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Washington :: Hauptstadt

.-^-.

  Ohne Heizung

Ungeheizt und fensterfrei geht es ins Neue Jahr, wenn die Temperaturen anhalten. Ausschlafen dürfen die Einwohner von Washington dann nicht nur morgen, sondern bis zum März. Das Straßenreinigungsamt hat verkündet, dass die Reinigung vorübergehend eingestellt wird. Normalerweise müssen die Einwohner das Auto alle zwei Tage früh morgens auf die andere Straßenseite bringen, sonst wird es weggeputzt. Der Christbaum der Nation wurde bereits heute vom Kapitol entfernt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 20.54.19 Uhr, 31. Dez 2004 | Permalink
  Silvester: Optionen

Für viele bedeutet Silvester in diesem Jahr ein Mahnmal der Trauer. Feierlichkeiten wurden bereits, teilweise landesweit, abgesagt.

Washington ist am Jahresende meist langweilig: Feuerwerke sind an vielen Orten verboten, und feiernde Besucher stellen mit Erstaunen fest, dass man nicht mit Nachbarn auf der Straße anstoßen darf, wenn das Glas Alkohol enthält. Doch werden seit einigen Jahren immer ausgiebigere Pläne für das organisierte Feiern in Stadtteilen, Museen, Hotels, Bars, Kunstpalästen, Kegelbahnen und Vergnügungsparks geschmiedet, sodass jeder nach seiner Fasson selig werden kann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.03.56 Uhr, 30. Dez 2004 | Permalink
  Flachlandwasser

Weil Washington warm ist, macht man sich gelegentlich Gedanken über die Eisschmelze in Grönland: Wird sie in 20 Jahren das Flachland in der Umgebung untergehen lassen? Eine Bebenwelle könnte leicht große Landstriche vom Atlantik und rund um die Chesapeake Bay überfluten.

Damit wird gegenwärtig wieder das Augenmerk auf die heimische Problematik, und sei sie nur abstrakt und zukünftig, gelenkt. Unter der Führung der USA können sich andere derweil um die aktuelle, konkrete Katastrophe im Ausland kümmern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.18.00 Uhr, 30. Dez 2004 | Permalink
  Der Plan

Der Plan ist ausgeheckt! Besucher der USA erhalten ihr Gepäck zurück! Nur noch wenige Stunden oder Tage!

Eine Luftfahrtgesellschaft ist auf die geniale Idee gestossen, unter ihrem Personal nach Freiwilligen zu suchen, die nach Pennsylvania fahren, um dort das gestrandete Gepäck zu sortieren, das dann an die seit Tagen in Washington und anderenorts darauf wartenden Fluggäste ausgeliefert werden soll. Freiwillig bedeutet auch unbezahlt; mit Überschwang darf man nicht rechnen.

Immerhin, wer im T-Shirt gereist war, kann vielleicht in ein paar Tagen aus dem Haus in die Eiseskälte treten, die weite Landstriche ergriffen hat. In Washington ist es zwar sonnig und warm, doch im Hemdchen geht es auch hier kaum.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.52.14 Uhr, 29. Dez 2004 | Permalink
  Verloren

Auf dem Weg zum Weihnachtsfest verloren gingen Passagiere, Gepäck und Festtagsstimmung. Am National Airport in Washington ebenso wie an anderen Flughäfen der Ostküste warten Passagiere seit Tagen auf Rettung: den Weiterflug, Rückflug oder wenigstens einen Ausflug aus ihrem unfreiwilligen Gefängnis. Der Schneefall außerhalb der vom Unwetter völlig verschont gebliebenen Region Washington hat das Transportwesen so durcheinander gebracht, dass Familien voneinander und ihrem Gepäck getrennt wurden und selbst Santa Claus mit Schlitten voll Geschenken in Schneehalden hängen blieb. In Washington scheint wie immer die Sonne, selbst wenn die Temperaturen den Frostpegel kaum überschreiten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.19.20 Uhr, 26. Dez 2004 | Permalink
  Fenster auf

dhl truck
Fenster auf. Warm draussen. Die Lieferanten kommen schon lange ins Schwitzen. Mittlerweile kommen sie mit privaten Limousinen, da die Spediteure wohl keine Laster mehr auftreiben können, um dem Ansturm der Geschenkpakete gerecht zu werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 21.36.00 Uhr, 22. Dez 2004 | Permalink
  Geiselnehmer frei

Komische Sache: Geiselnehmer befreit sich selbst. Heute morgen soll er in einer Drogerie beim Weißen Haus die Anwesenden als Geiseln genommen, dann die Frauen freigelassen und schließlich sich selbst freigesetzt haben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.26.00 Uhr, 21. Dez 2004 | Permalink
  Sitzen bleiben

Wie wird es dem Schüler wohl ergehen, der sein Recht durchsetzte, beim morgendlichen Treueschwur auf die Nation respektvoll sitzen zu bleiben?

Seit 1892 verdankt die Nation dem Treueschwur ihren meteorhaften Aufstieg, den nur noch der Zusatz von 1952 steigern konnte, mit dem die Nation unter Gott gestellt wurde. Gott als Deckel der Nation?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 20.04.55 Uhr, 20. Dez 2004 | Permalink
  Knallkalt

Plötzlich wird es eiskalt und stürmisch. Rettungsfahrzeuge gleiten von der Fahrbahn ab. Zu viele Fahrer sind hilflos, denn die Wintergewalten sind immer nur wenige Tage spürbar. An den wenigen Tagen ist die Eishölle los. Man kann sich stets darauf verlassen, dass die Sonne bald wiederkehrt, aber nie, dass die Fahrer etwas gelernt haben. Entweder wird ihnen ein Fahrverbot vor die Nase gehängt, sodass sie nicht üben können. Oder die Medien machen allen so viel Angst, dass sich jeder im Haus verkriecht. Wenn der Bund morgen früh Wetteralarm schlagen sollte, bleibt die halbe Stadt leer.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 23.06.00 Uhr, 19. Dez 2004 | Permalink
  Besucher

Zum ersten Schnee treffen auch die ersten Weihnachtsbesucher, darunter ein Priester aus Deutschland für die deutschsprachige katholische Gemeinde, in Washington ein. Damit sind Familienweihnacht um 17 Uhr und Christmette um 22 Uhr ebenso wie der Übergang in das Neue Jahr gesichert. Mit dem frühen Ferienbeginn verlassen viele die Region und ziehen vorübergehend in alle Ecken der Welt. Hier landende Zugvögel werden zum Ausklang des Herbstes mit der ersten amtlichen Winterwetterwarnung begrüßt, die heute abend in Kraft tritt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.40.38 Uhr, 19. Dez 2004 | Permalink
  Länger ist besser

Die UBahn wird heute um zwei Strecken verlängert. Die neuen Morgan Boulevard- und Largo Town Center-Haltestellen reichen weit bis in den Kreis Prince George's County hinein. Als Besonderheit wird am Morgan Boulevard ein Kindergarten eingerichtet, doch wurde noch kein Vertrag über die Erbringung der notwendigen Leistungen geschlossen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.01.09 Uhr, 18. Dez 2004 | Permalink
  Weg damit

Das 22 Jahre alte Messe-Zentrum in Washington, welches 1982 das viertgrößte Gebäude der USA darstellte, wurde heute morgen um halb acht gesprengt. Es war hässlich, aber praktisch. Weil es mehrere Blocks groß war, konnte man es durch die Straßenzüge auch aus weiterer Entfernung sehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.49.17 Uhr, 18. Dez 2004 | Permalink
  Sicherheit geht weit

Ein Sicherheitsbeauftragter ist soben festgenommen worden. Er wird verdächtigt, die Neubausiedlung in Indian Head in Brand gesetzt zu haben. Das versetzte die Ostküste in Sorge. Seine Aufgabe war es, die Siedlung vor Brandstiftern zu schützen, die man unter umweltbewussten Bürgern vermutet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.23.00 Uhr, 16. Dez 2004 | Permalink
  Kein Baseball, aber VoIP

Washington bekommt vielleicht doch kein Baseball-Team, wenn die Stadt die öffentliche Finanzierung ablehnt. Das Baseball-Konsortium, eine geschlossene Gruppe geldgieriger Knacker, besteht darauf, dass der Steuerzahler alles finanziert. Wenn der Stadtrat nicht zur Vernunft gekommen wäre und eine teilweise Privatfinanzierung verlangt hätte, wer weiss, was dem Konsortium noch an Bedingungen eingefallen wäre.

Ebenfalls erfreulich läuft VoIP von Washington über europäisches Festland, wo Sipgate gute Dienste leistet, bis zu spanischen Atlantikinseln - und dort gibt's schicke Geräte mit vollem Service: Internationales Gratistelefonieren selbst für Uneingeweihte. Alles im SIP-Standard.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.19.00 Uhr, 16. Dez 2004 | Permalink
  Immer nur Sonne

city sky with sun and clouds
Fast immer nur Sonne über Washington, aber ein wenig frischer Wind läßt Herbstgefühle aufkommen.

Die Straßen leeren sich, da der Kongress seine Arbeit im wesentlichen eingestellt hat. Anwaltskanzleien und Lobbyshops an Connecticut Avenue und K Street arbeiten noch feste. An der Pennsylvania Avenue vor dem Weißen Haus werden großartige Anlagen für die feierliche Amtseinführung Bushs gebaut. Sie könnten 30 Jahre halten, werden aber gleich danach abgerissen. Schulen würden sich über die Tribünen freuen, wenn sie ihnen für ihren Sportplatz geschenkt würden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 20.42.43 Uhr, 14. Dez 2004 | Permalink
  Orange im Verkehr

DerˆKˆ öffentliche Nahverkehr wird um eine Preisvariante reicher: Gratis und Orange. Eine in der Hauptstadt noch unbekannte Bank, ING Direct, zahlt am Donnerstag bis 9.30 Uhr die Fahrtkosten aller UBahn- und Buskunden der Region. Schon wird die Bank bekannt. Sie verteilt bereits heute apfelsinenfarbige Werbung für diese Aktion sowie zinsgüstige Bankkonten und Hypotheken. Nette Idee.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 02.14.00 Uhr, 14. Dez 2004 | Permalink
  Der erste Schnee

Der erste Schnee fällt gerade am westlichen Ende Marylands und soll bald eine Höhe von acht Zoll erreichen. Gerade zur rechten Zeit, denn einige Schulen entlassen am Freitag ihre Schüler in die Ferien, und die wollen Ski laufen, Snow boarden oder im New Germany State Park langlaufen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.29.25 Uhr, 13. Dez 2004 | Permalink
  Germany.Info

Germany Info Bus
Entlang der Wisconsin Avenue fuhr heute ein bemalter Bus mit grau-blauem Hintergrund, der zum Wetter des Tages passte: morgens grau, doch bald sonnig blau, mit roten und goldenen Farbklecksen zwischen und in den Wolken.

Bei näherem Hinsehen entpuppte sich das Gefährt als cleverer Werbebus für die neu aufgemachten Deutschland-Seiten, auf denen man nicht nur Nachrichten, sondern zum Monat passend auch einen Adventskalender findet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.31.00 Uhr, 13. Dez 2004 | Permalink
  UBahn nach Fussball

Heute bleibt die UBahn länger geöffnet, damit Fussballbegeisterte vom Redskins-Spiel heimkehren können. Nachdem kürzlich Fußgängern der Weg zum Stadium bereitet wurde, ist der Sportler heute weniger als früher auf das Auto angewiesen und kann sich morgen den langen Weg auf dem kalorieabbauenden Laufband im Sportimitatsladen ersparen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.35.36 Uhr, 12. Dez 2004 | Permalink
  Statue im Loch

Eine Statue wurde in Bethesda gefällt, nachdem in der Nähe der Hauptkreuzung an Wisconsin Avenue und Old Georgetown Road ein schnell wachsendes Loch den Verkehr zu behindern drohte und die Statue beinahe umfallen ließ.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.15.46 Uhr, 10. Dez 2004 | Permalink
  Soldatengeschenk

Dass ein Soldat seinem Minister erklärt, er müsse sein Kampffahrzeug mit Schrott aufmöbeln, hat Washington überrascht. Dasselbe galt, als der Minister antwortete, Geld sei da, aber Kapazitäten fehlten, die Armee ordentlich einzurichten, während der Lieferantenstand Überkapazitäten und mangelnde Aufträge beklagt. Wahrscheinlich sind nur die Hoflieferanten mit Aufträgen gesegnet. Hoffentlich ändert sich das.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.09.00 Uhr, 10. Dez 2004 | Permalink
  Kein Dach über dem Kopf

Die Gruppe MayDay DC protestierte gegen die Schließung eines Obdachtlosenheims. Im Stadratsgebäude stiegen zwei Mitglieder auf eine Kante unter dem Dach. Nach sechs Stunden wurden sie festgenommen. Das Problem ist nun einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 23.02.00 Uhr, 9. Dez 2004 | Permalink
  Sprache und Ägypten

Die Vereinigung Deutschsprachiger in Washington veranstaltet heute abend um 20 Uhr in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland an der Reservoir Road eine Vorlesung von Regine Schulz mit dem Titel Die Beteiligung deutscher Wissenschaftler an der Entdeckung des Alten Ägypten. Anmeldungen nimmt die German Language Society an.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 02.02.00 Uhr, 9. Dez 2004 | Permalink
  Die Wurstküche

Die Wurstküche des Kongresses hat wieder Gesetze beschert, die nicht nur die Bevölkerung verwundern, sondern auch die Gesetzgeber selbst. Die kommen nämlich nicht dazu, zu prüfen, was in die Wurst hineinkommt. Später zeigen sie sich entrüstet, wenn sie merken, was drinsteckt. So beispielsweise ein Recht für ihre Mitarbeiter auf Akteneinsicht in jedermanns Steuerunterlagen. An Steuerakten darf niemand ran; sie sind eine heilige Kuh. Und jetzt schwören die Wurstler hoch und heilig, dass dieses Stück Rattenspeck niemals in ihre Wurst gelangt wäre, wenn sie davon geahnt hätten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.05.23 Uhr, 7. Dez 2004 | Permalink
  Feuer und Licht

Vier KFZ der Militärrekrutierer verbrannt, zwöf Häuser, fast eine ganze Neubausiedlung in einer Nacht - eine fürchterliche Entwicklung. Und gleichzeitig strahlen friedvoll die Häuser von Hindus und Juden, Iranern und Deutschen nebeneinander im Weihnachtslichterglanz.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.53.18 Uhr, 7. Dez 2004 | Permalink
  Weihnachtspraktikum

Ein Geschenk für Studenten, die sich nicht rechtzeitig um ein Praktikum gekümmert haben? In der Washingtoner Wirtschaftskanzlei Berliner, Corcoran & Rowe, LLP bietet der deutsch-amerikanische Anwalt Clemens Kochinke ein internationalrechtliches Weihnachtsinternship vom 9. Dezember 2004 bis zum 9. Januar 2005 an. Es soll sich am besten für deutschsprachige LLM- oder JD-Studenten eignen: bewerbung@us-recht.com.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 14.31.41 Uhr, 5. Dez 2004 | Permalink
  Eifrige Heilige

Nachdem der Heilige Nikolaus heute die Deutsche Katholische Missionsgemeinde besucht hat, beschenkt er morgen den Kindergarten der Deutschen Schule Washington.

Die Schule zeigt in ihrem Terminkalender ein reiches Programm auf. Als einzige deutschsprachige Schule der Region bringt sie Kinder aus zahlreichen Ländern der deutschsprachigen Weihnachskultur nahe. Ihr Chor macht sogar ein wenig Öffentlichkeitsarbeit: Heute singt er bei der Botschaft Österreichs, vor einigen Tagen in der deutschen Botschaft und vor einigen Wochen sehr erfolgreich für jedermann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.13.13 Uhr, 5. Dez 2004 | Permalink
  Sommereinkaufswetter

Zu Sommereinkäufen animiert das Wetter. An Weihnachten ist nur schwer zu denken. Händler fürchten schlechte Zahlen, wenn die Kundschaft den Tennisplatz oder das Baseball-Feld aufsucht statt Kaufanlagen. Einzig der kalte Wind erinnert an den Herbst. Die Dekoration wirkt wetterlich deplaziert.

Experten und Prognostiker sagen Umsatzeinbrüche voraus. Sie sollen auch darin begründet liegen, dass nur Börseninvestoren froh über diewirtschaftliche Entwicklung sein dürften. Die Mehrheit der Bürger sei überschuldet wie nie zuvor. Gut dotierte Stellen seien durch schlechtbezahlte ersetzt worden. Das schwächt die Kaufkraft.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.33.18 Uhr, 4. Dez 2004 | Permalink
  Deutschsprachig in Washington

Informationdienste über deutschsprachige Länder sind in der Hauptstadt besser vertreten, seit Deutschland den Germany-Info-Dienst nach Washington verlegt hat.Suchbegriffe wie Austria Info Washington und Swiss Info Washington führen zu zahlreichen Auskunftsquellen in Suchmaschinen. Germany-Info.org bietet die am besten sortierten Darstellungen, die von Wirtschafts-, Politik-, Studien-, Praktika- und geschichtlichen Themen bis zu beispielsweise deutschsprachigen Kreisen in anderen Städten der USA reichen.

Nützliche Links zu amtlichen Stellen, so dem Konsular-, Visums- und Passdienst der Botschaft in Washington, ergänzen das reichhaltige Angebot. EMail-Abonnents für neueste Nachrichten gibt es auch; einen RSS-Dienst für gebloggte Nachrichten scheinbar noch nicht. Bei deutschsprachigen Informationen aus der Hauptstadt für deutschsprachige Leser in den USA steht das Washington::Hauptstadt-Blog mit seinen RSS- und Atom-Feeds zur Zeit noch allein. Dafür fehlt ihm jedoch ein elektronischer Adventskalender.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.44.07 Uhr, 4. Dez 2004 | Permalink
  Christbaumverkehr

Als der nationale Christbaum vor dem Weissen Haus mit Reden begrüßt wurde, brach der Verkehr in Washington zusammen. So weit gehende Absperrungen zur Sicherheit der Zelebranten gab es noch nie.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.02.00 Uhr, 2. Dez 2004 | Permalink
  Pistole und Nagelschere

In einer Stunde werden die Flughäfen in Washington für Waffenbesitzer freigegeben, erklärt ABC News. Zwar kann man keine Nagelschere zur Flugabfertigung mitbringen, aber mit den Waffen kommt man nun in Reich- und Schussweite der Flugzeuge. Waffenbesitzern soll Erleichterung verschafft werden, weil sie sich bisher rein rechtlich schon ins Unrecht setzten, wenn sie ihre Waffen auf Flughafenzubringern im Auto mitführten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 23.08.20 Uhr, 30. Nov 2004 | Permalink
  Starker Verkehr

Heute endet das lange Wochenende von Thanksgiving mit starkem Verkehr, der alles übersteigen dürfte. Der Flugverkehr wird durch Unwetter durcheinander gebracht, aber Washington bietet das feinste Wetter.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 16.29.15 Uhr, 28. Nov 2004 | Permalink
  Museum schließt

Wegen mangelnder Besucherzahlen schließt heute das City Museum. Daran mag der hohe Eintrittspreis und die große Zahl der sonstigen Museen in der Stadt schuld sein. Die meisten Museen verlangen auch keinen Eintrittspreis. Auch die Lage am Mount Vernon Square, der sich erst in den letzten Jahren für die Allgemeinheit interessanter machte, wird zum Misserfolg beitragen haben. Nach wie vor ist man sich nicht in allen Teilen der Stadt des Lebens sicher, und Mount Vernon Square galt lange als gefährlich.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.49.15 Uhr, 28. Nov 2004 | Permalink
  Nikolauslied

Aus dem Volksmund zum Üben. Am 6. Dezember kommt Nikolaus nach Washington.

  • Laßt uns froh und munter sein / und uns heut im Herrn erfreun
  • Lustig, lustig, tralalala. |: Bald ist Nikolausabend da. :|
  • Lieber, heil'ger Nikolaus, / kehr auch ein in unser Haus
  • Bring mir, was ich hätt so gern: / Äpfel, Nuss und Mandelkern!
  • Ei, wie da mein Herze lacht! / Seht, was Nikolaus mir gebracht!
  • Äpfel, Nüsse, Leckerei'n. / Liebe Eltern, seht wie fein!
  • Dank dir, heil'ger Nikolaus, / daß Du kamst in unser Haus!
  • Wenn ich gut und fröhlich war, / kommst Du wieder übers Jahr.

  • Bei Rodman's an der Wisconsin Avenue gibt es die Leckereien, die die Herzen jeder Provenienz erfreuen, schon vor dem Feiertag.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 13.08.10 Uhr, 27. Nov 2004 | Permalink
      Jagdgeflüster

    pidgeons downtown
    Morgen beginnt im Nachbarstaat Maryland die Jagd auf Bambi und Freunde. Wo findet sie statt? Kann man am Wochenende noch ohne apfelsinenfarbige Kevlarjacken den Billy Goat Trail entlang zu den Wasserfällen am Potomac klettern?

    Bären, Känguruhs und Coyoten wurden in der waldreichen Stadt gesichtet. Rehe kreuzen regelmäßig in den Verkehr. Eichhörnchen findet man im Stadtbild mehr als Ungeziefer. Zum Glück hört man nicht von ausgerissenen Auerochsen. Sie werden in der Umgebung auf eingezäunten Bauerhöfen gehalten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 19.53.17 Uhr, 26. Nov 2004 | Permalink
      Leere Stadt

    empty downtown
    Ein strahlender Sonnentag, wie es sich für den Spätherbst gehört. Ein Taubenpaar wandert durch die Straßen.

    Touristen bevölkern die Museen an der National Mall zwischen Weißem Haus und Kapitol, und die Einwohner der Hauptstadt die Malls in den Vorstädten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 19.11.16 Uhr, 26. Nov 2004 | Permalink
      Hahn am Strom

    Truthuhn und Truthahn am Strom. Fünf Stunden oder acht. Bis es gar ist. Der ganze Klan strahlt. Noch drei Stunden, dann gibt's ein Festmahl. Da fällt der Strom aus. Eine Stunde, zwei, drei. Statt Butterball gibt's also Butterbrot.

    Im Fernsehen haben sie gezeigt, wie man den Hahn mit dem Feuerwerfer grillt. Tja.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 21.38.06 Uhr, 25. Nov 2004 | Permalink
      Potsdamer Gefilde

    Da, wo bei Berlin Potsdam liegt, findet man um Washington stattliche, staatliche Felder und Wälder. Der überraschenderweise republikanische Gouverneur, der kaum zu seinem recht demokratischen Volk in Maryland passt, will die Staatsflächen verscherbeln und bebauen lassen. Vielleicht kann Disney uns ein Potsdam hinzaubern? Berlin haben wir schon in Maryland, New Bern in North Carolina, Vienna in Maryland und Virginia. Ein Potsdam wäre eine feine Lösung für die Umgebung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 18.26.35 Uhr, 23. Nov 2004 | Permalink
      Endlich Tunnel

    Der soeben eröffnete Fußgängertunnel wird vielen Fluggästen am Dulles Airport das Leben erleichtern. Zum Terminal B brauchen sie nun nicht mehr auf die hochbeinigen Shuttle-Busse zu warten. Der Krampf dieser Shuttles bleibt jedoch für die anderen Terminals bestehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 10.26.27 Uhr, 23. Nov 2004 | Permalink
      An die Uni

    In diesen Wochen erhalten die High-School-Schüler, die rechtzeitig ihre Bewerbungen an die Colleges gesandt haben, die ersten Benachrichtigungen. Für viele beginnt die Feiertagswoche blendend. Für die anderen, die nicht an das College ihrer Wahl gekommen sind, lohnt es sich, abzuwarten, denn nicht alle Colleges werten die Bewerbungen schnell aus.

    Für die Schüler im letzten Schuljahr, die Seniors, ist dies eine nervenaufreibende Zeit. Gut, dass diese Woche zwei Tage frei sind und um Weihnachten wieder fünf Tage.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 18.32.47 Uhr, 22. Nov 2004 | Permalink
      Weniger Geschenke

    Bei den style="border-bottom:#ccc dashed thin" target-Läden darf die Heilsarmee nicht mehr sammeln, und das bedeutet weniger Weihnachtsgeschenke für die Armen. Wer schenken will, vor allem an Jugendliche und Kinder, kann sich an den unten genannten Sammlungen beteiligen.

    Der Verkehr fließt aus der Stadt, als ob der Regen sie leerschwemmen wollte. Die Thanksgiving-Woche hat spürbar begonnen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 16.17.21 Uhr, 19. Nov 2004 | Permalink
      Zugvögel

    Kran über Hochhäusern - Querbalken, Seile unsichtbar. Wie Mücken umschwärmen sie Zugvögel. Besetzt von 1000 schwarzen Punkten. Washington am warmen Novembernachmittag.

    Ab morgen werden sich die Strassen leeren. Nächste Woche ist Thanksgiving. Der höchste Familienfeiertag. Washington ist voll von Hergezogenen mit Wurzeln im Rest des Landes. Sie fliegen und fahren ab Morgen in ihre Heimat. Reservierungen werden in Restaurants für die Woche überflüssig.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 18.34.00 Uhr, 17. Nov 2004 | Permalink
      Zaunspringer

    Washington hat den Touristen heute Besonderes zu bieten. Ein deutscher Tourist beobachtete, wie jemand über den Zaun zum Weißen Haus sprang und festgenommen wurde, und anschließend durfte er dem Fernsehen von seinem Erlebnis berichten. Concepcion, die seit 24 Jahren in einer Hütte am Weißen Haus protestiert und zur Grundausstattung der Merkwürdigkeiten am Lafayette Square zählt, sah es ebenfalls und kam auch in die Nachrichten. Ein weiterer Besucher versuchte, Bush eine Botschaft zu bringen und sich anzuzünden. Er wurde schwerverletzt festgenommen. War es doch keine gute Idee, nahezu gleichzeitig die Avenue vor dem Weißen Haus freizugeben und die Terrorwarnung von Orange herunter zu setzen?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 22.28.00 Uhr, 15. Nov 2004 | Permalink
      Thanksgiving in Washington

    Am Vorabend von Thanksgiving gibt es zur Entlastung aller Köche ein Thanksgiving Dinner, das die deutschsprachigen Kirchengemeinden Washingtons in diesem Jahr beim Gastgeber, der Deutschsprachigen Katholischen Mission, nach einem ökumenischen Gottesdienst einnehmen. Das Dinner entspricht dem traditionellen Gebot und schließt vom Truthahn bis zu den Cranberries alles ein.

    An den Sonntagen um Thanksgiving sammelt die Mission gebrauchte, brauchbare Winterjacken und -mäntel für die Bedürftigen der Region. An Nikolaus wird auf Spenden für arme Kinder und Jugendliche gehofft: neues Spielzeug, Kino- und Konzertkarten. Sie sollen vor Weihnachten verteilt werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 14.24.00 Uhr, 14. Nov 2004 | Permalink
      Wieder Straßenbahn

    Nach 50 Jahren soll es wieder eine Straßenbahn in Washington geben, und zwar von der Bolling Airforce Base zur Pennsylvania Avenue. Für sie legte heute Bürgermeister Williams den Grundstein. Die Nachbarstadt Baltimore besitzt bereits seit 1992 eine solche Bahn. Die Geschichte der Straßenbahnen in Washington verzeichnet das National Capital Trolley Museum, das auch Fahrten anbietet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 17.25.58 Uhr, 13. Nov 2004 | Permalink
      Schneesturm

    So einen gewaltigen und überraschenden Schneesturm wie for 17 Jahren (siehe McCormack, R. S. [Sp89: SO496 Research; AY89-90: Trident Research], An investigation of explosive cyclogenesis along the East Coast of the United States: A case study of the Veterans' Day Storm (11 November 1987)) gibt es an diesem Feiertag nicht. Im Gegenteil, nach einigen frischen Tagen scheint die goldene Oktobersomme am Veterans Day.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 15.31.36 Uhr, 11. Nov 2004 | Permalink
      November-Konzert

    Unter dem Dirigenten Thomas Busch spielen die vereinten Orchester des Washington Conservatory of Music und der Deutschen Schule Washington am Freitag, dem 19. November 2004, und Samstag, dem 20. November 2004, in der Saints Peter and Paul Antiochian Orthodox Christian Church, 10620 River Road, Potomac von Felix Mendelssohn-Bartholdy dem Psalm 42 mit der Washingtoner Sopranin Diana Atherton, die Choral Cantata Grant us Peace sowie den Psalm 100 Shout to the Lord, von Max Reger das Nachtlied und Unser Lieben Frauen Traum, und von Wolfgang Amadeus Mozart das Violinkonzert Nr. 5, A Major KV 219 mit der Violinistin Julia-Caroline Walther aus Oldenburg in Deutschland. Auskünfte gibt es unter 301 767 3846. Lufthansa ist als Sponsor ausgewiesen. Die Eintrittspreise betragen $14 und $8.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 11.11.00 Uhr, 11. Nov 2004 | Permalink
      Neutron, Ashcroft, Orange

    Bei Neutron Products, Inc. in Dickerson soll es wieder einmal gebumst haben - aber radioaktives Material soll nicht durch die Gegend fliegen. Eine weitere Beruhigung ist die Senkung der Terror-Warnstufe von Orange auf Gelb nach dem Rücktritt des Justizministers Ashcroft.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 22.24.59 Uhr, 10. Nov 2004 | Permalink
      Vorm Weißen Haus

    Die Hausherrin hat die Strasse vor ihrem Weißen Haus nach 14 Monaten wieder für den gewöhnlichen Fußgänger freigegeben. Bis gestern wurde gewerkelt, damit die Erste Familie vor dem gemeinen Volk sicher ist. Eigentlich bezeichnet die Anschrift 1600 Pennsylvania Avenue die Rückseite des Weißen Hauses, doch ist diese Seite die bekanntere. Die architektonische Vorderseite führt in den großen Park mit dem Rosengarten, in dem die fernsehgeeigneten Stellungnahmen abgegeben werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 09.02.32 Uhr, 10. Nov 2004 | Permalink
      Washington wehrt sich

    Selbst die großen Zeitungen berichten allmählich, wie sich Washington gegen Züge wehrt, die gefährliche Ladungen durch Tunnel unter der Stadt transportieren. Die Bundesregierung hielt es für dringender, das Waffenverbot der Stadt aufzuheben als sich um die Tunnel zu kümmern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 17.46.58 Uhr, 9. Nov 2004 | Permalink
      Frost

    Die erste Frostnacht hat Washington erreicht. Frostig auch das Verhältnis der Stadt zum Weißen Haus. Frostige Verältnisse zwischen Stadtrat und Bürgermeister Williams, wenn es um die geplanten Ausgaben für ein neues Baseball-Stadium geht. Eiskalt die Miene des Verteidigungsministers - lange abgetaucht und erst nach der Wahl wieder im Rampenlicht - bei seiner Rede gegen Aggressoren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 09.46.37 Uhr, 9. Nov 2004 | Permalink
      Flugzeuggeschichte

    Unweit Washingtons befindet sich der älteste Flugplatz in den Vereinigten Staaten, nämlich in der Universitätsstadt College Park, wo im Museum auch der Berliner Hubschrauber von 1924 ausgestellt ist. Ein weniger weiter weg in westlicher Richtung, nämlich in Hagerstown, wird gegenwärtig die Geschichte der Flugzeugentwicklung des Herstellers Fairchild gefeiert. Gestern begann die Feier mit der Vorstellung eines Dokumentarfilms. Beide Orte liegen im Nachbarstaat Maryland. Im anderen Nachbarstaat, Virginia, entwickelt sich das Flugmuseum beim Dulles Airport weiter und bietet neuerdings auch ein Space Shuttle an.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 17.40.00 Uhr, 7. Nov 2004 | Permalink
      Aus Weißem Haus

    Die Webseite des Weißen Hauses berichtet: President Bush on Saturday said, "Good morning. …" Mehr wollen wir gar nicht hören, obwohl es eine full story geben soll. Vermutlich Geschichten aus einer Traumwelt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 14.16.08 Uhr, 6. Nov 2004 | Permalink
      Kunst des Monats

    Als Künstlerin des Monats feiert die Delila Katzka Fine Art Gallerie, 715 G Street SE, 2nd Floor, Washington, DC 20003, die Washingtoner Künstlerin Monika Paris mit dem Thema changes. Sie hat einen deutschen Bezug, und das gilt vielleicht auch für die mitwirkende Glaskünstlerin Elke Martin.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 15.57.40 Uhr, 5. Nov 2004 | Permalink
      Gestapelt

    Ein kalter Regen wischt die Sünden weg. Soll das dem Bush eine Lehre sein.

    Der Verkehr ist damit schwer beschäftigt. Glitschig sind die Straßen, nachdem es lange keinen Regen gegeben hat, der den Staub saugt und die Blätter wegschwemmt.

    Dazu die gestapelten UBahnwagen, die 20 verletzt und einige ins Krankenhaus gebracht haben. Morgen früh soll die Strecke wieder doppelspurig bedient werden, sagt ABC News Channel 7.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 17.42.32 Uhr, 4. Nov 2004 | Permalink
      Auswandern

    Auswandern ist für Amerikaner keine einfache Option. Wer den ersten Schritt mit der UBahn machen will, hat es heute abend wegen eines Zusammenstosses zweier Züge noch schwerer.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 17.32.28 Uhr, 3. Nov 2004 | Permalink
      Go To Jail

    Die Stimmung in der Hauptstadt ist, als ob alle die Go to Jail-Karte im Monopoly gezogen hätten. Statt der erwarteten Erleichterung, oder Befreiung, um die man die Spanier beneiden darf, nochmal vier Jahre der Verknechtung.

    Natürlich gibt es in der Hauptstadt Washington, die zu 80% hinter Kerry stand, auch den einen oder anderen Bush-Fan, aber das sind fast immer Fanatiker, und oft genug direkt ins System verstrickt, also nicht Leute, die die Hoffnung vermitteln können, der Durchschnittsrepublikaner sei gar nicht so versessen, so intolerant, so unamerikanisch.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 17.16.58 Uhr, 3. Nov 2004 | Permalink
      Weißes Haus, Senat, Haus, Gericht

    Die Hauptstadt scheint fest in einer Hand. Kondolenzanrufe kommen aus der ganzen Welt. Ein Tipp für einen vierjährigen Dornröschenschlaf fehlt noch. Oder braucht man das gar nicht, wenn erst einmal alle Stimmzettel ausgewertet sind?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 14.49.00 Uhr, 3. Nov 2004 | Permalink
      Dumpf in Washington

    Die Hauptstadt wacht mit einem dumpfen Gefühl auf. 80% der Stimmen gingen an Kerry, aber der Rest des Landes hat keine so klare Aussage abgegeben. Daschle verliert im Senat, und das lässt Böses ahnen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 08.46.13 Uhr, 3. Nov 2004 | Permalink
      Melasse

    Zäh wie Melasse ist diese Wahlnacht. Weiter bleibt unklar, ob ein vorläufiges erste Ergebnis heute überhaupt denkbar ist. Hängt letztlich alles von New Hampshire ab, wo die Auswertung schon längst abgeschlossen sein sollte? Von Hawaiianern, die noch immer in die Wahllokale strömen? Die ABC News-Landkarte zeigt kaum noch Bewegung, vermittelt jedoch einen guten Überblick. Morgen wissen wir hoffentlich, wer der neue Herr der Hauptstadt ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 23.27.00 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Westküste

    Die Westküste schließt die Wahllokale und erste Ergebnisse führen zum Stand von 200:188 Wahlmännerstimmen, mit Bush in Führung, wobei die Hauptpreise im Osten und um Chicago noch nicht ausgewertet sind.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 23.08.14 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Schlüsselstaat

    Der Schlüsselstaat Pennsylvania soll Kerry gewählt haben. Jetzt konzentriert man sich auf Ohio, Florida und die Staaten um Chicago. Ob ihre Ergebnisse heute noch prognostiziert werden können, bleibt unklar.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 23.00.31 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Besonderheiten

    Die Merkwürdigkeiten des Wahlsystems zeigen sich deutlich beim gegenwärtigen Auswertungsstand. Bush hat 51,2% der Stimmen, Kerry 47,9%. Bush fallen von den ausschlaggebenden Wahlmännern 196 zu, Kerry nur 112. Südlich und westlich von Illinois ist reines Bushland. Neben Pennsylvania, Ohio und Florida werden Iowa, Wisconsin und Minnesota immer wichtiger für Kerry.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 22.48.30 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Drogenheini gewinnt

    Der ehemalige Bürgermeister von Washington hat wieder eine Wahl gewonnen, dieses Mal im Stadtrat. Marion Barry verbrachte lustige Augenblicke im Hotel mit Freundin und Kokain und längere Zeit im Gefängnis. Als er später wieder in sein Amt gewählt wurde, schritt der Kongress ein und entmachtete ihn.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 22.27.00 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Noch 100 Wahlmänner

    Wenn er noch 100 Wahlmänner erhällt, gewinnt Bush eine Präsidentschaft. In Florida werden erst am Donnerstag etwa 100.000 Stimmzettel ausgewertet werden können, wird gerade bekannt. Solange will Bush nicht warten. Er stellt sich mit Freunden bereits auf eine Wahlfeier am Ronald-Reagan-Gebäude zwischen Wirtschafts- und Justizministerium ein, zeigt Fox News gerade.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 22.15.55 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Todesstrafe für Abtreibung

    Der Senatskandidat Coburn, der schon mal die Todesstrafe für die Abtreibung fordert, hat in Oklahoma gewonnen. Frauen, Ärzte, es tut sich etwas in Amerika.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 21.59.40 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Auszählung spannend

    Die Nacht wird spannend und lang. In kritischen Staaten wurden erst wenige Stimmzettel ausgewertet:
    Ohio: 15% (Bush führt)
    Pennsylvania: 16% (Kerry führt)
    Florida: 56% (Bush führt)
    New Hampshire: 28% (Kerry führt)
    Nur in der Hauptstadt Washington ist die Sache klar: 90% gingen an Kerry. Mississippi und Alabama sind anscheinend wieder an Bush gegangen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 21.50.00 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Lunchtime

    Die alte Faustregel kann heute Auswirkungen zeigt. Sie lautet, dass Republikaner am Morgen auf dem Weg zur Arbeit wählen, Demokraten am Abend nach der Arbeit. Wer jetzt noch in der Schlange steht, beispielsweise in Florida und Pennsylvania, stimmt daher eher für Kerry als für Bush. Die Washington Post gibt Kerry gerade 115 Wahlmänner und 46% der Stimmen, Bush 156 Wahlmänner und 53% der Stimmen. Die deutsche Tagesschau spricht von 161 zu 112 Wahlmännern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 21.43.12 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Landesmitte buschig

    Augenblick zeigt sich die Landesmitte von Bush beeindruckt, von Texas in gerader Linie nördlich bis North Dakota sowie Wyoming. Der Osten ist noch nicht ausgezählt, vor allem nicht die vier kritischen Staaten Ohio, Pennsylvania, Florida und Michigan. Auch New Hampshire ist noch ein weisses Blatt. Zwischen dem Osten und den klaren Bush-Staaten liegen die noch offenen Staaten Louisiana, Mississippi, Arkansas, Missouri, Iowa, Wisconsin und Minnesota.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 21.07.58 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Virginia an Bush

    ABC News schätzt, dass soeben Virginien wieder an Bush gefallen ist. South Carolina ebenso, beides keine Überraschung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 20.38.05 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Zahlen

    Eine gute Übersicht über die Schließungs-Zeiten der Wahllokale und die Zahl der Stimmen jedes Staates für die Präsidentschaftswahl bei Chaos2004. Verbindlich sind die Zeiten nicht, wenn Wähler rechtzeitig eingetroffen sind und noch nicht wählen konnten.
    Maryland: Kerry   Sen. Mikulski (D)
    Ein spannendes Rätsel bleibt das normalerweise republikanische Virginia. Heute wagt niemand eine Schätzung, obwohl die Wahl dort schon vor über einer Stunde beendet war.
    Bush: Geschätzt Alabama, Tennessee und Oklahoma.
    Kerry: Geschätzt Connecticut, Delaware, Illinois, Massachusetts, New Jersey, Maine, und die Hauptstadt Washington.
    Der Fernsehsender CBS gibt Bush jetzt 80 und Kerry bisher 77 Stimmen bei WTOP.com und 66-74 im Fernsehen.
    CNN verteilt den Senat bisher mit 36% auf Republikaner, 29% auf Demokraten und einen Sitz für den Unabhängigen aus Vermont, aber die Übersicht ist missverständlich. Eine bessere Darstellung, die auch kein Flash erfordert, befindet sich bei ABC News.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 20.32.00 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Erste Senatsergebnisse

    Georgia: Von D nach R
    Indiana: D bleibt D
    South Carolina: D
    Vermont: D bleibt D   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 19.32.50 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Erste Ergebnisse

    Georgia: Bush   - und ein Senatssitz von Dem. an Rep. verloren.
    Indiana: Bush
    Kentucky: Bush
    Vermont: Kerry
    Zehntausende Briefwahlstimmen im kritischen Wahlstaat Philadelphia bereits von der Zählung bis morgen ausgenommen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 19.13.50 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Junge Wähler

    Die Wahlmanager sind besorgt. Anscheinend sind unerwartet viele junge Leute in die Wählverzeichnisse aufgenommen worden. Wie sie abstimmen, können die Manager nicht sonderlich gut einschätzen, doch vermuten sie, dass sie mehrheitlich gegen Bush stimmen. Außerdem berichten Organisationen, die Bürger animieren, sich doch bitte als Wähler anzumelden, große Erfolge verzeichneten. Sie wissen nicht, wie diese neuen Wähler wählen, aber der Trend würde Kerry unterstützen.

    Die Furcht der Bürger, sich als Wähler einzutragen, hat nichts mit der Wahl selbst zu tun, sondern mit der aus der Eintragung resultierenden Verpflichtung, als Geschworener vor Gericht erscheinen zu müssen, was mit einem Zeitverlust verbunden ist und einen Einkommensverlust auslösen kann. Zudem sind die Wahlverzeichnisse Dritten zugänglich, was die minimale Datenschutzerwartung der Bürger entwertet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 18.59.30 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Schlange zur Urne

    Vor den Wahlurnen stehen die Leute noch Schlange. Im Nachbarstaat Virginia ist das Rennen in nicht einmal einer Stunde gelaufen, doch bilden sich weiterhin Schlangen auf den Bürgersteigen vor den Wahllokalen. Von der Presse wird dies als Zeichen für ein gesteigertes Interesse von Demokraten gewertet. Wenn Virginia ausnahmsweise nicht republikanisch stimmen sollte, meinen manche, sei die Wahl gelaufen - nicht zugunsten des Bewohners des Weißen Hauses.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 18.33.04 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Wahlbeteiligungsproblem

    Die Wahlbeteiligung ist heute so hoch wie schon sehr lange nicht mehr. Das erschwert die Arbeiten der Prognostiker. Ihre Programme basieren auf Statistiken, die über lange Jahre durch Erfahrungen mit viel geringerer Wahlbeteiligung entwickelt wurden.

    Die Wahllokale in der Region bleiben noch nahezu zwei Stunden geöffnet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 17.32.33 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Aliens

    Die Schulen sind voll. Schüler haben schulfrei. Wähler wählen. Die Stadt ist noch leer, von Aliens abgesehen. Die Wähler sind noch auf dem Weg aus der Schule zum Arbeitsplatz.

    Die Wahlergebnisse aus Indien mit 500.000 US-Wahlberechtigten und Israel mit 1 Million sind noch nicht verkündet. Ob sie den Ausschlag geben?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 08.25.41 Uhr, 2. Nov 2004 | Permalink
      Weitere Ergebnisse

    West Virginia: Bush
    North Carolina: Gouverneur: D
    West Virginia: Governeur: D
    In mehreren Staaten werden die Wahlzeiten verlängert, nachdem nicht jeder, der rechtzeitig in der Schlange stand, wählen konnte. Das bedeutet, dass in einem der kritischen Staaten, Pennsylvania, die Wahllokale für diejenigen offenbleiben, die jetzt kurz vor acht Uhr dort eingetroffen sind.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 19.51.00 Uhr, 1. Nov 2004 | Permalink
      Stark machen

    Große Veränderungen stehen in der Hauptstadt an. Lobbyisten werden morgen über ihre Zukunft entscheiden. Bäumchen wechsel dich wird's geben, gleich wer die Wahlen gewinnt. Die Lobbyisten-Makler arbeiten auf Hochtouren, denn schon heute will jeder sein sicheres Plätzchen wissen, das er übermorgen nur noch anzunehmen oder abzulegen braucht.

    Fachlobbyisten, die als oder wie ein Anwalt dem Kongress, Ministerien und Interessensgruppen nützliche Dienste erweisen, trifft das nicht. Sie sind immer unabhängig von Wahlen gefragt. Aber die, die von und für Kontakte leben, müssen sich nach dem Wind richten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 16.43.59 Uhr, 1. Nov 2004 | Permalink
      Wahlbeeinflussung

    Wir werden darauf aufmerksam gemacht, dass das Wetter die Wahl beeinflusst. Heute scheint die Sonne prächtig in Washington, wie es hier für den Herbst und Winter üblich ist. Auf die Wahl wirkt sich das nicht aus, weil die Hauptstadtbewohner nur ein beschränktes Bundeswahlrecht besitzen und jeden Präsidenten und Kongress hinnehmen müssen, den der Rest der USA ihnen vorsetzt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 08.37.00 Uhr, 1. Nov 2004 | Permalink
      Feste Beten

    station
    Besonders festes Beten ist heute angesagt. Einer hier ist ohne Fehl und darf den ersten Stein werfen, meint er. Vielleicht erscheinen die Fehleinschätzungen bald in Memoiren. Bald hat er hoffentlich viel Zeit dafür. Die Hauptstadt hat er ja schon lange verlassen, um auf dem flachen Lande den Leuten etwas vorzugaukeln. Soviele Lügen hat sie schon lange nicht mehr gehört, berichtet die Presse über das gesamte politische Spektrum hinweg. Da werden viele Sünden vergeben werden müssen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 04.31.00 Uhr, 31. Okt 2004 | Permalink
      Wahlbereit

    Der alte Schwede, Vorsitzender Richter des Oberster Bundesgerichtshofs der Vereinigten Staaten Rehnquist, ist nach seinem Krankenhausaufenthalt in Bethesda wieder auf den Beinen und will morgen zum Dienst erscheinen.

    Man munkelt über seine Nachfolge. So lange sechs Richter ein Quorum bilden, bleibt das Gericht funktionsfähig. Aber wenn Rehnquist abdanken sollte und Bush nicht am Dienstag gewählt würde, könnte Bush noch jemanden zum Chief Justice ernennen, vorübergehend ohne Zustimmung des Senats, wie er es bei anderen Gerichten bereits tat, als der Senat nach Wahlen pausierte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 02.31.00 Uhr, 31. Okt 2004 | Permalink
      Spring forward, Fall back

    Morgen früh werden nach dieser alten Regel die Uhren zurückgesetzt. Um eine Stunde. Um 2 Uhr. 1 Uhr gibt's dann zweimal. 2 Uhr auch.

    station
    Irgendwo wird empfohlen, die Uhren vorzustellen. Dann hätte Washington nicht mehr den Zeitunterschied von sechs Stunden zur ganzen MEZ-Zone.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 16.51.51 Uhr, 30. Okt 2004 | Permalink
      UBahnausbau

    station
    Die UBahnverwaltung berichtet der Washington Post, dass das System nachgebessert werden soll. Das Versprechen ist unspezifiziert. Schließlich fehlt es ja am Geld. Mal sehen, ob der Wahlausgang zu Einsparungen führt. Vielleicht werden dann weniger Mittel in Kriegen verplempert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 12.36.00 Uhr, 30. Okt 2004 | Permalink
      Halloween

    homeless sleeper
    Das Wetter ist heute danach, gruselig, aber an Halloween selbst wird es warm wie noch nie. Vielleicht wird es schon Sonntagmorgen warm, wenn der jährliche große Marathonlauf durch Washington stattfindet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 17.50.00 Uhr, 29. Okt 2004 | Permalink
      Gänse verfliegen sich

    Der Mond strahlt nicht mehr. Gänse verfliegen sich schnatternd. Grillen beginnen zu schweigen. Menschen staunen. Wahrscheinlich genauso wie vor 18000 Jahren beim Homo Floresiensis mit seinem Spatzenhirn.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 21.38.57 Uhr, 27. Okt 2004 | Permalink
      Mondkürbis

    Der Küchensaison mit Kürbiskuchen entsprechend zeigt sich der sich augenblicklich verfinsternde Mond kürbisrötlich - und nicht von der dunklen Sorte, was als Zeichen für eine relativ aschenfreie Atmosphäre angesehen wird. Morgen soll die Finsternis in Westafrika und Europa sichtbar werden, aber morgen ist dort wegen der Zeitverschiebung schon heute, und vielleicht ist sie jetzt wegen der Erdumdrehuung dort schon vorüber.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 21.06.00 Uhr, 27. Okt 2004 | Permalink
      Shopping

    Die Hauptstadt des Shopping-Landes bietet wenig Einkaufsmöglichkeiten. Die Stadt ist daher glücklich, die Handelskette überzeugt zu haben, einen Großmarkt in die Stadt zu setzen, und zwar an die gefährliche Ecke von Park Road und Vierzehnter Straße. style="border-bottom:#ccc dashed thin" target hofft auf die Eröffnung in Jahre 2007. Bis dahin hat sich die Revitalisierung an der Vierzehnten Straße vielleicht auch bis zur Park Road vorgearbeitet, wo auch ein altes Kino renoviert wird.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 20.55.03 Uhr, 27. Okt 2004 | Permalink
      Mondfinsternis

    Der Mond verfinstert sich vollständig ab kurz vor halb elf heute nacht über Washington.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 01.27.00 Uhr, 27. Okt 2004 | Permalink
      Terrorisierer verurteilt

    Heute wurde das Strafmaß für Lee Boyd Malvo bestimmt, der vor zwei Jahren als Siebzehnjähriger die Gegend durch gezielte Schießereien und Serienmorde terrorisierte. Sein Kompagnon wurde bereits zum Tode verurteilt. Malvo kann in weiteren Prozessen dasselbe Schicksal drohen, doch heute erhielt er für einen Mord lebenslänglich. Es handelt sich dabei für ihn um die zweite Bestrafung im Rahmen der Serie. In diesem Prozess wurde er nicht für schuldig befunden, sondern er nahm einen Handel mit der Staatsanwaltschaft an, nach dem er lediglich die vorgeworfenen Straftaten nicht bestritt. Damit schloss er das Risiko aus, durch Geschworene oder den Richter für schuldig befunden und anschließend zum Tode verurteilt zu werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 19.49.09 Uhr, 26. Okt 2004 | Permalink
      Bärenjadg abgeschlossen

    Die erste Bärenjagd in Maryland seit 51 Jahren begann gestern morgen und ist heut abend bereits vorzeitig abgeschlossen. 400 Jäger beteiligten sich. Sie brachten die Jagdquote von 30 Bären schneller als erwartet zur Strecke. In manchen Regionen des Staates wird befürchtet, dass die Bären überhand nehmen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 22.12.41 Uhr, 25. Okt 2004 | Permalink
      Coyoten und Regionalverkehr

    Traffic display
    Die Regionalverkehrsysteme leiden unter Altersschwäche. Nach etwa 30 Jahren ist die UBahn überholungsbedürftig. Die Busse, die vor 50 Jahren die Straßenbahnen ablösten, stellen ein allgemeines Ärgernis dar, obwohl einzelne Anbieter, wie das mit neuen Diodenschildern ausgestattete Ride-On-System des Kreises Montgomery, recht zuverlässig arbeitet. Geld für wirkliche Renovierungen ist nicht vorhanden. Wenn gleichzeitig das Straßennetz zu den zweitstärksten Stauen der USA führt, fällt das Herumkommen schwer.

    Leichter haben es die Coyoten. Eigentlich werden sie hier nicht vermutet, sondern 3000 Kilometer westlich von Washington. Aber Autos treffen auf sie im Nachtverkehr, und man rechnet damit, dass sie eine schlimmere Gefahr bilden werden als die Hirsche und Rehe, die sich im Stadtgebiet ausgebreitet haben. Wegen der gesunden Nahrung, die die Region den Coyoten bietet, werden diese Jäger auch größer und stärker als im Westen, und dann stellen sie eine ernstzunehmende Bedrohung dar.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 20.56.05 Uhr, 25. Okt 2004 | Permalink
      Cardinal Hickey

    Cardinal James Hickey, der Erzbischof von Washington, ist heute verstorben. Er war ein Förderer der deutschsprachigen Katholiken in der Region Washington und hat ihnen als einziger Bischof der USA in seiner Diözese eine eigene Gemeinde genehmigt. Später wurde er bekannt, weil er als erster gegen die Vertuschung von Sexmissbrauch vorging.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 22.03.53 Uhr, 24. Okt 2004 | Permalink
      Führerschein

    Mit 16 den Führerschein: Von diesen Jugendlichen starben 15 im Raum Washington. In einem Monat. In der Regel erhalten sie eine Fahrerlaubnis, die etwa 40 Stunden Fahren mit den Eltern erfordert, denen ein Kurs von sechs Fahrstunden und 30 Stunden Theorie folgt. Das führt zur beschränkten Fahrerlaubnis ohne Nachtfahrten und mit wenigen Passagieren. Später folgt der volle Führerschein.

    Dieses Stufenverfahren reicht nicht, solange den Jugendlichen flotte Porsche, heisse VWs oder starke Cadillac-SUVs zum Schulerfolg geschenkt werden, mit denen sie außer Kontrolle gegen Bäume und Strommasten rasen. Also soll an dem System demnächst, wenn die Abgeordneten der Staaten zu ihren Sitzungen zusammentreffen, über die einzelstaatliche Gesetzgebung herumgedoktort werden. Eins scheint sicher: das Mindestalter wird wohl nicht hochgesetzt werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 14.35.12 Uhr, 24. Okt 2004 | Permalink
      Schlaf der Gerechten
    homeless sleeper
    Mitten im Berufsverkehr an der Connecticut Avenue, im Mini-Park an der schicken Ecke von 18. Straße und M Straße, schläft ein Häufchen Elend den Schlaf der Gerechten. So kann man keine $500 pro Stunde abrechnen, die das hohe Ziel vieler in Washington und insbesondere in dieser Ecke der Hauptstadt sind.

    Der Nachtfrost kündigt sich an. Die Zahl der Heimatlosen, Verstörten, Geisteskranken oder einfach anders Freien steigt drastisch, während ebenso drastisch die Mittel für ihre Unterstützung zurückgehen.

    Gemeinschaftsgruppen versuchen zu helfen, darunter auch die deutschsprachigen Kirchengemeinden der Hauptstadtregion mit ihren Mitgliedern aus den USA, Deutschland, Österreich, der Schweiz und einigen anderen Staaten. Sie kochen, sammeln Decken, Kleidung und Hygieneartikel, und bemühen sich mit $500-Leuten um Linderung des Elends.

    Den Grundübeln können sie nicht abhelfen - Entlassung aus Gefängnissen, Anstalten für Geisteskranke, Haus und Hof oder Anstellung. So bleibt die Hilfe eine Sysiphusarbeit, und Väterchen Frost erlöst weiter seine Opfer im Schlaf.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 18.56.42 Uhr, 22. Okt 2004 | Permalink
      Manieren

    Andere Manieren soll die UBahnpolizei in Washington lernen. Rauchen, essen, kauen und musizieren sind in der UBahn verboten. Kürzlich gab es einen Aufstand, nachdem eine Frau, die den letzten Bissen an der Eingangsschranke schlucken wollte, festgenommen wurde. Kurz danach wurde eine Schwangere, die beharrlich in ihr Handy plärrte, aufgefordert, leiser zu reden, und als sie sich weigerte, festgenommen und auf dem Bauch auf dem Boden durchsucht. Die UBahnbeamten sind verwirrt. Sie sollen das System sauber und sicher halten. Andererseits schiebt man ihnen den schwarzen Peter zu, wenn sie die strikten Regeln vollziehen. Nun beschloss die Verwaltung, ihnen Benimm-Nachhilfe zu erteilen. Vermutlich liegt die Schuld nicht allein bei den Beamten, sondern auch bei Verfassern der Anweisungen, die nicht jeden denkbaren Konflikt vorausgesehen haben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 17.39.06 Uhr, 22. Okt 2004 | Permalink
      Zelten
    Yellow Tent
    Wer zeltet da beim Weißen Haus an der wichtigsten Kreuzung der Hauptstadt? Ein Riesenzelt mit mehreren Spitzen lädt an dieser Ecke nicht zum Zirkus ein. Manche meinen, eine Wohltätigkeitsgruppe von Scientologen habe sich hier an Connecticut und K niedergelassen. Das Zelt ist umbandet mit dem Spruch, dass etwas getan werden kann.

    Angesichts des seit 25 Jahren nicht mehr erlebten regnerischen Wetters, das nun schon drei Tage dauert, bietet ein Zelt einen passenden Unterschlupf auf dem um die Mittags-Zeit besonders belebten Farragut Square.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 16.32.01 Uhr, 21. Okt 2004 | Permalink
      Unter gelbem Himmel

    Mit gelbem Himmel kündigen sich jeden Tag Gewitter an. Darunter geschieht manch Merkwürdiges, wie beispielsweise das Einfangen eines Känguruh-ähnlichen Beuteltieres und eine neue Lotterie in Maryland, einem Nachbarstaat der Hauptstadt Washington. Die Lotterie ist für alle, die nicht in den Kongress gewählt wurden. Abgeordnete erhalten nämlich ein Anrecht auf die Grippeimpfung - kostenlos noch dazu. Der gemeine Bürger in Maryland darf sich nun an einer Lotterie beteiligten, um vielleicht eine Impfung zu gewinnen, für die er dann dankbar bezahlt. Damit sind seine Aussichten auf den Impfstoff vielleicht besser als in anderen Staaten, wo gute Beziehungen den Ausschlag geben.

    Aber der zuständige Regierungsmann hat schon geraten, die Sache relaxed zu betrachten und sich wegen ein wenig Grippe nicht aufzuregen. Außerdem bemüht sich die Regierung angeblich um die Einfuhr von Impfstoff aus Kanada - gerade der Nation, aus der sich die Bürger per Bundes-Dekret keine Medikamente besorgen sollen, weil sie dort billiger und nicht so gut wie in den USA seien - selbst wenn sie tausendmal in den USA hergestellt worden sind.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 18.23.51 Uhr, 20. Okt 2004 | Permalink
      Verbrannt

    Nachdem ein Student in seiner Kellerwohnung verbrannte, sendet die Stadtverwaltung nun Inspektoren nach Georgetown. Heute sind bereits 30 Studenten aus ihren Wohnungen verbannt worden. WTOP berichtet, dass einige Vermieter den Studenten verbieten wollten, den Inspektoren Zutritt zu gewähren. Wenn es brennt, versperren Gitter vor Fenstern und Türen den Fluchtweg.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 17.40.57 Uhr, 19. Okt 2004 | Permalink
      Bärenjagd

    Richter Thomas Smith entschied, dass die für das Monatsende angesetzte Bärenjagd im Staat Maryland stattfinden darf. Dies ist die erste solche Jagd seit 53 Jahren. Schwarzbären lassen sich wieder in den Wohngegenden um Washington blicken, die sie früher besiedelten. Mit der Zersiedelung der Gegend mussten sie dem Fortschritt weichen, an den sie sich nun anpassen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 07.25.32 Uhr, 19. Okt 2004 | Permalink
      Unfreie Deutsche Welle

    Die Deutsche Welle bereichert in der Hauptstadt das Nachrichtenprogramm mit täglichen Ausstrahlungen auf dem Fernsehkanal 56. DW tritt nun als Sponsor der BOBs auf, eines Blogwettbewerbs, und bezeichnet sich dort als champion of free speech and a free press. Wunderbar, wäre da nicht der kleine Haken, dass in der Heimat der Deutschen Welle die Zensur gerade im Internet eine neudeutsche Hochblüte erlebt, von der mundtotmachenden Impressumspflicht bis zur jüngsten Stuttgarter Entscheidung, die eine Satireseite verbietet.

    Iranische Blogger als Freiheitskämpfer preisen, ist richtig. Vor der eigenen Türe kehren, muss nicht unbedingt zuerst geschehen, wenn man andere preist, doch ist zu hoffen, dass die Deutsche Welle den Mut hat, die Zensurbeschränkungen anzugreifen, die das Umfeld ihrer eigenen Berichterstattung bilden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 13.00.14 Uhr, 17. Okt 2004 | Permalink
      Schlangen

    Lange Schlangen in allen Supermärkten, Drogerien und Apotheken. Sie bilden sich mancherorts schon am Vorabend: Der Impfstoff ist nahezu ausgegangen. Die Grippehysterie ist ausgebrochen.

    Lange Schlangen auf den Autobahnen nach überraschend schlechtem Wetter und Massenkarambolagen binnen weniger Stunden auf der Nord-Süd-Autobahn Interstate 95, die Washington mit Neuengland und der südlichen Ostküste bis in den Hurrikanstaat Florida verbindet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 17.09.00 Uhr, 16. Okt 2004 | Permalink
      Otto Ruesch verstorben

    Der Bankier, der sein Leben gemeinnützigen Organisationen verschrieben zu haben schien, Otto Ruesch, verstarb im Alter von 64 Jahren. Die Washington Post berichtet in ihrem heutigen Nachruf über die Leistungen dieses Wohltäters der Hauptstadt-Region, der sein kräftiges Licht immer unter den Scheffel stellte. Als er seine mittlerweile international vertretene Firma als Ruesch International, Inc. an der 19. Straße von der Pike aufbaute, diente er als Vorstand des Swiss Club Washington. Im Laufe der Zeit entwickelte er sich zum Mäzen für die Künste und Bildung, aber legte immer auch Hand an die Dinge, die den Armen und weniger Beglückten dringender sind, beispielsweise die Essensausgabe an die Schwächsten der Gesellschaft.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 08.31.32 Uhr, 16. Okt 2004 | Permalink
      Eierlegende Bärsche

    Barschmänner legen im Potomac Eier statt Samen zu spenden. Die Umwelteinflüsse machen sich in den Flüssen bemerkbar.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 17.42.31 Uhr, 15. Okt 2004 | Permalink
      Impfstoff

    Ab heute sollen Impftermine gestrichen werden. Der Grippe-Impfstoff geht schneller zur Neige als erwartet. Die englische Herstellerin darf nicht mehr liefern. Das schmälert die Reserve um die Hälfte. Nur noch besonders Grippeanfällige sollen zur Impfung zugelassen werden. Damit entfallen wohl auch die beliebten Massenimpfungen an der Ausgängen der UBahnstation am George Washington Circle.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 03.06.00 Uhr, 6. Okt 2004 | Permalink
      Verkehrsstörer

    Wer morgens die Massachusetts Avenue entlang in die Stadt fährt und Pech hat, wird kurz vor der Botschaft Englands und nach der von Finnland angehalten, wie der ganze Verkehr in beiden Richtungen. Plötzlich lösen sich 10 Polizisten auf Motorrändern aus dem Pulk von Sicherheitspersonal heraus und rasen Richtung Innenstadt, gefolgt von Polizeiwagen und einigen schwarzen Limousinen und SUVs mit geschwärztem Glas, die alle aus dem wunderbar gepflegten Park um das Marine-Observatorium kommen, in dem einer seinen bestverschanzten Palast hat. Nun spricht dieser im Fernsehen und bestreitet, dass die Firma Halliburton unter seiner Ägide in die internationale Wirtschaftskriminalität verwickelt war. Er erklärt, dass die Attentate vom 11. September 2001 für die Arbeitslosigkeit verantwortlich sind. Insgesamt wirkt präsidentieller als der Wicht aus Texas. Er redet wie ein Buch und lässt von den ihm eingeräumten zwei Minuten keine Sekunde verstreichen. Kein äh, keine Pause. Wenn er sich morgens nur genauso flüssig in der Verkehr einbinden könnte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 21.04.16 Uhr, 5. Okt 2004 | Permalink
      Erster Frost

    Nicht in der Hauptstadt, jedoch in den umliegenden Regionen wird heute nacht der erste Frost erwartet. ABC News' Radardienst-Seite simuliert das aktuelle Wetter mit detaillierten Daten zahlreicher Orte, von Atlantic City im Nordosten bis Roanoke im Südwesten. Das Wetter wird mit einigen Webcams angezeigt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 20.31.19 Uhr, 5. Okt 2004 | Permalink
      Grenzenlos

    Die Schranken fallen für die Strafverfolgungsbehörden zwischen der Hauptstadt und dem benachbarten Kreis Prince George's County. Die meisten Morde und Autodiebstähle geschehen im Grenzgebiet. Rechtsbrecher verziehen sich nach der Tat über die Grenze, weil sie nicht dorthin verfolgt werden können. Das soll sich nun ändern. Stadt und Kreis arbeiten nun zusammen und lassen die Beamten grenzüberschreitende Eide schwören, damit sie in der Strafverfolgung die Grenze überschreiten dürfen. Dasselbe gilt auch für die medizinischen Helfer. Sie dürfen Verletzte in das jeweils nächste Krankenhaus bringen.

    Leider geben diese Änderungen noch nicht jedermann einen Freipass, sich in diese Kriegs-Zonen in der begründeten Hoffnung hineinbegeben zu können, auch ungeschoren wieder hinaus zu kommen. Doch machen sie den dort Wohnenden hoffentlich bald das Leben leichter und lebenswerter.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 20.18.05 Uhr, 5. Okt 2004 | Permalink
      Bombendrohung gegen Musiker

    Bands und Fans wurden heute nachmittag wegen einer Bombendrohung aus dem Robert F.  Kennedy-Stadium entfernt. Die 25.000 rechneten damit, wieder zurückkehren zu dürfen, nachdem nichts explodierte. Doch warten die Teilnehmer an der Battle of the Bands weiter. An der Westküste warten Schaulustige auf die angekündigte Explosion des Vulkans Mount St. Helens.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 17.42.40 Uhr, 3. Okt 2004 | Permalink
      Team Budget Busters

    Das Luxus-Stadium für das in der verarmten Hauptstadt erwartete Baseball-Team soll über $435 Mio. kosten. Heute teilt WTOP mit, dass die Ausgaben auf Seiten der Stadt, die Einnahmen auf Seiten der Teameigentümer verbucht werden. In St. Louis bezahlt das Team 77% des Stadiumbaus. Der Deal in Washington wird schon jetzt als Schwindel des Jahrhunderts bezeichnet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 18.06.00 Uhr, 2. Okt 2004 | Permalink
      Serienmordfallstrafklageverfall

    Weil die Staatsanwalt im Kreis Fairfax die Frist zur Anklageerhebung im Serienmordfall John Muhammad verpasst hat, muss sie trotz großer Töne die Verfolgung einstellen. Während Muhammad, der bereits anderenorts zur Todesstrafe verurteilt wurde, vermutlich ein Schwerstverbrecher bleibt, stellt die gestrige richterliche Entscheidung einen Sieg für das Rechtsstaatsprinzip dar. Für die Steuerzahler Virginiens bedeutet sie auch eine erhebliche Ersparnis, für den vollmundigen Staatsanwalt und das Ashcroft-Ministerium eine Blamage.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 12.48.38 Uhr, 2. Okt 2004 | Permalink
      Manche mögens kühl

    Zum 22. Mal findet ab heute das Oktoberfest im Ridge Road Park in Germantown statt. Von Germantown bis Frederick zieht sich ein Gürtel ehemalig deutscher Dörfer hin, die nun zu “supersized” Städten herangewachsen sind. In ihrem Weichbild liegt der malerische Sugarloaf Mountain, der zum Ausflug, selbst mit angeleinten Haustieren, und hervorragender Aussicht auf die Washingtoner Gegend von Maryland bis Virginia einlädt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 01.10.00 Uhr, 2. Okt 2004 | Permalink
      Lähmend
    minibus
    Leer waren Teile der Innenstadt - zuviele bedeutende Besucher aus der ganzen Welt, um hier über die Entwicklungspolitik zu verhandeln. Straßen waren großräumig gesperrt. Minibusse wichtiger Gesandtschaften fuhren sirenenwagengeführt und sirenenwagenverfolgt durch rote Ampeln - so wie man sich über die Funktionärsfahrten durch das sowjetische Moskau amüsierte.

    Dettke, HWZ

    Der Friedrich Ebert Stiftung unter Leitung von Dr.  Dieter Dettke gelang es dennoch, mit etwa 150 Teilnehmern eine gelungene Denkveranstaltung zur Philosophie der Entwicklungshilfe zu veranstalten. Deutschland war mit der Ministerin vertreten. Heidemarie Wieczorek-Zeul, Francois Bourguignon von der Weltbank und Johannes Linn vom Brookings Institut tauschten mit kompetenten Besuchern Erkenntnisse und Einsichten aus.

    An jeder Strassenecke Polizei. Das ging soweit, dass keine Sheriffs verfügbar waren, um Eilverfügungen an Stalker zuzustellen. Da die Nationalgarde anderenkontinents beschäftigt ist, konnte sie auch nicht wie sonst für die Polizei einspringen.

    Die Diplomaten in der Stadt sind schlimmer dran, wenn man bedenkt, dass die Polizei für Überstunden bezahlt wird. Bei Diplomaten, hört man überall, wird die Betreuung ihrer Minister samt Anhangs rund um die Uhr einfach erwartet. Das trifft einen großen Teil der Stadt. Entspannung dafür beim Personal vieler internationaler Organisationen: Ihnen wurde als Sicherheitsvorkehrung der Freitag frei gegeben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 20.21.00 Uhr, 1. Okt 2004 | Permalink
      Strassen zu

    Wegen der IWF- und Weltbanktreffen sind morgen wichtige Strassen geschlossen. Die Einzelheiten sind bei WTOP verzeichnet. Auch am Wochenende werden die Behinderungen aufrecht erhalten. Aber da ein Sauwetter erwartet wird, erübrigt sich wohl ein großer Aufwand.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 20.08.46 Uhr, 30. Sept 2004 | Permalink
      Flieger

    Zu unserer Sicherheit fliegt bis morgen ein Zeppelin - nicht von der echten Sorte - über der Hauptstadt. Er beobachtet nur die Bösewichte. Auf die am Wochenende zu den Weltbank- und Währungsfondssitzungen erwarteten Störenfriede bereiten sich Sondereinheiten vor. Ein Superflieger hat schon wieder mit seinem Weltraum-Moped SpaceShipOne das Außerirdische besucht, um Reiselustigen den Weg zu ebnen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 15.06.59 Uhr, 29. Sept 2004 | Permalink
      Ab morgen Baseball

    Morgen soll sich entscheiden, ob die Hauptstadt wieder ein eigenes Baseball-Team besitzen wird. Vor 33 Jahren verschwand das Team der Senators, die im Stadtteil Little Hamburg spielten - dort, wo heute der hässliche Kennedy-Kultur-Klotz den früher malerischen Blick auf den Potomac und die Roosevelt-Insel versperrt.

    Ein kleiner Teil vom Hafen ist noch sichtbar, doch dass der Stadtteil einmal diesen Namen trug, bevor er nach seinem Gründer Funk Funktown genannt und später wegen der nebligen Niederung als Foggy Bottom bezeichnet wurde, weiss heute fast keiner.

    An die Senators erinnern sich auch nicht mehr viele. Das neue Team soll aus Montreal übersiedeln. Ein Stadium für das Team soll am Anacostia River gebaut werden. Die Stadtkassen sind leer. Deshalb sollen Bürger und Unternehmen zum kostspieligen Sportrausch Sondersteuern beitragen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 22.22.00 Uhr, 28. Sept 2004 | Permalink
      Strassenbahnmuseum lebt

    Vor einem Jahr brannte das Washingtoner Strassenbahnmuseum ab, doch dank Spenden kommt es wieder in Schwung. Wer eine Strassenbahn spenden kann, möge sich melden. Alle anderen kaufen das Buch und helfen so.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 10.28.00 Uhr, 28. Sept 2004 | Permalink
      Schwarze Finger

    An ihren Fingernägeln können wir sie erkennen - die Besucher aus dem Ausland. Auch Touristen aus visumsfreien Staaten müssen ab Donnerstag bei der Einreise einen Abdruck hinterlassen.

    Fünf Jugendliche sind am Wochenende gegen Bäume und Strommasten gefahren und gestorben. 21 Kinder und Jugendliche sind dieses Jahr in der Stadt umgebracht worden, ein neuer Rekord. Der letzte Junge verstarb in einem städtischen Gebäude am Wochenende mit einigen Schusswunden im Leib. Der Stadtrat hat einstimmig den Kongress aufgefordert, seine Finger vom Waffenverbot des District of Columbia zu lassen.

    Hurrikan Jeanne nieselt über der Hauptstadt. Morgen kommt der Mörder hier als tropischer Sturm oder laues Lüftchen an.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 17.06.08 Uhr, 27. Sept 2004 | Permalink
      Verkehr verbessert

    Jetzt tut sich doch einmal etwas im Nahverkehr. Seite heute führen neue REX-Busse Bewohner aus dem Kreis Fairfax zur UBahn. Die Fahrer können sich die Ampeln selbst auf grün schalten. Zudem öffnet die UBahn ab morgen um 5 Uhr.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 19.27.01 Uhr, 26. Sept 2004 | Permalink
      Wer liest hier?

    Keine Ahnung. Klar ist, dass Leser den Suchmaschinen Fragen antragen und hierhin verwiesen werden. Um Enttäuschungen vorzubeugen, einige Antworten:

    F: Hauptstadt der USA?   A: Washington
    F: Was bedeutet DC?   A: District of Columbia = Bundesbezirk
    F: Zeitunterschied?   A: 6 Stunden zur Mitteleuropäischen Zeit
    F: Vorwahl von Washington?   A: 202; Vororte: 301, 410 (MD), 703 (VA)
    F: Postleitzahl?   A: Bezirksabhängig: 20xxx
    F: In welchem Staat?   A: Kein Staat, sondern nur Bundesbezirk
    F: Nachbarstaaten?   A: Maryland (N, O, S), Virginia (W)
    F: Deutschsprachige Schule?   A: DSW in Potomac, Maryland
    F: Nachrichten im Radio?   A: WTOP - 1500 AM
    F: Statistiken?   A: Daten und Zahlen
    F: Wahlrecht und Wahlen?   A: Washingtoner sind nicht bundeswahlberechtigt.
    F: Deutschsprachige Kirchen?   A: Liste bei der katholischen Gemeinde
    F: Einwanderung? A: Lokale Analyse
    F: Vororte?   A: Bethesda, Takoma Park, Silver Spring, Silesia, Arlington, Alexandria, Rosslyn
    F: Umkreis?   A: Frederick, Rockville, Greenbelt, Fredericksburg, Leesburg, Oxen Hill
    F: Karte?   A: Karte!
      Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 17.44.00 Uhr, 24. Sept 2004 | Permalink
      Sklaven: 10.000

    Die Washingtoner Anti-Sklavereigruppe Free the Slaves hat in einer Studie die Sklavenhaltung von 10.000 Personen in den USA angeprangert. Gleichzeitig wenden sich Wohnungsbauunternehmer gegen die Auflage des Kreises Montgomery, - dem reichsten Kreis im reichsten Land der Welt, wie es kürzlich hieß,- 12,5% der Neubauten billig anzubieten, damit die den Reichtum fördernde Unterklasse auch irgendwo leben kann. Hohe Hauspreise und Mieten können manchen in eine Abhängigkeit gleiten lassen, die von der Sklaverei nicht mehr weit entfernt ist. Einige Gruppen in der Region wenden sich seit Jahren gegen den Missbrauch, der manchmal entschuldigend als Symbiose bezeichnet wird.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 15.16.41 Uhr, 24. Sept 2004 | Permalink
      Herz lebt

    Sam Morris verursachte einen Stau, als er mit musikverstopften Ohren die Massachusetts Avenue überqueren wollte und totgefahren wurde. 14 Jahre alt. Sein Herz - ein gutes, wie die Mitschüler bescheinigen, - lebt nun in einer anderen Brust weiter, seine Leber in einem anderen Bauch. Zwei Menschen hat er das Leben gerettet, doch quält sein Tod die Stadt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 09.23.32 Uhr, 24. Sept 2004 | Permalink
      Weiße Flagge

    Etwa 25 000 Indianer in der Hauptstadt, Präsident seit Wochen auf Reisen, die Truppen im Irak: Was bleibt uns da noch als die weiße Flasse zu hissen und die Wahl zu streichen?

    Der Kongress beschäftigt sich provokativ mit ein paar wichtigen Dingen, so dem heute im Haus abgeschlossenen Gesetzesentwurf HR2028, Gerichten die Beurteilung der Frage zu verbieten, ob die Nation unter Gott steht oder ob die Trennung von Staat und Kirche etwas anderes bedeutet. Solche Gesetze lösen sich in Nichts auf, weil sie vor dem Ende der Kongressperiode nicht wirksam werden, aber sie eignen sich zur unchristlichen Stimmungsmache.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 17.00.18 Uhr, 23. Sept 2004 | Permalink
      Weg frei

    Da der Bürgersteig zum Stadium der Redskins nach wie vor geschlossen bleibt, damit niemand zu Fuß dorthin gelangt, melden sich nun Anwälte zu Wort und prüfen die Ermächtigungsgrundlage für das Verbot. Andere greifen den Namen der Redskins an. Die Frage wird besonders akut, da mittlerweile 25.000 Uramerikaner in Washington zur Einweihung des Indianermuseums eingetroffen sind und der Name Redskins vielen Rothäuten beleidigend erscheint, schlimmer als Krauts für Deutsche.

    Ob der Weg für das Baseballteam aus Montreal nach Washington frei wird, bleibt auch nach der Ausweisung eines wunderbaren Geländes am zweiten Fluss Washingtons, dem Anacostia, durch Bürgermeister Williams unsicher. Der grantige Eigentümer des Teams in Baltimore will keine Konkurrenz im 45 Autominuten entfernten Washington und sträubt sich seit Jahren mit allen Tricks erfolgreich.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 15.52.04 Uhr, 22. Sept 2004 | Permalink
      Indian Summer

    Noch 100 Tage bis zum Jahresende. An der Mall herrscht heute der schönste Indian Summer. Warm und sonnig tagsüber, angenehm frisch in der Nacht. Indianer aller Couleur singen, tanzen, erzählen und haben heute die Einführungsprozession für die Feiern bis zum Ende der Woche zelebriert, dabei Begeisterung und Respekt der Eroberer und Besucher hervor gerufen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 19.26.28 Uhr, 21. Sept 2004 | Permalink
      Indianer mit eigenem Museum

    Die Kultur der Indianer wird ab der heutigen Eröffnung durch ein eigenes Museum auf der National Mall gewürdigt. Sie haben den letzten freien Bauplatz erhalten. Indianer nicht nur aus den Vereinigten Staaten haben zu diesem besonderen Museum beigetragen. Bis zu 20.000 Indianer werden morgen in der Stadt erwartet. Es soll ihre vielleicht größte Versammlung seit Menschengedenken werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 03.21.00 Uhr, 21. Sept 2004 | Permalink
      Kein Strom, kein Telefon

    Vor lauter Tornados, die nahe am Stadtkern nichts anrichteten, sind schließlich Strom und Telefon doch noch ausgefallen. Die deutschsprachigen Katholiken feiern morgen ihr Gemeindefest. Man wünscht ihnen Strom, damit sie nicht ohne Kaffee und Kuchen feiern müssen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 19.38.22 Uhr, 18. Sept 2004 | Permalink
      Tornado !

    Schreck, Tornados in der Gegend. Und dann gleich so viele, dass die lokalen Fernsehnachrichten die landesweiten aushebeln, damit sich alle schnellstens im Keller verstecken. Die Bilder zeigen Häuser, denen reihenweise eine Seite abgewirbelt wurde. Sie sehen aus wie Puppenhäuser. Wohl Zeit, den PC aus zu schalten und mit Laptop in den Keller zu ziehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 17.21.28 Uhr, 17. Sept 2004 | Permalink
      Siamesischer Zwilling

    Heute starb nach der Trennung von der Schwester ein deutscher siamesischer Zwilling, trotz Rettungsversuchen der berühmten Johns Hopkins Klinik im benachbarten Baltimore. Tiefes Beileid aus der Hauptstadt an die Eltern und alle, die am hoffungsvollen Drama beteiligt waren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 19.09.24 Uhr, 16. Sept 2004 | Permalink
      Barry Worry

    Der Drogenheini Marion Barry, vor und nach seinem Gefängnisaufenthalt bereits mehrfach Bürgermeister Washingtons, hat sich wieder einmal aus seiner Pension heraus in den Wahlkampf begeben und hat gewonnen. Mit 60 Prozent der Vorwahlstimmen und ohne aussichtsreichen Gegenkandidaten in der Hauptwahl kann er bald wieder einen Wahlbezirk vertreten - dann im Gemeinderat der Hauptstadt. Martha Stewart geht dafür in den Kerker, nachdem sie ihre Berufung zurücknahm.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 15.07.23 Uhr, 15. Sept 2004 | Permalink
      Waffen zücken

    Der Bund möchte, dass Hauptstadtbewohner wieder die Waffen zücken können. Washington ist rechtlich eine waffenfreie Zone. Das örtliche Gesetz verbietet sie. Nun hat sich im Kongress eine Abgeordnetenmehrheit gefunden, die der Stadt als Bundesbezirk verbietet, Gesetze gegen den Waffenbesitz zu erlassen, und gebietet, das geltende Recht aufzuheben. Zum Glück handelt es sich dabei bisher nur um einen Plan.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 16.30.22 Uhr, 14. Sept 2004 | Permalink
      Hergelockt

    Washington::Hauptstadt-Leser kommen freiwillig. Sie brauchen nicht zu befürchten, Kosten durch ihren Besuch aus zu lösen, selbst wenn sie über Suchmaschinen hierher finden, die dieses Blog als bezahlten Sponsored Link bezeichnen. Washington::Hauptstadt lebt ohne Sponsoren, besticht keine Suchmaschine und bezahlt nicht für hergesandte Besucher. Wer sich irregeführt fühlen sollte, darf gleich über dieses Link zum neuesten Museum Washingtons, dem der Indianer, weiterwandern, ein hoffentlich lohnender Besuch.

    Juristen interessiert vielleicht eher diese Entscheidung des National Park Service über den Erhalt einer Mauer und eines Turms der Chautauqua-Indianer in Glen Echo, MD, dem Lunapark des Washingtons der 20. Jahrhundertwende.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 12.28.00 Uhr, 14. Sept 2004 | Permalink
      Banane-Nuss

    Dem Geniesser wird heute in die Zeitungshülle eingebunden eine Packung Bananen-Walnuss-Haferflocken zugestellt. Das hilft über die Schweigeminuten im Radio hinweg. Vor drei Jahren herrschte Kopflosigkeit, insbesonders im Anblick der Rauchsäule, die vom Verteidigungsministerium ausgehend über der Stadt stand, und der Berichte über weitere Flugzeuge im Anflug auf Washington. Gleichzeitig berührte uns die Erleichterung zu wissen, dass die politische Führungsetage sich rasch in Sicherheit gebracht hatte.

    Das Fussvolk, besonders das mangels vergleichbarer Erfahrung unvorbereitete junge, rannte in Tiefgaragen, um schnellstens per Auto heimzufahren. Da alle gleichzeitig losrannten, blieben sie zuerst eine Stunde dort unten stecken. Andere trauten sich nicht mit der UBahn heim und liefen stundenlang.

    Ein Chinese schimpfte auf der Strasse, dass er seinen Überseeflug verpasssen würde, bloss weil die dumme Regierung durch eine idiotiche Nahostpolitik einen Angriff provoziert habe, und ein Fundamentalist der Born Again-Sorte schimpfte über die Unverschämtheit mancher Leute, die seiner Regierung in den Rücken fielen. Das Ausmaß der Schäden war noch nicht bekannt und wurde enorm überschätzt. Das Ausmaß der Reaktionen war noch unvorstellbar.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 08.38.00 Uhr, 11. Sept 2004 | Permalink
      Interns in Washington

    Einen Praktikumsplatz in Washington zu finden, ist nicht einfach, da so viele Bewerber in die Hauptstadt drängen. Andererseits ist Washington ohne Praktikanten unvorstellbar. Anwälte bilden sie seit eh und je aus, der Kongress beschäftigt sie, Verbände, Botschaften und Berater setzen sie ein. Praktikumsdienste bieten ihre Unterstützung an, helfen bei der Suche, verschaffen Visen und lassen sich manchmal ihre Dienste besser bezahlen als das Intership dem Praktikanten je einbringen kann.

    Das Praktikum USA richtig anzugehen, bedeutet vor allem aber, den ersten Fuss in die Tür zu bekommen - und da hapert es oft am schlecht vorbereiteten Bewerbungsschreiben: schlimmes Englisch, unrecherchierte Ansprechpartner, unkritisch übernommener Mustertext, Vorlage verpönter Unterlagen oder Beleidigungen wie ein Praktikumsprogramm als Scheme zu bezeichnen. Schemes sind Verbrechern vorbehalten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 02.11.00 Uhr, 11. Sept 2004 | Permalink
      Rote Messe

    Bald kehren die Richter des Obersten Bundesgerichtshofes der Vereinigten Staaten, des götzenhaft verehrten Supreme Court of the United States, aus ihren Ferien heim, feiern am 4. Oktober den als Red Mass bezeichneten Gottesdienst zur Segnung aller Juristen in der St. Mathews Cathedral und wenden sich wieder ihrer Arbeit zu.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 15.09.00 Uhr, 10. Sept 2004 | Permalink
      Tornado um die Ecke

    Wenn das Radio bei der Heimkehr nach einem einstündigen Fußweg durch milden Regen zuruft, rund herum hätten Tornados eingeschlagen, freut man sich über die eigene Ahnungslosigkeit. Bis Mitternacht wird weiter vor den Wirbeln gewarnt. Stimmt, es schien ja auch schwueler als sonst. Da braut sich leicht etwas zusammen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 17.25.47 Uhr, 8. Sept 2004 | Permalink
      Tag der Arbeit

    Morgen arbeitet kaum einer, denn der Labor Day als einer der fünf bundesweit anerkannten Feiertage ist frei. Er schließt für viele Schüler die Sommerferien ab, die kurz nach dem ersten bundesweit langen Wochenende des Jahres, dem Memorial Day, begannen. Der nächste allgemein freie Tag kommt im November: Thanksgiving, für viele heiliger als Weihnachten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 18.28.00 Uhr, 5. Sept 2004 | Permalink
      Zeitunterschied und Telefon

    Der Zeitunterschied zwischen Washington und den deutschsprachigen Ländern Europas beträgt sechs Stunden. Damit ist eine weitere wichtige Frage der Suchmaschinenbesucher beantwortet. Für diejenigen, die die Verwandtschaft oder Kollegen nicht aus dem Schlaf klingeln wollen, hier noch zwei Beispiele:
    Bern 15 Uhr = Washington 9 Uhr
    Washington 21 Uhr = Wien 3 Uhr

    Also, von Europa aus besser nicht vor 15 Uhr in Washington anrufen. Und aus Washington nicht mehr nach 15 Uhr in Europa anrufen, dann ist es dort 21 Uhr.

    Unten rechts zeigt das Wetterpüppchen auch, ob hier Tag oder Nacht ist. Vielleicht hilft das den Europäern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 11.12.00 Uhr, 5. Sept 2004 | Permalink
      Sonntags zuwandern

    Suchmaschinen, die ihre Besucher hierher leiten, verraten oft deren Frage. Dazu gehört die nach der Kirchensuche für Deutschsprachige. Drei christliche Gemeinden sind bei GermanCathWashington.com mit Kontakten verzeichnet.

    Eine evangelische Kirche liegt wenige Blocks vom Weißen Haus entfernt und eine weitere an der Massachusetts Avenue in Bethesda. Die katholische Gemeinde feiert ihren Gottesdienst in einer Schulkapelle unweit der Deutschen Schule Washington in Bethesda/Potomac. Dort scheint die Kleiderordnung am lockersten, doch alle Gemeinden sind offen gegenüber Besuchern, denn durch diese Region kommt aus aller Herren Länder so mancher, der gelegentlich oder für länger eine deutschsprachige Umgebung sucht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 03.09.00 Uhr, 5. Sept 2004 | Permalink
      Gerichte im Internet

    Die Gerichte der Hauptstadt im isogeographischen District of Columbia besitzen nun ihre eigene Webseite. Bisher waren sie bei der Anwaltskammer untergebracht.

    Die bundesbesteuerte, aber nicht bundeswahlberechtigte Hauptstadt Washington verfügt lediglich über zwei Gerichte. Die zahlreichen anderen gehören dem Bund. Einige sind geheim, einige kaum bekannt, und der Supreme Court ist berühmt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 20.37.53 Uhr, 4. Sept 2004 | Permalink
      Betteln im Stau

    Am zweiten langen bundesweiten Wochenende des Jahres machen sich alle aus dem Staub. Eine halbe Million sollen es in der Region Washington sein. Dazu passt gut ein Stau. Selbst im kleinen Lucketts schafft man ihn an der Kreuzung mit der Route 15. Dort muss heute die Feuerwehr betteln, damit sie sich ein paar Schläuche und Reifen anschaffen kann.

    Diese Bettelei ist wie eine Sondersteuer, die nur nicht so bezeichnet wird. In der DDR gab es auch Steuern, die eben anders hießen. Da man in Europa für seine Steuern so Einiges erhält und hier die Steuern auf Bundes- Staats-, Kreis- und Stadtebene erhoben werden, stehen sich USA und Europa nahezu gleich.

    Aber mit der Sondersteuer für alle möglichen Einrichtungen, die in Europa zum Normalen gehören, macht sich die Belastung doch spürbar. Während Private gelegentlich dankend ablehnen können, ist das für Unternehmen nahezu unmöglich. Sie müssen die Sondersteuern fest ins Budget einplanen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 16.56.33 Uhr, 3. Sept 2004 | Permalink
      Gelegenheit 911

    Heute abend bietet sich eine günstige Gelegenheit, Fahrenheit 911 anzuschauen. Der Präsident spricht, und sein Gerede wird wohl auf allen Kanälen übertragen.

    Die UBahnverwaltung hat angekündigt, ihre Kundschaft auf Terrorangriffe vorzubereiten. Dank Bush ist das nötig.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 15.20.16 Uhr, 2. Sept 2004 | Permalink
      Politische Verleumdung

    Goldwater, Clinton, Kerry: In einem Findlaw-Kommentar schlägt Ex-Präsidentenberater John Dean John Kerry eine Verleumdungsklage gegen die Vietnamsoldaten vor, die ihn zu Unrecht angreifen. Dean erörtert die Geschichte der Kandidatenverleumdung.

    Sicherlich mindestens genauso aufschlussreich wie die Rede von Frau Bush, die in Washington auf allen Fernsehkanälen gleichzeitig und nahezu unvermeidbar läuft - von der Frau, die sonst nur ihren Liebling wie ein Sternchen anhimmelt und nie den Mund aufmacht, dafür jedoch vor Jahren einen Schulfreund überfahren haben soll.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 21.38.11 Uhr, 31. Aug 2004 | Permalink
      12 Zoll Regen

    Mehr als 30 cm Regen in 24 Stunden - zum Glück nicht in Washington, sondern etwa 10 Hektometer südlich in Richmond. Das schlechte Wetter und die Republikaner verschonen Washington für ein paar Tage - alle nach New York abgewandert, und wenn man die Mehrheit fragt, darf's gern so bleiben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 17.06.10 Uhr, 31. Aug 2004 | Permalink
      Ausgehverbot

    Ab Mittwoch sollen Kinder früher ins Bett. Um 23 Uhr an Wochentagen und 24 Uhr am Wochenende kann die Polizei sie festnehmen, wenn sie noch in Washington unterwegs sind. Heute begann die Schule wieder im Kreis Montgomery. In einer Woche sollten wohl alle Schulbezirke die Sommerferien beendet haben. Selbst die Quäkerschule vieler Politikerkinder soll dann weitergehen, da bis dahin auch der Politikerurlaub vorbei sein soll und sich die Eltern voll um die Wiederwahlkampagne kümmern müssen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 18.56.33 Uhr, 30. Aug 2004 | Permalink
      KKK ade

    Der Ku Klux Klan trat groß auf. Sieben Männeken schafften es heute zum Marsch auf Clarksburg, um gegen Schwule und Juden zu demonstrieren. Das spricht für sich.

    Interessanter ist die Nachricht, dass im Nr. 3-Büro des Pentagons spioniert sein soll, zugunsten Israels, doch die Botschaft bezeichnet entsprechende Berichte als falsch und ungeheuerlich.

    Schließlich scheint erwähnenswert, dass der neue zweite Mann im FBI John Pistole heißt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 15.57.53 Uhr, 28. Aug 2004 | Permalink
      Hot als Tagesthema

    HOT - High Occupancy Toll: Thema des Tages. In der Region sollen weitere Spuren an die Autobahnen geklebt werden. Sie stehen jedem offen, der dafür bezahlt oder mindestens zwei Mitfahrer hat. Der Preis soll sich nach dem Verkehrsaufkommen richten. Acht bis zwölf Spuren haben einfach nicht ausgereicht, Washington aus der Zone der höchsten Verkehrsdichte des Landes heraus zu halten. Da kein Geld zum Ausbau der hervorragenden UBahn vorhanden ist, bedeutet HOT natürliche eine phantastische Lösung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 18.12.35 Uhr, 27. Aug 2004 | Permalink
      Ablichtung als Terror

    Weil seine Gemahlin eine Ablichtung der beeindruckenden Bay Bridge erstellte, ist nun ein Mann aus Virginia terrorverdächtigt. Die Bay Bridge verbindet Washington mit den Stränden des Atlantiks und zählt an Sommerwochenenden zu den meistbefahrenen Strecken der Region. Ohne diese Brücke würde die transpontinische Halbinsel der Eastern Shore wieder in den urwüchsigen Zustand verfallen, der sie von noch nicht langer Zeit aus zeichnete. Auf einigen Inseln spricht man noch heute elisabethanisches Englisch.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 09.02.00 Uhr, 25. Aug 2004 | Permalink
      Fragen vor und nach der Wahl

    Washington hat eine Sorge weniger als andere Staaten. Washington hat ja kein Bundeswahlrecht. Die Staaten in den Vororten betrifft jedoch ein Findlaw-Bericht, nach welchem die neuen elektronischen Wahlgeräte das Wahlergebnis im November in Frage stellen können. Die geheim gehaltenen Abnahmeprüfungen der Geräte durch unabhängige Unternehmen ist fragwürdig. Den Verfahren fehlt die einem Rechtsstaat angemessene Transparenz, sodass das Ergebnis letztlich manipuliert werden kann. Schon wird gemunkelt, dass die Wahl zwischen Kerry und Bush im Kongress entschieden werden muss.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 22.05.00 Uhr, 23. Aug 2004 | Permalink
      Städtebauer verkauft

    Angesichts der Zersiedelung der Landschaft, mit der sich viel Geld und wenig Ehr verdienen läßt, ist die Firma Rouse bemerkenswert. Ihr Erfolg besteht darin, Acker-, Weide- und Waldland in Städte zu verwandeln: master-planned Communities. Sie sitzt in der von ihr selbst gegründeten Stadt Columbia im Weichbild Washingtons und Baltimores. Ein Meilenstein ihrer Geschichte ist der Inner Harbor in Baltimore. Zersiedelung kann man der Rouse Company vorwerfen, aber wenigstens hat sie lebenswerte Ortskerne und traditionelle Ortsetter geschaffen. Nun wurde die Firma für ein paar Milliarden Dollar verkauft.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 15.29.12 Uhr, 22. Aug 2004 | Permalink
      Frust der Frau

    Ahold frustriert die Frauen der Region. Männer haben kein Problem, wenn sie beim Einkaufen nicht finden, was sie suchen, aber Frauen wissen, was sie wollen und wo sie es finden. Und bei Giant finden sie anscheinend nichts mehr am gewohnten Platz, wenn überhaupt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 20.35.39 Uhr, 17. Aug 2004 | Permalink
      Bankräuber heimgekehrt

    Das neunte Mitglied der gefürchteten Bankräuberbande, die in den vergangenen Monaten Washington unsicher machte, kehrte heute in die Hauptstadt zurück. Omar Holmes wurde vom US Marshal begleitet. Seine immer professionell aufgetretenen Geschäftsfreunde waren ebenfalls ausgerissen und früher zurückgebracht worden. Herr Holmes hatte es bis an die mexikanische Grenze geschafft und wurde dort mit seinem Vater festgenommen. Ihr Plan war gut gesponnen. Nun ist ihr Glück zeronnen. Nächster Plan: Im Gefängnis zu überleben versuchen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 18.47.19 Uhr, 17. Aug 2004 | Permalink
      BWI attraktiver für Flüge nach Washington

    Ah, der beste Flughafen der Region soll nicht ganz so hohe Zuwachsraten wie die beiden anderen aufweisen. Das ist zwar ein betrüblicher Vermerk in den Wirtschaftsnachrichten. Aber für Kunden ist das wunderbar. Wessen Ziel nicht gerade in Nordvirginia liegt, kommt durch den Baltimore Washington International Airport immer schnell rein und raus. Die Anbindung nach Washington mit preisgünstigem Shuttle Bus und noch preisgünstigerer Bus- und UBahnverbindung ist ideal.

    Und der Flughafen selbst ist logisch aufgebaut: ein Gebäude, alles miteinander verbunden - keine Katastrophe wie der Washington National Airport, jetzt als Reagan National bezeichnet, mit x unverbundenen Hallen - allerdings einer guten UBahnverbindung. Oder dem Allerschlimmsten - Dulles, weit draussen in der Pampa, ohne UBahn, ohne gescheiten Bus, und mit einem internen Bussystem, das nur die Dieselhersteller beglückt und ansonsten allerhöchstens mit seinen Stelzen und Kniebeugen vor Anlegestellen belustigt. Ach ja, die Architektur der Eingangshalle in Dulles ist auch in Ordung; dafür werden die Kunden schon vor dem Flug wie Sardinen behandelt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 18.36.00 Uhr, 17. Aug 2004 | Permalink
      Zugang zum Internet

    Der Elefant im DSL-Laden, Verizon, senkt die DSL-Zugangspreise unter $30 für seine Kundschaft. Die Konkurrenz, darunter zuverlässige lokale Unternehmen wie md.net und Stickdog sind gezwungen, Leitungen zu Großhandelspreisen beim Elefanten zu mieten, und diese Preise liegen so hoch, dass die Konkurrenz letztlich mehr verlangen muss als Verizon. Dass dies Sinn und Zweck des Telekommunikationsgesetzes von 1976 verletzt, liegt auf der Hand.

    So bleibt dem Kunden nur der Weg, Endpreise genau zu vergleichen, und nicht das zu glauben, was in der Werbung steht. Verizon verknüpft seine Superpreise anscheinend mit anderen kostenpflichtigen Leistungen, sodass die Endkosten nach diversen Bundes- und Staatssteuern wohl so hoch liegen wie bei den Wettbewerbern. Zudem bekommt man bei den Wettbewerbern auf Wunsch eine eigene IP-Adresse, und bei Verizon nach stets hilfloser Auskunft nicht. Und der Support scheint bei den Kleinen auch besser zu sein.

    Ähnliches spielt sich bei Mobiltelefonen ab. Und die Festleitung ist auch ein Vabanquespiel. Verizon verkauft Fixpreisfestleitungen mit allen möglichen Sonderleistungen. Dabei ist oft die einfache Festleitung plus benötigter Zusatzfunktionen oft viel güstiger. Und Anbieter wie Cavalier schaffen es, DSL und Telefon für unter $50 anzubieten. Leider ist das alles so kompliziert geworden, dass es keinen Spass mehr macht, Kunde zu sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 21.25.18 Uhr, 16. Aug 2004 | Permalink
      Kalte Dusche

    Der letzte Hurrikan brachte Nässe in die Hauptstadt, und das war's. Eine kalte Dusche ist das Wochenendschicksal der Bewohner von Haymarket, wo eine Hauptgasleitung bei Erdarbeiten beschädigt und abgeschaltet wurde. Ein Leck überflutete einen Fischfrachtkahn; er sank, der Fisch ist wieder frei. An der Maine Avenue, SW, wo Washingtons Hausboote und Kähne angesiedelt sind, ist immer etwas los. Schöne Aussicht, nahe an der National Mall der USA, leckeres Essen. Anders als in Paris oder Berlin ohne imitierten Sandstrand oder Palmen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 17.16.38 Uhr, 15. Aug 2004 | Permalink
      Hurrikanschäden

    Während der zweite Hurrikan auf Washington eindringt, hört man von den Schäden im Süden, um die sich gerade die Gebrüder Bush kümmern. Die Schäden sind hier nicht sichtbar, aber über steigende Versicherungsprämien und zusätzliche Belastungen des Staatssäckels treffen sie alle - versicherungsmäßig nicht nur die US-Kundschaft, sondern auch den Rest der Welt.

    So wird jeder für die Unvernunft einer Minderheit zur Kasse gebeten, die an Stränden und auf Inseln Häuser baut, wohl wissend, dass sie schlimmen Stürmen ausgesetzt sind, denen nichts widerstehen kann. In diesem Augenblick fliegen vermutlich auch Dächer von Häusern an der wunderschönen und ebenfalls verbauten Atlantikküste im weiteren Außenbereich Washingtons. Hoffen wir, dass der Sturm nicht auch die Bewohner umbringt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 18.36.17 Uhr, 14. Aug 2004 | Permalink
      In memoriam Leo Welt

    Leo Welt, nahezu eine Kultfigur in Washington, verstarb dieser Tage. Als ein echter Deutsch-Amerikaner bleibt er allen, die ihn auf Veranstaltungen kennenlernten, in unvergesslicher Erinnerung. Ohne ihn kann man sich Veranstaltungen im politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Rahmen kaum noch vorstellen. Er war immer dort zu treffen und bereicherte sie durch seine rege Teilnahme. Seine seinen Nachnamen perfekt symbolisierende Glatze sei für diejenigen erwähnt, die die Washington Szene lange nicht mehr besucht haben - sie wird jeden an diese tragende Säule deutsch-amerikanischer Beziehungen erinnern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 18.24.33 Uhr, 13. Aug 2004 | Permalink
      Hurrikan beginnt

    So, der zweite Hurrikan der Saison macht sich hier gerade als erster der Saison in der Hauptstadt der USA bemerkbar. Der nächste soll Samstag hier eintreffen. Heute gilt Flutgefahr an jedem Bach. Das bedeutet, die mit dem höchsten Kisten sollen sich gefälligst nicht ins Wasser wagen - sie überschätzen sich doch immer, fallen um, ersaufen oder müssen aus Unterführungen gerettet werden. Darwinistischer wäre es ja, sie ersaufen zu lassen, damit nicht jedes Mal aufs Neue die mutigen Retter wegen unbelehrbarer Typen ihr Leben aufs Spiel setzen müssen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 16.24.22 Uhr, 12. Aug 2004 | Permalink
      Sprache im Express

    Der in der UBahn verteilte Express spricht heute ganzseitig die deutsche Sprache an und meint, jedermann sei sich einig in der Verurteilung des Wortes Entschuldigung. Hässliches Wort: da kann man geteilter Meinung sein. Glücklicherweise hat das Tochterblatt der Washington Post nicht das freundlich klingende Wort Vermaledeit verurteilt. Kasse blieb unerwähnt; klingt nicht das maltesische Kaxxa sinn-deutlicher, gleich ob man es verhunzt oder richtig ausspricht?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 13.51.15 Uhr, 12. Aug 2004 | Permalink
      Avis: A-Z, 1-100, NW, SW, SE, NE

    Avis, der KFZ-Vermieter, soll ermittelt haben, dass für Auswärtige Washington die zweitverwirrendste Stadt der USA ist, und zwar wegen der zum Schachbrettmuster der Strassen querverlaufenden Avenüen. Dabei ist es so leicht. Man orientiert sich am Schachbrettmuster, das in vier Quadranten vom Kapitol ausgehend Strassen von A bis Z, dann im gleichen Sinne weiter einsilbig, dann zweisilbig, dann dreisilbig und so weiter bis Albermarle und fortlaufend benennt, und den rechtwinklig zu den alphabetisch verlaufenden Strassen wie 1st Street, 2nd Street - oder 16th Street am Weissen Haus. Haus Nummer 250 befindet sich im 2. Block, also 250 B Street oder 250 Second Street. Alles einfach. Sogar die Quadranten haben ihre Kennung, von der Himmelsrichtung abgeleitet: NW, NE, SE, SW.

    Wer schneller zum Ziel kommen will, bedient sich der Avenues, die diagonal verlaufen, aber man muss ja nicht. Auch da ist die Numerierung nicht schwer. Der UBahnausgang 1100 Connecticut Avenue befindet NW sich zwischen den L und M Streets und 17. und 18. Strassen, einen halben Block von 1100 17th Street, auf gleicher Höhe von der Zentrallinie, die durch den Kongress verläuft. Verwirrend ist diese Anordnung wohl in der Beschreibung. Schon auf der Karte wird die Hauptstadt recht einfach, und Erfahrung - mit Auto oder besser zuerst mit einem langsameren Vehikel - überzeugt schließlich von der Logik des von L'Enfant ausgelegten Stadtplans.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 07.55.00 Uhr, 9. Aug 2004 | Permalink
      Lebensmittelvergiftung

    Zahlreiche Konferenzteilnehmer an der University of Maryland sind in umliegende Krankenhäuser wegen Verdachts auf Food Poisoning eingeliefert worden. 80 sollen es mittlerweile laut WTOP, dem Nachrichtensender der Hauptstadt, sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 22.21.00 Uhr, 8. Aug 2004 | Permalink
      Straßenangst

    Der Bürgermeister will seiner Hauptstadt nicht weitere vom Geheimdienst verhängte Straßensperrungen gefallen lassen, die vom Weißen Haus ausgehen und schon länger die Benutzung der Pennyslvania Avenue und E Street hinter und vor dem Weißen Haus verbieten. Nun werden auch die 15. und 17. Straßen verbarrikadiert, und da möchte der Bürgermeister ein Wörtchen mitreden. Recht so. Die Straßen gehören nicht dem Paranoiden im Weißen Haus, sondern der Stadt. Den Bürgersteig vor dem Schatzamt darf dieses zwar nehmen, aber nicht die ganze Straße.

    Wer Washington in guter Erinnerung hat, und gerade die große Freiheit um Weißes Haus und Kongress, sollte am besten diese Gegenden nicht mehr besuchen. Es sieht zum Heulen aus. Um den Kongress gehören die Strassen nicht der Stadt; entsprechend sieht es aus. Die mutigen Menschen, die die Kinder der Nation in den Irak sandten - und mit einer Ausnahme ihre daheim behielten - und nun auch die Einführung einer allgemeinen Wehrpflicht für das gesamte Jungvolk, mit dem ausdrücklichen Zusatz “einschließlich Frauen”, debattieren, verschanzen sich.

    Verschanzt finden fußwandelnde Besucher das Ochsenfußballstadium der Redskins. Fußgängern ist der Zutritt verboten. Man soll gefälligst mit dem Auto kommen und für $25 pro Spiel parken. Angeblich sollen Verein, Kreis und Nachbarschaft die Verantwortung tragen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 13.25.11 Uhr, 7. Aug 2004 | Permalink
      Wirtschaftswundermassage

    Dass die Zahl von 1 Millionen verlorenen Arbeitsplätzen im Juli nicht in den amtlichen Statistiken auftaucht und lediglich Enttäuschung über den Erwartungen nicht entsprechende Zuwachsdaten die nachrichtenöffentliche Runde macht, liegt an der Massage der Statistik. Der Stellenverlust steigt im Juli immer enorm, da ja nahezu alle Lehrer in den Ferien ihre Stelle verlieren und erst Ende August wieder eingestellt werden. Ähnlich sieht es in anderen Branchen aus. Dieser Schwund wird statistisch saisonal ausgeglichen, aber wenn ich als Laie Juli höre, dann interessiert mich eigentlich nur Juli, nicht Juli saisonausgeglichen.

    Das magere statistisch-massierte Stellenwachstum im Juli erklärt sich vielleicht auch aus den Visumsschwierigkeiten, die den Gastarbeitern aus Europa aufgebürdet werden. Gerade aus Osteuropa finden sich an den Stränden der Region zahlreiche Gastarbeiter ein. Aber nun sind die Kosten eines Visums und die der zusätzlich erforderlichen persönlichen Vorsprachen bei US-Botschaften so gestiegen, dass viele auf die USA-Erfahrung pfeifen. Also am Strand der Eastern Shore auf Selbstbedienung einstellen!   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 18.41.07 Uhr, 6. Aug 2004 | Permalink
      Roy und Lee

    Die Rassenunterschiede in Washington bleiben spürbar, und wie sie in kleinen Details wirken, kann man im Reisebericht des Linspire-Bosses Michael Robertson spüren. Robertson hat Erfolg im Entdecken von Marktchancen und fand so Linux-Desktop- und SIP-VoIP-Telefonie-Nischen. Dieses Gespür befähigt ihn, Menschen wie Roy Lee und Lee Roy aus Houston zu verstehen, über die er ohne direkten Bezug zu seinen Geschäften berichtet. Houston ist nicht Washington, und die dortige Mehrheit bildet hier die Minderheit, doch die Grundzüge seiner Schilderung sind auf Washington und viele Orte der USA übertragbar - auch 50 Jahre nach den ersten Gleichberechtigungsschritten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 12.44.00 Uhr, 4. Aug 2004 | Permalink
      Welle gegen Bush

    Die Deutsche Welle lässt die Nachrichten über die den Verkehr durcheinanderbringenden Terrorwarnungen für Washington und andere Orte so klingen, als hätte die US-Regierung zugegeben, die zugrundeliegenden Informationen, auf amerikanisch Intelligence genannt, seien eingestandenermaßen veraltet, und bezieht sich auf eine Stellungnahme des gestressten Heimatlandsicherheitsministers Ridge. Andere Nachrichtendienste berichten hingegen, dass Bush ganz schön sauer auf alle sei, die die Dringlichkeit und Ernsthaftigkeit der Warnungen bezweifeln. Er hat ohnehin laufend Ärger. Jeder will etwas bezweifeln, nur seine zahlreichen engsten Anhänger nicht, die ihn weiterhin verzweifelt als ihren Guru verehren. Wenn er nicht mehr alles mit einem dummen Witz abtut, fühlt er sich wohl getroffen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 18.53.56 Uhr, 3. Aug 2004 | Permalink
      Unbeschwert sein

    Unbeschwert sollen wir morgen ins Büro marschieren, sagt die Regierung, denn die in allen Nachrichten zirkulierenden Warnungen vor Anschlägen gegen Gebäude des Währungsfonds und Weltbank rechtfertigen lediglich eine Anpassung des Farbtons auf der Warnskala, bezwecken jedoch nicht, uns zu erschüttern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 18.07.05 Uhr, 1. Aug 2004 | Permalink
      Ungerer verstorben

    Der deutsche Gelehrte Horst Ungerer ist verstorben, meldet die Washington Post in ihrem heutigen Nachruf. Ungerer war eine führende Persönlichkeit im Weltwährungsfonds, verfasste auch heute noch als Leitfaden geltende Veröffentlichungen zum europäischen Währungssystem und galt als Spitzenkenner von Architektur und Musik, welche er in anderen Werken zu würdigen und verbinden wusste.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 10.45.15 Uhr, 31. Juli 2004 | Permalink
      Panda weg, Freiheit auch

    Einer der zahlreichen, nett dekorierten Pandabären im Straßenbild Washingtons verschwand plötzlich. 250 amerikanische Pfund schwer. Also 453 Gramm mal 250. Man stelle sich vor. Under der Sockel wiegt 600 Pfund, also etwa eine Viertel Tonne. Der Schock darüber gleicht dem der UBahn-Kundin, der die Freiheit nach Verzehr eines Schokoriegels entzogen wurde. Den hatte sie zwar vor der Fahrkahrtenkontrolle eingenommen und kaute danach lediglich weiter, aber das reichte der UBahnpolizei, sie erst einmal zu arretieren. Dabei ist die Sache doch klar: In dem Augenblick, wo eine Bahn ihre Passagiere als Kunden bezeichnet, werden sie auch so behandelt - wie Dreck.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 17.57.16 Uhr, 30. Juli 2004 | Permalink
      Bush sogar deprimiert

    Vom Kapitol ist nun die Kur für das nachgenannte Dümpeln zu vernehmen: Drogen. Wie Capitol Hill Blue heute berichtet, soll Bush so deprimiert sein, dass ihm Drogen verschrieben werden. Unbehandelt behandele er seine Umgebung unmöglich. Er soll sich selbst, Amerika und Gott gelegentlich verwechseln oder gleichsetzen.

    In diesem Augenblick dürfte auch keine Medizin mehr helfen, denn gerade nimmt Kerry seine Nominierung an.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 21.31.30 Uhr, 29. Juli 2004 | Permalink
      Tümpeln

    Washington dümpelt sommerlich vor sich hin. Tümpel entstehen nach jedem heftigen Wolkenbruch, der schlaffe Verkehr kommt etwas durcheinander, Besuchstermine lassen sich nicht immer einhalten, und schwül bleibt es auch. Der Präsident schafft im Garten, der Gegenkandidat wird heute abend die wichtigste Rede seines Lebens halten - kein Wunder, dass es wenig zu berichten gibt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 17.03.58 Uhr, 29. Juli 2004 | Permalink
      Wahl hin, Wahl her

    Ob die Präsidentschaftswahl verlegt wird? Darüber wird seit Tagen spekuliert. Heute sprach Sicherheitshauptfrau Rice ihr Machtwort: Die Regierung verwende sich nicht für den Plan des Bundeswahlamtes, für den Fall von Terrorangriffen Wahlvorsorge zu treffen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 19.44.51 Uhr, 13. Juli 2004 | Permalink
      Wetter: Zynisch

    Während der Senat aufgeregt über Ehe zu zweit und welcher Art debattiert, um dann möglichst per Verfassungsänderung vorzugeben, an welchem Muster wir uns orientieren sollen, - doch vermutlich nicht am massenhaft Scheidungen und Ehebrüche aufweisenden Vorbild der Volksvertreter -, bleibt es außerhalb der angenehm gekühlten Quasselkammer julihaft heiß und gewitterlich, und mit jedem Gewitter steigt die Schwüle, aber in Washington zum Glück ohne die täglichen, katastrophenhaften Überschwemmungen, die die ausliegenden Regionen des hauptstädtlichen Großraums heimsuchen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 15.41.56 Uhr, 13. Juli 2004 | Permalink
      Mord, keine Bomben

    Die Anzahl der Morde ist beträchtlich zurückgegangen, aber die an Kindern und Jugendlichen ist enorm gestiegen. Zudem wuchs der Anteil der unaufgeklärten Morde. Das beunruhigt die Washington Bevökerung. Gleichermaßen beunruhigend sind die Berichte eines Gastes der deutschsprachigen Katholiken Washingtons, des Bischofs Macram Max Gassis, der sie heute besucht und ihnen von Bombennächten aus dem Südsudan berichtete. Bis vor kurzem waren nur seine Diözese und die deutsche GTZ beharrlich im Einsatz, heute sonnen sich dort zahlreiche Hilfsorganisationen. Er verwendet sich für die Trennung von Staat und Kirche. Allein das Gebot des Respektes aller ethnischen Gruppen nützt nichts, wenn über die Hintertür religiöser Diskriminierung Völkergruppen schlechtergestellt werden. Schlechtergestellt darf vermutlich auch als morden ausgelegt werden - anders als Washington aber von einer Volksgruppe gegen andere gerichtet, während hier die Morde meist in homogenen Bezirken geschehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 17.58.54 Uhr, 11. Juli 2004 | Permalink
      Ohne Grund in den Krieg

    Okay, nachdem wir heute erfahren, dass kein Grund bestand, in den Krieg zu ziehen, können die Terroristen uns doch in Ruhe lassen, oder? Dann brauchen wir auch nicht mehr die Hubschrauber über Washington und die Konvois schwarzer Limousinen und Mini-Laster mit geschwärzten Fenstern, die dauernd den Verkehr durcheinander bringen. Ist das nicht genauso logisch wie die Kriegsbegründung? Ach, das Ganze ist eigentlich viel zu kompliziert für uns Laien, die nur irgendwie ungestört schlafen oder durch den Verkehr wollen. Als ordentliche Patrioten sollten wir nicht zuviel fragen. Wir können uns ja auf die Experten verlassen. Die werden's schon richten, während wir die nächste Packung Klebeband und einen Jahresvorrat Brot und Kristallwasser auf der Einkaufsliste notieren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 17.59.28 Uhr, 9. Juli 2004 | Permalink
      Feuerwerkserfolg

    Das Wetter hat zum Schluß doch mitgespielt. Das Feuerwerk an der Mall dauerte eine Stunde und wurde von verschiedenen Orchestern begleitet. Morgen gibt es unnötigerweise einen freien Tag, weil der Nationalfeiertag auf den Sonntag fällt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 21.10.03 Uhr, 4. Juli 2004 | Permalink
      Natur statt Feuerwerk

    Die Natur hat mit seinem Gewitterspektakel einige Geburtstagsfeuerwerke der Region außer Gefecht gesetzt. In St. Mary's und College Park sind sie bereits auf morgen vertagt. In sechs Stunden hat sich das Gewitter vielleicht so weit verzogen, dass das spektukuläre Feuerwerk auf der Mall noch stattfinden kann. Wenn bis dahin jeder wieder Strom hat, kann der Spass auch am Fernseher beobachtigt werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 14.09.51 Uhr, 4. Juli 2004 | Permalink
      Feuerwerk und Musik

    Zum großen Fest auf der Mall fährt man heute am besten zu Fuß, auf Skates, mit dem Rad oder mit der UBahn. Die Haltestelle Smithsonian ist geschlossen, aber Metro Center, Gallery Place-Chinatown, Bundesdreieck, Juicy Square und Elefant liegen günstig. Wer hautnah am Feuerwerk beim Washington Monument liegen will, muss sich sputen und wohl ein Picknick auf der Mall einnehmen, um den Platz zu halten. Die besten Plätze für das Konzert der Nationalsymphonie am Kapitol sollten auch schnell vergeben sein, doch manchmal findet man in der Nähe der Treppen, aus der Richtung der Kongressbiblithek kommend, auch in letzter Minute noch einen Platz und damit die beste Sicht auf das Feuerwerk um 21.10 Uhr.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 00.04.00 Uhr, 4. Juli 2004 | Permalink
      Ach, den Leichensack am besten auch

    Wenn man's richtig bedenkt, sollten die Touristen auch den Bodybag nicht mitschleppen, denn der bedeutet Leichensack, und der macht die Sicherheitseinheiten erst recht zappelig. Wer hätte gedacht, dass Essgewohnheiten und Sprache einen so in Gefahr bringen können? Aber an diesem langen Wochenende darf man nichts ausschließen. Am besten die Liste der unechten Begriffe englischer Art lesen, und vorsichtshalber auch noch die Regeln über die US-Flagge, die trotz der Reagan-Trauerzeit ab heute nach Bush-Befehl nicht mehr auf Halbmast hängen darf.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 13.38.59 Uhr, 3. Juli 2004 | Permalink
      Beten, Murmeln, Falaffel

    Der Schweiß steht allen auf der Stirn. Nicht allein wegen der Hitze. Nein, die Beter, Murmler, Rucksackträger sind's, denn die Regierung warnt vor ihnen als mögliche Terroristen. Hoffentlich schalten die Touristen das Radio ein. Dann lassen sie vielleicht den Rucksack im Auto und besorgen sich eine Papiertüte, mit der sie ihre Getränke - keine Flaschen - und unverdächtiges Essen - kein Hummus, keine Falaffel - zu den Feiern zur Mall bringen. Und hoffentlich verzichten sie auf lockere Witze über Bush, Bomben und Angst. Man weiß ja nie, wie ein nervöser Beobachter reagiert. Der Notdienst der europäischen Botschaften hat ohnehin wegen Witzbolden alle Hände voll.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 10.10.06 Uhr, 3. Juli 2004 | Permalink
      Sonntags geschlossen

    Beinahe hätte es “Sonntags geschlossen” heißen müssen, weil den Gesetzgebern auf der virginischen Seite des Potomac beim Gesetzeschreiben ein Fehler unterlief. Sie gewährten aus Versehen jedem Bürger einen freien Tag in der Woche. Mit einer einstweiligen Verfügung wurde vorhin das Problem vorläufig beseitigt. Es darf also jeder wieder rund um die Uhr und die Woche arbeiten, und die Geschäfte und Fabriken dürfen am Sonntag wie üblich öffnen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 14.23.00 Uhr, 2. Juli 2004 | Permalink
      Leer und voll

    Die UBahn musste die Preise anziehen und kürzte zudem überraschend die Zahl der Wagen im Nachtdienst. In zwei Waggons passen aber nicht alle, die sich allmählich darauf eingestellt haben, nach 22 Uhr mit der UBahn heimzukehren. Einige bleiben auf der Strecke. Dafür ist plötzlich, nachdem auch die letzte Schule und der Supreme Court geschlossen haben, Platz auf den Straßen. Wo man kroch, kann man nun rasen - oder skaten.

    Vor einem Vierteljahrhundert war Washington im Sommer noch mit Leben erfüllt. Hauptsächlich Mütter und Kinder lungerten am Strand oder in den Bergen, bis die Sommerschwüle vorbei war, und Papa tat es ihnen am Wochenende gleich. Heute sind Sitten eingerissen, die man nur bei Parisern und sonstigen dekadenten Europäern vermutete. Eltern, Kinder, Kinderlose packen den Laptop und melden sich - nicht ab, sondern - aus Urlaubsparadiesen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 13.08.00 Uhr, 1. Juli 2004 | Permalink
      Doch noch Gefahr

    Wie erwartet, bilden sich heute doch längere Schlangen an den Flughäfen, weil man vor Gefahren wegen des Übergabetermins Irak gewappnet sein will. Fragt man in der Stadt nach der Gefahr, gibt es Staunen. Die Übergabe sei ja bereits erfolgt, also sollte sich kein Terrorist mehr melden. Dass das ein überzeugendes Argument ist, liegt auf der Hand. Und Washington verfügt zur Zeit noch über eine andere Waffe, nämlich Hitze und Schwüle. Sie halten jeden von anstrengenden Aktivitäten ab.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 15.28.32 Uhr, 30. Juni 2004 | Permalink
      Fußball bedeutsam

    Die EM gibt's hier zwar nicht im Fernsehen, wenn man nicht zufällig den richtigen Kabelanbieter hat und $20 pro Spiel zahlt, aber die Bedeutung des Fußballs in Washington soll man nicht unterschätzen. In den Politiktalkshows wird ausgiebig Bushs Hinweis erörtert, dass ein Spiel zwischen Saudis und Irakis den Erfolg seiner Friedensanstrengungen belegt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 11.16.51 Uhr, 27. Juni 2004 | Permalink
      Party Rasen Schaum

    Zu diesem Rennen darf jeder sein Fahrzeug auf die Rennbahn schleppen. Die meisten kommen zum Gaffen beim Thema Cars - Babes - Party, mit Schaumschlacht und Freak Show. Für andere Geschmäcker bietet WTOP eine Aufstellung zahlreicher Freizeiterlebnisse.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 03.27.00 Uhr, 27. Juni 2004 | Permalink
      Fremdes Geld

    Banken in Washington weigern sich, Konten für Botschaften und Konsulate anzulegen, nachdem die seit Ewigkeiten diesen diendende Riggs Bank wegen Geldwäsche-Verdacht verurteilt wurde und die Konten zahlreicher fremder Institutionen zum 30. Juni schloss. Selbst Empfehlungen des Außenministeriums helfen nicht. Ob die Visastellen dann noch Gebühren für Pässe und Visen annehmen? Bargeld ist verpönt, und mit Schecks können sie nichts anfangen. Überweisungen sind im hinterwäldlerischen US-Bankwesen nahezu unbekannt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 18.33.41 Uhr, 26. Juni 2004 | Permalink
      Mahalia 911

    In Washington beginnen Vorführungen, die mit Mahaila angekündigt werden. Da sollte man den Notdienst 911 anrufen oder sich erinnern, dass sie die Gospel-Musik von Mahalia Jackson betreffen. Und Fahrenheit 9/11 läuft an. Zwei Programme, die in Europa wohl bekannter sind als hier.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 17.40.15 Uhr, 23. Juni 2004 | Permalink
      Vatertag

    Am heutigen Vatertag - gleichzeitig dem schmerzlichen Abschiedstag der evangelischen Gemeinde für ihren geliebten Pfarrer Wolf-Barnett - erreicht Washington die Nachricht, dass aus der anderen Hauptstadt, Berlin, ein hervorragender Vikar den katholischen Our-Lady-Gemeindepfarrer Dr.  Kaut ersetzen wird, den trotz Ablauf seiner Amts-Zeit niemand gehen lassen will. Die Resonanz auf Generalvikar Wehr zeigt, dass es sich um einen fairen Deal handelt und Berlins Verlust Washingtons Gewinn sein wird.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 11.37.00 Uhr, 20. Juni 2004 | Permalink
      Paradox auf Treppen

    Die Washington Post empfiehlt das Treppensteigen. Zur Kräftigung. Von der Exorcist-Filmtreppe bei der Key-Brücke zwischen Arlington und Georgetown bis zu den mehr als 30 Meter ansteigenden Rolltreppen der UBahn. Die Zahl der Stufen der UBahnrolltreppen bleibt ein Rätsel. In Bethesda kann man mit 53 Doppelschritten in einer Minute 106 Fuß erklimmen. Geht man langsamer oder nimmt nur Einzelschritte, steigt die Zahl der Schritte und man kommt später oben an. Mit nur einem Schritt erreicht man dieselbe Höhe in drei Minuten. Nirgends finden sich die Geschwindigkeit oder Stufenmaße der Rolltreppe beschrieben, aus denen sich die Stufenzahl vielleicht errechnen ließe. Dass jeder Schritt über zwei Stufen etwa 60 cm Steigung ausmacht, bleibt eine wenig befriedigende Rumpferkenntnis. Dem Paradox kann man ausweichen, indem man den Aufzug nimmt, aber der fördert nicht die Gesundheit, wenn man der Zeitung glauben darf.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 11.04.00 Uhr, 19. Juni 2004 | Permalink
      Sprechen x 4119

    Deutsch sprechen wollen heute mindestens 4119, darunter auch eine Meetup-Gruppe in Washington, und zwar diese um 19 Uhr. Die Gruppe in Washington trifft sich an jedem dritten Donnerstag, schreibt Meetup.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 05.17.00 Uhr, 17. Juni 2004 | Permalink
      Dinge, an die man nicht denkt

    Anruf von Washington nach Kalifornien zur Helpline. Nach einer halben Minute: “Earthquake, can you call back in ten minutes, please?” Hier gab es ein Tropengewitter wie oft im Sommer, aber Erdbeben, das kommt erst gar nicht in den Sinn.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 17.34.20 Uhr, 15. Juni 2004 | Permalink
      Rechnung Reagan

    So, die vorläufige Rechnung für den Reagan-Freitag für Bundesbeamte beläuft sich auf etwas über $423 Mio., schreibt die Washington Post. Natürlich berücksichtigt diese Zahl nicht die der Privatwirtschaft und den Einzelstaaten aufgebürdeten Kosten und die des extravaganten Zeremoniums. Vermutlich haben die fleißigen Iowaner und Kansaneten die ganze Zeit durchgearbeitet, um ihren relativen Wettbewerbsvorteil aus zu bauen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 14.55.06 Uhr, 14. Juni 2004 | Permalink
      Ray Charles R.I.P.

    In der Musik-Szene der Vierzehnten Strasse spielte er eine bedeutende Rolle, und nun ist der von Washington geliebte Ray Charles verstorben. Er hat seinen eigenen Stil geschaffen und Maßstäbe gesetzt, die Bedeutung behalten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 18.10.48 Uhr, 10. Juni 2004 | Permalink
      Reagan-Kanal

    Heute beschränkt sich jedes Fernsehprogramm auf den Reagan-Kanal, unerträglich. Dass eine Leiche nicht mit dem Pickup Truck beim Kapitol abgeladen wird, ist verständlich. Aber stundenlang den Marsch durch die Stadt beobachten, ist eine Qual. Seine Partei reklamiert für sich allein die Steuersparsamkeit, aber was man für ihn in Washington in Szene setzt, ist kaiserlich, vom Feinsten und Teuersten. Und das noch drei Tage!   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 21.01.00 Uhr, 9. Juni 2004 | Permalink
      Süden gesperrt

    Die Südseite Washingtons leidet wieder unter Reagan, wie schon vor 20 Jahren. Sie ist dieses Mal großräumig gesperrt, damit sein Sarg eingeflogen und in die Stadt verbracht werden kann. Der Rest der Stadt und der gesamten Region leidet wegen der Umleitungen mit. Die eigentliche Zeremonie findet am Freitag statt; bis dahin wollen Zahlreiche bei Hitze, Schwüle und Gewitter Schlange stehen, um nach Stunden im Laufschritt am Sarg im Kapitol vorbeizufilieren. Natürlich war Reagan ein hervorragender Präsident, wenn sich der Vergleich auf das Büshchen bezieht, aber rechtfertigt das, ihn uns schon wieder aufzuhalsen?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 14.53.08 Uhr, 9. Juni 2004 | Permalink
      Freitag = Reagan-Tag

    Am Freitag bleibt die Bundesregierung geschlossen und damit auch viele sonstige Institutionen. Der Mann, der die Verschuldung der USA verdreifachte, schafft es auch jetzt noch, Steuergelder zu verpulvern, aber diesen gegenleistungsfreien Tag muss man eher seinem weniger drolligen Nachfolger in Rechnung stellen, der wie Reagan lauthals das Schrumpfen der Verwaltung verkündet und genau das Gegenteil tut. Wer genau wissen will, was alles geschlossen ist, muss Freitagmorgen in die örtliche Zeitung schauen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 17.21.15 Uhr, 7. Juni 2004 | Permalink
      Anlage Anacostia

    Auf der südöstlichen Potomac-Seite werden Anlagen empfohlen. In zwanzig Jahren soll es dort ganz klasse sein. Hingehen sollte man jetzt noch nicht - Lebensgefahr. Früher lebten dort auch Deutsche, genauso wie am Hafen Little Hamburg, von dem man heute nur noch Bruchstücke einer Mole sieht, neben dem Watergate Hotel und Kennedy Center im Stadtteil, der nach dem deutschen Gründer Funk erst Funktown und später Foggy Bottom, dann West End genannt wurde. Zum Hafen gehörte auch die Heurich Brauerei mit thüringischem Bier.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 20.38.35 Uhr, 6. Juni 2004 | Permalink
      Reagan verstorben

    Altpräsident Ronald Reagan ist heute verstorben und wird bald nach Washington in das Kapitol gebracht, wo er in der Rotunda aufgebahrt wird. Später wird er auf seinem Bauernhof beigesetzt. Bush, MBA, soll in wenigen Minuten eine Stellungnahme abgeben. Nach seiner Präsidentschaft erwarben sich sich Reagan und seine Frau Nancy Freunde und Sympathien, und er wurde nicht nur von Rechtsradikalen glorifiziert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 17.54.28 Uhr, 5. Juni 2004 | Permalink
      Regen und Kräder

    Nach hervorragendem Wetter gestern, das man den alten und uralten Soldaten auf der heißen Mall nur wünschen konnte, hängen heute Gewitterwolken über der Region. Schade, denn die Motorradfahrer aus dem ganzen Land, die an Kriegsgefangene und Spätheimkehrer erinnern wollen, so wie man sich ihrer auch in Europa nach dem zweiten Weltkrieg erinnerte, hätten auch gescheites Wetter verdient. Es sollen bereits viel mehr als die 200.000 erwarteten eingetroffen sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 11.15.00 Uhr, 30. Mai 2004 | Permalink
      Auf der Mall

    Augenblicklich weihen Hundertausende das neue Monument ein und Bush liest eine gutgeschriebene Rede vor.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 14.30.37 Uhr, 29. Mai 2004 | Permalink
      Motorrad x 200.000

    Motorradfahrer aus den gesamten USA, hauptsächlich Kriegsveteranen, kommen nach Washington. Dazu noch Hundertausende sonstige Besucher, denn dieses lange Wochenende steht für Veteran's Day. Heute wird das Denkmal zum 2. Weltkrieg eingeweiht. Man gönnt es den Kämpen, selbst wenn viele von ihnen es für zu spät und auch für überproportioniert halten. Wegen dieses Anlasses stellen sich Sicherheitsfachleute auf Angriffe ein und sind selbst für die Massenvernichtungsabwehr gerüstet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 04.29.00 Uhr, 29. Mai 2004 | Permalink
      Gefahr im Anzug

    Auf eine große Gefahr weist dieser Tage der Justizminister hin. Wind vom geplanten Hinweis erhält der Heimatsicherheitsminister und erklärt, er werde nicht die clementinenfarbige Flagge hissen, weil nichts Besonderes los sei. Heute teilt das Weiße Haus mit, dass beide Recht haben. Allerdings brummen Hubschrauber über die Stadt wie sonst nur bei besonderen Anlässen. Vielleicht teilt jemand Bretzeln aus.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 14.30.38 Uhr, 28. Mai 2004 | Permalink
      Wanderung

    Am neuen Stadion im Stadtkern liegt das Goethe-Institut und macht sich verdient, indem es den lange vernachlässigten Kern erforscht und dabei auch die Gebäude zusammenstellt, die Deutsch-Amerikaner vor langer Zeit bauten und nutzten. Die Darstellung setzt ein Plugin voraus; da der bedeutende Filmer Bill Gilcher für sie verantwortlich zeichnet, sollte sie sehenswert sein.

    Der Stadtkern wurde von Jackie Kennedy und Lady Bird Johnson wiederentdeckt. Um seine Wiederbelebung hatte sich Hank Berliner, Enkel des deutschen Schall- und Dämmplattenerfinders Emil Berliner aus Hannover, verdient gemacht. Berliner hatte hier für Bell auch das Mikrofon erfunden, um Telefonate zu vereinfachen. Sein Enkel war Berater mehrerer Präsidenten, Bankier und Rechtsanwalt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 04.28.00 Uhr, 28. Mai 2004 | Permalink
      Kulturwelt

    Die Kulturwelt Deutschsprachiger in der Hauptstadt verzeichnet übersichtlich und nichtamtlich die Webseite Austrian, German, and Swiss Cultural Events, vom Singen bis zum aktuellen Film Good Bye Lenin.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 04.27.00 Uhr, 27. Mai 2004 | Permalink
      Letzter Ersatz

    Am 16. Juni 2004 läuft nach Mitteilung einiger deutscher Ministerien und Landesstellen die letzte Frist für das Einreichen von Entschädigungsanträgen für im DDR-Gebiet enteignetes Grundeigentum nach dem DDR-Entschädigungserfüllungsgesetz vom 17. Dezember 2003, BGBl. I Nr. 59, 2471, ab. Auch Enteignete, denen eine Entschädigung nach DDR-Recht abgesprochen wurde, können Anträge stellen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 16.01.05 Uhr, 26. Mai 2004 | Permalink
      Hohes Amt

    Heute wählte Deutschland denjenigen ins höchste Amt, der den Top Job der Finanzwelt als Leiter des Weltwährungsfonds im Stich ließ - ein Amt in Washington, das jedem Land durchschnittlich einmal alle 750 Jahre offen steht. Es verwundert, dass man solche Loyalität belohnt. Dennoch schallen bereits Lobeshymnen über den Atlantik hierher.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 19.27.00 Uhr, 23. Mai 2004 | Permalink
      Vater Brücke Protein
    Anderenorts schimpft man über den Vatertag; hier gibt es keinen. Auch keinen Brückentag. Aber Protein: Die Mittelschulkinder machen sich an die Zikaden ran. Der Rektor hat bereits verboten, auf dem Schulweg und in Pausen Zikaden zu schlucken. Die Unterrichtsstörung sei unverantwortlich: Zuviele Schüler erbrechen sich. Dabei sind die Dinger so nahrhaft. Beim Nachbarn hängt die Haustür voll, er braucht nicht mehr zum Einkaufen fahren.

    Moment: Vatertag gibt's doch, ohne Feiertag, doch mit Karten- und Geschenkpflicht. Aber erst mal kommt der Memorial Day, erstes langes Wochenende seit … seit … seit Neujahr, außer für diejenigen, die im Februar am Martin Luther King Day frei bekamen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 20.52.50 Uhr, 20. Mai 2004 | Permalink
      Gutes Fernsehen

    Washington ist eine der wenigen US-Städte mit einem unabhängigen Public TV-Sender. MHZ Networks ist auch der Verteiler für die Deutsche Welle in den USA und bietet Sendungen wie den WDR-Tatort, aber auch Nachrichten in vielerlei Sprachen aus allen Regionen der Welt. Verständlicherweise leidet MHZ Networks an Geldmangel, denn ohne Werbung und öffentliche Finanzierung fallen selbst kleine Sprünge schwer. Hier kann man steuerabzugsfähig spenden. Spenden kann man beispielsweise auch der Deutschsprachigen Katholischen Gemeinde Washingtons, die nicht einmal ein Kapellchen ihr eigen nennt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 19.40.35 Uhr, 19. Mai 2004 | Permalink
      UBahntreppen

    Washington hat enorme Rolltreppen zur UBahn, weil sie den Sumpf der Region unterquert. Die Treppen sind knapp zwei Personen breit. Touristen nehmen die ganze Breite ein und lassen niemanden vorbei. Endlich gibt es gegen diese Gedankenlosigkeit ein Movement: StandtotheRight.com. Die Motive auf den dort angebotenen Hemden sind recht lustig und treffen den Kern. Doch keine Angst, liebe Touristen: Über den Haufen rennen wird Sie keiner, selbst wenn ihm danach zumute ist, weil Sie die linke Laufspur als Picknickplatz betrachten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 21.23.00 Uhr, 18. Mai 2004 | Permalink
      Heiße Phase

    Eine heiße Phase haben wir hinter uns und dazwischen nur ein Stürmchen. Gleich waren wieder 3500 Familien stromlos. Banner hat ein passende Werbegrafik, die den Absatz von Generatoren fördern sollte. Dieses Blog hat sein eigenes Notstromaggregat und versorgt die Nachbarschaft über das WLAN auch mit Internetzugang, wenn nur noch die Laptops glühen. Der Hitze sollten bald Stromausfälle in größerem Umfang folgen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 20.36.00 Uhr, 14. Mai 2004 | Permalink
      Zikaden sind da

    Die berühmte 17-Jahresbrut X steigt heute aus den Löchern. 5 Markstück runde Löcher im Rasen, manche vom Umfang eines halben Dollars, manche können eine Zigarettenschachtel verschlucken - und das im lehmigen Boden dieser Region! Die roten Augen verraten sie schnell. Vögel, Kaninchen, Hunde, Eichhörnchen und einige Gourmets fressen sich voll. Frisbeespieler sehen sie als Ziel. Ohnehin kommt das Frisbee ebenso wenig wie der Federball ungestört durch die Luft, wenn die Brut erst einmal in voller Zahl hervorgekrochen ist. Bald wird der Gesang von der Lautstärke einer wohlbefahrenen Autobahn das heiße Lüftchen schwängern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 18.53.05 Uhr, 11. Mai 2004 | Permalink
      Terror und Rechtsstaat

    Soeben schloss mit einer effektiv weiterführenden Fragestunde ein Vortrag der deutschen Justizministerin Zypries in Washington bei der Friedrich Ebert Stiftung ab. Zum Thema Freedom, Democracy and the Rule of Law in an Era Marked by International Terrorism trug sie ohne die fatale Nebenwirkung des belehrenden oder besserwisserischen Auftretens überzeugend vor. Stattdessen rief Frau Zypries den Erfolg hervor, dass der Wunsch nach Kritik an den aktuellen Vorgängen im Irak in die Gästefragen einfloss. Der von Substanz getragene Vortrag wird beim Stiftungsbüro Washington und dem Bundesjustizministerium erscheinen. Frau Zypries' Bekenntnis zum Rechtsstaat und Verfassungsstaat auch bei Terrorismusgefahr und resultierender Neigung zu Grundrechtseingriffen erscheint lesens- und nachahmenswert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 13.47.00 Uhr, 10. Mai 2004 | Permalink
      Treffen der Blogger

    Blogschreiber und -leser treffen sich in Washington am 19. Mai 2004. Jedenfalls wird das Treffen bei meetup.com angekündigt, wo man den Treffpunkt mitbestimmen kann und einige Blogger aus der Gegend verzeichnet werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 16.40.29 Uhr, 5. Mai 2004 | Permalink
      Terrorcheck am Zug

    In einer ersten Testphase werden nun Zugpassagiere einer Terrorprüfung unterzogen, bevor sie im Vorort New Carrolton in die Amtrak-Züge einsteigen dürfen. Ein Gerät saugt Umgebungsluft ab und untersucht sie, um dann ein Ergebnis anzuzeigen. Passagiere zeigten sich nicht beeindruckt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 18.49.55 Uhr, 4. Mai 2004 | Permalink
      Tunnel im Hügel

    Den Vergleich von Wurst und Gesetzen schuf der weise Politiker Otto von Bismarck, und auch in den USA kennt man ihn. Dass man im Kapitol Drähte zieht und der Hügel unter ihm wie eine Wurstmachine Röhren hat, ist eine logische Folgerung. Die Tunnel sind seit dem 11. September 2001 für die Öffentlichkeit geschlossen. Nun sollen sie wieder geöffnet werden, jedenfalls für Besucher mit Angelegenheiten vor dem Kongress. Touristen dürfen noch nicht rein, aber schon früher ahnten die meisten ohnehin nichts von ihrer Existenz, geschweige denn der kleinen Eisenbahn, die durch einen Teil der Tunnel verschiedene Gebäude miteinander verbindet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 16.56.28 Uhr, 3. Mai 2004 | Permalink
      Naturereignis

    Im Audubon-Park, 8940 Jones Mill Road, in Chevy Chase, findet heute ab 10.30 Uhr die Nature Fair statt: Fun for Families. Neben Naturereignissen gibt es Kunsthandwerk, Unterhaltung und Informationen. Für die Verpflegung ist ebenso gesorgt wie für einen Bus von der Bethesda UBahnstation an der Waverly Street. Die Audubon-Gesellschaft ist eine der bekanntesten Naturfreunde und -schutzvereinigung der USA. Ein anstrengenderer Weg, den Sonntag zu verbringen, ist die Wanderung über die heute gesperrte Chesapeake-Bay-Brücke.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 08.36.00 Uhr, 2. Mai 2004 | Permalink
      Angriff auf Bundesrichter

    Am Freitag wurde um 21 Uhr Richter David Souter vom Obersten Bundesgerichtshof beim Joggen überfallen. Er soll keine lebensgefährliche Verletzungen erlitten haben und wurde heute morgen aus dem Krankenhaus entlassen. Anderenfalls hätte der Vorfall allgemein- und rechtspolitische Bedeutung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 12.00.31 Uhr, 1. Mai 2004 | Permalink
      Azaleen allerorten

    Heute findet in Bethesda das Azalea Festival der Landon School statt. Er trägt der Pracht der Azaleen angemessen Rechnung, die nicht nur das bunte Schulgelände, sondern die gesamte Gegend, insbesondere Takoma Park schmücken. Dort wohnten zahlreiche Forscher des Landwirtschaftsministeriums in den Dreißer Jahren und entwickelten im gemeinsamen, privaten Wettbewerb die wunderbarsten Sorten. Takoma Park heißt daher auch Azalea City, aber die Landon School bietet das bekannteste Blumenfest.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 09.09.59 Uhr, 1. Mai 2004 | Permalink
      Feiern allerorten

    Während Europa feiert und man hier nichts davon mitbekommt, wurde in Washington auf der Mall gestern die neue Gedenkstätte zum 2. Weltkrieg eröffnet. Nächsten Monat wird sie am Memorial Day gefeiert. Allerdings hält sich Corporal John Graves zurück. Er war im 2. Weltkrieg und dann noch zwei Jahre in Deutschland dabei und will kein Denkmal, vor allem nicht eins, das nach seiner Auffassung die National Mall verhunzt. Aber er wurde nie General und hat vielleicht nicht das notwendige Verständnis für große Pläne.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 03.30.00 Uhr, 30. Apr 2004 | Permalink
      Flussgefahr

    Wie gefährlich der Potomac ist, ahnt kaum einer, der nicht an den Wasserfällen gestanden hat. Wieder ist jemand hineingefallen und verschwunden. Der hinter ihm her gesprungene Retter ist mit ihm entrunken.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 17.43.09 Uhr, 29. Apr 2004 | Permalink
      Demonstrationen und Straßensperrungen

    In der Innenstadt sind grossflächig Straßen gesperrt. Gleich beginnen die Demonstrationen für und gegen die Abtreibungsregeln. Die seit einigen Tagen andauernde Demonstration für Anpassungen der Weltbank- und Weltwährungsfondspolitik geht weiter. Zahlreiche Blocks westlich, nördlich und östlich des Weißen Hauses und in Richtung Mall sind für den Verkehr gesperrt, damit die etwa 500.000 Teilnehmer ihre Vorstellungen vortragen können. Ihnen wird empfohlen, die UBahn zu nehmen. Hitzige Auseinandersetzungen gibt es nicht. Dafür ist es zu kalt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 10.41.47 Uhr, 25. Apr 2004 | Permalink
      Explosion am Weißen Haus

    Am Weißen Haus strahlten dieser Tage Tunnelarbeiter angesichts des guten Wetters. Heute morgen rast ein Notarzt am Büro vorbei die paar Blocks dorthin. Später berichten die Nachrichten, zwei Tunnelarbeiter seien bei einer Dampfleitungsexplosion aus dem Tunnel auf die Straße katapultiert worden. Lebensgefährlich verletzt. Ein dritter Arbeiter auf der Straße erlitt ebenfalls Verletzungen. Vielleicht der, der so strahlte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 21.03.00 Uhr, 23. Apr 2004 | Permalink
      Auto und Devisen beim US-Besuch

    Links zu Autokauf und Deviseneinfuhr und -ausfuhr finden sich heute im German American Law Journal in der deutschsprachigenen Fassung. Besucher können ein Auto erwerben, anmelden und versichern. Geld darf man grenzenlos ein- und ausführen und muss es ab $10.000 beim Zoll deklarieren. Bleibt noch die Führerscheinfrage: Den US-Führerschein kriegt man nicht mehr, wenn man nur zu Besuch kommt, und der internationale läuft nach einzelstaatlichem Recht manchmal nach vier Wochen ab. Ein Dilemma.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 16.08.00 Uhr, 23. Apr 2004 | Permalink
      Sommergewitter und Zikadensturm

    Erstes Sommergewitter gestern nacht. Nach mehreren Tagen mit Temperaturen um 30 Grad kein Wunder. Das bringt bald die Zikaden aus dem Boden. Die berühmte 17-Jahresbrut wirft ihren Schatten voraus. Was war vor 17 Jahren? Erinnern Sie sich? Radio WTOP sucht Zikadengeschichten. Fette, schoene, ungeschickte Flieger, die vielleicht einmal in den Haaren hängenbleiben. Für andere stellen sie ein gefundenes Fressen dar: Restaurants graben sie bereits aus, weil sie noch nicht fliegen. Ein paar Millionen sollen in 1000 Quadratmeter Grund stecken. Angesichts steigender Fleischpreise eine verlockende Alternative. Gegrillt sollen sie lecker sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 18.32.33 Uhr, 21. Apr 2004 | Permalink
      Querfliegerbahn geschlossen

    Die Landebahn Ost-West am Dulles Airport ist ab heute geschlossen und wird vermutlich erst nach Abschluss von Renovierungen nach dem Sommer wieder freigegeben. Da die meisten Flüge auf den beiden Nord-Süd bahnen abgewickelt werden, sollte sich die Schließung nicht kapazitätsmindernd auswirken. Jedenfalls nicht mehr als bei einer 42 Jahre alten Landebahn ohnehin zu erwarten. Außerdem haben wir ja noch zwei weitere internationale Flughäfen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 19.41.51 Uhr, 19. Apr 2004 | Permalink
      Haben wir verdient: 30 Grad

    Zum ersten Mal in 2004 überspringen wir heute die 30-Grad-Marke. Das haben wir nach den eiskalten Tagen verdient, die zudem noch trüb und regnerisch waren, was wir gar nicht gewohnt sind.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 13.56.08 Uhr, 18. Apr 2004 | Permalink
      Terrorthema im Kongress

    Zwei Erklärungen von Mitarbeitern des Nationalen Ausschusses zu den Terrorangriffen auf die Vereinigten Staaten finden sich bei Findlaw: Strafverfolgung und Terrorabwehr vor 9/11 sowie Bedrohungen und Gegenmaßnahmen im Jahr 2001. Der Ausschuss vernahm dann die jetzigen und ehemaligen Justizminister und FBI-Leiter. Später sprach Bush im Fernsehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 20.57.22 Uhr, 13. Apr 2004 | Permalink
      Terror: Unbeachteter Vermerk

    Hier ist ein Link zum Vermerk über geplante Terrorakte in den USA, der unbeachtet geblieben sein soll.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 22.30.27 Uhr, 12. Apr 2004 | Permalink
      Feuer am Kabel, Nieseltanz

    Ein Feuer im oberirdischen Stromhäuschen legt die unterirdische Bahn zwischen den Haltestellen Cleveland Park und Zoo über eine Stunde lang lahm, während ein seltener Nieselregen viele Autofahrer zum Tanz wie auf einer ungewohnten Eisbahn verführt. Da fällt auf, dass die hier unbekannte Regel des Rechts vor Links und das Reissverschlussprinzip eigentlich auch im Washingtoner Verkehr sinnvoll sein dürften.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 09.32.00 Uhr, 12. Apr 2004 | Permalink
      Leben und Werk von Adorno

    Unter dem Thema Theodor W. Adorno - Reflektionen über Anti-Semitismus und Anti-Amerikanismus als ein Phänomen des Westens veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung gestern abend eine ausserordentlich erfolgreiche Veranstaltung im Cosmos-Club. Dr.  Dieter Dettke als Direktor der Stiftung und Gastgeber, Prof. Detlev Claussen, Prof. Jeffrey Herf und Prof. Jeffrey Peck trugen vor. Link zum Bericht von Andreas Schnee-Gronauer.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 03.10.00 Uhr, 10. Apr 2004 | Permalink
      Abgeordnete dürfen heim

    Die Abgeordneten aus Maryland beenden morgen ihre Sitzungsperiode und können sich gerade noch rechtzeitig vor dem Abgabetermin am Donnerstag um ihre Steuererklärungen kümmern. Sie verzichteten auf eine Umsatzsatzsteuersteigerung und auf Kasinos im Staat und setzten die KFZ-Steuer höher - davon soll die UBahn profitieren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 17.17.29 Uhr, 9. Apr 2004 | Permalink
      Verkehrsicherung und Leitkegel

    Immerhin war es kein Kläger in Washington: Das achte Bundesberufungsgericht wies eine Klage wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht ab. Der Kläger war über einen Verkehrssicherungsleitkegel gestolpert und klagte, weil auf ihn kein Warnhinweis aufmerksam machte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 21.07.10 Uhr, 5. Apr 2004 | Permalink
      Sommerzeit

    Sommerzeit seit 2 Uhr, doch vom Sommer keine Spur. Scharfer, kalter Wind hat auch den gestern aus Kenia eingetroffenen Läufer Nelson Kiplagat nicht abgehalten, das 10km-Kirschblütenrennen in 48:12 Minuten vor 7999 anderen zu gewinnen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 19.15.19 Uhr, 4. Apr 2004 | Permalink
      Was für Nachrichten

    Die Washingtoner und Landesfernsehnachrichten verschwenden keine Sekunde auf das heutige Urteil des Internationalen Gerichtshofs, der Mexikos Klage gegen die USA wegen der Verletzung der Wiener Konsularkonvention 14:1 statt gibt. Die schlimmen Nachrichten aus dem Irak werden ausgiebig dargestellt. Dass ein Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen denkbar ist, geht unter.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 19.38.05 Uhr, 31. Maerz 2004 | Permalink
      Kein Kirschenlecken

    Die berühmte Kirschblüte bringt Touristen aus der ganzen Welt nach Washington. Dieses Jahr zittern sie vor Kälte. Meist ist es wärmer. Dann vergehen die Blüten rasch. Jetzt halten sie sich wohl zwei Wochen lang. Das verschönert. Der Kreisvorsitzende in Montgomery, Doug Duncan, will den Kreis werbefrei halten. Busse sollen keine Reklame zeigen. Werbefirmen dürfen allerdings eine einzige Werbetafel an von ihnen einzurichtenden und zu unterhaltenden Haltestellen anbringen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 15.50.00 Uhr, 31. Maerz 2004 | Permalink
      Drachenflug bis Mittag verschoben

    Dem enormen Wärmeschub von gestern folgte ein kräftiges Unwetter, und noch ist es für den Drachenflug auf der Mall zu nass. Die Veranstaltung beginnt daher erst um 12 Uhr, was auch Langschläfern die Teilnahme ermöglicht. Bis dann sollte es sonnig bei etwa 25 Grad sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 11.20.37 Uhr, 27. Maerz 2004 | Permalink
      Grossbrand in Richmond

    Ein vierstöckiges Mietshaus steht als Neubau in Richmond in Brand und greift auf die Nachbarschaft über. Der Wind fegt Abbrand auf die nahebei gelegene Nord-Südautobahn Nr. 95, die entlang der gesamten Ostküste verläuft, und sie wurde nun gesperrt. In und um Washington erfreut man sich ansonsten an knapp 30 Grad Wärme sowie der aufplatzenden Knospen - die Baumblüte beginnt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 15.19.11 Uhr, 26. Maerz 2004 | Permalink
      Millionen gegen Krieg

    Richard Clarkes Hinweis, Bushs und Rumsfelds Blicke wären seit 9-11 auf Hussein gerichtet, ohne Beweise für jedwede Verbindungen zum 9-11-Terrorismus zu besitzen, unterstützt die Millionen, die heute in den USA und anderenorts gegen den Krieg demonstrieren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 19.43.09 Uhr, 20. Maerz 2004 | Permalink
      Lenin Rotz und Wasser

    Good Bye, Lenin kam heute zur Premiere nach Washington ins Goethe-Institut an der Siebten Strasse Nordwest. Was für ein Film! Botschafter Ischingers Einführung verstärkte die Spannung nur. Er hat völlig recht - ein Film, den man gerne drei Mal sehen kann. Hoffentlich kann jeder hier, der die DDR aus der transatlantischen Distanz miterlebt hat, alles nachvollziehen. Ab morgen soll Good Bye, Lenin in den Kinos sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 22.39.00 Uhr, 18. Maerz 2004 | Permalink
      Rauch im UBahntunnel

    Wegen Rauchs im UBahntunnel wurde eine Teilstrecke nördlich vom Dupont Circle gesperrt. Statt der Busse zu harren, die als Ersatz herbeigeschafft wurden, wanderten Viele kilometerweit in die Kernstadt. Bei angenehmen Wetter erlebten sie die Connecticut Avenue von ihrer besten Seite.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 14.51.10 Uhr, 18. Maerz 2004 | Permalink
      Paradieren

    Kein Feiertag, aber gefeiert wird viel in Washington und St. Patrick's Day Paraden gibt es en masse. Schneefrei sind wir, und vielleicht verschwindet der Regen auch noch rechtzeitig.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 03.17.00 Uhr, 17. Maerz 2004 | Permalink
      Reise zu den dicksten Zikaden

    Ende Juni kommen die dicksten und döftsten Zikaden nach Washington. Alle 17 Jahre buddeln sie sich aus dem Boden, flattern dick, dumm, laut und in Massen durch die Gegend, knallen auf alles und jedermann und verschwinden nach einem Monat. 2004 ist es wieder so weit.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 18.18.01 Uhr, 16. Maerz 2004 | Permalink
      Benzin und Blei

    Benzin kann bald drei Dollar pro Gallone kosten, berichtet WTOP, der Radiosender, der uns “nie mehr als dreissig Minuten vom Bleiproblem” weg hält. Bleihaltiges Leitungswasser soll nun in mehr als 20.000 Häusern fliessen. Auch ausserhalb der Kernstadt wird nun kräftig nach Blei gesucht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 12.14.49 Uhr, 13. Maerz 2004 | Permalink
      Angriffe auf Personen und Freiheit

    Als vor zweieinhalb Jahren Washington mit Flugzeugen angegriffen wurde, dachte niemand im Entferntesten daran, dass die Freiheiten der Amerikaner so schnell beschnitten würden, wie es kurz darauf mit dem Patriot Act geschah. Sicherlich hat die Dame, die nun als politische Gefangene festsitzt, nicht gedacht, dass ihre Friedensvermittlungsversuche mit dem Irak sie als Spionin strafbar machen würden. Und nun ein Angriff auf Spanien, wo die Mehrheit den Frieden wünscht und ein Bush-Imitat endlich von der politischen Szene verschwinden sollte. Hoffentlich überwinden die Spanier ihren Schmerz und wählen so, dass ihre Freiheiten nicht als Reaktion auf einen Angriff durch eine extreme Regierung wie hier eingeschränkt werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 10.58.38 Uhr, 12. Maerz 2004 | Permalink
      Bald Touristen und Kirschen

    Die Kirschblüte beginnt in diesem Jahr am 24. März. Touristen aus der ganzen Welt werden beim Jefferson Monument wandeln. Wenige finden den Weg an zwei Strassenzüge in Bethesda, die dieselbe Pracht bieten, und das ist für die Anwohner auch ganz angenehm: Oakwood Knolls und Kenwood.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 13.24.32 Uhr, 9. Maerz 2004 | Permalink
    Internet in Hauptstadt

    Ein Anruf bei Winstar bringt die elektronische Auskunft, der Internetzugang im Raum Washington sei massiv unterbrochen. Bis zum Abhören der Nachricht steht die Winstar-Verbindung jedoch wieder. So sollte es immer sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 18.49.10 Uhr, 2. Maerz 2004 | Permalink
      Brückenpfeiler Sachsen

    Von Sachsen als Brückenpfeiler sprach soeben vor erlauchtem Kreise im Kristallsaal des Willard Hotels sein Ministerpräsident Georg Milbradt. Sein Thema Wirtschaftliche und Politische Herausforderungen am Vorabend der EU-Ausdehnung schaffte den Brückenschlag von Amerika bis in den neuen Osten. In der Fragestunde ging er auf die Herausforderungen und Chancen unter

    dem Leitbild Probleme, Billiglohnkonkurrenz und Technologievorsprung ein.

    Von den früheren Aktivitäten in der Lobby des Willard leitet sich übrigens die entsprechende Tätigkeitsbeschreibung ab. Die vertiefte Problemerörterung heute abend erinnerte weniger an Überzeugungswünsche, US-Unternehmen nach Sachsen zu bringen, als an eine geisteswissenschaftliche Vorlesung mit Tiefgang, der heute in der Washingtoner Politik selten ist. Insofern war das Abweichen von der Norm erfrischend.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 23.40.24 Uhr, 1. Maerz 2004 | Permalink
      Kabinenroller in Werbung

    Die Werbung von Arhaus sollte dank der Einblendung eines rasenden Messerschmitt Kabinenrollers gewürdigt werden. Gleichermassen selten ist ein Mercedes A, aber dieser Tage war er bei der deutschen Botschaft zu sehen. Na endlich. Vielleicht bringt auch noch jemand einen rüstigen 8-Zylinder von BMW aus den 1950-ern her, oder einen NSU Prinz, der ja wohl ins Handgepäck passt - oder war das ein Isetta?

    Die Washington Post berichtet, dass Deutsche sich nach dem simplen Verkehr auf US-Autobahnen sehnen, den sie hier geschwindigkeitsbeschränkt bewunderten. So ein Quatsch. In der Wüste vielleicht. In den Ballungsräumen der Ostküste ist der Verkehr viel anstrengender und gefährlicher als auf der dichtesten deutschen Autobahn. Urlaubserfahrungen kann man wirklich nicht als Realität in den Alltag heimtragen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 17.24.50 Uhr, 28. Feb 2004 | Permalink
      Verbleites Wasser

    Das verbleite Wasser in Washington wird allmählich zum Skandal. Erst hiess es, man solle das Wasser zwei Minuten laufen lassen, bevor man es trinkt. Jetzt sind es zehn. Und die Leute haben Angst. Jahre wird der Ersatz der Rohre durch unverbleite dauern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 17.44.54 Uhr, 27. Feb 2004 | Permalink
      Lehrervertreter Terroristen

    Nachdem Bundeskultusminister Paige die Vertretung der Lehrer eine terroristische Vereinigung nennt, macht er vor den im Weissen Haus versammelten Gouverneuren einen Rückzieher, doch zu spät. Die Nachricht spricht sich schnell herum, und mittlerweile sollen wir glauben, die Lehrer seien damit nicht gemeint, die First Lady wohl auch nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 19.14.00 Uhr, 23. Feb 2004 | Permalink
      Washington Bilder

    Eine schöne Bilderserie, persönlich geprägt, hat ein Johannes Hartl über Washington ins Internet gesetzt. Das Wetter war damals wie heute. Ein Fehler findet sich in der Bezeichung der Bilder von Vorder- und Rückseite des Weißen Hauses. Genau umgekehrt, aber das weiß eigentlich niemand, auch nicht in Washington. Staatsgäste werden am Vordereingang auf der Südseite empfangen und halten dort ihre Reden. Das Volk hält die Nordseite für vorne, weil es die Vorderseite kaum richtig sehen kann. Und wer ahnt schon, dass das parisisch anmutende Gebäude neben dem West Wing anfangs das War Department beheimatet hat?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 04.21.00 Uhr, 21. Feb 2004 | Permalink
      Bärenjagd und $150Mio.

    Maryland öffnet nach 51 Jahren die Schwarzbärenjagd nun vielleicht Fremden. Bush hat $150 Mio. Wahlgelder gesammelt, damit ihm niemand ans Fell kann. Aber sein Ansehen sinkt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 19.30.00 Uhr, 20. Feb 2004 | Permalink
      UBahn Reise Preise steigen

    Unter dem Vorsitz des neuen Chairman Robert Smith stimmte die UBahn-Verwaltung heute für eine Preisanpassung, die die Schulden des öffentlichen Verkehrssystems reduzieren wird. Der Plan wird nun der Öffentlichkeit zur Stellungnahme vorgelegt. Angesichts der heute verkündeten Statistiken über die immer weiter zunehmenden Staus auf den Straßen sollten der Haushaltplan besser zu verkraften sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 19.32.24 Uhr, 19. Feb 2004 | Permalink
      Wieder so ein Feiertag

    Der President's Day ist wieder so ein ungenießbarer Feiertag, der alles durcheinander bringt. Er gilt nur für manche: Insbesondere Staatsbedienstete. Aber auch einige Unternehmen sind geschlossen. Gerade in Washington wird es schwierig: Welche Busse fahren, wie lange bleibt die UBahn auf, gilt diese Strasse wie an Werktagen als Einbahnstrasse, oder muss man wie am Wochenende mit Gegenverkehr rechnen? Fährt man drei Kilometer, gelangt man aus Maryland über DC nach Virginia: drei verschiedene Verkehrsregeln greifen. Am besten benutzt man das Auto, wenn der Weg zu weit fürs Fahrrad ist, denn ob man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln rechnen darf, steht in den Sternen. Allerdings ist auch unklar, ob das Parkhaus geöffnet ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 12.09.18 Uhr, 16. Feb 2004 | Permalink
      Honigtöpfe in Washington

    Eine technische Darstellung über Honigtöpfe im WLAN-System weist mit einer Karte Washingtons den Einsatz solcher Fallen für Datenspäher aus. Die abgebildeten zahlreichen Abwehrsysteme sind über die Region verstreut, und neben diesen WLAN-Lockvögeln der dort genannten Firma SAIC gibt es noch viele andere.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 13.01.00 Uhr, 14. Feb 2004 | Permalink
      Zahnbeleg und Jobexport gut

    Dass ein Zahnbeleg ne gute Sache ist, weiß das Weiße Haus. Es beweist damit, dass der Präsident beim Wehrdienst nicht gefehlt hat. Und Jobexporte sind auch ne gute Sache, sagt der Vorstand seines Wirtschaftsausschusses, aber das bringt Bush in Erklärungsnotstand.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 15.47.01 Uhr, 12. Feb 2004 | Permalink
      Wahlrecht für Washington

    Bürger des District of Columbia genießen kein Wahlrecht. Heute verkündete die Organisation amerikanischer Staaten die Entscheidung, dass dies internationales Recht verletzt. Begründet wird hier allgemein der Entzug des Wahlrechts damit, dass Washington im District of Columbia von den Staaten abgetreten und nicht als eigener Staat gegründet oder anerkannt wurde. Nur die Bürger der Einzelstaaten genießen das Wahlrecht.

    Abgesehen davon, dass die Staaten lediglich ein Stück Sumpfland an den Bund zur Errichtung einer Hauptstadt abtraten, welches mittlerweile entwässert und damit bewohnbar ist, gibt es heute keinen überzeugenden Grund mehr, den Bürgern weiterhin dieses Recht vorzuenthalten. Politisch ist das Wahlrecht kritisch, weil dem District als Staat nämlich 2 Senatoren und mindestens ein Abgeordneter zustehen würden, welche im Kongress das Zünglein an der Waage spielen könnten. Soviel Gewicht will man dem District nicht zugestehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 23.16.03 Uhr, 11. Feb 2004 | Permalink
      Werbung oder Skandal

    Tommy The Cork, der längst verstorbene Gründer der Wirtschaftskanzlei Berliner, Corcoran & Rowe, LLP in Washington, stellt den Prototyp des Intellektuellen und Lobbyisten dar, der Kriege anzetteln, Völker verfrachten und wie kein anderer Präsidenten von Roosevelt bis Reagan beeinflussen konnte. Eine neue Biographie erweist sich auf Nachforschungen der Washington Post ausgerechnet als vom Chefmitarbeiter des führenden Präsidentschaftskandidaten John Kerry verfasst. Will die Post ihm vorwerfen, er verfolge Ambitionen als zweiter Thomas Corcoran, der rechten Hand Roosevelts? Oder soll Kerry als von einem Macchiavelli dritten Grades beeinflussbar gezeigt werden? Typisch Washington.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Montag, 20.41.33 Uhr, 9. Feb 2004 | Permalink
      Fastnacht in Washington

    Gut vorbereitet auf die Fastnacht ist die deutsch-sprachige Gemeinde: Die Fastnachtspredigt steht bereits im Internet. Der Präsidenten-Hinweis stimmt jedoch schon heute.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 04.04.00 Uhr, 7. Feb 2004 | Permalink
      Urlaub in Washington

    Ein Urlaub in Washington ist heute nicht zu empfehlen. Warten Sie bis zum Sonntag. Heute liegt ein grauer Himmel über der Stadt, und Hubschrauber brummen im Stadtkern mehr als sonst. Morgen soll alles vereisen. Zur Vorbereitung des Urlaubs in der Region hier eine nette Seite.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 16.01.52 Uhr, 5. Feb 2004 | Permalink
      Glücksspiel soll Staatskasse retten

    Der noch ziemlich reiche Staat Maryland am westlichen, nördlichen und südlichen Rand Washingtons soll nach dem Willen seines Gouverneurs seine Finanzen durch die Einführung des Glücksspiels retten. Der hauptbegünstigte Kreis Prince George's County ist dagegen: Keine Slots for Tots. Der Gouverneur heißt Ehrlich. Er möchte die Slots auch an der Autobahn I-95 aufstellen. Wie schlecht geht es erst den armen Staaten?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 22.32.14 Uhr, 4. Feb 2004 | Permalink
      Puder und Eisregen

    Verdächtiges Puder findet sich beim Büro des Senatsvorsitzenden Frist und eine Strafuntersuchung ist eingeleitet. Eisregen fällt auf Washington, und die Schulen der Region sind geschlossen. Präsident Bush legt seinen Haushalt vor, und alle sind über den zunehmenden Schuldenberg schockiert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 08.29.34 Uhr, 3. Feb 2004 | Permalink
      Neujahrsparade, dann Schneenotstand

    Um halb drei beginnt die Neujahrsparade: Jahr des Affen. Parken ist zwischen den 6. und 8. sowie H und I Straßen NW in Chinatown verboten. Der Schnee sollte das Fest nicht beeinträchtigen. Der Notstand ist erst für den Abend und die Nacht ausgerufen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 13.40.47 Uhr, 25. Jan 2004 | Permalink
      Schneefall 4-8 Zoll, Fähre wieder offen

    Vorübergehend ist die Potomacfähre wieder in Betrieb bis der Schneefall überhand nimmt. Der im Eis festgefrorene Segler lehnt die Rettung ab und bedeutet eine Gefahr für die Schifffahrt. An der Ecke Landon & Leesburg wird das WLAN für alle geöffnet, wenn der Strom ausfallen sollte - jedenfalls solange das Notstromaggregat läuft, wie bei Isabel. Die Washington Post hatte den Dienst für auf der Business Seite erwähnenswert gehalten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 11.52.49 Uhr, 24. Jan 2004 | Permalink
      Programmverdrängung

    Das am Dienstagabend in Washington einigermaßen erträgliche Fernsehprogramm wurde durch die State of the Union-Ansprache des Präsidenten ersetzt, der in Anwesenheit des deutschen Bundesratspräsidenten Althaus sogar viersilbige Worte halbswegs verständlich aussprach. Eine Vertretung von Thüringern konnte die Rede samt ständigem Anhimmeln, Aufstehen, Klatsch, Niedersetzen der vereinigten Kammern von Senat und Repräsentantenhaus live in ihrer Botschaft miterleben. Bush wetterte für den Krieg gegen Terroristen und gegen Staaten, die meinen, den USA ihre Erlaubnis geben zu müssen, und dieser Teil kam beim anschließend befragten Fernsehpublikum gut an, obowhl auch das Wort von verwerflichem Islolationismus aufkam. Schwach war der Beifall zur Forderung von Bundesrechtsmaßnahmen gegen eine einzelstaatliche Gutheißung gleichgeschlechtlicher Ehen, was konzeptionell auch nicht mit der Forderung seiner Partei nach Nichteinmischung in einzelstaatliche Angelegenheiten vereinbar und eigentlich in der Gesamtschau auf Amerikas Probleme irrelevant ist. Wenig verheißend schien die Akzeptanz seiner Versprechungen zur Lösung der zahlreichen US-Binnenprobleme, von den ungeordneten Finanzen bis zu den verfahrenen Krankenversicherungskonzepten. Er warf allerdings einige Brocken hin, die seiner Partei im Wahlkampf erlauben, den Gegnern vorzuwerfen, nicht hinter dem Präsidenten zu stehen, der sich so für die Sicherheit des amerikanischen Volkes angesichts erheblicher externer Gefahren einsetze und dem Volk deshalb Opfer abverlangen dürfe - oder dem man so gut wie bedingungslos folgen müsse oder man sei kein richtiger Amerikaner. Die Demokraten antworten mit einem Blog: Kicking Ass.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 23.25.03 Uhr, 20. Jan 2004 | Permalink
      Blinde auf UBahngleise gefallen - gesund

    Eine Blinde ist soeben auf die UBahngleise am Zentralknotenpunkt Metro Center gefallen und ist glücklicherweise gesund. Die Züge sind deshalb verspätet, aber solange die UBahnverwaltung den Grund ausruft, wird jeder mit Erleichterung hinnehmen, dass das Rettungspersonal die Gleise noch nicht freigegeben hat.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 17.36.41 Uhr, 20. Jan 2004 | Permalink
      Althaus beim Weissen Haus

    Aus Deutschland kommt der höchste Vertreter des Jahres nach Washington: Bundesratspräsident Dieter Althaus. Sein Besuch ist für morgen angekündigt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 20.44.20 Uhr, 18. Jan 2004 | Permalink
      500 Soldaten tot
    Nun sind 500 US-Soldaten im Irak zu beklagen, von denen die meisten seit dem 1. Mai 2003 umkamen, als Bush den Erfolg der Aktion meldete. 346 Soldaten starben im Kampf und 154 im sonstigen Einsatz, meldet das Verteidigungsministerium. Die Zahl der Schwerbehinderten, Behinderten und Verletzten sollte die der Toten um ein Vielfaches überschreiten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 14.53.04 Uhr, 17. Jan 2004 | Permalink
      Eiskalt, aber erträglich

    Im Gegensatz zu nördlichen Gefilden ist es in Washington warm. Zwar friert man ohne Mantel, und wenn der Wind zunimmt, friert man etwas mehr, selbst mit Mantel, aber Washington liegt ja südlicher als das meiste Südeuropa.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 19.00.21 Uhr, 16. Jan 2004 | Permalink
      Primary - Vorwahl hat Auswirkungen

    Washingtoner geniessen bekanntlich kein Wahlrecht und sind nicht im Kongress vertreten. Sie werden allerdings vom Bund besteuert. Die Vorwahlen in Washington sollten den Rest der USA auf diesen Missstand aufmerksam machen. Mittlerweile sind sie abgeschlossen. Der Rest der USA hat von ihnen gehört, denn Howard Dean wurde in ihnen als führender Kandidat der Demokraten bestätigt und Carol Moseley-Braun hat ihre Kandidatur aufgegeben und unterstützt nun Howard Dean. Bush braucht an der Vorwahl nicht teilzunehmen und findet daher die Zeit, weiter $2,3 Mio. Wahlkampfgelder einzusammeln, die seinen Topf auf ca. $130 Mio. bringen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 16.48.46 Uhr, 15. Jan 2004 | Permalink
      Nationalparks in Gefahr

    Erheblichen Gefahren sind mindestens 10 Nationalparks ausgesetzt, darunter der Shenandoah National Park in der Nähe Washingtons, teilt heute eine Schutzgruppe mit. Der Bundesnationalparkdienst bestreitet die Meldung nicht, zumal sein Haushalt begrenzt ist, und verspricht, die Forschungsergebnisse mit den eigenen abzugleichen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Mittwoch, 13.10.56 Uhr, 14. Jan 2004 | Permalink
      O'Neill und LaRouche meckern an Bush herum

    Aus unterschiedlichen Ecken wird Bush heute amüsant angegriffen. LaRouche beherrscht die Geschichte des Altertums, Mittelalters und der Neuzeit. O'Neill war Berater mehrerer Präsidenten und erfolgreicher Unternehmer, dann Finanzminister. LaRouche bezeichnet Berater um Bush als Abschaum und Faschisten und Bush selbst als geistig unbegnadet. O'Neill sah Bush als Blinden im Raum voller Tauber an.
    LaRouche weiss, dass er als verrückt angesehen wird, und meint, wenn in den Dreissiger Jahren nicht ein Typ wie er Präsident gewesen wäre, würde Amerika heute Heil Hitler grüssen.
    O'Neill hingegen zeigt sich verwundert, wenn er im CBS-Interview der 60 Minutes-Sendung gefragt wird, ob er nicht wegen seiner Bemerkungen mit Angriffen rechne. Dass laut O'Neill der Krieg gegen den Irak schon in der ersten Kabinettssitzung der Bushregierung Thema gewesen sei und der Auftrag erging, nach Rechtfertigungen für einen Angriff zu suchen, verwundert wohl einige Bush-Hörige.
    LaRouche hält seine Fernsehansprache zum Download bereit. O'Neill gab sein Interview im Zusammenhang mit einem demnächst erscheinenden Buch, für welches er Material und Informationen beisteuerte: The Price of Loyalty von Ron Suskind.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 20.29.00 Uhr, 11. Jan 2004 | Permalink
      Für Geld anschießen lassen

    Im Washingtoner Gefängnis sitzen saure Kunden. Ihr Plan, Geld von der Stadt einzuklagen, ist soeben als Betrug aufgeflogen. Drei Insassen hatten sich vereinbarungsgemäß von einem Kollegen anschießen lassen. Einer deckte nun den Plan aus Verärgerung auf, weil er nicht der Schütze sein durfte und seine Wunde schlimmer als erwartet war. Ein Wächter oder Lieferant soll die Waffe besorgt haben, berichtet WTOP. Sollte man alle freilassen, damit sie es nicht noch einmal versuchen?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Sonntag, 13.22.23 Uhr, 11. Jan 2004 | Permalink
      40.000 Identitäten reichten nicht

    Ein Paar, das sich nach dem Diebstahl von 40.000 Identitäten bis zum Strafgerichtstermin auf freiem Fuss befindet, wurde beim Einkauf festgenommen, nachdem es wieder einmal Großeinkauf auf Kosten Dritter machte. Identitätsdiebstähle nehmen rasant zu, wenn auch nicht alle Betrüger so frappant erfolgreich sind. Konto-, Steuer- und viele andere Nummern werden hier anders als in Europa ohnehin geheimgehalten; das weiss jedes Kind. Doch über EMails und gefäschte Webseiten wird so Mancher zur Preisgabe von persönlichen Daten verlockt. Die Freiheit auf Kaution wurde den beiden entzogen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 22.54.28 Uhr, 10. Jan 2004 | Permalink
      Schnee und Eis: WTOP auf Draht

    Alle schliefen, und die Behörden haben es verschlafen: Washington war eine Eisbahn. Nur WTOP hatte gewarnt. Folge: Schulbusse verunglückt; Staus in allen Richtungen; SUV auf Eisenbahngleisen gelandet; Entschuldigungen der Kreis-, Stadt- und Schulverwaltungen.
    Aber eine gute Nachricht: Die gesamten USA haben im letzten Monat 1000 verlorene Arbeitsplätze zurückgeholt. Etwa 149.000 weniger als angekündigt, aber doch positiv für die Wiederwahlchancen vom Bush - dem “Blinden im Raum voller Tauber”, wie ihn sein ehemaliger Finanzminister bezeichnet hat.
    Und die Orangenwarnung wurde aufgehoben. Dafür wird nun vor Lachs gewarnt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Freitag, 18.11.16 Uhr, 9. Jan 2004 | Permalink
      König Gibbs gekrönt

    Die Ankunft von Joe Gibbs in Washington wird soeben gefeiert. Er war bis Anfang der neunziger Jahre der Startrainer des Football-Vereins Washington Redskins und ging dann in den Ruhestand. Seine Rückkehr wird wie eine Krönung gefeiert und stellt einen Lichtblick an diesem unüblich grauen und eiskalten Nachmittag dar, den selbst Football-Averse als angenehme Ablenkung betrachten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Donnerstag, 17.26.10 Uhr, 8. Jan 2004 | Permalink
      Handy unhandlich

    Weniger handlich werden die Mobiltelefongeräte in Zukunft im District of Columbia, denn heute hat der Gemeinderat ein Benutzungsverbot für Autofahrer beschlossen, welches Bürgermeister Williams unterzeichnen wird. Am 1. Juli soll die neue Regelung in Kraft treten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Dienstag, 15.28.54 Uhr, 6. Jan 2004 | Permalink
      Kapitol evakuiert

    Samstag nacht - und das Kapitol wird evakuiert. Den Grund wird man wohl bald erfahren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

    :: Samstag, 19.32.16 Uhr, 3. Jan 2004 | Permalink

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    Hauptstadt :: Washington Kapitol evakuiert