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Washington :: Hauptstadt

.-^-.

  Kristall in Washington

Eis findet sich nahezu unerwartet, doch vielfach auf Washingtoner Straßen. Der Schneefall ist schon seit einer Woche vorüber, und grauweiße Haufen zieren die Straßenränder und Bürgersteige. Doch die Washingtoner Wintersomme lässt einen den Winter fast vergessen.

Wären da nicht immer wieder die Eisflecken, die weiterhin Fußgänger und Autos zu Fall und Unfall bringen. Und der scharfe Wind, der alle paar Tage frisch durch die Stadt zieht, erinnert an den Winter. Heute knatterten die Flaggen auf Hochtouren.

In den kommenden Tagen und bis Neujahr soll heftiger Niederschlag die Hauptstadt erreichen - wahrscheinlich in Kristallform. Deshalb haben die Stadtämter das Kehren des herbstlichen Laubfalls bereits eingestellt. Bei dem Wind bleibt es ohnehin fruchtlos.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.10.22 Uhr, 29. Dez 2009 | Permalink
  Tot am Weihnachtsmorgen

Der Weihnachtsmorgen bringt die Fantasiefigur Santa Claus durch Kamine ins amerikanische Wohnzimmer. Wie jedes Jahr spekulieren die Medien über Alter, Zahl und soziale Herkunft der Kinder, die an Santa Claus glauben. Das Christkind bleibt unerwähnt. Hauptsache Geschenke, Lichter und imposanter Baum.

Der Freude stellen Feste Depressionen, Streit und Tot gegenüber. Klagen über das viele Essen oder das Gefühl des Ausgeliefertseins in entfremdeten Familienrunden häufen sich. Weihnachten ist in Amerika auch ein Tag des Meckerns, und die Volkskultur in Film und Fernsehen schürt das Unbehagen. Wer sich unwohl fühlen will, findet Bestätigung.

Kein Wunder, dass Scheidungen und Morde zum Jahresende ansteigen. Außenseiter ziehen in eine etablierte, doch nicht ganz ungefährliche Gegend Washingtons und bringen an Weihnachten Schaden für Leib und Leben ins Viertel, berichtet die Washington Post. In Virginia opfern zahlreiche Personen den Weihnachtsmorgen für die Suche nach einem entführten Mädchen und finden es tot auf.

Freude und Glückseligkeit lassen sich nicht erzwingen; Frohsinn aus dem Schornstein, Geschenke, Lichterbaum, Gelage, Parties und schöne Reden garantieren nichts. Die Extremfolgen von Washingtons Weihnachten belegen eher, dass die Feiertage eine Gelegenheit bieten, den Umgang miteinander zu üben. Ausnahmsweise dauert Weihnachten in den USA in diesem Jahr länger als 24 Stunden.

Vier Tage des gemeinsamen Umgangs. Vier Tage Risiko für manche. Vier Tage Hoffnung für viele. Was in den ersten Tagen zerbricht, lässt sich in den nächsten hoffentlich kitten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.04.09 Uhr, 26. Dez 2009 | Permalink
  Sportskranker Bürgermeister Fenty

Als Adrian Fenty zum Bürgermeister Washingtons gewählt wurde, machte er einen gesunden, konzentrierten Eindruck. Er zeigte Interesse an der Stadt und der Wählerschaft samt ihren Freuden, Sorgen und Nöten.

Heute wirkt er fahrig, schnippisch, desinteressiert - und gesund. Vielleicht zu gesund, narzizistisch gesund, entnimmt man einer Analyse im Washington City Paper.

Fenty konzentriert sich auf Sport. Triathlon über alles. Auch wenn es Angriffe bedeutet, dass er Stadtgelder zweckentfremdet, indem er sich von Kradpolizisten beim Radtraining begleiten lässt, die Straßen als seine ansieht und Mittel der öffentlichen Sicherheit einsetzt, um seine Sportutensilien duchs Land transportieren zu lassen.

Seine Sportsfreunde ernennt er zu Stadtausschüssen. Er selbst zieht sich aus der Verantwortung zurück, ist niemandem eine Erklärung schuldig - und wirkt nun schläfrig in Besprechungen mit seiner Kundschaft. Das City Paper bietet eine nachvollziehbare Erklärung für Fentys unerklärlichen Abstieg.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.45.43 Uhr, 23. Dez 2009 | Permalink
  Frank Zappa nun auch in Baltimore

Aus Baltimore stammte Frank Zappa, doch die Stadt würdigt ihn erst an seinem heutigen Geburtstag, nachdem er an anderen Orten schon längst mit einer Statue verewigt wurde. WTOP berichtet über den berühmten Sohn der Washingtoner Nachbarstadt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 22.53.37 Uhr, 21. Dez 2009 | Permalink
  Blizzard tags and nachts

Blizzard am 4. Advent
In der Nacht blieb die Blizzardwarnung aktiviert, und jetzt soll sie noch einmal sieben Stunden dauern. In Washington und den umliegenden Kreisen ist der Notstand ausgerufen. Fahren soll man nicht, Parken ist an vielen Straßen verboten.

Alle Veranstaltungen fallen aus, selbst Sport nach Auskunft von Radio WTOP.

Die Flocken sind klein und fein. Sie liegen schwer auf Ästen. Das steigert die Gefahr von Stromausfällen, weil schwere Äste und Bäume auf Stromkabel fallen. Vielfach fallen dann auch Wasserpumpen und Heizungen aus.

Um 13 Uhr stellt die Stadt den Busverkehr ein. Die U-Bahn wird nur noch in den vertunnelten Bereichen Dienst tun. Um 15 Uhr findet eine große Schneeballschlacht am Dupont Circle statt.

Der Blizzard soll bis morgen abend weiter gehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.34.00 Uhr, 19. Dez 2009 | Permalink
  Schneepanik hat Washington im Griff

Uniabschlussfeiern, Schulen, Vereinstreffen, Kirchen - alles gestrichen. Noch ist kein Flöckchen Schnee gefallen. Mit jeder Stunde schreitet die Schneeprognose voran. Immer wieder wird ein prognostizierter Zoll Schnee drauf gelegt. Wir sind bei eineinhalb Fuß Schnee bis morgen abend.

Ein Zoll oder ein Fuß - wichtig ist nur, ob wir genug Klopapier und Milch im Haus haben. Die Läden sind daher überfüllt. Auf ausfallenden Strom, Heizung, Telefon, Wasser und Gas haben wir keinen Einfluss. Wir können noch Telefon- und PC-Akkus laden. Ansonsten sind wir dem Schicksal ausgeliefert. Das allgemeine Fahrverbot wird wohl morgen früh folgen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 17.56.12 Uhr, 18. Dez 2009 | Permalink
  Eiskalt, geschockt und schlaflos

Sonne, eiskalt präsentiert, macht heute Washington schön und Beamten freundlich. Der Kälte soll Schneefall am Wochenende folgen. Schulkinder sind enttäuscht. Sie hoffen auf den ersten schulfreien Tag.

Deweil sprechen die Medien vom Schock im Stadium. Die Redskins haben ihren Manager gewechselt, als sie gerade endlich einmal gewonnen haben. Der Wechselschock überschattet gar die Tiger-Woods-Berichterstattung. Diese bietet nicht Neues. Daher war sie in die Diskussion über Rassenfragen in de Berichterstattung übergegangen.

Die Senatoren sind auch schockiert. Sie sollen hier bleiben und dürfen nicht in den Urlaub abdüsen, bis die Verhandlungen über den Gesetzesentwurf zur allgemeinen Krankenversicherung abgeschlossen sind. Die Republikaner blockieren die Verhandlungen durch ein Sondermanöver, sodass die Demokraten jederzeit, auch nachts und am Wochenende, mit dem Ruf in den Kongress rechnen, um ihre wichtige Stimme abzugeben.

Zum Glück haben sie heute abend frei; erst um 0.01 morgen früh geht der Zirkus weiter. Zuerst soll über die Finanzierung des Pentagons abgestimmt werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.43.50 Uhr, 17. Dez 2009 | Permalink
  Wasserversorgung ganz unterschiedlich

Im Raum Washington kommt viel Trinkwasser aus dem Potomac und einigen Stauseen. Erstaunlich sind die Unterschiede in der Wasserqualität. In Virginia wird anscheinend besser gefiltert als in Maryland. Fairfax County weist im Landesvergleich sehr gutes Wasser aus, zeigt ein von der Washington Post zitierter Untersuchungsbericht. Die Kreise Montgomery und Prince George's schneiden schlecht ab. Washington, DC und Arlington County in Virginia wurden nicht bewertet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 17.44.43 Uhr, 13. Dez 2009 | Permalink
  Wie heißt die Hauptstadt der USA?

Die Hauptstadt von den USA, wie heißt die Hauptstadt der USA: New York oder Neujork? Solche Fragen werden an die Suchmaschinen gerichtet, die sie hierhin weiter leiten.

Seit langem ist Washington im District of Columbia die Hauptstadt der USA. Bei der Gründung der Vereinigten Staaten gab es Washington noch nicht. Dann wurde ein Viereck in die Staaten Maryland und Virginia geschnitten. Das wurde die Hauptstadt.

Später wurde der Teil von Virginia auf der anderen Seite des Potomac zurückgegeben. Washington ist also ein küstlich geschaffener Bezirk, der mit der Stadt Washington identitisch und Dörfchen wie die Hafenorte Georgetown und Funktown, das nach dem Herrn Funk aus Hamburg benannte heutige Foggy Bottom, einbezieht.

Der District of Columbia ist kein Staat und genießt nur ein eingeschränktes Bundeswahlrecht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.13.47 Uhr, 5. Dez 2009 | Permalink
  Der nationale Weihnachtsbaum

Der Christbaum steht vor dem Weißen Haus und wird gleich feierlich angeschaltet. Der Präsident, sein Vertreter, der Bürgermeister halten Reden. Bei einem wunderbaren Sonnenuntergang freuen sich die Besucher.

Ein echter Christbaum ist es natürlich nicht. Der Staat darf das Christliche nicht betonen, wie die Gerichte immer wieder bestätigen. Aber ein Weihnachtsbaum darf es schon sein.

Eine Menorah und eine Modelleisenbahn wurden auch entdeckt. Alles gibt sich neutral, damit keine Religionsbevorzugung behauptet werden könnte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.26.14 Uhr, 3. Dez 2009 | Permalink
  Stadtplanung in zersiedelter Region

Was die Stadtplanung in den USA aus­zeichnet, ist ihr scheinbares Fehlen. Die Landschaft und die Orte werden zersiedelt. Jeder scheint zu bauen, was er will. Hoch, klein, breit und schmal, Wohngebäude, Handel, Verwaltung und Industrie - alles bunt gemischt, nicht verkehrsbezogen und wenig menschengerecht.

In und um Washington lebt die Stadtplanung jedoch, vor allem um die U-Bahnstationen herum. Dort will jeder wohnen oder arbeiten. Ein Beispiel ist die Planung um die White Flint-Metrohaltestelle, die die Washington Post vorstellt und erörtert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 10.27.00 Uhr, 29. Nov 2009 | Permalink
  Wie Sand am Meer

Die Statistik teilt, pi mal Daumen, mit, dass im Raum Washington 80000 Rechtsanwälte zugelassen sind. 17000 leben in der Hauptstadt, der Rest im Umland. Konkurrenz belebt das Geschäft.

Niemand beklagt sich, dass es zuviele Juristen gibt. Nur Witzbolde treffen den Kern: Ohne juristischen Beistand läuft in Washington wenig, und nicht alles ist konstruktiv. Andererseits schaffen diese Juristen massenhaft Arbeitsplätze.

In diese Zahlen sind die Juristen in Ministerien, den Gerichten der Hauptstadt und des Bundes, in Kanzleien und anderen Berufen einbezogen. Selbst wenn man sagen könnte, jeder Zehnte in Washington sei ein Jurist - bei einer Bevölkerung von unter 800000 - und Washington schneide überdurchschnittlich ab, sind diese Besonderheiten dieser ungewöhnlichen Stadt zu berücksichtigen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.11.32 Uhr, 24. Nov 2009 | Permalink
  Vom Schlimmsten verschont

Aus dem Hurrikan Ida wurde ein berüchtigter Nor'Easter. Ein Sturm aus dem Nordosten kann an der Ostküste mehr Schaden als ein Hurrikan anrichten.

Über Washington blieb der Sturm ungewöhnlich warm. Angesichts seiner südlichen Herkunft was das nicht verwunderlich. Dennoch schien es seltsam.

Der Sturm richtet weiterhin bedeutende Schäden an der Küste und der Westseite des Chesapeake Bay an. Im Raum Washington beschränkte er sich auf Überflutungen im kleineren Rahmen. Allerdings wird noch mit Wassermassen gerechnet, die die Flüsse aus dem Landesinneren anschwemmen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.52.44 Uhr, 13. Nov 2009 | Permalink
  Todes- und Medienstrafen

Heute abend wird der Serienmörder umgebracht, der Washington in Atem hielt. Drei Wochen lang fürchtete sich jeder vor einem weißen Lieferwagen, bis die Mörder in einem blauen Chevrolet gefasst wurden. Immer wieder wurde jemand erschossen. Außer dem Tod verband die Opfer nichts.

Eine andere Strafe erfährt der Bürgermeister von Washington. Adrian Fenty radelt gern und gibt an, hunderte Meilen Radwegen in die Stadt gesetzt zu haben. In Wirklichkeit baut er keinen neuen Radweg, sondern zahlt für Pinseleien auf den Straßen der Hauptstadt.

Die neueste Aufregung betrifft seine Radrenn­vorbereitungen. Dazu setzt er Polizeieinheiten ein, die die Straßen zur Mittags­zeit für ihn und seine Freunde vom Verkehr befreien und 25 mal seine Ausrüstung mit Fahrzeugen der öffentlichen Sicherheitskräfte durch das Land beförderten.

Dass er mit seiner Mannschaft bei Rot über die Kreuzung radelt, ist noch das geringere Übel. Die rote Ampel wird in Washington so oft ignoriert, dass es gefährlich ist, bei spätem Gelb zu bremsen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 20.20.00 Uhr, 10. Nov 2009 | Permalink
  Die Mauer in Washington

Berliner Mauer bei Deutscher Botschaft
Der Fall der Mauer in Berlin, die Schwierigkeiten beim Zustandebringen einer deutschen Einheit im Jahre 1989 und auch die amerikanische Rolle in der Unterstützung der deutschen Regierungen bei den Verhandlungen mit den anderen Besatzungsmächten in Deutschland spiegeln sich in diesen Tagen auch in Washington wieder.

Der deutschen Botschaft gelingt eine wirksame Informationskampagne im Zusammenspiel mit der Deutschen Welle und dem Radiosender WTPO, der morgens kurz vor halb neun einen aktuellen Rückblick ausstrahlt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 21.00.51 Uhr, 9. Nov 2009 | Permalink
  Resonanz des Jubiläums

Auch in Washington wird des Mauerfalls mit Freude gedacht. Presseberichte stimmen Amerika ein. WTOP-Radio sendet auch eine Informationsserie von der deutschen Botschaft.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 18.13.29 Uhr, 8. Nov 2009 | Permalink
  Im Kapitol wird gearbeitet

Ob die Truppe auf dem Hill je so gut wie heute versammelt ist? Im Kapitol bemüht sich ein Großteil um ein Gesetz zur Schaffung einer allgemeinen Krankenversicherungspflicht.

Ein weiterer Teil will dem Volk einreden, wie grauslich so ein Gesetz sein wird. Das ist derselbe Teil, dessen konservativer Vorreiter, Teddy Roosevelt, für eine solche Regelung kämpfte. Wie Bismarck fand er die Idee gut, das arbeitende Volk fit zu halten.

Solche Prinzipien haben die neuen Republikaner jedoch über Bord geworfen. Der Staat soll sich in nichts einmischen. Nur ihre staatliche Gesundheitsversorgung, die auf Abgeordnete beschränkt ist und sie $500 im Jahr kostet, soll er nicht anrühren. Staat ist schlecht, Privilegien in Ordnung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 22.30.00 Uhr, 7. Nov 2009 | Permalink
  Viel los an der Embassy Row

Moschee
Manchmal stockt der Verkehr an der Moschee. Das liegt eher an den Taxifahrern als den Betenden, die sich zu bestimmten Tages­zeiten an der Massachusetts Avenue einfinden.

Proteste sind dort fast nie zu sehen. Heute gab es Belehrungen auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Gleichzeitig liefen Schulkinder in diversen Verkleidungen die Embassy Row zwischen dem Sheridan Circle und der Moschee entlang. Ob sie den Botschaften Halloween nahebringen wollten?

Manche Verkleidungen erinnern an das Kinderfest, das erst morgen stattfindet. Manche Kostüme erinnerten jedoch an Guantanamo und irakische Gefängnisse - sicherlich erschreckend genug für den Geisterabend.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 20.37.44 Uhr, 30. Okt 2009 | Permalink
  Im Schlafsack vor der Impfung

In Fairfax schlafen Väter auf der Straße. Sie wollen einen Platz für ihre Kinder zum morgigen Impftermin freihalten. H1N1 macht die Menschen besorgt. Der Impfstoff reicht nicht aus. Nur Schwangere und kleine Kinder werden die Impfung erhalten. Alle anderen müssen abwarten, bis sich die Lieferlage bessert. Rund um Washington ein unvertrautes Bild.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 22.09.12 Uhr, 23. Okt 2009 | Permalink
  Nackt beim Kaffeekochen

Um halb fünf kocht ein Mann in Virginia sich schnell einen Kaffee - nackt - und duscht dann. Das klingt nicht schlimm.

Eine Mutter samt siebenjähriger Tochter beobachtete ihn jedoch. Sie überquerten seinen Rasen abkürzungsweise.

Sie riefen die Polizei, die ihn wegen Unanständigkeit festnahm. Der Skandal geht durch alle Medien in der Region Washington. Ein Reporter bekennt, dass er morgen gegen 10 Uhr nackt in seiner Küche stehen wird.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.17.40 Uhr, 21. Okt 2009 | Permalink
  Liebe schwächt den Staat

In Amerika sind Erklärungen der DDR-Zeit besonders erschütternd. Dass der bonzengeprägte Staat das Volk mit Sex auseinanderbricht, um seine Macht zu erhalten, und Liebe bekämpft, die dem Einzelnen die Stärke verleiht, den Staat zu hinterfragen, erschien wie eine eigenartige, verwunderliche Aussage Wolf Biermanns in der deutschen Botschaft.

Biermann belegte sie mit Berichten über seine persönlichen Erfahrungen ebenso wie mit Nachweisen aus der Weltliteratur. Voltaire und Shakespeare waren ihm in seinem Erkenntnissen zuvorgekommen, bekannte er bei der fas­zinierenden Umrahmung seines Musikprogramms.

Der Begriff Musikprogramm wird seiner Vorstellung natürlich nicht gerecht. Auch die Lieder bilden einen Lebenskreis aus Erfahrungsberichten, aus Anliegen, die Biermann offensichtlich weitergeben will. Das gelang auch in Washington.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 21.58.00 Uhr, 15. Okt 2009 | Permalink
  Auf der Mall

20 Häuser stehen auf der National Mall. Jeder darf sie betreten. Zum Solar Decathlon treffen sich Wettbewerber aus Kanada, Deutschland und den USA. Studenten zeigen, wie man Solartechnik anwendet und grün baut.

Wie in einer Ramsch-Mall geht es heute in Purcellville zu. Der kleine Ort in Virginia lädt alle Einwohner zum gemeinsamen Yard Sale ein. Jeder darf seinen eigenen Stand aufbauen.

Da gibt es vom Kuchen bis zu Antiquitäten alles, was das Herz begehrt und das Haus überquellen lässt. Das jährliche Ereignis stellt auch einen wertvollen Beitrag zur Müllverminderung dar.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.50.53 Uhr, 10. Okt 2009 | Permalink
  Energiehäuser ab 11 Uhr

Heute sprach ein Minister bereits über den Decathlon auf der National Mall. Wieder ist aus Deutschland die TU Darmstadt beteiligt.

Morgen ab 11 Uhr sollen die Häuser allen Besuchern offen stehen. Neue, realistische Ideen fließen in die Häuser ein. Der Besucherandrang an den Wochenenden ist riesig. Wer kann, sollte früh hingehen.

Auf Twitter wird laufend über das Solar Decathlon berichtet. Die TU Darmstadt hat als SD09TeamGermany ihren eigenen Kanal und betreibt eine Webcam.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 15.00.22 Uhr, 8. Okt 2009 | Permalink
  Schulschock in Washington

Michelle Rhee leitet das Washingtoner Schulwesen. Manche sehen sie als einen Martin Luther an, andere als den Satan. Sie reformiert es einigen Jahren mit eisernem Willen und umfangreichen Vollmachten.

Das Vertrauen des Bürgermeister besitzt sie, das der Lehrer fehlt ihr. Gestern entließ sie 200 Lehrer. Zudem verlor sie das Sicherheitsunternehmen, dass die 127 staatlichen Schulen der Hauptstadt bewacht; es ging pleite.

Rhee kann auf Erfolge stolz sein. Selbst ein Gericht, unter dessen Aufsicht das Schulwesen gefallen war, bestätigt sie. Der Richter erwägt, es wieder in die Unabhängigkeit der Exekutive zu entlassen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.01.41 Uhr, 3. Okt 2009 | Permalink
  Verwirrung in DC

Erst warnt das Heimatschutzministerium vor Reisen nach Deutschland wegen Wahlstörungen. Dann folgt auf einen nahezu verkehrsunfallfreien Tag in Washington ein Morgen mit zahlreichen Straßensperrungen in allen möglichen Regionen von N. W. mit einhergehendem 21-Meilen-Stau in Virginia und Problemen außerhalb der Stadt.

Hubschrauber kreisen über Rock Creek Park, Connecticut Avenue und Massachusetts Avenue. Polizeisperren schaffen Verwirrung bei der Moschee, in Adamas Morgan und auch in Chinatown.

Steht ein Wochenende mit besonderen Gefahren bevor oder sind die Berichterstatter einfach froh, über etwas anderes als den Kongress berichten zu können?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 08.37.43 Uhr, 24. Sept 2009 | Permalink
  Endlich wieder 30 Grad

Sommerwetter - endlich wieder! Letzte Woche war die Heizung gefragt, heute beginnt die Woche mit 30 Grad.

&Uml;ber der Innenstadt kreisten die Marine One-Hubschrauber in engen und tiefen Schleifen - jetzt wissen wir, wohin sie ihn brachten. Eine Mahnung an der Börse in New York City steht auf seinem Programm.

Die Finanzwelt wird langsam wieder rotzig. Erst bettelte sie in Washington um Hilfe, nun will sie die daran geknüpften Bedingungen und Erwartungen, beispielsweise den Verzicht auf ihre unchristliche Gier, ignorieren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 14.55.26 Uhr, 14. Sept 2009 | Permalink
  Uni geht unter

In Washington gibt es viele Universitäten, von George Washington University über die Catholic University bis zur American University. Eine geht gerade unter. Die Southeastern University hat ihre Akkreditierung verloren, berichtet die Washington Post.. Die meisten Studenten sind schon nach Trinity und University of DC abgewandert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 11.30.14 Uhr, 14. Sept 2009 | Permalink
  Sport füllt Straßen, fegt sie leer

Um die National Mall war viel los. Der Triathlon-Wettkampf brachte Menschenmengen in die Stadt, die gestern mit Protesten gefüllt war.

Fernsehsport entfaltet die gegenteilige Wirkung. Die Massen sitzen auf der Couch, wenn die Redskins spielen, und die Washingtoner Straßen sind leergefegt.

Heute begann für die hochsubventionierte Mannschaft die Saison, die meist zwischen Thanksgiving und Weihnachten endet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 20.18.46 Uhr, 13. Sept 2009 | Permalink
  Kein Durchkommen

Der Präsident hält eine Rede über die allgemeine Krankenversicherung; die Opposition hat keine Argumente, verdreht die Rede und bezeichnet sie als Katastrophe; dann lässt sie aufmarschieren.

Gestern war die Pennsylvania Avenue zwischen Weißen Haus und Kapitol von Demonstranten besetzt. Sie befürchten, dass Obama das Land - aus einer Revolution geboren - auf den Kopf stellt, Kommunismus einführt und grundlos zugrunde richten will. Passt ihnen vielleicht seine Hautfarbe nicht? So etwas würden sie ja nicht zugeben. Beschränken sie sich deshalb auf Absurdes?

Die in diesem Jahr verwünschte U-Bahn erlebt wieder einen Unfall, einen angefahrenen Passagier. Daher ist die Rote Strecke bei Gallery Place und Metro Center geschlossen.

Angesichts des Triathlons in der Innenstadt, an dem auch Bürgermeister Fenty teilnimmt, wirkt sich der Unfall nicht nur schlimm auf den Passagier aus. Der sonntägliche Verkehr ist gestört. Auch ohne Unfall geht es dem Verkehr in Bethesda wegen eines Marathonlaufs gleichermaßen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 08.58.03 Uhr, 13. Sept 2009 | Permalink
  Keine Aufregung

Die meisten Washingtoner hörten von dem falschen CNN-Alarm erst auf dem Heimweg. Selbst bei Twitter bemerkte niemand eine besondere Aufregung. Dass die Medien untereinder und übereinander wegen eines angeblichen Alarms berichten, der die Stadt in Aufregung versetzte, ist fast geschmacklos. Von Aufregung war in Büros, bei Versammlungen und auf Straßen keine Spur. Manchmal, scheint es, wäre es besser, wenn die Medien sich gegenseitig ignorieren würden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.29.43 Uhr, 11. Sept 2009 | Permalink
  Stahlgrau statt knallblau

Vor acht Jahren war der Himmel beim Angriff auf Washington und New York knallblau. Heute ist er stahlgrau. Statt strahlender Sonne strömender Regen.

Hat das aus der Revolution geborene Land die politische Grosswetterlage besser im Griff? Es unterstützt weiterhin Könige und kommt mit Revolutionären nicht klar, im Nahen Osten genauso wenig wie in Südamerika.

Immerhin haben die provokativen Reden aufgehört, mit denen Bush die Wut seiner Gegner im Ausland entfachte, bis sie überschnappten. Wer in der Anflugschneise beim Weißen Haus sitzt, ist dafür dankbar.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 07.59.45 Uhr, 11. Sept 2009 | Permalink
  Mit der Waffe zu Obama

Heute wird bekannt, dass ein Mann mit Waffen im Auto beim Kapitol festgenommen wurde, als Präsident Obama dort seine Krankenversicherungsrede begann. Er fragte einen Sicherheitsbeamten nach einem Parkplatz nahe am Kapitol und ließ dafür den Kofferraum durchsuchen. Dabei wurden die unregistrierte Waffe samt unregistrierter Munition gefunden. Strohdumm. Ein Ablenkungsmanöver?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.01.45 Uhr, 10. Sept 2009 | Permalink
  Obama spricht im Kongress

Eine Schande ist es, dass die USA als einzige Wirtschaftsmacht keine Krankenversicherung für alle bietet, erinnert Präsident Obama heute die Abgeordneten im Kongress. Dann legt er einen Plan vor. Krankenkassen dürfen niemandem die Versicherung verweigern, nachdem sie krank wurden.

Kein Amerikaner, der bereits versichert ist, braucht sich umzustellen. Die Unversicherten sollen Deckungsschutz erhalten. Sie werden sich an eine Versicherungsbörse wenden können, an der sich Versicherungsunternehmen beteiligten. Unternehmen können ihr Personal mit Steuernachlässen versichern.

Er übernimmt Wahlversprechen von Senator McCain, die er in andere Elemente einflicht. Bürger werden schließlich verpflichtet, sich zu versichern, so wie sie ihr Auto in den meisten Staaten der USA versichern müssen. Alle müssen sich beteiligten: Bürger als Private und Arbeitnehmer, Unternehmen als Arbeitgeber, Versicher als Teilnehmer an der Krankenversicherungsbörse.

Abschließend stellt Obama Gerüchte richtig. Zwischen Arzt und Patient wird kein Bürokrat eingeschaltet. Illegale Einwanderer würden nicht erfasst. Gelder des Bundes werden nicht für Abtreibungen eingesetzt. Der Staat soll nicht das Krankenversicherungssystem ersetzen.

Wenn in einem Staat wie Alabama 90% der Policen einem Versicherer gehören, bedeutet das eine preistreibende Missbrauchsgefahr. Dagegen will Obama vorgehen, ohne die Versicherer besonders zu belasten. Sie sollen allerdings Verantwortung zeigen. Am besten erreicht man das durch eine Genossenschaftsversicherung, die die Unversicherten bedient, die sich nicht anders versichern können. Dieses Modell der public Option entspricht dem öffentlicher Universitäten, die indirekt die Preise der Privatuniversitäten beeinflussen, erklärt der Präsident.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.38.34 Uhr, 9. Sept 2009 | Permalink
  I'm Off Then gut angekommen

Hape Kerkeling las aus seinem Buch I'm Off Then: Losing and Finding Myself on the Camino de Santiago. In Washington ist er ein Unbekannter, doch kam er gut an.

Die deutsche Botschaft in der US-Hauptstadt hatte die Lesung als Live Feed angeboten. Offensichtlich befanden sich unter den Zuhörern auch begeisterte Kerkeling und Schlämmer-Freunde. Betrachteten sie den Verfasser anders als diejenigen, denen der Komödiant und fiktive Kanzlerkandidat kein Begriff ist?

Die amerikanische Fassung des Buches von Shelley Frisch scheint geglückt. Wie Herr Kerkeling sie las, wirkte sie nicht wie eine Übersetzung aus fremder Sprache, sondern wie ein Werk, das auch dem amerikanischen Publikum überzeugend persönliche Reiseerfahrungen vom Jakobsweg vermittelt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.27.52 Uhr, 5. Sept 2009 | Permalink
  Drama im Verkehr

Gestern fährt ein Bus eine Joggerin an. Sie kommt ins Krankenhaus. Niemand kennt sie. Papiere hat sie nicht. Wird sie überleben? Welche Familie vermisst sie?

24 Stunden später ist sie identifiziert - und sie lebt noch. Erleichterung in Washington.

Schwer wird es allen, die sich auf Reisen machen. Das lange Wochenende lockt Fahrzeuge nach Washington und entsendet viele Washingtoner heim oder an Urlaubs­ziele. Freitagnachmittag ist von Staus geprägt. Am Monat, dem Labor Day, wird's genauso, nur in umgekehrter Richtung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 14.10.32 Uhr, 4. Sept 2009 | Permalink
  Weinbau um die Hauptstadt

Ein wenig Wein wird um die Hauptstadt in Maryland un Virginia angebaut. Die Qualität hat zugenommen. Die Temperaturen stimmen. Das Problem ist die hohe Luftfeuchtigkeit in der Region. Mit welchen behördlichen Schwierigkeiten Weinbauer zu kämpfen haben, stellt heute die Washington Post dar. Besondere Sorgen bereitet den Kommunen der Verdacht, dass der Weinanbau zum Trinken verführen könne.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.30.54 Uhr, 31. Aug 2009 | Permalink
  Letzter Flug nach Washington

Zum letzten Mal fliegt Ted Kennedy in die Hauptstadt der USA. Recht und Gesetz waren ihm wichtig - das war seine Pflicht. Gerechtigkeit nahm er ernst wie keiner - sie ist schwerer mit der Wirklichkeit zu vereinbaren.

Zuerst kommt sein Leichnam kurz zum Kapitol, seiner langjährigen Wirkungsstätte. Anschließend wird er über den Potomac nach Virginia gefahren, wo er neben seinen Brüdern auf dem Arlington National Cemetary beigesetzt wird.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 14.12.41 Uhr, 29. Aug 2009 | Permalink
  Flutwarnungen um Washington

Die Zahl der Ströme, Flüsse und Bäche in und um Washington ist wohl unbekannt. Sie finden sich überall. Daher sind Flutwarnungen eine ernste Angelegenheit. Von Hurrikan Bill in der Nähe der Ostküste erhält auch Washington viel Regen. Überflutungen stehen an. Das Schönste und Ungewöhnliche an diesem Hurrikan ist, dass er kühles Wetter nach Washington bringt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.22.46 Uhr, 22. Aug 2009 | Permalink
  Ab heute Eintrittskarten: Berliner Cello

Die deutsche Botschaft in Washington als Schirmfrau eines Konzerts von 12 Cellisten der Berliner Philharmonie hat bekannt gegeben, dass ab heute Eintrittskarten für das Konzert am 10. November 2009 im Music Center at Strathmore in Bethesda, Maryland , verkauft werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 14.53.39 Uhr, 21. Aug 2009 | Permalink
  Tausende stromlos

Gewitter krachen über Washington, und schon sind tausende stromlos. Das kennen wir.

Die Temperaturen sind zwar mäßig, und beim ersten Gewitter des Tages über der Innenstadt fielen sie prompt um 15 Grad, aber die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Das bringt die Berichterstatter dazu, vor 100 gefühlten Grad zu warnen.

Südlich von Washington wird auch davor gewarnt, am Fenster zu stehen. Der erwartete Sturm kann sie eindrücken und die Bewohner wie einen Hans-in-der-Luft entführen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 14.41.28 Uhr, 21. Aug 2009 | Permalink
  Hängt am Haus

Eine schlimme Ansicht bot sich heute früh mitten in der Stadt. Ein Fensterputzer hing vom Gerüst und drohte vom Bürogebäude abzustürzen. Glücklicherweise konnten Polizei und Feuerwehr den Straßenknotenpunkt Connecticut and L schnell absperren und mit den geeigneten Geräten den Mann retten.

Indianer aus Andenhochländern sind in Washington auf die Fensterputzerei spezialisiert. Kaum jemand beneidet sie um ihre Stellung. Sie hängen schwingend an Seilen oder bewegen sich entlang Gerüsten. Ihre Schwindelfreiheit erlaubt es ihnen, sich an den Gebäuden genauso sicher zu bewegen wie bei der Vorbereitung auf den hohen Dächern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.52.23 Uhr, 20. Aug 2009 | Permalink
  Steamy 90/90

Wer sich beweisen will, dass er jederzeit zur Rückkehr zur Natur fähig ist, sollte heute nacht alle Fenster öffen und die Klimaanlage ausschalten. Er wird schnell verstehen, warum es Rauchern schwer fällt, das Laster aufzugeben.

MIt 90 Prozent Luftfeuchtigkeit begann der Tag, und die Temperaturen erreichen denselben Wert. So war es gestern auch fast, und so soll es weitergehen.

Das sind die Dog Days of Summer. Ein Schwitzbad ist nichts im Vergleich zu einigen dem Wetter ausgesetzten Stunden im Washingtoner August. In der Nacht stören weder die kreischenden Grillen noch die rollenden Gewitter. 90/90 ist nahezu unmenschlich. Fast niemand setzt sich dem Phänomen heute freiwillig aus.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 14.56.57 Uhr, 19. Aug 2009 | Permalink
  Interns verlassen die Stadt

Im Sommer kommen nicht nur Touristen waggonweise nach Washington. Noch sichtbarer als sie sind die Interns - Praktikanten aus dem ganzen Land und der ganzen Welt. Ihren Lebenslauf eindrucksvoll zu bereichern ist ihr Ziel.

Ihre Unterbringung ist meist minimal, doch ihr Aufputz professionell. Viele junge Herren tragen zum ersten Mal eine Krawatte und einen Anzug. Die jungen Damen rennen zwar mit beinschrumpfenden Flipflops ins Büro, doch nur, um sie vor dem Dienstantritt gegen Eleganteres einzuwechseln.

Um den 15. August beginnt das Herbstsemester an den Colleges der USA. Viele Interns haben die Hauptstadt schon verlassen. Die Stadt ist ruhiger als sonst, weil Eltern mit Schulkindern noch nicht vom Strand oder der Urlaubsreise zurückgekehrt sind. Einige High-School-Schüler, die ihr Internship erst kurz vor dem Labor Day beenden, haben die Intern-Hangouts von Washington noch eine Woche für sich.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.14.26 Uhr, 18. Aug 2009 | Permalink
  Kokain am Papiergeld

Im Durchschnitt finden sich Kokainspuren auf 90 Prozent des amerikanischem, frei zirkulierenden Papiergeldes. In der Hauptstadt sind es sogar 95%. Vor wenigen Jahren lag die Zahl knapp unter 70%.

Welche Schlüsse aus der Feststellung gezogen werden sollen, sagt niemand. Vielleicht wäre es nützlich zu erfahren, was sonst noch gefunden wurde, oder ob sich andere Substanzen einfach verflüchtigen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.07.03 Uhr, 17. Aug 2009 | Permalink
  Hurrikan-Saison spurlos

Keine Spur hinterlässt seit sechs Wochen die Hurrikan-Saison. Nun droht sie uns etwas Regen an. Darauf warten wir schon den ganzen August. Kirschbäume werfen ihre Blätter wegen der Trockenheit ab. Selbst Mücken können sich kaum noch fortpflanzen. Alle brauchen Wasser.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 16.08.24 Uhr, 16. Aug 2009 | Permalink
  Palinistas füllen Sommerloch

Krankenversicherung soll das Leben erleichtern. Doch in Washington wird heute weiterhin über den Death Panel-Vorwurf von Sarah Palin gesprochen.

Auf allen Kanälen wird den Palinistas Gelegenheit geboten, die von der Bundesregierung vorgeschlagene allgemeine Krankenversicherungspflicht anzugreifen. Der absurde Vorwurf des Phantoms Euthanasie-Ausschuss wird nicht ignoriert, sondern hochgespielt.

Dann wird spekuliert, dass Sarah Palin über Facebook mehr Macht ausübt als in ihrem alten Job. Dass sie wie Horst Köhler am IWF ihren Job als Gouverneurin von Alaska unvollendet hingeworfen hat, schadet ihrem Image nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 10.22.51 Uhr, 16. Aug 2009 | Permalink
  Bauten in DC

Mieten sollen nicht fallen, also wird weniger gebaut. Das gilt im gewerblichen wie im privaten Markt, berichten die Medien. Die meisten Baupläne für Hochhäuser wurden eingestellt. Nur im Central Business District wird an der Ecke Connecticut and K ein neues Hochhaus hochgezogen, schreibt das Washington Business Journal.

Im Wohnungsbau sinken die Mieten trotzdem. Aber die Zahl der Mieter steigt, sodass die Preise eigentlich anziehen sollten. Weniger Haushalte kaufen Häuser. Deren Preise fallen im Stadtkern aber auch nicht. Im Gegenteil, sie halten stabil oder steigen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.30.00 Uhr, 15. Aug 2009 | Permalink
  Richter wird heiß unter dem Kragen

Auch Richter sind Menschen. Bei dieser Hitze kann es sie ärgern, wenn auf dem reservierten Parkplatz am Gericht jemand parkt. Südlich von Washington wird es zwischen den Flüssen besonders schwül. Das erklärt, warum ein Richter dem geparkten Wagen, als ihm der Kragen platzte, die Luft raus ließ Zwei Sheriffe beobachteten ihn; das war sein Pech. Erst gab es eine polizeiliche Untersuchung. Nun hat der Richter gestanden. Die Gerichtsbeamtin, die kein Sonderschild für den Richter sah, ist nur schockiert. Richter sind Könige in den USA, wollen so behandelt werden und benehmen sich auch so - bei normalen Temperaturen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 21.25.54 Uhr, 12. Aug 2009 | Permalink
  Hunde werden eingeschläfert

In Leesburg, Virginia werden zwei Hunde eingeschläfert, die am Tod eines Zwanzigjährigen beteiligt sein sollen. Der Mann war mit den Hunden allein. Aus dem verschlafenen Nest am Fusse der Blauen Berge ist schon fast eine Großstadt geworden. Die Hunde der gefährlichen Rasse sind anderenorts verboten. Tierliebe steht auch in Leesburg der Gefahr für die Öffentlichkeit und selbst die betroffene Familie gegenüber. Die Abwägung fällt wohl nicht leicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.16.34 Uhr, 12. Aug 2009 | Permalink
  Sieben Nieren durchqueren die Hauptstadt

Sieben Nierenspender und sieben Nierempfänger machen in Washington Geschichte. Die miteinander unverwandten Beteiligten trafen sich nun nach den koordinierten Operationen.

In Washington werden 250 Nieren pro Jahr transplantiert. Doch der Bedarf ist viel höher, vor allem in den bunteren Stadtteilen, wo jedoch weniger geeignete Spender bereit stehen.

Ärzte im Westen und Osten der Stadt verbanden sich zu einem Viertagemarathon für die rekordbrechende transurbandene Transplantation.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.32.56 Uhr, 4. Aug 2009 | Permalink
  Purpurzug

Soeben hat der Staat Maryland beschlossen, die Purple Line-Straßenbahn zu bauen. Sie wird die Kreise Montgomery County, Maryland und Prince George's County, Maryland von New Carrolton bis Bethesda verbinden.

Die Trasse besteht. Da sie seit vielen Jahren zweckentfremdet und geräuscharm genutzt wird, hagelt es bereits Proteste. Die einen wollen dort Rad fahren und wandern; die anderen hatten nicht damit gerechnet, hinter dem Garten Züge im Nahverkehrstakt zu sehen.

Für die Region ist der Purpurzug jedoch ein Gewinn und entlastet den starken Auto- und Busverkehr um das Washingtoner Karo.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 14.08.33 Uhr, 4. Aug 2009 | Permalink
  Museen kosten keinen Eintritt

Die meisten Museen in Washington verlangen keinen Eintritt. Doch obwohl es so viele weltberühmte Museen in der Hauptstadt gibt, finden auch teure private Museen einen Platz im Markt - und zahlreiche Besucher. Beispiele sind das Newseum, das Wachsmuseum und das Spy Museum. Das Newseum an der Pennsylvania Avenue nahe des Kongresses gewährt im August einen Nachlass von 50%, wenn der Besucher den Radiosender WTOP erwähnt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 02.31.00 Uhr, 3. Aug 2009 | Permalink
  Klein-Indien in Rockville

Hinter dem Montgomery College in Rockville liegt ein kleines Einkaufs­zentrum neben der Route 355. Unversehens betritt der Kunde Klein-Indien. Am College Parkway findet man nicht die verfilmte arme Seite, sondern die Welt der Saris, geheimnisvoller Gewürze und gerösteter Brotfladen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 17.32.08 Uhr, 2. Aug 2009 | Permalink
  Äste und Proteste

Protest im Gewitter
Mehrere Gewitter machten Washington im Laufe des Tages unsicher. Nach dem Verlust einer berühmten Villa nahe der deutschen Botschaft wegen Wassermangels in den Hydranten kann sich die Stadt die Wassermassen kaum vorstellen, die die Gebäude auf der anderen Straßenseite wie im Wasserfall unsichtbar werden lassen.

Unbeirrt bleiben manche im Stadtkern auch bei subtropischen Gewittern, wie diese durchnässten Mahner an der siebzehnten Straße. Sie protestierten an einer günstigen Stelle mit jungen Bäumen. Bei vielen alten fielen schwere Äste auf Straßen und Wagen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.30.16 Uhr, 31. Juli 2009 | Permalink
  Kein Vick, aber Bombe

Wieder einmal ist wegen einer Bombenvorkehrung der Bereich um das Kapitol geschlossen. Die Lage muss ernst sein, denn auch ein Konzert von Militärangehörigen wurde kurzfristig abgesagt.

Vor einer Stunde noch wurde vor einem Tornado gewarnt. Die Warnung hat Radio WTOP abgeblasen, doch klang sie ernst. Sie betraf die Region zwischen Washington, DC und Richmond, Virginia .

Einen anderen Abpfiff erhielt einen Sportler namens Vick, der im amerikanischen Fußball eine Rolle spielte, bis er wegen Tiermissbrauchs ins Gefängnis kam. Nach zwei Jahren gelangte er an die Freiheit. Heute erklärte das Team aus Washington, die Redskins, es wünsche Vick alles Gute. Arbeiten darf er hier nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.23.12 Uhr, 29. Juli 2009 | Permalink
  Sauberste Strände bei Washington

Im Juni verschwindet ein Teil der Stadt an die Strände. Ocean City, Cape May, Rehoboth, Chincoteague oder Bethany - da findet man die Familien in der Woche. Am Wochenende stieß auch der Vater hinzu. Das hat Tradition. Heute wechseln sich die Eltern eher ab, denn die meisten Frauen haben neben der Hausarbeit auch eine Anstellung in Wirtschaft oder Politik.

Heute wird der jährliche Bericht über die Qualität der Strände verkündet. Erfreulicherweise schneiden die Atlantikstrände östlich von Washington sehr gut ab. Das gilt nicht nur für das vom Golfstrom geheizte Wasser an den breiten, weißen Sandstränden unserer Küste.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.15.34 Uhr, 29. Juli 2009 | Permalink
  Gestörter Verkehr

Am Morgen fährt Obama in die Stadt, und die Stadt ist erst einmal straßenzuglang gesperrt. Zum Glück hielt sich die Behinderung zeitlich in Grenzen.

Später kommt das Gewitter, das die Region schon lange erwartet hat. Fußgänger werden in Sekunden bis auf die Haut durchnässt. Und der Tunnel am Scott Circle einige Blocks nördlich des Weißen Hauses wird gesperrt.

Beide Ereignisse hinterlassen kaum eine Spur. Obama ist in Cleveland, und der Regen verdampfte, bevor er die drohende Austrockung der Region lindern konnte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.08.57 Uhr, 23. Juli 2009 | Permalink
  Rezessionsresistentes Washington

Washington geht es vergleichsweise gut. Politico befürchtet, dass im Rest der USA das Wachstum Washingtons missverstanden werden könnte. Vielleicht sollte Politico darauf verweisen, dass es Washington gut gehen muss, wenn sich jeder hier Beihilfen abholen will.

Die Arbeitslosigkeit in der Region liegt ein Drittel unter dem Landesdurchschnitt, auch wenn der Trend eine Zunahme der Arbeitsstellenverluste in der Hauptstadtregion erkennbar macht. Immerhin wurden 14000 Arbeitsplätze geschaffen, sodass von Juni 2008 bis Juni 2009 ein Nettoverlust von 28500 Stellen verzeichnet wird.

In Washington gelten ein Drittel als funktionale Analphabeten. Das ändert sich auch in Rezessionen nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 21.53.33 Uhr, 19. Juli 2009 | Permalink
  Niemandsland wandelt sich

Heute kann man kaum glauben, dass zwischen der 23. Straße NW und der 27. Straße NW, also zwischen dem West End von Washington und dem Stadtteil Georgetown noch vor 20 Jahren ein Niemandsland lag.

Eine Tankstelle bei der New Hampshire Avenue gegenüber vom Steakhouse Blackie's, verlorene Row Houses an der 25th, unbebaute Grundstücke von der L Street bis zur Q Street, Polizei, Krankenhaus und Bücherei an der L Street und ein vergammeltes libysches Botschaftsgebäude an der New Hampshire Avenue.

Viel war da nicht los, obwohl in allen Himmelsrichtungen teure Wohn- und Bürogegenden an den leeren und nachts gefährlichen Landstrich angrenzten.

Mittlerweile ist das Niemandsland reich bebaut. Da kommt der Bürgermeister auf die Idee, Polizeistation und Bücherei abzureißen und im Rahmen eines Neubaus in ein Wohn- und Bürohaus zu integrieren. Keine schlechte Idee. Allerdings wird sein Vorstoß angegriffen, weil er selbstherrlich vorgeht und mit Bauunternehmen und Investoren verhandelt, ohne den Stadtrat zu konsultieren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.29.17 Uhr, 16. Juli 2009 | Permalink
  Tot am Bahnhof

Das Kapitol wurde kurz nach 17 Uhr abgesperrt. Sorgen entfachten sich um Richterin Sotomayor. Sie wurde von Senatoren im Russell Senate Office Building vernommen: Lockdown!

Zehn, fünfzehn Schüsse fielen, hieß es. Ein Attentat?

Gegen 18 Uhr wurde klar, dass ein Räuber im weißen Mercedes den Hauptbahnhof Union Station überfiel und Richtung Kongress flüchtete, dann von der Capitol Police in einer Schießerei erschossen wurde. Kein Attentat.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.38.10 Uhr, 15. Juli 2009 | Permalink
  75 Meter lang, 5 Meter breit

Ein Superlaster, dreimal so lang wie die meisten, wird diese Woche Virginia von Ost nach West und zurück durchqueren. Drei Mal. Jede Fahrt soll drei Tage dauern. Vom Hafen Newport News, Virginia , wird eine Schmiedepressanlage nach Martinsville, Virginia , transportiert. Der Verkehr soll erheblich beeinträchtigt werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 20.31.39 Uhr, 12. Juli 2009 | Permalink
  Schrebergarten am Weißen Haus

Schrebergarten Washington
Nur wenige Blocks vom Sitz des Präsidenten finden sich Schrebergärten in der Hauptstadt der USA, doch ein gemeinsam gepflegter Garten auf dem Gelände des Weißen Hauses liefert natürlich mehr Gesprächsstoff.

Michelle Obama will die Aufmerksamkeit des Landes in fruchtbare Richtungen lenken. Die Kinder Innenstadt sollen sehen, was sie mit ihren eigenen Händen schaffen können. Sie erleben, wie Dinge wachsen, und erfahren, dass die fertigen Erzeugnisse im Supermarkt oder Schnellimbiss eine Vorgeschichte haben.

Gleichzeitig wächst ein Gefühl für gemeinsam Geschaffenes. Und die Obama-Kinder werden über gemeinsame Gartenarbeit in die fremde Gemeinde am neuen Wohnort eingegliedert.

Die Schrebergärten in den USA haben viel gemein mit den Gärten in Deutschland. Diese stellt die deutsche Botschaft in Washington Amerikanern unter dem Titel The Allure of the Garden Plot vor.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 06.48.43 Uhr, 12. Juli 2009 | Permalink
  Wasser: Woher und Warum?

Einen Wasserskandal deckt der Kongress - wieder einmal - auf. Wasser aus der Flasche kommt aus meist unbezeichneten Quellen. Ihre Anbieter müssen die Quellen auch nicht offenlegen. Die Herkunft ist oft dieselbe wie die in Küche und Bad: Das Wasserwerk. Entsprechend ist die Qualität des teureren Produktes meist auch nicht besser.

In Washington wissen wir, woher das Wasser kommt: Aus dem Potomac, nicht aus dem weniger klaren Anacostia. Die östlichen Gegenden beziehen es auch einem Reservoir nördlich von Silver Spring und einem Stausee auf dem Weg nach Baltimore.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.47.39 Uhr, 8. Juli 2009 | Permalink
  Freier Freitag

Freitag - und doch gilt bei der U-Bahn in Washington der Fahrplan vom Samstag. Die Postämter schließen um die Mittags­zeit. Gerichte und Verwaltungen sind geschlossen.

Warum? Niemand soll den freien Tag verlieren, nur weil der Unabhängigkeitstag auf einen Samstag fällt. Deshalb wird der arbeitsfreie Tag für viele um einen Tag vorverlegt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 07.02.00 Uhr, 3. Juli 2009 | Permalink
  Circulator-Bus mit Software

Nicht nur stellt die Stadtverwaltung von Washington ein paar neue Buslinien in den Einsatz der Bürger, sie liefert nun auch eine Software aus, die die Lokalisierung der Busse ermöglicht.

Mit einem Telefon in der Hand kann der Passagier feststellen, wo sich der nächste Bus befindet. Die Software ist als Open Source-Programm geschrieben worden, so dass sie überall auf lokale Verhältnisse umgesetzt werden kann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 21.48.07 Uhr, 28. Juni 2009 | Permalink
  Vom Baum erschlagen

Die Äste der alten Eichen und Ahorne sind schwer. Gestern wurden zwei Personen im Gewitter im Auto von solchen Ästen auf der Connecticut Avenue vor der Ampel am East-West-Highway erschlagen. Auch Dächern von Häusern werden zerquetscht. Autos sind immer besonders gefährdet, da Washington eine sehr grüne Hauptstadt ist.

Die Connecticut Avenue ist nun teilweise gesperrt. Da in anderen Stadtteilen gefeiert wird, beispielsweise beim Karbikfest, stehen dort auch Sperrungen an.

Dort, wo der Eastern Market wie ein Phönix aus der Asche erstand, wird heute die Einweihung des restaurierten Gebäudes gefeiert - auch mit Sperrungen. Der Eastern Market ist eins von wenigen überdauernden Gebäuden des deutsch-amerikanischen Architekten Adolf Cluss, dessen Architekturstil Washington jahrzehntelang dominierte. Der Heilbronner war auch ein Initiator der extensiven Baumpflanzungen in der Hauptstadt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.44.12 Uhr, 27. Juni 2009 | Permalink
  Jackson in der U-Bahn

Niemand glaubt es in der U-Bahn, als jemand den Tod vom Michael Jackson verkündet. Dann springt eine Gruppe lauter Touristen aus Ohio auf und tanzt in den Gängen zu Thriller aus dem iPhone. Eine Frau erlebt einen epileptischen Unfall, die Fahrt wird langsamer, und alle müssen wegen des Notfalls umsteigen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 22.01.21 Uhr, 25. Juni 2009 | Permalink
  Merkel, Warburg-Preis, Kongressbibliothek

Library of Congress
Im feierlichen Rahmen der Kongressbibliothek verlieh die Atlantik-Brücke Angela Merkel den Eric-Warburg-Preis. Senator Chuck Hagel hielt eine charmante Rede. Die Antwort von Kanzlerin Merkel war atemberaubend menschlich, weise und überzeugend. Das Thema betraf nicht ihr Tagesgeschäft und Sorgen in Deutschland, sondern passend zum Anlass Global- und Atlantikpolitik.

Wenn sie aus dem Fundus persönlicher DDR-Erfahrungen schöpft und sie in Bezug zu transatlantisch gemeinsamen Grundwerten setzt, bietet sie Amerika das Bild einer Deutschen, wie es für Deutschland nur gut sein kann. Zu oft treten in Washington politische Figuren mit schlechtem Englisch und belehrender Manier auf, die nicht ahnen, wie sie hier anecken.

Solche Vorwürfe bleiben Merkel erspart. Denn selbst wenn sie unbequeme Fragen stellt, bemerkt der amerikanische Zuhörer, dass sie keine bequemen oder geübten Phrasen des Tages sind, sondern - beispielsweise bei Menschenrechten und gemeinsamen kulturellen Werten - mit Herzensblut geschrieben werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 21.36.44 Uhr, 25. Juni 2009 | Permalink
  Von der Putzfrau bis zum General

In einer bewegenden Pressekonferenz hat die Stadt- und U-Bahnverwaltung nun den gegenwärtigen Stand der Unfalluntersuchungen bekannt gegeben. Die Todesopfer umfassen die Putzfrau ebenso wie den General. Alle waren auf dem Weg in die Hauptstadt.

Der Zug fuhr automatisch, doch war die Notbremse in der Führerkabine aktiviert - ein Zeichen für eine Fehlfunktion der Bremsanlage? Die alten Wagen der Serie 1000 sollen nun schnellstmöglich aus dem Metro-System von Washington ausgemustert werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.19.49 Uhr, 23. Juni 2009 | Permalink
  Unsicherheit nach Unfall

Die Todes­zahlen schwanken auch noch nach dem Unfalltag. Mal werden sieben genannt, mal neun, die beim Auffahrunfall der U-Bahn in Washington starben.

Für Verkehrsteilnehmer, die in Washington arbeiten und in den Vororten in Maryland wohnen, ist die Fahrt auch eine unsichere Sache. Eine wichtige U-Bahnstrecke ist geschlossen, eine Nahrverkehrs­zugverbindung ebenfalls, und zudem sind wichtige Straßenzüge um die Unfallstelle gesperrt.

Bei der Unfallursache wird noch gerätselt. Das U-Bahnsystem der Metro ist so konzipiert, dass Auffahrunfälle unmöglich sind. Es ist nach dem Titanic-Prinzip gebaut. Hat vielleicht die vergleichsweise unerfahrene Zugführerin versagt? Sie ist tot und kann nichts erklären oder sich verteidigen.

Für Obama ist der Unfall auch ein Wagnis. Die einen fordern eine menschliche und sachliche Stellungnahme und beschimpfen ihn schon im Voraus, weil er ja zu denen gehört, die dem Staat etwas Gutes abgewinnen. Auch den öffentlichen Gleisverkehr hatte er gutgeheißen. Andere warten auf eine Erklärung, damit sie ihn der Einmischung in lokale Angelegenheiten bezichtigen können.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 15.00.48 Uhr, 23. Juni 2009 | Permalink
  Jetzt vier Tote

Bürgermeister Fenty spricht jetzt von vier Toten beim U-Bahnunfall. Die Verletzten werden zum Krankenhaus der George Washington University am George Washington Circle bei der K Street NW gebracht. Die Zahl der Verletzten soll nun 100 übersteigen, doch nur ein Viertel muss ins Krankenhaus. Die Bergungsarbeiten sind noch nicht abgeschlossen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.11.33 Uhr, 22. Juni 2009 | Permalink
  Zwei Tote bei Fort Totten-Unfall

Obwohl die Züge wegen Gleisarbeiten langsam fuhren, kam es bei Fort Totten zu einem schrecklich Unfall. Zwei Metro-Züge stehen aufeinander gestapelt. Zwei Tote wurden bisher gefunden. Bis zu hundert Verletzte sind bekannt. Rettungswagen und Helfer kommen aus dem gesamten Umkreis zum Streckenabschnitt nach Takoma Park. Noch sind nicht alle Passagiere geborgen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.07.50 Uhr, 22. Juni 2009 | Permalink
  Vorbereitung auf Triathlon

Bei 35 Grad und schweren Gewittern treffen Veranstalter ihre Vorbereitungen für einen Triathlon-Dreikampf. Morgen wird er im Stadtkern der Hauptstadt ausgetragen. Um die National Mall werden Straßen gesperrt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.41.21 Uhr, 20. Juni 2009 | Permalink
  Kaum in Washington geplant, schon in New York kritisiert

Die alte Leier spielte New York heute wieder, als 85 Seiten Papier aus Washington in der Welts­zene bekannt wurden. Natürlich muss man annehmen, dass die Kritiker das Positionspapier zur Neuregelung des Finanzwesens in den USA gründlich gelesen hatten, als es noch gar nicht existierte. Sonst wären die fundierten Stellungnahmen aus dem Umfeld der Wall Street wohl unfundiert. Wer lesen will, was das Weiße Haus konkret vorschlägt, findet das Dokument bei der Washington Post.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.17.35 Uhr, 17. Juni 2009 | Permalink
  Unfall in der U-Bahn

Bethesda Metro Station
In der Metrostation Bethesda hat ein Zug eine Person erwischt, und die Station wurde geschlossen. Die nachfolgenden Züge müssen sich in beiden Richtungen ein Gleis teilen. Für den Verkehr zwischen Friendship Heights und dem Medical Center wird zudem ein Busdienst eingerichtet.

Später berichtet WTOP, dass der Unfall - unglücklicherweise - tödlich ausging und der Verkehr wohl erst abends wieder hergestellt wird.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 14.15.37 Uhr, 14. Juni 2009 | Permalink
  TV machbar - im Garten

Wer Kanal 9 mit CBS nicht empfängt, ist nicht allein. Das digitale Fernsehen in Washington hat die Kanallandschaft verändert. Wer im Haus nichts sieht, kann versuchen, Fernseher, Wandler und Antenna in den Garten zu stellen. Dort ist der Empfang vielleicht besser. Wenn alles klappt, erscheint auch das MHz Network wieder - mit deutscher Welle und Programmen aus der ganzen Welt, besser als im vergangenen Jahr mit dem Kanal 56.

Im Garten ist Twitter-Nutzern auch nicht geholfen. Sie erleben den Jahr 2000-Bug von Twitter. 2 Milliarden Nachrichten stellen die Grenze für zahlreiche Programme dar. Twitterific für das iPhone funktioniert beispielsweise nicht mehr richtig. Der Hersteller hat eine Lösung bei Apple vorgelegt. Der Hersteller und die Kunden warten nun, bis Apple das Programm freigibt.

Da Apple alternative Vertriebskanäle sabotiert und so sein App Store-Monopol schützt, zeigen sich die Nachteile der Monopolwirtschaft wie früher bei Microso9ft.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 21.10.40 Uhr, 13. Juni 2009 | Permalink
  Herzrennen und Infarkt

Der Verkehr erlitt einen kleinen Infarkt entlang des Potomac. Doch ist wieder alles gut. Anwälte rannten ein Rennen für einen guten Zweck unter einem Herzmotto. Die Straßen sind wieder entsperrt. Später werden zahlreiche Straßen um den Dupont Circle geschlossen. Dort wird das jährliche Pride-Fest homosexueller Bewegungen gefeiert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.53.45 Uhr, 13. Juni 2009 | Permalink
  Das Ende des Fernsehens

Das Fernsehen erlebt heute sein Ende - jedenfalls in der Fassung, die wir kennen und lieben: Schnee und Graupel im heißen Sommer, flammenfarbiges Flickern im Winter.

Das Fernsehen ist tot. Doch auf Kanal 4 läuft noch NBC und erklärt Spanischsprachigen vermutlich, warum wir keine Nachrichten sehen, und auf den anderen Kanälen gar nichts.

Scheinbar wird auf die Bedeutung der Antenne hingewiesen. Bisher hieß es immer, mit einem Analog-Digital-Wandler würden wir glücklich. Dass das nicht stimmt, weiß jeder, der den Wandler bereits probiert hat.

Wer also wissen will, warum auf der Vorderseite des Weißen Hauses so viele Sicherheitskräfte versammelt sind, erhält die Antwort nicht im Fernsehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.07.11 Uhr, 12. Juni 2009 | Permalink
  Ende der analogen Fernsehwelt

Mit Glück kann man heute vielleicht noch das verschneite Bild des analogen Fernsehens aufnehmen und verewigen - auch mit dem digitalen iPhone geht das. Dann nimmt Amerika Abschied.

Digitales Fernsehen wird Pflicht. Wer vor der schwarzen Röhre erstarrt, kann sich bei www.DTV.gov schlau machen. Die Regierung steuert Informationen bei.

Mit weniger Glück besitzt erlebt man vielleicht schon seit Monaten mit dem digitalen Wandler digitale Wunder. Schnee gibt es nicht mehr. Wird die Verbindung zum Sender von Hund, Hubschrauber oder Himmel gekappt, verschwindet als erstes der Ton - meist im entscheidenden Augenblick. Dann folgt das Bild. Anfangs verzerrt es sich stückchenweise, bei stellenweise enormer Klarheit und bester Auflösung.

Später verschwindet es. Das ist der Moment, wo man sich das verschneite, vergrieselte oder auch vergraupelte Bild zurück wünscht.

Man kann sich aber an alles gewöhnen. Die Deutsche Welle bei MHz ist schon seit dem Winter verebbt, obwohl sie im Februar wieder herschwappen sollte. Ihr Kanal 56 ist seither leer, und jetzt bleibt er wohl ausgetrocknet. Wenn es den Kanal dann überhaupt noch gibt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 00.01.00 Uhr, 12. Juni 2009 | Permalink
  Ende einer Ära

Journalist Sam Smith verabschiedet sich aus seiner Geburtsstadt Washington mit wachrüttelnden Worten am DC City Desk. Ist die Hauptstadt für ihre Einwohner zu einer Kolonie geworden, in der die Aristokraten der Demokratie das Sagen haben und ihr Fußvolk ignoriert wird?

Ist der gnädige Zuspruch eines Abgeordneten aus der Hauptstadt im Kongress, fein ausbalanciert mit einer neutralisierenden Stimme aus dem Staat Utah und verknüpft mit dem Dekret der Waffenfreiheit im District of Columbia, wirklich demokratisch?

Oder hat die Zynik der Symbole das Bewusstsein für wahre Freiheit und Demokratie in der steuerzahlenden, wahlunterdrückten Hauptstadt Washington erstickt?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.58.01 Uhr, 11. Juni 2009 | Permalink
  Ende bei Chrysler

Die letzten Chrysler-Fahrzeuge werden heute nacht von den Höfen der Händler um Washington verkauft. Das Insolvenzgericht im fernen New York hat gegen sie entschieden. Am Abend entschied auch der Supreme Court gegenüber vom Kongress, dass er den Verkauf von Teilen von Chrysler and Fiat nicht aufhält.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 21.22.56 Uhr, 9. Juni 2009 | Permalink
  Wieder Wahlen

Noch wahlmüde? Morgen stehen die Vorwahlen in Virginia an. Die erste Phase bedeutet, dass Wähler, nicht Vereinsmeier, entscheiden, wer im Herbst von den Wahlplakaten strahlt. Die Vorwahlbeteiligung ist immer niedrig.

Nach einer Bundeswahl, die im Staat Minnesota immer noch nicht abgeschlossen ist, weil dort noch der Obergerichtshof entscheiden, wer Senator in Washington wird, ist die Beteiligung meist noch geringer. Wie wird sich Virginia morgen darstellen?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 20.36.26 Uhr, 8. Juni 2009 | Permalink
  Geschlagen am Brückenschlag

Einen geschlagenen halben Tag verbringen Reisende auf dem Weg an die atlantische Strandhalbinsel Eastern Shore wegen eines Problems an der Key Bridge über die Chesapeake Bay. Der Verkehr staut sich mehr als 15 Meilen vor der riesigen Brücke. Am besten sollte man sich erst nachts auf den Weg machen, wird gewarnt. Derweil nehmen die Flutwarnungen in Washington zu. Erst morgen soll sich das Wetter ändern. Ob es bei strahlendem Sonnenschein besser wird, steht in den Sternen. Denn versumpfter Boden mit hohen Temperaturen bedeutet in Washington normalerweise unerträgliche Luftfeuchtigkeit.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 15.01.00 Uhr, 5. Juni 2009 | Permalink
  Culinspiration kocht wieder vor

Die geheimnisumwobene Meisterköchin Washingtons hat ein Geheimnis gelüftet. Im Blog Culinspiration: Follow Your Tongue ist sie nicht zu sehen, wenn man vom flüchtigen Widerschein auf einem Teller oder der gelegentlichen Hand am Herd absieht. Nun verriet sie den Grund einer Blogpause: Sie vermählte sich, und es gab viel Hochzeitstorte. Der Leser darf Details errätseln und braucht sich beim Glückwunsch keine Gedanken um die kulinarische Zukunft des Paares zu machen. Die ist gesichert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 06.01.00 Uhr, 5. Juni 2009 | Permalink
  Mit Sandsack gegen Regen

Es regnet. Und regnet. Jetzt verteilt die Stadtverwaltung sogar Sandsäcke. Nur Bewohner der New Jersey Avenue und der K Street südöstlich des Kapitols erhalten sie. Sie müssen sich ausweisen können. Tritt der Anacostia-Fluss über seine Ufer?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.42.24 Uhr, 4. Juni 2009 | Permalink
  Die 5 Cent Revolte

Der Stadtrat von Washington beschließt eine 5%-ige Steuer auf Plastik- und Papiertüten. Die Revolte folgt auf dem Fuß. Was sollen die Armen tun? 5 Cent je Tütendollar zahlen? Ihre Sachen in den Armen tragen? Wenige finden sich einfach mit der neuen Regelung ab. An anderen Orten wurden entsprechende Gesetze wegen der Wirtschaftskrise suspendiert. Die Plastiktüte ist zu verwurzelt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.07.29 Uhr, 3. Juni 2009 | Permalink
  Parkkonzerte beginnen wieder

Im Sommer finden mittags an jedem Donnerstag Konzerte im Farragut Square statt, mitten im Central Business District und einen Block vom Lafayette Square gegenüber dem Hintereingang des Weißen Hauses, der von vielen als Vorderansicht vermutet wird. Dieses Jahr gibt es statt der Mittagskonzerte, dem Klima entsprechend, Abendkonzerte, die um 17.30 Uhr beginnen, und zwar vom 4. Juni 2009 bis zum 23. Juli 2009:

    June 4 Rebelicious (modern country/classic rock)
    June 11 Jah Works (reggae)
    June 18 Orquesta La Romana (salsa)
    June 25 Crowded Streets (Dave Matthews covers)
    July 2 Kelly Bell Band (phat blues & funk)
    July 9 JunkFood (modern rock)
    July 16 Road Soda (popular covers)
    July 23 Gonzo's Nose (party covers)
  Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 21.36.42 Uhr, 2. Juni 2009 | Permalink
  GM-Konkurs trifft Region

Auch der Raum Washington wird von der GM-Insolvenz betroffen. Ein Werk in Virginia wird geschlossen. Seine Produktion wird nach Baltimore verlegt. Vielleicht erspart GM genug, um die Schulden an die Deutsche Bank von $4,4 Mia., an Bosch von $66 Mio., an Continental von $15 Mio. und an Voith in Heidenheim von $7 Mio. zu bezahlen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 11.32.00 Uhr, 1. Juni 2009 | Permalink
  Baum auf Gleisen

Ein kleiner Windstoß, ein Platzregen - schon liegen ein Baum auf den Gleisen und Strommasten auf der Straße. Typische Folgen. Jetzt ist der MARC-Zugverkehr nach Brunswick, MD gesperrt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 15.42.25 Uhr, 29. Mai 2009 | Permalink
  Flieger über Arlington

Zu einem Zeremoniell fliegt heute ein Militärfrachter über den Nationalfriedhof in Arlington. Die Polizei informiert. Man soll sich nicht erschrecken.

Vermutlich hat sie die Nase voll von 911-Anrufen von Leuten, die nichts besseres zu tun haben, als sich über Flugzeuge zu wundern. Wenn wirklich ein Angreifer einflöge, käme ein 911-Anruf beim Sichtbarwerden in Washington ohnehin zu spät.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 11.25.22 Uhr, 29. Mai 2009 | Permalink
  Evakuiert, dann im Regen gestanden

Mit einer Evakuierungsübung begann der Tag. Die Bürger waren darauf aufmerksam gemacht worden, dass Hubschrauber über Washington fliegen würden. Da laufend diverse Hubschrauber um das Weiße Haus schwirren, hat diese Mitteilung wohl keinen besonderen Eindruck hinterlassen.

Um die Rush Hour am Morgen war von der Evakuierung schon nichts mehr zu bemerken. Später zogen aus den Bergen starke Gewitter auf, und die Bürger standen zur abendlichen Rush Hour im Regen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.46.54 Uhr, 28. Mai 2009 | Permalink
  Hoffnungsvoll vor dem Grillen

Rolling Thunder
Die Parade der Rolling Thunder-Kräder um das Washington Monument ist vorbei. Erst zum Schluss gab es Regentropfen. Die Hoffnung auf einen sonnigen Sonntag im Vorfeld der Kriegsopfer­erinnerungsfeiern am Memorial Day gingen in Erfüllung.

Am Feiertag teilt sich das Land in zwei Gruppen. Die erste packt ihre Koffer in Hotels oder Zelten und macht sich auf die Heimweg, die zwei oder dreimal so lang wie sonst dauern wird, weil die Stra&azlig;en in alle Richtungen überquellen.

Die zweite Gruppe hofft auf einen strahlenden Himmel, unter dem sich gemütlich im Kreise der Familie, Freunde und Nachbarn grillen lässt.

Die Wetterfrösche prognostizieren schwere Gewitter. Doch haben sie ihren Beginn bereits auf den späten Abend verlegt. Bei 27 Grad im Schatten ist klar, welche Gruppe mit dem Wetter zufrieden ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 13.43.26 Uhr, 25. Mai 2009 | Permalink
  Nach Beschwerden Hitze

Wer sich über die Kälte beklagte, kann sich nun über Hitze beschweren. Eigentlich ist es die hohe Luftfeutigkeit, die man in Washington spürt. Der milde Frühling war nur einen Tag zu spüren.

Jetzt machen sich alle auf den Weg an Strände und in die Berge. Das lange Wochenende lockt zum Memorial Day wie jedes Jahr auch zehntausende Kradfahrer nach Washington.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.07.00 Uhr, 22. Mai 2009 | Permalink
  Frost kehrt zurück

Robinnest
Der richtige Frühling stellt sich nicht 2009 ein. Fast freut man sich auf den heißen Sommer. In der Nacht erreichen die Temperaturen wieder Frostgrade, und das soll sich wiederholen.

Die Bergregionen, die heute schon zu den Vororten Washingtons gerechnet werden, doch in den Staaten Virginia, Maryland und West Virginia liegen, trifft es besonders hart.

Kein Wunder, dass selbst scheue Vögel wie die Robins ihre Nester nahe an Häusern anlegen. Vielleicht haben sie die Kälte erahnt, bevor wir sie fühlen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.30.55 Uhr, 19. Mai 2009 | Permalink
  Wo ist der Bürgermeister

Der alte Bürgermeister machte sich durch Drogengebrauch berüchtigt. Der neue kümmert sich hauptsächlich um seine Stadt und geht gelegentlich mit dem neuen Präsidenten essen. Einige Medienvertreter hängen ihm nun einen Ruch an, weil er sich nicht abmeldet, wenn er verreist.

Heute ist Adrian Fenty in Las Vegas und macht auf einem Kongress Reklame für die Bundeshauptstadt Washington. Schon wieder hat er seine Reisepläne nicht den Medien mitgeteilt, schimpfen sie.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.36.41 Uhr, 18. Mai 2009 | Permalink
  Studienabschluss mit Commencement

commencement
Schleicht der Verkehr am Maiensonntag ungewöhnlich durch die Hauptstadt, findet man die Schuld bei den Besuchern. Diesmal sind es nicht die üblichen Touristen.

Die Touristen konzentrieren sich auf die National Mall mit den vielen Museen zwischen dem Kapitol und dem Potomac. Den Rest der Stadt sehen sie kaum.

An den Maiwochenenden strömen Familien zu den Studenten an den zahlreichen Universitäten in Washington, DC. Dort werden die Commencements gefeiert - trotz des Namens also Abschlussfeiern.

In feierlichem Rahmen werden den Studenten beeindruckende Urkunden ausgehändigt. Dem aufwändigen Rahmenprogramm folgt ein Empfang. Dann machen die Familien auf dem Weg zu Restaurants und Hotels den Verkehr unsicher.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.19.29 Uhr, 17. Mai 2009 | Permalink
  Probleme mit Plastikhotel

Wie in Washington ein Hilton werden auch im Nachbarort Bethesda Hotels mit Plastik dekoriert und dann angepinselt. Mit Plastikschaum und Farbe lassen sich billig Fassaden verschönern. Oft wirken die Strukturen um Jahrzehnte älter und würdiger als ein einfacher Neubau.

Beim Bau des Hilton Garden Inn in Bethesda wird der weiße Polystyrolstaub, der beim Sägen und Formen anfällt, in die Landschaft gewirbelt. Mehrfach hat die Kreisverwaltung deshalb das ansonsten unbescholtende Bauunternehmen mit einem Ordnungsgeld belegt.

Abhilfe schafft das nicht, beklagen sich die Nachbarn. Das Problem dauert seit April an, berichtet die Washington Post.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.23.40 Uhr, 15. Mai 2009 | Permalink
  Nachts wirds laut

NORAD plant Nachtflüge über der US-Hauptstadt am 15., 19. und 20. Mai. Die Übungsflüge sind normalerweise mit Lärm verbunden. Wer also zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens ungewohnt von Flugzeugen geweckt wird, braucht sich keine Sorgen zu machen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.23.13 Uhr, 14. Mai 2009 | Permalink
  Besuch aus Europa

Videobild
Der Andrang von Besuchern aus Europa nimmt in Washington zu. Die einen kommen zum Muttertag oder zur Graduation-Unifeier. Niemand kann sich vorstellen, dass ein anderes Land auf der Welt beeindruckendere Abschlussfeiern veranstalten könnte.

Andere besuchen aus der Ferne die Familie zur Erstkommunion, Firmung oder Konfirmierung, die immer in der schönsten Jahres­zeit Washingtons, im Frühling, stattfinden. Gestern hatten alle Wetterglück.

Der Frühling 2009 bemüht sich, die Dürre des Winters wettzumachen und die Stauseen zu füllen, bevor sich ein womöglich trockener Sommer meldet. Wer jetzt nicht an den Feiern teilnehmen kann, schaut mit einem Videotelefondienst zu und braucht nicht einmal einen Regenschirm einzupacken.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.17.22 Uhr, 11. Mai 2009 | Permalink
  Gasexplosion verletzt sechs Personen

In Forestville, Md . wurden sechs Personen durch eine Gasexplosion verletzt, als an einer Gasleitung gearbeitet wurde. Im Gegensatz zur Stromversorgung zeichnet sich Gas als recht sicher aus. Auf diesen Unfall war niemand vorbereitet, weil man eher mit Wetterschäden rechnete. Der anhaltende Regen im Raum Washington weicht seit Tagen die Böden auf und Bäume stürzen auf Straßen und Stromleitungen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 14.33.39 Uhr, 7. Mai 2009 | Permalink
  Bankraub in der Innenstadt

Glück muss man haben, dann kommt man Sekunden zu spät zum Bankraub. Bei andauerndem Regen in der Hauptstadt wagte sich ein Räuber in eine Bank im Central Business District der US-Hauptstadt und legte seine Wünsche offen. Die Polizei war schnell zu Stelle. Niemand wurde verletzt. Kunden konnten sich die Nase platt drücken, um die Detektive zu beobachten oder die Banker dazu bringen, eilige Dinge über einen Nebeneingang abzuwickeln.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 14.26.12 Uhr, 4. Mai 2009 | Permalink
  Schulen schliessen auch hier

Gerade wenn Schulen und Universitäten ihre Abschlussfeiern vorbereiten und Absolventen ihrer feierlichen Graduation entgegenfiebern, gewinnen die Grippewarnungen an Gewicht.

Fünf Schulen um die Hauptstadt sind im Nachbarnstaat Maryland geschlossen. Veranstaltungen werden abgesagt. In Kirchen werden Begrüßungen mit freundlichen Blicken besiegelt.

Bei der heutigen Kälte schalten viele die Heizung wieder an, nachdem sie von 35 Grad vor einer Woche verwöhnt wurden. Bei so viel Regen und solcher Kälte klingen auch drastische H1N1-Empfehlungen glaubwürdig.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 16.41.22 Uhr, 3. Mai 2009 | Permalink
  Erste Washingtoner Fälle treffen Studenten

Wer bisher in Washington die Grippe hatte, kam nicht aus Washington, sondern der Umgebung. Gerade eben wurden die ersten original Washingtoner H1N1-Fälle ermittelt. Zwei Studenten an der berühmten George Washington University, die ein noch berühmteres Unikrankenhaus besitzt, sind befallen. Vermutlich werden sie ausgezeichnet behandelt und kuriert.

Die Washington Post reagiert mit einem Grippeblog.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.08.19 Uhr, 1. Mai 2009 | Permalink
  Erster Grippefall

Der erste Grippefall in der Hauptstadt soll bei der Weltbank entdeckt worden sein. Nach dem Gipfeltreffen der Finanzwelt ist das kein Wunder. Banker aus der ganzen Welt nahmen daran teil. Der Erkrankte soll sich zwischen dem 13. und 18. April in Mexiko aufgehalten haben. Seinen Kollegen wird Telearbeit empfohlen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 10.35.22 Uhr, 30. Apr 2009 | Permalink
  Feueralarm beim Weißen Haus

Zwei Blocks vom Lafayette Square versammelt sich eine große Menschenmenge um zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge. Endlich ein anderes Thema als die Grippe, scheinen die Zuschauer zu denken. Der Qualm zieht durch den Central Business District von der Kreuzung an 16th and K Richtung Westen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 10.14.28 Uhr, 30. Apr 2009 | Permalink
  Grippe erreicht die Hauptstadt

In der Bundesregierung ist die Grippe ein Hauptthema geworden. Auf den Straßen der Hauptstadt war die erste Gesichtsmaske zu entdecken. Im Nachbarstaat sind sechs Personen vermutlich an der neuen Grippe erkrankt. Die Region bereitet sich auf einen Ansturm vor.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 20.00.47 Uhr, 29. Apr 2009 | Permalink
  Grippe wird in Washington beobachtet

Auch die Hauptstadt beobachtet die Grippeverbreitung. Die Stadtverwaltung hat bereits vom Bund Geld erhalten, um Vorkehrungen zu treffen. In der Hauptstadtregion sind noch keine Fälle der Swine Flu bekannt. Die Stadt hat eine Webseite eingerichtet, um die Bürger zu informieren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.54.56 Uhr, 28. Apr 2009 | Permalink
  Gefahr am Potomac

Immer wieder fallen Besucher des Potomac in den Fluss und verschwinden. Er ist trügerisch und in dieser Jahres­zeit besonders gefährlich. Aus unbekannten Gründen verschlingt er vornehmlich Nichtenglischsprachige.

Jorge Castro ging vor zwei Tagen beim Angeln unter. Jetzt ist den Suchkräften aufgefallen, dass einer seiner Retter ebenfalls vermisst wird. Der Vater des Jungen und ein Retter hatten sich in den Fluss gewagt und sich selbst retten können.

Dass noch ein Dritter ins Wasser sprang, um den Jungen heraus­zuziehen, war bis heute nicht allen bewusst. Sein Auto steht verlassen auf dem Parkplatz.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.20.14 Uhr, 28. Apr 2009 | Permalink
  Biden guter Nachbar

Bidenzone
Seit die Bidens in die Villa beim Naval Observatory eingezogen sind, scheinen die Sicherheitskräfte die Verkehrteilnehmer freundlich zu bedienen.

Sind die grimmen Zeiten des sich stets versteckenden Angstbeschwörers Cheney wirklich vorüber? Freundlicher zeigt sich der Sperrkreis auch bei Google Maps.

Unter Cheney wurden grobe Pixel gezeigt. Unter Biden gibt's keine digitale Erbsensuppe, sondern der Bürger sieht bei Google Maps wieder, wofür er bezahlt.

Selbst der Verkehr an der Massachusetts Avenue wird nicht mehr so drastisch gestört wie unter Cheney. Sicherheit bleibt die Spezialität der Sicherheitskräfte, doch nehmen sie heute auf den Verkehr deutlich mehr Rücksicht als im vergangenen Jahr. Und der Vizepräsident scheint sich wohl zu fühlen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 08.01.00 Uhr, 27. Apr 2009 | Permalink
  Sperrungen

Zeitgeistbus
Straßensperrungen und Temperaturrekorde beherrschen die Nachrichten. Wie öfter am Sonntagmorgen finden Rennen statt, dieses Mal am George Washington Parkway. Wenn sich die Läufer beeilen, erleichtern sie es auch den Touristen aus dem Süden, die Hauptstadt der USA zu besuchen.

Da die Temperaturen hundert Jahre alte Rekorde brechen sollen, wird jedoch nicht mit allzu heftigem Andrang auf die National Mall gerechnet.

Wer kann, rettet sich am Nachmittag in die zahlreichen gekühlten Museen. Wer sich verläuft, sollte darauf achten, nicht die Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, die bei der Weltbank und dem Währungsfonds weitere Straßensperren bedeuten.

Wer bei alldem noch Zeit findet, diesen Zeitgeistbus zu fotografieren, kann sein Bild später an die deutsche Botschaft in Washington senden und vielleicht einen Preis gewinnen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.21.36 Uhr, 26. Apr 2009 | Permalink
  Verein zündet Rakete

Die größte Vereinsrakete wird um 12 Uhr gezündet. In Maryland und Delaware finden sich Raketenfreunde zusammen, die regelmäßig ihre Werke vorführen - heute den Nachbau einer Saturn V. Das Wetter ist perfekt - strahlender Himmel, mit Temperaturen, die 30 Grad übersteigen können.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.48.37 Uhr, 25. Apr 2009 | Permalink
  Flug nach Washington

Flüge nach Washington empfehlen sich mit den Zielen Dulles Airport, National Airport und BWI Airport. Das Ziel Weißes Haus ist riskant. Da wird der Flieger abgeschossen - obwohl das noch nie bewiesen wurde. Heute flog jemand versehentlich in den geschützten Luftraum.

Heute - wohl der schlechteste Tag des Jahres, weil das Frühlingstreffen der Weltbank und des Währungsfonds stattfindet und die Sicherheitsbehörden schon genug zu tun haben.

Dennoch drückte niemand auf den roten Knopf. Der Pilot ließ sich umleiten. Seine Navigationselektronik hatte ihn im Stich gelassen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.35.26 Uhr, 24. Apr 2009 | Permalink
  Tornado-Warnung, Strom weg

Das übliche Dritte-Welt-Gefühl schleicht sich in Washington ein, wenn für eine Ecke der Region eine Tornado-Warnung über den Bildschirm schwirrt und gleich an allen Ecken und Enden bei etwas heftigem Regen der Strom ausfällt. Pepco brauchte nicht einmal zwei Stunden, um die Leitungen zu stopfen und mit Strom zu füllen. Der Inder um die Ecke kam gleich auf eine bessere Idee: Raus ins Sport Utility Vehicle, Licht an und das Monster vor's Fenster stellen. Das passt auch gut zu dieser umweltbewussten Woche.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 21.31.00 Uhr, 20. Apr 2009 | Permalink
  Earth Day an der Mall

Windig und kühl war der Earth Day 2009 in Washington, an der National Mall sogar mit Sandsturm, weil der Rasen so abgenutzt ist. Wer die Washington Post so verstanden hatte, dass das Konzert beim Washington Monument stattfinden sollte, musste die lange Strecke zur anderen Seite, näher am Kapitol, wandern.

An den zahlreichen Ausstellungen zum Earth Day waren Botschaften, Unternehmen und Vereinigungen beteiligt. Beim Konzert froren ein paar tausend Zuschauer, die auf heißes Wetter eingestellt waren.

Zwischendurch hörten sie ermunternde Worte von der neuen Vorsitzenden des US-Umweltschutzamts, das sich acht Jahre nicht auf der Mall hatte sehen lassen.

Vielleicht verursacht durch die besondere Wetterlage wurde zur Überraschung vieler erkennbar, dass das immer strahlend weiß wirkende Kapitol durchaus nicht nur aus weißem Marmor erbaut ist. In der Mitte ist der Stein gelblich, rechts und links weißlich mit Grauton und oben reinweiß. Eine sehenswürdige Entdeckung!

Mitten im Konzert konnten Besucher der Mall den Präsidenten vom Gipfeltreffen zurückkehren sehen. Mehrere gleich aussehende Marine One-Hubschrauber flogen den Landeplatz im Garten des Weißen Hauses an. Der erst setzte fast zur Landung auf und drehte dann ab, der nächste kurvte schwungvoll über den Garten, und nur einer setzte tatsächlich mit Obama auf.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 17.01.00 Uhr, 19. Apr 2009 | Permalink
  Tag der Erde

Mit Konzerten wird der Earth Day heute auf der National Mall zwischen dem Kapitol und dem Potomac gefeiert. Die Musik spielt bei dem Washington Monument, berichtet die Washington Post.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 09.33.51 Uhr, 19. Apr 2009 | Permalink
  Blaue Krabbe lebt

Der Schatz der Region ist die blaue Krabbe aus der Chesapeake Bay, die oft die weltgrößte Bucht ihrer Art genannt wird. Lange wurde der Bestand überfischt. Neue Maßnahmen machen den Krabbenfischern das Leben noch schwerer, als es bei ihrem Beruf schon ist. Doch zeigen neue Untersuchungen, dass sich das Opfer lohnt. Die Krabben erholen sich; der Bestand nimmt zu.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 20.21.41 Uhr, 17. Apr 2009 | Permalink
  Barry nicht in Haft

Mal was Neues für den berüchtigsten Bürgermeister Amerikas: Marion Barry kommt nicht ins Gefängnis.

Zwar fand er jahrelang angesichts seiner Leistungen für die Bürger des Bezirks, den er nun als Stadtrat vertritt, keine Zeit für Steuererklärungen, und schon gar nicht für Steuerzahlungen, und er war auch nur auf Bewährung frei, doch verschonte ihn das Strafgericht in seiner heutigen Sitzung.

Es geht ja auch nur um die Steuererklärungen seit 1999 und Zahlungen von $277.000. Ihm wird eine Nierenübertragung und sein Alter von 72 Jahren zugute gehalten. Er hält sich für ungerecht verfolgt. Das ist nun wirklich nichts Neues.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 21.06.35 Uhr, 16. Apr 2009 | Permalink
  Herren mit Anzug am Briefkasten

Normalerweise ist das Personal für den Postversand auch wichtigster Post zuständig. Heute sieht man selbst Herren im Anzug in den Schlangen der Post oder vor Briefkästen. Sie versenden die allerwichtigste Post einmal im Jahr selbst.

Der liebe 15. April! Da werden die Steuererklärungen für das vergangene Jahr fällig. Wer Pech hat, darf auch Steuern nachzahlen. Fast jeder muss zwei Erklärungen einreichen.

Eine für den Bund. Eine für den Staat. Wenn die Kreise und Dörfer ihre Steueransprüche nicht über den Staat geltend machen, sind weitere Erklärungen erforderlich.

Und Ausländer, die hier auch nur ein paar Monate wohnen, tragen die besondere Last, womöglich im Heimatland noch einmal zur Kasse gebeten zu werden. Keine Wunder, dass um Mitternacht eine Welle der Erleichterung durch die USA rauscht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.52.33 Uhr, 15. Apr 2009 | Permalink
  Zwei Führerscheine

Der Nachbarstaat Maryland hat ein Herz für illegal anwesende Ausländer. Oder man macht sich Gedanken um Unfallgefahren und KFZ-Versicherung.

Während die meisten Staaten der USA diesen Ausländern nicht mehr gestatten, einen Führerschein zu erwerben, gibt Maryland dem Druck des Bundes nur teilweise nach.

Sie werden in Zukunft den Führerschein machen dürfen, damit ihre Fahrkunst unter Beweis stellen und Versicherungsschutz erwerben können.

Ihr Führerschein wird nur anders aussehen. Er darf nicht dem Bund gegenüber als Ausweispapier benutzt werden. Mit dieser weisen Entscheidung endete die diesjährige Legislaturperiode im Staat zwischen Atlantikstränden und Appalachenbergen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 15.20.57 Uhr, 14. Apr 2009 | Permalink
  Ostermontag in Washington

Fast wie jeder andere Montag ist der Ostermontag in Washington. Ein normaler Arbeitstag, aber an vielen Schulen ein freier Tag, der in die Spring Break-Ferien fällt.

Die jüngsten Schüler eilen jetzt zum Weißen Haus: Die Tradition der Easter Egg Hunt wird auch von den Obamas fortgesetzt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 09.06.49 Uhr, 13. Apr 2009 | Permalink
  Geringeres Luxusnahrungsangebot

Trotz aller Bedenken führt der Staat Maryland nun nach Proben im Kreis Montgomery Speed Cameras ein. Das Blitzen lohnt sich, und der Nachbarstaat der Hauptstadt Washington braucht dringend Geld.

Auch in Washington werden dem Bürger die Taschen geleert. Der Luxuslebensmittelladen Balducci schließt daher sein einziges Geschäft in der Stadt. Nahe der American University darbt das Volk zwar nicht, doch braucht nicht jeder 150 Sorten Käse. 80 Sorten bei Wholefoods tun's auch.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 14.01.00 Uhr, 11. Apr 2009 | Permalink
  Rein und raus, in Gruppen

Familien- und Klassengruppen besuchen Washington. In dieser Woche sind sie überall zu finden. Manchmal verloren auf dem Weg zur National Geographic Society, manchmal stracks unter der Führung eines Ortskundigen auf dem Weg zu einem der zahlreichen Museen.

Seit Mittwoche bilden sich Gruppen von Kofferfahrern an den U-Bahnen, die zum National Airport, Mietwagenverleihern oder dem Hauptbahnhof Union Station führen. Sie verlassen die Stadt.

Selbst wenn Karfreitag und Ostermontag nicht als Feiertage bekannt sind, so nehmen sich doch so viele Urlaub, dass die Verreisenden auffallen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.17.59 Uhr, 9. Apr 2009 | Permalink
  Kriechverkehr im Kirschverkehr

Am Palmsonntag ist in Washington Kirschsonntag. Dem Verkehr nach zu urteilen, will die gesamte Region zwischen Philadelphia und Richmond zum Tidal Basin, dem Jefferson Monument, und einigen Gegenden in Bethesda.

Gridlock lautet es im Radio heute öfter als in der Hauptverkehrs­zeit unter der Woche. Das gilt für den gesamten Großraum um die National Mall, das Weiße Haus, die Ausfallstraßen und die Autobahnen in alle Richtugen.

Während die einen die Hauptstadt erschöpft, doch glücklich verlassen, strömen andere hinein, um den Blütenstand im Mondschein zu betrachten. Touristen aus Japan halten derweil die Hotels besetzt. Ob Präsident Obama das Cherry Blossom Festival schon mit seiner Familie erlebt hat?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 20.17.22 Uhr, 5. Apr 2009 | Permalink
  Gesetzgeber fördern Fahrerflucht

Nach Druck des Heimatsicherheitsministeriums steht das Parlament des Nachbarstaats Maryland vor einem Dilemma. Der Staat soll rechtswidrig anwesenden Ausländern den Zugang zum Führerschein verbieten.

Diese Ausländer argumentieren, dass sie autofahren müssen, ohne Führerschein den KFZ-Versicherungsschutz verlieren und beim kleinsten Unfall wahrscheinlich Fahrerflucht begehen würden, um eine Ausweisung zu vermeiden.

Da die USA kein Melde- und Ausweissystem kennen, wird der Führerschein wie ein Ausweis eingesetzt. Washington, DC und 46 Staaten haben ihre Bestimmungen schon verschärft. Maryland gehört zu den wenigen Staaten, denen der Bund noch Druck macht.

An ein alternatives Ausweissystem wagt niemand zu denken. So etwas würde mit dem Freiheitsverständnis vieler Amerikaner unvereinbar sein. Sie regen sich schon auf, dass der Führerschein als Quasi-Ausweis gilt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 09.59.36 Uhr, 5. Apr 2009 | Permalink
  Noch unsichtbar

Die Obdachlosen in Washington sind überall zu finden. Die Arbeitslosen nicht unbedingt. Ihre Zahl hat sich in einem Jahr verdoppelt.

Die Hauptstadt liegt mit wenig mehr als 6% Arbeitslosigkeit erheblich unter der landesweiten Quote von über 8%. Unter den neuen Arbeitslosen befinden sich jedoch viele Hochqualifizierte. Der Gehaltsausfall nur weniger hochbezahlter Rechtsanwälte oder Lobbyisten kann auch einen bedeutenden Steuerausfall darstellen, was sich bald bemerkbar machen sollte.

Auch die Zahl der Obdachlosen dürfte zunehmen und allmählich im Straßenbild sichtbar werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.46.34 Uhr, 3. Apr 2009 | Permalink
  Spam, Wintersturm und Frühling in Washington

Sumner School
Im Nachbarstaat Virginia wurde vor einiger Zeit das gesetzliche Spamverbot für verfassungswidrig erklärt. Heute entschied das oberste Gericht der USA, den Fall nicht zur Revision annehmen zu wollen. Das Bundesgesetz CAN-SPAM Act gilt weiter.

Da das Gesetz des Staates Virginia als effektiver als das Bundesgesetz gilt und in Virginia bedeutende Spamquellen fließen, wird dieses Ergebnis weithin bedauert.

In Washington konnte man sich jedoch eines schönen, wenn auch windigen Frühlingstages erfreuen - wie hier an der vom deutschen Architekten Adolph Cluss errichteten Sumner School an der 17. Straße.

Uns geht es so viel besser als den flutgefährdeten Bewohnern von Fargo, North Dakota , die jetzt zusätzlich einem Wintersturm ausgesetzt sind.

Und den Sturm der Entrüstung, der durch Detroit fegt und GM sowie Chrysler nervös macht, beobachten wir auch nur aus der Ferne.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.00.00 Uhr, 30. Maerz 2009 | Permalink
  Himmelblau und 22 Grad

Am Morgen war es kühl genug für den 5K-Lauf durch die Stadt, dem nächstes Wochenende 10M folgen. Am Mittag brach endlich die Sonne aus den Wolken hervor, und vor himmelblauem Hintergrund kommen die schneeweißen Kirschblüten bei der National Mall und in verschiedenen Wohngebieten in Bethesda doch besser zur Geltung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.01.00 Uhr, 29. Maerz 2009 | Permalink
  Pass und Kirsche

Die Hauptstadt bereit sich auf das Kirschblütenfest vor. Ausgerechnet heute ist der Himmel untypisch bewölkt. Wer sich nicht unter die Kirschbäume am Jefferson Memorial stellen will, kann ausnahmsweise das Passamt an der 19. Straße, NW besuchen. Das ist nämlich geöffnet, denn das Bundespassamt im Außenministerium hat den Passport Day verkündet. Wem der Weg zu weit ist, kann zum Postamt gehen, das als Passantragsannahmestelle wirkt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.20.07 Uhr, 28. Maerz 2009 | Permalink
  Bunte Busse: Germany.Info

Germany.info bus
Knallgrün verkündet der Stadtbus am Naval Observatory, der Residenz von Vizepräsident Biden: Zeitgeist is German.

In der Stadtmitte erscheint wieder Zeitgeist is German, diesmal auf gelb und rot.

Die bunten Busse machen die Hauptstadt auf Germany.Info, die neu gestaltete Webseite der deutschen Botschaft in Washington, aufmerksam.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 19.31.17 Uhr, 27. Maerz 2009 | Permalink
  Einspurig durch Bethesda

Im Süden stürmt es. In Washington ist es warm und sonnig. In der U-Bahn ist es weder - noch. Anscheinend sind zwei Züge entgleist, heißt es in ersten Nachrichten aus dem Untergrund unter Bethesda. Kurz zuvor hat der Washingtoner Beobachter in der Metro wohl Glück gehabt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.31.05 Uhr, 27. Maerz 2009 | Permalink
  Regen: Gute Kirschen?

Die Kirschblüte beginnt in Washington in wenigen Tagen. Das Blütenfest fängt am Wochenende an. Und nun regnet es.

Wir brauchen dringend Regen. So anhaltend trocken wie in diesem Winter war es noch nie.

Doch Regen und Kirschblüten? Sie passen nicht zueinander. Die 2500 Kirschbäume am Tidal Basin passen zum stehenden Wasser am Jefferson Monument, nicht zum vom Himmel strömenden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.31.05 Uhr, 26. Maerz 2009 | Permalink
  Beleuchtung kostet Anwohner

Oberbürgermeister Fenty macht die Wähler verrückt. Er will die Straßenbeleuchtung auf ihre Stromrechnungen setzen lassen. Private Anwohner sollen $4 im Monat zahlen, Unternehmen $16. Vermutlich werden dann bei Bürogebäuden und Mietkasernen tausend gleißende Lichter strahlen, damit die Steuergerechtigkeit erzielt wird.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 14.41.56 Uhr, 24. Maerz 2009 | Permalink
  Basketball ist King - auch Obama muss warten

Sonntags erscheint in Washington auf Kanal 9 die Sendung 60 Minutes. Heute abend war ein Gespräch mit dem neuen Präsidenten zu wichtigen Themen angekündigt.

Die schlimmen Verluste der Wall Street - das Thema des Abends - mussten vor dem König Basketball weichen. Erst als alle Spiele vorüber waren, kam Obama ins Bild.

Wahrscheinlich hat er das Ergebnis mit mehr Spannung als das Interview erwartet. Schließlich hat er wie viele Amerikaner seinen Wettzettel für die March Madness ausgefüllt.

Das Korbballfest verpasste er nicht wegen des Journalistengesprächs. Das wurde bereits gestern aufgenommen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 19.18.35 Uhr, 22. Maerz 2009 | Permalink
  Gemüsegarten an der Pennsylvania Avenue

Frau Obama legte gestern mit Schulkindern einen Gemüsegarten beim Weißen Haus an. Keine schlechte Idee, die warscheinlich im ganzen Land imitiert wird. Früher hielt das Weiße Haus auch Kühe und Schweine. Da konnten sich die Kinder vorstellen, dass es Fleisch und Milch nicht nur in der von McDonalds angebotenen Form gibt.

Einen Garten samt Haus erwarb der Washingtoner Beobachter gestern unweit des Weißen Hauses. Gartenflächen sind dort recht rar. Das Halten von Viechern für den Verzehr ist heute im Umkreis von einigen Meilen ums Zentrum der Macht nicht mehr gestattet und kann böse Reaktionen der Nachbarschaft hervorrufen. Selbst wer weiter außerhalb der Hauptstadt einen Bauernhof unterhält, muss mit Beschwerden rechnen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.01.00 Uhr, 21. Maerz 2009 | Permalink
  Wort des Tages: Brackets

Heute muss man wissen, was Brackets bedeutet. Im Basketball der Colleges findet das Tournament des Jahres statt. Es wird March Madness genannt. Vom Präsidenten bis zum kleinsten Anhänger des Sports werden legal in Nevada und illegal im ganzen Lande Wetten abgeschlossen.

Die Wetten gelten 64 Mannschaften. Sie werden auf einem Blatt markiert, von den ersten Spielen in dieser Woche über die Ausscheidungsrunden in den kommenden Wochen bis zum Endspiel. Die Brackets bezeichnen das Blatt und das damit verbundene Ausscheidungsverfahren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.00.00 Uhr, 18. Maerz 2009 | Permalink
  St. Patrick's Day

Nicht nur die Iren feiern heute. An manchen Orten der USA werden die biertrinkenden Horden sehr ausgelassen und prägen das Stadtbild. In Washington wird das grüne Bier schon am Vormittag ausgeschenkt, doch das Feiern - hauptsächlich Trinken - beginnt erst jetzt mit Büroschluss. Immerhin haben wir erfahren, dass ein Apostroph nach Obamas O gerechtfertigt wäre, nachdem er ein Sechzehntel Ire in sich entdeckte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.07.57 Uhr, 17. Maerz 2009 | Permalink
  Gentechnik in Washington

Im Raum Washington werden viele Gene entziffert. Mit Genen gebastelt wird auch. Was der private Sektor an der Autobahn I-270 in Maryland, nordwestlich der Hauptstadt, schon lange darf, darf nun auch der mit öffentlichen Mitteln geförderte, insbesondere die Universitäten und die medizischen Forschungsinstitute, von denen sich ebenfalls die wichtigsten in und um Washington befinden. Ob die Experimente moralisch sind, ist eine weiterhin zu Dissonanzen führende Frage.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 00.01.00 Uhr, 17. Maerz 2009 | Permalink
  Im Regen stehen

Musikfreunde stellen sich in Schlangen, um Konzertkarten zu erwerben. Sie stehen oft im Regen, weil Händler die Karten aufgekauft haben. Das Skandalverhalten, an dem sich Musiker beteiligen, erregt immer mehr Ärgernis. Washington steht heute auch wieder im Regen, ist jedoch froh. So einen Nieselregen gibt's nicht oft, und er ist genau das Richtige für Parks, Gärten und Speicherseen. Man war schon fast so weit, von einer Trockenzeit zu sprechen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.33.57 Uhr, 16. Maerz 2009 | Permalink
  Zeichen der Rezession

Die Müllhalden um Washington wachsen langsamer als in der Vergangenheit, bemerkten die Müllmänner seit zwei Jahren. Die Halden werden länger halten. Das ist gut für die Umwelt. Der drastische Müllverfall um 20 Prozent belegt die Rezession, folgert die Washington Post heute. Sie veröffentlicht auch eine Müllstatistik für die USA.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.11.03 Uhr, 14. Maerz 2009 | Permalink
  Purim-Feiertag

Purim-Umzug
Zwei Tage vor dem financial Holocaust mit Bernard Madoff in New York City feierte Washington einen fröhlichen, doch ernst begangenen Feiertag: Purim, erklärte ein Begleiter des Umzugs vor der St. Mathews Cathedral an der Rhode Island Avenue im Nordwesten der Hauptstadt. Die Prozession erinnerte an Fastnacht, doch ohne politischen Ton, dafür mit religiösem.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 15.50.32 Uhr, 12. Maerz 2009 | Permalink
  Seltener als Präsidenten

Schneeeule

Schneeeule

Schneeeule
Selteneren Besuch als einen Präsidenten erhielten Washingtoner im Central Business District gestern.

Aus dem extrem hohen Norden zeigte sich eine arktische Schneeeule. Schneeweiß war ihr Gefieder. Nachdem sie sich drei Stunden lang von Raben, dann Dohlen hatte im Sturzflug angreifen lassen, machte sich die Eule unsichtbar.

Die Washington Post stieg aufs gegenüberliegende Dach des ersten closed Office Building in Washington, DC an der Ecke von 17th and L und schoss ein hervorragendes Foto. Die Dohlen übten sich weiterhin im Sturzflug, nachdem die Eule unsichtbar geworden war. Wikipedia bericht von einer Snowy Owl, die im Januar 2009 die ungewöhnliche Reise nach Tennessee unternommen hatte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.07.13 Uhr, 11. Maerz 2009 | Permalink
  Unter Strom

Nicht unter dem Potomac, sondern unter elektrischem Strom soll der Bürgersteig an der Kreuzung N Street und 14th Street in Washington, DC stehen, jedenfalls wenn Eis mit Salz verbunden wird. PEPCO prüft die Lage, doch kann der Stromversorger keine Stromlecks entdecken.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.06.04 Uhr, 9. Maerz 2009 | Permalink
  Pharmasucht schadet nicht

In Washington spielt Rush Limbaugh keine bedeutende Rolle, jedenfalls im Radio. Außerhalb der Hauptstadt gilt der rechtsradikale Ex-Drogensüchtige als Sprecher der Erzrepublikaner.

Kürzlich musste sich der neue Parteivorsitzende Michael Steele bei ihm entschuldigen, weil er ihn verhöhnt habe. Steele fand Limbaughs Wunsch, Obamas Rettungsplan für die Wirtschaft möge scheitern, unpassend. Also ist er auch in Washington in aller Munde.

Limbaughs Todeswunsch für die Wirtschaft schadet ihm ebenso wenig wie seine Pharmasucht. Die wagt keiner mehr zu erwähnen, der um seine Karriere fürchtet. Denn der Fettwanst ist einflussreicher als Senator Joseph McCarthy.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 01.01.00 Uhr, 8. Maerz 2009 | Permalink
  Weniger Gewalt, mehr Räuber

Wer DC Alert-Nachrichten von der Polizei erhält, gewinnt den Eindruck, dass die Gewalttaten in der Wirtschaftskrise abnehmen. Dafür gibt es scheinbar mehr Raube. Mit der Pistole zur K Street beim Weißen Haus, nach Georgetown ins Schuhgeschäft oder nach Bethesda, Maryland zur Bank. Gestern wurde ein Bankräuber von Bankkunden an der Wisconsin Avenue gejagt und gefangen. Die Polizei dankt, empfiehlt das jedoch nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 08.40.37 Uhr, 7. Maerz 2009 | Permalink
  Zeitumstellung am Sonntag

Wir wirkt sich die Zeitumstellung am Sonntag aus? Das Land springt eine Stunde vorwärts. Statt zwei Uhr wird es drei. So weit, so gut.

Doch wie groß ist danach der Zeitunterschied zwischen Wien und Washington? Sieben Stunden oder fünf? Der normale Zeitunterschied von sechs Stunden ist so einfach: 18 Uhr in Berlin bedeuten Mittag in der US-Hauptstadt.

Tippen wir für die nächste Woche auf fünf Stunden Unterschied, also dreizehn Uhr Eastern Daylight Time statt zwölf Uhr Eastern Standard Time.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 08.09.38 Uhr, 7. Maerz 2009 | Permalink
  Hubschrauberschwarm = Krise?

GW Circle
Was war nur los? Die Hubschrauber des Präsidenten knattern die 16. und 18. Straßen hoch und eine Stunde später wieder runter. Dann kreisen Schwärme kleiner Hubschrauber über den westlichen Teil der Stadt und den Potomac.

Später stehen Sicherheitskräfte neben ihren Fahrzeugen rund um den George Washington Circle, nicht gerade entspannt wirkend. Das alles bei knapp 20 Grad, die die Bevölkerung in südländische Laune versetzen, selbst wenn an Schattenstellen der Schnee noch sichtbar ist.

Vielleicht werden die Daten des Tages, 3 und 6 und 9, besonders gedeutet, so wie Bin Laden eine Zahlenfas­zination zuerkannt wird. Jedenfalls dürften die Hubschrauber wohl nichts mit dem CIA-Film Salt zu tun haben, der in Washington gedreht wird und Schaulustige den Schauspielern bei L'Enfant Plaza zuführte.

Nachtrag: Die Washington Post berichtet von der Ablösung des Huey-Modells durch einen neuen Hubschrauber und damit einhergehendem Verkehr.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 19.01.00 Uhr, 6. Maerz 2009 | Permalink
  Sonne und Schnee

Daniel Webster
Der Schnefall liegt zwei Tage zurück. Washington hat sich bewährt. Die Verwaltung hatte den Ruf, Schnee nicht beherrschen zu können.

In den letzten Jahren hat sie sich jedoch gemausert. Da der Schneefall sich über drei Tage hinzog, ist angesichts der Personal- und Fahrzeugknappheit der erfolgreise Einsatz besonders bemerkenswert.

Klagen hört man daher vornehmlich über die Kälte, die jedoch vom seit dem Schneefall strahlenden Sonnenschein gemildert wird.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.18.46 Uhr, 4. Maerz 2009 | Permalink
  Raub, Schnee und Durchfall

Bis auf den Stand von vor dreißig Jahren fällt der Dow Index, als noch am hellichten Tag ein Räuber einen bewaffneten Überfall verübt. Ist es die Depression der Rezession, die ihn nach festem Schneefall zur Untat beim Weißen Haus anregt?

Die Nachrichten aus anderen Landesteilen der USA über Stellenverluste und das fehlende Angebot von Arbeitsplätzen könnte wohl auch Washingtoner zur Verzweiflung bringen, selbst wenn die Verhältnisse hier noch nicht dramatisch sind.

Das geschieht wohl erst, wenn der Dow Jones 6435 erreicht und eine Weile im Keller bleibt.

Nachtrag: Der Stand von 1979 sei im Aktienmarkt erreicht, hieß es; später wird vom Stand von 1997 berichtet, also nicht 30 Jahre.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.01.00 Uhr, 2. Maerz 2009 | Permalink
  Endlich Schnee?

Schnee
Bisher brachte der Winter nur ein wenig Pulver nach Washington. Puderzucker, der rasch schmolz. Heute morgen liegt das Weiß in dünnsten Flöckchen auf der Region.

Die Wetterfrösche versprechen jedoch erheblich mehr. Langsam schiebt sich eine schneegefüllte Wolkenmasse aus dem Süden den Atlantik entlang, die am Abend und in der Nacht über Washington ausgeschüttelt werden soll.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 10.14.00 Uhr, 1. Maerz 2009 | Permalink
  Obama verärgert Radiohörer

Seit den achtziger Jahren spricht der Präsident um kurz nach zehn Uhr am Samstag sein Volk an. Heute morgen verlegte das Weiße Haus den Zeitpunkt um vier Stunden vor - auf 6.30 Uhr. Radiohörer waren sauer. Beim Washingtoner Sender WTOP sprechen sich 43% für die Ausstrahlung nach 10 Uhr aus, selbst wenn das Weiße Haus die Ansprache früher bereit stellt. Nur 14% wollen um halb sieben zuhören. WTOP wiederholt die Nachrichten jede halbe Stunde - da sollte der Sender beide Gruppen zufriedenstellen können.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 19.21.41 Uhr, 28. Feb 2009 | Permalink
  Lincoln am Wochenende

Lincoln
Langeweile in der Hauptstadt? Am Wochenende? Dann kennen Sie die Museen nicht. Jeder Geschmack wird getroffen.

Und der Zutritt ist gratis, bei fast allen. Ob die Smithsonian Institutions sich das in Zukunft noch leisten können? Der Bund spart, und Spender sparen auch, wenn ihnen das Geld nicht bereits von raffinierten Betrügern im financial Holocaust gestohlen wurde.

Gegenwärtig empfiehlt sich die Sonderausstellung über Präsident Lincoln im Geschichtsmuseum an der Constitution Avenue zwischen der 14. und 15. Straße. Selbst Wahlkampfhilfen mit ein paar deutschen Worten sind dort zu sehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 21.07.27 Uhr, 27. Feb 2009 | Permalink
  Warm und teuer

Nicht jeder weiß von der Entscheidung des Senats, den Bürgern Washingtons das Recht zur Beteiligung an den Wahlen zum Repräsentantenhaus einzuräumen.

Die einen achten nur auf den teuren Haushalt, den Obama dem Kongress vorlegte. Die anderen genießen das warme Wetter.

Auf den öffentlichen Tennisplätzen wird Ende Februar in kurzen Hosen gespielt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.00.49 Uhr, 26. Feb 2009 | Permalink
  Wahlrecht für Washington, DC

Nach heftigen Debatten entschied der Senat gerade, dass den Bürgern im District of Columbia ein Bundeswahlrecht gewährt werden soll. Das Wahlrecht würde sich auf das Repräsentantenhaus beschränken. Die zweite Kammer hat ihre Entscheidung noch nicht getroffen.

Gleich wie dort abgestimmt wird, alle rechnen mit einer Verfassungsbeschwerde. Die Gegner wollen eine Vertretung der Bürger dieses Nichtstaats nicht hinnehmen - da könnte ja jeder kommen, beispielsweise Puerto Rico, Guam oder die Marianeninseln.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.31.00 Uhr, 26. Feb 2009 | Permalink
  Die Freiheit des Aschenkreuzes

Wie fleißige Ameisen ziehen Arbeiter aus dem Central Business District in die St. Mathews Cathedral und schwärmen wenig später mit einem Aschenkreuz auf die Stirn in alle Bezirke Washingtons. Seit dem frühen Morgen stellen sie mit dem erfrischend den Frühling ankündigenden Aschenkreuz die Religionsfreiheit unter Beweis.

Kopftuch oder Aschenkreuz - eine Diskrimierung ist ausgeschlossen. Das Straßenbild der US-Hauptstadt ist ohnehin jede Form religiösen Auftritts gewohnt.

In den Büros hätte man für Religionsdebatten keine Geduld. Religion und Politik gelten zudem als gefährliche Pflaster, die bei Verhandlungen oder auch Dinners nicht im professionellen Umfeld betreten werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 20.04.44 Uhr, 25. Feb 2009 | Permalink
  Stand der Nation

Präsident Obama spricht im Kongress, wo sich die Abgeordneten des Repräsentantenhauses und des Senats versammeln. Amerika wird zu Zucht, Ordnung und Verantwortung angehalten.

Das Land, das das Auto erfand, dürfe nicht die Autoindustrie vernachlässigen. Dass das Auto nicht in den USA erfunden wurde, ruft keinen Protest hervor.

Als Vater ruft Obama die Eltern auf, die Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder zu übernehmen. Sie können sie nicht auf Staat und Schule schieben. Die Eltern erhalten seine Erlaubnis, den Kindern den Fernseher abzuschalten und das Videospiel wegzunehmen.

Die Kriegskosten will Obama im Haushalt ausweisen. Ein Land im Kriegs­zustand muss auch wissen, was der Krieg kostet. Die Zeit der Verheimlichung ist vorüber.

Nach unheimlichem Beifall der Abgeordneten wird er wie ein Rockstar umrundet. Der optimistische Ton seiner Ansprache scheint die Gesetzgeber für ihn eingenommen zu haben. Alle bitten Obama um Autogramme.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 22.16.36 Uhr, 24. Feb 2009 | Permalink
  Fastnacht im Amerika

Mardi Gras-Imitate beleben die Wirtschaft außerhalb Louisianas. Karneval im Stil von Rio findet sich auch in Washingtoner Restaurants. Deutsche und Österreicher singen ihr Helau, Lei Lei oder Alaaf in der Deutschen Schule Washington oder der Deutschsprachigen Katholischen Gemeinde in Potomac und Bethesda, Maryland . Die German-Speaking Catholic Mission feiert auch den Ausklang der verrückten Zeiten - mit einem Aschermittwochsgottesdienst im Pfarrhaus in McLean, Virginia .   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 18.50.32 Uhr, 22. Feb 2009 | Permalink
  Wasserstoff in Washington

Wassersaft
Selbst in der Hauptstadt macht sich die Inflation bemerkbar. Wasser als Saft verkaufen mag den Herstellern gefallen. Vielleicht wurden die Zutaten unerschwinglich - außer dem Wasser eben. Dann verkauft man den Wasserstoff als Saft.

Die Benzinpreise sind in Washington von $1,50 auf $2,00 pro Gallone gestiegen. In nicht einmal zwei Monaten. Das billige Studentenbier Yuengling ist auf einem Umweg teurer geworden. Der Hersteller war mit einer Image-Kampagne so erfolgreich, dass das alte Bier mit neuem Prestige den Weg in teure Läden gefunden hat.

Im Vergleich mit dem Rest des Landes geht es Washington noch gut. Hohen Preisen stehen hohe Gehälter gegenüber, die nicht so wie anderenorts bröckeln, denn der Bedarf an Analysen, Aktenvermerken und Kontakten reißt nicht ab.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 21.37.29 Uhr, 20. Feb 2009 | Permalink
  Virginia: Todesstrafe, Klos, Betrüger

Auf der anderen Seite des Potomac liegt Virginia. Der Norden unterscheidet sich wenig von anderen Orten im Raum Washington. Aufgeklärt, demokratisch, geschichtsbewusst und teilweise malerisch.

Im Süden sieht es oft anders aus. Und der Westen, der westlicher liegt als Detroit, gehört zu einer anderen Welt. Heute machte Virginia aus unterschiedlichen Gründen Schlagzeilen.

Zuerst verordnet die Regierung, dass die Straßenpflege eingeschränkft wird. Das wird weniger saubere Klos an den Autobahnen und mehr Büsche am Straßenrand bedeuten. Dann verkündet das FBI, dass es den Milliardenbetrüger aus Texas in Virginia gefasst hat. Und am Abend folgt ein Bericht über die Vollziehung der Todesstrafe an einem Drogenhändler, der den ihm vorgeworfenen Mord nie gestanden hat.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 22.20.31 Uhr, 19. Feb 2009 | Permalink
  Beton- statt Holzpfahl

Die Washingtoner U-Bahnverwaltung ist erleichert, dass Präsident Obama gestern das Revitalisierungsgesetz mit Infrastrukturgeldern unterzeichnet. Sie hofft auf 200 Millionen Dollar, um Holzpfähle durch Betonstrukturen zu ersetzen, das System sicherer und zuverlässiger zu machen und notwendige Reparaturen vorzunehmen.

Zwar ist die Washingtoner U-Bahn immer noch musterhaft, doch nagt der Zahn der Zeit auch hier. Immer öfter werden Teilstrecken geschlossen, weil ein Teil versagt. Für Umleitungen fehlen die Gleise.

Gleichzeitig werden die Passagiere anspruchsvoller und ungeduldiger. Ob die Anspruchshaltung daher rührt, dass die U-Bahn sie als Verbraucher anspricht? Verbraucher erwarten die sofortige und unbedingte Befriedigung ihrer Ansprüche. Bei komplexer Technik ist das unrealistisch.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 20.58.24 Uhr, 18. Feb 2009 | Permalink
  Die letzte Nacht vorm Fernseher

Bis heute um 24 Uhr haben alle Fernseher Amerikas noch Empfang. Ab Mitternacht ändert sich das. DTV, die digitale Ausstrahlung, hat begonnen. Die alten Geräte benötigen eine kleine Kiste zur Umwandlung der neuen Signale.

Ursprünglich sollte die Ausstrahlung der Analogsignale um Mitternacht enden. Doch der Kongress verschob das Ende auf den Juni. Dennoch erhalten zahlreiche Sender die Genehmigung zur Einstellung des alten Dienstes ab morgen früh.

Der Raum Washington ist von der Änderung noch nicht betroffen. Wer das Fernsehprogramm über eine Antenne empfängt, kann das alte Gerät noch eine Weile benutzen und die kleine Kiste im Schrank lassen. Der digitale Empfang klappt zwar oft.

Doch wer bei Wolken, Vögeln oder gar munteren Menschen wohnt, kann das kleine, klare Bild nicht ungestört genießen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.38.07 Uhr, 17. Feb 2009 | Permalink
  Stadtverwalter: 93 Jahre Haft

Wenn es um korrupte Stadtverwalter geht, steht die Hauptstadt der USA nicht allein da. 93 Jahre Haft drohen einem ehemaligen Verwalter des benachbarten Orts Seat Pleasant, Maryland . Schecks des Stadtkontos verführten ihn, stellten die Geschworenen einer Grand Jury fest, die nun die Strafanklage gegen ihn zuließen. WTOP berichtet, dass 3500 Dollar im Raum stehen. Ob sie in 93 Jahre umgemünzt werden, wird der Prozess zeigen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 20.38.03 Uhr, 16. Feb 2009 | Permalink
  Jedem sein Sinkhole

Ein Hole in the Wall mag am Valentinstag gefallen. Neben der Euphorie um diesen Feiertag, die durch Werbung und Medien klingt, wird heute in Washington viel vom Sinkhole in Georgetown gesprochen. Bei der Q Street versinkt die Wisconsin Avenue im Loch. Ungewöhnlich ist das nicht. Bethesda erlebte eins vor einiger Zeit - wie andere Orte in der Hauptstadtregion auch. Oft erweisen sich Wasser- oder Abwasserleitungen als leck, die dann unterirdisch Sand und Gestein wegschwemmen bis die Straße einbricht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 19.54.15 Uhr, 14. Feb 2009 | Permalink
  Gregg verdirbt Feier

Judd Gregg zieht sich als Kandidat für das Amt des Wirtschaftsministers zurück - und kündigt den Schritt über die Presse an, nicht diskret über das Weiße Haus.

Das verdirbt Präsident Obama die Feiertagsstimmung. Heute wollte er sein Vorbild Präsident Lincoln würdigen.

Lincoln hatte es leichter. Ein Wirtschaftsministerium gab es noch nicht. Chicagoer Stürme, wie sie Washington heute erlebt, werden auch damals wohl geweht haben. Wer einen Stromausfall erlebt, muss sich in Geduld üben.

Die Stromversorger teilen mit, dass die Elektriker bei dem Sturm nicht alle Masten erreichen können.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.25.51 Uhr, 12. Feb 2009 | Permalink
  Ereignisreicher Tag in Washington

Denkwürdig kann dieser Tag werden. Fast 20 Grad im Februar: Das wird wohl in den Rekord­statistiken der Wetter­frösche erscheinen. Wichtiger ist für die Bürger der Hauptstadt, dass ein Senats­ausschuss den Gesetzes­entwurf mit einem direkten Kongress­wahlrecht angenommen hat und der Entwurf nun der Gesamtab­stimmung zugeführt wird.

Im Kapitol schafften die Abgeordneten heute auch den Lobbyisten in Washington Erleichterung, als das Abgeordne­tenhaus und der Senat eine gemeinsame Fassung des Wirtschafts­hilfe­gesetzes erarbeitete.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.36.59 Uhr, 11. Feb 2009 | Permalink
  Das kleine Problem mit den lästigen Steuern

Der Alt-Bürgermeister, Ex-Häftling, Stadtrat, Steuerhinterzieher und Harte-Drogen-Heini Marion Barry setzt sich so sehr für seine Bürger ein, dass er wieder einmal, wie jahrelang zuvor, vergessen hat, seine Steuererklärungen einzureichen. Washington ist schon nicht mehr schockiert. Auch für das Gefühl der Enttäuschung hat noch kaum jemand eine Reserve. Sein Ruf als Verfechter der Bürgerrechte hat Barry ins Wachsmuseum gebracht. Ein Gitter und ein Betttopf würden gut zur Figur passen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.25.50 Uhr, 10. Feb 2009 | Permalink
  Kommunikation Washington New York

Wie verzogene Kinder reagieren die Börsenmakler in New York auf den Geithner-Plan aus Washington. Geithner hat den Plan nicht erklärt, schreien sie. Vielleicht liegt die Schuld bei den verzogenen Blagen, die nicht die Geschenke erhielten, die sie erwarteten? So wie sie auf Dollar in zig-Milliardenhöhe konzentriert sind, muss man die Reaktion der New Yorker Börsenmafiosi als Trotzreaktion verstehen. Sie müssen begreifen, dass der Weihnachtsmann Bush gegangen ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.13.03 Uhr, 10. Feb 2009 | Permalink
  Wo der Bürgermeister Obama ausführt

U Street DC
Der Washingtoner Bürgermeister Fenty ist stolz auf die Fortschritte in der Gegend um die U und Fourteenth Streets. Erst seit einigen Jahren gewinnt die vielfältige Nachbarschaft ihre historische Bedeutung zurück.

Vor den Rassenunruhen der sechziger Jahre war sie ein Inbegriff der schwarzen Kultur Amerikas. Dann wurde sie abgefackelt. Marion Barry, einer der lokalen Führer der Bürgerrechtsbewegung, war bei den Krawallen. Später versuchte er als Bürgermeister der Hauptstadt erste Ansätze zur Revitalisierung der dann von Kriminalität bestimmten Straßenzüge.

Heute kann Fenty selbst Präsident Obama zu Ben's Chili Bowl neben dem Lincoln Theater einladen. Um die Ecke finden Touristen ein hochpreisiges belgisches Restaurant. Das Nachtleben besteht den Vergleich mit Dupont Circle, Georgetown und Chinatown.

Wer ein wenig in die falsche Richtung wandert, kann in eine hochgerichtete Waffe laufen. Auch das wird sich ändern. Die Polizei ist an der U Street besonders sichtbar und wachsam. Vor allem vertragen sich Schwarz und Weiß, und ein Klein-Äthiopien wirkt ausgleichend.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 09.29.10 Uhr, 9. Feb 2009 | Permalink
  300.000 Millionäre

Eine billige Lösung der Weltwirtschaftskrise sieht vor, jedem Steuerzahler eine Million Dollar aus­zuhändigen. In Washington gäbe es dann etwa 300.000 neue Millionäre. Landesweit berechnet wäre das nicht billiger als der Plan, der den Kongress an diesem Wochenende im Kapitol hält. Also regen wir hier an, ihn auf den Raum Washington, DC zu beschränken.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 17.00.36 Uhr, 8. Feb 2009 | Permalink
  Transparenzverlust

Was Apple in Georgetown bauen will, passt nicht. Auch in Amerika gibt es Bürokraten - Europa steht da nicht allein. Und gut so! In Washington kümmern sich mehrere Gremien um Neubauten und Veränderungen.

So wie ein Standard-McDonalds nicht in die Heidelberger Altstadt passt, kann Apple nicht sein Standarddesign in einen historischen Washingtoner Stadteil bringen. Nach dem dritten oder vierten Vorstoß wird Apple wohl einsehen, dass es seine Baupläne anpassen muss.

Die mit einer durchgehenden Glasfläche gestaltete Ladenfassade macht sich ganz nett im modernisierten Kern von Bethesda, Maryland , doch zu Georgetown passt sie nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 15.15.00 Uhr, 6. Feb 2009 | Permalink
  Schon 40 Grad wärmer

Die Temperaturen sind heute nicht das Hauptthema in Washington. Niemand klagt, wenn es über Nacht 40 Grad Fahrenheit wärmer wird. Eher wird beklagt, dass die Bush-Ära einen Scherbenhaufen hinterlässt. 10% unerwartete Arbeitslosigkeit in gesunden Regionen, zeigen heute die Statistiken für die letzten Wochen der Bush-Amtßeit. Und den Erwerb von $15 Mia. von AIG für Papierwerte zum Preis von $40 Mia., den der Bund unter Bush zahlte. Solch miese Zahlen bringen einen Aufschwung an der Börse, die sich wie üblich um die Realität wenig schert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 14.58.12 Uhr, 6. Feb 2009 | Permalink
  Ruhe an Board und im Turm

WTOP in Washington und Sender im ganzen Land spielen fast verwundert das Tonband mit den aufgezeichneten Gesprächen aus dem Cockpit von Cactus 1549 und dem Turm in La Guardia vor der Wasserlandung im Hudson. Die Verwunderung ist mit dem Staunen über die ruhige, panikfreie Kommunikation verbunden.

Die Leistungen der segelfliegenden Piloten und der Luftaufsicht sind bemerkenswert. Doch die Ruhe und Konzentration ist für die Gefahrensituation typisch. Im Vergleich mit England war der knappe Austausch fast langatmig.

Der Washingtoner Beobachter erinnert sich noch gut an den minimalistischen Wortwechsel an einem englischen Flughafen nach ungewollter akrobatischer Einlage. Er erreichte in knapp zehn Minuten kaum ebensoviele Worte. Doch blies er den gesamten Luftverkehr aus dem Weg und ließ die volle Ausstattung von Lösch- und Rettungskräften bei der Landung hinter dem mückenhaften Fluggerät herrasen, die zum Glück nur Gras vom Flügel fegen musste.

Der Luftraum in den USA wirkt hingegen wie eine Schnatterbude. Ruhe und Konzentration im Ernstfall sind dennoch gewährleistet. Vielleicht hören wir demnächst auch mehr über die wirklich meisterhaften Leistungen: Von Piloten, Flugbetreuern, Turm, Bootsmannschaften und Rettungshubschrauber. Die Gesamtheit ihrer Leistungen hat schließlich das bemerkenswerte Ende des Fluges ermöglicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.06.23 Uhr, 5. Feb 2009 | Permalink
  Einstellige Fahrenheitgrade

Bei schönstem Sonnenschein erlebte Washington heute einstellige, doch positive Fahrenheitgrade und scharfen Wind. Bei fast minus zehn Grad Celsius blieben die Betreiber mobilder Snack-Häuschen zuhause. Morgen soll es so weitergehen, und dann kommt wieder ein warmes Wochenende, vielleicht wieder die knapp 20 Grad Celsius wie am vergangenen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.33.39 Uhr, 5. Feb 2009 | Permalink
  Tolpatsche mit Boss

Als höchstes Fest Amerikas wird heute Superbowl gefeiert. Das Ereignis spielt sich hauptsächlich auf dem Fernseher ab. Fettwanstige und -nackige Tolpatsche - Rotvögel und Stahlmänner - stolpern schwerverpackt sekundenlang über den Rasen und werfen sich in einen Haufen, der dann von TV-Analysten im schwarzen Anzug untersucht wird.

In der Halbzeit vergnügt sich eine Truppe Clowns auf dem Schlachtfeld unter dem Titel Boss. Damit Dummheit und Unsinn nicht außer Rand und Band geraten, sprenkeln die Sender intelligente Werbung zu Höchstpreisen in die Mischung. Die unverhüllte Brust bleibt 2009 verbannt. Zum Bowlen kommt niemand.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 20.20.00 Uhr, 1. Feb 2009 | Permalink
  Bank bei Washington bankrott

Die erste Bank im Zuge der gegenwärtigen Krise, die im Raum Washington vom Bundes­rettungs­system übernommmen wird, ist die Suburban Federal Savings Bank in Crofton. Sie ist damit die erste in dieser Region seit 1993 pleite gegangene Bank. Die auf Hypotheken spezialisierte Bank war besonders anfällig für die Auswirkungen der Banken­krise. In dieser Woche wurde auch eine Bank in Washington, die United Bank, als eine der gesündesten des Landes bezeichnet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 23.19.52 Uhr, 30. Jan 2009 | Permalink
  Döner in Washington vermisst

Culinspiration bedauert das Scheiden des Döner-Erfinders und erklärt, wo das Produkt im Raum Washington serviert wird. In Bethesda findet man ein ähnlich aussehendes Gericht bei Victor's in der Cordell Avenue. Auch Zorba's Cafe am Dupont Circle in Washington bietet Vergleichbares.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 20.15.58 Uhr, 30. Jan 2009 | Permalink
  Eis ist nicht lustig

Eis auf Schnee auf KFZ
Tatsächlich, ein Zentimeter Eis lag bei Tagesanbruch auf allem. Nur das Radio klagt auch über die Temperaturen. Die meisten beklagen den Zustand von Straßen und Bürgersteigen. Fußgänger schürfen sich Kniee und Hände ab, und Autos knallen ineinander.

Präsident Obama macht sich über die Empfindlichkeiten Washingtons lustig. Dass die Schulen geschlossen sind, fanden auch seine Töchter amüsant. In Chicago wäre das nicht geschehen.

Die Verteidiger der Schulpolitik führen ins Feld, dass Washington keine homogene Bevölkerung besitzt. Hier finden sich die Besten des Landes - nicht unbedingt die besten Autofahrer. Viele können weder mit Schnee noch mit Eis umgehen, und vom Abstand halten hält man in Washington ohnehin nicht viel. Da Winterreifen unbekannt sind und die Gefahren unrealistisch eingeschätzt werden, grenzt es an ein Wunder, dass überhaupt Verkehr unterwegs ist. Heute morgen war er locker und nahezu angenehm.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.55.13 Uhr, 28. Jan 2009 | Permalink
  Eis bedeckt Hauptstadt

Washington liegt nun unter glitzerndem Eis. Schulen in den meisten Kreisen der Gegend haben bereits angekündigt, dass sie morgen geschlossen bleiben. Zum Fahren ist es zu gefährlich, und der Strom fällt oft aus, wenn das Eis die Bäume fällt. Ab vier Uhr früh wollen die Fernsehsender Sondernachrichten über das Wetter schalten, wo man erfahren wird, ob die Bundesregierung geschlossen bleibt. Das Signal wird von vielen Unternehmen übernommen, die dann ebenfalls schließen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 23.12.34 Uhr, 27. Jan 2009 | Permalink
  Mehr Immobilieninvestitionen

Am selben Tag, als vom Rückgang der Immobilienpreise in Washington berichtet wird, beschreibt das Washington Business Journal den Trend der Immobilieninvestitionen durch Ausländer. Der Trend ist steigend - was auch auf die Immobilienpreise in der Hauptstadt zutrifft, wenn man die Außenbezirke in Virginia und Maryland außer Acht lässt. Eine deutsche Firma verkaufte das teuerste Gebäude in Washington an Iren für $170 Mio., und das Interesse ausländischer Fonds steigt weiter.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.55.16 Uhr, 27. Jan 2009 | Permalink
  Schlittschuhe und Galoschen

Heute schneite es ein wenig in Washington. Zur langen Frostzeit, die die Hauptstadt nicht gewohnt ist, passt ein wenig Pulver. Das Schneegestöber war, wo es bemerkbar wurde, schön, doch von kurzer Dauer. Auf dem Boden liegt nichts. Doch morgen zwischen 4 und 6 Uhr sollen zwei Zoll Schnee fallen. Oder bleibt es nur kalt? Dann freuen sich die Schlittschuhläufer auf dem Kanal am Potomac.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.56.00 Uhr, 26. Jan 2009 | Permalink
  Spekulatius ausverkauft

German chocolate puffs
Spekulatius und Christstollen sind ausverkauft. Doch findet man in Washington weiterhin Diverses aus der Küche deutschsprachiger Länder.

Restaurants wie Cafe Mozart und Old Europe bieten sich an. Unter den Bäckereien sticht der berühmte Heidelberg Pastry Shoppe hervor, der für den 8. Februar 2009 ein Haus der offenen Tür ankündigte.

Verpacktes Gebäck, Süßigkeiten wie Negerküsse und Getränke gehören ins paneuropäische Angebot bei Rodman's, und die Washingtoner Küche von Culinspiration spiegelt gelegentlich ihren Heißhunger auf österreichische Kost in Rezepten und Empfehlungen wieder.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 13.15.21 Uhr, 26. Jan 2009 | Permalink
  Welthauptstadt der Hotels

Nachdem Volkswagen in den Raum Washington umzog, meldet sich nun Hilton als Neuling der Hauptstadtregion an. Damit wird Washington zur Welthauptstadt der Hotelindustrie. Marriott wurde hier gegründet. In seiner Folge entstanden die Choice-, Host- und RJL-Hotelgruppen, und nun fühlt sich Hilton von der Qualität des hiesigen Personals angezogen. Die Verfügbarkeit der Fachkräfte ist eine andere Frage. Hilton will auch eigene Leute aus Beverly Hills nach Washington bringen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 18.40.20 Uhr, 25. Jan 2009 | Permalink
  Hauspreise purzeln - oder auch nicht

Redfin ist eine hervorragende Quelle für Informationen über den Immobilienmarkt in Washington. Karten verbinden Häuser, Preise, Verkäufer, Makler und Kunden. Schaut man sich allerdings die weiterführenden Analysen über den Immobilienmarkt insgesamt an, kann man fast glauben, in Kalifornien gelandet zu sein. Jetzt schreibt Redfin nämlich, dass die Preise im Raum Washington purzeln. In der Realität scheinen sie allerdings beständig zu steigen, wenn man nach Bethesda, Cleveland Park oder Dupont Circle schaut. Die irreführende Analyse erklärt sich durch die statistische Einbeziehung von Außenbezirken in den Raum Washington. Was früher Pampa war, wo ehemals Kuhwiesen und Wälder die Gegend bestimmten, wo die Fahrt nach Washington länger als eine Stunde dauert, da wird massiv mit Pappe, Leim und bestem Marketing gebaut - und jetzt lassen sich die geldgierig und spekulativ errichteten Häuser schlecht verkaufen. Nur weil Spekulanten mit dem Attribut bei Washington Dumme fangen und Geschäfte machen wollten und nun verlieren, verzerrt sich eine ansonsten nützliche Statistik.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 14.12.00 Uhr, 24. Jan 2009 | Permalink
  The Reader kommt in Silver Spring an

Kino
Mit Bernhard Schlink, Botschafter Dr.  Scharioth und dem Goethe-Institut gelang dem American Film Institute im AFI Silver,Silver Spring, Maryland eine einzigartige Aufführung des Films The Reader am 22. Januar 2009.

Das Buch war vielen im Publikum bekannt. Es erörterte bis kurz vor Mitternacht mit dem Verfasser von Der Vorleser die Abweichungen im Film. Er beantworte zahlreiche Fragen erfreulich knapp, klar und präzise.

Das Thema spricht amerikanische Zuschauer an, die den Film teilweise als Holocaust-Werk charakterisierten. Der Verfasser betrachtet ihn jedoch nicht als Holocaust-Film, sondern als Spiegel der Nachkriegsgeschichte. Die am selben Tag erhaltenen Nominierungen für Preise hat der Film verdient.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 19.39.07 Uhr, 23. Jan 2009 | Permalink
  Happy New Era

Old Post Office
Washington verdaut den Supertag. Der Einschwörung konnte sich niemand entziehen, und fast jeder war auf irgendeine Art beteiligt. Alle betonen die freundliche Einstellung von Besuchern und Bewohnern der Hauptstadt. Überschwenglich wird die Freude über die neue Ära Obama erklärt.

Soldaten der Nationalgarde schweifen in Zivil ebenso wie Touristen vor dem Aufbruch mit den großen Bussen durch die Stadt. Andere tauschen Aufnahmen von den Erlebnissen auf der National Mall, der Parade entlang der Pennsylvania Avenue oder den Bällen.

Die heutigen Zeitungen werden zu Sammlerstücken deklariert. Von manchen werden mehr Examplare von ihrer heutigen Auflage verkauft als sonst von einer ganzen Jahresauflage.

Passend zum Obama-Programm und dem Transparenzgebot, das schon das Weiße Haus verändert, erklären die Sicherheitßuständigen die Gründe für den versagten Zutritt zur Einschwörung von 5000 Personen, die Eintrittskarten erworben hatten und großenteils zu erheblichen Kosten und enormen Umständen den Weg nach Washington auf sich genommen haben. Niemand kann diese Fehler beheben, und doch werden sie vergeben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 20.29.53 Uhr, 21. Jan 2009 | Permalink
  Menschenmengen in Zahlen

Über 1,9 Millionen Menschen vertrugen sich heute auf der National Mall in Washington. Mehr als 400000 säumten zudem die Paradestrecke an der Pennsylvania Avenue. Die Polizei berichtet, dass niemand festgenommen wurde.

Die Sicherheit hat einen Preis. Aus dem ganzen Lande und dem Rest der Welt sind Enttäuschte in Washington, denen der Zugang zu den offiziellen Plätzen verweigert wurde. Über die Sicherheitskontrollen gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen.

Wer vergebens das meiste Geld für Tickets nach Washington oder zur Parade ausgegeben hat, ist sicherlich am traurigsten. Doch auch sie können weiter feiern. Washington ist in Hochstimmung. Das Feiern dauert die ganze Nacht an.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.48.49 Uhr, 20. Jan 2009 | Permalink
  Vor dem Weißen Haus

Old Post Office
Die Strecke vor ihrer neuen Wohnung legten die Obamas zu Fuß zurück. Gestern waren dort fast mehr Menschen zu sehen als heute. Gestern konnte jeder hin, heute nur die geladenen Gäste.

Nach einer kleinen Pause zum Aufwärmen im neuen Haus kommen die Obamas zu den Reviewing Stands auf der Pennsylvania Avenue gegenüber vom Lafayette Square, wo ihnen die Statue von Baron Steuben den Rücken zukehrt und die Unternehmer der Hauptstadt grüßt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.52.42 Uhr, 20. Jan 2009 | Permalink
  Parade zum Weißen Haus

Old Post Office
Zwei, drei Stunden kann die Parade vom Kapitol zum Weißen Haus dauern. Die längste Strecke liegt an der Pennsylvania Avenue. Hank Berliner, ein Enkel des Hannoveraner Erfinders der flachen Schallplatte Emil Berliner, wirkte in den achtziger Jahren an der Rettung der alten Prachtstraße. Sie war zu einem Slum verkommen, und die Pennsylvania Avenue Development Corporation hatte den Auftrag der Regierung erhalten, sie wiederherzustellen.

Der bei unter Null Grad seit sieben Uhr frierende Besucherandrang ist lichter als in der Vergangenheit, weil nur wenige Zutrittskarten an die Öffentlichkeit ausgegeben wurden und sich nicht einfach jeder anstellen kann. Daher sind die Gruppen hinter den Barrikaden oft dichter als an der Avenue.

Zudem sind nicht alle Gebäude an der Avenue der Öffentlichkeit zugewiesen. An manchen Stellen wirkt es, also ob mehr Militär und Polizei die Parade schützen als Besucher in die Sperrzone eingelassen wurden. Viele Fenster entlang der Straße sind leer, da die wenigen Anwohner von den Sicherheitsdiensten verscheucht wurden. An manchen Ecken sind jedoch in den Büros Feiern zu entdecken.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 15.55.00 Uhr, 20. Jan 2009 | Permalink
  Pause im Programm: Kennedy erkrankt

Das Mittagessen im Kapitol nach der Einschwörung ist nahezu ein Ärgernis für das auf den Straßen Washingtons seit sechs Stunden frierende Volk. Tausend Meilen angereist, erwartet nicht jeder Besucher die lange Pause vor der Parade.

Im Kapitol werden Reden geschwungen, doch schwingt die Stimmung um. Senator Kennedy erleidet einen Anfall und wird aus dem Raum getragen, dann ins Krankenhaus überführt. Sein alter Freund Senator Byrd ist so bestürzt, dass er sich auch in ärztliche Behandlung begeben muss.

Barack Obama zählt Kennedy und Byrd zu seinen engen Vertrauten und Mentoren seiner eigenen Senatskarriere. Obamas Dankesrede ist höflich, doch die Sorge um die Gesundheit der Senatoren bestimmt ihren Charakter. An der Paradestecke spricht sich der Grund für die Verzögerung erst langsam herum.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 15.03.00 Uhr, 20. Jan 2009 | Permalink
  Flight Good Riddance

Ecke NY PA Avenues
Endlich hebt der Hubschrauber auf der Ostseite des Kapitols ab. Flight Good Riddance bringt George Bush in den unverdienten Ruhestand.

Die neue Regierung setzt sich zum Lunch zusammen. Draußen frieren die Millionen. An einigen U-Bahnstationen gibt es Probleme. Bei Gallery Place fiel jemand auf die Geleise.

Auf der Mall üben sich Besucher im Eislauf. Bis zur Parade dauert es noch ein Weilchen. Die Port-A-Potties stehen bereit.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 12.50.00 Uhr, 20. Jan 2009 | Permalink
  Endlich: Präsident Obama

Fünf nach zwölf folgt eine historische Verhaspelung. Wer verspricht sich? Der Vorsitzende Richter des Obersten Gerichtshofs der USA oder der neue Präsident? Niemand bezweifelt die Wirksamkeit des Eids. Alles jubelt unter strahlender Sonne am eiskalten Dienstag in Washington.

Obama beginnt eine mitreißende Rede, während die Webseite des Weißen Hauses auf ihn umschaltet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 12.05.00 Uhr, 20. Jan 2009 | Permalink
  Vorspiel kritisch

Um 12 Uhr geht die Macht an Barack Obama über. Oder nicht? Gebet und Gesang im Vorspiel dauern und machen Millionen nervös. Die Verfassung verlangt den Schwur und bestimmt den Amtsübergang für High Noon. Wenn auf der Westseite des Kapitols noch lange herumgezappelt wird, ist unklar, ob Amerika dann zwei Präsidenten oder gar keinen haben wird.

Um 11.58 Uhr ist Joe Biden dran. Sein Eid geht schnell. Dann folgt Musik und die Vorstellung weiterer Musikanten. Die Uhr tickt. Es ist zwölf - und keine Einschwörung von Barack Obama in Sicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 12.00.00 Uhr, 20. Jan 2009 | Permalink
  National Mall voll

Seit gestern warten Besucher in Eiseskälte vor den Zungangskontrollen an der National Mall. Tausend Busse aus dem ganzen Land fuhren noch in die Richtung der Hauptstadt. Um 9 Uhr war die National Mall zwischen dem Kapitol und dem Washington Monument voll.

Um 10 Uhr werden Inhaber von Eintrittskarten zurückgewiesen. Auch der Abschnitt zwischen dem Monument und dem Lincoln Memorial ist voll. Fußgängern aus Virginia wird der Weg nach Washington über die 14th Street Bridge versperrt. Dabei findet die Einschwörung von Barack Obama erst um 12 Uhr statt.

Als die großen Fernsehgeräte zum ersten Mal am Morgen die Obamas zeigen, reagiert die Mengenmenge auf der Mall mit einem Freudenausbruch. Die 50 Meter von der St. John's-Kirche zum Weißen Haus nahmen die Obamas und Bidens mit gepanzerten Fahrzeugen. Die Fahrt dauerte bedeutend länger als der Fußweg über den Lafayette Square.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 10.49.35 Uhr, 20. Jan 2009 | Permalink
  Inspektion vor Parade

Lafayette Square
Als die Hauptstadt und ihre Besucher endlich aufstehen, finden sich dichte Menschenmengen beim Weißen Haus um die Tribünen, der Pennsylvania Avenue, der National Mall und beim Kapitol ein. Ein wenig Feiertagstimmung ist auf den Avenues und Boulevards zu spüren.

Gelegentlich fällt Schnee, dann scheint die Sonne wieder. Das Wechselwetter in Washington spiegelt die Erwartungen an Barack Obama und das große Ereignis wider.

Busse und unterbekleidete Besucher lassen erkennen, dass das ganze Land teilnimmt. Mitglieder der Nationalgarden zahlreicher Staaten der USA stehen Wache. Ab und zu sieht man ein Hummer-Panzerfahrzeug. Die Absperrungen um die Paradestrecke bilden einen scharfen Kontrast zum Laissez Faire-Sicherheitskonzept vor George Bush.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.04.49 Uhr, 19. Jan 2009 | Permalink
  Ruhig beginnt der Feiertag

Alle Straßen sind leer am Montagmorgen. Beim Weißen Haus kann der Portier an der 16. Straße kein Taxi für die Hotelgäste finden. Die meisten Büros sind verlassen.

Dabei ist die Stadt voller Besucher, die hier feiern wollen. Martin Luther King ist für die meisten ein Held, den auch Barack Obama nicht übertrumpft. Washington erlaubt in diesen Tagen durchzechte Nächte.

Die verlängerten Öffnungs­zeiten für Gaststätten und dergleichen erklären vielleicht die Morgenmüdigkeit in Washington. Der erste Schnee fällt damit auf eine leere Hauptstadt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 09.02.00 Uhr, 19. Jan 2009 | Permalink
  Brücken zu

Key Bridge
Der United States Park Service verkündete heute bereits die Schließung von zwei Brücken zwischen Virginia und dem District of Columbia. Die Roosevelt Bridge und die Memorial Bridge in der Nähe des Lincoln Memorial auf der National Mall sind zu.

Am Lincoln Memorial findet am frühen Nachmittag das Inauguration-Konzert mit diversen Pop-Künstlern statt. Das Eis auf dem Potomac ist noch nicht stark genug, um Menschen zu tragen.

Aus Virginia kommt man noch über die 14th Street Bridge, die Chain Bridge und die Key Bridge nach Washington, bis auch sie morgen und übermorgen geschlossen werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 10.35.45 Uhr, 18. Jan 2009 | Permalink
  Rohren platzen, Washington kalt

Soeben treffen die Obama- und Biden-Familien mit dem Zug in Washington ein. Kühler kann ihre Ankunft kaum ausfallen. So kalt wie heute war es jahrelang nicht mehr. Wasserrohre, die noch keine 50 Jahre alt sind, platzen unter den Straßen an den unterschiedlichsten Ecken im Raum Washington.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 19.05.37 Uhr, 17. Jan 2009 | Permalink
  Ankunft Obamas in Washington

Hauptbahnhof
Aus Baltimore, Maryland kommend trifft Barack Obama um 19 Uhr am Hauptbahnhof Union Station im bei -12°C frierenden Washington, DC ein.

Jeder Abschnitt seiner Eisenbahnfahrt, die an alte Traditionen erinnern und die Nähe des zukünftigen Präsidenten zum Volk demonstrieren soll, wird von Berichterstattern aller Medien mit Echtzeitberichten vermittelt.

Auf der Strecke zwischen Baltimore und Washington schlossen Sicherheitskräfte jedoch Bahnhöfe und Parkplätze, damit ja niemand spontan dem Erwarteten zu nahe rücken würde.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 17.02.00 Uhr, 17. Jan 2009 | Permalink
  Einschwörung wird protestantischer

Kath. Kirche
Die katholischen Bischöfe der USA entbieten Barack Obama ihren Gruß mit einem Washingtoner Schreiben. Sie versprechen ihre Unterstützung bei zahlreichen Vorhaben und betonen, wie viele Protestanten, auch den Embryonenschutz.

Von der Todesstrafe sprechen sie nicht, doch ist ihre Opposition sehr Jahrzehnten bekannt und die Abschaffung der Death Penalty vom ehemaligen Washingtoner Kardinal McCarrick zu einem wichtigten Thema erhoben worden.

Das Wall Street Journal berichtet heute auf Seite W1, dass die Einschwörungsfeier in letzter Zeit immer protestantischer geprägt wird - ein Trend, den Barack Obama fortsetzt. Waren bei Kennedy noch Katholiken und Juden an den offiziellen Segnungen beteiligt, beschränkt sich Obama bei seiner Inauguration auf zwei protestantische Pfarrer.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 14.39.59 Uhr, 17. Jan 2009 | Permalink
  Bushs Radioabschied

Soeben nahm Präsident Bush mit seiner letzten samstäglichen Radioansprache Abschied von seinen Hörern. Gestern hatte er sich bereits auf seinen letzten Besuch von Camp David in Maryland aufgemacht. Er dankte seinem Publikum für die Gelegenheit, der besten Nation der Welt acht Jahre gedient haben zu dürfen.

Der Mohr kann gehen - seine Schuldigkeit kann er ohnehin nicht tun. Seine Angstmacherei in der letzten Ansprache wundert nicht. Seine Partei hat mit Angstbeschwörungen die Verfassungsrechte der Bürger drastisch einschränken können. Seine Behauptung, Amerika sei brav und hätte den Terror nicht verdient, wirkt ebenso provokativ wie seine Feindbilder herbeischwörenden Reden. Auf seine dummen Worte folgten leider schnell schlimme Taten. Kein Wunder, dass er auch zuhause als allerunfähigst angesehen wird.

Eine Nebenfolge seiner Politik: Google Maps zeigt heute den Sitz des Vizepräsidenten verschwommen und reagiert auf Camp David gar nicht mehr - als wäre es verschwunden. So wie Bush dort in den Hügeln um Thurmont, Maryland fast 500 Tage verschwand.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.45.32 Uhr, 17. Jan 2009 | Permalink
  Glück im Unglück

Ein gesund überlebter Absturz macht bestürzend froh, wie der Washingtoner Beobachter bestätigen kann. Erfolgreich umsetzen, was man lange übt, belohnt. Im Wasser landen - das lässt sich jedoch in Washington leider nicht üben. Dazu muss man nach Norden, beispielsweise nach New Hampshire, wo man in Kursen das Seaplane-Flying lernen kann. Es macht viel mehr Spaß als der Anblick verspricht.

Doch auch mit dieser Erfahrung beneidet man nicht die Piloten, die gestern einen Jet in den Fluss setzen mussten. Allein die Vorstellung, Triebwerke unter den Tragflächen ins Wasser zu setzen, besorgt. Diese Erfahrung erwirbt man bei den kleinen Seaplanes nicht, deren Propeller hoch über dem Wasser stehen.

Ganz lustlos ist die Fliegerei in Washington jedoch nicht. Zahlreiche Flugplätze laden zum Lernen und eigenen Fliegen ein. Selbst Akrobatik-Maschinen und -Kurse werden angeboten, und in den Bergen gibt es genug Raum zum Üben. Gelegentlich sind auch Segler zu sehen. Für Fallschirmspringer ist ein Flugplatz bei West Point, Virginia bekannt. Angesichts der zahlreichen Wasserflächen im Raum Washington sollten auch Wasserflugzeuge hierhin passen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 06.02.00 Uhr, 17. Jan 2009 | Permalink
  Inauguration lohnt

Die Zimmer-, Wohnungs- und Hausvermieter wandten sich mit ihren Angeboten an Craigslist. Dort werden im Internet Besuchern der Amtseinführung von Barack Obama Unterkünfte zu oft horrenden Preisen vorgeführt. Die Washington Post hat nicht viel von diesem Geschäft mitbekommen, sondern konnte eher neidisch davon berichten. Jetzt macht sie selbst ihren Reibach. An zwei Tagen der nächsten Woche werden Nichtabonnenten für die Zeitung am Stand zwei Dollar statt der üblichen 75 Cents bezahlen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 01.02.00 Uhr, 17. Jan 2009 | Permalink
  Angstmacher bestimmen Stimmung

Die Angstmacher haben das Zepter in der Hand. Seit 2001 bestimmen sie, was in den USA erlaubt ist. Das gilt auch für Ministerien und fremde Ämter. Manche Behörden dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mehr tun, was seit eh und je Tradition und vernünftig und nicht anders machbar ist. Über Eingespieltes setzen sich die Sicherheits-Freaks hinweg. Wer einem eins auswischen will, spielt den Sicherheitstrumpf.

So wundert es nicht, dass die Vorfreude auf die Amteinführungsfeiern von permanenten Sicherheitshinweisen getrübt wird. Das gesamte Konzept für die Feiern führen die Sicherheitsexperten. Polizei, Verwaltung, private Sponsoren und selbst die Gefeierten spielen eine Nebenrolle.

Der Bürger, der sich trotz aller Unkenrufe am Dienstag auf die National Mall oder an die Pennsylvania Avenue wagt, wird beständig ermahnt, für alles einen Plan B bereit zu halten. Er muss sich darauf einrichten, dass in Washington Hilfssheriffs aus dem ganzen Lande tätig sein werden. Sie werden hier eingeschworen und auf die Menschheit losgelassen. Die meisten kennen Washington genauso wenig wie die Touristen, die jetzt schon die Stadt - zumindest den Verkehr - unsicher machen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.13.25 Uhr, 16. Jan 2009 | Permalink
  Knallblau, unbewölkt und eiskalt

Kalt wie schon lange nicht mehr liegt arktische Luft über Washington. Unsichtbar hängt sie am knallblauen unbewölkten Himmel. Die steife Brise verraten nur die frostverzogenen Gesichter, die knatternden Fahnen und die seitwärts dampfenden Schornsteine.

Wird es nicht Zeit für ein Fest, bei dem sich Millionen gegenseitig wärmen? Heute abend beginnen die erste Bälle im Reigen der Amtseinführungsfeiern von Barack Obama.

Gestern abend verabschiedete sich Präsident Bush im Fernsehen und wünschte Gottes Segen auf das Haus, in dem er sich acht Jahre lang verkroch. Die wirtschaftliche Schutthalde, die er seinem Nachfolger und nochfolgenden Generationen hinterlässt, symbolisiert neben dem Weißen Haus das Schatzamt. Ob Bush sich je dorthin begeben hat?

Zum Ende seiner Amtsperiode wird klar, dass das neugeschaffene Ministerium für die Heimat eine Riesenfläche in South East Washington beziehen soll. Wer sagt denn, dass nur Demokraten den Regierungsapparat vergrößern? Das behaupten Republikaner und auch Bush zwar immer.

Die beiden neuesten Ministerialerfindungen stammen vom zweiten Bush und dem altem Reagan: Die Missgeburt Homeland Security und Veterans Affairs. Und doch schieben sie eiskalt die Schuld an der wachsenden Exekutive stets den Demokraten in die Schuhe.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.01.21 Uhr, 16. Jan 2009 | Permalink
  Fahrkarten zum Fest ausverkauft

Karten als heißes Thema in Washington. Eintrittskarten zu den Bällen sind ebenso begehrt wie Fahrkarten für die Bahnen, die Besucher nach Washington bringen.

Die Nahverkehrsgesellschaften in Maryland und Virginia sind ausverkauft. MARC in Maryland will zusätzlich Buslinien einrichten, nachdem die Eisenbahnkarten schon lange nicht mehr zu haben sind.

Die Metro verkauft noch U-Bahnfahrkarten. Sie verspricht auch, dass trotz des Andranges bei der Obama-Einschwörungsfeier auch die nahe und in der Stadt Wohnenden nicht nur vollgepackte Züge verfinden werden, die in den weiter entfernten Vororten bestiegen wurden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.23.39 Uhr, 15. Jan 2009 | Permalink
  Flugzeug im Fluss

Im Januar 1982 landete ein Piedmont-Flugzeug auf dem Weg nach Florida im Potomac. Die meisten Passagiere verschwanden im Eis. Hoffentlich sind die Aussichten auf dem Hudson günstiger, wo soeben ein US Airways-Flugzeug nach einer Kollision mit einem Vogel gelandet ist.

Zahlreiche Fähren nehmen bereits die Passagiere auf. Bei etwa minus zehn Grad Celsius laden die Temperaturen nicht zum Verweilen ein. Manche Beobachter des Absturzes nahmen an, dass der Airbus 320 für eine Film-Crew landete, die am Ufer in New York City einen Film dreht.

Der Unfall macht vielleicht Kritikern der Sicherheitsvorkehrungen in Washington verständlich, warum am 20. Januar 2009 die Brücken über den Potomac geschlossen werden. Wenn unter zwei bis fünf Millionen Besuchern der Amtseinführung von Barack Obama ein Unfall geschieht, müssen Helfer Wege zur und von der National Mall finden können. Der Ausfall nach Süden über die Brücken und die Wege zu Krankenhäusern um die Mall scheinen ideal.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.05.30 Uhr, 15. Jan 2009 | Permalink
  Wer soll das bezahlen?

Wer hat soviel Geld, dass die Sicherheitsvorkehrungen für die Parade in der nächsten Woche bezahlt werden können? $75 Mio. sollen sie kosten. Die Stadt Washington will nicht allein darauf sitzen bleiben, wenn sie Millionen aus dem ganzen Land besuchen, und wenn der Bund diesen Aufwand notwendig macht.

Mittlerweile haben sich 3000 Busse angemeldet. Vielleicht werden es 5000, bis die Anmeldefrist abläuft. Niemand rechnet heute mit fünf Millionen Besuchern, aber zwei oder drei Millionen können es noch werden. Auch das wäre riesig und noch nie dagewesen.

Wer das Ereignis vom Straßenrand miterleben will, muss früh aufstehen. Knapp 300000 Besucher werden durch die Sicherheitsschleusen eingelassen. Der Rest muss auf die National Mall und kann die Ereignisse auf der Leinwand betrachten.

In den nächsten Tagen wird es kalt. Bis zur Mitte der kommenden Woche kann sich das ändern. Washington liegt ja nicht in der Arktis, sondern im Einflussbereich des Nordens und der Subtropen. Wie das Wetter wird, weiß man vielleicht erst einen Tag vorher.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.52.24 Uhr, 13. Jan 2009 | Permalink
  Kleine Herausforderungen ungemeistert

Gestern konnten die Verwaltungen vom District of Columbia nicht mit denen des Bundes koordinieren, welche Straßen zur Probe der Inauguration-Parade gesperrt würden, und informierten die öffentlichkeit falsch.

Heute dasselbe bei einem Wasserrohrbruch unweit des Weißen Hauses, an der Ecke 16th and L Streets, NW. Erst nach vier Stunden informierte der städtische Notfalldienst die Öffentlichkeit. Da war der Schaden schon fast behoben.

Stundenlang standen dafür Autos, Busse, Taxen und Lieferwagen in elendigen Staus, die schon weit westlich sowie nördlich des Golden Triangle-Bezirks in der Innenstadt begannen. Vielleicht unterhalten sich die unterschiedlichen Dienste nun auf denselben Frequenzen, aber die Abstimmung der Verantwortlichkeiten scheint noch unterentwickelt.

Das macht bedenklich, weil die dieselben Gruppen auch für die Evakuierung Washingtons im Notfall zuständig sind.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.15.26 Uhr, 12. Jan 2009 | Permalink
  Achtung, Achtung: Nicht erschrecken

Vier Nachrichten werden am Sonntag zwischen neun und zehn Uhr über neue Lautsprecheranlagen an der National Mall verkündet. Die Polizei in Washington teilt mir, dass niemand diese Prüfung der Anlagen als Warnsignal missverstehen sollte, selbst wenn den Ansagen noch ein Warnsignal folgt.

Sie hofft, dass die Anlagen laut genug sind, um auch außerhalb der riesigen Mall vernommen zu werden. Seit gestern abend berichten die Medien, dass vielen Bürgern die Sicherheitsvorkehrungen für die Amtseinführung überzogen erscheinen. Die Kritik aus Virginia ist besonders heftig.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.34.03 Uhr, 10. Jan 2009 | Permalink
  Sicherheit in Erdgrün zur Obama-Amtseinführung

Während erdgrüne, unmarkierte Militärhubschrauber über Washington den Sicherheitseinsatz proben, proben die Nachbarn in Virginia den Aufstand. Die Sicherheitspläne mit der Schließung aller Brücken von Virginia nach Washington, DC, am 20. Januar 2009 sehen sie als überzogen, wenn nicht gar suspekt an. Hier würde der Bürgerkrieg neu ausgetragen. Nord gegen Süd, die zweite.

Die Sorgen verschwinden nicht, wenn der Chef der Heimatlandessicherheit auf verrückte, rassistische Einzelgänger verweist, die am schwersten von ihren schlimmen Vorhaben abzuhalten sind. Soll man denn annehmen, die Rassisten lebten nur im Süden? Niemand erwähnt, dass Virginia Waffen besonders leicht zugängig macht. Vielleicht ist das auch ein Faktor.

Der Hauptgrund für die Beschränkungen lautet, dass die Ausfallstraßen von der National Mall freigehalten werden sollen. Auch der Verkehrsraum nördlich, östlich und westlich von Mall und Weißem Haus wird erheblichen Beschränkungen unterworfen. Selbst der informierte Beobachter weiß nicht, ob er zu den Feierlichkeiten seinen Parkplatz unweit des Weißen Hauses erreichen kann.

5000 Unbeirrbare haben sich heute in einer Minute Tribünenkarten zu je $25 geteilt. Ist damit das Potenzial für das gesamte amerikanische Volk erschöpft? Gehen alle anderen Karten an Freunde der Politiker? Die Karten werden bereits im Internet für $2000 das Stück versteigert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 20.34.57 Uhr, 9. Jan 2009 | Permalink
  Washington lahmgelegt

Bei sonnigem Wetter fliegen plötzlich Schneeflocken seitlich in die Hauptstadt. Der Sturm verwundert. Einerseits sah alles friedlich aus, andererseits ist der Sturm der Entrüstung über die Abklammerung Washingtons nach Südwesten in Richtung Virginia noch nicht ganz verflogen.

Vom Beltway bis zum Potomac sollen die Autobahnen und Brücken am Tag der Amtseinführung für die Zufahrt nach Washington gesperrt werden. Dieser Plan wird noch nicht von allen akzeptiert.

Auch dieser Sturm wird sich wieder legen. In der Hauptstadt richtet man sich darauf ein, am 20. Januar 2009 alles zu schließen, was nicht den ein bis fünf Millionen Besuchern dient.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 10.24.00 Uhr, 8. Jan 2009 | Permalink
  Virginia abgeschnitten

Mehr als ein Viertel des Umkreises von Washington soll nach heute veröffentlichten Plänen am Tag der Amtseinführung von Präsident Obama nördlich des Beltway von der Fahrt nach Washington abgeschnitten werden.

Da vier Brücken geschlossen werden, ist ganz Virginia zwischen der I-495-Autobahn und dem Potomac isoliert.

Wer den Weg nach Washington nicht direkt schafft, muss über die Marylander Einfahrten in die Hauptstadt gelangen, also beispielsweise über die Woodrow Wilson Bridge nach Osten und von dort nördlich in den District of Columbia.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 21.09.57 Uhr, 7. Jan 2009 | Permalink
  Brücken und Schulen schließen

Die vierte Brücke von Virginia nach Washington, DC soll am 20. Januar 2009 geschlossen werden. Regulärer Verkehr darf nun auch nicht über die Key Bridge in die Hauptstadt fahren. Wahrscheinlich wird auch die Chain Bridge geschlossen werden. Wenn man den Verkehr durchließe, würde er ohnehin im Stau landen, sagen die Planer.

Da die Wetterfrösche heute Worte wie Schnee und Eis in den Mund nahmen, weil mit ihnen nicht zu rechnen ist, obwohl es kühl ist, wurden in Montgomery County die Schulen früh geschlossen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.13.44 Uhr, 6. Jan 2009 | Permalink
  Purpurspur

Die Washington Post beschreibt die Pläne zweier Kreise um Washington für die neue Straßenbahn.

Fünfzig Jahre nach dem Abbau der Geleise und dem Ersatz der Bahnen durch stinkende und langsame Busse haben die politischen Gremien in Montgomery County und Prince George's County die neue Verbindung als Purple Line genehmigt.

Doch ist mit Widerstand und Hindernissen zu rechnen, bevor Studenten aus Bethesda zur University of Maryland und Krankenschwestern aus Takoma Park zum Navy Hospital fahren können.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.24.00 Uhr, 6. Jan 2009 | Permalink
  Touristen begeistert

Touristen nahmen der Obama-Familie die frühe Ankunft in Washington nicht übel. Viele standen begeistert an den gesperrten Straßen um das Weiße Haus, um einen Blick vom neuen Präsidenten oder seinen Töchtern auf dem Schulweg nach Tenleytown oder Bethesda zu erhaschen.

Für die arbeitende Bevölkerung sah die Sache anders aus. Die Straßensperrungen wirken sich besonders auf den Raum zwischen dem Weißen Haus und den internationalen Organisationen, Weltbank und Währungsfonds, aus.

Auf dem Weg vom Nordwesten, wo die Schulen liegen, zum Weißen Haus fanden sich trotz leichten Verkehrs Hindernisse in der Gestalt von Medienvertretern und Sicherheitskräften, die die Straßen säumten.

Anscheinend sind viele gar nicht erst zur Arbeit in die US-Hauptstadt gefahren, um Staus zu vermeiden, doch werden sie das kaum bis zur Einschwörung am 20. Januar 2009 durchhalten können.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.41.21 Uhr, 5. Jan 2009 | Permalink
  Obama kommt nach Washington

Barak Obama wird jede Minute in Washington erwartet. Die Straßen um das Hay Adams Hotel gegenüber vom Weißen Haus sind schon gesperrt.

Das wird selbst für Fußgänger kompliziert, wenn sie zum Lafayette Square oder dem Decatur House Museum wollen.

Wie der Verkehr beeinflusst wird, zeigt sich morgen. Dann werden die Töchter der zukünftigen Präsidenten zum ersten Mal in die hiesigen Schulen gehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 18.52.55 Uhr, 4. Jan 2009 | Permalink
  Mehr Arbeitslosigkeit, weniger Beamten

Anmeldungen zur Arbeitslosigkeit werden in der Region der Hauptstadt der USA erschwert und erleichtert. In Virginia sind die staatlichen Employment Centers nun auch am Samstag geöffnet. Da die Zahl der Beamten im Rahmen der staatlichen Sparmaßnahmen schrumpfte, zeigen sich Engpässe in der Bearbeitung von Anträgen. Je nach Anfangsbuchstaben ihres Nachnamens sollen sich Antragsteller daher an unterschiedlichen Wochentagen anmelden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.49.50 Uhr, 3. Jan 2009 | Permalink
  Leicht und lahm

Den Brückentag am 2. Januar 2009 verwenden Amerikaner wie Europäer, obwohl sie abschätzig so tun, als würden Europäer einfach zu viele Freitage erhalten und Amerikaner vergleichsweise emsig sein.

Heute sieht Washington wie eine Geisterstadt aus. Restaurants und Cafes sind geschlossen, wenn sie nicht gerade Touristen zur Stammkundschaft zählen. Der Verkehr ist leicht.

Er ist auch besonders lahm, weil sich die Touristen an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, die Washingtoner gar nicht auffallen. Man weiß ja schließlich, wo die Radarkontrollen stehen, und im Internet sind sie auch vermerkt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 14.16.33 Uhr, 2. Jan 2009 | Permalink

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