besucher vom Kongress fernhalten. Die Idee entstammt der Terrorhysterie, die den gewohnten Zugang lange verbot und dann erheblichen Einschränkungen unterwarf. Gleich ob sie in einer Demokratie oder alternativen Staatsordnungen leben, Besucher werden vor allem das Novum auf der Mall schätzen: Genug Toiletten. Sie werden am 2. Dezember 2008 eingeweiht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.20.01 Uhr, 11. Nov 2008 | Permalink
  Besuch kommt!

Ohne besonderes Spektakel kam die Familie Obama ins Weiße Haus. Meist ist der Aufwand riesig und der Verkehr mies, wenn bedeutender Besuch ansteht. Der Verkehr in der Innenstadt ist empfindlich.

Trotz des morgigen Feiertages war der Verkehr heute nicht leicht. Zum Veterans' Day kommen alte Soldaten kommen mit Bussen und in anderen Gruppen in die Hauptstadt.

Auf der Wirtschaftsseite spielte der AIG-Skandal wieder eine bedeutende Rolle. Nicht nur, weil die U-Bahn in Washington unter ihm leidet und möglicherweise das Geld für den Unterhalt der Bahn einer belgischen Bank geben muss, da AIG das Kreditrisiko steigert. Der besondere Skandal ist der Luxus einer AIG-Veranstaltung in der vergangenen Woche, der heute bekannt wurde. Wenn der Steuerzahler die Firma stützt, passt die Prasserei nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.59.54 Uhr, 10. Nov 2008 | Permalink
  Zimmer in Washington zur Parade

Nachdem endlich wieder ein Präsident von der Mehrheit gewählt und die Meinung des Volkes bei dieser Wahl nicht vom Wahlmännersystem verzerrt wurde, steht die Amtseinführung mit einer Parade an.

Früher fand sie im März statt. So erhielt der neue Präsident genug Zeit, sich mit der Kutsche nach Washington aufzumachen, nachdem in wochen- oder monatelangem Stimmzählen die Ergebnisse ermittelt wurden. Heute finden die Parade und Amtsübergabe im Januar statt.

Zur Parade will scheinbar jeder anreisen, der sich an alte Bekannte in Washington erinnert, berichtet die Washington Post. Niemand wird ein freies Bett übrig haben. Hotelzimmer werden ab $700 kosten. Manche bieten ihre Villen an exotischen Orten im Tausch für Zimmer in der Hauptstadt an, ist bei Craigslist zu lesen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 10.36.46 Uhr, 9. Nov 2008 | Permalink
  Am Wochenende: Autos

Im September wurden die Wochenenden in Washington der Weltwirtschaftskrise im Finanzwesen gewidmet. Jetzt wird es den US-Autoherstellern und mit ihnen verbundenen Wirtschafts-Zweigen gewidmet.

Niemand denkt dabei an die amerikanischen Hersteller in ausländischer Hand. Sind sie nicht enorm erfolgreich? Haben sie nicht seit Jahrzehnten Fahrzeuge geplant und gebaut, die Ölkrisen trotzen können? Sollte man nicht diejenigen Hersteller untergehen lassen, die sich gegen niedrige Effizienzstandard wandten und ihre Fahrzeuge seit den alten Ölkrisen um 30% dicker werden ließen statt den Kunden das anzubieten, was die Hersteller in ausländischer Hand erfolgreich machte?

Unglücklicherweise kann man die alten US-Hersteller nicht einfach krepieren lassen. Deshalb muss sich Washington, das den maroden Unternehmen kürzlich bereits $25 Milliarden schenkte, an diesem Wochenende über einen weiteren Rettungsplan Gedanken machen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.39.50 Uhr, 8. Nov 2008 | Permalink
  Westen abgeschnitten

Westliche Vororte Washingtons waren heute nachmittag plötzlich von der Hauptstadt abgeschnitten. Zur Hauptverkehrs-zeit erlitt eine Gasleitung Schaden. Zwischen Little Falls Parkway und Goldsboro Road wurde die River Road geschlossen,die Washington mit Bethesda, Potomac und Poolesville verbindet.

In Texas hat man andere Sorgen. Seit der Wahl Obamas befürchten viele Einschränkungen beim Erwerb von Maschinengewehren. Manche Läden berichten von Umsätzen von $100.000 pro Tag und Lieferschwierigkeiten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 19.36.24 Uhr, 7. Nov 2008 | Permalink
  Mit 25 Grad ins Wochenende

Besucher staunen, wie warm es in Washington im November sein kann. 25 Grad bringen heute manchen ins Schwitzen. Hemd oder Bluse reichen bis in den Abend.

Washington liegt südlich genug, um Tropenwinde zu erhaschen, und nördlich genug, um arktische Stürme mit Eis und Schnee zu erleben. Manchmal stammt die Wetterlage aus dem Westen, manchmal vom Atlantik aus dem Osten.

Statt 25 Grad im Schatten könnten wir jetzt, an Weihnachten oder im Januar auch fünf Fuß Schnee erleben, meist bei herrlichem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel - obwohl der Himmel uns gestern bewies, dass er auch die Ausnahme wirken lassen kann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.17.50 Uhr, 7. Nov 2008 | Permalink
  Wie man Freunde in den USA verliert

Überschwingliche Ausländer zerbrechen Freundschaften in den USA. Die Amerikaner lecken noch Wunden. Immer wieder hört man von verletzten Gefühlen, wenn Ausländer sich in amerikanische Angelegenheiten einmischen und überglücklich gratulieren.

Nicht das halbe Volk ist todtraurig und zutiefst betroffen, dass Obama gewonnen hat, doch ein erheblicher Anteil fühlt sich schwer verletzt, wenn ihm dieser Sieg unter die Nase gerieben wird. Ausländer dürfen das erst recht nicht - der einzelne Amerikaner mischt sich ja auch nicht in die fremden Angelegenheiten ein, meint er zumindest.

Eine vorsichtige Reaktion orientiert sich am besten an Präsident Bush, der nur Positives über Obama und seine Familie zu sagen hatte und versprach, seinem Nachfolger den Weg zu ebnen.

Über Religion, Sex und Politik spricht man in höflicher Gesellschaft nicht - da unterscheiden sich die USA erheblich vom Rest der Welt. Unvorsichtige Europäer verlieren in diesen Tagen Geschäfts- und freundschaftliche Beziehungen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.55.45 Uhr, 6. Nov 2008 | Permalink
  Bleischwerer Himmel

Bleischwer liegt der Himmel über der US-Hauptstadt, doch die Stimmung ist besser als beim Sonnenschein, der für Washingtoner Herbste typisch ist. Noch beklagen sich Republikaner, die Presse hätte Obama zum Präsidenten gemacht. Doch wenn selbst North Carolina , das endlich ausgezählt ist, für Obama stimmt, kann es nicht an den Medien liegen.

Während an der National Mall auf der Südseite des Weißen Hauses schon der nationale Christbaum erwartet wird, beginnen die Schreiner mit dem Errichten der Tribünen für die Inauguration zur Einschwörung des neuen Präsidenten.

Vor zwanzig Jahren wurde eine Amteinführungsparade Reagans wegen des bitterkalten Wetters abgesagt. Ob Obama aus dem kalten Chicago sein windiges Wetter mitbringt? Dort erträgt man viel tiefere Temperaturen als Washington sie bietet. Also dürfte das Wetter im Januar 2009 keine Rolle spielen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.37.26 Uhr, 6. Nov 2008 | Permalink
  Ausverkauft

Zeitungen gibt es nicht mehr. Sie sind ausverkauft. Die Washington Post und andere Verlage drucken die heutige Ausgabe nach. Sie besitzt historischen Wert.

Die Stimmung in Washington ist gut. 90% haben für Obama gestimmt. Viele haben nicht abgestimmt, weil sie wussten, dass eine Stimme für einen Republikaner in der Hauptstadt keine Chance hat.

Das Gefühl der Erleichterung kommt fast dem Gefühl der Befreiung von der Umklammerung der dunklen Bush-Cheney-Mächte gleich. In der Nacht wurde vor dem Weißen Haus im Lafayette-Park gefeiert, auch mit Bush Raus-Rufen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 12.01.00 Uhr, 5. Nov 2008 | Permalink
  Wahlfeiern mit Obama

Nicht nur in Chikago wird gefeiert. Wo Martin Luther King sein Büro unterhielt, an der 14th and U Street-Ecke, begannen vor vierzig Jahren die Aufstände, die Teile von Washington in Schutt und Asche legten. Jetzt wird dort gefeiert. An allen Ecken und Ende der Region Washington versammeln sich jubilierende Wähler, die das Ende des Bush-Cheney-Diktats feiern. John McCain hat Obama bereits gratuliert. Dann hielt er eine noble Rede, die würdig auch Rassenfragen und Obamas verstorbene Großmutter anspricht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 23.20.43 Uhr, 4. Nov 2008 | Permalink
  Obama gewinnt US-Wahlen

Barack Obama hat die erforderliche Zahl von Wahlmännern auf seine Seite gebracht.

Kurz vor halb zehn besass er wichtige Staaten wie Pennsylvania und Ohio. Virginia war noch nicht ausgezählt. Eine endgültige Prognose kann ohne Virginia und Florida nicht erteilt werden, denkt man. Dass Obama eine Million Wähler mehr als McCain auf seiner Seite hatte, spielt im amerikanischen Wahlsystem keine Rolle. Auf die Wahlmänner kommt es an.

Drei Stunden wartet man jetzt schon auf die Ergebnisse aus Virginia . An der Ostküste sind auch Florida und North Carolina nicht entschieden. Doch sagt ABC voraus, dass Obama Kalifornien gewinnt - und damit die Präsidentschaft.

  Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 23.00.00 Uhr, 4. Nov 2008 | Permalink
  Wie Obama gewinnt

Nebraska ging gerade teilweise an McCain. Der Staat verteilt seine Wahlmänner nach Bezirken und schlägt nicht alle einem staatsweiten Sieger zu. Zwei von Fünfen fielen an McCain. Damit hat er 135 Electors auf seiner Seite.

Obama fehlen um 22.30 Uhr noch 70 Stimmen zum Sieg. Wenn er Kalifornien und den Staat Washington gewinnt, gewinnt er die Präsidentschaft. Noch stehen aber viele andere Staaten mit zahlreichen Electors aus:

Virginia mit 13, North Carolina mit 15, Florida mit 27, Indiana mit 11, Colorado mit 9 und Missouri mit 11 Wahlmännern. Doch kann Obama auf alle verzichten, wenn er an der Westküste absahnt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 22.39.43 Uhr, 4. Nov 2008 | Permalink
  Happy Birthday

Laura Bush feiert ihren Geburtstag, während die USA dem Wahlergebnis entgegenfiebern. Bush schenkt seiner Frau Ohrringe.

Sein Name wurde seit Monaten von den Republikanern verschwiegen. McCain distanzierte sich ausdrücklich von ihm. Bush erklärte heute abend: God bless whoever wins tonight, berichtet The Hill, das Hausblatt des Kapitols.

Über McCain hat er nichts Gutes zu sagen. Der Senator war ein recht guter Senator, und es sieht so aus, als würde er den letzten Karrieresprung nicht schaffen, nachdem gerade auch Iowa für Obama gestimmt hat.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 22.09.00 Uhr, 4. Nov 2008 | Permalink
  Ohio gibt den Ausschlag

Mit dem Sieg in Ohio gewinnt Obama eine Schlacht. Der Kriegsausgang hängt noch von Virginia und Florida ab. Selbst ohne sie kann Obama gewinnen, nachdem er nun kleinere Staaten abhakt, gerade auch New Mexico , sodass er nun 200 von 270 notwendigen Wahlmännern hinter sich hat.

Warum versetzte Ohio McCain diesen Schock? Viele Republikaner haben nicht an der Wahl teilgenommen. Bush hat sie enttäuscht, von McCain und Palin sind sie nicht überzeugt. Die Wirtschaftskrise hat McCain in ihren Augen den Rest gegeben. Texas sieht das anders und hat sich soeben hinter McCain gestellt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 21.39.33 Uhr, 4. Nov 2008 | Permalink
  Michigan und New York an Obama

Wisconsin, Minnesota , Rhode Island, New York und Michigan gehören um 21 Uhr Obama. Kansas fällt an McCain, ebenso wie Wyoming , North Dakota und zuvor Georgia.

In New Mexico nehmen die Demokraten den Republikanern die Aussicht auf einen einflussreichen Senatssitz. In Kentucky gewinnt der republikanische Senatsoppositionsführer McConnell knapp seinen Sitz zurück.

Obama hat 175 Wahlmänner gewonnen, McCain 37, schreibt WTOP. Der Gewinner benötigt 270. Virginia bleibt ein Rätsel, obwohl dort die Wahl seit mehr als zwei Stunden abgeschlossen sind.

Dass Obama mehr als eine Million Stimmen im Lande mehr hat als McCain, ist irrelevant. Auf die landesweit erzielten Stimmen kommt es nicht an, da das Volk nicht den Präsidenten wählt. Es wählt nur die Wahlmänner. Ohio soll Obama 24 Electors gegeben haben, heisst es jetzt. Damit sollte er fast 200 hinter sich haben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 21.24.00 Uhr, 4. Nov 2008 | Permalink
  Spannung in US-Wahlen

Südcarolina und Georgia fallen wohl auch an McCain. Ob er wirklich West Virginia gewinnt, ist noch nicht geklärt. Indiana wird knapp - ein schlechtes Zeichen für McCain.

Lizzy Dole verlor den republikanischen Senatssitz in North Carolina - ein gutes Zeichen für Obama. Die Sitze im Senat und dem Repräsentantenhaus fallen mehrheitlich an die Demokraten. Der Trend von 2006 setzt sich fort.

Amerika hat also den Contract on America gekündigt hat, den der Giftzwerg Newt Gingrich in den 90-er Jahren ausgerufen hatte - unter anderem mit dem gebrochenen Versprechen, dass seine republikanischen Gefolgsleute im House jeweils schnell wieder ins normale Volk zurücktreten w&uuuml;rden. Außer Bill Clinton die Umsetzung gewaltiger und gewagter Pläne zu erschweren, hat Gingrich nichts für Amerika geleistet. Daher ist der heutige Umschwung im Kapitol verständlich.

In 17 Minuten schließen die nächsten Wahllokale. McCain hat bereits Protest gegen die Prognose der Nachrichtensender erhoben, Obama würde in Pennsylvania gewinnen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 20.44.03 Uhr, 4. Nov 2008 | Permalink
  Gouverneur wird Senator

In den Senatswahlen der USA hat der erfolgreiche Ex-Gouverneur von Virginia Mark Warner als Demokrat den langjährigen Republikaner John Warner abgelöst. John Warner versteht viel vom Militär, wurde jedoch nicht als Hawk gehandelt.

In wenigen Minuten schließen die Wahllokale in Maryland und im District of Columbia, wo der Regen manche davon abhalten kann, sich im Dunkeln noch auf den Weg zur Wahl zu machen. Immer wieder sieht man jedoch ein Auto in die Richtung einer Schule oder Kirche rasen, wo sich die Wahllokale befinden.

In West Virginia , wo die Ärmsten des Landes wohnen, die einen Obama wirklich nötig hätten, siegen wieder die Republikaner, wird vorhergesagt. Den Bewohnern des Bergstaates wird auch eine Ostfriesigkeit nachgesagt, was die ständigen Entscheidungen gegen ihre eigenen Interessen erklären mag.

Jetzt werden Ergebnisse für Obama genannt: New Hampshire, Maine, District of Columbia, Massachusetts, New Jersey, Delaware, Illinois und vor allem der möglicherweise ausschlaggebende Staat Pennsylvania. McCain gewann gerade Tennessee und Oklahoma.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 20.04.00 Uhr, 4. Nov 2008 | Permalink
  Obama und McCain gewinnen

Vermont für Obama, Kentucky für McCain - keine Überraschungen. Virginia hat gerade die Wahllokale geschlossen. Wer rechtzeitig ankam, wird noch wählen dürfen. Die Nachrichtensender lassen sich kaum auf Vorhersagen ein, selbst nicht in Indiana, wo die Wahlen vor einer Stunde zu Ende gingen. Das deutet dort auf einen heißen Kampf hin, nachdem die Republikaner den Staat regelmäßig eroberten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.05.06 Uhr, 4. Nov 2008 | Permalink
  Jugend in US-Wahlen unterrepräsentiert

Die jungen Wähler der USA, die diese Präsidentenwahl besonders beeinflussen sollten, sind nach ersten Erhebungen schlechter als bei den Wahl zuvor vertreten. Liegt das am Regen in die Oststaaten, wo die meisten Unis liegen? Sind die Studenten zu spät aufgestanden? Das Herbstsemester naht sich seinem Ende - da bereiten sich viele auf die Prüfungen vor. Oder sind die ersten Erhebungen einfach falsch? Auch das ist denkbar.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.40.59 Uhr, 4. Nov 2008 | Permalink
  Erste Wahllokale schließen

In Indiana und Kentucky werden die Wahllokale jetzt um 18 Uhr geschlossen. Alle anderen sind noch offen. In der Region Washington noch ein bis zwei Stunden. Wer rechtzeitig ankommt, wird noch eingelassen, gleich wie lang die Schlange ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.00.00 Uhr, 4. Nov 2008 | Permalink
  Wahlen besser als ihr Ruf

Bundesflagge USA
Nieselregen und Wahlen - kein gutes Omen. Doch die Wahlbeteiligung im Raum Washington ist hoch. Drei Stunden standen viele am frühen Morgen in der Schlange. Manche stellten sich schon im 4 Uhr an, um als erste um 6 Uhr abstimmen zu können.

Am frühen Nachmittag sind die Wartezeiten gering. Radio WTOP berichtet jedoch, dass die Pendler sich früher als sonst auf den Heimweg machen, um nicht die Letzten an der Wahlurne zu sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 14.46.11 Uhr, 4. Nov 2008 | Permalink
  Schlangen unter bedecktem Himmel

Lange Schlangen bilden sich seit sechs Uhr vor den Wahllokalen unter ungewöhnlich bedecktem Himmel. Der Verkehr in und um Washington ist minimal. Das Interesse an der Wahl erweist sich als besonders hoch, wie prognostiziert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 09.09.22 Uhr, 4. Nov 2008 | Permalink
  Wahllokale bleiben bei Öffnungszeiten

In Virginia wird es auf jede Stimme ankommen, wenn morgen die Wahlmänner für die Präsidentschaftswahl erkoren werden. Normalerweise stimmt der Staat republikanisch.

Da die Wahlbeteiligung überdurchschnitt hoch ausfallen soll, prüfte das Bundesgericht in Virginia einen Antrag auf Verlängerung der Öffnungs-Zeiten und lehnte ihn heute ab.

Schon jetzt stehen sich die Wähler in Virginia seit Tagen die Beine in den Bauch, manche zehn Stunden lang, um ins Wahllokal zu gelangen. In Virginia besteht die Möglichkeit, bereits vor dem 4. November abzustimmen. In Maryland steht diese Option als Referendum zur Debatte und ist gegenwärtig unzulässig.

Wie in allen wichtigen Dingen in den USA kommt alles darauf, was der einzelne Staat bestimmt. Das Bundesrecht regelt selbst so wichtige Dinge wie die Wahlbedingungen nicht und setzt mit der Bundesverfassung nur bestimmte Grenzen zur Fairness.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.44.25 Uhr, 3. Nov 2008 | Permalink
  Notfall in der Hauptstadt

Nachdem die Stadtverwaltung eine Webseite eingerichtet hatte, auf der man seinen eigenen Fluchtweg aus der Hauptstadt errechnen lassen kann, hat sie nun einen SMS-Benachrichtigungsdienst geschaffen, der über Gewalttaten unterrichtet. Textnachrichten werden auf Antrag an Telephone, EMailkonten sowie tragbare WLan-Empfänger versandt. Auch Besucher der US-Hauptstadt dürfen sich anmelden, um an dem System teilzunehmen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 14.16.42 Uhr, 2. Nov 2008 | Permalink
  Wühlen statt Wahlen

Wahlpropganda füllt alle Medien. Robocalls von Gouverneuren und anderen Wichtigtuern halten die Telefone besetzt.

Mit der Zeitumstellung sollte man daran denken, auch die Batterien im Rauchmelder zu prüfen. Derselbe Termin eignet sich ebenfalls, den Komposthaufen umzusetzen. Damit kann man den Robocalls entflüchten, und vor den die Wohngegenden durchstreifenden, gutmeinenden Wahlhelfern ist man versteckt.

So kurz vor den Wahlen bereiten eigentlich nur noch Analysen wie Struggling Lower-Class Still Unsure How Best To Fuck Selves With Vote und diese weiterführenden Gedanken - in Erwägung einer Niederlage Obamas - Vergnügen. Und die schwarze Komposterde.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.35.16 Uhr, 1. Nov 2008 | Permalink
  Zeitumstellung

In zwölf Stunden sollen wir die Uhren umstellen und dürfen dann eine Stunde länger schlafen. Der Zeitunterschied zwischen Berlin, Bern oder Wien einerseits und Washington andererseits wird dann wieder die normalen sechs Stunden betragen.

Dass die Winterzeitumstellung kommt, ist heute kaum vorstellbar. An den Winter erinnert das Wetter nicht. Bei 20 Grad und strahlendem Sonnenschein fragen Besucher, ob das in Washington eine Ausnahme ist.

Eigentlich nicht. Es bleibt nicht den ganzen Winter warm, und die letzte Woche bewies das mit ungewöhnlich niedrigen Temperaturen, die fast den Nullpunkt erreichten. Aber Sonnenschein und ein unbewölkter Himmel sind in Herbst und Winter eher die Regel.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.31.58 Uhr, 1. Nov 2008 | Permalink
  Frieren und schwitzen: Halloween

Wer sich angesichts eisbeschlagener Scheiben am Morgen warm einpackte, zieht sich bei strahlendem Sonnenschein am Mittag fast aus. Am Nachmittag tragen Washingtoner ihre Kleidung auf dem Arm und verlassen in dichtem Verkehr die Innenstadt.

Auf die einen warten Kinder, die zu Trick or Treat durch die Nachbarschaft streifen wollen. Die anderen hasten heim, um sich auf Feiern und Feste vorzubereiten.

In Kostümen und mit bunten Haaren werden wieder Massen an der Ecke von Wisconsin und M in Georgetown erwartet. Genauso bunt sollte es am Dupont Circle und in Chinatown beim Goethe Institut zugehen.

Auf der politischen Ebene wird derweil Angst geschürt. Obama ist der Böse, Bürger mit unbezahlten Strafzetteln sollten erst gar nicht zum Wahllokal fahren, wer seine Hypothek nicht bedient hat, darf auch nicht wählen, und Amerika drohen Gefahren von außen, falls man Obama wählen würde.

The Onion kontert mit einer Selbstdarstellung Obamas, der alle Unfähigkeiten des Landes auf sich nimmt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 15.22.39 Uhr, 31. Okt 2008 | Permalink
  Papier statt Bit

Die Staaten um Washington wenden sich von elektronischen Wahlgeräten ab und ersetzen sie durch das Papiersystem, obwohl sie die neuen Geräte noch nicht abbezahlt haben. Die Washington Post berichtet heute über das Für und Wider in Maryland und Virginia.

Neben technischen Fragen spricht für die alten Wahlzettel, dass mehr Wähler gleichzeitig abstimmen können. Angesichts steigender Wahlbeteiligung gewinnt dieses Argument an Bedeutung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.49.11 Uhr, 30. Okt 2008 | Permalink
  Obama-TV und McCain Anti-Obama-YouTube

Sympatisch stellt sich Obama in einem Werbespot von 30 Minuten Länge dar. Er wird sogar konkret, was man lange bei ihm vermisst hatte.

Der andere Washington-Insider, McCain, lässt seine Freunde bei YouTube mit einem Official GOP Obama Video antreten.

Über McCain gibt's anscheinend nichts zu berichten. Seine Seite konzentriert sich nicht auf ein Regierungsprogramm, sondern den Hass, den sie Obama entgegensprüht. Failin (Barbie) Palin hat sich entschuldigen müssen, dass sie Obama als Kommunisten bezeichnete.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 22.02.46 Uhr, 29. Okt 2008 | Permalink
  Wahlen am 5. - aber nicht für alle

Die Wahlen finden dieses Jahr am 4. und 5. November statt, heißt es in Flugblättern. Am 5. wählen die Demokraten, am 4. die Republikaner.

Das Flugblatt wird südlich von Washington verteilt und ist Unsinn, aber nicht witzig. Einige Republikaner gehen in Nacht- und Nebelaktionen auf Dummenfang.

Zum Glück weiß auch der unpolitischste Amerikaner, dass Wahlen immer am Dienstag stattfinden. Da in vielen Staaten die Wahllokale bereits offen stehen, kann es allerdings zu Verwirrungen kommen. Deshalb wird in allen Medien darauf hingewiesen, dass solche Flugblätter falsch sind und die letzte Möglicheit zur Abstimmung am 4. November 2008 besteht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 13.14.00 Uhr, 29. Okt 2008 | Permalink
  Schlechter Tag für Alaska

Washington serviert den Senator aus Alaska ab: Im Bestechungsverfahren wurde Ted Stevens heute siebenfach schuldig geprochen. Auf jede Tat stehen fünf Jahre. Der Vierundachtzigjührige darf sich jedoch wiederwählen lassen.

Verbrecher dürfen das Volk vertreten. Nur wählen dürfen sie nicht. Alaska selbst gab der Gouverneurin Failin' Palin die rote Fahne: Sie sei als Vizepräsidentin ungeeignet, entschied dort die wichtigste Zeitung.

Washington hat die Nase von Alaska voll, strömt doch nun von dort kalter Wind in die Hauptstadt der USA. Heute war es kälter als im Januardurchschnitt. Zwei kalte Tage sollen folgen, dann kehrt der Herbst zurück, lautet die Vorhersage.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.40.35 Uhr, 27. Okt 2008 | Permalink
  Da rennen sie wieder

Der Marathonlauf dauert nicht zu lange. Das Wetter schien perfekt. Sonnig, doch kühl. Viel heiße Luft gab es dafür bei den politischen Unterredungen im Sonntagsfernsehen.

McCains Entsandte werden immer kreativer. Ihre Einstellungen zeigen sich bei seiner Werbung als Hassschürerei.

Ein Werbespot zeigt den Sessel des Präsidenten mit den Hinweis, dass Obama Erfahrung als Werbemanager besitze und nicht für diesen Platz reif sei. Angesichts der Wirtschaftskrise kann man sich bei McCain an die Keating Five erinnern. Diese economic Terrorists stellen ungefähr alles dar, was McCain an relevanter Erfahrung anzubieten hat.

Wer sich als Erwachsener mit solchen Leuten zusammenschließt, sollte einen seinerzeit Achtjährigen, der einen sozialistischen Professor gekannt hat, der sich über den 11. September 2001 nicht wunderte, nicht steinigen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.01.00 Uhr, 26. Okt 2008 | Permalink
  Letztes Tee-Ballspiel im Weißen Haus

Fannie Mae Palast
Heute nachmittag wirkt Präsident Bush zum letzten Mal als Gastgeber des von ihm schon 2001 ins Leben gerufenen Tee-Ball-Tourniers auf dem Südrasen des Weißen Hauses. Wir beglückwünschen ihn zum krönenden Abschluss seines Lebenswerks.

Einige Straßenzüge weiter, an der Wisconsin Avenue, kollabiert die im Palast untergebrachte Institution für die Finanzierung von Hypotheken in den USA. Eine Rettungsaktion mit einer Teilenteignung der Fannie Mae-Aktionäre ist geplant. Unter Bushes Führung greift der Staat wieder einmal einem Großunternehmen im Kreditwesen unter die Arme.

Die Auswirkungen der Aktion sind unbekannt. Open steht noch an vielen zum Verkauf stehenden Häusern, und Käufer strömen hinein, als ob die Krise gelöst sei und ein Kauf auf Pump finanzierbar bliebe.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 19.04.23 Uhr, 25. Okt 2008 | Permalink
  Vereinigte Kirche 175 Jahre
Vereinigte Kirche

Eine der ältesten deutschsprachigen Institutionen in Washington hat sich 175 Jahre bewährt. Die Vereinigte Kirche - United Church nahe beim Weißen Haus besteht schon so lange.

Sie ist die ältere der beiden protestantischen Gemeinden im Raum Washington, die einen deutschsprachigen Gottesdienst anbieten und mit der German Speaking Catholic Mission-Gemeinde die deutsche Ökumene in Washington bilden.

Die deutschsprachige katholische Gemeinde in Washington hat gerade zur Anmeldung zum deutschsprachigen Kommunion- und Firmunterricht aufgerufen und kürzlich eine neue Kirche am Rockville Pike ihr neues Heim genannt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.52.31 Uhr, 25. Okt 2008 | Permalink
  Olympiade in Maryland
Olympiade

Auf dem Weg zu den National Senior Olympics fand gestern in Maryland die Olympiade der Senioren ab 50 Jahren statt.

Um Gold, Silber und Bronze sowie Abzeichen kämpften erfahrene Olympiken aus dem Raum Washington ebenso wie Frischlinge, die vorher auf dem Sofa trainierten.

Eine Siegerin erklärte dieses Training so: Arme und Beine ständig üben und auf den Wettbewerb vorbereiten. Der Hintern folgt automatisch. Der Erfolg gibt ihr Recht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.52.02 Uhr, 25. Okt 2008 | Permalink
  Marathon legt Brücken lahm

Selbst Fußgänger können Washington an diesem Wochenende nicht wie sonst genießen. Wir sind strahlende Himmel und breite Boulevards gewohnt.

Heute regnet es, und der Besucher rennt von Museum zu Museum, statt sich am süß schmeckenden und lang erwarteten Regen zu erfrischen. Morgen wird der wichtigste Marathonlauf des Jahres abgehalten. Brücken zwischen Washington und Virginia werden gesperrt.

Zahlreiche Straßen in der Hauptstadt, insbesondere um die National Mall, werden den normalen Verkehr ebenfalls mehr behindern als erlauben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 14.47.40 Uhr, 25. Okt 2008 | Permalink
  Greenspan erwischt

In Washington fand man das Timing des Rücktritts von Greenspan bezeichnend. Man wusste ja bereits, dass Hypothekenbetrug seit langem praktiziert und von der Bundesbank verteidigt wurde. Die Federal Reserve unter Greenspan sprach sich für die Selbstregulierung der Märkte aus. Das passte genau zum Prinzip Bushs, Gesetze nicht gegen seine Freunde durchzusetzen.

Heute wurde Greenspan vor den Kongress zitiert, wo er seine Fehler eingestand, allerdings nur aus wirtschaftsphilosophischer Sicht. Das nützt den Betrogenen im In- und Ausland wenig. Immerhin wird Greenspan in Zukunft mit dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft in Verbindung gebracht. Er darf sich in die Ecke verziehen und muss sich schämen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.18.00 Uhr, 23. Okt 2008 | Permalink
  Aus Verzweiflung: Lügen

Allmählich gehen die Lügen der McCain-Unterstützer auf den Wecker. Gegenwärtig behaupten sie auf allen Kanälen, dass Obama die Steuern für alle ab einem Jahreseinkommen von $45.000 erhöhen wird. Obama hat hingegen erklärt, dass höhere Steuern nur ab Jahreseinkommen von $250.000 zu erwarten sind.

Warum McCains Freunde so keck lügen, erklärt sich nur damit, dass sie verzeifelt sind und den kleinen Mann für doof halten. Weil Virginia auf der anderen Seite des Potomac so wichtig für McCain ist, muss die gesamte Region Washington diese Quasselei auf sich ergehen lassen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.12.41 Uhr, 23. Okt 2008 | Permalink
  Erste Wahlen bald in DC

Auch in Washington, DC werden bald die Wahllokale geöffnet. Die ersten 31 Staaten begannen heute, Wähler zur Stimmabgabe einzulassen. In einigen Tagen werden es 35 Staaten und der District of Columbia sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.46.40 Uhr, 20. Okt 2008 | Permalink
  Glück mit Strom

PC-Chips
Mit der Stromversorgung kann Washington in dieser Hurrikansaison recht zufrieden sein. Die großen Ausfälle gab es im Norden und Süden. Selten waren die Stürme hier so heftig, dass erheblicher Schaden entstand und die Stromversorgung nicht schnell wieder hergestellt werden konnte.

Da ist schon fast zu verschmerzen, dass die Elektrizität einmal im Einvernehmen zwischen Gebäudeverwaltung und Elektrowerk abgeschaltet wird, um neue Hauptkabel anzuschließen.

Der beste Chip kann das nicht verkraften. So liegt der Server für Washington :: Hauptstadt an diesem Wochenende lahm.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 17.48.03 Uhr, 18. Okt 2008 | Permalink
  Hilfe für Exxon oder Joe the Plumber?

Amerikaner zahlen die zweithöchste Gesellschaftssteuer der Welt, beklagt John McCain in der letzten Debatte der Präsidentschaftskandidaten. Wir müssen Joe the Plumber helfen, argumentiert er, während Obama darauf hinweist, dass Warren Buffett, der ihn unterstützt, bereit ist, höhere Steuern für das Gemeinwohl hinzunehmen.

McCain spricht sich für ein Einfrieren der Ausgaben aus. Erst mit der Axt, dann mit dem Skalpell die Kosten senken. Die Verschwendung muss aus dem Haushalt gestrichen werden, also keine Sonderprogramme für die Abgeordneten. Obama will nur das Skalpell einsetzen. Die verschwendenden Ausgaben machen weniger als 1% des Bundeshaushalts aus. Damit kann man den Haushalt nicht kurieren. McCain habe regelmäßig die Haushalte Bushs genehmigt.

McCain beklagt, dass Obama das Energiegesetz befürwortete, das zuviel kostete. Obama erklärt, dass er parteienübergreifend abgestimmt hat und nicht, wie McCain behauptet, immer für Ausgaben gestimmt hat. McCain habe hingegen immer für die Ausgaben gestimmt, die Bush wollte. Seine Sonderrolle als Mavarick sei auf wenige Themen beschränkt.

McCain sieht seine Rolle als herausragend an; er habe sich stets gegen seine Partei entschieden, Obama nicht und habe in dieser Beziehung nichts Besonderes zu bieten.

Auf die Hässlichkeit der Wahlkampagne angesprochen, erklärt McCain, dass das Negative hätte vermieden werden können, wenn Obama sich mit ihm zusammengesestzt hätte. Er sei scharf angegriffen worden, selbst rassistisch, habe hingegen eine saubere Kampagne geführt.

Der Zuschauer merkt, dass diese Aussage nicht ganz stimmt, da er laufend die hasserfüllte Werbung von McCain sieht und hört. Obama bestätigt, dass 100% der McCain-Werbung negativ ist. Er setze sich für eine faire Debatte ein, die von den McCain nahestehenden Organisationen unterminiert werde. McCain hätte das Thema bewusst von der Wirtschaftslage weggesteuert, weil er damit nicht gewinnen kann.

McCain weist auf seine positive Wirtschaftswahlkampagne hin. Er wehre sich gegen Verdrehungen seiner Gesundheitsreformideen. Obama erinnert daran, dass seine Kampagne sofort nach dem rassistischen Vergleich ein Bedauern ausdrückte. McCain müsse sich allerdings auch daran erinnern, dass Gouverneur Palin der Auslöser der rassistischen Bemerkungen war. McCain erwidert, dass bei Obama-Treffen T-Shirts getragen würden, die ihn beleidigten. Obama erklärt als wichtigstes Ziel die Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg, unter Verzichtet auf die gegenseitigen Anschuldigungen.

McCain erinnert an den Terroristenfreund Obamas. Obama sieht diese Verbindung als zentrales Thema des McCain-Wahlkampfes an und erklärt, dass er mit dem Terroristen nichts zu tun hat - außer der Zugehörigkeit zu einem Schulbeirat. Personen, die ihn interessieren, sind Warren Buffett oder ein ehemaliger NATO-General, deren Rat ihm wichtig sei. McCain spielt die Terrorverbindung hoch und will die Wahrheit wissen, damit das amerikanische Volk sie beurteilen kann.

Auf die Frage nach dem Wert der Vizekandidaten für die USA befragt, antwortet Obama, dass Joe Biden als Experte bekannt ist und dem Volk immer trotz seiner hohen Stellung nahe steht. Er hat immer dem arbeitendenen Bürger der USA gedient. Er weiß, dass der kleine Mann Hilfe braucht, und hat ihm immer beigestanden.

McCain bezeichnet Sarah Palin als Reformerin, die die Ölgesellschaften in Alaska bekämpfte und einen frischen Wind in die Politik bringt. Sie stellt ein Rollenmodell für Frauen und Behinderte dar.

McCain erklärt, dass Joe Biden oft versagt hat und verrückte Ideen über den Irak vortrug. Obama preist Palin für ihre Behindertenarbeit. Diese Arbeit sei ein Beispiel dafür, dass die Staatsausgaben nicht pauschal, sondern mit dem Skalpell gekürzt werden müssen.

Nach der Energiepolitik befragt, weist McCain darauf hin, dass die USA seit 40 Jahren Atomschiffe sicher betreiben und die Kernkraft auch im Lande einsetzen sollten. Die Energieabhängigkeit kann leicht reduziert werden. Obama sieht als Zeithorizont 10 Jahre für die Unabhängigkeit der USA von potenziell feindlichen Nationen an. Wichtig sei, dass die Ölgesellschaft endlich die ihnen bereits zugewiesenen Bohrzonen nutzen.

Obama will sich für die Ausweitung der Gesundsheitsversorgung und die Kostensenkung ein und nennt Beispiele. Die Kosten je Familie sollen um durchschnittlich $2500 pro Jahr gesenkt werden. Das System werde effizienter, weil mehr Informationstechnologie eingesetzt werde. Zudem werde der Vorsorge mehr Beachtung geschenkt, um schlimme Krankheiten nicht wuchern zu lassen, wenn sie rechtzeitig eingedämmt werden können.

McCain sieht die Fettleibigkeit als dramtisches Problem an. Fitness sei wichtig. Jeder Amerikaner erhalte von ihm einen Steuernachlass von $5000 pro Jahr, damit er sich versichern kann. Er wolle jedoch niemand verpflichten, sich einer Bürokratie zu unterwerfen. Obama unterbricht McCain, als er Obamas Plan falsch darstellt.

Das nächste Thema ist die Wahl der Richter zum Obersten Bundesgerichtshof der Vereinigten Staaten von Amerika. McCain erklärt, dass er keine konkreten Vorstellungen besitzt und von den Kandidaten keine Stellungnahme zum Abtreibungsrecht erwartet. Er halte die Abtreibungsentscheidung für falsch, aber nicht bei der Richterwahl ausschlaggebend. Obama sieht dieses Urteil als wichtig an. Man kann moralisch unterschiedlicher Auffassung sein; der Staat brauche sich nicht in Abtreibungsfragen einzumischen. Wichtig seien ihm Kandidaten, die die Vorgaben des Gesetzes und der Verfassung beachten. McCain weist darauf hin, dass Obama sich im einzelstaatlichen Senat nie festgelegt habe. Obama erklärt, dass bereits ein Gesetz existierte und daher ein weiteres Gesetz nicht erforderlich war. Abtreibungen lassen sich vermeiden, indem Aufklärung betrieben werde, daran mangele es, und die Demokraten setzen sich dafür ein.

Die letzte Frage betrifft die Ausgaben für die Ausbildung der Nation. Die USA geben mehr als jedes andere Land aus und erzielen die schlechtesten Noten. Obama will Reform und mehr Geld, damit jedes Kind eine gute Ausbildung erhält. Lehrer müssen besser bezahlt werden. Unis müssen bezahlbarer werden. Das lasse sich mit einem Sozialdienst vereinbaren. McCain sieht die Frage als Bürgerrechtsfrage an. Wettbewerb zwischen Schulen sei erforderlich. Schlechte Lehrer sind außugliedern. Dem Problem Geld nachwerfen ist nicht die Antwort. Gute Lehrer müssen belohnt werden. Soldaten müssen ohne weitere Prüfung in den Lehrdienst eingestellt werden können.

Obama spricht sich für eine Unterstützung der einzelstaatlichen Schulbezirke durch den Bund aus. Der Bund könne nicht nur Forderungen stellen, sondern müsse helfen, auch finanziell. Man kann aber nicht einfach Gutscheine an Eltern verteilen und hoffen, dass sie eine gute Schule aussuchen und damit der Wettbewerb das Problem löst. McCain betont, dass mehr Geld keine Lösung ist. Transparenz und Wettbewerb seien am wichtigsten. Sarah Palin mit ihrem Down-Kind sei Expertin für Lösungen für Behinderte. Obama erklärt, dass das Schulsystem, das in Washington eingefürt wurde, erfolgreich sei, jedoch nicht alle erreiche, und ein ungleicher Zugang zu einem guten Schulsystem sei kein Vorbild für das ganze Land.

Abschließend weist McCain auf seine sparsame Einstellung in den vergangenen 30 Jahren hin, aufgrund deren er die Regierung klein halten werde. Er war immer ein guter Diener der Bürger. Obama weist auf die Schwierigkeiten des Landes hin, die in den vergangenen acht Jahr verschlimmert wurden und einen grundlegenden Wechsel erforderlich machen. Steuersenkungen seien notwendig, Investitionen in Schulen sind unverzichtbar, die Mittelklasse müsse endlich wieder vom Präsidenten berücksichtigt werden und er werde für sie arbeiten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 21.30.40 Uhr, 15. Okt 2008 | Permalink
  Benzin unter drei Dollar pro Gallone

Vor den Wahlen sinken die Benzinpreise in den USA. Auch in diesem Jahr wiederholt sich dieser Zufall. In den Nachrichten wird auf andere Faktoren hingewiesen. Dass der Preis im Raum Washington unter drei Dollar pro Gallone liegt, ist auch bemerkenswert. Der Pizzaladen in Washington wird nicht unbedingt die Liefergebühr streichen, doch manche Unternehmen reduzieren ihre in den letzten Monaten eingeführte oder erhöhte Fuel Surcharge.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.39.47 Uhr, 14. Okt 2008 | Permalink
  Kaninchenohren einziehen

Kaninchen
Um Washington sind Rabbit Ears selten ideal für den Fernsehempfang. Es gibt einfach zu viele Sender in der Region, die Zimmerantennen verwirren. Selbst Dachantennen sind mit Motoren ausgestattet, damit sie die Richtung wechseln können.

Mit dem Wechsel zum digitalen Fernsehen wird die Sache nur komplizierter, dachte man. Weit gefehlt. Man kann die Ohren einfahren und bereits jetzt einen besseren digitalen Empfang erhalten, da viele Sender bereits auf die neue Technik umgeschaltet haben.

Im Februar werden alle Sender von analog auf digital umgestellt. Bereits jetzt kann man die digitalen Konverter-Geräte anschließen, was sich leichter als gedacht darstellt. Antennenkabel aus dem TV ziehen und an die Box klemmen. Kabel von der Box an den Fernseher klemmen, fertig.

Der Empfang ist schon heute perfekt, selbst wenn die Kaninchenohren eingefahren werden. Viel besser als vorher. Und der Richtungswechsel ist auch nicht mehr notwendig. Anders als in der Politik Washingtons.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.36.34 Uhr, 13. Okt 2008 | Permalink
  Geschlossen

Wegen Protesten sind die Straßen der Region überraschenderweise nicht geschlossen. Die Polizei in Washington wundert sich, dass niemand beim Treffen der Weltwährungswächter, IMF, und der Weltbank protestiert. Wahrscheinlich sind die Flüge und das Benzin zu teuer geworden.

Morgen am Columbus Day bleiben noch einige Straßen geschlossen, doch auch Gerichte, Ämter, Müllhalden und Büchereien bleiben rund um die Region zu.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 20.54.05 Uhr, 12. Okt 2008 | Permalink
  Verhandlungen zur Wirtschaft

Wie auf einer Insel befinden sich die Verhandler der Weltwirtschaft. Einer verkehrsbefreiten Insel mitten in Washington.

Am langen Wochenende verhandeln Vertreter der G7-Staaten in Washington. Gastgeber ist das amerikanische Schatzamt unter Finanzminister Henry M.  Paulson, Jr..

Aus Washingtoner Sicht belustigt die weltweite Berichterstattung, die oft auf die Weltbank als höchste Instanz im Bankwesen abstellt und damit seine Rolle verkennt. Die Bank für den Wiederaufbau kümmert sich nicht um die Makroökonomie.

Dafür ist global der etwas kleinere Weltwährungfonds,International Monetary Fund, zuständig. Glücklicherweise liegt er in derselben verkehrsfreien Insel, gegenüber der Weltbank. Beide liegen westlich vom Weißen Haus.

Das United States Department of the Treasury ist hingegen der östliche Nachbar des Weißen Hauses. Mit kurzen Fußwegen können die Verhandler alle Gebäude der beteiligten Institutionen erreichen.

Erfahrungsgemäß bewegen sie sich jedoch in überlangen Limousinen, die mit aufwändigem Sicherheitsschutz und Sirenengeheul der Innenstadt auf den Wecker gehen. Bis Montag soll der Spuk den Verkehr in der Hauptstadt durcheinander bringen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.05.19 Uhr, 11. Okt 2008 | Permalink
  Herbst in Washington

Bunte Blaetter
Der Herbst stellt sich an der Börse ein. In Washington auch.

Das Kreischen der Grillen ist nachts weniger drängend, am Tag noch ein gewohntes Hintergrundgeräusch, das nur durchdringend wirkt, wenn man sich an diese Insekten erinnert. Ein schlichtes Zirpen ist es selten.

Das lange Wochenend mit dem Kolumbus-Feiertag am Montag beginnt mit einem sonnigen, knallblauen Himmel. So soll es einige Tage bleiben. Bei den gesunkenen Benzinpreisen werden die kühleren Berge der Appalachen wie gewohnt voll von Bewunderern aus Washington sein, die die Farbenpracht der Natur bestaunen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.07.32 Uhr, 10. Okt 2008 | Permalink
  Washington zur Börse

Morgen wird Bush den Bürgern mitteilen, dass sie sich nicht fürchten sollen. Damit will er Vertrauen in den Aktienmarkt schaffen. Jedesmal, wenn er zur Börse Stellung nimmt, bricht sie zusammen. Bush hat den Unterschied zwischen Washington und New York City wohl nicht erkannt. Hier wird er ignoriert, dort missachtet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.44.08 Uhr, 9. Okt 2008 | Permalink
  Zweite Debatte

Wie kann der nächste Präsident dem kleinen Mann helfen, lauten die erste Frage. Senator Obama antwortet mit einem Hinweis auf den Missbrauch von Steuergeldern durch AIG nach dem Bailout. Senator McCain regt Energiesparmaßnahmen an. Befragt nach einem Stabilisierungsplan für das Schatzamt bezeichnet er Meg Whitman als Vorbild, weil sie aus einer 12-Mitarbeiter-Firma ein Riesenunternehmen baute, das unter dem Namen eBay millionen Amerikaner beschäftige.

Was tut der Bailout für den Durchschnittsamerikaner? McCain mag die Bezeichnung nicht und hofft, dass der Rettungsplan dem Steuerzahler Gewinne einträgt. Die Schuld an der Hypothekenkrise tragen die Demokraten. Obama habe mehr Wahlkampfspenden von den geretteten Unternehmen als je ein Amerikaner in der Geschichte der Nation erhalten. Obama antwortet, dass niemand Darlehen aufnehmen kann; daher können manche Unternehmer keine Gehälter mehr zahlen, was sie in die Insolvenz triebe. Um dem entgegenzuwirken, war der Rettungsplan notwendig. Die Deregulierung der Finanzmärkte, deren sich McCain noch im März rühmte, führte zu ihrem Untergang. Anders als von McCain dargestellt war er kein Lobbyist der Hypothekenbanken, sondern McCains engster Mitarbeiter ist einer, erklärt Obama.

Wird sich die Wirtschaftslage weiter verschlimmern? Obama meint nein, wenn eingegriffen werde. Das alte System der Regulierung passe heute nicht mehr. Es muss der globalen Wirtschaft angepasst werden. McCain meint, dass die Lage sich verbessert, wenn die maroden Hypotheken aus dem Markt genommen werden. Amerikanische Arbeiter seien schließlich die besten Arbeiter der Welt, und man muss ihnen nur die Gelegenheit verschaffen, ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Obama erinnert an die Überschüsse unter Clinton, als er gefragt wird, ob nicht beide Parteien versagt haben. Erst unter Bush wurde das Land marode. Man kann die Steuergelder Ameikas nicht nach Saudi Arabien senden, wenn zuhause ein Engpass bestehe. McCain versteht die Zynik der Fragestellerin und betont seine parteiübergreifenden Reformversuche. Hingegen habe Obama nur für zusätzliche Ausgaben gestimmt, darunter einen Projektor für 1 Mio. Dollar in Chicago.

McCain verspricht, dass zukünftige Rentner weniger erhalten als heutige. Er spricht, als ob jemand auf einen Knopf gedrückt hat, von 1973, ohne verständlichen Zusammenhang zur Frage nach der Grundversorgung der Bevölkerung. Obama spricht sich für eine neue Energiepolitik aus, die das Geld im Lande hält. Das wird so schwer wie der Plan Kennedys für die Mondfahrt der USA. Marode Leistungsprogramme des Staates würden abgeschafft, andere werden effizienter gestaltet. Steuern und Ausgaben werden gleichzeitig ins Gleichgewicht gebracht werden.

Welche Opfer wird der Bürger bringen müssen, lautet die nächste Frage. McCain antwortet nun wie Obama auf die vorherige Frage: Ausmisten und vorsichtig neue Programme aufbauen, zudem Transparenz einführen, damit der Bürger versteht, was die Regierung unternimmt. Obama erinnert an den 11. September 2001, als ganz Amerika zusammenkam. Bushs Reaktion lautete: Go out and shop. Das zeigt keine Führungseigenschaften, die Amerika weiterhelfen. Amerika war bereit, gemeinsam das Land zu erneuern, und Bush verpasste diese Chance. Heute gibt es vergleichbare Chancen, und gemeinsam gibt es Aufgaben bei der Energieversorgung, aber auch im Kleinen zu lösen, an denen jeder beteiligt werden kann.

Als Wall Street vor Reichtum trunken wurde, setzte sie einen falschen Ton. Wie geht es weiter, lautet die Frage. Obama antwortete, dass man nicht reichen Unternehmen noch mehr Steuernachlässe gewähren kann, wenn die Lehrer nicht bezahlt werden können. Hilfe soll denen gegeben werden, die sie brauchen. Man kann nicht, wie McCain vorschlägt, durch die Bank Steuersenkungen einführen. McCain sagt, dass Obamas Vorschläge wie Pudding sind, den man an die Wand wirft. Obama gehe es nur um höhere Steuern, während McCain den Mittelstand fördern will. Obama erhält nach den Regeln dieser Debatte keine Gelegenheit, auf diese Lüge zu reagieren.

Obama antwortet dann mit einer Erklärung seiner Steuerpläne für Kleinunternehmen und den Mittelstand, als er nach staatlichen Leistungen für den Bürger und Sparpläne befragt wird. Er erklärt die Unfairheit des Bundessteuersystems der USA. Nach seinen Vorstellungen würden Einsparungen auch die Rettung des Rentensystems, Social Security, ermöglichen. McCain regt einen Ausschuss an, der das Rentnergesundheitsversorgungssystems, Medicaid, prüft und Rettungsvorschläge macht. Er zählt dann Obamas Abstimmungsbeteiligung auf, um zu beweisen, dass Obama für Steuern und gegen Leistungseinschnitte sei. Die besten Zeiten Amerikas lägen in der Zukunft.

McCain antwortet auf die Frage nach grüner Politik mit dem Hinweis, dass man den Kindern Amerikas keinen beschädigten Planeten hinterlassen darf. Die beste Lösung bestehe in der Nutzung der Kernkraft. Obama lehne sie ab. Obama bezeichnet die grüne Frage als schwerste der Gegenwart. Sie kann jedoch zu zahlreichen neuen Arbeitsplätzen führen, wenn richtig investiert wird. Auch er befürworte Kernkraft, jedoch nur als eine von zahlreichen Komponenten der Energiepolitik. 23 Mal habe McCain gegen grüne Energie gestimmt. Einfach mehr bohren werde Amerika nicht helfen, denn Amerika verbrauche proportional zu viel.

Soll man ein Manhattan-Projekt für neue Energie schaffen, lautet die nächste Frage? McCain sagt, dass man diese Aufgabe der Privatwirtschaft überlassen sollte.

Obama antwortet auf die Frage der Gesundheitsversorgung mit dem Hinweis, dass die Beiträge für die Bürger in acht Jahren verdoppelt wurden. Die Krise betrifft so viele Familien. Er regt an, dass man die Wahl zwischen privaten Anbietern hat oder dieselben Leistungen erhält, die heute die Senatoren erhalten. McCains Vorschlag bedeute eine Besteuerung der Gesundheitsversorgungsleistungen, die er ablehne. McCain dankt für die Frage, die viele Amerikaner berühre. Es gibt viele Lösungsalternativen. Wichtig sei, dass Obama die Abwicklung über den Staat wünsche. McCain würde hingegen eine private Versorgung über einen Steuerrabatt von bis zu $5000 anbieten.

Nach fast einer Stunde erklärt McCain, dass ein Recht auf Versorgung nicht besteht. Ihm gehe es darum, dass der Staat dem Bürger nicht vorschreibt, wie er versorgt wird. Obama sagt, dass die Gesundsversorgung ein Recht darstellt. Sein Plan sehe auch nicht vor, dass der Staat dem Bürger etwas vorschreibt - außer der Pflicht für Eltern, ihre Kinder mitzuversichern. Dabei würde ihnen der Staat zur Seite stehen, damit die Versicherungsdeckung erschwinglich bleibe. Er würde das Problem auf Bundesebene angehen. Sonst würden sich die Krankenversicherer in einem ihnen günstigen Staat einnisten, so wie es die Banken getan haben, um jeder Regulierung zu entgehen.

McCain erklärt die Irakfrage damit, dass Amerika gute Dinge tut; es sei kein Thema, dass ein Unerfahrener wie Obama im Job lernen kann. Obama antwortet, dass die Opfer jedes einzelnen Soldaten gewürdigt werden müssen. McCains Auffassung, dass Amerika als Land des Guten Gutes tut, übersehe, dass die USA unter einem Krieg wirtschaftlich leiden, der unnötig war und Amerikas Ruf schadet.

Zur Frage, wie Obama einen Truppeneinsatz rechtfertige, erklärt er, dass Amerika keinen Völkermord zulassen kann. Doch kann Amerika nicht überall eingreifen. Darfur ist ein Beispiel, wie Amerika mit anderen Staaten zusammenarbeiten könnte. McCain weicht vom Thema ab und spricht wieder über den Irakkrieg, den Obama mit einem schmerzhaften Verlust beenden würde. Amerika würde als Friedensbringer auftreten, aber nicht, wenn die Entscheidung keinen Gewinn an Sicherheit bringt. Amerika wird keinen Holocaust und kein Ruanda tolerieren, aber auch nicht überall einschreiten.

Soll Amerika riskieren, Bin Laden über die pakistanische Grenze zu verfolgen? Obama weist darauf hin, dass Bush Bin Laden ziehen ließ und statt seiner Verfolgung den Irak angriff. In Afghanisten sitzen die Terroristen, die Amerika angriffen und angreifen wollen, und dort muss Amerika weitermachen. Amerika kann nicht zusehen, dass Pakistan Terroristen gewähren lässt. Wenn Pakistan nicht gegen die Terroristen vorgeht, dann muss Amerika eingreifen. McCain erinnert an Teddy Roosevelt. Anders als Obama würde er nicht ankündigen, dass Amerika in Pakistan eingreifen würde. Man darf das zwar vorhaben, aber nicht sagen.

Obama berichtigt, dass er nicht ankündige, Pakistan anzugreifen. McCain habe längst Angriffe auf Nordkorea und den Iran angekündigt, als Bin Laden noch nicht gefunden war. McCain entgegnet, dass er wisse, wie man solche Situationen meistere. Er werde seine Schritte nicht im Voraus dem Feind melden.

Wie würden die Kandidaten in Afghanistan vorgehen? Obama würde das Militär und Präsident Karzai gegen die Terroristen unterstützen. Die Regierung müsse seinem Volk verantwortlich werden. McCain würde in Afghanistan wie im Irak verfahren und General Petraeus stützen, bis das Volk wieder ein normales Leben führen kann, wie es heute im Irak der Fall sei. Dann könne Amerika das Land mit Ehre und Sieg verlassen.

In Bezug auf Russland erklärt McCain, dass er in den Augen Putins drei Buchstaben sah: K, G und B. Putin habe es auf die Ukraine und Georgien abgesehen. Diese Angriffspolitik muss man abwehren, und zwar mit internationaler Zusammenarbeit, bis Russland verstehe, dass seine Politik nicht toleriert wird. Obama sieht die neue Macht Russlands als wichtige Aufgabe für die kommende Präsidentschaft an. Moralische Unterstützung allein für die Nachbarn Russlands reiche nicht aus. Sie brauchen tatkräftige Unterstützung. Schon vor langer Zeit habe er auf die Gefahr in Georgien hingewiesen. Man müsse die Probleme früh angehen, nicht wenn das Kind bereits im Bade liege. Russland sei Energieanbieter: Auch dieser Punkt ist zu bedenken. Amerika muss Energieselbstversorger werden.

Nach einem Angriff Persiens auf Israel befragt, antwortet McCain mit Dank an den Militärdienst des Fragenstellers und dem Hinweis, dass der Iran weiterhin eine Gefahr für die Stabilität des Nahen Ostens bedeutet. Obama wolle ohne Bedingungen mit dem Iran verhandeln, er nicht. Er wolle Sanktionen gegen den Iran verhängen. Obama bezeichnet Israel als engen Verbündeten der USA. Amerika werde mit anderen Staaten die Sanktionen gegen den Iran straffen. Amerika muss unabhängig von Energieeinfuhren werden. Notfalls muss Amerika mit dem Iran verhandeln, genauso wie Amerika letztlich mit Nordkorea verhandelte.

Die letzte Frage lautet: Was wissen Sie nicht, und wie werden Sie lernen? Obama gibt zu, dass die unbekanten Herausforderungen immer die größten sind. Auf das Bekannte ist man vorbereitet. Dieses großartige Land hat es ihm ermöglicht, trotz einfacher Lebensumstände eine gute Ausbildung zu erhalten und viel zu lernen. Diese Möglichkeit muss jedermann gewährleistet werden, was ein vollständiger Wandel ermögliche. McCain sieht die Herausforderungen für das Land als neu, unvorhersehbar und gewaltig an. Er weiß, wie es ist, wenn man seinem Mitstreiter beistehen muss, und so wird es eine Ehre für ihn bedeuten, diesem Land beizustehen.

Die von Tom Brokaw moderierte Debatte endet um 22.34 Uhr.

  Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 22.36.37 Uhr, 7. Okt 2008 | Permalink
  In kleinen Losen

Weit weg in anderen Welt werfen Anleger ihre Aktien in kleinen Losen auf den Markt und kapitulieren in New York vor der Krise. Washington hat nur die NASDAQ-Elektronikbörse. Da sieht man keine weinenden Aktienhändler, die die Welt nicht mehr begreifen.

Auch hier sieht man die verlorenen Milliarden nicht. Immer wieder heißt es, Milliarden und Trillionen hätten sich in Luft aufgelöst. Sind sie einfach verschwunden? Oder sind sie irgendwo anders gelandet?

Die Gebäude in Washington und sonstwo, die die Krise aufgrund der Gier der Hypothekenkäufer, -bündler, -makler und -verkäufer ausgelöst haben, stehen alle noch. Die Villen derer, die an den sinnlosen Transaktionen enorm verdient haben, stehen auch noch.

Ein Schwund ist da nicht zu entdecken. Der wirtschaftliche Wert scheint ihnen noch inne zu liegen. Vielleicht sind nur Phantomwerte in Luft aufgelöst.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.47.32 Uhr, 7. Okt 2008 | Permalink
  German-American Day 2008

Am heutigen German-American Day, den Präsident Reagan zuerst 1987 ausgerufen hatte, um an deutschsprachige Beiträge in den USA zu erinnern, zeigt das Blawg Review eine historische und aktuelle Übersicht solcher Beiträge zur Bevölkerung, Kultur und Wirtschaft der USA mit vielerlei Facetten und zahlreichen Quellen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 19.57.28 Uhr, 6. Okt 2008 | Permalink
  Anmeldung zur Wahl

Heute läuft in Virginia die Frist zur Wahlanmeldung ab. In Maryland und dem District of Columbia hat man mehr Zeit.

Da es kein Meldeamt gibt, das ein Wählerverzeichnis führen könnte, müssen sich Wähler erst einmal örtlich legitimieren, um später an den Wahlen teilnehmen zu können.

Gegen die Anmeldung im Wählerverzeichnis spricht für viele die daraus auch resultierende Erfassung für das Geschworenenverzeichnis. Manche dienen gern als Geschworene. Für andere stellt der Dienst einen enormen Zeitverlust dar. Um ihn zu vermeiden, verzichten viele Amerikaner sogar auf das Wahlrecht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.07.31 Uhr, 6. Okt 2008 | Permalink
  Kommunistisches Umland

Der Bruder von John McCain nennt Arlington und Alexandria in Virginia communist Country. Dem Außenstehenden seien die anderen kommunistischen Orte der Region genannt: An erster Stelle dürfte Takoma Park, Maryland stehen. Bethesda in Maryland verdient dieselbe Ehre, ist jedoch keine atomwaffenfreie Zone.

Die Bezeichnung von Joe McCain soll ein misslungener Witz gewesen sein. Einige Orte im Raum Washington, die ihre Distanz zu McCain und den Republikanern wahren, sehen seinen Witz eher erfreut an, denn Republikaner bezeichnen gern alles, was mit Freiheit, Demokratie, sozialer Marktwirtschaft oder Gleichheit zu tun hat, als kommunistisch - auch Staaten wie Deutschland und Frankreich.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 22.24.31 Uhr, 5. Okt 2008 | Permalink
  Anders als erwartet

Lustig war die Debatte zwischen Biden und Palin nicht. Beide verhielten sich zivilisiert, höflich und gar nicht ihrem Ruf entsprechend. Palin machte keine dummen Fehler, und Biden hielt sich mit Korrekturen zurück.

Über die Familie und Freunde von Palin - den Maßstab alles Guten und Gerechten - hörte man zu viel, und Palin redete wie eine fürsorgliche Kindergärtnerin auf ein höriges Völkchen ein.

Das geschah jedoch nicht im erwarteten, mit hinterwäldlerischem Unwissen oder schlacksigen Slogans gespickten Stil, sondern in einer fast eleganten, scharfen Debatte. Manche halten sie sogar für besser als die Debatte in der vergangenen Woche zwischen Obama und McCain.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.40.00 Uhr, 2. Okt 2008 | Permalink
  Lachparade oder Ernüchterung?

Am Tage waren alle Augen auf Washington gerichtet. Würde der Kongress etwas Konkretes tun, um die Wirtschaftskrise zu beheben? Noch hat sich das Haus nicht dem Senat angeschlossen. Zweifel gibt es insbesondere, weil der Senat mehr Zuckerbrot in das Gesetz gepackt hat, um die Abgeordneten zu animieren, das Gesetz anzunehmen. Das Zuckerbrot kostet weitere $150 Milliarden, heißt es.

Erleichterung, wenn nicht gar Belustigung wird heute abend erwartet. Wie werden sich Gouverneurin Palin und Senator Biden schlagen? Palin gilt als Underdog. Mit ihrer Kratzbürstigkeit kann sie überraschen, selbst wenn sie in der Sache schief liegt.

Biden ist seit Jahrzehnten als guter Redner bekannt, der manchmal jedoch zu sorglos - oder einfach nicht sorgfältig - Argumente präsentiert, die nicht ganz stimmen, obwohl niemand bestreitet, dass er weiß, wovon er spricht. Er spricht oft schneller als er denkt und beißt sich dann auf Zunge.

Die Debatte zwischen den beiden schlagfertigen Politikern wird mit Vergnügen als Ablenkung vom Tagesgeschehen erwartet. Wie sie ausgehen wird, steht in den Sternen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.42.08 Uhr, 2. Okt 2008 | Permalink
  Alle stehen im Regen

Viel Regen in Washington. Schon seit dem vergangenen Wochenende. Banken und Unternehmen stehen auch im Regen, weil sie sich vom Kongress im Stich gelassen fühlen. Ohne Kredite können Firmen nicht kaufen und verkaufen und Kunden keine Kunden werden.

Bisher wurde dem Kongress aus dem Lande zugerufen, dass er nicht auf Kosten der Steuerzahler den Protzern an der Wall Street aus der Patsche helfen soll.

Mittlerweile mehren sich die Stimmen der Unternehmen, die Entlassungen ankündigen, weil ohne Darlehen keine Gehälter gezahlt oder Waren eingekauft werden können. Der Autohersteller GM, heißt es, müsse nun Gewinne machen, um das Unternehmen am Leben erhalten zu können.

Das erinnert ja fast an kapitalistische Grundsätze; wie interessant! Gewinne für's Unternehmen statt Boni für einige wenige CEOs - ob der Kongress das erst gesetzlich festschreiben muss, damit sich jemand daran hält?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.17.00 Uhr, 1. Okt 2008 | Permalink
  Sparen: Impeach

Da der Kongress keine $700 Milliarden ausgeben will, um ein Loch zu stopfen, und Wall Street anscheinend allein mit Hoffnungen ganz gut fährt, wie der heutige Sprung von fast 500 Punkten beweist, und da das Loch von $700 Milliarden gar nicht ausgemessen wurde, sondern hypothetischer Natur ist, darf man auch out of the Box nachdenken:

Impeach Bush wegen mangelhafter Anwendung der Schutzvorschriften, die zur Krise geführt hat. Nicht jedes Problem muss mit einem neuen Gesetz gelöst werden. Zudem ist ein Impeachment viel billiger.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 21.45.19 Uhr, 30. Sept 2008 | Permalink
  Bailout-Gesetz wieder weg, wieder da

Das Bailout-Gesetz vom Donnerstag verschwand wieder, weil man sich doch nicht so einig war, wie Kongress und Weißes Haus es zunächst ankündigten. Passiert heute dasselbe? Die Struktur des Rettungsplans erschien heute nachmittag.

Um vier Uhr hatte der Radiosender WTOP einen Gesetzesentwurf auf seiner Webseite. Dann verschwand er wieder, weil er unausgeoren war. Politico hielt sich ganz zurück, und The Hill auch.

Nachtrag: Wieder da
Und jetzt erscheint er als Discussion Draft mit 106 Seiten, die in der Hauptstadt nun gelesen werden. Mancher wird sich ärgern, dass die Politiker bis zum Football-Spiel der Washington Redskins mit den verhassten Dallas Cowboys gewartet haben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 16.10.13 Uhr, 28. Sept 2008 | Permalink
  Party in Washington

Die republikanische und die demokratische Partei rauften sich in den Nacht zusammen, um dem Finanzsektor aus der Patsche zu helfen. Heute morgen berichteten ihre Sprecher in den Politikprogrammen der Fernsehsender, dass der Entwurf um 12 Uhr veröffentlicht würde, doch ist er weder im Senat noch im Weißen Haus auf der jeweiligen Webseite zu lesen. WTOP berichtet, dass Kompromisse gefunden wurden. Einige Risiken sollen nur versichert, nicht vom Steuerzahler übernommen werden. Damit soll die Versozialisierung des Kapitalismus verhindert werden.

Währenddessen feiert das spanischsparachige Washington sein jährliches Fest zwei Kilomater nördlich des Weißen Hauses. Wegen der Fiesta D. C. ist die Mt. Pleasant Street geschlossen. Chinesisch wird auf der H Street, NW das Chinese Cultural Festival mit einer Parade gefeiert. Gestern war die halbe Stadt wegen eines Radrennens gesperrt.

Zum Glück gibt es die Metro, auch wenn viele die U-Bahnverwaltung wegen einer zunehmenden Anfälligkeit für technische Probleme und daraus resultierender Verzögerungen kritisieren.

Nachtrag: Der etwas dünne Rettungsplan ist nun unter dem Titel Draft Proposal on Financial Rescue Legislation bei der Washington Post veröffentlicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 14.02.25 Uhr, 28. Sept 2008 | Permalink
  Feiertage forcieren Rettungsplan

Einige Gläubige im Kongress dürfen in der nächsten Woche nicht arbeiten, daher muss das Repräsentantenhaus mit dem Senat und dem Weißen Haus, dieses vor allem vertreten vom Finanzministerium, einen Konsens bis Sonntagnacht erarbeiten, der die Rettung der Finanzsektoren ermöglicht. Der Senatsversitzende Harry Reid kündigte bereits an, dass die wesentliche Grundsätze des Rettungsplans abgestimmt sind. Nur in wenigen Punkten gibt es noch Uneinigkeit.

Mittlerweise wird der erwartete Pakt dem Volk als Paket zur Rettung kleiner örtlicher Banken und Sparkassen verkauft. Der Protest der Wählerschaft gegen Geld für Missetäter, die sich verkalkulierten, löst die neue Sprachregelung aus. Das Ergebnis muss dasselbe bleiben, denn die Großspekulanten sind gefährdet und doch seit 100 Jahre wichtige Institutionen im Gesamtgefüge der Wirtschaft.

Dass der Kongress seine Aufgaben wegen einer Minderheitsreligion suspendiert, führt zu unfreundlichen Worten gegen Juden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.42.12 Uhr, 27. Sept 2008 | Permalink
  Washington doch ein Thema

Nachdem der Wahlkampf von jedem Kandidaten verlangte, Washington als politischem Sündenpfuhl abzuschwören, kommt Washington heute abend in der Debatte zwischen den Senatoren McCain und Obama gleich zur Sprache. McCain preist das Zusammenraufen der Parteien in Washington, um eine Lösung für die von ihm schon lang erahnte Krise zu erarbeiten, und erinnert an Präsident Eisenhower. Wie er wird er Missetäter zur Verantwortung ziehen.

Obama bezeichnet die Krise als Beleg für die fehlerhafte Politik, Gesetze und Verordnungen zu missachten oder durch Republikaner zu schreddern. McCain schiebt die Schuld auf Ministerien und glaubt an die Fähigkeit Amerikas, eine große Zukunft zu verwirklichen.

Obama spricht die $300 Milliarden an, die McCain den Reichen zu schenken verspricht und verteidigt $18 Milliarden, die aus dem Kongress an örtliche Projekte vermittelt werden. Diesen Betrag greift McCain als außer Kontrolle geratenes Unwesen an, das er über Lobbyisten und korrupte Politiker aus dem Bundeshaushalt abfließen sieht.

McCain greift nach Irland als Beispiel für erfolgreiche Steuerminderungen. Irland ist in Amerika beliebt und Amerikaner mit irischer Herkunft stellen eine bedeutende Wählergruppe dar. Obama kontert, dass er Steuersenkungen für 95% aller Amerikaner beabsichtigt, nicht wie McCain nur für die Allerreichsten.

Nach einer halben Stunde kommen die Senatoren auf die Finanzkrise zu sprechen. Wie sie sich auf seine Pläne auswirkt, ist gegenwärtig unklar, erklärt Obama, und spricht dann die Prioritäten an: Vom Gesundheitswesen bis zur NASA reichen sie. Existierende Programme müssen auf ihre Wirksamkeit geprüft und notfalls gestrichen werden. McCain spricht das Beschaffungswesen an und verspricht, Verschwendung und Kosten einzudämmen. Obama konzidiert, dass Komponenten seiner Idealvorstellungen gestrichen werden müssen, wenn die Finanzkrise zuviel Geld verschlingt.

McCain spricht voller Stolz von seiner Arbeit für den Klimaschutz, auf den er auch nicht verzichten würde, wenn der Bundeshaushalt der USA zusammengestrichen wird. Obama meint, dass die Rezessionsrettungslösung den Haushalt erheblich einschränken wird. Auf lange Sicht ist mit Besserung zu rechnen. McCain wirft Obama vor, die Ausgaben steigern zu wollen und den amerikanischen Familien das Recht nehmen zu wollen, über ihre Gesundheitsversorgung zu entscheiden, indem diese für viel Geld dem Staat übertragen wird.

Für die Bush-Politik will McCain nicht verantwortlich sein, obwohl Obama ihn erinnert, dass McCain acht Haushalte von Bush genehmigte. McCain ruft das Bild des widerborstigen Maverick hervor, neben das er Sarah Palin stellt.

Auch beim Irakkrieg zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Kandidaten. Obama stellt McCain neben Bush, der lediglich eine Stärkung von AlQaida verwirklichte. Amerika muss sein Militär weise einsetzen, nicht als Zeichen von Stärke ohne konkrete, realisierbare Ziele. McCain wirft Obama vor, 900 Tage lang nicht im Irak mit General Petraeus gesprochen zu haben. Obama kontert, dass der Krieg bereits jahrelang lief, als er in den Senat gewählt wurde. McCain behauptet, dass Obama den Unterschied zwischen Strategie und Taktik nicht begreife. Amerika gewinne im Irak, und Obama wolle das nicht sehen.

Obama spricht sich für eine Übergabe des Iraks an das irakische Volk aus, demit der Terror endlich an der Wurzel bekämpft werden kann. Er ist für mehr Truppen, zwei Brigaden, in Afghanistan, die bald dort eingesetzt werden sollten. Amerika hat viermal soviel Truppen im Irak, wo der Terror nicht begann.

McCain war in Wasiristan und weiß, dass Obama nicht öffentlich Angriffe auf pakistanischem Boden ankündigen darf. Vielmehr muss eine Strategie verfolgt werden, die Erfolg verspricht, und die kann man nicht ausplaudern. Obama erinnert McCain an seine Sprüche, Nordkorea und Irak zu bombardieren.

McCain spricht die Entscheidung Ronald Reagans an, im Libanon einzugreifen, und bedauert, dass amerikanische Soldaten ihr Leben verloren, weil Reagan nicht auf ihn hörte. Hingegen ist er stolz auf den Erfolg im Balkan, den er unterstützte. Nun will er sich an ein Versprechen halten, dass er der Mutter eines in Bagdad erschossenen Soldaten gab: Der Krieg im Irak und sein Opfer sollen nicht vergebens gewesen sein. Obama hingegen versprach einer Mutter, dass niemand wie ihr Sohn unnütz sterben soll. Kriegsentscheidungen müssen ernsthaft abgewogen werden.

Der Iran darf keine Nuklearwaffen erhalten, sagt McCain, denn sie würden Israel gefährden. Die USA müssen mit Deutschland, Frankreich und anderen zusammenarbeiten, um den Iran in seine Schranken zu verweisen. Obama erklärt, dass der iranische Einfluss mit dem Irakkrieg stieg und die Kriegspolitik von McCain versagt hat. Statt einer Isolierung des Irans müssen diplomatische Wege beschritten werden. Das bedeutet nicht, dass man Ahmedinedjad bedingungslos zum Tee einlädt. McCain hingegen würde nicht einmal den Präsidenten von Spanien einladen.

Zu Georgien befragt, erklärt Obama, dass die Russen nicht wie eine Diktatur des vergangenen Jahrtausends agieren dürfen. Amerika muss mit den Russen an der Nuklearfrage arbeiten, damit russische Waffen nicht in die Hände von Terroristen fallen. McCain bezichtigt Obama der Naivität und bezeichnet Russland als einen KGB mit Öl. Obama spricht dann von der Notwendigkeit, erneuerbare Energiequellen zu forcieren, um die Abhängigkeit von Öldiktatoren zu vermindern.

Zu direkten Angriffen auf Amerika befragt, beglückwünscht sich McCain und sieht Amerika als sicherer an. Obama weist auf die Gefahr des Terrors hin, der in 60 Staaten seinen festen Sitz bezogen hat. Amerika muss sich um Afghanistan kümmern, aber auch den Respekt wiederherstellen, den Amerika vor dem Irakkrieg in weiten Teilen der Welt genossen hatte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 21.37.00 Uhr, 26. Sept 2008 | Permalink
  Sorge um Pakt und Paket

Während sich Wall Street um einen Pakt zwischen Weißem Haus und Kongress sorgt, der Geld flüssig macht, sorgen sich Studenten an der George Washington University in der Nähe des Weißen Hauses um ihr Leben. Ein verdächtiges Paket löste die Räumung einiger Gebäude und polizeiliche Untersuchungen aus.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 15.03.12 Uhr, 26. Sept 2008 | Permalink
  Blase platzt wieder

Die Wall Street prallt wieder auf Washington. Nur merkt sie es heute zu spät. Naiv glaubt sie eine Erklärung, Washington würde ihr Geld nachwerfen. Und schon sind die Spekulanten am Ball, wollen daran verdienen und treiben den Dow Jones hoch.

Nur weil sie Politikern Wahlen finanzieren, bedeutet das noch längst nicht, dass sie Washington verstehen. Wenn einige Politiker eine Erklärung über ein erzieltes Ergebnis abgeben, bedeutet das längst nicht, dass Washington entschieden hat. In Washington will jeder mitmischen, der eine Ansicht oder ein paar erregte Wähler hat. Erst recht bei einem Rettungsplan, der 700 Milliarden Dollar kosten soll.

Wenn der Präsident und ein paar bedeutende Hanseln etwas ankündigen, melden sich alle zu Wort, die ein Wörtchen mitzureden haben - heute zufällig nach dem Börsenschluss -, und bringen die Blase zum Platzen.

Deshalb sprach Bush gestern abend in weiser Voraussicht von financial Panic.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 22.07.51 Uhr, 25. Sept 2008 | Permalink
  Panik im Finanzwesen

Der Präsident stellt financial panic in Aussicht. Der Kongress soll seinen Gesetzesentwurf annehmen. Ausländer haben Amerika finanziert und reicht gemacht. Jetzt muss Amerika sie beruhigen. $700 Milliarden Dollar soll der Steuerzahler für diesen Plan vorstrecken. Seine Rede kann man sich im Internet anschauen.

Korrekturen in Gesetzen zur Finanzaufsicht sollen folgen, nachdem der Steuerzahler über den Tisch geschoben hat. Dass alles klappt, dafür verbürgt sich Bushs ernstes Lächeln.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 20.15.38 Uhr, 24. Sept 2008 | Permalink
  Bush wendet sich an die Nation

Im Kongress kommt das Volk zu Worte: Es soll das Haus aufräumen, nachdem es zur Party nicht eingeladen war. Nicht auf unsere Kosten, erfährt Finanzminister Paulson.

Während unbekannte Hubschrauber über Washington kreisen, macht die Nachricht die Runde, dass Senator McCain die Wahldebatte am Freitag mit Senator Obama absagen will. Er, der nicht einmal sein Wahlbudget managen konnte und vor der Pleite stand, will sich der vordringlicheren Frage der Rettung der Wirtschaft widmen.

Zu allem Überfluss will Präsident Bush heute abend das Programm durcheinander bringen. Irgend ein wichtiges Thema ist ihm aufgefallen. Man hat sich ja daran gewöhnt, dass er sich der Presse nicht stellt. Er will die Kamera anlächeln.

Man erinnert sich fast mit Bewunderung an Ronald Reagan, der sich häufig und aufgeschlossen der Presse und dem Volke stellte. Selbst wenn man die Politik des greisen Schauspielers ablehnte, war er unterhaltsam und schien zudem informierter als Bush.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.54.24 Uhr, 24. Sept 2008 | Permalink
  Naives New York

Gier und Dummheit hat Wall Street um Kopf und Kragen gebracht und zieht den Bürger in ihren Strudel. Nun erwartet Wall Street Rettungsanker aus Washington. Stante pede.

Dort darf der Bürger mitreden, und einige Abgeordnete vertreten seine Interessen. Dazu gehört, dass der Kongress keinen Blankoscheck auf die Wall Street ausstellt. Sie kann das nicht verstehen.

Bei einer Billion sollten alle erst einmal tief durchatmen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 15.44.00 Uhr, 23. Sept 2008 | Permalink
  Namenswahl

In Washington herrscht Namensvielfalt. Vornamen wie vonDue oder DeCkel würden kaum auffallen. Doch welche Mutter nennt ihre Kinder Track, Trig, Bristol, Willow und Piper? Was Sarah Palin für andere ausdenken würde, kann man im Internet prüfen. Der Verfasser dankt für Klex.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 00.01.00 Uhr, 22. Sept 2008 | Permalink
  Selbsthilfe

An der Golfküste helfen sich Nachbarn aus der Krise. Leute, deren Haus wegschwamm, räumen bei denen auf, die noch Wände und Dächer haben. Selbsthilfe, Nachbarschaftshilfe wird als typisch amerikanisch bezeichnet.

In Washington herrscht Entsetzen über die Selbsthilfe gegenüber einem 19-Jährigen. Er war im Gefägnis in Prince George's County, Maryland , weil er einen Polizisten überfahren haben soll. Zwei Tag später hieß es, er habe Selbstmord begangen. Gestern erfuhr Washington, dass es Mord war. Vermutet wird eine Vergeltungsmaßnahme staatlicher Organe.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.01.00 Uhr, 19. Sept 2008 | Permalink
  Was die Demokraten nicht schaffen

Die Geburtstagsparty für $300.000 liefert ein Beispiel, das Obama helfen könnte. McCain wirft ihm vor, neue Steuern erheben zu wollen. Das hört der kleine Mann nicht gern.

Die Party in Washington spricht ihn schon eher an: Der Exzess ist offensichtlich. Eigentlich bräuchte Obama nur zu sagen, dass er eine Sonderumlage nur von den 1000 Points of Light beabsichtigt, die es sich leisten können, einmal auf eine $300.000-Geburtstagsfeier zu verzichten.

Leichtverständliche Sprüche fallen ihm jedoch nicht ein. Wenn das so weitergeht, wird der nächste Präsident ein Held, begleitet von einer Jägerin, die einem Elch das Fell abziehen kann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 00.01.00 Uhr, 19. Sept 2008 | Permalink
  Irgendwas los im Weißen Haus?

So viele Absperrungen heute morgen morgen. Selbst Busse werden in die falsche Richtung gewiesen, damit der Vizepräsident durch die Stadt kommt. Immer wieder Sirenen, dann schwarze Limousinen und zahlreiche Kradpolizisten. Was gibt es denn so Wichtiges an der Pennsylvania Avenue?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 08.39.22 Uhr, 18. Sept 2008 | Permalink
  Sprachlos

Was hier lange angekündigt wurde, bewahrheitet sich in New York City und an Börsen. Washington spricht weder von Rezession noch Depression, doch wird 1929 immer öfter erwähnt.

Wie die Weltwirtschaftskrise von damals wirken sich die arroganten Spekulationen der Finanzwirtschaft noch nicht aus. In Washington wird an Finanzdienstleistungen nicht viel verdient. Die Hauptstadt hält sich daher mit Kommentaren zurück.

Die zehn Jahre alte Freigabe der Finanzdienstleistungsbereiche durch Washington wird auch nicht erwähnt, obwohl sie erst den Grundstein für die Verquickung bis dahin strikt getrennter und weniger anfälliger Finanzmärkte gelegt hat.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.45.24 Uhr, 17. Sept 2008 | Permalink
  Keine Fluthilfe?

In Washington hört man nichts von internationalen Bestrebungen für eine Fluthilfe. Vielleicht gibt es sie nicht. Vielleicht erscheint sie unverdient. Wie in der dritten Welt haben Texaner ihre Villen an den Strand gesetzt, und jetzt haben sie nur noch ein paar St¨ckchen im Sand.

Die Überlebenden am Strand hungern. Der Schaden ist unermesslich. Die finanzielle Belastung für die USA ist erheblich. Vielleicht sollte sich die US-Regierung den Ausfall vom Internationalen Währungsfonds finanzieren lassen. Dazu neigt sie noch nicht, denn der International Monetary Fund in Washington knüpft an Darlehen Bedingungen, auf die sich wohl keine US-Regierung einlässt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.20.00 Uhr, 15. Sept 2008 | Permalink
  Schlangen wie bei den Propheten

Giftschlangen tauchen wieder im Raum Washington auf. Die Copperhead-Schlange erinnert an die Lesung aus der Prophetenzeit. Wie damals der Moses holt Führer McCain eine kupferne Schlange herbei, die im Sündenpfuhl aufräumen soll. Wie damals wird sie angebetet.

Sarah Palin wird auch heftig gegen Angriffe verteidigt, die niemand vorgetragen hat. Damit kann die giftspritzende republikanische Werbemaschinerie die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von der Misere im Lande, die McCain nicht zu sehen beteuert, ablenken.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.01.25 Uhr, 14. Sept 2008 | Permalink
  Kein Hurrikan

Ein hurrikanfreies Wochenende beschert der gestern noch unerklärlich bewölkte Himmel dem Raum Washington. Schon in der Nacht wurde es warm und klar. Der Hurrikan Ike bewegte sich noch auf Texas zu. Am Montag kann er die Hauptstadt erreichen.

Zwei Baustellen in Arlington, Virginia sehen ihm mit Besorgnis entgegen. Sie streiten sich um das Recht, sich bald als höchste Gebäude der Region zu bezeichnen. Eins hat 35 Stockwerte, davon fünf untererdige. Das andere hat 34 Stockwerke, davon liegen drei unterirdisch.

Beide Gebäude werden etwa drei Mal so hoch sein wie die in der Hauptstadt zulässigen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.05.54 Uhr, 13. Sept 2008 | Permalink
  Speicherchip verschluckt Wahlergebnis

Bei den Wahlen in der Hauptstadt hat am Dienstag ein Speicherchip die Ergebnisse beeinflusst. Der Verlust durch Chip Chop soll den Wahlausgang jedoch nicht verfälscht haben. Eine langjährige Republikanern verlor ihre Chance, im November in den Stadtrat wiedergewählt zu werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 15.32.51 Uhr, 11. Sept 2008 | Permalink
  Gedenkensperrung

Der Verkehr nach Washington wird am 9. September wohl eine Katastrophe, weil ein Viertel der Zufahrtswege gesperrt werden. Die Einweihungsfeierlichkeiten am Pentagon bringen überdurchschnittlich bedeutende Personen und auch Respekt verdienende Opfer nach Arlington. Der Durchschnittsbürger auf dem Weg zur Arbeit wird wohl das Verkehrsaufkommen in Washington und Maryland ansteigen lassen. Am besten geht es allen, die sich wie Cheney im Jahre 2001 einfach in einem gemütlichen Bunker verschanzen und die Arbeit anderen überlassen können.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 00.01.00 Uhr, 11. Sept 2008 | Permalink
  Sex, Kokain, Öl

Durch Washington und Denver gehen Aufschreie der Entrüstung. Beamten sollen sich mit Sex und Kokain im Ölgeschäft haben bestechen lassen. Werden die Benzinpreise deshalb weiter fallen? Oder fallen sie nur wegen des sich erholenden Dollars? So ein Skandal passt nicht zum Vorabend des 9/11-Gedenktages.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.34.56 Uhr, 10. Sept 2008 | Permalink
  Schulbus, Müllwagen, Verkehr normal

Der Verkehr ist heute zum ersten Mal nach den Ferien wieder so richtig normal für Washingtoner Verhältnisse. Strecken, die im Sommer 15 Minuten dauerten, brauchten heute wieder eine Stunde oder länger.

Offene Wahlbüros für Kommunalwahlen, Müllwagen und die Schulbusse, um die der Verkehr in allen Richtungen halten muss, bis die nicht immer flotten Schüler eingestiegen sind - so ist man es gewohnt.

Wenn noch die eine oder andere Spur wegen eines leeren Tanks oder platten Reifens gesperrt ist, haben wir typische Washingtoner Verkehrsverhältnisse. In der U-Bahn sah ging es nicht besser.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 08.31.52 Uhr, 9. Sept 2008 | Permalink
  Sonnenuntergang als Hanna-Ende

Mit einem malerischen Sonnenuntergang bedankt sich der Himmel für die Geduld, die der Raum Washington dem Hurrikänchen Hanna entgegenbrachte. Noch sind zahllose Ampeln dunkel, Stromversorgerzüge richten Masten und Leistungen wieder her, und Haushalte haben die Kerzen herausgeholt, doch die Hauptstadt hat Hanna insgesamt wohlbehalten überlebt. Hanna war kein Isabel.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 19.19.30 Uhr, 6. Sept 2008 | Permalink
  Hanna fast vorbei?

Die Bäume schwingen nicht mehr wie vor einer Stunde, und der Strom ist zurückgekehrt. Noch regnet es heftig, und das wir wohl bis Mitternacht anhalten. Hat Hurrikan Hanna uns verschonen wollen?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 14.38.08 Uhr, 6. Sept 2008 | Permalink
  Hurrikan Hanna fast hier

Um 14 Uhr merkt man, dass Hurrikan Hanna jetzt die Hauptstadt erreichen sollte. Der Regen ist heftig. Nur die Stürme fehlen noch. Sie sollen 60 bis 70 kmh erreichen. Zahlreiche Straßen sind wegen Überflutungen und querliegenden Bäumen geschlossen. Mehr als 10.000 Haushalte sind ohne Strom. In der nächsten Stunde wird sich zeigen, was Hanna für die Region Washington geplant hat.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.10.01 Uhr, 6. Sept 2008 | Permalink
  Fluten, kein Strom

In der Nähe Washingtons werden bereits die ersten Überflutungen gemeldet. Der große Strom, der Potomac, wird in Alexandria wieder über die Ufer treten.

Der andere Strom ist stellenweise bereits ausgefallen. Um 6000 Haushalte müssen auf Elektrisches verzichten. Dabei ist Hanna noch nicht hier, und regnet nur heftig, ohne viel Wind.

Die Zahl der in amtlichen Warnungen genannten Orte steigt ständig. Flash Flood Warnings werden über Radio und Fernsehen verkündet. In den letzten fünf Minuten ist die Zahl der Haushalte ohne Strom um 4000 gestiegen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.32.28 Uhr, 6. Sept 2008 | Permalink
  Stromausfall sperrt Autobahn

Die I-95-Autobahn erlebt im normalen Verkehr Staus von 50 Meilen Länge. Wie schlimm muss es jetzt nördlich von Richmond aussehen! Dort sind wegen des Sturms Hanna alle Spuren gesperrt, nachdem Strommasten umfielen.

Allerorten werden Notversorgungsplätze für Hanna-Geschädigte eingerichtet. Warnungen vor Überflutungen betreffen nicht nur Anwohner der vielen Flüsse und Bäche der Region. Wessen Haus einen halben Meter tiefer als die Straße liegt, sollte sich Gedanken machen. Wegen des Tropensturms, der kein Hurrikan mehr ist, werden Evakuierungen empfohlen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.09.42 Uhr, 6. Sept 2008 | Permalink
  Alles abgesagt

Seit gestern abend schlägt Hanna mit Regen auf die Hauptstadt nieder. Meist kein sonderlich starker Niederschlag, gelegentlich tröpfelnd, genau wie die Bänder eines Wirbelsturms, die auf Bildern so vertraut wirken.

Da der Kern des Wirbels erst gegen 14 Uhr in Washington eintrifft, wird es auch frühestens im Laufe der Nacht wieder trocken. Daher sind für die gesamte Region alle Veranstaltungen, die draußen stattfinden, bereits abgesagt.

Wenn der Regen zunimmt, wird auch der Verkehr beeinträchtigt. Daher sind für den Nachmittag auch viele Veranstaltungen in Schulen, Kirchen, Theatern und Stadien abgesagt worden.

Die wichtigste Frage für die meisten lautet, ob die Bäume auf den Sturm eingerichtet sind. Sind Sie zu trocken, zu nass, zu belaubt? Werden viele oder wenige umfallen und das Stromnetz kappen? Wie lange werden wir ohne Strom sein, und wie viele wird der Stromausfall treffen?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 08.23.25 Uhr, 6. Sept 2008 | Permalink
  Hurrikan Hanna in Washington

Eltern mit Kindern in Rugby-Teams brauchen sich morgen wohl nicht zu sorgen: Alle möglichen Spiele werden ausfallen. Hanna ist im Anzug, auch auf Washington.

Wer es den Wolken nicht glaubt, kann sich den Verkehr anschauen. Überall gibt es trotz mäßigen Verkehrs mehr Unfälle als sonst.

Warum ist der Verkehr so leicht? Die Lobbyisten, denen McCain gestern nacht abschwor und gar den Garaus ankündigte, sind noch nicht von der Partei-Party der Republikaner zurückgekehrt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 17.42.12 Uhr, 5. Sept 2008 | Permalink
  Washington vermaledeit

Die Schauspielerin, die gar keine ist, sondern eine Mutter, die über ihre Kinder spricht, und Vizepräsidentin sein möchte, drischt auf Washington ein, während die Kollegen aus der republikanischen Partei auf alle eindreschen, die Fragen zu ihren Kindern haben. Sarah Palin unterstellt den Demokraten viel Dummes, doch als sie Stellung gegen Lobbyisten der Ölgesellschaften bezieht, verzieht mancher Großbehuteter bei der Partei-Party das Gesicht. Palins Rede lässt sie gut aussehen. Wenn sie die Wahl verliert, kann sie sich bei Saturday Night Live vorstellen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 21.56.28 Uhr, 3. Sept 2008 | Permalink
  Nichts, verdreht

Während das Obama-Fest in Denver vor dem Sturm nichtssagende Sprüche produzierte, sodass der Wähler immer noch nicht weiß, was Obama vorhat, wird nach dem Sturm das Nichts auf die bekannte und bewährte böartige Art der Republikaner mit Unterstellungen verdreht. Worauf die Unterstellungen aufbauen, ist völlig unklar, weil Obama ja nichts von Substanz gesagt hat.

Wie alle vier Jahre wird auch heute wieder angekündigt, dass die Demokraten die Bürokratie ausbauen und den Bürgern Schecks senden wollen. Dabei waren es Reagan und Bush, die das Department of Veteran Affairs und das Department of Homeland Security der Ministerialbürokratie hinzufügten. Und Bush, kein Demokrat, ist der Erfinder des gegenleistungsfreien Scheckversands.

In Washington sind nach dem Ende des Sommers nun wieder alle, die auch vorher hier waren, von Schülern bis zu Bürokraten. Nur die politische Klasse fehlt. Sie feiert noch am Mississippi, recht feudal, wie man hört, aber nicht sehen darf. Selbst Geächtete wie der unter Strafanklage stehende ehemalige Führer der Republikaner im Kongress, Tom Delay, lassen sich feiern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 00.01.00 Uhr, 3. Sept 2008 | Permalink
  Party mit Öl

Die Republiker feiern ihre Wahlparty. Trotz des Hurrikans steigt der Öpreis nicht.

Sonst steigt er, wenn von Wind nur geflüstert wird.

Aus Geflüster wird eine Bestätigung: Falls Tina Fay-Imitatorin Palin an die Massachusetts Avenue ziehen sollte, kann eine Enkelin folgen. Unter Umständen, die ihre Partei normalerweise verdammt. Die Parolen zur Partyzeit lauten anders.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 01.02.00 Uhr, 2. Sept 2008 | Permalink
  Sturm rettet John

Besiegelt Gustav den Wahlsieg von John McCain und Tina Fay Sarah Palin über Barak Obama und Joe Biden? Am Tag der Arbeit wird heftig spekuliert, während die letzten Evakuierten aus der Hurrikan-Zone in Washington eintreffen.

Der Sturm begünstigt McCain. Er kann sich vor dem Treffen mit Bush und Cheney drücken. Barak Obama freute sich auf den gemeinsamen Auftritt der drei, die er gern zueinander in Verbindung setzt.

Doch der Sturm liefert den Vorwand, die Teilnahme am republikanischen Wahlkongress abzusagen und statt dessen alle paar Minuten im Fernsehen über seine Pläne für Rettungsmaßnahmen zu sprechen und präsidentiell zu wirken.

McCains Auswahl seiner Partnerin, der Gouverneurin und Altbürgermeisterin aus Alaska, und der Hurrikan Gustav nehmen Obama den Wind aus den Segeln. Washington blickt gespannt auf die Twin Cities, wo die Wahlkonferenz stattfindet, und New Orleans. Am heutigen Feiertag steht die Hauptstadt am Rande. Geschichte wird ausnahmsweise weit weg von Washington gemacht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.26.55 Uhr, 1. Sept 2008 | Permalink
  Flut- und Brückenkrise

Gustav erreicht gerade die Küste, und die Fluten schwappen über die Deiche am Kanal in New Orleans. Gustav besitzt nur noch die Hurrikanstärke zwei. Der Windschaden dürfte sich damit in Grenzen halten.

Mit einem enormen Ansturm rechnet man in dieser wind- und wolkenlosen Gegend an der Brücke über die Bucht von Chesapeake. Wegen dringender Wartungsarbeiten ist eine Seite geschlossen. An diesem Wochenende endet offiziell der Sommer, und am Tag der Arbeit gibt es das höchste Verkehrsaufkommen von der langen Atlantikstränden in die Hauptstadt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 10.11.31 Uhr, 1. Sept 2008 | Permalink
  Touristen in Washington

Am langen Labor Day-Wochenende gehört die Hauptstadt den Touristen. Der Tag der Arbeit am Montag bringt Washington zum Stillstand. Selbst wo sonst am Wochenende gearbeitet wird, bei den Lobbyisten und Anwälten, sind die Büro drei Tage lang geschlossen.

Das lange Wochenende beginnt mit schönem Wetter. Der letzte Hurrikan ist weitergezogen, und Gustav hat noch nicht einmal den Süden erreicht. Auch die Touristikzahlen strahlen. Die Zahl der Besucher aus dem In- und Ausland steigt unaufhörlich, auch in wirtschaftlich schlimmen Zeiten, berichtet das Washington Business Journal.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 20.17.33 Uhr, 30. Aug 2008 | Permalink
  Stromausfall bei Regen

So, der Strom ist weg. Telefon, Internet, EMail, Web und virtuelle Welten auch. Man kann sich nach draußen stellen und den Regen genießen. Der Himmel ist endlich einmal bewölkt, und die Temperaturen schaffen es kaum über 70 Grad.

Dass ein wenig Regen einigen Bezirken mit hoher Webserverdichte den Strom nimmt, erscheint ungewöhnlich. Dass auch gleich Telefon- und Faserleitungen betroffen sind, ist schon fast merkwürdig. Für Stromausfälle betreiben die Anbieter mit Serveranlagen Notstromanlagen.

Die Stadtteile, die Strom besaßen und von ihren Servern abgekapselt lebten, konnten nach einigen Stunden aufatmen. Alles ist wieder bestens. Nur wer keinen Regen mag und sich nicht über einen kühlen Tag im Sommer freuen kann, geht leer aus.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 12.00.13 Uhr, 28. Aug 2008 | Permalink
  Lernen und Wissen

In Washington hat die Kultusministerin scharf durchgegegriffen. Sie hat sich über alte Strukturen hinweg gesetzt, Personal entlassen und es zu neuen Bewerbungen verpflichtet, Schulen geschlossen und Mittel in weniger, aber bessere Schulgebäude investiert. Sie wird daher von vielen Seiten angegriffen.

Neue Besen kehren in Washington nicht immer gut. Doch sie hat zumindest fest gefegt. Ob es gut ist, wird sich bald zeigen. Die Schulen haben den ersten Tag im neuen Jahr hinter sich.

Wenn man in Washington merkt, dass viele nicht einmal Namen wie McNamara kennen, geschweige denn Superminister aus dem Ausland wie Karl Schiller oder gar einflussreiche Landesväter wie Konrad Adenauer, kann man Frau Rhee nur viel Erfolg wünschen. Vermutlich gibt sie sich nicht schon zufrieden, wenn die Mehrheit der Schüler in der Hauptstadt das große Einmaleins beherrscht - was immerhin auch Fortschritt bedeuten würde.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 00.01.00 Uhr, 27. Aug 2008 | Permalink
  Verkehrsregel Nr. 1

Die wichtigste Verkehrsregel der Vereinigten Staaten ist ausnahmsweise landesweit gleich. Die meisten Regeln, beispielsweise das Halten an einer Kreuzung mit vier Stoppschildern, sind unterschiedlich. In Washington wird viel ignoriert, da der Schilderwald dichter ist als sich Europa vorstellen kann.

Nr. 1 ist dagegen in Europa eher unbekannt: An einen haltenden Schulbus darf man nicht heranfahren, und überholen darf man ihn erst recht nicht. Auch in der Gegenspur darf man nicht an ihm vorbeifahren. Jetzt gehen die Sommerferien zu Ende, das neue Schuljahr beginnt, und die Polizei setzt landesweit verschärfte Kontrollen ein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 00.01.00 Uhr, 26. Aug 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

Beschreibung folgt
Wo befindet sich dieser Ausblick auf das Kapitol?

Wozu gehört das Kreuz im Vordergrund?

Antworten bald in den Anmerkungen.

WasWoWashington Nr. 28
Copyright 2008 WasWoWashington


  Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 14.54.12 Uhr, 25. Aug 2008 | Permalink
  Diakon in Washington

Eine ungewöhnliche Bereicherung erfuhr die Washingtoner katholische Gemeinde Deutschsprachiger heute, als ihr von Erzbischof Wuehrl ein Diakon zugeführt wurde. Diakon Nickel wartet mit Erfahrungen aus den USA, Südafrika, Japan und Deutschland auf und wurde am 28. Juni 2008 nach fünfjähriger Ausbildung geweiht und heute feierlich in der Gemeinde eingeführt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 19.15.26 Uhr, 24. Aug 2008 | Permalink
  Zikaden ignoriert

Grillen zirpen, Zikaden kreischen - besonders laut im August. Ihr gewaltiges Nachtkonzert wurde heute vom SMS-Geklingel unterbrochen, als Senator Obama seinen Wahlgefährten Joe Biden vorstellte.

Als Senator mit 30 Jahren Erfahrung hat er sich einen Namen gemacht, der mit einer großen Schnauze in Verbindung gebracht wird. Trotz seiner Erfahrung in Washington entgleist dem Juraprofessor im Nebenberuf, der die Kunst der Goldwaage beherrschten sollte, manche als Kompliment gedachte Bemerkung. Bei den Vorwahlen drückte er seinen Respekt vor Obama so aus, dass andere Schwarze das Lob als Spott empfanden.

Republikaner hängen ihm wegen seiner Senatserfahrung bereits den Mantel Cheney um. Ein bedeutender Unterschied zu Cheney ist, dass Biden ohne Tarnkappe arbeitet und seine Ziele und Auffassungen jedem, der sie hören will, kund tut.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 07.02.00 Uhr, 23. Aug 2008 | Permalink
  August kein Anlass zur Beanstandung

Der August ist heiß und schwül, weiß man in Washington. Dieses Jahr gilt das nicht. Nicht um 100 Grad, sondern um 70 Grad bewegen sich die Temperaturen in der Nacht, und selbst am Tag erreichen sie nicht gewohnten Grade. Da bleiben auch die gewohnten Nachmittagsgewitter aus. Die Hauptstadtregion könnte sogar etwas Regen gebrauchen. Der ist für die kommende Woche angekündigt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.14.24 Uhr, 22. Aug 2008 | Permalink
  Bier und Nüsse

Erinnert der Georgien-Krieg nicht an die Nuss-Insel Grenada? Mit umgekehrten Vorzeichen? Keine Commies vor der amerikanischen Haustür. So wollten es Reagan und der erste Bush. Also marschierten sie ein. Heute ist Nutmeg Island ein Zwergstaat vor der Haustür der Russen. Der wesentliche Unterschied besteht vielleicht im Umstand, dass der Kalte Krieg vorüber ist.

Eigentlich hätte man vom Weißen Haus die Nachkriegslinie erwartet, dass es sich nämlich auf die Seite einer unterdrückten Minderheit stellt, die partout nicht zu Georgien gehören will.

Gerade da Putin ein Freund von Bush ist, dem er tief ins Auge geschaut hat, wie er uns versicherte, sollte man damit rechnen. Aber manchmal verrechnet man sich in Washington. Solange man nicht Bushs besondere Liebe zu Putin und Russland entwickelt hat, ist das wohl auch nicht das Schlimmste.

Tief ins Glas und tief in die Augen schauen sich auch die Studenten. Und das selbst vor dem 21. Geburtstag! Skandal. Die Unirektoren merken, dass sie genauso wenig 100, 1000 oder 10000 Studenten vom Trinken abhalten können wie Eltern zehn.

Das Verbotene wirkt halt besonders anziehend - bei erzmoralischen Politikern wie bei Studenten. 100 Rektoren schwenken nun vorsichtig gegen die MADD-Position. MADD, Mothers Against Drunk Driving, kämpft seit Jahrzehnten enorm erfolgreich gegen ein Mindestalter von unter 21 Jahren, zu dem Amerikaner sich dem Alkohol nähern dürfen.

Gegen Politiker konnten die MADD-Mütter gewinnen - irgendwo wird sich ja ein kompromittierendes Foto eines angetrunkenen oder gar besoffenen Politikers auftreiben lassen. Kommen Sie auch gegen die Präsidenten von 100 Universitäten an, denen ein Licht aufgegangen ist?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.54.23 Uhr, 19. Aug 2008 | Permalink
  888 - China - Acht Mal Gold

Unweit Washingtons wird Michael Phelps im Stadion gefeiert. Nicht in einer Schwimmhalle, sondern im Football-Stadion der Ravens in Baltimore. Seine Heimatstadt ist begeistert von den acht Goldmedallien, die er seit dem 8.8.2008 gewonnen hat.

Die Nationalhymne, die ihm bei jedem Sieg gespielt wird, stammt auch aus Baltimore. Francis Scott Key schrieb sie dort im Hafen.

Das geschah nicht im Unabhängigkeitskrieg der USA, sondern bei der Invasion Englands im War of 1812. Die Briten brannten Washington ab. Heute sind die Länder dicke Freunde - aber das bedeutet nicht, dass man freundlicherweise auf Goldmedallien verzichten würde.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 23.00.00 Uhr, 16. Aug 2008 | Permalink
  Was war denn nur los?

Street closings at McPherson Square
Morgens hieß es, in der zentralen Haltestelle der U-Bahn sei ein Feuer ausgebrochen. Der U-Bahnverkehr musste umgeleitet werden. Nach einer halben Stunde war der qualmende Bolzen neu verschweißt, und bald war die Bahn wieder brechend voll.

Am Mittag werden dann die Straßen großräumig um den McPherson Square gesperrt, der über's Eck vom Lafayette Square beim Weißen Haus liegt.

Komisch, dass selbst der geschwätzige Radiosender WTOP nicht berichtet. Vor Ort gab es unterschiedliche Erklärungen, die von einem Terroranschlag bis zu verlorenen Chlorflaschen reichten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.08.32 Uhr, 14. Aug 2008 | Permalink
  Kurfürsten des Rechts

Die Nachfolge von Rufus King III löste eine spannende Kampagne aus. Wer über einen Haushalt von $100 Mio. entscheidet, hat in Washington Bedeutung. Der Chief Judge von Washington tritt in den Ruhestand.

Richter sind wie Könige, also ist das Getuschel über die Nachfolge immens. Die Washington Post berichtete in Reserving Judgment on Top Court Job. Am Ende wird die Kampagne der Fans keine Rolle spielen, denn ein kleines Gremium wird die Entscheidung treffen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.05.32 Uhr, 13. Aug 2008 | Permalink
  Angst auf Busen

Die Chesapeake Bay war Washington schon immer einen Ausflug wert. Früher fuhren Eisenbahnen nach Chesapeake Beach mit seinen Belustigungsanlagen. Später wurde der Eastern Shore erschlossen, sodass man die ausgedehnten Sandstrände mit wilden Pferden in Chincoteague, Virginia holländischen oder schwedischen Häusern in Lewes, Delaware oder Jubel und Trubel in Ocean City, Maryland im Wochenendausflug erleben kann.

Vor der Freude steht für viele jedoch die Qual, wenn nicht gar Angst. Der Weg über den Meerbusen setzt die Fahrt über die Chesapeake Bay Bridge voraus. Viele müssen ewig im Stau warten. Andere ergreift der innere Terror bei der Fahrt hoch über dem Wasser.

Als gestern früh ein Laster von der Brücke fiel, konkretisierte sich diese Angst, doch erst recht die Staugefahr. Vor wenigen Minuten wurde die Brücke wieder auf allen Spuren geöffnet. Doch bis der Verkehr wieder normale Maße annimmt, können noch Stunden vergehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.22.50 Uhr, 11. Aug 2008 | Permalink
  Olympia-Gesetz und Bestechung
USOC im Central Business District

Selbst wer täglich am amerikanischen Olympiadeverwaltungssitz verbeifährt und die goldwerten Ringe hinter der Glastür der Sportbürokraten sieht, freut sich ein wenig auf den Beginn des wochenlangen weltweiten Friedens, der mit einer Olympiade einhergeht.

Für den wirtschaftlichen Wert der Ringe hat der Bundesgesetzgeber - wie auch in Deutschland und anderenorts - gesorgt. Pikanterweise ist das amerikanische Gesetz nach einem kürzlich der Vorteilsannahme verdächtigten und bereits angeklagten Senator benannt.

Der Ted Stevens Olympic and Amateur Sports Act, in 36 U. S. C. 220501(a) ehrt den Vertreter Alaskas, der Gold aus Washington in seinem Staat zu Brücken ins Nichts macht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 00.01.00 Uhr, 8. Aug 2008 | Permalink
  Polizei nervös

Viel Polizei heute früh am Washingtoner Zentralbahnhof. Mit Maschinengewehren ausgestattet wirkten die Beamten ungewöhnlich. Was mag wohl der Grund gewesen sein? Bush profiliert sich in Peking, und der Kongress ist im Urlaub.

In Berwyn Heights, Maryland war die Polizei nervös. Ihre Beamten brachen schwerbewaffnet in das Haus ihres Bürgermeisters ein und erschossen seine Hunde. Sie suchten ein Paket Drogen. Das hatten Drogenhändler an seine Anschrift senden lassen, um es abzuholen, bevor der Bürgermeister heimkam. Der Polizei fehlte der erforderliche Durchsuchungsbefehl. Der Vorfall beschäft die gesamte Region.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.21.46 Uhr, 7. Aug 2008 | Permalink
  F***ing sagt man nicht

In Washington merkt der Ausländer schnell, dass bestimmte Worte einfach nicht zum Sprachgebrauch gehören, selbst wenn man sie für amerikanische Standardausdrücke hält. Liegt es daran, dass hier weniger Schauspieler, Kriegshelden oder Hippies leben?

Bestimmt nicht. Ex-GIs finden sich im Kongress, im Weißen Haus, unter Rechtsanwälten und Lobbyisten. Schauspieler und Hippies auch. Man merkt es ihnen nur nicht an. Sprache und Verhalten sind so ganz anders als was viele von Amerika erwarten oder für typisch halten.

Was nicht bedeuten soll, dass F***ing aus dem Munde eines Ausländers überhaupt irgendwo in Amerika wie geplant ankommt. Nur merken das viele erst nach peinlichen Erlebnissen. Manche nie.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 00.30.00 Uhr, 6. Aug 2008 | Permalink
  Steuerquiz

Demnächst geht das antike Fernsehen den Weg allen Irdischens, nämlich unter. Das digitale tritt an seine Stelle. Wer ein guter Hacker ist, freut sich. Mit ein wenig Kode kann man sich vielleicht Berühmtheiten hinzu gesellen.

Amerika muss sich um den Wechsel kümmern. Für die alten Geräte gibt es pro Haushalt zwei Gutscheine. Die bringt man zu Best Buy oder Radio Shack und kauft einen Konverter für 59.99 Dollar. Jeder Gutschein ist 40 Dollar wert.

Was kosten den Kunden die beiden Geräte? Das beliebte Steuerrätsel führt zur richtigen Antwort: 2 mal $59.99 mal anwendbarer Steuersatz = Zwischenergebnis. Davon 2 mal $40 abziehen. Das zahlt man. Nicht 2 mal $19.99 mal Steuersatz.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.28.31 Uhr, 5. Aug 2008 | Permalink
  Raubkatzenquiz

Die Vermutung, ein Berglöwe würde sich über Studenten an der University of Maryland hermachen, trügt. Es ist kein Cougar, Puma oder Panther, und auch kein Berglöwe.

Was dann, fragt man sich beim Washingtoner Raubkatzenquiz? Irgendeine Mischung einer teuren afrikanischen Raubkatze mit einem vermutlich heimischen Verwandten, heißt es heute.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.47.00 Uhr, 5. Aug 2008 | Permalink
  Sonntag: Haus, Aspirin kaufen und Baum umhacken

Nothing for UnGood erklärt, dass man anderenorts den Kopfschmerz am Sonntag mit massig Alkohol, doch nicht mit Aspirin bekämpfen kann, weil Aspirin nur in der geschlossenen Apotheke zu erhalten ist.

In Washington wäre der Schnaps eher eine Glückssache. Der Kranke muss zunächst älter als 21 sein, weil die Damen von MADD glaubten, ein radikales Alkoholverbot für Jüngere würde Amerika in ein sicheres Land verwandeln, und die Gesetzgeber im ganzen Land vor ihnen kuschten. Zudem unterliegt der Verkauf von Alkoholika verwirrenden zeitlichen und örtlichen Beschränkungen.

Seinen Aspirin-Spiegel kann der Amerikaner natürlich zu jeder Tages- und Nachtzeit anheben. Aspirin und zahlreiche andere fantasievoll benannte Produkte zum Besserfühlen gibt es überall. Kein Wunder, dass das Flusswasser, aus dem Trinkwasser wird, voll von Medikamenten steckt.

Ob es Sonntag ist, spielt weder für den Aspirinkauf noch den eines Hauses oder das Umsägen von Bäumen eine Rolle. Selbst die spanischsprachigen Rasenmäher heiligen den Tag nicht, sondern rollen mit Lastern und Monstermähern an, um der Nachbarschaft mit Hubschrauberlautstärke den Frieden zu stehlen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 09.47.00 Uhr, 3. Aug 2008 | Permalink
  Cougar und Luchs

Gelegentlich wird von Bären im Raum Washington berichtet. Nicht von den Pandas im Zoo, sondern denen in freier Wildbahn. Besonders häufig sieht man sie nicht.

Gegenwärtig treten andere Raubtiere in den Vordergrund. Der Luchs soll sich in der Region der Hauptetadt aufhalten, wie auch sonst überall in den USA. Ihn sieht man selten. Das soll an seinem Naturell liegen.

Der Puma, Cougar, Panther oder Berglöwe zählt zu den unbekannten Besuchern des Hauptstadt-Habitats. Doch sahen ihn Studenten der University of Maryland auf ihrem Campus in College Park, Maryland . Nach dem Besucher wird gefahndet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 21.34.48 Uhr, 2. Aug 2008 | Permalink
  Obama, auf nach Germantown

McCain vergällt Obama die deutsche Bewunderung. Den Überschwang der Gefühle in Berlin setzt er in der Wahlwerbung den Gefühlen für Britney Spears und Paris Hilton gleich.

Der bodenständige McCain ging ins deutsch-amerikanische Restaurant und fand mindestens drei, die ihn anhimmelten. Drei, aber sie sind Amerikaner.

Auf, Obama, nach Germantown, Maryland ! Dort, nahe der Hauptstadt, findet er bestimmt mehr Amerikaner, die ihm zuhören wollen. Wenn er das rechtzeitig ankündigt, finden sicherlich auch 20.000 aus der Hauptstadt den Weg zu einer gescheiten Ansprache.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.08.05 Uhr, 31. Juli 2008 | Permalink
  Stellenangebot sinkt

Dem Land geht's nach fast acht Jahren Bush schlecht. Das Defizit ist so hoch wie noch nie. Bush erklärt das mit den Ausschüttungen an das Volk weg. Seine Stimulierungsgelder begründete er damit, dass sie die Wirtschaft und damit die Steuereinnahmen ankurbeln und der Staat nicht zuviel Geld vom Bürger verwalten solle. Dass es Geborgtes war, verriet er den Bürgern nicht.

Wenn nun die Rezession das Land schüttelt, geht es weder dem Kongress noch Bush und Freunden an den Kragen. Washington gilt auch als recession proof. Doch nun wird davon gesprochen, dass auch die Hauptstadt leiden muss, nicht nur ihre Steuerzahler. Die Zahl der Stellenangebote sei in der Region erheblich gesunken.

Bewerbern aus Europa auf Stellen in Washington sei übrigens geraten, ihre Chancen nicht dadurch zu unterminieren, Bewerbungen Fotos oder Angaben über Geburtstag und -ort oder Abstammung und Familie beizufügen. Der angesprochende Arbeitgeber wird damit in die Lage versetzt, sich Gedanken über eine mögliche Diskriminierung machen zu müssen.

Also landen solche Bewerbungen vorsichtshalber in der circular File, nicht nur im District of Columbia. Das gilt gerade, wenn die Wirtschaftslage zu mehr qualifizierten Bewerbungen führt und Ausländer noch geringere Chancen als sonst haben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.53.00 Uhr, 30. Juli 2008 | Permalink
  Obama in der Sonne

Obama im Central Business District
Wer sich heute einen Sonnenbrand holen wollte, brauchte nur auf Senator Obama zu warten. Sein Mittagessen war schon länger vorbei. Die Teilnehmer waren bereits auf dem Heimweg in die Bürogebäude des Central Business District an der Siebzehnten Straße.

Während eine kleine Traube von Bewunderern an der Ecke zur De Sales Street anschwoll, dauerte es geraume Zeit, bis der Senator aus dem Mayflower kam. Der uniformierte und nichtuniformierte Secret Service stand schon lange bereit. Die Menschenmassen wuchsen mit den Lunchheimkehreren bei strahlendem Sonnenschein.

Als Obama erschien, wurden die in Spannung Gehaltenen auf die gegenüberliegenden Bürgersteige verwiesen. Obama ging um die Sicherheitsbeamten herum und winkten allen zu, die ihre Freude laut rufend kund taten.

Wenig später wurde bekannt, dass der dienstälteste republikanische Kollege des Senators, Ted Stevens aus Alaska, bestochen und angeklagt worden sein soll und Los Angeles vom Erdbeben geschüttelt wurde. Der Sonnenbrand ist vergleichsweise harmlos.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.57.23 Uhr, 29. Juli 2008 | Permalink
  Benzin oder Diesel?

Sogenannter bulg. Milchwagen Scion xB
Der vom Feind falsch getaufte bulgarische Milchwagen schafft locker seine 32 Meilen je Gallone. Nicht nur die imperial Gallon, sondern die amerikanische. Damit liegt er sehr gut im Rennen. Nur handelt es sich bei der Gallone um Benzin, nicht Diesel.

Besser im Rennen liegen auch nicht die europäischen Dieselfahrzeuge, die das Wall Street Journal heute als in ihrem Aufschwung in Amerika behindert ansieht. Sie verbrauchen mehr als der Milchwagen, a/k/a Scion xB. Ihr wesentlicher Schwachpunkt liegt jedoch nicht in den Fahrzeugen selbst, sondern im Anstieg der Dieselpreise in den USA. Er verlief rapider als der für Benzin.

Wie kann der amerikanische Verbraucher erkennen, dass selbst bei höherem Dieselpreis der Verbrauch eines Diesel-VWs oder Diesel-Mercedes' vorteilhaft ist? Es wird wohl Zeit für die Nagelprobe: Am Wochenende einen kleinen europäischen Dieselmotor in den Milchwagen einhängen und ausprobieren. Ob so etwas in Washington zu finden ist?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.39.11 Uhr, 28. Juli 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

Doritos im Central Business District
Wo befindet sich der heiße Doritos-Lieferwagen?

Antworten bald in den Anmerkungen.

WasWoWashington Nr. 27
Copyright 2008 WasWoWashington


  Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 00.01.00 Uhr, 26. Juli 2008 | Permalink
  Die Right to Dry-Lobby

Das Recht auf Wäscheleinen steht auf der Kippe. Viele wollen ihre Wäsche auf die Leine spannen, und andere wollen es ihnen verbieten. In zahllosen Wohngegenden ist es verboten, weil Siedlungsverträge es verbieten. Drei Staaten der USA haben nun Right to Dry-Gesetze erlassen, die diese vertraglichen Verbote aushebeln.

Der Streit greift um sich. Auch im Raum Washington. Das Hauptargument: Wäschetrockner sind für 6 Prozent des Stromverbrauches verantwortlich. Zahlreiche Kraftwerke könnten eingespart werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 17.57.12 Uhr, 25. Juli 2008 | Permalink
  Obamania zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule


[Ein Gastbericht aus der anderen Hauptstadt]

Doppeldeckerbus Dupont Circle
Dieser Tage fühlt sich Berlin an wie ein neuer US-Bundesstaat. Erst wird die neue US-Botschaft mit einem großen Volksfest zum 4. Juli eröffnet. Nun kam am 24. Juli 2008 der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama in die deutsche Hauptstadt und versammelte für seine Rede eine Menschenmasse, die man in Washington, DC zum letzten Mal vielleicht zur Zeit des Vietnamkrieges gesehen hat.

Sichtlich staatsmännisch sprach der charismatische Mann aus den USA in seiner Rede sämtliche Felder der internationalen Politik an. Im Irak und Afghanistan wünscht er sich mehr deutsches Engagement. Gemeinsam mit der Welt will Amerika gegen den Klimawandel und die Verbreitung von Atomwaffen kämpfen, dabei wird der Iran angesprochen. Auch der Genozid in Darfur sei beschämend und müsse gemeinsam gestoppt werden. Die Mauer in Berlin sei Vergangenheit. Dagegen sei die Mauer zwischen Arm und Reich, zwischen Schwarz und Weiß, zwischen christlichen, muslimischen und jüdischen Menschen noch sehr real. Aber auch diese müssten eingerissen werden. Immer wieder erklärt er: This is our time. This is our moment.

Das amerikanische Wahlkampffieber aus Washington war spürbar. Sämtliche großen US-Sender waren dort, viele sind gleich mit ihren Top-Reportern über den Teich gekommen, etwa NBCs Brian Williams oder CNNs Christiana Amanpour. Auch auf der Straße lag der gefühlte Anteil von Englisch sprechenden Menschen bei fast 50 Prozent, dazu dieses wunderbare Wetter. Am Ende war es zwar nur ein etwas größerer Wahlkampfauftritt für die US-Bürger daheim, dafür aber ein sehr gelungener. Glück für Obama.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 21.46.47 Uhr, 24. Juli 2008 | Permalink
  Bärack in Böhrlin

Die Deutsche Welle berichtete über Bäräck in Böhrlin. Doch in Washington wird die deutsche Hauptstadt eher Börlinn ausgesprochen und Barack wie eine e-lose Baracke. Aber von der DW auf Kanal 56 ist man viel gewohnt. Was aus der Wall Street allabendlich berichtet wird, beschränkt sich sprachlich und inhaltlich auf kaum verständliches Gefasele. Der Frankfurter Börsenstand wird hingegen so klar und professionell dargestellt, wie amerikanische Zuschauer es erwarten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.20.00 Uhr, 24. Juli 2008 | Permalink
  Uhren auf Berlin umgestellt

Selbst in Washington wird der Obama-Besuch in Berlin wahrgenommen. WTOP berichtet den ganzen Tag davon. Interessant auch, dass viele in der Hauptstadt heute auf ihre Uhr schauten, um den Zeitpunkt nicht zu verpassen, an dem der Senator in Berlin auftritt.

Neben den Worten aus Berlin werden auch die bitteren Anmerkungen von Senator McCain wiederholt angeführt. Er erklärte Deutsch-Amerikanern im östlichsten Mittelwesten seinen Willen, den Deutschen als Präsident auch etwas zu erzählen, wenn sie ihn hören wollten.

Zuviel Anklang in Berlin kann Obama nur schaden, meinen manche. Mal sehen, ob die Deutsche Welle auf Kanal 56 um 19.30 Uhr noch Öl ins Feuer gießt und den Kandidaten zu xenophil aussehen läßt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.39.00 Uhr, 24. Juli 2008 | Permalink
  Mondfisch und Sunfish

Der als Sunfish in den USA bekannte Mondfisch erregte Aufsehen am Strand von Ocean City, einem der Hausstrände Washingtons. Am Montag wurde ein kleines Exemplar mit nur 400 Pfund Gewicht am Strand propellerverletzt aufgefunden. Ausgewachsene Fische dieser Art werden bis zu 2,5 Tonnen schwer. Sie ernähren sich von den auch am Atlantikstrand in den Schwimmbereichen häufig anzutreffenden Quallen, Jellyfish.

Nicht von einem Propeller, sondern einem Sportwagen aufgegabelt wurde heute in Washington ein Sechzigjähriger. Die schicke schwarze Corvette gehört einem berühmten Journalisten, der gelegentlich gebrechlich durch die Innenstadt läuft. Robert Novak bemerkte angeblich nicht, dass der Fußgänger quer über seiner Windschutzscheibe lag. Deshalb erhielt er lediglich einen Strafzettel und wurde nicht wegen Fahrerflucht angezeigt. Andere Verkehrsteilnehmer stellten ihn, nachdem er weiterfuhr.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.06.58 Uhr, 23. Juli 2008 | Permalink
  Ab $100.000 unversichert

In den 80-iger Jahren ergriff der Bankenkollaps auch Savings & Loan-Institute in der Hauptstadt, die später der Sitz der Resolution Trust Corporation wurde, über die der Hypothenbanksektor abgewickelt wurde. Bei Anwälten stieg der Umsatz. Sparer, Investoren und Steuerzahler verloren eine Menge Geld.

Kleinsparer erhielten aus einem Versicherungsfonds die Erstattung ihrer Verluste, und Großsparer konnten sich glücklich schätzen, wenn sie einen Teil zurückerhielten - oft erst nach vielen Monaten oder gar Prozessen.

Seither hat sich viel geändert. Die Zahl der S&L-Institute nahm stark ab. Universalbanken dürfen wieder all das tun, was zur Weltwirtschaftskrise 1929 führte: Banken, versichern, investitionspokern, hypothekern und vielerlei mehr. Nur eins ist gleich geblieben: Der Höchstsatz der versicherten Kundeneinlagen.

Guthaben sind nur bis $100.000 FDIC-versichert. Pensionsspar- und investitionskonten sind ab $250.000 unversichert. Die FDIC-Versicherung gilt pro Person und Bank. Drei Konten, eine Person, eine Bank - nur $100.000 werden im Ernstfall erstattet.

Wer zuviel gespart hat und womöglich noch für eine Pension ein Konto füllt, rennt also von Bank und verteilt sein Geld. Andere verteilen es auf die Kinder - pro Nase ein Konto in einer anderen Bank mit je $100.000 FDIC-Schutz - und verzweifeln an den strikten Regeln für Pensionskonten, die nicht so einfach umgeschichtet werden können. Ganz abgesehen von den negativen Steuerfolgen.

Einige Banken, darunter die United Bank, die sich auf das Hypothekengeschäft nicht eingelassen hat, haben mit FDIC-Segen eine Abkürzung für diese Strecken erfunden:

Statt Kunden zum Abheben und Umverteilen zu animieren, bieten sie eine Konsortiallösung unter dem Namen Cedar an: Die Banken verschieben die Gelder unter sich, sodass pro Kunde jede beteiligte Bank nur $100.000 hält. Revolutionär - für ein Land, in dem Zahlungen meist noch mit Scheck erfolgen und der Giralverkehr unbekannt ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.36.56 Uhr, 22. Juli 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

Beschreibung folgt
Wo befinden sich die vier Säulen der US-Kultur?

Wie heißt das Gebäude im Hintergrund?

Antworten bald in den Anmerkungen.

WasWoWashington Nr. 26
Copyright 2008 WasWoWashington


  Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 00.01.00 Uhr, 22. Juli 2008 | Permalink
  Brandgefahr steigt

Bei der Hitze, die von den Medien mit Rekordzahlen hochgespielt wird, stehen die einen ohne Klimaanlage auf, und die anderen dürfen am Abend nach getaner Arbeit 100 Treppen in der U-Bahn hochsteigen, weil wieder einmal der Strom ausfällt. Da wird manchem heiß unter dem Kragen.

Allmählich nähert sich der Hauptstadtregion eine Feuergefahr, die von Bronzedieben ausgeht und große Teil der USA erfasst hat. Südwestlich von Washington wurden in Prince William County, Virginia bereits vier Hydranten mit gestohlenen Bronzemuttern entdeckt. Ohne diese Muttern im Wert von weniger als $10 kann die Feuerwehr keine Schläuche anschließen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.14.26 Uhr, 21. Juli 2008 | Permalink
  Brain Freeze bei Dunkin Donuts

Der Besucher erfriert sich die Nasenhöhlen. Der Washingtoner Gastgeber stellt die Diagnose: Brain Freeze. Bei 40 Grad schleppt sich der überhitzte Besucher zu Dunkin Donuts und trinkt den Eiskaffee in tiefen Zügen.

Das kann weh tun, doch der Besucher aus Europa lacht sich über den Begriff fast tot. Brain Freeze - dafür gibt's keinen Warnhinweis.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 17.39.20 Uhr, 20. Juli 2008 | Permalink
  Wunderbare Fahrkartenvermehrung durch Betrug

Das U-Bahnsystem der Region Washington erlag seit Januar geschickten Betrügern. Sie fertigten aus einer Fahrkarte vier an, schoben jede in die Fahrkartenautomaten, legten 5 Cents hinzu und erhielten für die gefälschte Karte eine neue - jeweils im Wert der Gefälschten.

Nun nahm die Polizei sechs Verdächtige fest und setzte den Höchstwert für den Umtausch auf sieben Dollar von 40 Dollar herunter, um weiteren Schaden zu vermeiden. Da dasselbe Kartensystem anderenorts eingesetzt wird, wurde der Verband der öffentlichen Verkehrsbetreiber benachrichtigt.

Die Festgenommenen, Marc Daniels, 37, Edvin Ramirez, 23, Maria Escobar, 32, Cosme Ochoa, 35, Jose Garcia Delgado, 24, und Edgar Antonio Lemus-Sanchez, 23, werden sich gegen die Anklage wegen verbrecherischen Diebstahls verteidigen müssen.

Die Bahnverwaltung forderte die Gesetzgeber der Region auf, für solche Straftaten ein besonderes Gesetz zu schaffen - eine typische Überreaktion, wenn das vorhandene Gesetz die Taten bereits erfasst.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.42.56 Uhr, 19. Juli 2008 | Permalink
  Kritiker bespitzelt

Unter dem republikanischen Gouverneur Ehrlich wurden Bürger Marylands von der eigenen Staatspolizei belauscht, als sie gegen die von Ehrlich verteidigte Todesstrafe und den Irakkrieg protestierten. An der Stadtgrenze Washingtons in der atomfreien Zone Takoma Park, Maryland , wo auch Ratten und Rasen von einigen Bürgern geschützt werden, leben viele Gewaltgegner.

Ihre Aktivitäten schienen dem Gouverneur besonders bedenklich. Die Washington Post berichtet über eine Untersuchung der American Civil Liberties Union, die dem neuen Gouverneur O'Malley die noch unbeantwortetete Frage stellte, ob die Spitzelei eingestellt ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.48.26 Uhr, 18. Juli 2008 | Permalink
  Schutz im Haushalt

Einzigartigen Schutz für Haushaltshilfen führt der Kreis Montgomery bei Washington ein. Wenn sie ab 20 Stunden je Woche arbeiten, müssen sie einen schriftlichen Vertrag und Zugang zu Toilette, Küche und Waschraum erhalten, jedoch weder Urlaub noch Krankenversicherung. Das Gesetz in Montgomery County, Maryland gilt nicht für Alten- und Behindertenbegleiter. Vergleichbares gibt es in den USA noch nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 00.01.00 Uhr, 17. Juli 2008 | Permalink
  Bombe am Strand

OC, Ocean City, Maryland hat mit seiner Kommerzialisierung weniger von seinem Charme erhalten als das Ponydorf Chincoteague, Virginia südlicher am Atlantik. Doch immer noch ziehen die riesigen Sandstrände massenhaft Besucher aus Washington an.

Deshalb haben wir bestimmt noch nicht das letzte Wort mit einer Kurznachricht von einem Bombenfund in OC gehört. Kurz vor Mittag fand die Polizei sie in einem Auto bei einem recht normalen Verkehrsstopp. Auf Alkohol und Drogen ist die Polizei in den Strandorten immer vorbereitet und geht hart gegen Sünder vor. Bomben sind eher ein Novum.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.11.00 Uhr, 16. Juli 2008 | Permalink
  Die Strafe folgt auf dem Fuss

Heißen Tagen folgt in einer Stunde ein höllisches Gewitter. Ist das die Strafe für das ausnehmend schöne Sommerwetter? Oder zählt die hohe Luftfeuchtigkeit, die hier einfach zum Sommerwetter gehört, auch zu den Strafen? Als Vorstrafe?

Dann könnte man auch die Mücken einbeziehen, die beim Gewitter verschwinden. Die Zikaden, die die Nächte mit kreischendem Zirpen bereichern, zählen wir als wetterneutralen Faktor.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 15.21.09 Uhr, 13. Juli 2008 | Permalink
  Sicher im Verkehr?

Description to follow
Bürgermeister Fenty schafft sich Feinde, weil er den Verkehr in die Stadt einschränken will. Washington hat gar nicht genug Wohnraum für alle, die in der Hauptstadt arbeiten. Den Berufsverkehr kann man nicht reduzieren, lautet die Antwort auf seinen Vorschlag.

Mittlerweile sagt er, ihm ginge es um die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs sowie den Schutz der Fußgänger. Noch gestern drückte ein Besucher der Hauptstadt sein Verwundern über die mangelnde Rücksicht gegenüber Fußgängern aus.

Bedeuteten denn gelbe Schilder an Zebrastreifen und die Streifen selbst gar nichts? Erhielten Autofahrer keine Punkte, wenn sie einen Streifen überfahren und das haarscharf an Fußgängern vorbei? Wahrscheinlich erhalten sie Punkte, wenn sie Fußgänger plattfahren. Doch sicherer ist der Fußgänger, wenn er sich nicht auf den Schutz der Gesetze oder durch Schilder und Streifen eingeräumte Vorrechte verlässt.

Dasselbe gilt für Radfahrer wie die am Dienstag vom Müllwagen getötete Frau am Dupont Circle. Radwege schaffen, indem einfach ein weiterer weißer Strich auf die Straße gemalt wird, hat Fenty zum Held der Radfahrer gemacht. Doch schaffen sie höchstens ein Sicherheitsgefühl.

Ist man im Bus sicherer? In der Nacht reckten zwei Köpfe aus einem offenen Doppeldeckerbus hervor und wurden von einer Überführung erwischt. Ein Passagier ist schon verstorben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.46.50 Uhr, 12. Juli 2008 | Permalink
  Eine gute Botschaft!

[Ein Gastbeitrag aus einer anderen Hauptstadt]

Am 4. und 5. Juli 2008 wurde in Berlin das neue Botschaftsgebäude am Pariser Platz 2 neben dem Brandenburger Tor feierlich eröffnet. Nachdem am US-Nationalfeiertag zunächst nur die geladenen offiziellen ca. 450 Gäste das architektonisch umstrittene Gebäude bestaunen durften, feierten am nächsten Tag tausende Berliner, Amerikaner und Touristen die Einweihung der neuen alten Botschaft mit einem deutsch-amerikanischen Fest.
US-Botschaft Berlin


Der zuvor allseits stark kritisierte Bau präsentierte sich offen und ohne den befürchteten Anblick einer Hochsicherheitsfestung. Er wird wohl auch allein wegen seiner Lage mitten im Zentrum von Berlin ein Anziehungspunkt für die flanierenden Touristen bleiben.

Entgegen früheren Plänen bleibt sogar der Straßenverkehr entlang der Botschaft zum Tiergarten und Holocaust-Mahnmahl möglich. Dies sieht man bei anderen US-Botschaften und selbst bei den Regierungsgebäuden in der US-Hauptstadt eher selten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 00.01.00 Uhr, 10. Juli 2008 | Permalink
  Keine Sklaven - keine Meinungsfreiheit

Aufregung herrscht im Kreis Prince William in Virginia. Dort wendet sich eine große Werbetafel gegen die herrschenden Klassen in der Kreisverwaltung. Diese hat Gesetze gegen illegale Einwanderer erlassen, die selbst der Polizeichef als zu krass empfindet.

Die Werbetafel vergleicht die Kreisspitze mit Sklavenhaltern des 21. Jahrhunderts. Indianer hätten unter Raub und Plünderung der Europäer - selbst illegale Einwanderer - leiden müssen. Nun wehrten diese sich gegen ihre Nachfolger.

Der Eigentümer muss sich vor dem Kreisgericht verteidigen. Die Verwaltung sieht in der Tafel einen Verstoß gegen Baugesetze. Manche sprechen von einer neuen Apartheid, andere betonen den Wert von Recht und Gesetz, welche dem Inhaber erlaubten, sich vor Gericht verteidigen zu dürfen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.52.53 Uhr, 9. Juli 2008 | Permalink
  Abflug und Ankunft

Kaum hat man sich beim Abflug vom Dulles Airport gefreut, dass der noch neue Tunnel die umständliche Fahrt mit dem antiquierten Shuttle-Dienst zwischen den Terminals überflüssig macht, merkt man bei der Ankunft, dass die gewonnene Viertelstunde bei der Ankunft wieder kassiert wird - mit Wucherzinsen.

Das Warten auf die hochbeinige Mobile Lounge quittiert ein Inder mit Ungeduld, die die einheimische Einweiserin zur grantigen Mahnung animiert, er solle doch gefälligst sein eigenes Land, nicht die USA kritisieren.

So merkt der Beobachter, dass er doch nicht in der dritten Welt gelandet ist, wo die Leute auch bei 35 Grad freundlich strahlen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 14.45.09 Uhr, 8. Juli 2008 | Permalink
  Pläne für den 4. Juli

Am Nationalfeiertag ist der Kern der Hauptstadt gerammelt voll. Besonders die Konzerte und das Feuerwerk auf der National Mall sollte man einmal erlebt haben. Gute Plätze finden sich meist auf der Südostseite des Kapitols im Schatten der Bäume.

Paraden, Feuerwerke und Konzerte werden in kleinerem Stil an allen Orten veranstaltet. Sie haben ihren eigenen Charakter und Reiz. Einen guten Überblick vermittelt neben den Zeitungen Washingtons auch die FunFormation-Webseite des Radiosenders WTOP.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 01.31.00 Uhr, 3. Juli 2008 | Permalink
  Lockerung des Waffenverbots

Die Lockerung des Waffenverbots in Washington ist unvermeidbar, und der Rat der Stadt wird die Öffentlichkeit anhören. Was hält sie von der Umsetzung des gerichtlichen Gebotes, den freien Zugang zu Pistolen zu garantieren, das Gebot zum Entladen von Handfeuerwaffen aufzuheben und den Verschlussmechanismußwang zu revidieren? Wie beurteilt sie die Genehmigungserteilung für Waffenläden? Der Rat hat schon einen Anhörungstermin für den 2. Juli 2008 angesetzt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 01.31.00 Uhr, 2. Juli 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

Description to follow
Wo befinden sich diese Säulen?

Wo befindet sich das Gebäude im Raum Washington?

Antworten bald in den Anmerkungen.

WasWoWashington Nr. 25
Copyright 2008 WasWoWashington


  Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 20.31.00 Uhr, 30. Juni 2008 | Permalink
  14 Meilen, 500 Dollar

Die 14 Meilen auf der Dulles Toll Road kosten $1.25. Wer die Straßengebühr vier Mal nicht zahlt, muss jetzt mit einer Strafe von $500 rechnen. Hinzu kommen Gerichtskosten und Verwaltungsgebühren. Anscheinend finden viele Fahrer einen illegalen Weg um die Gebühr, und der Staat Virginia will nun Geld sehen.

Auf der berüchtigten Wilson Bridge stehen nun Spuren leer. Die neue Brücke über den Potomac sah Express-Spuren vor, die nur nach Zahlung einer Gebühr benutzt werden dürfen. Den beteiligten Staaten fehlt jedoch das Geld zum Errichten der Zahlstellen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 08.49.07 Uhr, 29. Juni 2008 | Permalink
  Zivilisation

Wenn Strom regelmäßig und Wasser gelegentlich ausfällt und sieben auf einen Pistolenstreich fallen, fällt es schwer, an eine Zivilisation im Raume der Hauptstadt zu glauben. Dabei kommt von hier Civilization - genauer gesagt heute die Civilization Revolution als Videospiel von Firaxis aus Maryland. Die neue Version findet auch bei der Washington Post Anklang. Mit dem Leben in der Hauptstadt hat es wenig gemein. Doch kann man - ausreichend Strom vorausgesetzt - damit seinen Schattenseiten entfliehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.21.51 Uhr, 28. Juni 2008 | Permalink
  Nur noch 7 Monate

Bald endet der Spaß an Bush-Speak. Was er gestern sagte, war nicht lustig, sondern nur anders als beabsichtigt, dafür typisch:

I remember meeting a mother of a child who was abducted by the North Koreans right here in the Oval Office. … Today is a positive day; it's a positive step forward.
  Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 21.40.34 Uhr, 27. Juni 2008 | Permalink
  5 Schritte zur Selbsthilfe

Selbsthilfe mit der Waffe ist Washington verschrieben worden. Wäre es nicht nützlicher, Selbsthilfe für den PC zu lehren? Wenn's der Staat nicht tut, dann eben www.hilfe.us:

dir
cd c:/Ziel
move Datei c:\Verzeichnis\Datei
copy Datei1 Datei2
del Datei

Dateiliste zeigen, Platz wechseln, Datei verschieben, Datei kopieren und Datei löschen. Wer das im DOS-Fenster unter Windows oder im Shell-Fenster bei Linux/Unix kann, ist besser dran. Wobei die Striche bei Windows nach hinten zeigen. Bei Linux/Unix zeigen sie nach vorne und die Befehle sind etwas kürzer: ls, cd, mv, cp, rm.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 00.31.00 Uhr, 27. Juni 2008 | Permalink
  Reizvolle U-Bahnhaltestelle

Ausgerechnet in der U-Bahnhaltestelle Dupont Circle verkaufte die Schalterbeamtin Männern Körperkontakt mit einer Untergrundwächterin. Heute wurden Sharon Waters und Pam Goins festgenommen, berichtet WTOP, als sie einem Polizisten ihre Dienste versprachen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.42.14 Uhr, 26. Juni 2008 | Permalink
  Bewaffnet sich nun jeder?

Supreme Court
Nach dem Bewaffungsurteil des Obersten Bundesgerichtshofs vom 26. Juni 2008 fragen sich die Leute auf den Straßen der Hauptstadt, was nun geschehen wird.

Manche meinen, die zahlreichen unregistrierten Waffen würden nun im Rahmen einer Amnestie angemeldet. Andere meinen, die Auswirkungen seien nicht einmal minimal, weil das Verbot der Hauptstadt ja nie Erfolg versprach, weil die Staaten im Umkreis Waffenbesitz gestatten.

Andere sind erschrocken. Genauers wird man erst wissen, wenn man die 150 Seiten des Urteils im Fall Heller gelesen hat. Und dann hängt viel von der Reaktion der Verwaltung Washingtons ab.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 11.49.00 Uhr, 26. Juni 2008 | Permalink
  Fussballfrei

Die zahlreichen Fernsehkanäle in Washington sind fußballfrei. Das Kabelfernsehen und das Goethe-Institut bieten das Europa in Spannung haltende Spiel an. Auch einigen Gaststätten ist Fussball wichtiger als Football, dessen Saison noch nicht begonnen hat, oder andere typisch amerikanische Sportarten.

So stellt sich auch in Washington die Frage: Wer erhält fußballfrei? Deutsche und türkische Delegationen, die Washington dienstlich aufsuchen? Praktikanten, die den Touch Heimat vermissen? Oder die, die sich morgen die freien Stunden verkneifen, in denen sie die Senatoren Clinton und Obama beim Mayflower Hotel beobachten könnten?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.22.35 Uhr, 25. Juni 2008 | Permalink
  Kommt man morgen ins Büro?

Motorraeder vom Secret Service
Das ist kein Parkplatz, sondern die Wacht des uniformierten Geheimdienstes am Mayflower Hotel beim Besuch des vietnamesischen Präsidenten. Die Demonstranten sind bereits weitergezogen. Sie verlangen unter anderem Freiheit für Blogger.

Freiheit für Blogger wird es morgen im Mayflower sicherlich geben. Fragt sich nur, ob sie es zum Hotel zwischen der Connecticut Avenue und der 17th Street schaffen.

Das fragt sich jeder, der in der Nähe des Weißen Hauses arbeitet. Wenn nämlich die Senatoren Clinton und Obama gemeinsam in das Hotel kommen, wird das Sicherheitsaufgebot des Uniformed Secret Service und der Metropolitain Police den heute gezeigten Aufwand erheblich übersteigen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.04.55 Uhr, 25. Juni 2008 | Permalink
  Landnahme in den Vorstädten

Parkland gibt es reichlich. 1000 Quadratmeter für meine Hunde. 500 für die Kinder. Die kann man nehmen, das merkt keiner, denkt mancher Nachbar im Raum Washington.

Wer nicht an einen Park angrenzt, kann sich nicht vorstellen, wie oft das geschieht. Die Washington Post hat einen lesenswerten Bericht über das Problem veröffentlicht.

Besonders verwunderlich ist die Reaktion der Angrenzer, wenn ihre Landnahme auffliegt. Manche meinen, sie schützen die Allgemeinheit, indem sie Rehe fernhalten, die Zecken einschleppen. Andere wollen ihren Tennisplatz, der den Wert des Hausgrundstücks steigert, nicht verlieren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 01.13.00 Uhr, 24. Juni 2008 | Permalink
  Sprachvergnügen

Das Goethe-Institut in Washington kündigt ein Sprachvergnügen mit David Bergmann, dem Verfasser des Werkes Der, die, was? - Ein Amerikaner im Sprachlabyrinth, an. Die Lesung findet am 26. Juni 2008 um 18.30 Uhr statt. Der Titel lässt Deutsch- wie Englischsprachige hoffen: The Awfully Cool German Language.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 12.49.59 Uhr, 23. Juni 2008 | Permalink
  Stadtteilblockade

Die Polizeiblockade des Stadtteils Trinidad ruft unterschiedliche Reaktionen hervor. Die erste amtliche Begründung, Kriminelle würden in den Stadtteil nördlich vom Kapitol eindringen und hätten an einem Wochenende bereits sieben Personen getötet, wurde um weitere Gründe ergänzt. Der Stadtrat erfuhr, dass diese Gründe ihm nur teilweise offengelegt werden können.

Eine andere Ansicht meint, dass die Bevölkerung in bestimmten Stadtteilen Washingtons absichtlich unterdrückt wird, um ein Klassensystem aufrecht zu erhalten. Das Drogenproblem in solchen Stadtteilen diene der herrschenden Klasse und sei ansonsten vergleichbar mit der Pharmabehandlung wohlhabender Stadtteile.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 09.10.00 Uhr, 22. Juni 2008 | Permalink
  Schule geschlossen, Bad geöffnet

Nachdem am Freitag auch die letzte Schule im Raum Washington die Tore für den Sommer schloss, ist auch das letzte Schwimmbad geöffnet. Ihre Saison dauert bis zum Labor Day im September.

Jedes Jahr finden die Pools zuwenige amerikanische Life Guards. Jedes Becken braucht seinen Bademeister. Die Washington Post berichtet, dass diese nun aus der ganzen Welt eingeflogen werden. Euro-Regionen erweisen sich in diesem Jahr als zu teuer.

Daher kommen aus fernen Ländern Lebensretter, die mit dem amerikanischen Essen nicht zurecht kommen und zum ersten Mal mit Kreditkarten konfrontiert werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 21.28.43 Uhr, 21. Juni 2008 | Permalink
  Verkehr in Washington

Wie ist denn der Verkehr in Washington, will der Besuch wissen. Heute schlecht auf dem Clara Barton Parkway, aber es gab kein Gewitter, also liegen keine Bäume quer über den Straßen.

Oder meinten Sie es allgemein? Die Hauptstadt kann stolz auf den zweiten Platz in den USA verweisen. Für die Staus. Das macht Fahrer nervös. Entsprechend fahren sie. Hektisch. Schnell. Mit wenig Rücksicht auf Fußgänger.

Die Touristen tragen ihr Teil zum Tohuwabohu bei. Warum nehmen sie nicht die schöne U-Bahn? Sie ist sicher und sauber. Ein Tipp: Schauen Sie sich Washington aus dem Sightseeing-Bus an! Dann brauchen Sie auch nicht die unterschiedlichen Verkehrsregeln in DC, Virginia und Maryland zu lernen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.52.08 Uhr, 19. Juni 2008 | Permalink
  Küche auf!

Restaurants nördlicher der Kreisautobahn um Washington dürfen seit Tagen nicht kochen. Das Wasser kann verseucht sein und eignet sich nur zum Duschen.

Allerdings wissen das nicht alle Gaststätten. Die Kreisverwaltung schickt ihre Beamten durch die Gegend, um Besitzer zu unterrichten. Hoffentlich können sie auch auf koreanisch und spanisch erklären, dass Speisen nur mit Wasser aus der Flasche zubereitet werden dürfen, sofern das Lokal überhaupt öffnen darf.

Der Wasserrohrbruch außerhalb der Hauptstadt ist nach Tagen noch nicht repariert. Da er in einem Waldstück geschah, muss erst ein Weg für das schwere Gerät gelegt werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.01.00 Uhr, 18. Juni 2008 | Permalink
  Knallerei

Am sich allmählich vom Missbrauch der ihn zu lange ignorierenden Anwohner erholenden Anacostia-Fluss knallten Pistolenschüsse. Drei Personen wurden an der U-Bahn Station Anacostia angeschossen. Zwei Opfer mit Pistolen wurden festgenommen.

Der Stadtteil Anacostia stand einmal für friedliches Zusammenleben von Schwarz und Weiß, und zwar nicht erst durch die in anderen Stadteilen Washingtons sichtbare Gentrifizierung, sondern seit Ewigkeiten. Heute kann sich dort niemand seines Lebens sicher sein. Wer die grüne U-Bahnstrecke nimmt, sollte am besten dort nicht versehentlich aussteigen.

Eine andere Knallerei brint wieder den Verkehr und sogar den Rundfunk und Internetverbindungen durcheinander. Nach einem Tag ohne fallende Bäume schlägt das Unwetter heute wieder zu. Sommergewitter am Nachmittag sind in Washington die Norm, doch in diesem Jahr begannen sie früher und sind heftiger.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.44.58 Uhr, 18. Juni 2008 | Permalink
  Stromlos mit Seuchwasser

Die Sommergewitter richten mehr Schaden als sonst an. In einer halben Stunde fielen Bäume über bedeutende Verkehrswege rund um Washington. Der Verkehr kommt zum Erliegen, doch lohnt sich die Fahrt ins dunkle, stromlose Haus für viele wohl nicht.

Was machen all die, deren Wasser wegen drei Wasserrohrbrüchen im Kreis Montgomery verseucht sein soll? Sie sollen Wasser erst kochen, wenn sie nicht gerade Blumen gießen. Kochen ohne Strom kann nicht jeder.

Kreuzungen überqueren auch nicht, zumal für stromlose Kreuzungen in Virginia, Maryland und dem District of Columbia unterschiedliche Verkehrsregeln gelten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.14.35 Uhr, 16. Juni 2008 | Permalink
  Smarter Bürgermeister

Der Bürgermeister von Washington bewährt sich nun schon über ein Jahr lang. Gestern kann seine Verwaltung versagt haben, als sie auf den gestrigen Stromausfall unvorbereitet war, der 30 Blocks, die UBahn und Ampeln in der Innenstadt erfasste, gab er zu. Die Washington Post berichtet heute, dass er einen Smart als Dienstwagen fährt.

Die Probleme in Washington, zu den sich täglich neue schwere Gewitter- oder Tornadowarnungen samt Unwettern addieren, die auch die größte Eiche Marylands fällten, sind jedoch nichts im Vergleich zu den verwüstenden Überflutungen weit weg im Mittelwesten.

Bei so zahlreichen Vorfällen fällt gar nicht auf, dass Bush weit weg ist. Irgendwie wirkt es auch befreiend, nicht bei jedem schlimmen Ereignis seine dummen Kommentare samt blödem Grinsen sehen zu müssen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 17.53.36 Uhr, 14. Juni 2008 | Permalink
  Freitag, der 13.

Erst fiel der Strom aus. 30 Blocks der Innenstadt waren stromlos. Kein Licht in der Untergrundbahn. Geschlossene Regierungsgebäude. Schlangen vor den Bürogebäuden.

Am Nachmittag ist es sofort vergessen, als die Stadt vom Tode von Tim Russert erfährt. Die Nachrichten bezeichnen Washington als eine Stadt im Schock. Russert hatte sich einen Namen gemacht, weil er Politiker wie kein anderer am Sonntagmorgen oder in Vorwahlrunden auseinandernehmen konnte. Seit 1991 soll er für die Entwicklung der politischen Sonntagsrunden verantwortlich gewesen sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 22.41.41 Uhr, 13. Juni 2008 | Permalink
  Fussball bei Goethe

Beim Dinner mit dem Wirtschaftsminister Gutierrez und vierzehn Botschaftern gestern abend im Willard wurde mehr über Fußball als amerikanische Sportarten gesprochen.

Kein Wunder, dass das Goethe-Institut in Washington eine wichtige Marktnische füllt, wenn es in seinem Kinosaal Europapokalspiele zeigt. Die Nische ist eigentlich schon keine mehr, selbst wenn man nicht behaupten kann, dass Baseball, Eishockey, Football oder Basketball aus der amerikanischen Sportlandschaft verschwinden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 08.01.00 Uhr, 13. Juni 2008 | Permalink
  Filme deutscher Herstellung

Ab dem alten Nationalfeiertag der Bundesrepublik Deutschland werden in Silver Spring beim American Film Institute Filme aus deutscher Herstellung gezeigt. Die Programmliste ab dem 17. Juni 2008 ist auf der Informationsseite der deutschen Botschaft einzusehen. Die Kulturabteilung fördert das Festival Silverdocs.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 21.39.30 Uhr, 12. Juni 2008 | Permalink
  Flagge in der Stadt

Schwarz-rot-gold in der Innenstadt - das muss wohl Fußballfieber sein. Wer würde sonst sein Auto in Washington so schmücken?

Oder gab der Bushbesuch in Berlin den Anlass? Wenn sich Berlin so über ihn freut, sollte Berlin ihn einfach behalten. Bestimmt gibt es dort eine Lach- oder Schießgesellschaft, die ihn in einen Frack stecken könnte.

Washington geht es auch ohne Bush recht gut, selbst wenn nach einem kurzen Gewitter wieder der Strom die halbe Nacht ausgefallen ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.36.17 Uhr, 11. Juni 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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Wo befindet sich diese Kirche im Raum Washington?

Antworten bald in den Anmerkungen.

WasWoWashington Nr. 24
Copyright 2008 WasWoWashington


  Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.01.00 Uhr, 10. Juni 2008 | Permalink
  1984 Privat bei Vornado

Betritt man ein Vornado-Bürogebäude in Washington, wird ein Ausweis mit Lichtbild verlangt. Zeigt man ihn nicht, fällt der Termin. Geknipst wird der Besucher in jedem Fall.

Nach dem 11. September 2001 kommt er sich wie in einem ausufernden privatwirtschaftlichen Überwachungsstaat vor. Dabei hat der Staat mit dieser Überwachung nichts zu tun.

Er kümmert sich auch nicht um die Verzeichnisse und Bildaufzeichnungen, die sich manche Unternehmen so beschaffen. 1984 lässt grüßen - oder war es das Dritte Reich?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 15.43.45 Uhr, 10. Juni 2008 | Permalink
  Gut Sonne

Der Besuch spricht von 40 Grad im Schatten und fragt, ob der Sommer hier immer so ist. Nein, erstmal sind es nur knapp 40 Grad, und zudem ist es noch nicht Sommer.

Selbst Washingtoner sind bei der hohen Luftfeuchtigkeit etwas langsamer als sonst, etwa 20 Sekunden langsamer beim halben Umwandern eines Blocks in der Innenstadt.

Und die Washingtoner Untergrundbahn hat sich bereits geschlagen gegeben. Auf der Orange Line bewegt sich der Metro-Verkehr mit einer Stunde Verspätung, weil der dritte Wagen in einem Sechserzug nahe Rosslyn entgleiste.

Kein Wunder, wenn die allgemeine Annahme stimmen sollte, dass in manchen Südländern auch die Wirtschaft langsamer läuft. Heute würde man es glauben. Wie schaffen sie es dort nur, zu gewohnten Zeiten Hotelgäste zu bewirten? Von ihnen könnte Washington noch lernen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.07.53 Uhr, 9. Juni 2008 | Permalink
  Blanke Scheibe

Benutzt der ABC-Sender in Washington Windows, womöglich Vista? Oder hat sich ein Virus ins Studio eingeschlichen?

Seit 10 Uhr zeigt der Fernseher auf Kanal 7 ein Standbild statt des Sonntagsforums mit George Stephanopoulos, dem einflussreichen ehemaligen Clinton-Berater. Früher hätte man vermutlich ein anderes Band eingeschoben oder Werbung gezeigt.

Neun Minuten - eine Ewigkeit in Werbesekunden - lösen sich in Luft auf, bevor Clinton und Obama als Themen angekündigt werden. Falls der Sender unsere Anfrage beantworten sollte, werden wir hier berichten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 09.19.33 Uhr, 8. Juni 2008 | Permalink
  Kontrollen in Trinidad

Nachdem in Trinidad in Washington, DC sieben Menschen gewaltsam starben, beschloss die Polizei der Hauptstadt, Straßenkontrollen einzuführen. Wer in den Stadtteil einfährt, muss sich ausweisen, gleich ob alt oder jung, schwarz oder weiß. Befragte Bürger begrüßen die Aktion, da die Straftaten von Außenstehenden begangen wurden. Die ACLU hält die Maßnahme für rechtlich bedenklich, weil sie ein diskriminierendes Profiling befürchtet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 00.01.00 Uhr, 8. Juni 2008 | Permalink
  Stern über Pennsylvania Avenue

Die rüstigen Reizrentiers des Stern rafften sich zum Palaver über die eiserne Oma auf und meinten nicht die Senatorin. In Washington erschien Clinton weder als Oma noch als Sternchen, sondern riss als wahre Superfrau der US-Politik Freund und Feind zu Begeisterung hin.

Hillary Clintons uneingeschränkte Unterstützung ihres Senatskollegen Obama, der sich im Hinterland als Washington nicht sonderlich verpflichtet ausgab, sitzt. Das Endorsement wird allgemein als so verbindlich wie erklärt verstanden.

Ob Obama dem Stern über 1600 Pennsylvania Avenue, NW in Washington, DC folgen kann, steht auf einem anderen Blatt. Die deutschsprachige Presse deutet die Zeichen deutlicher als die amerikanische.

Den Rest des Samstags beschäftigt Amerika ein anderes Rennen. Wird der gekittete Huf halten? Kann Brown die Triple Crown erringen?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 14.05.52 Uhr, 7. Juni 2008 | Permalink
  Clinton überlässt Obama die Führung

In ihrer auf landesweiten Fernsehkanälen übertragenen Ansprache ersucht Senatorin Clinton nun ihre Wähler, Senator Obama ins Weiße Haus zu bringen. In ihrer 40-jährigen Erfahrung hat sie nur drei Mal einen Demokraten ins Weiße Haus einziehen sehen, und zwei Mal war es der Gast, den sie mitbrachte. Wiederholt spricht sie die Sorgen der von Bush schwer geschlagenen amerikanischen Bevölkerung an und erklärt ihrer Lösungsansätze. Wiederholt fordert sie alle Demokraten auf: We must help elect Senator Obama our president!   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.08.40 Uhr, 7. Juni 2008 | Permalink
  Clinton im National Building Museum


Noch weiß niemand, was heute im National Building Museum in Washington zustande kommt.

Heftig wird auf allen Kanälen über das Treffen zwischen den Senatoren Obama und Clinton vor zwei Tagen spekuliert. Sind die Vorwahlen der Demokraten wirklich abgeschlossen? Wird einer von beiden Vize der USA? Welche Rolle fällt Bill Clinton zu?

Heute morgen hieß es, Obama hätte sich hinter das Clinton-Wahlprogramm gestellt. Kein Wunder, für irgendein Programm muss er sich ja allmählich entscheiden.

Bisher schmierte er dem Volk nur Honig um dem Bart, seit er seinen Wahlkampfstil änderte. Während er die Frau mit Substanz den Vorwahlkampf führen ließ, zeigte sich der Senator nur von einer sympathischen, doch eher demagogisch geprägten Seite.

Wenn er US-Chef werden sollte, kann man sich nur die Daumen drücken, dass er wie Bill Clinton, der auch von Hoffnung und Veränderung sprach, den Worten Taten folgen lässt.

Jetzt beginnt Clinton mit der Begrüßung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.56.14 Uhr, 7. Juni 2008 | Permalink
  Abschlussfeiern und nächste Schritte

Die Abschlussfeiern der High Schools sind im Raum Washington trotz der Tornado-Schäden nicht ausgefallen, selbst wenn zahlreiche Schulen oder ganze Schulbezirke mitten in den Prüfungen die Tore schlossen. Die Unversitäten und Colleges litten unter dem Unwetter nicht so sehr.

Ihre Absolventen wurden schon vor Wochen in den nicht gerade guten Arbeitsmarkt entlassen. Viele Absolventen bereiten sich ohnehin auf ein weiterführendes Studium vor, da man beispielsweise in den Unijahren nicht gleich Arzt oder Jurist werden kann.

Sie besuchen dann noch einige Jahre die Law School oder Medical School. Manche sammeln auch im Zielberuf Erfahrungen, beispielsweise als Legal Assistant, bevor sie sich dem teuren Studium zuwenden. Dann haben sie eine bessere Vorstellung davon, ob sie den Beruf wirklich mögen und die zeitliche und finanzielle Investition lohnt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.22.17 Uhr, 7. Juni 2008 | Permalink
  Strom Watch

Tun wir einmal so, als ob weit Entfernte sich gar nicht vorstellen können, was die Sturmschäden im Raum Washington bedeuten. Verschiedene Auswirkungen sind hier ja schon ausgiebig vorgestellt.

Ihnen reiht sich gerade eine dramatische Rettung hinzu. Behinderte Schulkinder, die als Special Needs Children bezeichnet wurden, verfingen sich auf dem Heimweg im Schulbus in herabhängenden Stromleitungen. Ausgerechnet diese Leitung führte Strom.

Durch den Einsatz der regionalen Stromgesellschaft PEPCO und der Polizei des Kreises Prince George in Maryland wurden die Kinder unversehrt nach dramatischen Momenten vor wenigen Minuten aus ihrem Faradayschen Käfig gerettet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.23.43 Uhr, 6. Juni 2008 | Permalink
  Excessive Heat Watch

Sturmschaden Washington
Amtlich wurde die Excessive Heat Watch für Sonntag verkündet, und für Samstag gilt ein Heat Advisory. 110 Grad gefühlte Temperatur. Oder eingebildete? Jedenfalls wird heute schon geklagt.

Auch über die Gewitterstürme, die wieder erst die Bäume, dann die Stromleitungen bedrohen. Dabei sind die alten Schäden noch nicht gerichtet, und Strom sollen die letzten Abgeschnittenen erst heute gegen Mitternacht erhalten.

Doch gibt es auch Positives aus Washington zu berichten. Es wird sonnig und warm. Der Benzinpreis von $3,99 hielt vom Morgen bis zum späten Nachmittag. Ocean City, Maryland schickt Spam mit der Mitteilung, dass sich die Fahrt an den Strand trotz hoher Benzinpreise noch lohne. Lewes, Delaware versendet keinen Spam, und die Reise an seine ruhigeren Sandstrände und State Parks ist noch schneller und billiger - nur zwei Stunden von Washington entfernt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.09.01 Uhr, 6. Juni 2008 | Permalink
  Reisen auf Deutsch

Dass der namenlose Tornado-Sturm in den Rekordbüchern verzeichnet wird, ist unsicher. An Unbequemlichkeiten kommt er seinem berühmten Vetter Hurrikan Isabel jedoch gleich. Über 100000 Häuser haben noch keine Stromversorgung. Selbst der Geschäftbezirk am Rockville Pike ist davon betroffen, sodass man heute zum ersten Mal seit Jahrzehnten keine Reisen auf Deutsch bei International Travel Consultants unter 301 294 0222 buchen kann - aber auch nur fast, denn die bekommen das auch mit dem Cellphone hin.

Wo das Wasser aus dem Grund ins Haus gepumpt wird, ist selbst das Daheimbleiben kein Vergnügen. Ohne Strom keine Pumpe, und ohne Pumpe kein Wasser. Und das angesichts der Hitzewelle, die auf dem Weg nach Washington ist. Am Wochenende soll die Stromversorgung wieder weitgehend gesichert sein.

Sagen die Stromversorger der Region. Die Wetterfrösche sagen hingegen neue gefährliche Stürme an. Der Besucher meint, in Deutschland würde man solche Stromausfälle nicht hinnehmen. In Amerika ist vieles anders.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.00.23 Uhr, 5. Juni 2008 | Permalink
  Unwetter mit Toten

Die gestrigen Unwetter haben die Region teilweise lahm gelegt. Noch heute sind viele stromlos. Umfallende Bäume erschlugen Autofahrer. Die getrennten Unwettersysteme schlugen nacheinander auf den Raum Washington ein. Besucher der Stadt wunderten sich, wie schnell sich der Himmel verdunkeln kann, um dann tropische Wassermassen abzuwerfen. Die Kraft der Stürme verbog sogar Glasscheiben an Hochhäusern, was in Washington nicht zu den gewohnten Erfahrungen zählt. Heute soll es nach einem freundlichen Morgen mit Unwettern weitergehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 09.01.00 Uhr, 5. Juni 2008 | Permalink
  Alles billiger

Benzin wird teuer. Nahrungsmittel werden unerschwinglich. Chemikalien steigen im Preis. Bei drastischen Kostensteigerungen fallen Ersparnisse unter den Tisch.

Die Washingtoner Untergrundbahnen und Busse werden voller, weil sie sich nun als preisgünstiger als Autofahrten und Parkplatzmiete erweisen. Auf große Autos gibt es mehr Rabatt. Kleinanzeigen in der Washington Post gibt es nun gratis, wenn sie nur drei Zeilen lang sind. Und Walmart macht es Craigslist nach: Internetanzeigen umsonst. Vielleicht wird auch der Strom billiger.

So kann die von leerem Tank und Magen bedrohte Bevölkerung versuchen, Verzichtbares und Überflüssiges verkaufen und mit dem Gewinn die Grundversorgung sicherzustellen. Wenn das nicht ausreicht, muss Bush den Bürgern wohl wieder einmal mit einer Steuerrückerstattung unter die Arme greifen.

Gelder, die der Staat nicht hat, hat er ja mehrfach recht locker verschenkt. Bei den bisherigen Einsätzen dieses Mittels gab es keinen besonderen Anlass. Jetzt gehen es vielen dreckig. Mal sehen, ob er das überhaupt mitbekommt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 15.37.15 Uhr, 3. Juni 2008 | Permalink
  Was glitzert überm Weißen Haus?

Die Sonne strahlt auf Washington und die Wine haben die Luftfeuchtigkeit vertrieben. Doch was glitzert so silbern zur Mittagsstunde über dem Weißen Haus? Stetig, beständig, langsam aufsteigend? Kein Hubschrauber. Kein UFO. Wird wohl ein Ballon sein. Was im Luftraum des Weißen Hauses fliegt, kann abgeschossen werden. Vielleicht finden wir es bald hier unten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 13.10.23 Uhr, 2. Juni 2008 | Permalink
  Kommunalpolitik bestraft und belohnt

Im Kreis Prince William beschloss die Verwaltung, visumslose Personen zu verfolgen. In panischen Nacht- und Nebelreaktionen verließen Spanischsprachige, auch legale, den klimavergifteten Kreis. Jetzt führt er regional mit leerstehenden Häusern, Werteinbußen, Eigentümern, die ihr Haus an die Bank verloren, und einem verkorksten Haushalt.

Ein paar Kreise weiter konzentrierte sich die Verwaltung auf Arbeitsplatzverluste, erkannte, dass sie Umwälzungen in der Wirtschaft folgten, und schob die Schuld nicht auf die Einwohner. Sie förderte ein wirtschaftspolitisches Umfeld, das schließlich Fabriken wie von Ikea in die Stadt brachte. Nach dem Strukturwandel kann die Washington Post nun Danville, Virginia als Boomregion darstellen.

Im Nachbarstaat Maryland finden sich ähnliche Entwicklungen. Wo alte Industrien durch neue ersetzt werden, folgt der Boom - oft von der Verwaltung des Staates, Kreises oder Orts initiiert. Ein paar Kommunen verschwenden dagegen ihre Energie auf die Frage, ob Englisch als Amtssprache gelten soll, oder auf die bei vielen Mittelamerikanern verbreitete Einstellung, die Anpassung ans Englische und US-Gebräuche abzulehnen.

Wie Miami zeigt, lässt sich die Ablösung der englischen Sprache nicht verhindern. Der Raum Washington wandelt sich auch von einer vielsprachigen Kultur mit einer gemeinsamen Verkehrssprache zu parallelen Kulturen. Solche Trends lassen sich wohl nicht durch politische Eingriffe verändern. Bürger aller Kulturschattierungen für Arbeitgeber durch Weiterbildungsangebote attraktiver zu machen, scheint eine lohnenswertere Aufgabe zu sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 11.12.00 Uhr, 1. Juni 2008 | Permalink
  Sturm ohne Wind

Heiß und schwül liegt das Wetter über Washington. Die Sonne hat sich am Mittag verzogen, und die ersten schweren Regentropfen fallen. Zwei paralle Gewitterbänder zeigt das Radar in der Region. Ob sie sich verbinden und zu kreiseln beginnen? Die schwersten Stürme liegen noch westlich vom Shenandoah-Tal.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.08.38 Uhr, 31. Mai 2008 | Permalink
  Tornado Warning - Tornado Watch

Bis um 17 Uhr gilt für die Hauptstadt und umliegenden Kreise ein Tornado Watch-Alarm. Wenn er nicht zum Tornado Warning reift, sollten Sommerparties am Abend wohl ungefährdet bleiben.

Ansonsten bleibt den Gastgebern nur, die Lichterketten aus dem Garten in den Keller zu bringen. Hagel mit 6 Zentimetern Durchmesser kann allerdings auch bei einem Warning fallen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.11.46 Uhr, 31. Mai 2008 | Permalink
  Posaune, Kulturkampf und andere englische Worte

Einmal im Jahr treffen sich die besten Buchstabierer der USA zur Spelling Bee in Washington. Heute abend geht es mit Posaune, Taleggio und Kulturkampf in die Endrunde. Introuvable und Esclandre bereiten den letzten indischstämmigen Kandidaten keine Schwierigkeiten, und Samir gewinnt mit Guerdon, einem Wort deutschen Ursprungs, das über das Französische im Englischen landete.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 21.09.47 Uhr, 30. Mai 2008 | Permalink
  Kranfallen

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Nachdem Kräne in Florida und New York zusammenbrechen und Opfer fordern, werden in Washington die zahlreichen Kräne in der Silhouette der Hauptstadt auf ihre Sicherheit überprüft.

Erst wenn man das hört, fällt auf, wieviele Gebäude im Stadtkern ersetzt werden.

Verschwinden einige Eckgebäude an der K Street oder Connecticut Avenue, kann der Besucher fast die Orientierung verlieren, wenn er ein Jahr nicht in Washington war.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.13.45 Uhr, 30. Mai 2008 | Permalink
  Ganz schön verzweifelt

Die Energiepreise schockieren Amerika mehr als Europa, selbst wenn das Benzin hier vergleichsweise günstig ist. Die Kunden sind unvorbereitet, die Infrastruktur ist verschwenderisch gestaltet und die Strecken sind länger.

Die Bauern können sich den Sprit für den Ackerbau nicht mehr leisten. Die Düngerhersteller erhöhen Preise für alle chemischen Produkte um 20 Prozent. Viele Kunden können die Lebensmittel nicht mehr bezahlen. In Loudon County, Virginia , eine Autostunde von Washington gelegen, steigt die Zahl der Besucher in Foodbanks um 65 Prozent. Unter den neuen Armen sind Leute, die bis vor kurzem noch an Foodbanks Nahrungsmittel oder Geld für die Hungernden spendeten.

Da wundert es nicht, wenn in einer reichen Wohngegend ein Trucker hält und von Haus zu Haus die Möbel aus seinem Laster anbietet. Sein gewerblicher Kunde kann nicht zahlen. Die Transportkosten zurück nach North Carolina , wo Amerikas Möbel hergestellt werden, würden den Trucker in den Konkurs treiben. Eine Tankfüllung kostet jetzt $1000.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.31.58 Uhr, 28. Mai 2008 | Permalink
  Noch ein Stadion

In Washington werden die Strände am Potomac und Anacostia mit immer mehr Großbauten belegt. Das pompöse Kennedy-Center ersetzte ein Gaswerk und die alte Heurich-Brauerei in Foggy Bottom, und dann verschandelte der Watergate-Komplex den Rest. In Georgetown werden weiterhin Klötze vor die malterische Silhouette gebaut. Am Anacostia steht bereits das Geschenk der Stadt an die gewerblichen Baseball-Spieler. Jetzt erhalten die Fussballspieler einen Zuschuss von $150 Mio., damit sie auch ein Stadion an den zweitgrößten Fluss der Hauptstadt setzen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 11.12.00 Uhr, 28. Mai 2008 | Permalink
  Hot and Muggy

Wenn man aus allen Richtungen ein stöhnendes Hot and Muggy hört, muss der Sommer pünktlich mit dem Memorial Day Weekend angebrochen sein. Wirklich heiß ist es längst nicht, aber die Schwüle verwundert angesichts der dauerhaften und heftigen Unwetter in den vergangenen Wochen nicht. Zum Glück klagt niemand über leere Stauseen und vertrocknende Rasen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 11.29.20 Uhr, 27. Mai 2008 | Permalink
  Berliner Botschaft

Die USA schafften Kohle und Mehl nach Westberlin, und jetzt meckert Berlin über die amerikanische Botschaft, die nach 70 Jahren endlich bezogen wird, berichtet die Washington Post. Die Botschaft der Berliner klingt unfreundlich und undankbar.

Der Architekt vermutet, dass sich die Kritik mehr gegen den gegenwärtigen US-Präsidenten Bush als sein Bauwerk richtet. Hoffentlich werden der deutschen Botschaft in Washington nicht im Gegenzug Steine in den Weg gelegt. Sie ist bereits mit einer Bürgeranhörung wegen umfangreicher Erneuerungsarbeiten an die Öffentlichkeit getreten und ist auch auf den guten Willen ihrer Nachbarn angewiesen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 00.01.00 Uhr, 26. Mai 2008 | Permalink
  400000 Kräder in Washington

Biker an Pennsylvania Avenue
Wer sich heute in Washington bewegte oder hören konnte, stieß auf Motorräder.

Selbst von North Pole, Alaska kamen sie in die Hauptstadt. 400000 waren es insgesamt.

Sie kamen nicht allein, sondern von allerlei Hilfstruppen unterstützt. Entspechend war der Verkehr bei wunderbarem Wetter. Nicht nur an der National Mall oder wie hier beim Schatzamt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 21.47.44 Uhr, 25. Mai 2008 | Permalink
  Bilder aus Washington

Die Bilder aus Washington erfreuen jemanden. Azaharbebe1969 schreibt:

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Klicken soll man auf http://snipurl.com/2aj…, um das Geschenk zu erhalten. Ein Geschenk der Danaer vielleicht? Ich traue dem Lob nicht, und so mancher Washingtonbesucher hat mit viel Muße Schöneres aufgenommen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 17.01.00 Uhr, 25. Mai 2008 | Permalink
  Grenzen der Religionstoleranz

Ganz genau weiß selbst die Washington Post nicht, wieviele religiöse Gemeinschaften auf der 16. Straße mit Gebäuden vertreten sind. So um 45? Wer die Straße zum Weißen Haus entlang fährt, muss glauben, Amerika sei religions- und kultversessen, doch einträchtig und tolerant.

Die Mormonen erfahren gerade wegen eines geplanten 30 Meter hohen Tempelturms, dass ihre Church of Latter Day Saints die Toleranz nicht überstrapazieren darf. Gegner zeigen ihre Ablehnung sehr deutlich, und manchen geht es dabei nicht nur um die Architektur.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 00.01.00 Uhr, 25. Mai 2008 | Permalink
  Donnerrollen in Washington

Wie jedes Jahr seit 21 Jahren rollen Motorräder in die Hauptstadt, um am Sonntag vor dem Memorial Day an die Vermissten und Gefallenen der US-Kriege zu erinnern. Die Fahrer der Rolling Thunder Bewegung kommen aus dem ganzen Land.

Am Sonntag versammeln sie sich zwischen dem Lincoln Memorial und dem Denkmal an den Zweiten Weltkrieg. Heute finden sie sich zum Grillen bei Harley Davidson in Fort Washington, Maryland ein.

Romantik steht bei Rolling Thunder nicht im Vordergrund, obwohl eine Gruppenfahrt durch die USA so wirken mag. Der Ernst der Sache zeigt sich in den militärisch-rigiden Anweisungen an die Teilnehmer.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.28.47 Uhr, 24. Mai 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

Description to follow
Wo befindet sich der Schrebergarten im Raum Washington?

Antworten bald in den Anmerkungen.

WasWoWashington Nr. 23
Copyright 2008 WasWoWashington


  Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 00.01.00 Uhr, 24. Mai 2008 | Permalink
  Todesstrafe verhängt

In und um Washington kommt einem die Welt trotz zahlreicher Gewalttaten recht zivilisiert vor. Auch über die Todesstrafe redet man mehr als man von ihr erlebt. Verhängt und vollzogen wird sie meist südlich und westlich der Hauptstadt.

In Washington, DC gibt es die Todesstrafe gar nicht. In Maryland wird sie fast nie verhängt und extrem selten, wenn überhaupt vollzogen. In Virginia sieht es anders aus, doch nicht im Weichbild der Hauptstadt.

Deshalb rüttelt es die Region auf, wenn ganz in der Nähe der Hauptstadt, in Fairfax, Virginia heute die Todesstrafe gegen einen Mehrfachmörder ausgesprochen wird. Er sitzt bereits in der Todes-Zelle, nachdem er in Kalifornien verurteilt wurde.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 20.21.14 Uhr, 23. Mai 2008 | Permalink
  Feiertag mit billigem Benzin feiern

Auf dem Weg ins lange Wochenende zum Memorial Day spielt der Benzinpreis immer eine Rolle, und dieses Jahr eine besonders große. In Virginia Beach und New Jersey ist der Preis am niedrigsten, doch auf dem Weg dorthin hoch.

Am Strand der Delmarva-Halbinsel ist das Benzin am teuersten, während es in Annapolis, Easton und Cambrigde billiger als in Washington ist. Bei vier Dollar für Benzin und füf Dollar für Diesel fragen sich in diesem Jahr viele, ob sie überhaupt noch Sommerreisen planen sollen.

Ob die Autobahnen am Freitag und Montag passabel sein werden? Damit ist kaum zu rechnen. Bestimmt wird wie immer der meiste Treibstoff im Stau verbraucht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 00.01.00 Uhr, 23. Mai 2008 | Permalink
  Zuviele Schießereien

An den zunehmenden Schießereien merkt man, dass der Sommer doch wohl anbricht, selbst wenn man das nicht am Wetter erkennt. Die Nachrichten berichten nicht nur von den Gewalttaten in und um Washington, sondern strahlen sogar Verhaltensempfehlungen aus.

Auf der 14. Straße, an der U Street, in Adams Morgan und Kalorama sowie am Dupont Circle war es in den vergangenen Tagen ungewöhnlich gefährlich. Dort finden sich jedoch auch viele, die Restaurants oder Bars besuchen und anschließend betrunken und allein durch die düstere Nacht heimlaufen, womöglich mit einem Telefon am Ohr und ohne Beobachtung ihrer Umgebung. Allein diese Fehler sollen das Risiko erheblich steigern.

Ansonsten fühlt man sich in Washington eigentlich sicher. Besucher sollten sich informieren, wo die Gefahrenherde liegen, und vorsichtshalber zumindest nachts nicht unbegleitet oder orientierungslos durch die Straßen der Hauptstadt wandeln.

Statistiken über Straftaten werden beispielsweise bei der Washington Post veröffentlicht. Die Crime Statistics weisen auf Stadtkarten zahlreiche Details auf.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 13.51.01 Uhr, 22. Mai 2008 | Permalink
  Flugtag

Um Washington liegen zahlreiche Flughäfen. Jedermann zugängig sind BWI zwischen Washington und Baltimore, Dulles zwischen Washington und dem Shenandoah Valley und National Airport zwischen Arlington und Alexandria.

Die Andrews Air Force Base nimmt eine Sonderstellung ein. Sie dient dem Militär und dem Weißen Haus. An diesem Wochenende findet dort ein Flugtag statt, und der Zutritt wird jedermann gewährt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 10.39.24 Uhr, 18. Mai 2008 | Permalink
  Coeln, Coelner und Jecken auf der Autobahn

HA Schult bei National Geographic Society
Acht Meilen Stau im Berufsverkehr - das hatte die Ringautobahn nicht verdient. Es gab keinen Unfall, nur Neugierige.

Die Neugier hätten sie bei dem schönen Wetter ganz entspannt bei der Ausstellung der National Geographic Society in Washington befriedigen können. So wie dieser Kölner aus dem Gebäude neben der Society, der sich in die Werke des Kölner Bildners HA Schult einreiht.

Und was war auf dem Beltway so sehenswert? Dort wurden Stühle auf einen neuen Brückenschlag gerückt. Für die feierliche Einweihung der Wilson Bridge. Sie wird in einigen Wochen für den Verkehr freigegeben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 14.15.00 Uhr, 15. Mai 2008 | Permalink
  Regen verdampft

Unter Straßen, Häusern und Feldern hat der Rekordregen Löcher gewaschen. An mehreren Stellen der Region bricht die Kruste über ihnen ein.

Der Regen ist jedoch vorüber - bis zum Wochenende. Heute war es warm. Wo die Sonne auf die durchnässten Straßen, Holzgebäude oder Zäune fiel, stieg Dampf auf.

Statt nach Washington fühlte man sich in einen spannenden Film versetzt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 21.54.45 Uhr, 13. Mai 2008 | Permalink
  Kommt von irgendwo ein Lichtlein her?

Der schwere Sturm, der im Süden der USA Menschenleben forderte, hat im Raum Washington wie vorhergesagt die Region überschwemmt und Bäume umgeworfen. Die Bäume fallen auf Stromleitungen, und die Folgen sind vorhersehbar: Die einen haben keinen Strom, die anderen weder Strom noch Wasser, wenn sie ihr Wasser aus dem Grund ins Haus pumpen.

Während die zahlreichen Flüsse und Bäche über ihre Ufer treten, liegen Seen auf Straßen und Rasen. Auf der Ringautobahn um Washington watschelten Enten.

Sonne ist nicht zu sehen. Der Lichtblick besteht für manche darin, dass wichtige Straßen geschlossen sind und deshalb der Verkehr nach der Sperre leichter ist. Potomac war heute der Weg über die wichtige River Road wegen eines Baumschadens verwehrt, sodass Fahrer aus Bethesda schneller in die Stadt kamen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.46.00 Uhr, 12. Mai 2008 | Permalink
  Boden weicht auf, Bäume fallen

Nach den Tornados schien die Sonne, doch der aufgeweichte Boden gibt nach, wenn etwas Wind bläst. Dann fallen die schweren Eichen und Ahorne um, die Washington prägen. Straßensperrungen und Schäden nahmen über das Wochenende zu, weil es unerlässlich und heftig regnet. Vor weiteren Überschwemmungen wird gewarnt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 22.11.48 Uhr, 11. Mai 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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:: Samstag, 17.59.10 Uhr, 10. Mai 2008 | Permalink
  Wie ein Schwert

Wie in Schwert fliegt ein Stück Metall durch die Hauswand und bleibt über dem Kinderbett stecken. Auf der Autobahn verstecken sich Laster- und Autofahrer unter Brücken. Solche Erfahrungen machte man in Maryland und Virginia vor 24 Stunden, als die Tornados durch die Region südlich von Washington fegten. Fliegende Autos und zerknautschte Flugzeuge sieht man in Internet-Videos. Die Washington Post berichtet am 10. April 2008 über die Erfahrungen der Opfer im Stafford County.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.58.57 Uhr, 10. Mai 2008 | Permalink
  Nach Wirbelstürmen stromlos

Tausende sind in der Hauptstadtregion noch stromlos, doch hat der gestrige Sturm nicht die Region lahmgelegt wie der Hurrikan Isabel im Jahre 2003. Tornados beschädigten über 100 Gebäude im nördlichen Virginia. Alles nicht so schlimm wie in Greensboro, North Carolina .   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 14.47.21 Uhr, 9. Mai 2008 | Permalink
  Wieder Tornado- und Überschwemmungswarnung

Während Studenten auf den Autobahnen nach dem abgeschlossenen Semester heimfahren, brechen über einen großen Teil der Ostküste Tornado- und Überschwemmungswarnungen hinein. Die Gefahren sollen die halbe Nacht bestehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 21.56.59 Uhr, 8. Mai 2008 | Permalink
  Kulturen prallen aufeinander

Viele Amerikaner in Washington sind vom Goethe-Institut begeistert. Nur eins stoert: Ausgerechnet, wenn sie Zeit für Kultur haben, am Wochenende, stehen sie vor verschlossenen Türen. Jeden Sonntag.

Der Newsletter setzt für dieses Wochenende noch eins drauf: We will be closed on Monday, May 12 during regular office hours in observance of Whit Monday. Den Begriff kennt keiner, und den Feiertag als freien Tag kennt man nicht. Selbst Pentecost, der Pfingsttag davor, ist den meisten kein Begriff.

Dass das Institut Abendveranstaltungen anbietet, ist aus amerikanischer Sicht die Norm. Aus dem europäischen Blickwinkel muss man es ihrem Personal hoch anrechnen, dass es sich dafür zur Verfügung stellt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.01.00 Uhr, 8. Mai 2008 | Permalink
  Zeichen des Sommers

Schwül ist es nicht. Daran erkennt man, dass der Sommer in Washington noch nicht begonnen hat. Aber warm ist es schon, angenehm um die knapp 30 Grad. Den bevorstehenden Sommer erkennt man auch an diesen Zeichen:

(1) Die Eiskremwagen fahren durch die Wohngegenden und beglücken Kinder mit Eiskrem und traditionelleren Snow Cones.
(2) Schüler feiern ihre Proms und High School Graduations, und die Polizei ist wachsamer denn je.
(3) Studenten schreiben ihre final Exams und verlassen die Dormitories, um den Sommer weit weg von der Uni zu verbringen.
(4) Interns und Summer Associates drängen nach Washington und bevölkern CraigsList auf der Suche nach billigen Wohngelegenheiten, die es in der Stadt so gut wie gar nicht gibt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 14.40.26 Uhr, 7. Mai 2008 | Permalink
  Erdbeben in Washington

Unerschüttert ließ heute ein kleines Erdbeben die Region Washington. Vorwahlen in Indiana und North Carolina, Benzinpreise und die Untersuchung der Vernichtung von Daten durch ein Untersuchungssondergremium des Bundes sind wichtigere Themen. 1,8 Richterpunkte brachte das Erdbeben, das von Annandale, Virginia ausging.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.28.29 Uhr, 6. Mai 2008 | Permalink
  An die Wohnung gekettet

In manchen Gegenden der Hauptstadt ist von einer Schwäche im Immobilienmarkt nichts zu spüren. In Bethesda oder im alten Rotlichtviertel Washingtons um die 14. Straße geht es noch bergauf.

Andere Bezirke bemerken allmählich auch einen Preisverfall. Besonders ungünstig sieht es für Eigentümer von Condo- und Coop-Wohnungen aus. Zwar bleiben die Preise um den Dupont Circle stabil, doch bröckeln sie auch in bisher als stabil angesehenen Gegenden wie Georgetown.

Bei Condos gehören Boden, Decke und Wände dem Eigentümer - bei Coops besteht das Eigentum an Anteilen eine Gesellschaft, der das Gebäude gehört. Alles in guten Zeiten unproblematisch. In schlechten Zeiten kommen die Regeln der Eigentümergemeinschaft ins Spiel.

Das gilt auch bei Häusern - jedenfalls in gated Communities. Die Bestimmungen können den Spaß verderben, wenn jemand verkaufen muss, keinen Käufer findet und vermieten möchte. Meist wird nämlich die Vermietung strengen Einschränkungen unterworfen.

Wer nicht vermieten darf, nicht verkaufen kann und umziehen muss, sieht dann herben Verlusten entgegen. Davon wird nun häufiger gesprochen, und auch die Washington Post weist auf das Risiko hin.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 19.31.53 Uhr, 3. Mai 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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:: Freitag, 15.56.42 Uhr, 2. Mai 2008 | Permalink
  Offene Türen in Botschaften

Am 3. Mai 2008 öffnen die EU-Botschaften ihre Türen für alle neugierigen Besucher von 10 bis 15 Uhr. Im vergangenen Jahr war das Ereignis sehr erfolgreich. Die Tourismusförderung des District of Columbia hat sich dem kostenlos angebotenen Programm angeschlossen. Mit Bussen können sich die Besucher von den U-Bahnhaltestellen Farragut North, Dupont Circle und Cleveland Park bequem durch die Stadt und von Malta bis Finnland kutschieren lassen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 10.49.09 Uhr, 1. Mai 2008 | Permalink
  Madame Toussauds verbilligt Eintritt

Während die amerikanische Bundesbank die Zinsen erneut senkt, verbilligt Madame Toussauds die Eintrittspreise.

Da die meisten Museen in Washington den Zutritt umsonst vieten, und das neue Newseum und das Spy Museum recht teuer sind, kommt die Reaktion von Madame Toussauds' Wachsmuseum auf die nichtamtliche Rezession nicht unerwartet.

Für Washingtoner wie Besucher lautet die wichtigere Nachricht des heutigen Tages jedoch, dass die U-Bahnverbindung zum Flughafen in Dulles jetzt doch wieder vom Bund unterstützt wird. Ohne seine Hilfe kann sie nicht gebaut werden. Vor einigen Monaten hatte der Bund trotz heftiger Proteste seinen Beistand versagt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.16.22 Uhr, 30. Apr 2008 | Permalink
  Tornado nahe Washington

In Suffolk, Virginia schlug ein Tornado ein, während Washington seit Samstagabend von Stürmen heimgesucht wird. Im Süden wurden Hunderte verletzt und ein Mensch getötet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.40.00 Uhr, 28. Apr 2008 | Permalink
  Trucks und Wähler

Trucker erinnern die Gesetzgeber in Washington daran, dass auch sie Wähler sind, und demonstrieren in Washington gegen den hohen Dieselpreis. Mehr als vier Dollar die Gallone - da gibt mancher den Job auf.

Am selben Tag gibt der Supreme Court als höchstes Bundesgericht der Vereinigten Staaten Wählern eins drauf: Wenn die Einzelstaaten verlangen, dass Wähler sich bei der Wahl ausweisen, kann das Gesetz verfassungsvereinbar sein, obwohl die USA kein Meldesystem oder einen Peersonalausweis kennen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.40.00 Uhr, 28. Apr 2008 | Permalink
  Recycling übertrifft Erwartungen

Zweimal im Jahr können die Einwohner von Washington alte Farbe und elektrische Geräte zur Wiederverwertung geben. Heute fand das erste Recycling dieses Jahres statt.

Der Andrang war bedeutend höher als erwartet. Am Rock Creek Park durften die Sachen abgegeben werden. Die Stadt war auf den hohen Andrang nicht vorbereitet. Daher saßen viele bei 30 Grad stundenlang mit laufendem Motor und Klimaanlage im Stau.

Allen war bewusst, dass sie so möglicherweise mehr Schaden anrichten als vermeiden. Die Stadt hat eine Untersuchung und Besserung angekündigt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 22.24.15 Uhr, 26. Apr 2008 | Permalink
  Riesenloch gestopft

Das Riesenloch auf der Autobahn I-70 ist gestopft, und der Verkehr fließt wieder. Ein sechs Meter großer Kreis auf die Schnelle, das hatte der Autobahnpolizist auch noch nicht erlebt, der das Loch entdeckte, als es nur ein paar Zentimeter tief war. WTOP-Radio berichtet jedoch von einem fast zehn Meter großem Sinkhole in derselben Gegend von Frederich in Maryland, kaum eine Autostunde vom Weißen Haus, wo heute die Touristen bei 30 Grade schwitzten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 21.17.44 Uhr, 25. Apr 2008 | Permalink
  Lachen statt Schießen

Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft kommt nach Washington. Nach schnellem Ausverkauf wurde neues Pulver geladen und das Programm verlängert. Und auch das ist schon ausverkauft. Anscheinend hat Washington weniger zu lachen als gemeinhin vermutet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.17.23 Uhr, 24. Apr 2008 | Permalink
  Reis und Kartoffeln

Gestern sahen bei Giant in Bethesda die Säcke Reis erschwinglich aus, nicht unbedingt lecker. Heute sind sie Gold wert. Bei Sam's Club und Costco wurden Mengenbeschränkungen eingeführt.

Ominös klingt die Aussage von Costco, die Quoten gälten derzeit noch nicht für Mehl. Stehen wir einer Hungersnot in Amerika bevor? Die Armen leben ohnehin von wenig. Die Hilfsküchen und Pantry-Lager können schon länger nicht alle Löcher stopfen.

Ohne sonderlichen Aufwand gedeihen in der Hauptstadtregion Kartoffeln und Tomaten auch in normalen Vorgärten. Hoffentlich werden etwaige Mengenbeschränkungen rechtzeitig bekannt gegeben, damit man noch Pflanzen setzen kann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.32.10 Uhr, 23. Apr 2008 | Permalink
  Air Force schützt Amerika doch

Einen Tag nach der Kritik des Verteidigungsministers an der Air Force, die sich im Irak nicht zum Schutz Amerikas aufraffe, erscheint auf allen Kanälen Werbung der amerikanischen Luftwaffe, die uns ihrer Leistungsfähigkeit versichert.

Die Werbung in Washington kann schon eigentümlich sein. Boeing wirbt für seine Waffensysteme. Ein anderer Hersteller preist seine Software für Datenschutz in Ministerien an. Im Radio wirbt der Hersteller schusssicherer Jacken für Bodentrupppen.

Bei solcher Werbung geht es nicht um Otto Normalverbraucher. Der darf zwar in zahlreichen Staaten ein oder 20 Maschinengewehre kaufen und dem Killer leihen, aber militärischer oder ministerieller Großkunde ist er nicht.

Nein, die Werbung wendet sich an den Kongress, damit er Geld für Einkäufe zur Verfügung stellt, und an die Beamten im Beschaffungswesen. Washington ist das schwarze Loch für Technikanbieter.

Solche Unternehmen haben deshalb stets neben dem Hauptsitz irgendwo im Lande oder auf der Welt eine Niederlassung in Washington, die an die Regierung verkauft. Sie sind die Quellen der merkwürdigen Werbung, die dem Durchschnittsbürger wenig sagt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.24.49 Uhr, 23. Apr 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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:: Dienstag, 00.01.00 Uhr, 22. Apr 2008 | Permalink
  Umstellung in Taxen

Für Taxifahrer und -kunden kommt in Washington nun doch die Umstellung. Die Klage der Taxifahrer gegen die Gesetzesänderung, die das Zonensystem abschaffen sollte, blieb erfolglos. Nun müssen sich die Fahrer kurzfristig Geräte anschaffen, die ihre Vergütung nach Zeit und Strecke berechnen. Nur eine Berufung kann diesen Schritt aufhalten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.12.56 Uhr, 21. Apr 2008 | Permalink
  Tornado und Flut

Kaum hat der Papst die Hauptstadt verlassen, zeigt der Frühling uns die kalte Schulter. Heftige Stürme und Gewitter ziehen langsam durch die Region. Im südlichen Maryland bricht gelegentlich ein Tornado ein. Erste Zeichen deuten darauf hin, dass das heute auch der Fall war. Gegenwärtig werden die Bürger im Kreis Baltimore in die Keller geschickt. Bis Mittwoch soll sich wenig ändern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 17.18.15 Uhr, 20. Apr 2008 | Permalink
  Geteiltes Rad und Konto

Der Papst, ein Premier und ein Präsident besuchen die Stadt, Straßen sind gesperrt, sieben Polizeidienste und die schweizer Garde überwachen alles - und der Serienbankräuber kommt wieder einmal ungeschoren davon. Mitten in der Stadt.

Ob er sich einen Radpass zulegen wird? Washington wird als erste Stadt der USA ein Mietradsystem einführen. 40 Dollar soll es die Teilnehmer im Jahr kosten. Die ersten Fahrradständer stehen schon in der Innenstadt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.54.35 Uhr, 19. Apr 2008 | Permalink
  Have you Seen the Pope?

An einem für Frühlingsverhältnisse fast heißen Tag ist das neue Stadion zum Platzen gefüllt. Doch nicht nur im Stadion wird dem Papst gespannt zugehört. Auch in vielen Büros in Washington läuft die Berichterstattung auf PCs und Fernsehern live. Nicht nur Katholiken interessiert die Predigt.

Die Frage des Tages lautet später: Have you seen the Pope? Journalisten berichten positiv, fast überrascht von der Bescheidenheit des Besuchers und beeindruckt von der ausstrahlenden Intelligenz. Weisheit auf höchster Ebene ist man in Washington nicht gewohnt.

Morgen früh wird der Verkehr zum ersten Mal richtig beeinträchtigt, wenn der Papst im Hauptverkehr die Vatikanbotschaft verlassen muss, um New York zu besuchen. Ansonsten blieben die Beeinträchtigungen erstaunlich mäßig. Das gilt besonders, wenn man die Menschenmassen bedenkt, die an zahlreichen Orten der Hauptstadt Plätze und Straßen säumten. Der Besucher aus dem kleinsten Staat zieht die gewaltigsten Mengen an.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.59.29 Uhr, 17. Apr 2008 | Permalink
  Sonne scheint dem Papst zum Geburtstag

Als der Sohn des Ruhrgebiets den Papst gestern an der Nuntiatur in Washington begrüßte, strahlte der Papst. Heute strahlt die Sonne, und Gläubige aus allen Ecken der USA strahlen mit ihr, wenn sie seinen Blick auf dem Weg zum Weißen Haus oder zur Catholic University of America erhaschen.

Betrübt sind manche Nachfahren von Sklaven, deren Emancipation Day-Feier die Hauptstadt heute ausfallen ließ. Zwei bedeutendere Ereignisse, die Terroristen oder andere Täter auf den Plan rufen, kann sie nicht verkraften.

Die Sicherheitsvorkehrungen sind spürbar, doch nicht so erdrückend wie bei Fahrten des Präsidenten. Die Schweizer Garde soll hervorragend mit den US-Sicherheitskräften abgestimmt sein.

Anders als bei anderen Besuchern müssen beide Gruppen auch auf verrückte Einzelgänger eingerichtet sein. Der Lone Wolf-Täter gilt als unberechenbarste und größte Gefahr.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.33.00 Uhr, 16. Apr 2008 | Permalink
  Erfahrungsaustausch

Die USA muss man sich erfahren, weiß der erfahrene Tourist. Lange Strecken, kurze Strecken. In Washington gab es nach der Fahrt zur Arbeit den Erfahrungsaustausch. Wie hat der Papstbesuch den Verkehr verändert? Hat er viele von der Massachusetts Avenue auf andere Routen verdrängt? Hat er zu gesteigerter Benutzung der Busse und Bahnen geführt?

In einer Stunde wird er im Weißen Haus sein. Der Verkehr an der Botschaft war umgeleitet, von vier auf zwei Spuren verknappt, doch nach den Trichtern zur Botschaft ging es flotter als sonst weiter. Die U-Bahnen sind brechendvoll, doch liegt das auch an den Touristen, die den Papst sehen wollen.

Der Gesamteindruck lautet am ersten Morgen nach seiner Ankunft, dass die Vorbereitungen besser als gewohnt sind und ein Verkehrschaos in den drei Tagen des päpstlichen Aufenthaltes in der Hauptstadt nicht unbedingt zu befürchten ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 07.54.51 Uhr, 16. Apr 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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Unweit der apostolischen Nuntiatur liegt diese Kapelle, die der Papst wohl kaum besuchen wird. Was zeigt das Foto?

Wo befindet sich das Gebäude im Raum Washington?

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WasWoWashington Nr. 19
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:: Mittwoch, 00.11.00 Uhr, 16. Apr 2008 | Permalink
  Steuer und Papst

Der Papst hat die Steuer als Thema des Tages verdrängt. Am 15. April drängen Journalisten und Kamerateams zum Hauptpostamt, um uns über die Steuerzahler zu unterrichten, die erst in letzter Minute, sogar noch auf den Treppen des Main Post Office, ihre Steuererklärungen für Bund und Hauptstadt oder Bund und Staat fertigstellen und einreichen.

Heute bewegten sie sich zum Militärflughafen, sahen George Bush vor dem Papst buckeln und begleiteten den Papst dann zur Apolstolischen Nuntiatur gegenüber vom Areal des Vizepräsidenten. Dort warteten bereits zahlreiche Gläubige und Neugierige auf den hohen Gast und konnten ihn fast hautnah begrüßen.

Gegen 17 Uhr zog sich der Papst in die Botschaft zurück, was ihm nach dem langen Flug auch gegönnt wird, und überließ die vielbefahrene Massachusetts Avenue wieder dem Verkehr. Auch dem zur Post. Sie wird erst um Mitternacht geschlossen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.16.42 Uhr, 15. Apr 2008 | Permalink
  Kirchenglocken zur Landung

Um 16 Uhr werden die Kirchenglocken den Papst in Washington begrüßen. Wie sonst nie, begibt sich Präsident Bush zum Militärflughafen Andrews Air Force Base in Maryland , um die Ankunft seines Gastes zu erwarten.

Mehrere Fernseh- und Internetkanäle wollen den Besuch live übertragen. Verkehrsteilnehmer konnten heute morgen schon eine Probefahrt auf der Massachusetts Avenue miterleben. Die Avenue ist mit neuen Betonblöcken abgesichert. Einer fiel um und legte den Verkehr lahm.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 12.57.06 Uhr, 15. Apr 2008 | Permalink
  Nach dem Gewitter: Wie Schnee

Kirschbluetenschneefall
Das erste Frühlingsgewitter breitet den Teppich der Kirschblüten aus. Bezwingen lassen sich die Kirschbäume jedoch nicht. Wie Schnee liegen die Blütenblätter auf Straßen, Dächern und Autos.

Wenn die Pracht vorüber ist, werden die Azaleen zu blühen beginnen. Die Azaleenzucht in Beltsville stammt aus einem Labor in Beltsville im Norden von Washington. Die neuesten Examplare erscheinen nach ihrer Hybridisierung in den Gärten Washingtons, meist zuerst in Beltsville, Hyattsville, University Park, Takoma Park und Silver Spring.

Im letzten Bundeshaushalt wurde das Labor abgeschafft; vielleicht ist es schon aufgelöst oder in private Hände übertragen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.40.47 Uhr, 12. Apr 2008 | Permalink
  Danke für den lieben Besuch

Manchmal ist der Raum Washington seinen Gästen für den hohen Besuch unglaublich dankbar. Nachbarn der deutschen Botschaft sind sich sicher, dass der deutsche Botschafter die seit Ewigkeiten überfällige Renovierung der Foxhall Road veranlasste. Kein Botschafter mischt sich in die internen Angelegenheiten des Gastlandes ein. Doch hat man bei der Residenz Kanzler Kohl und Vater Bush im frohen Reigen gesehen, und andere Persönlichkeiten der USA mit einem gewissen Einfluss könnten der Stadtverwaltung auch etwas geflüstert haben.

Augenblicklich wird der Verkehr an der vielbefahrenen Massachusetts Avenue beim Observatory Circle beglückt. Dort, etwas oberhalb der Moschee am Rock Creek, liegen nicht nur die Residenz des Vizepräsidenten, die norwegische, finnische und irakische Botschaft, das neue Soka-Gakkai-Zentrum der Buddhisten, die orthodoxen Kirchen der Russen und Griechen sowie Vertretungen anderer Staaten und Religionen.

Für die Hauptstadt der USA zählt in dieser Woche am meisten die päpstliche Nuntiatur, für deren Besucher die Stadt vorbereitet sein will. Zum Segen aller Verkehrsteilnehmer hat sie daher auch die seit langem geplanten Erneuerungen der 34. und Garfield Straßen vorgezogen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 15.58.08 Uhr, 11. Apr 2008 | Permalink
  Neues Newseum und neuer Sessel

Architektur-Studenten der Catholic University of America in Washington stellen am 11. April 2008 den von ihnen für den Papst gestalteten Sessel vor. Das Newseum, ein Journalismus-Museum, wird am selben Tag nach seinem Umzug aus Arlington in die Hauptstadt am neuen Ort eröffnet. Neu ist auch der Ort der deutschsprachigen Katholiken in Washington, die am dem kommenden Sonntag die heilige Messe in Bethesda feiern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 00.19.00 Uhr, 11. Apr 2008 | Permalink
  Kennedybank aus der Stadtkathedrale

St. Mathews Cathedral
Aus der St. Mathews Cathedral in Washington besitzt ein Freund die Bank, auf der John F.  Kennedy kniete. Sie war bei Renovierungsarbeiten ersetzt worden, und nun steht sie bei ihm in der Wohnung.

Die katholische Stadtkathedrale wird der Papst nicht besuchen. Die heilige Messe für die amerikanischen Katholiken feiert er im neuen Stadion der gewerblichen Baseball-Mannschaft. Seinen Kathedralenbesuch beschränkt er auf die geschmacksverwirrte Kathedrale in der Nähe der hochangesehenen Catholic University of America im Nordosten der Stadt.

Die Zeitungen berichten laufend vom Papstbesuch - mit derselben Intensität, die sie einem nahenden Hurrikan widmen. Dabei wird dem Popemobil viel Interesse entgegen gebracht. Auch die Routen, auf denen jedermann einen Blick vom Papst erhaschen kann, sind schon angekündigt. Bei der vatikanischen Botschaft, der Papal Nuntiature gegenüber von den Cheneys an der Embassy Row, wird man ihn wohl am besten sehen.

Doch wie bei den olympischen Routen sollte man auf kurzfristige Änderungen vorbereitet sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.20.00 Uhr, 10. Apr 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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Die Straße links neben diesem Gebäude wird bald vorübergehend als Sicherheisvorkehrung gesperrt. Was zeigt das Foto?

Wo befindet sich das Gebäude im Raum Washington?

Aus welcher Richtung sieht man es?

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WasWoWashington Nr. 18
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:: Mittwoch, 14.52.45 Uhr, 9. Apr 2008 | Permalink
  Nicht bewölkungsresistent

Bewölkung an drei Tagen - da werden Washingtoner nervös. Bewölkungsresistent sind sie nicht. Man ist Sonne gewohnt. Frühling, Sommer, Herbst und Winter - in der Hauptstadt scheint sie immer.

Dafür nimmt man dann kurze, extreme Niederschläge hin. Mal ein subtropischer Sommerregen, dann ein angsteinflößendes Gewitter. Oder ein Blizzard mit einem Meter Schnee, der die Stadt drei Tage schließt.

Aber grau in grau? Tagelang? Das geht doch nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.09.38 Uhr, 7. Apr 2008 | Permalink
  Billiges GPS

Im Februar wurden 500 GPS-Geräte aus Autos im Kreis Montgomery gestohlen. Im vergangenen Jahr waren es zwischen Januar und Oktober insgesamt 700. Die Epidemie erreicht auch den Rest der USA, obwohl der Preis für diese Geräte drastisch gefallen ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 17.36.56 Uhr, 6. Apr 2008 | Permalink
  Regatta und Langlauf

Rennen per Boot und zu Fuß dominieren an diesem Wochenende neben einem Feuerwerk heute abend um 20.30 Uhr den Verlauf des zwei Wochen langen Kirschblütenfests in Washington. Heute wird auf dem Potomac gerudert, morgen wird an seinem Strand gerannt.

Die berühmten Blüten haben unter Sturm und Regen gelitten. Doch der Kälteeinbruch bekommt ihnen gut. Und die Touristen sind auch zufrieden, dass es sonnig, aber nicht zu warm ist. Anderenfalls würde es nämlich auf der National Mall gleich schwül.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 16.17.00 Uhr, 5. Apr 2008 | Permalink
  Neuer Aufstand vorhersehbar

Der Aufstand, der die Hauptstadt vor vierzig Jahren großflächig zerstörte, steht bald wieder ins Haus. Jedenfalls, wenn sich nicht bald etwas ändert, meinte ex-Bürgermeister und ex-Drogenhäftling Marion Barry heute.

Die heutigen Bedingungen für neue Riots in Washington, DC ähnelten denen zur Zeit der Ermordung von Martin Luther King. Auch heute liege das Land im Krieg. Reiche und Arme seien ungleich am Potenzial des Landes beteiligt, hört man ihn bei WTOP sagen.

Von Fortschritt in Rassenfragen sei nicht viel zu merken. Andererseits beklagen sich Bürgerrechtler, dass neue, apathische Generationen diese Fragen nicht mehr aufgriffen. Weiße meinen, Schwarze grenzten sich bewusst ab, wie beispielsweise im Kreis Prince George's, und Gewalttaten von Schwarzen an Schwarzen seien ein gravierendes Problem. Hingegen känen die meisten Weißen überwiegend sehr gut mit ihren schwarzen Mitbürgern zurecht.

In Washington sind jedoch die Grenzen noch recht scharf gezogen. Man arbeitet tagsüber gemeinsam und ohne spürbare Unterschiede. Doch zieht man am Abend in unterschiedliche Richtungen. Mischgebiete werden von beiden Seiten gelegentlich noch als Abenteuer oder gar als Wagnis angesehen. Der Weiße kurbelt die Fenster hoch, und der Schwarze fährt unter der Höchstgeschwindigkeit, damit er nicht wegen Driving while Black verhaftet wird.

Daher überrascht die Aussage des ehemaligen Anführers der Krawalle von 1968 nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 15.18.12 Uhr, 4. Apr 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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Wo befindet sich das Gebäude im Raum Washington?

Aus welcher Richtung sieht man es?

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:: Donnerstag, 17.01.31 Uhr, 3. Apr 2008 | Permalink
  Hollywood verkennt U-Bahn

Auf die U-Bahn ist Washington stolz. Hollywood mag sie auch. Sie sieht aus wie keine andere. So soll es auch bleiben.

Als Hollywood Kaffee und Donuts für Filmaufnahmen in die Metro bringt, geht es den Schauspielern wie jedem Passagier. Sie erhalten eine scharfe Ermahnung. Food and Drink sind dort nicht erlaubt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.55.15 Uhr, 1. Apr 2008 | Permalink
  Drei Supercops

Der Finanzsektor soll drei Supercops erhalten. Mit diesem gewaltigen Vorschlag tritt der Schatzmeister der USA heute an die Welt. Die Krise der betrügerischen Hypothekengeschäfte hat sich längst zu einer allgemeinen Kreditkrise und Rezession entwickelt.

Washington wird eine kleine Aufsichtsbehörde verlieren und drei neue, mächtigere erhalten, sieht der Blueprint for Regulatory Reform vor. Die Umsetzung kann sich bis in die nächste Präsidentschaft hineinziehen. Niemand rechnet damit, dass Bush, der heute die Hauptstadt Richtung Ukraine verließ, den Plan in seiner Dienstzeit realisieren wird.

Nein, in Washington ist es noch nicht der erste April.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.54.17 Uhr, 31. Maerz 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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WasWoWashington Nr. 16
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:: Montag, 00.10.00 Uhr, 31. Maerz 2008 | Permalink
  Feuersbrünste

Zu kalt war das Wochenende in der Hauptstadt, und für manche unglücklich heiß. Erst brennt in der beliebten Washingtoner Ausflugsregion des Eastern Shore das Haus des Romanschreibers Tom Clancy an. Dann folgt heute mittag ein Großfeuer wenig weiter an der Atlantikküste in Ocean City. Gestern verbrannte schon eine Zementfabrik in Glen Burnie bei Annapolis.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 19.37.01 Uhr, 30. Maerz 2008 | Permalink
  Fest und Stadion eröffnet

Das Kirschblütenfest begann heute, und das neue Stadion erlebte sein erstes Spiel. Alles funktionierte, nur begann das Feuerwerk erst 45 Minuten nach dem Abpfiff.

In manchen Gegenden werden die Straßen von Kirschbäumen gesäumt. Wer in Bethesda, MD wohnt, erlebt die Pracht ohne den Touristenandrang in Washington.

Noch ist das Baseball-Stadion nach dem gewerblichen Team benannt. Wahrscheinlich werden die Rechte bald verkauft. Eigentlich sollte es Steuerzahler-Stadion heißen. Sie haben es schließlich bezahlt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 22.17.07 Uhr, 29. Maerz 2008 | Permalink
  Mit der U-Bahn an neue Orte

Dringend rät die Stadt allen Besuchern des neuen Baseball-Stadions, mit der U-Bahn zum Navy Yard zu fahren, ja nicht mit dem Auto. Am Samstag wird das von Steuerzahlern verschenkte Stadion eröffnet. Wegen der zahlreichen Ereignisse rund um Sport und Kirschblütenparade öffnet die Metro am Samstag bereits um 5 Uhr.

An neuem Ort und nun mit der U-Bahn erreichbar befindet sich auch bald die deutschsprachige katholische Gemeinde von Washington. Die German-Speaking Catholic Mission zieht am 13. April 2008 in die Kapelle der Georgetown Preparatory School in Bethesda um. Sie liegt gegenüber der Strathmore Konzerthalle. Die letzte Messe am alten Ort an der Seven Locks Road ist für den 6. April 2008 geplant.

Wer das Eröffnungsspiel verpasst, kann von dem mit $600 Mio. beschenkten Team ein gerahmtes Foto mit etwas Erde für $99 erwerben. Die Mission, die nicht einmal Kirchensteuer einzieht, ist schon dankbar, überhaupt als Gast eine neue Heimat gefunden zu haben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.02.51 Uhr, 28. Maerz 2008 | Permalink
  Blüten, Sport und Schüsse

Während sich Washington auf ein besonderes Wochenende vorbereitet, wird in Virginia quer geschossen.

Touristen aus aller Welt, vor allem aus Asien, kommen zum berühmten Kirschblütenfest der Hauptstadt. Marathoner rennen im National Marathon durch die Stadt. Drachenflieger nehmen an einem Wettbewerb auf der National Mall teil. Schließlich wird das neue Baseball-Stadion eröffnet. Zigtausende warten mit Spannung auf die Ereignisse.

Heute beschießen in Virginia Schützen den Autobahnverkehr westlich von Charlottesville, Va. . Mehrere Täter, die abgestimmt vorgehen, werden gesucht.

Teile Washingtons werden für den Straßenverkehr am Samstag ab 7 Uhr geschlossen. Alle Hoffnungen richten sich auf einen baldigen Erfolg der Polizei. Nach den Todesschützen, die die Region vor einigen Jahren heimsuchten, täte etwas weniger Aufregung ganz gut.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.37.06 Uhr, 27. Maerz 2008 | Permalink
  Fast wie Europa

Ostern als säkulären Feiertag gibt es in den USA nicht, Ostermontag damit auch nicht. Karfreitag wird mittlerweile vielerorts als teilarbeitsfreier Tag angesehen.

In diesem Jahr kommt einem die Osterwoche in Washington fast europäisch vor. Der Verkehr ist leicht. Viele sind unerreichbar. Trotz hoher Benzinpreise sind die Autobahnen voller. Und die Froschausstellung der National Geographic Society an der 17th Street, NW, Washington, DC 20036 wird von Schulklassen aus dem ganzen Land besucht.

Muss man sich sorgen, dass wie neuerdings im Sommer europäische Sitten Amerika erobern? Die Erklärung für die Osterflaute liegt nicht ganz auf der Hand. Sie besteht in der Planung der Frühlingsferien, Spring Break, an Unis und Schulen. Zufällig fallen sie in diesem Jahr in die zwei Wochen vor und nach Ostern.

Amerika wird also nicht Europa, was freie Tage angeht. Eine andere Sorge muss man sich auch nicht machen, nämlich die Frage der in Deutschland köstlich erörterten Persönlichkeitsrechte Jesu Christi nach dem Kunsturheberrechtsgesetz.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.19.43 Uhr, 26. Maerz 2008 | Permalink
  Geldsegen per Post

Post vom Finanzamt des Bundes trifft nun in der Hauptstadt ein. Sie verspricht den Geldsegen, den sich der Bund nicht leisten kann. $300 pro Nase, wenn man Glück hat. Wer zuwenig verdient, kriegt nichts. Wer zuviel verdient, geht auch leer aus. Die glückliche Bandbreite ist schmal, doch ist die Wirkung der 2008 Economic Stimulus Payments auf die Staatskasse erstaunlich.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.42.21 Uhr, 25. Maerz 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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WasWoWashington Nr. 15
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:: Montag, 18.59.00 Uhr, 24. Maerz 2008 | Permalink
  Neues Stadion, alte Schilder

Das Geschenk der Hauptstadt an die gewerbliche Baseball-Mannschaft bringt so seine Probleme in die Stadt. Zuviele Zementmixer in Sicht, zuwenig Starbucks in der Nähe, berichtet die Washington Post. Andere ärgern sich über Stadion-Schilder in der Nähe, die den Weg zum entfernten Football-Stadium weisen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.35.31 Uhr, 24. Maerz 2008 | Permalink
  Kein Dach für 1100 Obdachlose

Arm wirkt der Kreis Montgomery um Washington nicht. Doch leben dort geschätzte 1100 Obdachlose. Als der Kreis 14 von ihnen ein Dreimillionendollarhaus widmen will, melden sich die Nachbarn mit Protesten.

Eine Million Dollar bei den Nachbarn für den guten Zweck aufzutreiben, den Bau einer Schule, Kirche oder gemeinnützigen Einrichtung mit allen Mitteln zu verhindern, ist erprobt. Die Kreisverwaltung wird mit Gutachten und notfalls Gerichtsverfahren abgehalten, ihre Absicht, hier und da auch die nicht ganz so Reichen unterzubringen, zu verfolgen.

Auf NIMBY - Not in my Back Yard stößt man überall.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.04.00 Uhr, 23. Maerz 2008 | Permalink
  Roberts Gedenktafel

Ohne Henry Martyn Roberts und seine Regeln würden viele Sitzungen im Chaos enden. Robert's Rules of Order muss man einfach kennen. Eine Gedenktafel an der N Street, NW erinnert an den General, der vor 150 Jahren Ordnung schaffte. Wenn es noch einheitliche Vekehrregeln in den USA gäbe, wäre die Harmonie perfekt!   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.23.55 Uhr, 22. Maerz 2008 | Permalink
  Erfolg der Eroberer

Polizei u. Demonstranten
Bush freut sich am Jahrestag seiner Irakinvasion seiner Eroberungen, und die Polizei in der Hauptstadt erobert die Kreuzungen zurück. Über 30 Personen wurden bis zum Nachmittag festgenommen. Die Proteste fanden an verschiedenen Plätzen Washingtons statt: Vor einem Finanzamt, einer Lobbyvertretung von Ölgesellschaften und auch einem Rekrutierungsamt des Pentagon. Außer bei der Festnahme eines Fotografen schienen sich Demonstranten wie Polizei um Fairness zu bemühen. Die Staatssicherheit hatte schon am Vortag die Stadt gewarnt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.17.47 Uhr, 19. Maerz 2008 | Permalink
  Kriegsprotest unterhaltsam, erfolgreich

Maskierte, verkettete und stelzenbewehrte Demonstranten in Schwarz standen ab 9 Uhr in der Kreuzung im Central Business District an der L und 17th Street, NW in Washington. Nach dem Eintreffen der Polizei setzen sie sich, eine Stunde später legten sie sich sternförmig hin.

Während weitere Polizeieinheiten mit Hubschraubern, Fahrrädern, Streifenwagen, Krädern und anderen Einsatzfahrzeugen hinzukamen und die Kreuzung absperrten, wandelten rosafarbige Demonstranten mit symbolischen Utensilien durch die Zuschauermengen.

Nach einer Stunde wurde ein Fotograf festgenommen. Die Mimen in der Kreuzung wurden auseinandergeschweißt und fortgetragen. Der Protest gegen die Invasionen der USA, insbesondere des Iraks, geht an anderen Kreuzungen weiter.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 09.30.00 Uhr, 19. Maerz 2008 | Permalink
  Demonstrationen gegen Krieg

Ab heute finden in Washington Demonstrationen gegen die Invasionen der USA statt. Morgen soll der Verkehr auf der K Street zwischen der 12. und 19. Straße ab 7 Uhr davon berührt werden. In den Vorwahlen spielen die Kriege gegenwärtig nicht mehr die Rolle, die sie noch vor einigen Monaten einnahmen.

Zufällig kam das Recht zum Protest heute im Obersten Bundesgerichtshof der Vereinigten Staaten in Washington zur Sprache. Bei der Abwägung der Verfassungsprinzipien zum Waffenrecht sprachen die Richter auch die Frage an, ob das garantierte Recht auf eine Waffe nicht den Protest der Staaten gegen einen übermächtig werdenden Bund oder vergleichsweise in England gegen einen tyrannisierenden König schützen sollte.

Das wäre in Indiz dafür, dass das Recht auf eine Waffe dem einzelnen Bundesstaat zusteht, nicht dem einzelnen Bürger - die Kernfrage im weitreichenden Prozess vor dem Supreme Court der USA.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.10.46 Uhr, 18. Maerz 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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WasWoWashington Nr. 14
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:: Sonntag, 00.10.00 Uhr, 16. Maerz 2008 | Permalink
  Washington Post ehrt Kunstprofessor

Egon Verheyen aus Duisburg war als Kunstprofessor in den USA geachtet und wird nun von der Washington Post mit einem detaillierten Nachruf geehrt. Das letzte seiner zehn Bücher behandelt die Architekur und Ikonographie des Kapitols in Washington.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.27.44 Uhr, 15. Maerz 2008 | Permalink
  Titelsucht und Titelschutz

Das amerikanische Understatement hält in der Hauptstadt besondere viele davon ab, ihre Titel offenzulegen. Das überlässt man anderen, die einen ehren wollen. In Washington sammeln sich die Besten das Landes, da hat man mit Titelsucht nicht viel am Hut - reisende Hochstapler ausgenommen.

Die Washington Post legt den Finger in die Wunde, als sie sich über den Titelschutz in Deutschland mokiert: Doktor Verboten for Non-European PhDs. Ausgerechnet dort, wo Titelinhaber meist ihre Titel verwenden, sollen Amerikaner strafrechtlich verfolgt werden, die ihren in den USA erworbenen Grad verwenden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.20.07 Uhr, 14. Maerz 2008 | Permalink
  Wie Maryland Georgetown schuf

Was war Washington, als es Washington noch nicht gab? Maryland. Der von englischen Katholiken gegründete Staat führte nicht nur zu einem Bistum, das die gesamten USA erfasste und Vorrechte des Vatikans hinterfragte, sondern gestattete auch eine Hafenstadt im späteren District of Columbia. Das Gesetz von 1751 zur Gründung von Georgetown im Kreis Frederick im Staat Maryland beginnt so:

An Act For Laying Out and Erecting a Town on Potomac River, Above the Mouth of Rock Creek, in Frederick County

Whereas several inhabitants of Frederick County, by their humble petition to this General Assembly, have set forth, that there is a convenient place for a town on Potomac River, above the mouth of Rock Creek, adjacent to the inspection-house in the County aforesaid, and prayed, that sixty acres of land may be there laid out and erected into a town: … (Gesetze von Maryland 1751, Kap. 25.)
Bis Washington entstand, dauerte es noch eine Weile. Gleich gegenüber Georgetown, auf der anderen Seite des Rock Creek Park, begann ein Deutscher namens Jacob Funk, eine Hafenstadt namens Hamburg aufzubauen. Das Pier findet man, wenn man beim Watergate Hotel die Büsche am Potomac durchstreift. Heute heißt der später als Funktown bezeichnete Stadtteil Foggy Bottom.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 00.39.00 Uhr, 13. Maerz 2008 | Permalink
  4x90 = 7x45

Im Raum Washington macht sich eine Änderung in Schulen breit. Statt vier Klassen von je 90 Minuten pro Tag wechseln öffentliche und private Schulen zum alten System von sieben Klassen von je 45 Minuten Länge. Im Blocksystem sehen die Schüler ihre Lehrer und lernen in ihren Fachbereichen nur jeden zweiten Tag. Im Stundenturnus bleibt mehr Wissen hängen, weil die Schüler täglich im selben Fach weiterlernen, beschreibt die Washington Post die Hoffnungen der Lehrer.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 00.39.00 Uhr, 12. Maerz 2008 | Permalink
  Sparsamkeit reicht am Potomac nicht

Strand am Potomac
Der reiche Kreis Fairfax in Virginia verabschiedete vor zwei Wochen einen Haushalt mit zahlreichen Einsparungen. Neue Wirtschaftsdaten belegen jedoch, dass weitere Einschränkungen notwendig sind.

Die Hypothekenkrise führt selbst in Fairfax County zu bankrotten Hauseigentümern. Auf der anderen Seite des Potomac, im gleichermaßen reichen Montgomery County, Maryland sieht es kaum besser aus. Der Haushalt stimmt, doch der Staat bürdet dem Kreis immer mehr Aufgaben auf, und Montgomery sieht sich als Subventionierer anderer Kreise in Maryland. Dann leiden die eigenen Schulen, Straßen und anderen öffentlichen Einrichtungen, die mit lokalen Steuern finanziert werden.

Fairfax ist jedoch besonders dumm dran. Dort wackelt die Finanzierung der UBahn zum Flughafen Dulles. Dem Bund fehlen die Mittel für einen Zuschuss - etwa so viel wie zwei Tage Irakkrieg. Wenn die Verbindung überhapt gebaut wird, wird Fairfax wohl eine hässliche OBahn erhalten. Für von Bürgern bevorzugte und verkehrplanerisch sinnvolle Tunnel ist einfach kein Geld vorhanden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 01.09.00 Uhr, 11. Maerz 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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Was sind die Bauwerke im Foto?

Wo befinden sie sich im Raum Washington?

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WasWoWashington Nr. 13
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:: Montag, 14.22.00 Uhr, 10. Maerz 2008 | Permalink
  401 Jahre Deutsche im Raum Washington

Die Society for German American Studies hält demnächst ihre Jahrestagung in Jamestown statt, wo im vergangenen Jahr die englische Königin die Ankunft der ersten Engländer in Nordamerika vor 400 Jahren mitfeierte. Zur ersten Siedlergruppe zählte auch der deutsche Dr.  Johannes Fleischer, der ein Thema der Jahrestagung darstellt. Im nächsten Jahr folgte ihm die erste deutsche Einwanderungswelle.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 14.12.03 Uhr, 9. Maerz 2008 | Permalink
  Geförderte Hypothek

Die lange vorhergesehene Hypothekenkrise in den Vereinigten Staaten bringt laufend neue Lösungsansätze. Mit dem Geldgeschenkgesetz, das vielen Wählern demnächst Bares vom Bund bringt, hat der Bund auch die Fördergrenze für Hypotheken geändert.

Diese Grenze ist regional unterschiedlich. In der Hauptstadt gelten mit die höchsten Sätze im Lande. Jumbo Loans bis zu knapp $730.000 werden in Washington gefördert. Damit soll der Immobilienhandel wieder in Schwung kommen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.10.17 Uhr, 8. Maerz 2008 | Permalink
  Generalprobe?

Beim neuen Stadion der Nationals sollen 1000 Parkplätze existieren. Seit einigen Tagen wird daher intensiv durch Public Service Announcements in Radio und Fernsehen dringend empfohlen, die UBahn zum Stadion zu nehmen.

Ein schlechtes Omen, wenn die UBahnhaltestalle am Stadion an der Green Line nun wegen einer Gefährdung geschlossen ist. Nichts Genaues weiß man nicht. Das schafft Vertrauen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.09.26 Uhr, 6. Maerz 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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Was ist das Bauwerk im Foto?

Wo befindet es sich im Raum Washington?

Aus welcher Richtung sieht man es?

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WasWoWashington Nr. 12
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:: Donnerstag, 16.59.28 Uhr, 6. Maerz 2008 | Permalink
  Sicher wie in alten Zeiten

Wem auf den Straßen Washingtons Henry Kissinger zu Fuß ohne Sicherheitsbegleitung begegnet, glaubt sich in Vor-Bush-Zeiten zurückversetzt. Präsident Carter war mit Frau ebenfalls zu Fuß unterwegs. Ausgediente ältere Verteidigungsminister, die ex Officio mit Feinden leben müssen, mischten sich auch nach Terroranschlägen wie jeder andere Bürger in den Straßenverkehr.

Sind heute vielleicht sind mehr Undercover Agents unterwegs, die die Sicherheit für alle gewährleisten? Da die Ränge der Park Police schmelzen, in deren Zuständigkeitsbereich wichtige Gebiete der Hauptstadt fallen, und die Telefonie zwischen allen sieben Polizeidiensten in Washington immer noch nicht harmonisiert ist, mag man an verbesserte Sicherheit nicht so recht glauben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.01.57 Uhr, 5. Maerz 2008 | Permalink
  Crucial Primary

Während Washington die Nacht mit einer Tornado-Warnung verbringt, entwickeln sich die Vorwahlen mit den Spitznamen Crucial Primary und Critical Primary spannend. McCain kann sich als Kandidat der Republikaner ansehen. Vermont geht an Obama, Rhode Island an Clinton, die gegen 23 Uhr auch als Gewinnerin in Ohio bezeichnet wird.

Texas stand bis vor einigen Minuten auf der Kippe, und die dortigen Caucus-Wahlgruppen werden noch länger tagen, doch Clinton hat gerade Obama in den Prognosen überholt. Insgesamt fallen jedoch mehr Delegierte an Obama als an Clinton.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 22.59.05 Uhr, 4. Maerz 2008 | Permalink
  Stadionspekulation

Die Hauptstadt schenkte dem gewerblichen Baseball-Verein Washington Nationals ein teures Stadion. Noch vor seiner Einweihung verdienen andere daran. Die Eintrittskarten für das erste Spiel werden aus zweiter Hand um 1500 Dollar gehandelt.

Damit beim Papstbesuch nicht Vergleichbares geschieht, soll ein Verbot gegen den Handel mit Eintrittskarten gelten. Die hochbegehrten Karten für die Messe im Washingtoner Baseball-Stadion werden hier wie in New York über die Gemeinden verteilt.

In New York ist der Andrang auf Eintrittskarten in einigen Gemeinden laut Washington Post nicht so stark wie in der gesamten Hauptstadtregion.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.15.26 Uhr, 4. Maerz 2008 | Permalink
  Fenster schließen

Nur noch 21 Grad? Es ist doch erst 17 Uhr! Fenster schließen, der Frühling ist wohl vorbei. Im Radio wird sogar eine Überschwemmungswarnung in Aussicht gestellt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.29.58 Uhr, 3. Maerz 2008 | Permalink
  Drei Senatoren aus Washington

Gegenwärtig wird Obama vorgeworfen, er lasse sich von der Presse verwöhnen. Sie behandelt ihn sehr nachsichtig. Wer ihn am Anfang mochte, hört jetzt nur noch stimmungsmachende Phrasen ohne Substanz, die in weiten Kreisen außerhalb der Hauptstadt gut ankommen. Nachdem Europa mit Demagogen schlechte Erfahrungen machte, wird der unamerikanische Beobachter etwas zurückhaltender.

Clinton ist sicherlich die fähigste der bei den Demokraten nach den bisherigen Primaries übrig gebliebenen Kandidaten. Doch wird über sie immer wieder behauptet, sie sei unwählbar, weil makelbehaftet.

Welcher Makel das sein soll, wird jedoch nicht gesagt. Dass sie und ihr Mann sich von einem ungewöhnlich feindlich zusammengesetzten Kongress gründlichst untersuchen lassen mussten und dass sie ein Konzept für ein allgemeines Krankenversicherungsgesetz durchboxen wollte, sieht nicht jeder als Makel an.

Über die weiteren Kandidaten auf der republikanischen Seite hört man nichts. McCain wird als Sieger angesehen, der sich bereits nur noch mit Obama anlegt. Die Republikaner hassen Clinton so sehr, dass sie sie sich als Kandidatin wünschen. Wenn McCain Clinton in diesen Wochen ignoriert, erfolgt dies strategisch vielleicht in der Hoffnung, dass viele Demokraten sie am Dienstag besonders stützen werden:

Reverse Psychology.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 00.03.00 Uhr, 3. Maerz 2008 | Permalink
  Seelsorger begleiten Osterzeit

In Washington setzen sich drei deutschsprachige Gemeinden für das seelische Wohl ein. Die Fastenzeit führt auf ihren heiligsten Feiertag hin. Schon vor Ostern bereiten sie sich mit besonderen Ereignissen vor. Die Gemeinden sind auch im Internet zu finden:

German-Speaking Catholic Mission - Deutschsprachige Katholische Gemeinde Washington

German Lutheran Church Washington - Deutsche Evangelische Kirchengemeinde

Die Vereinigte Kirche - The United Church.

Zudem versorgt die deutsche Bundeswehr ihre Militärangehörigen im Raum Washington mit je einem katholischen und evangelischen Militärseelsorger.

Die Gemeinden sprechen Deutschsprachige aus Europa, jedoch auch aus anderen Ländern - von den USA über Lateinamerika bis Afrika - an und dienen damit ebenfalls als Ort der Begegnung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 11.04.22 Uhr, 2. Maerz 2008 | Permalink
  Wasser, Abwasser in Gefahr

Fünf Jahre lang hatte der Wasserversorger der Kreise Montgomery und Prince George's kein Geld für den Ersatz von Wasser- und Abwasserleitungen. Die großenteils uralten Rohre platzen, der Verkehr leidet unter Störungen und Verbrauchern fehlt das Wasser. Typisch für die Region Washington. Das geschah 2129 Mal im Jahre 2007.

Augenblicklich sieht der Haushalt für beide Kreise den Ersatz von 25 Rohrmeilen vor, doch streiten sich die Kreise gleichzeitig um den Ausbau des Programms. Montgomery regt an, jeden Haushalt mit bis zu $20 pro Monat zu belasten. Der Betrag soll dem Rohrersatz zufließen. Prince George's ist strikt dagegen. Wenn sie ihren Streit nicht beilegen, tritt der Wasserversorger Washington Suburban Sanitary Commission ohne Vorgaben ins nächste Haushaltsjahr.

Die Lage im Rest des Landes ist nicht unbedingt besser. Die Infrastruktur verfällt, während sich ihre Träger um die Finanzierung streiten. Abwasserrohre, Sewage Pipes, kommen zum Teil aus Deutschland.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 16.19.03 Uhr, 1. Maerz 2008 | Permalink
  Leap Day im Leap Year

Am 29. Februar werden nicht nur seltene Geburtstage gefeiert, sondern in den USA auch Heiratsanträge unterbreitet. An diesem Tag müssen sich die Männer zurückhalten. Die Frauen sind am Leap Day der Reihe. Unter den zahlreichen Empfehlungen für das aussichtsreichste Vorgehen befindet sich der Rat, romantische Gaststätten zu vermeiden und den Auserkorenen in eine Sportarena zu lotsen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.46.29 Uhr, 29. Feb 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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Wo befindet sich das Gebäude im Foto?

Worin besteht der Bezug zu deutschem Einfluss im Raum Washington?

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WasWoWashington Nr. 11
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:: Freitag, 00.05.00 Uhr, 29. Feb 2008 | Permalink
  Stellen im neuen VW-Verwaltungszentrum

Volkswagen machte kürzlich mit der Ankündigung Furore, im Raum Washington einen Verwaltungssitz einrichten zu wollen. Anscheinend meint es die Volkswagen Group of America, die unter anderem für den Vertrieb von Fahrzeugen der Marken Volkswagen und Audi zuständig ist, Ernst.

Mittlerweile wird nämlich mit Radio- und Internetwerbung auf Stellenangebote der amerikanischen VW-Gruppe hingewiesen und zu einem Vorstellungstermin am 6. März 2008 eingeladen. Noch ist die Webseite mit Tippfehlern gespickt, doch dürfte sich das ändern, wenn VW genug qualifiziertes Personal gefunden hat.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 15.56.14 Uhr, 28. Feb 2008 | Permalink
  Rezession vertieft sich

Vor einem Jahr wurde die Rezession in den USA für den November angekündigt. Die Hypothekenkrise war schon vor drei Jahren vorhersehbar. Seit dem November verschlimmern sich die Zeichen, und im April wird die Rezession wohl amtlich. Heute kommt der Bericht, dass die Hauspreise im Lande um fast neun weitere Prozent im letzten Viertel des Jahres 2007 purzelten.

Die Krise greift weiter um sich. Ob die Geldgeschenke vor der Wahl, die der Bund einem Teil der Bevölkerung zukommen lassen will, etwas retten kann? Da das Geschenk das Loch im Haushalt noch weiter aufreißt, stellen sich in Washington Zweifel.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.16.47 Uhr, 26. Feb 2008 | Permalink
  Einstellungen zu Einwanderern

Flughafen Dulles, Ausgang mit US-Flagge
Flughafen Dulles, Ausgang
Nachdem Orte in Virginia begannen, Einwanderern das Leben schwer zu machen, erwerben sich nun Orte im liberalen Maryland denselben Ruf. Allerdings wirken Einstellungen und Hindernisse örtlich sehr unterschiedlich.

Manassas und Gaithersburg gelten als Hochburgen der fremdenfeindlichen Lokalpolitik. Takoma Park und Arlington hingegen wissen ihre Einwanderer zu schätzen, und Ort wie Bethesda und McLean würden ohne sie pleite gehen.

Dort wohnen zahlreiche einflussreiche Arbeitgeber von Arbeitnehmern jeder Herkunft. Man kann sich nicht leisten, sie hinaus zu ekeln. Mount Rainier im Kreis Prince George's steht auf der Kippe, erklärt die Washington Post in einem ausführlichen Bericht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 00.05.00 Uhr, 26. Feb 2008 | Permalink
  Die letzte Kuh

Vor gar nicht langer Zeit fuhr man vom Beltway Richtung Westen nur durch Farmland. Riesige Bauernhöfe mit dunkelbraunen Rindern und gescheckten Milchkühen säumten die Straßen bis in die Ausläufer der Appalachen.

Nach einem rasanten Ausbau des Straßennetzes in den Kreisen Fairfax und Loudon mit revolutionärer Veränderung der Landschaft findet sich nur noch ein Milchbauernhof vor den Blue Ridge Mountain. Die Washington Post widmet ihr und der Geschichte der Landwirtschaft in Loudon County, Virginia einen umfangreichen Bericht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.21.39 Uhr, 25. Feb 2008 | Permalink
  Adolf Cluss: Architektur

Nachdem der deutsche Botschafter Dr.  Scharioth gestern im University Club, einem der drei historischen Clubs in Washington, in einem Vortrag über den Beitrag Deutscher zu den Errungenschaften der USA sowie der Leistungen Amerikas beim Wiederaufbau seines ehemaligen Feindes Deutschland den Archiktekten Adolf Cluss erwähnte - und nachdem Proteste aus der geneigten Leserschaft wegen eines Bildes, das ein Gebäude aus zu weiter Entfernung vom Kern Chinatowns zeigte, auf den Berichterstatter einhagelten, - folgt nun ein Originalgebäude von Cluss.

In Washington soll es nur noch drei Originale von Cluss geben, doch hatte seine Architektur zahlreiche Nachahmer hervorgebracht, die seinen Stil übernahmen und lange für Washington charakteristisch blieben.

Diese Gebäude wurden jedoch seit Beginn der achtziger Jahre abgerissen und durch Hochhäuser ersetzt. Die meisten Gebäude im Cluss-Stil sind zwei oder drei Stockwerke hoch. Das prägte lange auch den Kern der Kanzlei- und Lobbyzone um die Connecticut Avenue und K Street.

Vor 25 Jahren wurden diese kleinen Gebäude wirtschaftlich unrentabel und daher ersetzt. An Connecticut und K hatte diese Entwicklung schon früher begonnen, und zwar ab etwa 1937, als der Supreme Court dem Bund mehr Kompetenzen zuschrieb und Washington mehr Ministerien benötigte und baute. Allmählich wurde dann auch der Blick auf den Potomac verbaut, den man von der K Street aus noch besaß. Heute kann man diesen Blick nur noch von Dächern oder gelegentlich aus einem Penthouse erhaschen.

Das Gebäude im Bild befindet sich nicht in Chinatown. Der geneigte Leser wird den genauen Ort vielleicht bald in den Anmerkungen entdecken.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.29.00 Uhr, 23. Feb 2008 | Permalink
  Schweres Wetter

Washington hat sich gut gehalten. Eis am Morgen hielt viele zuhause, sodass der Verkehr leicht blieb. Am Nachmittag blieb der befürchtete zweite Eissturm aus. Im Rest der USA gab es hingegen Katastrophenzustände.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 23.41.30 Uhr, 22. Feb 2008 | Permalink
  Englisch, Deutsch, Chinesisch

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Chinatown war lange ein Ort europäischer Einwanderer. Von ihnen kamen viele aus Deutschland. Ihre Architektur wurde von Adolf Cluss geprägt. Kirchen wie in Deutschland stehen heute noch im Stadtkern. Vor ihnen gaben englischsprachige Einwanderer dem Stadtteil um Gallery Place, Metro Center und Judiciary Square ihre Prägung. Das Goethe Institut steht heute in diesem Washingtoner Stadtteil, aus dem nun die Chinesen verdrängt werden. Jetzt gilt er universal als schick. Das Institut wirkt mit anderen Unternehmen und Gruppen in Chinatown an einer Erinnerungsaktion mit.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.57.00 Uhr, 21. Feb 2008 | Permalink
  Mondfinsternis doch sichtbar

Die lang angekündigte Abwechslung von der Vorwahl zum Präsidentenamt, die heutige Mondfinsternis, ist jetzt doch sichtbar, obwohl es nach dem Schneefall seit heute morgen hieß, die Bewölkung würde uns in Washington den Blick versperren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 21.12.11 Uhr, 20. Feb 2008 | Permalink
  Sommer statt Februar

Sommerlich warm fing der Tag an und wechselte dann mit Schauern zu Frühlingswetter. Vor lauter Freude zeigten Washingtoner heute mehr Haut als im Sommer üblich.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.08.49 Uhr, 18. Feb 2008 | Permalink
  Illegale Autorennen

Die acht toten Zuschauer des illegalen Autorennens in Accokeek südlich Washingtons sind immer noch nicht identifiziert. Bekannt ist lediglich, dass sie kurz nach dem Start auf die Straße rannten und von einem unbeteiligten Fahrzeug überfahren wurden, das aus der Gegenrichtung kam und sie im Nebel der Reifenschwaden nicht sehen konnte. Illegale Autorennen finden überall auf den Straßen der USA statt und führen regelmäßig zu gefährlichen Unfällen. In Washington und im Umkreis der Hauptstadt sind zahlreiche Strecken für diese Rennen, die meist spät in der Nacht abhalten werden, bekannt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 00.04.00 Uhr, 18. Feb 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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Was ist das Bauwerk im Foto?

Wo befindet es sich im Raum Washington?

Aus welcher Richtung sieht man es?

Antworten bald in den Anmerkungen.



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:: Sonntag, 00.05.00 Uhr, 17. Feb 2008 | Permalink
  Vom Wohnwagen zum Eigenheim

Aus Wohnwagen wurden Trailers, und aus Parkplätzen für Wohnwagen wurden Trailer Parks. In etwa 50.000 Trailer Parks wohnen zahllose, oft ärmere Amerikaner. Viele mieten den Trailer, manchen gehört er. Mit einem Wohnwagen hat er meist nicht mehr viel gemein. Die Trailers werden in Fabriken hergestellt, die auch Fertighäuser bauen, und auf Schwerlastern angeliefert.

Da die Bewohner das Land unter dem Trailer mieten, leben sie mit der Unsicherheit, dass das Land verkauft und geräumt wird. In der Washingtoner Gegend hat sich dieses Risiko häufig verwirklicht. Um diesen Bewohnern eine Chance zu geben, ihren Trailer und ihren Lebensstil zu erhalten, wird in Maryland in der gegenwärtigen Legislaturperiode daran gearbeitet, ihnen ein Vorkaufsrecht zu gewähren, wenn die Landeigentümer den Park veräußern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.52.03 Uhr, 16. Feb 2008 | Permalink
  Hauspreise purzeln doch

Die Makler sprechen in Washington immer davon, dass der Immobilienmarkt stabil ist. In der Tat steigen die Preise der veröffentlichten Angebote, beispielsweise bei Craiglist und in der Washington Post.

Jetzt wird jedoch offiziell von Statistikern bestätigt, dass die Transaktionspreise niedriger als vor einem Jahr waren, und fast 10 Prozent. Nicht umsonst heißt es bei dem Besuch von Open Houses oft, man solle ein Angebot wagen.

Kein Verkäufer rechnet damit, dass sich wie vor drei Jahren mehrere Käufer gegenseitig überbieten und Immobilien in ein paar Stunden verkauft sind.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.11.25 Uhr, 15. Feb 2008 | Permalink
  Sirenen nach der Vorwahl

Mit Eis und Sirenen beginnt der grauverhangene Tag nach der Wahlnacht, die die Senatoren McCain und Obama entscheidende Schritte weitergebracht hat. Die Senatorin Clinton, der Gouverneur Huckabee und Ron Paul konnten in den Chesapeake Primaries oder Potomac Primaries nicht gewinnen.

Auf das Wetter, das seit gestern nachmittag Eisregen nach Washington bringt, schiebt keiner die Niederlage in den Vorwahlen. Die Regierung öffnet heute ihre Türen mit zweistündiger Verspätung, ebenso wie viele Schulen und Unternehmen.

Wenn heute nachmittag tatsächlich auch noch Schnee fallen sollte, wird die Stadt wohl früh schließen. Bisher sind die eingeplanten Ausfallzeiten kaum genutzt worden, weil vom Winter in der Hauptstadt nicht viel zu spüren war. Doch will niemand das Polster angreifen, weil es ja noch im April Schnee geben kann und die Schneetage dann gebraucht werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 09.54.20 Uhr, 13. Feb 2008 | Permalink
  All Hat No Cattle

Stundenlang stecken die Fahrer im Eis. Die Vorwahlen in der Region sind dennoch abgeschlossen. In Maryland blieben die Wahllokale eine Stunde länger geöffnet.

Senator Obama hat in den Potomac Primaries in Washington, DC, Maryland und Virginia drei wichtige Rennen gewonnen, und Senator McCain baute seine Führung weiter aus. An die Texaner richtete Senatorin Clinton schon den Ruf, nicht den selben Fehler wie mit Bush zu begehen: All Hat and No Cattle - sieben Jahre von dieser Sorte reichen.

Die Eisschicht auf den Straßen hat sich besonders schlimm auf die neue Superkreuzung in Springfield, Virginia ausgewirkt. Mehrere Stockwerke hoch ragen dort die Brücken und Überführungen der I-95, I-395 und I-495 in den Himmel. Da konnte auch Unmengen Salz nichts ausrichten. Massenkarambolagen folgten. Bis morgen soll es weiter Eisregen geben, und morgen nachmittag Schnee.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 23.25.00 Uhr, 12. Feb 2008 | Permalink
  Turnout in Potomac Primaries

Die Wahlbeteiligung sei hoch, lautet der Zwischenstand in den Nachrichten über die Potomac Primaries. Neben den Berichten über den Turnout wird über die Vorwahlen nichts berichtet, also keine verfrühten Spekulationen. Weiterhin werden jedoch Interviews aus dem Management der Kandidaten ausgestrahlt.

Wegen Eisregens und nachfolgender Unfälle sind zahlreiche Straßen gesperrt. Nicht jeder kann damit rechnen, rechtzeitig im Wahllokal einzutreffen, um sich an den Vorwahlen zu beteiligten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.04.00 Uhr, 12. Feb 2008 | Permalink
  Eis, Schnee, Vorwahlen

Neue Sorgen für Vorwahlwahlmanager: Um 10 Uhr fallen Schneeflocken in Washington; vereiste Straßen sind ab Mittag vor allem für Maryland angekündigt. Wie sich das wohl auf die heutigen Potomac Primaries auswirkt?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 10.49.37 Uhr, 12. Feb 2008 | Permalink
  Wasserfall gefroren

Bei strahlendem Sonnenschein wirkt Washington kaum wintrig. Doch der gefrorene Wasserfall an der Canal Road beim Chesapeake and Ohio Canal in der Nähe von Fisher's Boathouse beweist die Ankündigung aller aufgeregten Nachrichtensprecher: Arktisches ist über uns eingebrochen.

Arktisch verfroren wirkt auch Senator McCain. Er kann sich einfach nicht auf die Gegenseite konzentrieren. Der Gouverneur von Arkansas bleibt ihm auf den Fersen. McCain ist längst nicht so eloquent wie Huckabee, und für musikalische Einlagen ist er auch nicht bekannt. Zwar hat er viel mehr Staaten hinter sich als Huckabee gebracht, doch fehlt ihm der populistische Schwung.

Auf der demokratischen Seite entdeckt man ein bizarres Bild. Schwarze stehen nun hinter Obama, jedenfalls scheint er sie besonders anzusprechen, was wohl auch legitim ist. Doch stellen sich weiße Frauen hinter ihn und schwarze Männer neben Clinton. Clinton wird nachgesagt, sie sei weniger wählbar, weil sie vorbelastet sei.

Was aber nicht ganz einleuchtet, da sie sich nichts zu Schulden hat kommen lassen außer dem Hass rechtsextremer Gruppen. Den kann sie nicht abschütteln, und Obama ist nicht derartig vorbelastet, denn der unterschwellig in den USA immer spürbare Rassismus hat die Vorwahlen noch nicht angesteckt. Obama redet poetisch, Clinton praktisch. Beiden gelingt es, die Wähler anzufeuern.

Morgen stehen die Vorwähler bei den Potomac Primaries in Virginia, Maryland und Washington, DC vor einer nicht ganz leichten Wahl.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 20.06.47 Uhr, 11. Feb 2008 | Permalink
  Jim Zorn folgt Joe Gibbs

Der Sturm bringt arktische Kälte nach Washington. Wie immer fallen Bäume und Strommasten um und erschlagen Dächer und Autos. Die Gespräche in Washington kehren jedoch immer wieder zur Wahl des Obertrainers der Washingtoner Football-Mannschaft zurück.

Jim Zorn aus dem Staat Washington kommt in der Stadt Washington gut an. Als Joe Gibbs hier anfang, war er auch ein Unbekannter. Die Stars der vergangenen Jahre haben den erhofften Erfolg nicht gebracht. Also versuchen es die Redskins mit frischem Blut.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 23.12.55 Uhr, 10. Feb 2008 | Permalink
  Republikaner kommen nicht zur Ruhe

Die Republikaner sind auch in der Gegend, jedoch mit wenig Werbung. Ihre Vorwahlen sollten ruhig werden, dachte man, da McCain viel mehr Vorwahlstaaten hinter sich brachte als die anderen Kandidaten.

Doch schnappt Huckabee an seinen Fersen. Er besitzt kein durchorganisiertes Unterstützungsteam und schafft es statt dessen, durch auffällige Auftritte in die Nachrichten zu gelangen, wie heute beim Gitarrenspiel im Gottesdienst.

Solche Propagandaerfolge kann McCain nur durch eine starke Mannschaft und viel Geld wettmachen. Solange Huckabee nach ihm schnappt, kann sich McCain jedoch nicht seinem eigenen Ziel zuwenden, die Demokraten in der Luft zu zerfetzen. Darum kümmern sich Obama und Clinton in ihren Primaries allein. Am Dienstag wird man nach der Chesepeake Primary Genaueres wissen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 19.22.52 Uhr, 10. Feb 2008 | Permalink
  Vorwahlfieber in DC

An einem warmen und sonnigen Samstag findet man an vielen Kreuzungen - wenn nicht gar mitten auf der Straße - enthusiasstische Helfer von Hillary Clinton und Barak Obama. Von den Republikanern ist nichts zu sehen. Sie rechnen ohnehin nicht mit Washington, DC, einer demokratischen Hochburg.

Wahlergebnisse treffen aus Kansas, Nebraska, Louisiana und dem Staat Washington ein. Für die Region ist bedeutsamer, dass eine positive Entscheidung in Maryland gefallen ist. Alle, die im November zur Zeit der Wahl 19 Jahre alt sein werden, dürfen sich an der Vorwahl beteiligen, auch wenn sie dann eigentlich zu jung sind.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 23.05.26 Uhr, 9. Feb 2008 | Permalink
  Richtig Geld machen

Bürger Washingtons werden zum Wettbewerb eingeladen. Auch die Hauptstadt erhält einen eigenen Quarter, hatte der Kongress beschlossen. Die Münze muss nun entworfen werden. Bürger sollen ihre Entwürfe an die Stadtverwaltung senden. Mehr Details gibt es bei ihr und der Münzanstalt des Bundes, U. S. Mint.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.53.57 Uhr, 9. Feb 2008 | Permalink
  Wenn Tanker fehlen

Polizeibild eines Tanklasters
Die Politik der Angstschürerei nutzt das Heimatlandessicherheitsministerium auch, wenn zwei Dieseltanklaster verschwinden. Es schaltet sich in die Suche ein, während es bestätigt, dass die Zuständigkeit bei den örtlichen Behörden liegt. Die Polizei sucht die mit 3000 Gallonen beladenen Tanker in der ganzen Region Washington.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 17.12.00 Uhr, 8. Feb 2008 | Permalink
  Merkwürdige Wendung in Washington

Zwischen entscheidenden Vorwahlterminen treffen sich heute führende Republikaner in Washington. Eine überraschende Wendung tritt ein, als Mitt Romney als Kandidat abtritt.

Damit bleibt den Republikanern in den Vorwahlen der von der Rechten als Verräter verachtete Senator McCain, der von Linken und Liberalen geliebte Ron Paul und der eloquente Prediger Huckabee, der sybillinisches Biblisches in seine Reden einflicht und das Finanzamt abschaffen will.

Der Rest der Primaries auf der republikanischen Seite wird wohl nicht mehr spannend. Der sich in volkswirtschaftlichen Fragen als Ignorant bezeichnende McCain dürfte der republikanische Präsidentschaftskandidat werden, wenn sich nicht noch Außerordentliches tut.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.46.27 Uhr, 7. Feb 2008 | Permalink
  Pompous Ass

Um 9 Uhr stehen 15 Polizeiwagen gelangweilt, doch erwartungsvoll zwischen Dupont Circle und K Street am Straßenrand. Pompous Ass, sagen die verkehrsbehinderten Steuerzahler über den erwarteten Gast. Wer wird es sein? Bei den Cheneys sah es nicht nach Vorbereitungen für eine Fahrt ins Weiße Haus aus. Vielleicht einer der Kandidaten aus den Vorwahlen?

Vor dem Mayflower Hotel stehen schon schwarze Limousinen und verdunkelte Geländewagen. Über der Stadt kreisen die Überwachungshubschrauber. Fragt man die Bürger, ziehen sie Sicherheit durch Anonymität vor: Den kleinsten buntlackierten Lieferwagen für die größten Heinis, die so unerkannt und sicher im Verkehr mitschwimmen und sich nicht zur Zielscheibe machen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 09.30.29 Uhr, 7. Feb 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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:: Donnerstag, 05.05.00 Uhr, 7. Feb 2008 | Permalink
  Noch eine Woche bis Valentine's

Valentine's Day wird in Washington recht ernst genommen. Grußkarten, Geschenke, ein Dinner gehören für viele dazu. Ein Lächeln ist vielleicht das Wichtigste, doch allein reicht es nicht. Zum Tafeln in Washington macht sich die Washington Post bereits Gedanken.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 00.05.00 Uhr, 7. Feb 2008 | Permalink
  Potomac Primary

Dass die Region um Washington die Vorwahlen wirklich beeinflussen würde, hatte niemand erwartet. Doch nach dem Super Tuesday stehen Entscheidungen auf der Kippe.

Maryland und Virginia sind als nächste dran. Viele Wähler standen gestern vor verschlossenen Türen. Sie wollten in Wahllokale, weil sie vom Super Tuesday gehört hatten. Die Termine und Begriffe Potomac Primary oder Chesapeake Primaries kannten sie nicht.

Noch spannender macht die Vorwahlen die heutige Mitteilung, dass Hillary Clinton einige Millionen in ihre Kampagne stecken musste, während Barak Obama volle Kassen vorweisen kann. Das wird wohl der Grund dafür sein, dass weder im Radio noch im Fernsehen Werbemitteilungen von Senator Clinton zu sehen sind, während Senator Obama nun regelmäßig erscheint. Auch die Republikaner werben in Washington noch nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.04.36 Uhr, 6. Feb 2008 | Permalink
  Warmer Super Tuesday

Bei Temperaturen um 20 Grad in Washington trudeln die Vorwahlergebnisse vom Super Tuesday ein. Dass irgendwo Karneval stattfindet, geht im Trubel unter. Wahrscheinlich werden die Nachrichten an das Fest in New Orleans erinnern.

Sie verdauen allerdings weiterhin noch das Ergebnis des Super Bowl Spiels vom Sonntag. Die Giants in Rot und Weiß gewannen gegen die Patriots in Blue und Weiß. Bei den Vorwahlen geht es noch nicht um die roten und blauen Staaten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 22.31.31 Uhr, 5. Feb 2008 | Permalink
  Wahlwerbung erreicht Washington

Die Bundeshauptstadt spielt in der amerikanischen Demokratie meiste keine aktive Rolle. Sie ist weder im Senat noch im Haus durch stimmberechtigte Mitglieder vertreten. Der Kongress kann ihre Gesetze nach Belieben außer Kraft setzen. Die Demokratie spielt sich zwar hier ab, aber mitspielen darf sie nur bei der Präsidentschaftswahl.

Seit dem Wochenende gelangt sie nun überraschend in den Genuss von Wahlwerbung. Im Fernsehen wendet sich Senator Obama direkt an diese Region. Andere Kandidaten werden wohl folgen.

Normalerweise erhält man solche Werbung nur aus zweiter Hand, wenn sie von Politik-Kommentatoren erörtert wird, weil sie irgendwo im Lande ausgestrahlt wurde und skandalös klingt. Was der Senator zu sagen hat, klingt zahm, jedenfalls für den politisch abgebrühten Verbraucher in Washington, DC.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 00.05.00 Uhr, 5. Feb 2008 | Permalink
  Kein Taxi

Die Taxen in der Hauptstadt planen, bis zur Eröffnung des neuen Baseball-Stadions montags zu streiken. Heute ging es los. Vor allem in der Innenstadt hielten sich die Fahrer an den Streik.

Er wurde ausgerufen, weil sie eine Einkommenseinbuße befürchten, wenn das neue Abrechnungssystem eingeführt wird. Statt der Zonentarife, die Washington in einzelne Segmente mit festen Tarifen aufteilt, sollen die Taxen ein Zeit- und Streckungmesssystem benutzen und danach abrechnen.

Die kürzeste Strecke kann dann weniger als vier Dollar kosten, während sie beim Zonensystem bei sechs Dollar beginnt. Gerade in der Innenstadt gibt es viel Kurzstreckenverkehr.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.52.24 Uhr, 4. Feb 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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:: Freitag, 17.40.58 Uhr, 1. Feb 2008 | Permalink
  Noch sensationell

Montgomery County bei Washington und ein Ort in Arizona warten mit einer Sensation auf, dem das landesweite Fernsehnahrichtenprogramm mehrere Minuten widmet: Geschwindigkeitsmessung per Kamera. An Kameras an Kreuzungen hat man sich in den letzten fünf Jahren gewöhnt. Noch sind sie umstritten. Aber Kameras zur Geschwindigkeitsmessung? Noch gelten sie als Sensation.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.05.22 Uhr, 31. Jan 2008 | Permalink
  Zustand der Nation

Bush hat den Zustand der Nation gestern Abend nicht gepriesen. Das scheint angemessen. Hat er sich heute am frühen Nachmittag mit den Seinen aus dem Staube gemacht? Marine 1 flog vom Weißen Haus nördlich über die K Street und die 16th Street entlang, begleitet von einem Bananenhubschrauber. Meist sieht man Marine 1 nur in Begleitung seines Zwillings. In den Bananenhubschrauber passt eine ganze Mannschaft.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.09.25 Uhr, 29. Jan 2008 | Permalink
  Widersprüchliches im Nahverkehr

Während in Virginia vom Ausbau der UBahn zum Flughafen Dulles gesprochen wurde und alle damit rechneten, dass bald Geld vom Bund für die Strecke bereitgestellt wird, gab man in Maryland die Hoffnung auf die purpurne Leichtbahnstrecke im Drittelkreis um Washington auf.

Am Freitag hieß es plötzlich, dass der Bund gar nicht einsieht, dass Virginia eine neue Strecke braucht. Heute hört man, dass die Bush-Administration das Thema ideologisch angeht. Öffentlicher Nahverkehr sei keine Staatsangelegenheit.

In Maryland hingegen spricht der Gouverneur nun von einer neuen Gleisverbindung zwischen den Kreisen Montgomery County und Prince George's County. Unter seinem republikanischen Vorgänger wurde dieser Plan eingeschläfert. Sind das vielleicht auch Vorzeichen für die politische Behandlung der Strecke in Virginia?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 10.43.57 Uhr, 28. Jan 2008 | Permalink
  Vorwahlkampf mit Obama

Nach seinem unbestreitbaren Erfolg in South Carolina besucht Senator Obama Washington, um morgen, am 28. Januar 2008, um 10.30 Uhr in der Bender Arena der American University, 4400 Massachusetts Avenue, NW, Washington, DC, diese Region anzusprechen. Damit dürfte auch die Chesapeake Primary um die berühmte Bucht interessanter werden.

Bisher hatten die Vorwahlen der Staaten Maryland, Virginia und dem District of Columbia keinen Wirbel verursacht. Im Rest des Landes legen die Kandidaten Wert darauf, sich von Washington zu distanzieren. Washington steht für alles Übel, das der Bund den Staaten zufügt, von denen eigentlich die Gewalt des Bundes ausgeht.

Seit etwa 1937 ist das zwar nicht mehr so, aber dass der Supreme Court dem Bund durch die Ausweitung der Commerce Clause der Bundesverfassung mehr Macht zusprach, wird noch nicht überall im Lande akzeptiert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 20.38.00 Uhr, 27. Jan 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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:: Sonntag, 00.06.00 Uhr, 27. Jan 2008 | Permalink
  Vorwahlen ohne Washington

Die Hauptstadt spielt bei den Vorwahlen keine Rolle. Wenn man von der Feindrolle absieht. Ich will ein neues Washington oder Ich bin nicht von Washington vorbelastet hört man von Kandidaten für die Präsidentschaft alle vier Jahre.

In Washington sieht man das differenzierter. Die Berater der Kandidaten sitzen hier, selbst wenn die Kandidaten Talkshowhosts oder Filmstars ins Geld schleppen und auf Bühnen zerren. Washington zieht Drähte und bekommt von den Vorwahlen mehr als genug mit.

In den Aufzügen der Hochhäuser um die Connecticut Avenue und K Street, den Esssälen der ehrwürdigen Clubs wie dem University Club, Metro Club oder Cosmos Club und auf dem Weg zwischen Parkhaus und Büro oder Kanzlei wird halblaut für die Kandidaten geplant, Umfragen analysiert und einzelstaatliche Vorwahlen ausgewertet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 20.03.00 Uhr, 26. Jan 2008 | Permalink
  Straßenbahn in den Sternen

Gelegentlich wird im Raum Washington vom Bau einer Straßenbahn gesprochen. Zwischen Silver Spring und Bethesda in Maryland sollte dazu eine ungenutzte Bahntrasse herhalten, doch die Anwohner protestierten, weil sie sich an die beschauliche Ruhezone gewöhnt hatten.

Jetzt wird in Virginia über eine Streetcar-Bahn zwischen Arlington und Fairfax nachgedacht. Zur Planung gibt es sogar Geld von der Northern Virginia Transportation Authority, schreibt die Washington Post.

Vor 40 Jahren wurden die letzten Trolleys in Washington abgeschafft. Eine aktive Straßenbahn gibt es nur noch für Bahnfreunde im DC Trolley Museum ein paar Meilen außerhalb der Hauptstadt. Es restauriert und fährt Züge aus aller Welt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 01.20.00 Uhr, 20. Jan 2008 | Permalink
  Langsam mit Pfeil und Bogen

Während sich einer Verrückter mit Pfeil und Bogen, Schwert und Gewehr an das oberste Gericht der Vereinigten Staaten gegenüber vom Kongress heranschlich, bereitete die Metroverwaltung einen Angriff auf UBahnfahrer vor. Wegen dringend notwendiger Sanierungsarbeiten an der zentralen UBahnstation Metro Center werden bis zum Ablauf des Martin Luther King Feiertags am Montag die Züge nur mit Verzögerung diese Station an- und durchfahren.

Wer beispielsweise zum Goethe Institut in Chinatown will, steigt deshalb besser schon einige Blocks vorher aus. Doch an Goethe Interessierte werden sich wohl wenig Gedanken um die Metro machen, denn das Institut ist ausgerechnet am Wochenende regelmäßig geschlossen, wenn Washingtoner Zeit für Kultur hätten und die Gegend um das Institut voller Aktivitäten ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.11.00 Uhr, 19. Jan 2008 | Permalink
  Keine Winterreifen, enorme Angst

Führungseigenschaften beweisen Autofahrer in Washington heute. Neben den Straßen ist etwas Schnee zu sehen. Wo man 70 fährt, trifft man urplötzlich auf eine Schlange im 20-Meilentempo. Ganz vorne macht sich jemand in die Hose, weil er Weißes am Straßenrand sieht.

Washington und die Vororte waren auf das Schneestürmchen bestens vorbereitet. Die Straßen waren schneller geräumt als der Schnee fallen konnte. Doch kennt man in der Hauptstadt keine Winterreifen, und so landen schwere Fahrzeuge doch schnell einmal im Graben, weil die Fahrer beim Bremsen das Gewicht der Ungetüme falsch kalkulieren, und der eine oder andere wird aus Angst zur Gallionsfigur für hundert erboste Schleicher.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.22.43 Uhr, 17. Jan 2008 | Permalink
  Schlamperei tötet vier Mädchen in Washington

Die Mutter der vier Töchter, die in Washington seit fast einem Jahr tot in ihrem Haus lagen, wirkte schon im April 2007 labil auf eine Schulbedienstete, die die Polizei und Sozialdienste um Hilfe bat.

Niemand reagierte auf ihre dramatischen Anrufe, von denen einer bei der Washington Post veröffentlicht ist. Sechs Angestellte der Familiensozialstelle sind bereits entlassen; weitere Entlassungen stehen bevor.

Der noch relativ neue Bürgermeister Fenty will die bekannten Missstände in der Hauptstadtverwaltung nicht mehr dulden. Die verwesten Körper wurden erst in der vergangenen Woche bei der Zwangsräumung der Wohnung durch den U. S. Marshal entdeckt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 21.54.21 Uhr, 15. Jan 2008 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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Aus welcher Richtung sieht man es?

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WasWoWashington Nr. 6
Copyright 2007 WasWoWashington


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:: Samstag, 13.29.29 Uhr, 12. Jan 2008 | Permalink
  Gibbs geht

Der Trainer der Football-Mannschaft Redskins ist ein berühmter und hochgeachteter Mann in Washington. Heute hat Gibbs nach vier verlustreichen Jahren seinen Abschied angekündigt. Auch ihm gelang es nicht, an glorreiche Zeiten der Indianer-Imitate anzuknüpfen, in denen die Mannschaft unter seiner Führung zwei Mal den Pokal der USA gewann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.39.59 Uhr, 8. Jan 2008 | Permalink
  Leichtsinn bereut

Im Herbst erinnert man sich leichtfertig am Temperaturen um 25 Grad, die man um Weihnachten in Washington schon öfter erlebt hat, und stellt sie leichtsinnig Besuchern in Aussicht. Bisher musste man solche Aussagen bereuen, doch heute ist es fast so warm worden - und es soll so bleiben.

Wenig Einsicht findet man bei den Politikern, die das neue Jahr mit neuen Steuern oder höheren Steuersätzen beginnen ließen. Als ihnen das Steueraufkommen hoch vorkam, setzten sie sich fest dafür ein, alles aus zu geben, obwohl erfahrungsgemäß selten dauerhaft zu viele Steuern eingehen und bald ein Loch in der Kasse zu stopfen ist.

Da sie keine Vorkehrungen für das Loch getroffen hatten, wird nun in der ganzen Hauptstadtregion nach Geld gesucht. Die Steuerzahler können sich nicht wie die Politiker aus dem Staube machen, die nun in besser bezahlten Stellen in der Wirtschaft wohl denselben Unfug anrichten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.10.21 Uhr, 7. Jan 2008 | Permalink

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