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Washington :: Hauptstadt

.-^-.

  Letzter deutscher Tanz

Als das Schiff Europäer in die USA brachte, bedeutete der Abschied aus der Heimat ein Nimmerwiedersehen. Gastarbeiten oder Auswandern mit Rückkehroption war kaum praktikabel und denkbar. Damals entwickelten Landsmannschaften sprach- und kulturorientierte Stadtteile, Straßenzüge, Vereine, Unternehmen wie Banken und Zeitungen und in der Pampa zwischen Baltimore und Washington Max Blob's Park.

74 Jahre lang hielt sich Blob's Park als Gaststätte und später als für Schuhplattler und Polka bekannte Vergnügungsstätte. Neben Deutschstämmigen zog sie Polen und Auswanderer aus anderen Nachbarstaaten Deutschlands an.

Als eins der typischen Kulturerben steht Blob's Park neben ukraininischen, polnischen, griechischen oder italienischen Anziehungspunkten, die sich heute noch in Baltimore, Maryland finden - oder auch den vietnamesischen in Arlington, Virginia oder äthiopischen in Washington, DC . Heute ist die Pampa verschwunden.

Die Gegend ist dicht bebaut und mit neuen Städten, Flughäfen und Industriezonen besiedelt. Blob's Park Bavarian Biergarten wurde im April von einem Bauunternehmen aufgekauft und schließt nach dem Silvesterball 2007 die Tore, berichtet Steve Hendrix in der Washington Post.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 01.01.00 Uhr, 31. Dez 2007 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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Welchen Platz zeigt das Foto?

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WasWoWashington Nr. 5
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:: Dienstag, 01.11.00 Uhr, 25. Dez 2007 | Permalink
  Olikrabben und Wellwürstchen zum Heiligen Abend

Wo bekommt man denn seine goldenen Olikrabben, rote und weiße Wellwürstchen und die Schale mit schwarzem Mohnsemmel für den Heiligen Abend her?

Christstollen, vielleicht auch Spekulatius, findet man bei Rodmans an der Wisconsin Avenue und vermutlich auch in den Spezialgeschäften in Virginia und Maryland, die German Delicacies anbieten. Cafe Mozart an der New York Avenue? Kann gut sein.

Für Wurst empfiehlt sich seit jeher Binkert's in Baltimore. Die neue Kielbasa Factory, Inc. am Rockville Pike meldet sich neuerdings mit Fleischwaren nach europäischem Geschmack. Bleiben noch die Olikrabben und der Mohnteller. Rezept suchen und selber machen, heißt da wohl die Devise.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 15.56.00 Uhr, 23. Dez 2007 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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WasWoWashington Nr. 4
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:: Samstag, 16.16.15 Uhr, 22. Dez 2007 | Permalink
  Auch Freibeuter versacken

Die Hypothekenkrise erwischt auch den hochnäsigen Insider-Club des Washingtoner Investitionshauses Friedman Billings Ramsey. Das Washington Business Journal enthüllt, dass es zunächst einmal $18 Mio. aus dem betrugsgesteuerten Mortgage-Geschäft abschreibt. An allen Ecken und Enden des Finanzwesens brennt es, und das Ausmaß des durch wahnsinnige Gier und Unvorsichtigkeit verursachten Schadens wird man vielleicht erst in Jahren kennen.

Wohnung bei Weißem Haus
Schon jetzt kosten Wohnungen und Häuser in den besten Lagen der Hauptstadt weniger als noch vor einigen Monaten. Drei Blocks vom Lafayette Square beim Weißen Haus gibt es bereits große Eigentumswohnungen für weniger als $700.000.

Sieben Blocks vom Weißen Haus steht ein perfekt renoviertes Brownstone Haus im viktorianischen Stil an der 16. Straße seit Monaten bei einer Preisvorstellung von $1,1 Mio. leer. Um das Kapitol herum sieht es ähnlich aus. Nur im ehemaligen Hurenviertel an der 14. Straße steigen die Preise noch.

So gute Zeiten haben Käufer in Washington schon lange nicht mehr erlebt. Aber wer will zuschlagen? Bis zum Ende der Krise dauert es noch ein Weilchen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 21.26.00 Uhr, 21. Dez 2007 | Permalink
  Sicherheit, Geld oder Umwelt

Nach dem Gemeckere vor einer Woche, dass von einigen Autobahnen der Schnee nicht schnell genug geräumt worden sei, beschlossen die Stadt- und Staatsverwaltungen im Raum Washington, bereits vor dem angekündigten Eisregen alle Räumeinheiten auf die Straßen abzuordnen und schon im Vorfeld der Vereisung zu salzen.

Der Regen kam ziemlich pünktlich, war kalt und wurde gegen Mitternacht auch heftig. Von Eis allerdings keine Spur. Salz und Finanzen gingen den Bach runter, und die Cheasapeake Bay muss wieder einen heftigen Umwelteingriff verschmerzen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 09.04.48 Uhr, 16. Dez 2007 | Permalink
  Wie Hamburg

Das Wetter erinnert an Hamburg, meinen die einen. Andere nehmen Kälte und Schauer gelassen. Man ist Sonne gewohnt und freut sich über die Abwechslung. Doch tagelang grau in grau - das kann auch in Washington nerven. Am Wochenende soll es eisig werden, mit vereisten Straßen. Vorher werden die Geschäfte überfüllt sein, denn jeder will genug Klopapier und Milch im Hause haben. Sagt man sprichwörtlich.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 01.31.00 Uhr, 14. Dez 2007 | Permalink
  All Hands on Deck

Gewalttaten nahmen in der Hauptstadt drastisch ab, und es gab keine Schießereien oder Morde, als die Polizei am vergangenen Wochenende 3500 Polizisten auf die Straße schickte. Mit dem All Hands on Deck-Programm versucht die neue Chefin der Hauptstadtpolizei, Chief Cathy Lanier, gegen die Welle der Gewalt vorzugehen, die bestimmte Stadtteile fast erschlägt. Am Wochenende wurden in Washington, DC 419 Personen wegen Haftbefehlen oder auf frischer Tat festgenommen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 01.31.00 Uhr, 13. Dez 2007 | Permalink
  Strompreis zeitabhängig

Strom kostet immer dasselbe, und in der Regel wenig. Daran hat sich der Verbraucher gewöhnt. Die Freigabe des Marktes führt allerdings zu einer Umstellung. In Maryland zahlen die Verbraucher nach der Deegulierung nun bedeutend mehr als anderenorts, obwohl die Deregulierung den Preis senken sollte.

Die Zuverlässigkeit der Stromversorgung wurde auch nicht besser. Das liegt daran, dass die Masten weiter vom Eis oder Sturm geknickt und die Leitungen von Bäumen erschlagen werden. Ein weiterer Grund liegt allerdings auch im gestiegenen Verbrauch. Ein Supercomputer braucht nun einmal seine 2 Megawatt, und die Produktion eines Siliziumchips von 30 cm Durchmesser verbraucht so viel Energie wie 200 Gallonen Benzin.

Was in Europa schon seit Jahrzehnten üblich ist, wird nun hier getestet. Der Stromversorger der Hauptstadt führt gerade ein System ein, wonach die Strompreise von der Last und Zeit abhängig sein sollen. Die Washington Post erklärt den PEPCO-Plan am 12. Dezember 2007.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 11.04.04 Uhr, 12. Dez 2007 | Permalink
  Es fällt nicht auf - mit Privatklo

Dass Stadtrat und Stadtverwaltung vom Stadionbesitzer eine Luxusaussicht auf Spiele mit Privatklo gratis erhalten, fällt kaum einem auf. Die Verbindung des Dankeschöns mit den 50 Mio. Dollar Renovierungskosten, die die Regierung dem Besitzer gab, bemerkt anscheinend nur das Blog DC City Desk. Man hat sich daran gewöhnt, dass die Hauptstadt nicht mehr so korrupt wie früher ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.24.37 Uhr, 8. Dez 2007 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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:: Samstag, 15.40.39 Uhr, 8. Dez 2007 | Permalink
  Winter eingetroffen

Die ersten Zeichen des Winters sind mit dem gestrigen Schneefall eingetroffen. Das bedeutet jedoch nicht, dass es noch bis zum Januar nicht stellenweise 25 Grad warm werden kann. Sonne gibt es ohnehin viel.

Die größte Überraschung des gestrigen Wetterereignisses ist das gute Abschneiden der Hauptstadt beim Schneeräumen. Virginia und Maryland sind ihr immer weit voraus, weil die dortigen Verwaltungen als effizienter gelten.

Diesmal wurden sie jedoch von ihren Bürgern beschimpft, während der District ungeschoren davon kam. Montgomery County, Maryland will nun versuchen, mit Sauce aus Roter Beete den Schnee- und Eisgefahren Einhalt zu bieten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 11.57.46 Uhr, 6. Dez 2007 | Permalink
  Stadt nicht lahmgelegt

Heftiger Schneefall, doch kein Blizzard, sinkt auf die Hauptstadt der USA. Der Alberta Clipper vereist die Region westlich von Vienna, Virginia .

Von der Hauptstadtverwaltung ist man Schlimmes gewohnt, doch ist sie erstaunlich gut vorbereitet. Da viele Bürger auf die Reise in die Stadt verzichtet und einen Tag frei genommen haben, sieht auch der Verkehr besser als gewohnt aus. Auf den Bürgersteigen hört man das Knirschen der Salzkörner.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 10.27.00 Uhr, 5. Dez 2007 | Permalink
  Schlicht am Jahreswechsel

Deutsche katholische Gemeinde Washington
Wie andere Religionen feiern die Christen den Jahreswechsel nicht nur am 1. Januar, sondern auch nach dem Kirchenkalender.

In der deutschsprachigen katholischen Gemeinde in Washington fand der Gottesdienst zum Jahreswechsel am ersten Advent in der schlichten Umgebung einer Schule statt.

Die Kapelle der Heights School an der Seven Locks Road wird noch erbaut. Sie steht der German-Speaking Catholic Mission erst im Frühling 2008 zum Einzug zur Verfügung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.02.00 Uhr, 2. Dez 2007 | Permalink
  Morde bekannt

Trotz aller Unzuverlässigkeit der Datenbanken der Hauptstadtverwaltung ist der Polizei die Zahl der Morde bekannt, entnimmt man einem Bericht der Washington Post vom 1. Dezember 2007. Sie übertrifft die des Vorjahres.

Bei anderen Straftaten ist sich die Polizei nicht so sicher. Vielleicht ist die Zahl der Raube um 10 bis 20 Prozent gestiegen, vielleicht blieb sie gleich.

Ob man der Polzei der Hauptstadt einen Vorwurf machen kann? Sie stellt nur einen von zahlreichen Polizei- und Sicherheitsdiensten in Washington dar. Manche Straftaten fallen in die Zuständigkeit der Kongresspolizei, andere in die der United States Park Police und wieder andere in die des Secret Service oder des FBI. Da kann man die Übersicht verlieren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 19.18.32 Uhr, 1. Dez 2007 | Permalink
  Noch wie Feiertag

Wie in der vergangenen Feiertagswoche zeigt sich Washington in dieser Woche. Solange der Kongress Urlaub macht, nimmt der Verkehr spürbar ab. Die Nahost-Konferenz hat sich kaum auf Washington ausgewirkt.

Nachbarn der deutschen Botschaft munkeln dankbar, dass sich einige Botschafter bei der Stadtverwaltung gemeldet hätten, um dem Wunsch der Nachbarn auf eine Renovierung der Foxhall Road Nachdruck zu verleihen. Heute wird dort ein wichtiges Stück geteert, und der Verkehr wird großräumig umgeleitet.

Wo die meisten Steuern der Hauptstadt gezahlt werden, liegt die Infrastruktur besonders im Argen. Dort wohnen nämlich die wenigsten Wähler, und Angehörige von Botschaften, Konsulaten und internationalen Organisationen haben ohnehin kein Wahlrecht.

Also wird vorrangig dort renoviert, wo die Wähler sitzen, gleich ob sie zum örtlichen Steueraufkommen beitragen können oder im Unglück die Beine unter die Tische der Steuerzahler stecken müssen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.39.55 Uhr, 29. Nov 2007 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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:: Donnerstag, 02.02.00 Uhr, 29. Nov 2007 | Permalink
  Hauptstadtblog auch in Berlin

Seit 2005 hat auch Berlin ein Blog über die Hauptstadt, das Hauptstadtblog.

Wie das Wetter dort ist, sieht man nicht, aber dafür liest man interessante Dinge über Probleme, die denen in der Haupstadt der USA nicht immer unähnlich sind. Hoffen wir, dass man dort im Spätnovember auch so ein angenehmes Wetter wie in Washington genießen darf.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.40.36 Uhr, 28. Nov 2007 | Permalink
  Traurig und lustig

Während Washington um einen über Nacht verstorbenen Football-Spieler der Redskins trauert, verfrachten Sicherheitskräfte Politiker zur Nahostkonferenz in Annapolis, Md . Statt 20 schwarzen Geländewagen, Krankenwagen und sirenenheulenden Kradfahrern sind die Motorcades für sie minimal bestückt.

Eine schwarze Limousine, ein weißer Polizeiwagen aus der Hauptstadt vorne, und hintendran ein - was ??! - buntes Polizeiauto mit der Aufschrift County Police, vermutlich aus dem Kreis Anne Arundel, wo Annapolis liegt.

Vom Zustand des unbeliebten Vizepräsidenten, dem gestern nacht ein elektrischer Stoß versetzt werden sollte, um seinen Herzrhythmus zu richten, hört man heute nichts. Der Fußballspieler ist viel populärer.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 20.26.32 Uhr, 27. Nov 2007 | Permalink
  Unbeschwertes Washington

Die Riesenkonferenz über den Nahen Osten hat Washington heute nicht sonderlich berührt. Jedenfalls hat sie nicht den Verkehr durcheinander gebracht. Solche Summits allerlei Couleur erlebt man in der Hauptstadt oft genug. Also danken wir den Planern, die sie - wohl aus Sicherheitsgründen - in Außenbezirke verlagern. Manchmal sind es 50 Meilen im Westen, in Camp David. Diesmal 50 Meilen im Osten, in Annapolis.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.13.43 Uhr, 26. Nov 2007 | Permalink
  Rundumversorgung

Das Gesundheitssystem der USA kann Ausländern noch verwirrender als Amerikanern erscheinen. Hinzu kommt die kleine Hürde, gesundheitliche Fragen in einer fremden Sprache zu erörtern.

Ein Vorstoß lateinamerikanischer Staaten zeigt einen neuen Ansatz: Die Bürger dieser Staaten sollen an den Konsulaten versorgt werden. Zunächst geht es um Vorsorgeuntersuchungen. Mexiko hat schon angekündigt, dass das Land eine umfassende Gesundheitsversorgng ihrer Bürger sichern will, gleich wo auf der Welt sie sich befinden.

Vielleicht macht das Beispiel Schule. Dann kann man irgendwann bei der deutschen Botschaft auch Spekulatius und Quark oder Sachertorte bei der österreichischen bestellen. Oder eine KFZ-Versicherung mit vertrauten Anbietern zur Beibehaltung von Rabatten abschließen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.56.38 Uhr, 25. Nov 2007 | Permalink
  Was? Wo? Washington!

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:: Samstag, 03.01.00 Uhr, 24. Nov 2007 | Permalink
  Leuchtturm zu verkaufen

Der Leuchtturm Point No Point in der Chesapeake Bay wird von der Bundesregierung verkauft. Die Washington Post erinnert enthusiastische Interessenten an das Nebelhorn, was gelegentlich im Minutenabstand weithin tönt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.51.26 Uhr, 23. Nov 2007 | Permalink
  Leergefegte Stadt

Whitehurst Freeway
Wie eine Geisterstadt wirkt Washington am Black Friday, dem Freitag nach Thanksgiving. Auf dem Whitehurst Freeway am Potomac könnte man kegeln.

Die Hauptverkehrstraßen mit den bekanntesten Staus sind leergefegt. Soweit sich etwas abspielt, geschieht es in den Shopping Centers oder im Shenandoah Valley, wo die Bäume vermutlich ihre Farben auch nicht herrlicher wechseln als in der Hauptstadt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 13.51.22 Uhr, 23. Nov 2007 | Permalink
  Tag des Dankes

Dankbar kann man an diesem Thanksgiving Day sein, dass das Wetter mit knapp 30 Grad aufwartete, dass es einen frischen, doch weitgehend schadensfreien Sturm brachte und dass es schließlich mit Temperaturen an der Frostgrenze Flora und Fauna in angemessene herbstliche Zustände versetzte.

Nach dem landesweiten Ruhetag bricht morgen, auch in der Hauptstadt, die Hektik aus. Black Friday hat sich als wichtigster Einkaufstag vor Weihnachten etabliert. In Washington gibt es sogar eine beschränkte Steuerfreiheit bei der Sales Tax.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 21.03.19 Uhr, 22. Nov 2007 | Permalink
  Mutter aller Rushhours

Wer sich jetzt ins Auto setzt, erlebt die Mutter aller Rushhours. An keinem Tag im Jahr sind soviele Amerikaner gleichzeitig unterwegs, um am Thanksgiving Day mit Familie und Freunden zusammen zu sein.

In Washington braucht man nicht weit zu fahren - schon auf den ersten Brücken steht der Verkehr, von der K Street gelangt man bis Georgetown, und ab da tut sich nichts, und Stop-and-Go ist die Regel auf allen Autobahnen.

In der Luft, auf Schienen und mit Bussen ist man nicht besser dran. Thanksgiving-Verkehr ist der große Gleichmacher. Nicht umsonst erwähnte Bush seinen Hubschrauber Marine One als die Nebenleistung seines Arbeitgebers, die er am meisten vermissen wird, wenn er am 21. Januar 2009 endlich das Weiße Haus verlässt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.46.10 Uhr, 21. Nov 2007 | Permalink
  Parkuhr zu verkaufen

Mechanische Parkuhren werden von der Washingtoner UBahnverwaltung angeboten. Sie werden durch digitale Geräte ersetzt. Außerdem verkauft die Metro digitale Geräte, die in UBahnen und Bussen ihre Eigentümer verloren haben. Die Fundsachen werden nur etwa einen Monat lang aufgehoben und dann bei Craigslist und Auktionshäusern versteigert oder verscherbelt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.19.33 Uhr, 20. Nov 2007 | Permalink
  Unter ferner liefen: Gewalt

Nach einer neuen Statistik ist Washington weitaus nicht so gefährlich wie oft behauptet. Im Vergleich mit anderen Großstädten ist die Hauptstadt unter ferner liefen zu finden.

Eine andere Statistik zeigt jedoch, dass die Zahl der Morde in Washington zunimmt, nachdem sie seit 2002 zurückgingen. Ein junger Mann, der von der Polizei mit einem Taser-Gerät versehentlich getötet wurde, findet sich nicht in der neuesten Übersicht, weil das Unglück im entfernteren Vorort Frederick geschah.

Bisher ist nur bekannt, dass er der Festnahme bei einer Party entgehen wollte. Da er erst 20 Jahre alt war, ist es möglich, dass illegaler Alkoholgenuss eine Rolle spielte, der von der Polizei in Maryland streng verfolgt wird. Ein Zeitungsbericht erwähnt einen Streit.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.25.43 Uhr, 19. Nov 2007 | Permalink
  Konzertserie an deutscher Botschaft

Als blown away beschrieben die Gäste der deutschen Botschaft am Freitag ihren Eindruck vom Embassy Concert Series-Konzert mit dem Violinisten Augustin Hadelich. Wie zuvor schon anderenorts war das Attribut umwerfend für den Gewinner des goldenen Preises 2006 in Indianapolis - mit Philip Fisher am Piano - nicht übertrieben. Heute gab Hadelich ein weiteres Konzert im Lincoln Center in New York City.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 23.19.33 Uhr, 18. Nov 2007 | Permalink
  Warnung vor Milch

Eine besondere Warnung vor den Gefahren des Milchgenusses wird es nicht geben, entschied wegweisend das Berufungsgericht des Bundes in der Hauptstadt. Blähungen und Bauchschmerzen sind bekannte Gefahren. Vor ihnen muss der Verbraucher nach dem Recht des District of Columbia nicht gewarnt werden. Schmerzensgeld für die Kläger gibt es auch nicht, erklärte das Gericht am 16. November 2007.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.07.54 Uhr, 17. Nov 2007 | Permalink
  Frost und Regen

USDA arch
Der Herbst bringt nun auch Nachtfrost und Regen nach Washington. Die Umstellung fällt nicht leicht, nachdem der Sommer sich bis in den Oktober erstreckte und noch im November bemerkbar machte.

Im Regen kann man sich bei dem Landwirtschaftsministerium unter diesem Bogen unterstellen. Ansonsten ist es schwer, im Zentrum geeigneten Schutz zu finden. Die meisten neuen Gebäude sind als Würfel gestaltet, die keinen Niederschlag berücksichtigen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.18.53 Uhr, 15. Nov 2007 | Permalink
  Raffinierter Steuertrick

Kaum scheint der District of Columbia seine Finanzprobleme im Griff zu haben, entdeckt die Staatsanwaltschaft den nahezu perfekten Steuertrick: Beamter im Finanzamt werden und Steuererstattungsschecks an sich und alle Freunde ausstellen. Über 30 Mio. sind so abhanden gekommen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.20.07 Uhr, 14. Nov 2007 | Permalink
  Kriege und Nervengas

Gut, dass der in den Fluss gest¨rtzte Zug mit Kohlen, nicht Chemikalien beladen war, heißt es. So sind die Kohlen nun vom Anacostia verseucht, dessen Ruf nicht der beste ist. Aus Chemikalien hätte sich leicht Nervengas entwickelt können, das wie im ersten Weltkrieg Menschen im weiten Umkreis töten könnte.

Der erste Weltkrieg mit der Waffenruhe, Armistice vom 11.11. um 11.11 Uhr kam in Washington und im Fernsehen vielfach zur Sprache. Insbesondere wurde auch des 25. Jahrestages der Einweihung des Vietnam-Denkmals auf der National Mall gedacht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 17.33.32 Uhr, 11. Nov 2007 | Permalink
  Fast Schnee

An dem Tag, als der erste Schnee fast Washington erreicht und ein Zug mit Kohlewagen in den Fluss fällt, bringt die Deutsche Welle einen Bericht über deutsche Studenten in Washington. Sie studieren an der George-Washington University beim Weißen Haus und der Georgetown Universität beim Bahnhof und in Georgetown.

Vermummt in Winterkleidung vermitteln sie Eindruck, Washington sei eisekalt. In der Tat ist es kühl geworden, doch nur im Vergleich zu den warmen Wochen des Oktobers, und man hat sich noch nicht umgestellt. Bis Weihnachten kann es warm und sonnig bleiben - bei meist klarem Himmel. Auch die zahlreichen Referendare und Praktikanten aus Deutschland in der Hauptstadt haben ihre Freude daran.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 20.08.29 Uhr, 9. Nov 2007 | Permalink
  Spekulanten treiben Preise

Bei WashingtonDCGasPrices sieht man die Preisveränderung für Benzin in der Hauptstadtregion. Heute liegen die Preise ein Drittel höher als vor einem Jahr. Vor einer Woche war Benzin leicht zu Preisen unter drei Dollar pro Gallone finden.

Schuld am drastischen Preisanstieg sollen Spekulanten, nicht Lieferengpässe sein. Vielleicht sind es dieselben Typen, die sich auf Kosten von dummen Hauskäufern und Investoren am unlauteren Hypothekengeschäft mit fingierten Darlehensanträgen bereichert haben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.10.30 Uhr, 8. Nov 2007 | Permalink
  Sommerzeit, Besuch vorbei

Am Sonntagmorgen um 2 Uhr endet die Sommerzeit, und der Zeitunterschied zwischen Berlin und Washington wird wieder die gewohnten sechs Stunden betragen.

Neun Stunden später endet auch der vorübergehende Aufenthalt der deutschen katholischen Gemeinde Washington als Gast in der Kapelle der Holy Child-Schule am Bradley Boulevard. Am kommenden Sonntag feiert sie die heilige Messe wieder am gewohnten Ort, der Heights School an der Seven Locks Road, deren neue Kapelle bald fertig ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 02.00.00 Uhr, 4. Nov 2007 | Permalink
  Sport auf allen Kanälen

Nachrichten? Fallen heute aus. Football auf ABC, NBC, CBS. Zeichentrickfilme auf Kanal 5 bei FOX.

Kanal 32 hat BBC-Nachrichten. Kanal 56 bringt Nachrichten aus Frankreich und Deutschland. Kanal 14 spricht spanisch und zeigt bewegte und bewegende Bilder aus der weiten Welt.

Anscheinend verlief der 3. November 2007 nicht ereignislos. Es scheint nur so. Ach ja, im Radio sprach Buch über die angebliche Wasserfolter und lehnte sie nicht ab.

Und vom Kriegs-Zustand sprach er. Da kann das Land auf Nachrichten gut verzichten, wenn die Ballspiele so spannend sind.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 19.36.07 Uhr, 3. Nov 2007 | Permalink
  Ungetrübt vom Hurrikan

Keine Sorge, in Washington ist vom Hurrikan nichts zu spüren. Sonnig, klar und kühl, herbstlich von der besten Seite.

Wie ein Sturm hoffen die beiden Parteien am Dienstag durch Virginia zu fegen. Republikaner zeigen sich etwas resigniert. Ihre Botschaft leidet unter dem Einfluss eines wenig populären Präsidenten. Demokraten hoffen in Nordvirginia, gegenüber der Hauptstadt und Maryland, auf einen regionalen Sieg. Ob sie den ganzen Staat auf ihre Linie bringen können, ist ungewiss.

In der Wahlpropaganda spielt eine feindliche Einstellung gegenüber Ausländern eine zunehmende Rolle. Aus dem Kreis Prince William verschwinden Ausländer. In Montgomery County, Maryland wird mit Zuzug aus Virginia gerechnet. Maryland ist generell liberaler als Virginia, obwohl sich der Norden des südlichen Staates allmählich seinem nördlichen Nachbarn anpasst. Bei der Todesstrafe bleiben noch krasse Unterschiede: Virginia verurteilt und vollstreckt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 21.03.32 Uhr, 2. Nov 2007 | Permalink
  Halloween-Streik

Der sonnenverwöhnte Herbsttag bringt die Washingtoner auf die Straßen. Die Zahl der Fußgänger ist jedoch aus zwei weiteren Gründen höher als sonst:

Halloween-Verkleidung: Schon mancher wirft sich morgens ins Kostüm und will auch auf den Straßen der Innenstadt gesehen werden. Sind die Verkleideten Kinder geblieben, oder wandelt sich das Fest und ergreift alle Altersgruppen? Eine kulturelle Wandlung scheint sich anzubahnen. Zudem wird schon seit dem vergangenen Wochenende auf Parties und in Kneipen gefeiert. Halloween wird zum Karnevalsersatz.

Streik der Taxifahrer: Der District of Columbia will die Berechnung der Taxikosten ändern und ein Strecken- und Zeitsystem einführen. Taxifahrer sind dagegen. Sie ziehen etwas überraschend das Zonensystem vor, das die Hauptstadt der USA in Zonen mit festen Gebühren einteilt und vom in anderen US-Städten üblichen System abweicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.12.51 Uhr, 31. Okt 2007 | Permalink
  Da rennen sie wieder

Vor wenigen Wochen rannten sie zehn Kilometer. Es war heiß. Ein Teilnehmer starb. Heute rennen sie den Marathon. Die Strecke ist so lang, dass ein großer Teil der Innenstadt, des benachbarten Arlington und der Gegend um die deutsche Botschaft in Washington abgesperrt werden mussten. Teilweise bestehen die Straßensperrungen seit 4.39 Uhr, teilweise werden sie bis nach 15 Uhr weiterbestehen. Das Wetter scheint ideal: sonnig und nicht so heiß.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 09.13.42 Uhr, 28. Okt 2007 | Permalink
  So, es reicht

Drei Tage richtig Regen - wie erbaulich. Frisch wurde es auch. Jetzt reicht es aber schon fast. Ein Drittel der Fehlmenge in den Wasserreservoirs ist ausgebügelt. Ab heute Abend wird so richtig vor Überflutungen gewarnt. Also Pause bitte. Nächste Woche dann wieder ein paar Tage Nieselregen. Der tut gut.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 19.35.55 Uhr, 26. Okt 2007 | Permalink
  Nieselig und kalt - endlich

Wunschlos glücklich. Hat lange genug gedauert, bis wir endlich einmal gescheites Wetter erhalten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 13.17.42 Uhr, 24. Okt 2007 | Permalink
  Solar Decathlon: Lange Schlange

National Mall
Ein seltenes Bild mitten auf der National Mall zwischen dem Potomac im Westen und dem Kapitol im Osten: Eine deutsche technische Hochschule schlägt die besten Unis der USA.

Nach der Preisverleihung bildet sich die längste Besucherschlange am technich ausgefeilten Haus der TH Darmstadt. Nicht nur von den technischen Ergebnissen, sondern auch von der handwerklichen Ausführung her wirkt es überzeugend.

Die meisten amerikanischen und sonstigen ausländischen Solarhäuser bestechen mehr durch ihre Architektur. Im Vergleich zu ihnen wirkt das deutsche Gebäude schlicht, durchdacht schlicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 09.39.40 Uhr, 21. Okt 2007 | Permalink
  Pi mal Daumen mieten, kaufen

Wie beim Auto die PS oder Zylinderzahl kaum bekannt sind, findet man in Washington bei Grundstücken, Häusern und Appartments kaum verlässliche oder nachvollziehbare Flächenangaben. Quadratfuß werden von Maklern und Eigentümern selten verbindlich erklärt. Auf Nachfrage gibt es ein Schulterzucken. Am besten macht man sich mit einem Tape Measure auf den Weg, wenn man ein Dach über dem Kopf sucht und eine Vorstellung von Raummaßen oder Vergleichspreisen wünscht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 20.05.46 Uhr, 7. Okt 2007 | Permalink
  Immer knapp 30 - kein Indian Summer

150 deutsche Juristen der DAJV warten nach einem anstrengenden Lernbesuch in Washington auf den Indian Summer in den naheliegenden Bergen - vergebens. Noch ist es täglich knapp 30 Grad warm. Morgens sieht es nach einer Abkühlung aus. Wolken, selbst Nebel hatte Washington mehrmals in dieser Woche zu bieten, doch dann bricht immer wieder die Sonne mit klarem Himmel durch, und die Nacht übernimmt die Schwüle, die sich seit dem frühen Nachmittag in der Hauptstadt anstaut. In der nächsten Woche soll es so weiter gehen. Wenn es nachts nicht kalt wird, wird die Farbenpracht des Change of the Leaves noch länger auf sich warten lassen und nur von kurzer Dauer sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.55.26 Uhr, 6. Okt 2007 | Permalink
  Wolken über Weißem Haus

W. Haus
Beim Weißen Haus brauten sich heute einige willkommene Wolken zusammen, doch schon am Mittag zeigte sich der Himmel wieder unbewölkt.

Im Lafayette Square-Park vor hinter der Residenz des Präsidenten tummeln sich zahlreiche Touristen aus Deutschland. Deutsche Besucher auf Dienstreisen nach Washington erwecken ebenfalls den Eindruck, dass die Hauptstadt in dieser Woche ein außerordentlich beliebtes Reiseziel darstellt.

Beim Botschaftsempfang zum Einheitstag wird sich heute abend zeigen, ob die Zahl der Besucher nicht gar die der hier ansässigen Deutschen und Freunde der Botschaft in den Schatten stellt.

Ah, Schatten! Danach sehnt man sich in diesen warmen Herbsttagen in Washington.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.17.00 Uhr, 3. Okt 2007 | Permalink
  Grillen zirpen noch kräftig

Noch wird es nachts nicht so kühl, dass die Grillen nicht mehr zirpen. Doch wird es Herbst, und so springen sie frühmorgens in die Zeitung, um sich ins Haus einzuschleusen. Bei herrlichem Sonnenschein und 25 Grad an jedem Wochenende sollte man nicht klagen.

Doch bedrückt Washington allmählich eine Regenarmut. Die Dürre traf Teile von Maryland schon im Frühsommer. Regional angepasste Gärten halten die Trockenheit gut aus. Der Landwirtschaft im Raum Washington bereitet sie jedoch erhebliche Sorgen.

Wenn man sich so umhört, fehlt den Deutschsprachigen der Region Nieselregen und Nebel. Beides ist so selten. Ein wenig Meckern wollen wir ja auch.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 01.02.00 Uhr, 2. Okt 2007 | Permalink
  Euphorie vor dem Fall

Im Oktober bricht der Aktienmarkt zusammen, alle Jahre wieder. Doch die Börse gibt sich heute euphorisch. Gute Wirtschaftsdaten rechtfertigen das nicht, dafür Hoffnungen auf der Grundlage von Spekulationen.

Mit guten Hoffnungen kam auch die Feuerwehr zum Brand eines Appartmenthauses bei der Connecticut Avenue, NW. Mit guten Hoffnungen, vielleicht auch Euphorie hatten die Bewohner Gasflaschen zum Grillen und Lichter auf dem Dach gelagert. Als die Feuerwehr zum Löschen anrückte, fand sie in weitem Umkreis kaum ausreichende Wasserleitungen. Anschließend beschloss die Stadtverwaltung, die über 100 Jahre alten Leitungen zu ersetzen.

Die Börsenspekulanten müssen auch wohl erst einmal eine Durststrecke durchmachen, bevor sie den Boden der Tatsachen wiedererkennen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 15.49.59 Uhr, 1. Okt 2007 | Permalink
  Braucht Washington deutsche Wegweiser?

Bei der Modern Language Association sieht man, wie gut die deutsche Sprache im Raum Washington vertreten ist, wenn man als Staat den Nichtstaat District of Columbia eingibt und als Sprache German wählt.

In der Hauptstadt fällt die Region um die Catholic University of America auf. Ab dem Westend, also dem alten, 1765 von Herrn Jacob Funk als Hamburg gegründeten und Funktown genannten Foggy Bottom geht es sprachlich dann nordwestlich den Potomac hoch. In Bethesda und Potomac muss man immer damit rechnen, dass jemand deutsch versteht.

Transpotomac, in Virginia, sind McLean, Annandale und Alexandria besonders auf Deutsch getrimmt. Erstaunlich erscheint das Interesse an der deutschen Sprache jenseits des Anacostia River in Maryland . Dort lebten früher Iren und Deutsche in trauter Eintracht und nährten sich vom Tabakanbau.

Brauchen wir also neben spanischen, vietnamesischen und chinesischen auch deutsche Formulare und Wegweiser im Raum Washington? Wohl nicht. Die deutschsprachigen Bewohner der USA lernen rasch Englisch, anders als viele Spanischsprachige, die auch eine sprachliche Sonderbehandlung beanspruchen. Und die deutschsprachigen Touristen sind bekannt dafür, dass sie ohnehin alles besser wissen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 02.03.00 Uhr, 1. Okt 2007 | Permalink
  Prostitution in Washington

Ministerium
Der Mann, mit dem FBI-Chef Hoover 30 Jahre lang frühstückte, liegt auf demselben berühmten Friedhof in Washington wie Madam Mary Hall, die zur Zeit des Bürgerkiegs legal Bordelle in Washington betrieb.

Einige Straßen entfernt vom Congressional Cemetery, der in diesem Jahr 200 Jahre alt wird, brennt die Schlacht um die heute illegale Prostitution. Nachdem diese Geschäfte aus der gentrifizierten 14th Street, NW vertrieben wurden, sehen sich nun reine Wohngebiete der mit ihnen verbundenen Belästigung und Gefahr für die Moral ausgesetzt. Da Drogen und Waffen zur Illegalität gehören, geht es auch um Leben und Eigentum der Anwohner.

Der Zunftkollegin Mary Hall widmete die Smithsonian Institution eine Webseite, da sie die Korken fliegen ließ, wo heute das Indianermuseum auf der National Mall steht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 01.02.00 Uhr, 30. Sept 2007 | Permalink
  Dreifacher Wettbewerb sperrt Innenstadt

Die leere Pennsylvania Avenue zum Kapitol hochlaufen, am Weißen Haus entlang schwimmen und um das Washington Monument radeln - diesen Traum kann man sich heute im Nation's Triathlon Washington, DC erfüllen. Für die Unbeteiligten hingegen bedeutet das Zentrum Washingtons eher einen Albtraum. Es ist heute weiträumig für den Verkehr gesperrt - wie auch die wichtige Foxhall Road bei der deutschen Botschaft für längst überfällige Straßenbauarbeiten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 08.29.00 Uhr, 29. Sept 2007 | Permalink
  Schön in Washington bleiben

Heute ist der kanadische Dollar soviel wert wie der amerikanische. Zum ersten Mal seit 30 Jahren. Und der Dollar ist nur noch 75 europäische Cent wert. Da fragt man sich in Washington, ob man sich die früher einmal erschwingliche Reise nach Montreal oder Berlin noch leisten will.

Wenn man hier bleiben muss - oder will, weil der Herbst nun einmal wunderbar in der Hauptstadt ist -, dann ärgert ein wenig eine Bombendrohung. Heute früh waren daher DeSales Street und 17th Street, NW in der Nähe des Weißen Hauses gesperrt.

Eine neue Ausstellung bei der National Geographic Society soll Verrückte inspiriert haben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.41.07 Uhr, 20. Sept 2007 | Permalink
  Die ungetrübte Harmonie der Prime Time

Die neue Fernsehsaison kommt auch nach Washington. Das Programm für die gesamte Familie beginnt ungetrübt um 20 Uhr. Keine Streichelei, kein Sex, kein unzüchtiges Wort in der Prime Time.

Ungestört durch Regierungseinflüsse oder die Stimme des Volkes wird hingegen ab 8 pm grausam geschlachtet, gemordet, zerfetzt und erstochen. Die Reklame zwischendurch zeigt muntere Bildchen mit geschleuderten Telefönchen, die nicht nur Ton und Bild wiedergeben, sondern Einsatz als fliegende Klingen finden.

Natürlich lassen sich auch Schießereien auf ihrem Bildschirm spielen. Alles, als ob die Realität nicht schon längst die Phantasie der Geisteskranken eingeholt hätte.

Beim nächsten Columbine, Virginia Tech oder Oklahoma also nicht verblüfft tun. Sondern so, wie beim Durchschnittsmord unter Kindern oder beim Vielfachmord auf den Straßen Washingtons und anderer Städte der USA: Schlimm, aber man gewöhnt sich dran. Man kann ja nichts dagegen unternehmen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 05.56.00 Uhr, 20. Sept 2007 | Permalink
  Betrug belohnt

Der Markt für Grundeigentum liegt schon lange im Argen. Die Politiker tun so, also ob's ein Wunder sei. Nachdem ihnen in den letzten Wochen die Schuppen von den Augen gefallen sind, belohnen sie mit niedrigen Zinssätzen und sonstigen Erleichterungen, für der Steuerzahler gerade stehen muss, den Betrug mit fingierten Hypothekenanträgen.

Die Bedingungen für Hypothekenverlängerungen hat Washington schon erleichtert, indem die Banken angewiesen wurden, ein Auge zuzudrücken. Ob irgendwann einmal den Hypothekenmaklern auf die Finger geklopft wird, die ihren unerfahrenen Kunden ohne Kreditwürdigkeit Lügen in Anträgen vorbeteten und sich an dem künstlich geschaffenen, maroden Umsatz bereicherten, steht in den Sternen.

Die nächste Bereicherungswelle ist jedoch mit der ersten Leitzinssenkung der USA in vier Jahren und der verordneten Aufweichung der Hypothekenbedingungen an der Börse angelaufen. Dann dürfte auch die nächste Betrugswelle im Anzug sein. Oder vielleicht stoppt der Oktober einmal wieder die unberechtigte Euphorie.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 06.00.00 Uhr, 19. Sept 2007 | Permalink
  Geld wie Heu in Washington

Auf der Strecke zwischen Weißem Haus und der Homosexuellen-Szene am Dupont Circle wird in Washington am meisten Geld verdient. Am meisten ausgegeben wird es auf dem Hügel, der das östliche Ende der National Mall verkündet, im Kapitol.

Am meisten zur Schau gestellt wurde es lange Zeit in Georgetown. Doch viel wandert nach Bethesda und Potomac in Maryland sowie McLean in Virginia. Da stehen die Mega Mansions mit fünf Garagen, für die Georgetown keinen Platz böte. Erfolgreiche schwarze Geschäftsleute bringen diese Sitten auch in den Kreis Prince George's County, der Washington im Süden und Osten umschließt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 07.08.00 Uhr, 18. Sept 2007 | Permalink
  Spinner dumm, Nieselregen gut

Ministerium
Vor einer Woche standen die verwirrten 9/11-Leugner beim Weißen Haus, als ein seltener Nieselregen Washington überraschte. Heute fanden sich mehr Touristen als Einwohner Washingtons in den Parks vor dem Weißen Haus.

Am Mittag war es trotz des üblichen unbewölkten Himmels samt herrlichen Sonnenscheins einfach zu kühl für das Brown Bag Lunch im Lafayette Square, Farragut Square und Franklin Square.

Als Praktikanten die USA aus erster Hand kennenlernende und schnell ihre Vorurteile verlierende Interns aus kalten Zonen ließen sich jedoch erfreut durch die Stadt senden, um nach Herzenslust bei Gericht Akten einzusehen oder einen versiegelten Umschlag bei einem der zahlreichen Ministerien in diesem Stadtteil abzuliefern.

Beim üblicheren Wetter holen sie sich Erkältungen im Wechsel zwischen schwülheißem Draußen und gekühltem Drinnen. Das geschieht meist kurz nach der Ankunft in Washington und wiederholt sich in regelmäßigen Abständen während ihres Aufenthaltes. Der einheimischen Bevölkerung der Hauptstadt der USA macht dieser Klimawechsel nichts aus. In der krassesten Zeit rettet sie sich jedoch in die Berge oder an die weiten Strände der Ostküste.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 19.30.24 Uhr, 17. Sept 2007 | Permalink
  Kriegsdemo am Weißen Haus

Das Washington :: Hauptstadt Blog wird vorübergehend nicht erreichbar sein. Das liegt jedoch nicht an der Kriegsdemo, die ein paar Meter weiter stattfindet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 08.11.53 Uhr, 15. Sept 2007 | Permalink
  Erinnerungen an Cleopatra

Nur alle 2000 Jahre gibt es eine Königin wie Effi Barry, die heute beerdigte ehemalige Ehefrau des ehemaligen Bürgermeisters von Washington, Marion Barry. So erinnerte sich ihr Sohn an seine Mutter. Frau Barry stand ihrem Mann in guten und in schlechten Zeiten zur Seite, auch als er ins Gefängnis musste. Die Washington Post fasst die Abschiedsfeierlichkeiten in der Hauptstadt am 14. September 2007 in einer interessanten Übersicht zusammen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.08.28 Uhr, 14. Sept 2007 | Permalink
  Vorsicht, Nachbar

Virginia wird immer moderner. Bisher fiel der Staat durch vergleichsweise archaisches Recht und konservative Politik auf. Politisch tut sich Einiges. Das Recht wurde gestern vom Obergericht des Staates ruckartig verändert. Bisher gab es unter Nachbarn wenig Streit, weil sich jeder um sein Grundstück scheren musste und nicht beim Nachbarn reinreden durfte. Seit gestern dürfen nun Nachbarn zu Gericht rennen, um einen bösen Baum fällen zu lassen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 15.28.33 Uhr, 14. Sept 2007 | Permalink
  Fehler im Examen

Zu oft gehen die Prüfungsergebnisse verloren, und immer gibt es natürlich Klagen über den Ausgang von Examina. Eine Sorge will der Staat Maryland lösen. Sie betrifft die Beschwerden wegen zu langer Bearbeitungs- und daraus resultierender Wartezeiten. Schriftliche Antworten sollen bei den High School-Abschlussprüfungen ab 2009 abgeschafft werden. Statt dessen soll es Multiple Choice-Aufgaben geben, die schnell benotet werden können.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.23.50 Uhr, 13. Sept 2007 | Permalink
  Auf Gleisen um Washington

Unter dem Kapitol fahren - neben den Privatbahnen der Senatoren und Repräsentanten - die Züge aus dem Süden in den Hauptbahnhof Union Station ein. Von dort fahren U-Bahnen durch die Stadt und Regionabahnen nach Baltimore, Virginia und den Westen von Maryland.

Das ausgedehnte Straßenbahnnetz Washingtons ist schon lange abgerissen, doch kann man noch mit der Straßenbahn fahren. Eine Bahn steht an der Station Glen Echo beim Lustpark. Fahrende Bahnen mit einer eigenen Strecke gibt es beim Trolley Museum.

Weiter entfernt werden Eisenbahnen für Eisenbahn- und Naturfreunde unterhalten. Der Potomac Eagle durchquert beispielsweise die Täler des Südzweiges des Potomac westlich von Washington.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 11.52.51 Uhr, 9. Sept 2007 | Permalink
  Rassenintegration über Einkommen

Nachdem das höchste Gericht der USA die Integration der Rassen über das Merkmal Rasse untersagt hat, bemühen sich Schulen nun um andere Wege, den Rassen in den USA zu gleicher Ausbildung und gleichen Chancen zu verhelfen. Die Washington Post erklärt, dass ein Schulbezirk in der Hauptstadtregion die Rassenangleichung über eine einkommenbezogene Auswahl mit Erfolg umsetzt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 16.38.41 Uhr, 8. Sept 2007 | Permalink
  Kondom in Not

In Papier eingewickeltes Kondom? Mit chinesischem Verfallsdatum? Ungeeignet für den Kampf gegen AIDS in der Hauptstadt Washington. So lautet das Ergebnis der Recherchen der Washington Post. Das dringend benötigte Produkt wird nicht angenommen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 15.46.00 Uhr, 7. Sept 2007 | Permalink
  Widersprüchliche Botschaftsberichte

Die Nachrichten überschlagen sich mit Berichten über Bomben, die versehentlich durch die USA geflogen wurden. Washington war davon nicht berührt, und die Angelegenheit gilt als erledigt.

Dafür gibt es nun widersprüchliche Nachrichten über Bedrohungen der deutschen Botschaft an der Reservoir Road. Bombendrohung? Ja. Nein. Später wird man wohl erfahren, was sich seit einer Stunde dort abspielt. Im Fernsehen hieß es soeben, niemand sei gefährdet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.06.39 Uhr, 5. Sept 2007 | Permalink
  Champion Decathlon

Auf Messer's Schneide einen Meter über der Startbahn loslegen, endlos Loopings drehen oder meilenweit auf dem Kopf fliegen - das braucht in der Washingtoner Gegend kein Traum zu bleiben. In Leesburg stand eine Champion Decathlon, auf der man den Kunstflug lernen kann.

Nach solch einer Maschine wird nun gefahndet. Der Flugpionier Steve Fosset, der als erster die Welt mit einem Ballon umquerte, hat sich mit ihr im Westen der USA auf den Weg gemacht und sich nicht zurückgemeldet. Er gilt seit gestern abend als vermisst.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 15.24.26 Uhr, 4. Sept 2007 | Permalink
  Militärfamilien verstehen Krieg nicht

Auch im Raum Washington steigt die Zahl der Kriegsgefallenen. Beim Begräbnis einer jungen Kunststudentin, die sich beim Militär verdingte und in den Irak gesandt wurde, schüttelten die Familienmitglieder, darunter ehemalige Soldaten, nur mit den Köpfen. Sie verstehen nicht, was dieser Krieg soll. Bush habe keinen Grund genannt, der Amerikaner zu diesem Krieg zwingt, teilten sie der Washington Post mit.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.28.24 Uhr, 2. Sept 2007 | Permalink
  Fast lustig um 7:38 pm

Ganz klar wird nicht, warum die Deutsche Welle in Washington über Kanal 56 Amerikanern jeden Abend vom Tag an der Wall Street berichtet. So gegen 7:38 pm kann man ihnen jedoch eine Freude bereiten. Dann redet jemand aus der Börse in unverständlichem Englisch, dem nur Deutschsprachige einen Sinn entnehmen können. Vorausgesetzt natürlich, sie haben die amerikanischen Nachrichten aufmerksam verfolgt und können daher erraten, was der schick wie ein Disco-Star gekleidete Berichterstatter vermelden mag. Amerikanische Muttersprachler verdrehen die Augen und fragen, ob die Deutsche Welle desparate ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 05.06.00 Uhr, 1. Sept 2007 | Permalink
  Hohle Gegend

Das Karstgebirge im Westen von Washington gehört zu den ältesten geologischen Formationen des Kontinents. Vielleicht sind die in die relativ neuen Rocky Mountains eingebetteten Selkirk Mountains noch älter.

In Virginia und Maryland findet man heute noch in den Appalachen unentdeckte oder lange verschlossene Höhlen. Einige dieser Wunder werden gewerblich genutzt und stehen der öffentlichkeit offen.

Andere bleiben das Geheimnis von Vereinen oder auch nur den Familien, die das Land seit Jahrhunderten beackern. Die Washington Post hat kürzlich über den Besuch eines dieser unbekannten Höhlenjuwele berichtet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 01.02.00 Uhr, 1. Sept 2007 | Permalink
  Alte Schule

Ein Senator der alten Schule tritt nach 30 Jahren ab - in Ehren. Während Senator Craigs Skandal das Land lehrt, welche Sitten auf öffentlichen Toiletten zu beachten sind, schafft es Senator Warner aus Virginia, mit Achtung und Anerkennung für seine Leistungen in den Ruhestand zu treten.

Als Republikaner hat er sich auch den Respekt der Demokraten erworben. Er wurde Senator zu einer Zeit, als sich die Kollegen ohnehin respektierten und gemeinsam nach Lösungen suchten. Das Besondere an ihm ist, das er der seit Newt Gingrich himmelschreienden Polarisierung nicht verfallen ist.

Zudem hat John Warner nicht nur seinem Staat, sondern dem ganzen Land gedient. Bis zum 6. Januar 2009 wird er noch seinen Amtspflichten nachkommen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 17.47.45 Uhr, 31. Aug 2007 | Permalink
  Stop and Go

Wer sich schnell auf den Weg macht, kann jetzt zum letzten Mal das Sommerfahrvergnügen im Hauptstadtverkehr genießen, beispielsweise laut GPS: 1 Stunde Fahrt, davon 17 Minuten Standzeit und 43 Minuten Fahrzeit. Das werden wir erst wieder an Thanksgiving erleben.

Gleich nach dem Labor Day Weekend werden nämlich auch die letzten Schulen wieder geöffnet sein. Dann wird die gesamte Bevölkerung Washingtons, die Kinder im Schul- oder Unialter hat, zurückgekehrt sein und die Straßen beleben.

Die seit etwa Anfang Juni währende relative Stille im Verkehr Washingtons ist damit verabschiedet. Schon mit der Öffnung der ersten Universitäten und Schulen vor zwei Wochen zeigten sich die ersten Staus im Berufsverkehr, doch war das lediglich ein Vorspiel.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 13.00.00 Uhr, 31. Aug 2007 | Permalink
  Überbrückt

Während im Lande nach den verlorenen Brückengeldern gesucht wird, erfreut sich Washington guter Nachrichten. Eine wichtige Brücke wird nach Wartungsarbeiten acht Tage früher als geplant geöffnet.

Dass eine Brücke überhaupt gewartet wird, hat mit der Eigenart der Washingtoner Verwaltung zu tun, Brückenwartungsgelder für die Brückenwartung zu verwenden. Anderenorts wird der Brückenhaushalt für alles Mögliche ausgegeben, und man versucht nun heraus zu finden, wieso das so ist und wo die Gelder hingeflossen sind.

Leider ist auch in der Hauptstadt der USA nicht alles Gold, was glänzt. Wie Gold scheint das Metrosystem der Hauptstadt oft: Die UBahn funktioniert, ist sicher, sauber und zuverlässig. Eines Tages soll sie sogar den Flughafen Dulles erreichen. In dieser Woche bereitet sie jedoch Sorgen. An mehreren Stellen gab es Rauchentwicklungen. Durchgebrannte Sicherungen, verschmorte Transformatoren - keine kritische Angelegenheit.

Aber Rauch auf der Strecke und in den Tunneln und Stationen beunruhigt Passagiere - Customers, wie sie von der Metro irreführend genannt werden -, die nicht oder zu spät über Ursachen und Gefahren informiert werden. Heute berichtete die Washington Post, dass alles im Lot sei, doch am heutigen Nachmittag wurden einige Strecken erneut von den Problemen befallen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.43.04 Uhr, 28. Aug 2007 | Permalink
  Rattenflug

Geflügelte Ratten nennen die Nachbarn auf dem Konkgresshügel die Stare, die jeden Sommer dort einfallen. Vor lauter Guano kann der Hügel richtig produktiv werden. Die Postbeamten trauen sich nicht mehr, bestimmte Runden zu gehen. Ähnliche Starenplagen findet man in Städten der Hauptstadtregion, beispielsweise in Fredericksburg, Virginia und Hagerstown, Maryland , doch auch in Vororten Washingtons wie White Flint Mall.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 19.09.50 Uhr, 27. Aug 2007 | Permalink
  Virginia unbeliebt

Der Staat Virginia macht sich wegen seines Waffenexports in den USA immer unbeliebter. Überall finden sich wegen laxer Waffengesetze in dem Staat Waffen in den Händen von Kriminellen, sie sie aus Quellen in Virginia beziehen. Dem Staat sind die Vorwürfe bekannt, und manchem Einwohner sind sie mehr als peinlich. Die Washington Post hat eine Übersicht veröffentlicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.50.54 Uhr, 22. Aug 2007 | Permalink
  Frauen geht es gut

Sie strengen sich an und kommen mit einer überdurchschnittlichen Ausbildung nach Washington - dann geht es den Frauen in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten auch überdurchschnittlich gut, jedenfalls beruflich. Nur in San Francisco schneiden sie noch besser ab.

Das Washington Business Journal hat die Rolle der Frau in der Geschäftswelt geprüft und nun sein Untersuchungsergebnis vorgelegt. Verschiedene Faktoren wurden berücksichtigt. Im Raum Washington besitzen die Frauen mehr College- und weiterführende Abschlüsse als sonst in den USA, was ihren Erfolg garantiert, stellt die Studie fest.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.15.32 Uhr, 20. Aug 2007 | Permalink
  Hurrikan Dean

Es wird Zeit, das Notstromaggregat aus der Garage zu holen und Benzin zu beschaffen. Hurrikan Dean peilt die USA an. Washington wird meist nicht direkt vom Hurrikan betroffen. Doch werfen die Ausläufer von an der Ostküste entlangstreichenden Wirbelstürmen hier Bäume um.

Fallen sie auf die Stromleitungen - und wohin würden sie sonst fallen? -, dann bleibt der Strom manchmal tagelang aus. Besonders schlimm wird es für nicht an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossene Haushalte, deren Elektropumpen aussetzen.

Die Außenbezirke der amerikanischen Haupstadtregion, wo die Versorgung mit Grundwasser am verbreitesten ist, werden von den Stromversorgern wie Pepco im Notfall nicht als erste wieder an das Netz angeschlossen. Das bedeutet dann vielleicht fünf Tage ohne Dusche oder frisches Wasser.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 08.39.38 Uhr, 18. Aug 2007 | Permalink
  Massive Verluste vorhersehbar

Selbst wenn die Deutsche Welle im amerikanischen Fernsehen auf den Kollaps im Hypothekenmarkt im Raum Washington verweist, steht die Hauptstadtregion vergleichsweise recht gut da. Der Kollaps sollte jedoch auch diesen Raum erreichen.

Nullen
Denn auch hier wurden die unvernünftigen Hypotheken von mehr als 100% des Grundstücks- und Hauswerts vertrieben, oft verbunden mit Tilgungsfreiheit. Dieser wirtschaftliche Unfug wurde als Marktwirtschaft gepriesen, und eine ganze Kette von Mittelsmännern wurde daran reich, bis diese Hypotheken schließlich bei gierigen Investoren nicht nur in den USA hängenblieben, deren Verstand ausgesetzt hatte.

Die Finanzkrise hat natürlich auch positive Seiten. Beispielsweise hörte man von schweren Zeiten beim Weltwährungsfonds, dem in Washington ansässigen IMF.  Niemand brauchte seine Dienste, weil es allen gut ging und die Weltgeldwirtschaft lange ohne Krisen lebte. Seinen Rat lehnten insbesondere die großen Nationen ab, die den IMF lieber in der Rolle sahen, den Dritte-Welt-Ländern vorzuschreiben, wie sie haushalten sollten.

Da die Krise in den internationalen Geldmärkten noch lange nicht ihren Höhepunkt erreicht hat, dürfte es bald wieder viel Arbeit für den IMF geben. Das dürfte viele hochbezahlte Arbeitsplätze in Washington erhalten. Wenn die Krise nicht aufzuhalten ist, wird vielleicht auch die noch viel größere Weltbank die Industrienationen fördern müssen. Dann bricht in Washington der Boom aus.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.20.00 Uhr, 16. Aug 2007 | Permalink
  Dürre im Wetterrekord

Als ob das Wetter mit sich im Wettbewerb stünde, wird in den Nachrichten stets über neue Rekorde gesprochen. In diesem Sommer geht es im Raum Washington nicht um Temperaturen oder Luftfeuchtigkeit, also bleibt die Dürre.

Man bemerkt sie nicht überall. An vielen Orten sieht es aus wie immer. Rasen wächst. Büsche schießen in die Höhe. Lianen ranken sich um Bäume.

Dann liest man, dass in Alexandria, Virginia , auf der anderen Seite des Potomac 300 Bäume vertrocket sind. Dass am Eastern Shore auf dem Weg zu den herrlichen Stränden am Atlantik Kinder in Mülltonnen baden, weil das Grundwasser versiegt ist und die Wasserpumpe nichts hochbefördert. Beim National Arboretum wird rund um die Uhr gesprengt, damit die kostbaren Gewächse nicht eingehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.20.00 Uhr, 15. Aug 2007 | Permalink
  Stromverlust

Im Raum Washington ist nichts so verlässlich wie der Stromverlust. Immer wieder werden Stromleitungen durch umfallende Bäume getrennt, oder Transformatoren an den Masten trifft der Blitz. Der Sommer 2007 ist bisher recht glimpflich verlaufen, weil es noch keinen Hurrikan gab. Daher finden sich an den meisten Tagen nur wenige Tausend ohne Strom wieder.

Ein neue Variante des Stromverlusts kommt aus dem Telefon. Werber rufen in Washington und Maryland an. Sie bieten eine alternative Stromversorgung an. Allerdings sind Informationen über die Stromanbieter noch dünn gesät. Man hört, dass die Strompreise in Baltimore um 50% steigen, doch ist das ein anderer Markt als der hiesige.

Maryland hatte die Stromversorgung freigegeben; wer die neuen Anbieter sind, ist wenig bekannt. Wie bei der Rentenversorgung wird der Bürger nun gezwungen, sich um alles selbst zu kümmern.

Die Erfahrung mit Investitionsberatern lehrt, dass die privaten Rentenanbieter Unsummen Geld verdienen, sich bombastischer Flugzeuge, Autos und Parties erfreuen und immer wieder einmal Personal an Gefängnisse verlieren. Soll der Bürger nun weitere Angeber subventionieren, nur weil er ein wenig Strom braucht?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.21.54 Uhr, 14. Aug 2007 | Permalink
  Chinatown schrumpft

Die alte Chinatown in Washington schrumpft auf einen einzigen Block zusammen, beklagen die alten Chinesen Washingtons, während die jungen den wirtschaftlichen Aufschwung preisen, der dem Abriß kleiner Läden und Gaststätten folgt, wenn sie durch Bürogebäude und teure Restaurants ersetzt werden.

Eigentlich setzt sich dort nur ein Trend fort, der schon vor Jahrzehnten an der K Street und um die Connecticut Avenue begonnen hatte. Dort sind die zwei- und dreistöckigen Gebäude, die insbesondere der humanen Architektur des deutschen Architekten Adolph Cluss beeinflusst wurden, schon lange durch zehn- bis dreizehnstöckige Hochhäuser ersetzt worden.

Bevor die Bundeskompetenz in den Dreißiger Jahren ausgeweitet wurde und neue Ministerien folgten, konnte man von der K Street noch den Potomac sehen, berichten ältere Einwohner der Hauptstadt Amerikas.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 19.44.13 Uhr, 13. Aug 2007 | Permalink
  USA: Weniger weiß, weniger englisch

Mehrheit und Minderheit: In der Hauptstadt ist die Mehrheit seit langem in der Minderheit, und die Minderheit in der Mehrheit. Diesem Rassenbild passen sich nun viele Orte an.

In Washington sprechen Minderheit und Mehrheit dieselbe Sprache: Englisch. Das ist ansonsten nicht der Fall. Spanisch ersetzt Englisch. Die Washington Post berichtete über solche Veränderungen in der Region Washington.

Vergleichbares sieht man in vielen Teilen des Südens der USA, und die nördlichen Staaten wechseln ebenfalls Sprache und Farben. Als Reaktion darauf finden sich Versuche der alten Mehrheit, die englische Sprache lokal zur Amtssprache zu erklären, wie kürzlich in Virginia.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 18.31.54 Uhr, 12. Aug 2007 | Permalink
  Lektion für Touristen

Touristen drängen in die Stadt, Tag für Tag, Jahr für Jahr. Auch von der vorbildlichen UBahn haben sie gehört, und da drängt es sie auch hinein.

Nur das Gedränge auf den Rolltreppen nehmen sie nicht wahr. Zum Ärgernis der Einheimischen, die irgendwo hin müssen, und nicht das Ambiente der rollenden Treppen und des kleidsamen Betons genießen, stellen sich die Touristen in Gruppen auf - und bleiben stehen. Hinter ihnen staut sich die Menge, und in ihr der Unmut.

Die Höflichkeit verbietet ein freundliches Wort. Nach Jahrzehnten ist nun der UBahnverwaltung von Washington die zündende Idee gekommen: Hinweise für Touristen!   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 19.35.02 Uhr, 11. Aug 2007 | Permalink
  Brücken und Mücken

In der Hauptstadt werden Brücken gepflegt, notfalls sogar ganz für die notwendigen Arbeiten gesperrt. Nach dem Einsturz in Minnesota hört man, dass dort Gelder vorhanden waren, die der Bund bereitstellte. Doch setzte man die Gelder für politisch interessantere Projekte statt den Erhalt der Infrastruktur ein.

Dann ärgert sich der Steuerzahler in Washington, wenn wegen Minneapolis vorgeschlagen wird, jeder solle 5 Cents mehr für Benzin bezahlen, die der Brückenwartung zugeführt werden sollen. Das Problem in Washington sind nicht die Brücken, sondern heute sind es die Mücken.

Mücken raffen mit dem West Nile-Virus mehr Menschen hin als durch Brückeneinstürze gefährdet sind. Also scheint auch ein 5 Cent-Aufschlag auf entsprechende Leistungen oder Waren für die Mückenunterdrückung angezeigt. Bestimmt finden sich noch weitere hehre Ziele, die sich 5 Cent-weise verfolgen lassen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.04.57 Uhr, 10. Aug 2007 | Permalink
  Flattern in Washington

Butterfly
Sind die Monarch-Schmetterlinge schon auf ihrem weiten Weg in die Berge Mexikos? Jedes Jahr kehren sie dort ein. Ihre Reise wird sachverständig beobachtet und verzeichnet. Daher weiß man, dass ihre Zahl zurückgeht.

Ob sie in Washington einhalten? Was da auf der Distel ein süßes Mahl einnimmt, erfreut. Da lohnt es sich, doch die eine oder andere Distel stehen zu lassen.

Im Washingtoner Sommerklima gedeiht ohnehin fast alles. Zwar beklagen Landwirte und Rasenversessene eine Dürre, doch beklagen sie nicht unbedingt den Verlust einheimischer Pflanzen.

Alles Einheimische wächst unaufhörlich: Blumen, Gemüse und Schlingpflanzen wie der giftige Efeu, Poison Ivy, der Amerikaner vom Waldspaziergang abhält und Ausländer in juckende Blasen einwickelt.

Asiater Bambus wird riesig, die deutsche Distel wird doppelt so hoch und eine deutsche Kringelweide wächst hier doppelt so schnell. Deshalb ist ihre Einfuhr verboten, doch sind sie schon lange in den USA.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.00.23 Uhr, 5. Aug 2007 | Permalink
  Sommer ohne Steuern

In einem Monat ist der Sommer aus gesellschaftlicher Sicht vorbei. Die Schulen beginnen, die Strände leeren sich, die Straßen Washingtons füllen sich wieder mit der üblichen dunklen Uniform, während die bunten Touristen heimkehren.

Das erste Signal ist die Sommersteuerfreiheit. Für einige Tage verzichten die Staaten auf die einzelstaatliche Verkaufssteuer für den Schülerbedarf. Die Zeiträume sind von Staat zu Staat unterschiedlich, und wegen der unterschiedlichen Steuersätze hat die Steuerfreiheit auch unterschiedliche Bedeutung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 19.49.51 Uhr, 4. Aug 2007 | Permalink
  Hazy, Hot and Humid

So lautet der Refrain in diesen Tagen zum Wetter. Das sind die berüchtigten Dog Days of Summer. Aber wir können in Washington wirklich nicht klagen. Die Temperaturen erreichen in dieser Woche keine 100 Grad. Die Gewitter waren durchschnittlich, nur am Wochenende zogen sie ungewöhnlich langsam durch die Region und bedrohten sie länger als üblich. Üblich bedeutet heftig und kräftig, sodass man Gebäude auf der anderen Straßenseite nicht mehr sieht. Das sollte nach wenigen Minuten jeweils vorüber sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 17.27.42 Uhr, 3. Aug 2007 | Permalink
  Brücken wie in Minnesota

Auch im Großraum Washington finden sich Brücken von der Struktur, die in Minneapolis einbrach. 756 Brücken diesen Typs findet man in den USA. In Maryland gibt es zehn, in Virginia elf. WTOP Radio berichtet, dass in der Hauptstadt keine Brücken dieser Art gebaut wurden, doch finden sich hier 17 Brücken in amtlich bestätigtem schlechten Zustand.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 15.44.08 Uhr, 3. Aug 2007 | Permalink
  Die alte Leier

Immer wieder dasselbe: Ein Flugplatz wird in der Pampa angelegt, damit niemand gestört wird. Um den Flugplatz siedelt sich Industrie an. Dann folgen Häuser. Nicht mehr lange, dann soll der Flugplatz weichen.

So wird gerade in Gaithersburg, Maryland diskutiert, berichtet das Blatt für den Kreis Montgomery, die Gazette. Der Flugplatz ist schon einmal verlegt worden. Nahe an Washington befand sich der Airpark zunächst in Rockville, Maryland .   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.02.22 Uhr, 2. Aug 2007 | Permalink
  Die Markthallen von Washington

Der Eastern Market auf den Hügel des Kapitols war abgebrannt und sollte vorübergehend mit Markthallen in einer $1,5 Mio. teuren Hütte ersetzt werden.

Deren Fertigstellung verzögert sich. Die Markthändler weisen darauf hin, dass sie weiterhin im alten Gebäude ihren Geschäften nachgehen.

Bis zum Herbst dürften die Reparaturen am Gebäude aus dem neunzehnten Jahrhundert beginnen, weil der Umzug in die Hütte dann abgeschlossen sein soll.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 17.59.54 Uhr, 29. Juli 2007 | Permalink
  Einleben

Die ersten Schritte in Washington: Studenten aus den gesamten USA und der gesamten Welt treffen in diesen Wochen in Washington ein, um in den kommenden Wochen ihr erstes Semester an den zahlreichen Universitäten der Stadt zu beginnen.

George Washington University beim Weißen Haus, Catholic University of America beim National Shrine, Georgetown University beim Bahnhof und am Potomac und die American University nördlich der deutschen Botschaft gehören zu den bekanntesten.

Unter dem Titel Now that you're in DC gibt die Catholic U. Neuankömmlingen einige Vorschläge zum Einleben in Washington. Tipps für Stadtrundfahrten durch die Hauptstadt oder Restaurants lassen sich auch auf Nichtstudenten übertragen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 10.30.31 Uhr, 29. Juli 2007 | Permalink
  Schuh-Kongress

Was soll man dazu sagen? Der Kongress sammelt mit einer Schuhfirma gebrauchte Sportschuhe, damit sie wiederverwertet werden können. Sportflächen sollen aus ihnen entstehen. Der Abgeordnete mit der erfolgreichsten Sammlung beschreibt stolz, dass der Schuhhersteller ihm einen Preis zuerkannt hat, den er einer Stiftung spenden wird.

Man kann nicht klagen, wenn der Kongress ein gutes Vorbild abgibt, selbst wenn solche Aufgaben wohl anderen überlassen bleiben könnten, damit sich der Abgeordnete um wichtige Geschäfte kümmern kann. Diesen Vorwurf kann man dem Gewinner, Peter deFazio, ohnehin nicht machen.

Er kümmert sich um ganz wichtige Fragen, beispielsweise das heiße Eisen, das sonst niemand anrührt: Ein Dekret von Bush, das die Gewaltenteilung der USA im Notfall außer Kraft setzt. Seine Erkundigungen sind vom Weißen Haus gerade abgeschmettert worden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 20.30.36 Uhr, 24. Juli 2007 | Permalink
  Sicherheit in Washington

Waschbaer
In Washington gibt es Gegenden, wo die Einwohner jeden Tag Schüsse fallen hören. Dann gibt es Gegenden, wo man jahrzehntelang keine Gewalt mitbekommt - von überfahrenen Waschbären abgesehen.

Die Hauptstadt hat ihre eigene Polizei, die nun von einer mit Washington besonders vertrauten Polizistin geleitet wird. Frau Lanier arbeitete als junge Polizistin in den Straßen Washingtons und erwarb im Nachtstudium zwei Universitätsabschlüsse. Sie geht die Sicherheit in Washington praktisch und sachverständig an.

Wer sich im District of Columbia nicht auskennt, kann sich an Faustregeln halten: Der westliche Teil von Northwest, begrenzt etwa vom Rock Creek Park in Nord-Süd-Richtung und Florida Avenue bis zur 16th Street in Ost-West-Richtung - oder dem westlichen Zweig der roten UBahnlinie - , ist im allgemeinen sicherer als der Rest der Stadt. Auch an scheinbar sicheren Orten sollte man die Augen offen halten und umsichtig sein. Die UBahn ist sicher, doch sollte man wissen, wo man aussteigt. Oben kann es anders aussehen als unter der Erde.

Schließlich ist zu bedenken, dass nicht jeder Uniformierte ein Polizist ist. Uniformen sind in der Hauptstadt beliebt. Private Sicherheitsdienste oder Paketträger können imposant oder vertrauenseinflößend aussehen, und sind doch nicht für Gefahrensituationen zuständig. Zuständigkeitskonflikte kann es auch bei den sonstigen Polizeidiensten geben, und davon hat Washington eine ganze Menge, vom uniformierten Geheimdienst, Secret Service, bis zur United States Park Police.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.19.34 Uhr, 22. Juli 2007 | Permalink
  Noch ein Stadium?

Anscheinend zeigt die Stadtverwaltung endlich einmal einen kühlen Kopf bei Stadiumsverhandlungen. Alle paar Jahre kommen Bettler zu ihr, um ein paar hundert Millionen Dollar für ein Stadium vom Stadthaushalt abzuzwacken.

Basketball, Eishockey und Baseball wurden großzügig beschenkt. Jetzt meldete sich der Fußball, bekommt nichts und droht, den DC United-Verein an einen anderen Ort zu verlegen. Sollen sie doch. Und die gesamte sonstige Profi-Baggage gleich mit. Sie plündert die Steuerzahler aus und setzt der Jugend und vielen älteren Halbwüchsigen ein schlechtes Vorbild.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 16.17.29 Uhr, 21. Juli 2007 | Permalink
  Modell in 3D

Ricoh Color 3D Modeling
Geplant, in Pulverschichten gebaut, wie in 3D gedrechselt - das nun auch in Washington. CAD-Datei mit Bauplan versandt, Modell in Pulver bestellt - und kurz darauf kann bei ABC Imaging an der 21. Straße NW sein Werk dreidimensional und in Farbe abholen.

Doch nicht genug, dass das 3D-Druckwunder des Color 3D Modeling nach Washington kommt und Architekten, Ingenieure und Designer erfreut. Nightmanager Chris lädt auch Laien, die sich am Laden beim Spaziergang stauenend die Nase plattdrücken, zur Führung ein.

Erfrischend, dass man einfach aus geteilter Freude an der Technik eingeladen wird. Bezeichnend aber auch für die Freundlichkeit, die Washington so lebenswert macht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 20.52.57 Uhr, 20. Juli 2007 | Permalink
  New York größer als Hauptstadt

Washington ist die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. New York ist nicht so schön oder freundlich wie Washington, DC , aber zweifellos größer. Wenn dort etwas geschieht, dann auch gleich in größerem Umfang. So war es am 11. September vor sechs Jahren, als in Washington ein Flugzeug in ein Gebäude gestürzt wurde und in New York zwei, während das zweite für Washington bestimmte Flugzeug die Washingtoner noch in Atem hielt, als es schon lange in Pennsylvanien abgestürzt war.

Jetzt kommt es wieder zum Vergleich: Ein Rohr explodiert in New York, und gleich ist es ein Spektakel. Selbst von Panik wird gesprochen. In Washington nimmt man diese Explosionen gelassen hin. Immer wieder fliegen Schachtdeckel in die Luft. Die parallele Welt unter der Erde wird längst nicht so häufig überholt wie über ihre Gebäude abgerissen und durch neue Bauwerke ersetzt werden.

Unter den Straßen und Parks sieht es schlecht aus, nicht nur in Washington, sondern im ganzen Land. Oben fahren Touristen ihre Stadtrundfahrten in bunten Bussen, bei denen vielleicht alle zehn Jahre ein Gastank explodiert. Unten brodelt es, Wässer mischen sich mit Strom, Strom mit Gas, Gas mit Luft - und bumm geht der Schachtdeckel zwanzig Fuß nach oben. Das geschieht öfter mal in Georgetown, aber gelegentlich auch beim Weißen Haus oder an anderen erlauchten oder unerlauchten Orten.

Über die unterirdische Infrastruktur reden Politiker nicht häufig. Damit kann nicht glänzen, Man kann nicht vor rollenden Kameras ein Band durchschneiden oder Tage der offenen Tür einrichten. Also werden die notwendigen Maßnahmen hinausgeschoben, bis es ordentlich knallt. Dann wird in Amerika auch wieder Geld für Rohre, Schächte und Tunnel locker gemacht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.00.22 Uhr, 19. Juli 2007 | Permalink
  Hauptstadt im Lesen

Pro Kopf schlägt der Nichtstaat alle Staaten der USA, nämlich bei den Vorbestellungen für Harry Potter-Bücher. Unter den Kreisen führt Fairfax County, Virginia , unweit Washingtons.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.27.49 Uhr, 16. Juli 2007 | Permalink
  Wilde Feuerwerke

In Malta gehören Explosionen von Feuerwerksfabriken zu den alljährlich wiederkehrenden tragischen Ereignissen. In Washington hört man selten von solchen Unfällen.

Wahrscheinlich ist die Herkunft von Feuerwerkskörpern genauso bekannt wie die von Milch: Sie kommen aus dem Geschäft. Schockiert ist die Region der Hauptstadt nun wegen zahlreicher Unfälle, die am 4. Juli 2007 bei den Feiern zur Unabhängigkeit der USA geschahen.

Gleich an verschiedenen Orten schossen Feuerwerkskörper in die Menge. Die Gemeinsamkeit der Verfälle sind ein Unternehmen, das verschiedene Feuerwerke arrangierte, sowie der chinesische Ursprung der Ware. Ansonsten bleiben die schweren Unfälle ein Rätsel, das immer noch nicht gelöst ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 17.35.03 Uhr, 15. Juli 2007 | Permalink
  Hitzefragen

Laster in Kabeln
Die Hitze macht Lastwagen sowie Strom-, Telefon- und Kabelfernsehversorgern zu schaffen. Die Kabel über den Straßen hängen durch. Lastwagen bleiben an ihnen hängen. Heutzutage sind die Kabelstränge so dick und stark, dass sie nicht reißen. Vielmehr halten sie die LKWs fest.

Andere Sorgen haben Kajakfahrer, Schwimmer und Segler. Sie fragen sich, ob der Potomac sicher oder vergiftet ist. Der Kreis Montgomery hält ihn für sicher, nur nicht nach heftigem Regen. Der District of Columbia verbietet das Schwimmen. Der Kreis Prince George's äußert Bedenken, doch verbietet er nichts. Virginia muss sich keine Gedanken machen, denn der Potomac gehört Maryland und Washington. Die Washington Post erklärt die Umstände am 14. Juli 2007.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 16.13.31 Uhr, 14. Juli 2007 | Permalink
  Lady Bird Johnson verstorben

Sie war für den Verwandlung der Prachtstraße in Washington verantwortlich und starb heute, am 11. Juli 2007 im Alter von 94 Jahren. Als sie nach Washington kam, war die Pennsylvania Avenue zwischen dem Weißen Haus und dem Kapitol verfallen. Sie nahm sich vor, Washington und Amerika zu verschönern.

Es dauerte eine Weile, bis die Pennsylvania Avenue Development Corporation ins Leben gerufen war. Sie gilt als Muster der gemeinsamen privaten und öffentlichen gemeinsamen Arbeit und maßgeblich von Hank Berliner beeinflusst, der einigen Präsidenten als Berater diente und ein Enkel des Gründers der Deutschen Grammophone und Erfinders des funktionierenden Telefons und Hubschraubers, Emil Berliner aus Hannover, ist.

Am Ende der siebziger Jahre protestierten Juristen und Personal in Washingtoner Kanzleien noch gegen geplante Umzüge zur Prachtstraße. Der Slum, der an manchen Ecken noch anzutreffen war, sei zu gefährlich, war oft zu hören.

Erst nachdem das Willard-Hotel von der PADC vor dem Abbruch gerettet und von Unternehmern renoviert worden und das International Trade Center von der PADC konzipiert und umgesetzt war, nahm die Stadt die Pennsylvania Avenue wieder als Geschäftsstandort an.

Mit dem heute als eine der besseren Gegenden der Hauptstadt geltenden Abschnitt der Pennsylvania Avenue zwischen dem Weißen Haus und dem Kongress ist der auch als Umweltschützerin geschätzten Lady Bird Johnson, geb. Claudia Alta Taylor, ein würdiges Denkmal gesetzt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.50.48 Uhr, 11. Juli 2007 | Permalink
  Und was geschieht mit den Touristen?

Touristen gelangen mit Bussen aus dem ganzen Land nach Washington. Natürlich wollen alle das marmorglänzende Kapitol sehen, von innen, und wenn es nicht zu heiß ist, von außen.

Das wird immer mehr in Frage gestellt. Zwar wird zu bedeutenden Kosten an einem Tonnelzugang mit Sicherheitsschleusen und Toiletten gearbeitet, der sie von der National Mall ins Kapitol bringen soll. Doch den Bussen wird immer mehr die Zufahrt verwehrt.

Erst dachte der Kongress an seine eigene Sicherheit und verbat sich die Busse in der Nähe des Kapitols. Nun bestimmt die Stadtverwaltung, dass Busse auch nicht mehr in den umliegenden Nachbarschaft auf die Touristen warten dürfen, denn sie gehen den Bewohnern dieser Gegenden auf die Nerven, und beim Kapitol befindet sich schließlich ein riesiger Parkplatz.

Der Wunsch der Einwohner, sich die Busse vom Halse zu halten, ist verständlich. Der Kongress denkt an die Sicherheit der Nation. Für sie ist jedoch schon hinreichend gesorgt. Wenn die Sicherheit der Senatoren und Repräsentanten auch nur im Geringsten gefährdet ist, verlassen sie ihren ohnehin selten besuchten Arbeitsplatz. Dank ausgefeilter Evakuierungspläne können sie sich durch Tunnel aus dem Staube machen.

Otto Normalverbraucher kann da nur staunen. Er bleibt jeder Gefahr ausgesetzt und soll auch noch stinkende Busse in den engen und heißen Straßen auf dem Hügel hinnehmen, die nicht seinetwegen, sondern wegen des Kongresses in die Hauptstadt kommen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 14.49.27 Uhr, 11. Juli 2007 | Permalink
  Brot für's Auto

Graubrot in Bethesda: $11.95. Nun gut, es trägt den Vornamen European, dann wird es ohnehin teurer.

Dieser Preis erklärt sich dennoch nicht aus dem Namen allein. Seit der Präsident alternative Energien, besonders Treibstoff aus Präriegras, gut geheißen hat, und jeder Bauer glaubt, Korn sei gut für's Auto, werden die Äcker nicht mehr mit dem bestellt, was Menschen, Kühe, Schweine, Hühner oder Truthähne benötigen. Corn, als Mais, wird angebaut - statt Weizen oder Roggen, - nur noch für's Auto.

Ob die Autos den Korn so mögen wie die Westfalen, weiß niemand. Aber das macht nichts. Der Preis von Korn ist an den Börsen auf alle Fälle enorm gestiegen, und die Bauern sind schließlich nicht dumm.

Darunter leiden die Viehwirtschaft, die Molkereien und Käsereien, die Bäckereien und die Endverbraucher. Es gibt einfach weniger Weizen und Roggen, Klee und Hafer, und was davon angebaut wird, wird teurer.

Nur der Benzinpreis wird davon nicht beeinflusst. Er liegt einen halben Dollar niedriger als vor vier Wochen, soll jedoch demnächst auf vier Dollar steigen. Wenn der Umstieg auf alternative Energie so aussieht, werde ich wohl eine Kuh auf den Rasen stellen müssen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 20.26.01 Uhr, 9. Juli 2007 | Permalink
  Artfremd in Washington

Potomac beach Bethesda
Die Menschen haben sich den Lebensraum der Bären angeeignet und zur Hauptstadt eines großen Landes erkoren. So herrscht nun Erstaunen, dass ein junger Schwarzbär in Bethesda, Maryland nach einem Zuhause sucht. Die artfremde Einnistung am Potomac ist nichts Neues.

Am meisten beachtet wird die aggressive Übernahme des Flusses selbst durch einen asiatischen Einwanderer. Der Frankenfisch, Channa argus, lässt sich nicht mehr ausrotten, obwohl er hier erst im Jahre 2004 entdeckt wurde.

Mittlerweile hat er sich auch in Nebenflüssen, wie dem Anacostia in Washington, eingerichtet. Die Jagd auf ihn ist fehlgeschlagen - nun soll die Großjagd beginnen. Der Fisch ist ein mächtiger Kämpfer. Diese Einstellung soll geschäftlich verwertet werden.

Die Washington Post berichtet von einem jungen Unternehmen, das sich auf den Monsterfisch spezialisiert und ernsthafte Angler zu Angelreisen an den Potomac animiert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 16.47.49 Uhr, 8. Juli 2007 | Permalink
  Konzert beim Indianermuseum

In letzter Minute hat Al Gore doch noch ein Konzert in Washington arrangieren dürfen. Im Rahmen der Serie zur Klimaveränderung finden weltweit Konzerte statt. In Washington findet es morgen vormittag beim National Museum of the American Indian auf der National Mall statt. Es beginnt um 10.30 Uhr; der Eintritt ist frei.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 22.06.17 Uhr, 6. Juli 2007 | Permalink
  Golf und Kirche

Das große Golfturnier in Potomac, Maryland zieht soviele Besucher an, dass der Verkehr nicht nur dort, sondern schon in Bethesda und auf der Ringautobahn, dem Beltway, zusammenbricht. Die zahlreichen Kirchengemeinden in der Nähe des Congressional Country Club haben wie auch Schulen Schwierigkeiten, die Zufahrt zu Gottesdiensten oder Unterricht zu ermöglichen.

Die deutschsprachige katholische Gemeinde Washingtons vermeidet das Problem, indem sie den Gottesdienst um 10 Uhr am nächsten Sonntag ausnahmsweise ins Pfarrhaus oder den Pfarrgarten verlegt. McLean, Virginia gehört sicherlich nicht mehr zum näheren Einzugsgebiet des Golfplatzes.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 11.36.53 Uhr, 5. Juli 2007 | Permalink
  Feier unterbrochen

Der Tornado schlug im Kreis Montgomery doch nicht ein. Golfballgroßer Hagelschlag ist die Hauptfolge. Jetzt befindet sich der Sturm im Howard County, Md. Über der National Mall in der Hauptstadt ist es auch gefährlich geworden.

Das Notfallsystem wurde aktiviert, und die Feierlichkeiten sind unterbrochen. 500000 sollen sich bis um 19.30 Uhr in den umliegenden Museen und Ministerien in Sicherheit begeben. Wer Glück hat, stößt vielleicht im Nationalarchiv auf die Unabhängigkeitserklärung. Das Feuerwerk wurde nicht abgesagt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.34.22 Uhr, 4. Juli 2007 | Permalink
  Tornado in Montgomery

Tornado: Please take shelter immediately, heißt es im Radio. Das gilt für Montgomery County. Vorher gab es schon eine Warnung für Arlington County - gegenüber der National Mall, wo 500000 die Unabhängigkeit der USA feiern.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.23.54 Uhr, 4. Juli 2007 | Permalink
  Umschichtung

Zum Unabhängigkeitstag ist wieder eine Völkerwanderung fällig. Für ein paar Stunden am Nachmittag herrscht Stille in der Hauptstadt. Menschenmassen befinden sich auf Autobahnen, in Flughäfen und Bahnhöfen. Die einen sind auf dem Weg in die nahen Berge, die Strände der Chesapeake Bay und der Delmarva-Halbinsel oder den Rest des Landes.

Die anderen wenden sich der National Mall zu, wo morgen unter enormen Sicherheitsvorkehrungen zwischen Kapitol und Potomac gefeiert wird. Mit dem Auto wird sie nicht zu erreichen sein. Selbst UBahnhaltestellen sind geschlossen.

Wenn man nicht gerade unter dem Feuerwerk sitzen will, fährt man am besten zu den Haltestellen der Metro um das Kapitol und sucht sich ein gemütliches Plätzchen unter den Bäumen auf der Westseite des Kapitols.

Von dort hat man einen herrlichen Blick über die gesamte Mall, sieht das Feuerwerk um 21.10 Uhr und kann das ganztägige Orchesterprogramm genießen. Oder man geht ins Büro und beobachtet die Feierlichkeiten vom Schreibtisch aus. Ein Bonus für alle, die in Washington arbeiten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.37.00 Uhr, 3. Juli 2007 | Permalink
  Was für eine Woche!

Der Sommer hätte unangenehmer nicht beginnen können. Seit Sonntag belegt die Washington Post mit einer Serie von Sonderbeiträgen, dass Cheney noch schlimmer ist als man ihn in Washington erlebt. Allein seine Präsenz ist abstoßend und wirkt sich mit verqueren Sicherheits- und Beschnüffelungsvorkehrungen auf das Leben in der Stadt aus. Welche Fäden er im Hintergrund zieht, um die Verfassungsordnung auf den Kopf zu stellen, musste die Post erst detektivisch ermitteln.

Davon wurde einem noch schlechter als vom Wetter, das außer einem Hurrikan sämtliche Kapriolen der Sommersaison in der ersten Sommerwoche vorführte: heiß, feucht, mit tropischen Gewittern und Wolkenbrüchen.

Schließlich kommt der Supreme Court und zeigt mit einem Urteil nach dem anderen, dass die rechten Revolutionäre der Neunziger nun über die Verfassung bestimmen. Seit die konservative Oberrichterin O'Connor durch den erzkonservativen Alito ersetzt ist, fallen auch die über Jahrzehnte entwickelten und von der Mehrheit der Bevölkerung anerkannten Bürgerrechte. Mit einem Paukenschlag stellte der Gerichtshof diese Woche fest, dass die komplexen Anstrengungen zur Gleichbehandlung der Rassen eingestellt werden müssen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.35.38 Uhr, 30. Juni 2007 | Permalink
  Kontake in der UBahn knüpfen

gas price $31.9
$31,9 / Gallone
Eben berichten die landesweiten Nachrichten von 45-minütigen, vereinzelt aufgetretenen Stromproblemen in der New Yorker UBahn. Die lokalen Nachrichten berichten schon lange nicht mehr über die Probleme der hiesigen Metro in der Hauptstadt, die im Sommer häufiger auftreten.

Vor einigen Tagen konnte man im dunklen Tunnel Kontakte auf der roten Linie knüpfen, als Strom, Licht und Klimaanlage ausfielen. Heute ist nach heftigen lokalen Gewittern dieselbe Linie im Berufsverkehr ausgefallen. Die Passagiere, die aus unbekannten Gründen als Kunden, Customers, bezeichnet werden, wissen nicht, wie ihnen geschieht.

Sollen sie die Station verlassen und zu Fuss zur nächsten laufen? Oder ist diese vom selben Problem gelähmt? Einige Jahrzehnte lang galt die Washingtoner UBahn als mustergültig.

Bis auf ihre Zuverlässigkeit ist sie es immer noch. Sie baut ihr Leistungsangebot auch aus. Demnächst findet wieder eine Talentauswahl statt. Das Konzertangebot in den Stationen soll bereichert werden.

Ein Grund für die Probleme der UBahn sind die Benzinpreise. Sie sind zwar in den letzten Wochen etwas gefallen. Doch bleiben sie hoch genug, um mehr Autofahrer in den öffentlichen Nahverkehr zu bringen. Neben Hitze bis zu 101 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit führt dies auch bei Anlagen zu einer höheren Belastung und mehr Verschleiß.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.43.28 Uhr, 27. Juni 2007 | Permalink
  Polizei- und Wachdienst

Im teuren, reichen Kreis Montgomery am nördlichen Rand von Washington werden Polizisten untersucht, weil sie gleichzeitig Polizei- und privaten Wachdienst geleistet haben sollen. Für dieselbe Leistung zweimal bezahlt werden: double Dipping - das darf nicht sein.

Die Versuchung ist groß. Wach- und Sicherheitsdienste brauchen Polizisten. Polizisten müssen ihr Gehalt aufbessern, weil das Leben so teuer ist. Der öffentliche Dienst kann sich kaum ein Haus in der Hauptstadt und ihrer Umgebung leisten. Da der Tag nur 24 Stunden hat und double Dipping die Belastung reduziert, ist der Verdacht im Montgomery County, Md. nachvollziehbar.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 01.02.00 Uhr, 25. Juni 2007 | Permalink
  Waldstadt Washington

Washington ist eine auffällig grüne Stadt. Selbst in dicht besiedelten Bezirken gibt es ausgedehnte Waldgebiete, wie auf dem Google-Maps-Bild im westlichen Stadtteil Georgetown. In einen Teil der Waldfläche wird demnächst eine Schule zusammen mit einer neuen Siedlung gesetzt.

Die Bäume werden in der Stadt soweit möglich erhalten und die geschlagenen durch neugepflanzte ersetzt. Im Gegensatz dazu wird in den Kreisen um die Hauptstadt meist vor der neuen Nutzung alles gerodet.

Dank des Klimas wachsen viele Bäume schnell hoch, doch der Bestand an typischen, mehrere Meter dicken Eichen benötigt Jahrzehnte, um sich zu regenerieren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 01.02.00 Uhr, 24. Juni 2007 | Permalink
  Indianer sind noch da

Indem sie sich versteckten, konnten sie überleben, und dann gerieten sie in Vergessenheit. Darüber vergaßen sie ihre Stammestraditionen. Heute werden die Indianer in Virginia wieder in Erinnerung gebracht. Der Monacan-Stamm wurde von der Außenwelt wiedergefunden.

In Pamunkey, King William County, Va. , abseits der Highways, lassen sich alte Anlagen besuchen. Jamestown, Va. wird heute gefeiert. Die Indianer hoffen, in einigen Jahren auch wieder im Bewusstsein der Geschichte des Staates Virginia zu erscheinen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.34.02 Uhr, 23. Juni 2007 | Permalink
  Parade und Kochwettbewerb

Ein Karibisches Festival und ein Barbecue-Fest tragen an diesem Wochenende zur Unterhaltung in der Hauptstadt bei. Um die Pennsylvania Avenue und die Georgia Avenue werden viele Straßen bis Sonntagnacht gesperrt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 09.14.37 Uhr, 23. Juni 2007 | Permalink
  Mit der Straßenbahn

In manchen Städten der USA kann man mit der Straßenbahn eine Stadtrundfahrt unternehmen. In Washington leider nicht mehr. Früher gab es ein dichtes und buntes Straßenbahnnetz, heute nur noch ein sehenswertes Museum mit einer kurzen Strecke.

Manchenorts wird die Straßenbahn als Attraktion neu eingeführt. Dabei wird nicht ein nützliches Netz für den Personentransport angestrebt. Vielmehr geht es darum, den Anwohnern ein Stadtgefühl zu vermitteln. Die Bahn arbeitet mit Verlust, doch wird der entsprechende Stadtteil durch die Trolley attraktiver und generiert mehr Steuern für die Kommune.

Vielleicht kommt es auch in Washington wieder einmal zu einer Straßenbahnverbindung. Ein Bahnhof steht noch in Glen Echo, Maryland , und alte Gleise und Brücken finden sich noch an zahlreichen Stellen in der Hauptstadt und ihrer Umgebung.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.00.17 Uhr, 21. Juni 2007 | Permalink
  Stromausfall

Drei Stunden Stromausfall erlebt in den USA der durchschnittliche Haushalt. Im Vergleich dazu ist es in Deutschland paradiesisch: Nur wenige Minuten pro Jahr, berichtet soeben die Deutsche Welle im Fernsehen.

Was Washington betrifft, ist die Situation viel krasser. In manchen Jahren sind es mehrere Tage, und in guten Jahren kann man froh sein, wenn es 10 Stunden verstreut über den Sommer sind.

Stromausfall bedeutet für viele auch Wasserausfall. Wegen der isolierten Wohnsiedlungen weit außerhalb der Städte haben viele Häuser ihre eigene Wasserversorgung mit einer strombetriebenen Pumpe. Das Schicksal von gleichzeitigem Strom- und Wasserausfall trifft die Reichen wie der Armen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.02.29 Uhr, 20. Juni 2007 | Permalink
  Vatikanische Verkehrsordnung

Die Reaktionen der hiesigen Medien auf die vatikanische Verkehrsordnung ist positiv. In Washington vermitteln Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer meist den Eindruck, hier gäbe es nichts Vergleichbares. Dass die römisch-katholische Kirche ein aktuelles Thema aufgreift, sehen nur wenige kritisch.

Am Wochenende sind erst zwei, dann vier Judgendliche gleich nach dem High School-Abschluss tödlich verunglückt. Da ist man für lebenserhaltende Regeln aufgeschlossen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.53.27 Uhr, 19. Juni 2007 | Permalink
  Monument im Modder

Während die Wohneigentumspreise auch im Raum Washington absacken, versacken die Seemauer und Straße um eins der schönsten Monumente in Washington, das Jefferson Memorial vor dem Weißen Haus, auf der anderen Seite des Washington Monuments. Am Jefferson Memorial blühen im Frühling die berühmten Kirschen.

Die National Mall und die Gegend um das Jefferson Memorial liegen auf sumpfigen Boden, durch den vor langer Zeit Kanäle zur Entwässerung und zum Transport gezogen worden. Ganz trocken ist es immer noch nicht, und der Boden gibt nach.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 07.08.00 Uhr, 18. Juni 2007 | Permalink
  Post mit Schloss

Statt Briefkästen an jedem Haus gibt es bei Neubauten nun einen Stahlkasten für mehrere Häuser. Die amerikanische Post will Personal sparen. Die Zahl der zu beliefernden Anschriften steigt jährlich um 2 Millionen. Bei Neubauten schreibt die Post eine communal Mailbox vor. Sie erhöht die Sicherheit, sagt der United States Postal Service, denn jedes Fach ist mit einem Schloss ausgestattet. Das ist bei den offenen halbrunden Kästen nicht der Fall. Um die Hauptstadt sind schon mehrere Nachbarschaften von der Veränderung betroffen, berichtet die Washington Post.

Wer seinen eigenen Briefkasten möchte, muss sich ein bestehendes Haus kaufen. In den Washingtoner Vororten in Virginia fallen ihre Preise drastisch. Besonders schlimm ist die Lage bei Condominia. Die Zahl der verkauften Condos sank um die Hälfte, während massenhaft neue Eigentumswohnungen errichtet werden. Die Bauherren versuchen, sie mit Parties an den Mann und die Frau zu bringen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 07.31.00 Uhr, 17. Juni 2007 | Permalink
  China-Zeugs in Maryland

Was aus China kommt, wirkt zur Zeit bedenklich. Vergiftetes Hundefutter schädigte den Ruf Chinas als erstes, nun kommt Zahnpasta hinzu, die als Colgate-Produkte aufgemacht ist und den Weg in Geschäfte in den Washingtoner Vororten in Maryland gefunden hat.

Vermutlich muss man sich im China-Restaurant bald versichern lassen, dass die Ingredienzien allesamt nicht-chinesischen Ursprungs sind. Selbst das stellt keinen perfekten Schutz dar, weil anscheinend die Colgate-Zahnpaste als in Südafrika hergestellt deklariert wird und chinesischer Knoblauch über andere Länder Asiens in die USA gelangt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 10.15.00 Uhr, 15. Juni 2007 | Permalink
  Freispruch

Tornados werden abgesagt, die Straßen sind überschwemmt, der Strom ist ausgefallen - alles im normalen Bereich, jedenfalls im Hochsommer. Außergewöhnlich ist die Nachricht, dass Altbürgermeister Marion Barry freigesprochen wurde. Auch wenn er sich mit seinen Eskapaden zum Clown macht und den Secret Service auf seine Spur zieht, ist es doch schön, dass im Zweifel der Angeklagte für unschuldig befunden und freigelassen wird.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 21.35.12 Uhr, 13. Juni 2007 | Permalink
  Tornado!

Eine amtliche Tornado-Warnung gilt ab jetzt bis 16.45 Uhr in den Kreisen Fairfax, Va. und Loudon, in denen auch viele Deutschsprachige wohnen. Man soll Autos und Häuser verlassen, sich in Kellern in Sicherheit bringen und sich von Fenstern entfernt halten. Bereits jetzt gibt es beachtliche Zahlen an Stromausfällen in der gesamten Region um die Hauptstadt. Eine weitere gefährliche Sturmzelle befindet sich über der Fähre bei White's Ferry am Potomac zwischen den Kreisen Loudon und Montgomery, Md. .

Nachtrag: Die Warnung wurde aufgehoben. Weiterhin wird vor starken Stürmen gewarnt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 14.21.00 Uhr, 13. Juni 2007 | Permalink
  Bürgermeister wieder vor Gericht

Schon wieder ein Strafprozess gegen den Altbürgermeister der Hauptstadt, Marion Barry. Der Held der Unruhen im Jahre 1968, die Teile von Washington in Schutt und Asche versetzten, aber auch als Freiheitsbewegung verstanden werden, wird immer wieder einmal wegen Alkoholmissbrauch oder Drogenbenutzung im Verkehr angehalten. Dieses Mal fiel dem Polizisten auf, dass der meist gesprächige Barry kaum den Mund öffnete. Daraus ergab sich ein Anfangsverdacht, der zum Verfahren führte.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.59.31 Uhr, 12. Juni 2007 | Permalink
  Null Kalorien in der UBahn

Gelegentlich erscheinen die Mittel zur Kalorienabwehr in der Washingtoner Metro drastisch. Festnahmen auf der amtlichen Seite. Seltenst heimliches Kauen hinter einer Zeitung auf Seiten der Passagiere.

Mit dem Ergebnis kann man jedoch zufrieden sein: eine krümel- und pfützenfreie UBahn. Während heißer Kaffee auf die Nachbarn im New Yorker Untergrund spritzt, kann man sich in Washington seiner Unversehrtheit sicher sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.35.50 Uhr, 11. Juni 2007 | Permalink
  Der letzte Fischer

Auf dem Potomac um Washington arbeitet nur noch ein Fischer. Als seine Familie vor 200 Jahren mit dem Geschäft begann, gab es noch Stör und Aal, heute fängt er hauptsächlich Wels und Krabben. Gelegentlich geht ein Piranha in die selbstgeknüpften Netze.

Der Fang wird am Hafen der Hauptstadt an der Maine Avenue verkauft. Ein Teil wandert in den Süden in Teiche und Seen, an denen Angler um Preise heischen.

Die Washington Post berichtet am 10. Juni 2007 über M.  L. Harley & Sons Live Fish Co. Der Vater geht demnächst in den Ruhestand, und ob der Sohn das Unternehmen weiterführt, ist unsicher. Doch der Potomac hat sich erholt und bietet einen guten Fang.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 18.24.35 Uhr, 10. Juni 2007 | Permalink
  Das Blut Christi

Während Kirchen sich in der Hohezeit heiliger Feste fragen, ob das Blut Christi Firmlingen und Konfirmanden unter 21 Jahren legal vermittelt werden kann, bereiten Brandon und Ryan Kenty ihre Mutter auf die Fahrt zum Gefängnis vor.

Dort soll sie zwei Jahre verbringen, weil sie im Jahre 2002 bei der Feier von Bryans Geburtstag Alkhohol ausschenkte, nachdem sie den Gästen die Autoschlüssel abnahm und sie zur Übernachtung verpflichtete.

Der Fall in Charlottesville, Va. ist extrem, doch immer häufiger wird Eltern unterstellt, sie wüssten, was Personen unter 21 Jahren unter ihrem Dach anstellten. An diese Vermutung wird eine strafrechtliche Verantwortung geknüpft, wenn die Polizei, beispielsweise wegen lauter Musik, vorbeischaut und alkoholisierte Personen entdeckt.

Merke: Wer Personen unter 21 Jahren den Kanonen füttert, darf sich Held nennen. Wer bei ihnen ein Bier duldet, geht ins Gefängnis.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.34.02 Uhr, 9. Juni 2007 | Permalink
  Durchsuchung ohne Entschuldigung

Verblüfft ist die Bevölkerung von Annapolis, Md : Die Polizei führte einen Durchsuchungsbefehl im falschen Haus durch, misshandelte die Bewohner und entschuldigt sich nicht. Jetzt wurde eine Untersuchung eingeleitet. Eine vorsorgliche Entschuldigung für den Fall, dass diese Umstände bestätigt werden, wäre normal. Immerhin hatte die Polizei schon selbst gemerkt, das sie im falschen Haus war.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 22.19.59 Uhr, 7. Juni 2007 | Permalink
  Motorradrennen

Als fette Säcke muss man viele Motarradfahrer bezeichnen, die mit ihrer Harley am Memorial Day nach Washington kommen und lahm auf ihrem Sofa-Krad herumkutschieren. Sie sehen einfach so aus - ihre Einstellung mag ganz anders sein, und dann wäre der Begriff ungerecht.

Einen anderen Eindruck vermitteln die schnellen Hirsche, die todesmutig mit 200 Stundenkilometern von Ampel zu Ampel hüpfen. Hauptsächlich geschieht das im Weichbild der Hauptstadt, zur Zeit vermehrt im Kreis Prince George's östlich und südlich von Washington.

Kürzlich verfolgte die Polizei auf der Ringautobahn um Washington einen 92 Meilen schnellen Fahrer auf seinem Bullet Bike. Der Motorradfahrer entkam, doch führte die Verfolgungsjagd zu einem schweren Unfall mit Todesfolgen.

Daher erwägen Gesetzgeber ein Verbot schneller Motorräder. Nachdem der Supreme Court kürzlich der Polizei gefährliche Verfolgungen erlaubt, eine verständliche, wenn auch wohl nicht ganz durchdachte Reaktion.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 15.38.01 Uhr, 6. Juni 2007 | Permalink
  Fest: 37 Überfahrene überleben

Weiterhin ist ungeklärt, wie 37 bei einem Fest überfahrene Personen überlebten. Augenzeugen berichteten, dass die Fahrerin mutwillig weiterfuhr, als schon einige Personen unter ihrem PKW lagen. Auch heute ist die Ursache des Vorfalls im Südosten der Hauptstadt noch unbekannt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.33.19 Uhr, 3. Juni 2007 | Permalink
  Der erste Knall

Nach ein paar Tagen über der 90-Grad-Marke kommt der erste Knall: Ein Transformator an den Stromleitungen platzt und raubt der Nachbarschaft den Zugang zum Internet genauso wie zum Air Conditioning.

Noch fangen die Tage angenehm unter 30 Grad Celsius an, doch immer früher erreichen sie den Bereich, der an den Hochsommer erinnert. Code Red wurde daher für angesagt: Einige Busse sind gratis.

Im Süden entwickelt sich der erste Hurrikan, mit dem eigentlich eher in einigen Wochen zu rechnen ist. Doch begann heute die amtliche Hurrikan-Saison, und mit dem ersten Anzeichen des Wasserwirbelsturms sind nun die Statistiker bestätigt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 19.25.28 Uhr, 1. Juni 2007 | Permalink
  Live Buchstabieren

Vor der ganzen am Fernseher zuschauenden Nation buchstabieren Schüler in der National Spelling Bee schwere Worte für die Endausscheidung in Washington. Die amerikanische Aussprache von Worten wie Girolle, Urgrund, Grognard oder Rascacio dürfen die Schüler bis zu zwei Minuten lang verarbeiten, dann muss die Entscheidung für die richtige Buchstabenreihenfolge gefallen sein.

Oft warten sie vergeblich auf die Aussprache in der Sprache, aus der ein Fremdwort stammt, wenn das Wort ins Amerikanische adaptiert wurde. Ein Wort wie Partitur mit lateinischem, italienischen und deutschem Weg ins Englische fällt manchmal leichter als ein Wort, das ohne Umwege angekommen ist. Der Favorit stolperte über ein scheinbar simples Wort: Clevis. Abseil und Schuhplattler wurden im Finale problemlos gemeistert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 20.13.39 Uhr, 31. Mai 2007 | Permalink
  Jetski-Unfall in den Bergen

Im Osten von Washington locken die Strände, im Westen die Berge. Wasserunfälle spielen sich meist am Strand und auf den Flüssen der Region ab.

Immer häufiger betreffen diese Unfälle die Benutzer von Jetskies. Am langen Wochenende traf es selbst einen Jungbauern, der in den Bergen von Virginia auf dem See der Ranch seines Großvaters unterwegs war.

Er verunglückte tödlich, als er mit einem anderen Boot in Berührung kam. An zwei Dritteln derartiger Zusammenstöße in Virginia sind Jetskies beteiligt, schreibt die Washington Post.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.30.00 Uhr, 30. Mai 2007 | Permalink
  Gras wächst, Kreis ächzt

Obwohl ein Teil der Region nach einem trockenen Mai auf Niederschlag wartet, wächst das Gras. Im Kreis Fairfax, Virginia wächst es zu ungehemmt, vor allem in der Öffentlichkeit. Eine Kreisdirektorin bezeichnet es gar als Wagnis, sich für eine Fotoaufnahme in das hohe Grün im breiten Mittelstreifen eines Highways zu stellen.

Dummerweise hat der Steuerzahler nicht genug Geld bereitgestellt, besteht jedoch auf gründlichem Mähen. Die einfachste Lösung bietet also eine PR-Kampagne, die dem Bürger erklärt, dass nicht der Kreis Fairfax, sondern Staat Virginia für die Misere verantwortlich ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.11.16 Uhr, 29. Mai 2007 | Permalink
  Was ist Rolling Thunder?

Zehntausende kommen an diesem Wochenende mit Motorrädern in die Hauptstadt. Am morgigen Memorial Day ehren sie in Washington wie seit 20 Jahren die in amerikanischen Kriegen Gefallenen und Vermissten. Anfangs kamen kleine Gruppen und erinnerten an die schäbige Behandlung rückkehrender Soldaten des Vietnamkriegs.

Heute ist Rolling Thunder etabliert und anerkannt. Die Washington Post berichtet am 27. Mai 2007, dass die Mitglieder sich die Parade verschaffen, die die Regierung ihnen verweigerte.

Gleich wie man die Herrscherschicht beurteilt, die die Kinder anderer Eltern in den Krieg schickt, Rolling Thunder trifft allerorten und in allen Kreisen auf Sympathie oder zumindest Verständnis.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 14.56.00 Uhr, 27. Mai 2007 | Permalink
  Pazifisten an die Front

Mit Tränen in den Augen ziehen Mitglieder der Nationalgarde aus dem Raum Washington an die Kriegsfront im Irak. Wer in die National Guard eintritt, stimmt gegen den Dienst im Ausland und hofft, zuhause beim Noteinsatz nach Unwettern oder Unfällen helfen zu können.

Statt hier im Sommer umgefallene Bäume wegzusägen, verabschiedeten sich gestern über 100 Mitglieder der Maryland Army National Guard beim White Oak Armory, Maryland , von ihren Familien. 1300 sind es insgesamt im Staat Maryland, die gerade zum Krieg statt Friedensdienst abgeordnet wurden.

Mittlerweile ist in Washington durchweg zu hören, dass der Überfall auf den Irak ein schwerer Fehler war. Dass der technische Hilfsdienst des Landes dafür büßen soll, ist noch tragischer als die Verschwendung der Soldaten, die eine gewisse Vorstellung davon besaßen, das Land nach außen zu verteidigen und sich dafür opfern zu müssen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.12.44 Uhr, 26. Mai 2007 | Permalink
  Jeder darf mal ans Pult

Alle Berühmtheiten der USA werden von Schulen und Universitäten zu Schulabschlussfeiern eingeladen, um die Absolventen in den Ernst des Lebens einzuführen. Heute fand auch Bush eine Uni, die ihn sprechen lassen wollte. Das war zwar keine Privatuniversität, sondern eine Uni der Regierung, der man befehlen kann, ihn einzuladen, aber immerhin, er hat's geschafft.

  Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.34.26 Uhr, 23. Mai 2007 | Permalink
  Flucht in die Außen-Vorstadt

Wer den platzenden Wasserleitungen Washingtons und der alten Vorstädte entkommen will, kann sich in die neuen künstlichen Vorstädte flüchten, die in Virginia und Maryland gebaut werden.

Zwar werden verrottete Bezirke Washingtons gentrifiziert. Doch bleiben die großen Baugesellschaften und Immobilieninvestoren am Ball, wenn es darum geht, Felder, Wälder, Wiesen, Berge und plattzuwalzen und neue Städte aus dem angeblichen Nichts zu stampfen. 1350 Häuser sollen nun an einer ökologisch gefährdeten Stelle der Chesapeake Bay errichtet werden.

Der Bauherr des Four Seasons ließ den Politikern gerichtlich verbieten, Negatives über sein Projekt auf der Insel Kent zu äußern, erklärt die Washington Post.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 11.28.12 Uhr, 19. Mai 2007 | Permalink
  Zuviel Wasser

Gegen den Regen gibt es nichts einzuwenden. Manche glauben gar, in den Gärten und Feldern um die Hauptstadt sei es etwas trocken geworden. Also freut man sich heute über die Bewölkung.

Weniger erfreulich ist der Zustand der Wasserrohre unter den Straßen. Vor zwei Tagen brach eine Wasserleitung mit 20 Zoll Durchmesser und überflutete zahlreiche Häuser am Bradley Boulevard in Bethesda, Maryland . Heute passiert dasselbe ein paar Straßen weiter, nur trifft es eine Leitung mit einem Durchmesser von 60 Zoll.

Wenn die Wasserwerke nicht sofort zur Stelle gewesen wären, hätte man einen Krater befürchten müssen, der Busse schlucken kann. Die uralte Infrastruktur liegt wirklich im Argen. Das betrifft Wasserrohre ebenso wie Abwasserleitungen und die dazugehörigen Schachtanlagen in den Straßen. In Washington sind zudem 10% der Hydranten für die Feuerwehr kaputt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.33.00 Uhr, 18. Mai 2007 | Permalink
  Gewitter und Strom weg

Ein kurzer Gewittersturm fegte mit Macht durch die Region, und schon gingen die Lichter aus. So ist das Leben in Washington. Im Radius von hundert Kilometern um die Hauptstadt explodieren die Transformatoren der Überlandleitungen. Dann fällt hier und da ein Baum auf das Drähtegestrüpp. Und schon ist der Verkehr lahmgelegt. Heute traf es die Rush Hour.

Morgens war der Tag noch schön. Wunderbar eigentlich. Selbst die Piloten des Weißen Hauses genossen das Wetter, indem sie über der Innenstadt ein paar Stunden lang An- und Abflüge beim Weißen Haus übten.

Als sie mit ihren Touch and Go-Übungen fertig waren, kam bei Temperaturen über 30 Grad allmählich eine Brise auf. Nach 15 Uhr wurde es schnell düster. Von den Rasen erhebt sich nun nebliger Dampf.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.01.11 Uhr, 16. Mai 2007 | Permalink
  Rasend in Rage

Washington steht nicht an erster Stelle, wenn es um das Ausklinken im Verkehr geht. Bei schlechtem Benehmen glänzt Miami. Besonders anständig sind die Fahrer in der Hauptstadt allerdings nicht. Sie nehmen den fünften Platz ein. Zivilisiert geht es in Portland, Oregon zu.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.07.02 Uhr, 15. Mai 2007 | Permalink
  Virginia trinkt eigenen Wein

Die staatlichen Alkoholgeschäfte in Virginia dürfen nur Wein aus Virginia verkaufen. Nicht jeder mag ihn und das Gesetz. Heute mischte sich das oberste Gericht der USA ein. Es lehnte einen Antrag ab, das Gesetz als Verletzung der Bundesverfassung zu beurteilen. Vielleicht hätte er den Fall angenommen, wenn Virginia auch privaten Läden gestatten würde, fremden Wein zu vertreiben. Sie sind dort erhältlich, und zwar im Vergleich zu den Preisen in Maryland recht billig.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.29.50 Uhr, 14. Mai 2007 | Permalink
  Unerkleckliches Drive-By-Erlebnis

Unangenehm stößt es auf, wenn der Radiosender WTOP und andere Nachrichtenquellen reißerisch ein Drive-By ankündigen und Mord und Totschlag meinen. Ein Drive-by kann für viel Angenehmes stehen - eine Schießerei aus vorbeifahrenden Fahrzeugen gehört nicht dazu. Drive-by hört sich abgebrüht an. Das passt nicht zu Washington. Zwar gibt es in der Hauptstadt zuviel Gewalt, doch wird diese verrohte Wendung nicht der Stadt und ihrer Bevölkerung gerecht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 21.39.24 Uhr, 12. Mai 2007 | Permalink
  Englisch-deutsche Geschichte: Route 15

Am 13. Mai 2007 berichtet die Washington Post über einen neuen Führer. Er beschreibt die Route 15 von Pennsylvania über Maryland nach Virginia. Englischer Einfluss findet sich an Orten wie Charlottesville, Va. im Süden, deutscher im Norden, beispielsweise in der Gestalt des Schifferstadt Architectural Museum in Frederick, Maryland . Der Titel lautet geschichtstriefend The Journey Through Hallowed Ground: The Official Guide to Where America Happened.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 18.52.15 Uhr, 12. Mai 2007 | Permalink
  400 Jahre: Feier beginnt

Die Feiern in Jamestown, Virginia haben heute begonnen. Die Gründung der ersten englischen Kolonie in Amerika hatte schon einen Besuch der englischen Königen ausgelöst. Diese hat sich wieder aus den USA nach einem Essen im Hause Bush verabschiedet.

Die in Washington seither festzustellenden zahlreichen Flüge der Hubschrauber, mit denen Bush normalerweise fliegt, waren Übungsflüge der Marines, die es als besondere Ehre ansehen, den Präsidenten fliegen zu dürfen.

In Blacksburg, Virginia erhielten die ermordeten Studenten heute posthum ihre Abschlussurkunden im Rahmen der Commencement Exercises, mit denen graduierende Studenten von den amerikanischen Universitäten feierlich verabschiedet werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 21.27.52 Uhr, 11. Mai 2007 | Permalink
  Vernunft im Ausschuss

historische Absteige
Die Regierung von Washington bewies ein wenig Vernunft, als ein Ausschuss überlegte, alle unter 21 strafrechtlich zu verfolgen, die Alkohol erwerben. Die Abgeordnete Mary Cheh, die auch Verfassungsrecht lehrt, gab zu erwägen: Wer von uns hat nicht schon einmal versucht, einen Drink zu erhalten? Der Gesetzesvorschlag wurde zurückgewiesen.

Um Washington herum sind die Regeln strenger. Die Polizei in Montgomery County, Maryland , wird im Volksmund gar als Nazis bezeichnet, was jedoch weniger auf ihre Einstellung als ihre martialische Aufmachung zurückzuführen sein dürfte. Den Polizisten scheint auch nicht immer angenehm zu sein, laufend Parties zu sprengen und Erwachsene unter 21 Jahren vor das Strafgericht zu bringen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.12.55 Uhr, 11. Mai 2007 | Permalink
  Sommerklagen

Heute beginnen die Sommerklagen: Zu warm und schwül draußen, eiskalt und zu trocken im Büro. Bei 30 Grad sollte man sich allerdings zurückhalten. Sonst fehlen einem ja die Worte, wenn der Sommer beginnt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.17.07 Uhr, 10. Mai 2007 | Permalink
  Stadtveränderung

May Apple Blossom
Ganz langsam beginnt die alljährliche Veränderung des Stadtbildes. Die ersten Studenten des guten Dutzend Universitäten in und um Washington haben die Finals hinter sich gebracht und verlassen die Hauptstadt.

An ihrer Stelle treffen aus den ganzen USA und dem Rest der Welt Praktikanten ein, die sich mit einmaligen Erfahrungen auf Karrieren mit politischen oder juristischem Einschlag vorbereiten.

Dass das Party-Leben davon einen nicht-repräsentativen Großteil ausmacht, hat sich auch herumgesprochen. Dafür nehmen viele in Kauf, in der Welthauptstadt der Interns sich eingezwängt in Kellerwohnungen Zimmer mit zahlreichen Kollegen zu teilen und unbezahlt ein teures Leben zu führen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.10.11 Uhr, 8. Mai 2007 | Permalink
  Elizabeth ganz genehm

Die englische Königin bringt Washington nicht durcheinander. Zwar war der Lafayette Square vor dem Weißen Haus zum Mittagessen abgesperrt, doch hat sie den Verkehr nicht spürbar behindert.

Ist sie eigentlich gestern zur englischen Botschaft an der Massachusetts Avenue gekommen? Auf dem Weg lag ja ein Baum vor der Botschaft Boliviens nieder. Der Tag war so schön frühlingshaft sonnig, dass man den Sturm gar nicht so richtig wahrnehmen wollte. Doch richtete er einigen Schaden an. Dafür ist es heute, nach einem Wochenende mit Frostandrohung durch die Wettervorhersagen, warm.

In den nächsten Tagen wird es genau so, wie man sich den Frühling in Washington vorstellt: Keine Hitze, keine Schwüle. Auf den Idealzustand kann man jedoch nicht vertrauen. Sommerwetter gelangt immer früher in die Hauptstadt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.26.25 Uhr, 7. Mai 2007 | Permalink
  Wind am Steg

Wie schon Wilhelm Busch wusste, birgt ein Steg manche Tücke. Heute wurde die alljährliche Brückenwanderung über die Chesapeake Bay östlich von Washington abgesagt. Der Wind bläst zu heftig. Er gefährdet die Wanderer.

Hoffentlich werden wir nicht von den Straßen geblasen, wenn heute abend die englische Königin für den Staatsbesuch am Montag in die Hauptstadt kommt. Der Verkehr in Washington ist ohnehin so schlimm wie sonst fast nirgends.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 09.07.08 Uhr, 6. Mai 2007 | Permalink
  Schranke runter

Die Einfahrten in die Hauptstadt sollen mit Schranken versehen werden, an denen ein Obulus kassiert werden kann. Seit Jahrhunderten kämpfen die Nationen zwar für den freien Verkehr von Waren und selbst für Freizügigkeit, doch muss das ja nicht bedeuten, dass man nicht hier und da ein paar Dollar abzwacken kann. Ein paar Meilen auf den Straßen von Virginia werden bald auch 20 Bucks kosten. Man muss sich nur daran gewöhnen. In Washington können Architekten vielleicht schon Stadtmauern und Stadttürme planen. So ließe sich das Böse mit Gutem übertünchen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.40.00 Uhr, 3. Mai 2007 | Permalink
  Besuch in Jamestown

Vor einem halben Jahrhundert hat sie Jamestown besucht, und jetzt kehrt sie zurück: Zur 400-Jahresfeier der Gründung der ersten englischen Kolonie in Amerika kommt die englische Königin nach Jamestown, Va. . Seit 1995 hat sich dort viel verändert. Man hatte angenommen, die Reste der Kolonie seien in den James River weggeschwemmt worden. Doch als man am Ufer buddelte, fand sich etwas, und dann immer mehr. Heute kann man sich dank der Ausgrabungen eine gute Vorstellung vom Leben in der ersten Kolonie machen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.40.00 Uhr, 2. Mai 2007 | Permalink
  Nicht der Rede wert

Der 1. Mai, ein Feiertag im Rest der Welt? Die meisten wissen das nicht in Washington. Man freut sich auf den Memorial Day, das garantiert lange Wochenende am Ende des Monats. Der Tag der Arbeit findet in den USA zum Abschluss der Sommerferien statt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 00.01.00 Uhr, 1. Mai 2007 | Permalink
  Feuer in der Hauptstadt

Zwei Feuer haben in der Hauptstadt historische Gebäude und Dokumente erheblich beschädigt, doch der Mehrheit der Bevölkerung steckt noch der Tod einer Fünfjährigen in den Knochen. Sie kam bei einem Hausbrand um, als sie bei der Flucht aus dem brennenden Haus vom Rücken ihrer Mutter rutschte.

Der Eastern Market stand 134 Jahre auf dem Capitol Hill. Sein Südflügel wurde ein Opfer der Flammen. Ähnlich ging es später Dokumenten und Gebäude der öffentlichen Bücherei im Stadtteil Georgetown unweit der deutschen Botschaft. Zu den Dokumenten zählt eine Zeitung aus Maryland von 1775.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.35.10 Uhr, 30. Apr 2007 | Permalink
  Schule und Buchladen

Jetzt läuft eine gemeinsame Aktion der Deutschen Schule Washington mit dem Buchkonzern Barnes & Noble an.

Keine Autorenlesung, wie man es vielleicht für das neue Werk Verhandeln in den USA im Heussen-Buch andenken sollte, sondern mit Kaffee und Kuchen, Harry Potter, Wissensspielen auf Deutsch, einer Choraufführung am Sonntag.

Die Veranstaltung dient der finanziellen Förderung der Schule in Potomac, Md . und schließt am 6. Mai 2007 ab. Sie findet in Rockville, Md . statt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 11.41.56 Uhr, 29. Apr 2007 | Permalink
  Washington noch grüner

Die amerikanische Hauptstadt ist ohnehin grün. Jetzt kommen 1000 Bäume hinzu. Zum Tag der Erde werden sie entlang des dritten Flusses in Washington gepflanzt. Der Rock Creek schlängelt sich von Nord nach Süd durch die Stadt und mündet beim alten Hafen Hamburg in den Potomac. Er beheimatet auch den National Zoo, der die Aktion iniitiert. Vom Hafen ist nur noch ein Stück Mauer in den Büschen westlich vom Watergate Hotel übrig.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 16.20.57 Uhr, 23. Apr 2007 | Permalink
  Virginia Tech trifft Washington

Eltern aus dem Washingtoner Raum sind auf dem langen und schweren Weg nach Blacksburg, Virginia , auf der Suche nach ihren Kindern, die an der Virginia Tech-Universität studieren. Die Nachricht vom dortigen Anschlag schlug am Morgen wie eine Bombe in Washington ein.

Über IM, WTOP und andere Medien verbreiteten sich die Meldungen über im Laufe des Tages immer weiter steigende Zahlen der erschossenen und verletzten Studenten.

Bei jeder IM von einem Überlebenden oder einem ihrer Verwandten tritt Erleichterung ein, während die Ungewissheit über das Schicksal der Verstummten den Leuten ins Gesicht geschrieben ist.

Noch am Abend wissen die Nachrichtensender außer Zahlen nichts Genaues. Die Toten sind noch nicht identifiziert. In der Hauptstadt liegen Bäume quer über den Straßen und Stromleitungen als Folgen des noch andauernden Sturms. Was sonst die Medien beherrscht hätte, verschwindet in den Hintergrund.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.56.39 Uhr, 16. Apr 2007 | Permalink
  Hat nicht weh getan

Am sonnigen Morgen vor dem erwarteten Sturm ist die Hauptstadt auf die Parade zum Kirschblütenfest vorbereitet. Die Blüten wurden in den letzten Wochen gebeutelt, und hellgrüne Blätter beherrschen das Bild.

Die Parade beginnt um 10 Uhr. Der Verkehr dorthin konkurriert mit dem Verkehr und den Sperrungen für die Weltbank- und IWF-Tagungen. Besser ist der Verkehr in der entgegengesetzten Richtung, zum Biometrieerfassungsamt der Einwanderungsbehörde in Silver Spring. Entgegen landläufiger Meinung ist die Behandlung freundlich und zügig.

Ein Samstagstermin ist keine schlechte Sache. Dass er wegen der Sachkunde der Beamten und des angenehmen Klimas schon vor der einbestellten Zeit vorüber ist, macht die Sache schmerzlos. Dass man die Beantragung der US-Staatsbürgerschaft dankend ablehnt, wird auch nicht übel genommen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 08.48.58 Uhr, 14. Apr 2007 | Permalink
  Internationale Skandale

Am Wochenende kommen nicht nur schlechtes Wetter in die Hauptstadt, sondern auch Delegationen aus der ganzen Welt zur Erörterung von Finanz- und Weltwirtschaftsthemen mit der Weltbank und dem Weltwährungsfonds.

Der Weltbank-Chef hat sich einen Skandal geleistet, der die Stadt erschüttert. Sonderbehandlung für eine Freundin. Und jetzt sorgt Deutschland für den nächsten Eklat.

Gerüchteweise heißt es in den Straßen, der Delegationschef aus Deutschland sei nicht der Minister, sondern ein Untergebener - und das gerade, als Deutschland Rollen mit erheblicher internationaler Verantwortung zugefallen sind.

So ein arrogantes und düpierendes Verhalten weckt unangenehme Erinnerungen an den IWF-Chef aus Deutschland, der mir nichts, dir nichts den Posten verlässt, - eine Führungsposition, die statistisch nur alle 750 Jahre einem Land zukommt, - nur um zuhause Präsident zu werden.

Das Vertrauen in Deutschland schwankt angesichts dieses unloyalen Verhaltensmusters. Wenn das so weiter geht, verliert Deutschland in Washington gänzlich das Gesicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 19.14.00 Uhr, 13. Apr 2007 | Permalink
  Zwiebel gratis

Die Zwiebel, TheOnion, erweitert das Nachrichtenangebot in der Hauptstadt, wo sie nun im Zentrum an ausgewählten Plätzen gratis angeboten wird. Heute beklagen sich auf Seite 1 Kinder über ihre Misshandlung. Viele Eltern bestrafen sie durch Fernsehentzug. Außerdem wird über die Demolierung des Washington Monument durch das Landessicherheitsministerium berichtet, das den Terroristen ein Angriffs-Ziel nimmt.

In die Zwiebel passt auch ein Bericht aus dem Weißen Haus. Der neue Bürgermeisten von Washington sei jederzeit herzlich zu einer Audienz beim Präsidenten willkommen. Einzige Bedingung: Bush wolle nicht von Fenty auf das in Aussicht gestellte Wahlrecht für die Bürger der Hauptstadt angesprochen werden. Leider soll diese Darstellung der Wahrheit entsprechen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 15.51.11 Uhr, 12. Apr 2007 | Permalink
  Gesten führen zum Tod

Seit es Verkehr gibt, gibt es Streit unter Verkehrsteilnehmern. Heute wird Kaffee von einem Auto ins andere geschleudert, und die Gesetzgeber sprechen von verbotenen Geschossen.

Eine Fahrerin wurde zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie auf der Autobahn in Virginia einen Becher an ein anderes Fahrzeug knallte.

Heute starben zwei Menschen nordwestlich von Washington, nachdem sie sich ein Gestikgefecht mit einem anderen Fahrer lieferten und tödlich verunglückten. Road Rage lässt sich scheinbar nicht durch Gesetze eindämmen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 19.01.02 Uhr, 11. Apr 2007 | Permalink
  Eierbomben im Lafayette Square

Im Park des Weißen Hauses suchen Kinder am Ostermontag nach Eiern, und im Park gegenüber legen sie Eierbomben. Im Lafayette Square zeigen die Kinder, dass es nicht überall friedlich zugeht und Kinder in manchen Ländern bei der Suche nach Nahrung zerfetzt werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 10.43.15 Uhr, 9. Apr 2007 | Permalink
  Tatsächlich, Schnee

Schnee im April
Am 7. April 2007 liegt der Schnee auf den Kirschblüten. Die Bäume sollten es gewohnt sein, selbst wenn es nicht jedes Jahr im April schneit. Die Blüten halten sich vielleicht länger.

Die amtliche Schneewarnung läuft erst um 10 Uhr aus. Bis dann darf nicht an den Straßen geparkt werden, die als Snow Emergency Route besonders für die Schneeräumung gekennzeichnet sind.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 07.09.47 Uhr, 7. Apr 2007 | Permalink
  Mütter frieren im Schneefall

Frierende Mütter stehen in Washington kurz vor Mitternacht Schlange, um Eintrittskarten für den Eierlauf beim Weißen Haus am Ostermontag zu erhaschen. Bei Temperaturen um den Nullpunkt fällt nach einem sonnigen Karfreitag Schnee auf die Hauptstadt Amerikas, der bis morgen früh zwei Zoll hoch liegen kann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 22.06.00 Uhr, 6. Apr 2007 | Permalink
  Notruf 911

Das mobile Telefonsystem und das Notrufsystem 911 verstehen sich nicht sonderlich gut. Ganz abgesehen davon, dass schon der Cellphone-Empfang in der Hauptstadt nicht gerade zuverlässig ist. Im Fernsehen vermitteln Detektivgeschichten den Eindruck, wer 911 wählt, kann von der Polizei gefunden werden. Das stimmt beim mobilen Gerät allerdings selten. GPS und die Handy-Protokolle sollen in den Geräten verbessert werden, teilt der Vorsitzende des Telekommunikationsaufsichtsamts nun mit. Bis dahin sollte man beim 911-Anruf noch mitteilen können, wo man sich gerade befindet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 10.47.40 Uhr, 6. Apr 2007 | Permalink
  Neue Kapelle für Deutschsprachige

deutsche Gemeinde Washington
Die German-Speaking Catholic Mission, die katholische Gemeinde der deutsch sprechenden Bevölkerung und Besucher Washingtons, feiert ab dem heutigen Gründonnerstag ihre heilige Messe als Gast in der Schulkapelle der Connelly School, 9029 Bradley Boulevard, Potomac, Maryland unweit der Deutschen Schule Washington.

Erst wenn die neue Kapelle an der Seven Locks Road beziehbar ist, wird die Gemeinde zur Heights School zurückziehen. Am Karfreitag findet um 11 Uhr ein Familienkreuzweg im Garten des sehenswerten Franziskanerkloster in Washington statt.

Um 19 Uhr folgt die Karfreitagsliturgie in der Kapelle in Potomac und am Samstag um 21 Uhr die Feier der Osternacht, mit anschließender Taufe, sowie am Ostersonntag um 10 Uhr das Osterhochamt.

Der Ostermontag ist in den USA kein Feiertag, und die Gemeinde in Washington kehrt zum Alltag zurück.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 21.05.59 Uhr, 5. Apr 2007 | Permalink
  Letzte Gelegenheit für Wintermode

Der schicke neue Wintermantel erhält eine überraschende letzte Gelegenheit, vor dem nächsten Winter nach draußen zu kommen. Es wird eiskalt, und zwar ein paar Tage lang. Für Blumen nicht ideal, aber für die gestern beim Sturm gleich rosa verfärbten Kirschblüten in Washington ein Lebensretter.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 16.57.40 Uhr, 5. Apr 2007 | Permalink
  Zuviele Morde

Liegt es am ausgefallenen Winter? In der Region der Hauptstadt gibt es zuviele Morde. Washington selbst fällt nicht sonderlich auf, auch wenn deutsche Besucher bei einem Bar-Besuch in einer ungefährlichen Gegend anscheinend mit Gift betäubt und ausgeraubt wurden.

Auffällig sind die Kreise um Washington. In Prince George's County elf Morde in elf Tagen. Als Notreaktion beschloss die Kreisverwaltung, einige Nachtclubs zu schließen. Das Gericht hat die Schließung wieder aufgehoben.

Westlich vom Kreis Montgomery Cnouty, wo man normalerweise am sichersten ist, findet man eine kinderreiche Familie tot auf, nur die Mutter ist verschwunden. Als Einwanderer aus Mittelamerika waren die Eltern erfolgreich, und wenn die Tat innerhalb der Familie geschah, ist sie unerklärlich.

Heute findet die Polizei drei Tote im Wald, im selben Kreis. Da Amerikaner nicht in den Wald gehen - dort gibt es ja Poison Ivy, Bären und neuerdings Kojoten -, handelt es sich wohl auch um Einwanderer oder Touristen.

Touristen sollten allerdings dort bleiben, wo die Kirschbäume blühen - also in der Hauptstadt oder in Bethesda. Die Blüten haben den Idealzustand erreicht. Nach über 25 Grad soll es nun kalt werden, und das ist perfekt für das Cherry Blossom Festival.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.30.00 Uhr, 3. Apr 2007 | Permalink
  US-Krankenkassen bestellen Super-Airbus

Kostensenkung ist ein Hauptziel der Krankenkassenreform in the Vereinigten Staaten. In Washington wäre sie Thema Nr. 1, wenn die Kriege, die allmählich am Superpower-Status der USA kratzen, nicht ablenken würden.

Aus diesem Grunde ist auch von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen worden, dass die größte Krankenkasse der USA einen Super-Airbus A 380 bestellt hat. Andere Krankenkassen arbeiten ebenfalls an Bestellungen. Trotz des für amerikanische Verhältnisse übeteuerten Preises rechnen die Krankenkassen mit einem RoI, der andere Einkommensquellen in den Schatten stellt.

Die Riesenflugzeuge sollen auf der Strecke Washington - Mumbai eingesetzt werden. Die Krankenkassen beabsichtigen, Patienten nach Indien zu Operationen zu fliegen. Dort kosten sie etwa ein Zehntel der amerikanischen Klinikpreise. Wenn die Flüge nicht ausgelastet sind, werden die Sitze auf Standby-Basis Familienangehörigen der Patienten angeboten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.38.05 Uhr, 1. Apr 2007 | Permalink
  It's not Over til it's Under

Die gestrige Entscheidung in Virginia über die Trasse der UBahn zum Dulles-Flughafen soll noch nicht das letzte Wort sein: It's not over til it's under, sagen die Verfechter der Tunnel-Alternative. Sie wenden sich gegen fehlende Ausschreibung des Großbauprojektes und führen gute Argumente für eine Tunnelführung an.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.50.32 Uhr, 31. Maerz 2007 | Permalink
  Kein Tunnel nach Dulles

Dass ein Flughafen an eine UBahn anzuschließen ist, wird allmählich auch im Raum Washington akzeptiert. Ein paar Jahre wird nun schon über die Trasse und die Kosten nachgedacht. Sinnvoll erscheint allen, die UBahn zwischen der Hauptstadt und dem Flughafen Dulles durch Tyson's Corner zu verlegen. Aus einer Straßenkreuzung hat sich ein stadtähnliches Zentrum entwickelt, das eine Anbindung braucht.

Bei der Trassenführung geht es daher auch um die Frage, ob die UBahn dort unter- oder überirdisch verlegt werden soll. Sowohl bei den Kosten als auch bei den Einwirkungen auf den horrenden Verkehr bestehen erhebliche Unterschiede. Heute hat die O-Fraktion wieder einmal gewonnen.

In Virginia fiel die Entscheidung heute morgen gegen den Tunnel. Der Bau soll im nächsten Frühjahr beginnen, schreibt die Washington Post am 30. März 2007.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 16.36.32 Uhr, 30. Maerz 2007 | Permalink
  Ein neuer Sheriff

Nancy Pelosi sagt dem Präsidenten, er solle hübsch ruhig bleiben. Ein neuer Sheriff ist in der Stadt. Der Kongress, jetzt von Demokraten beherrscht, läßt sich nicht einschüchtern. Wie das wohl im Weißen Haus ankommt? Bestimmt wird wieder an einem Spruch gebastelt, für den die Nachrichten ein paar Sekunden erübrigen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.19.32 Uhr, 28. Maerz 2007 | Permalink
  Wie im Hochsommer

Fast wie im Hochsommer: Die Straßen der Hauptstadt sind leergefegt. Die Temperaturen sind wohl schuld daran. Knapp dreißig Grad.

Da Washington früher insbesondere zwischen dem Fluss Potomac und dem Fluss Anacostia hauptsächlich aus Sumpfland und Marsch bestand, verzog sich die Bevölkerung im Sommer aus dem Malariagebiet auf die naheliegenden waldreichen Anhöhen.

Diese Tradition besteht trotz Entwässerung der National Mall und Air Conditioning weiter. Dennoch wirkt die leere Stadt Ende März einfach nicht natürlich. Schließlich gibt es nicht einmal einen besonders harten Winter zu kompensieren. Und die Sonne scheint hier ja fast immer.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 19.26.12 Uhr, 27. Maerz 2007 | Permalink
  Vor dem Ansturm

Eine Stadtrundfahrt durch Washington zeigt jetzt schon blühende Bäume, dabei auch die berühmten Kirschen. Das Kirschblütenfest beginnt erst am Wochenende. Jetzt kann man sich in der Hauptstadt der USA noch bewegen, ohne über Fotografen aus aller Welt zu stolpern. Wenn das Wetter anhält, sollte die Mehrzahl der Kirschbäume pünktlich ihre Pracht entfalten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.38.26 Uhr, 26. Maerz 2007 | Permalink
  Aus dem Hinterhalt

Die Hoyas lagen weit zurück. Wer sich für Sport nicht sonderlich interessiert, glaubte schon, March Madness sei für die Hauptstadt endlich vorüber. Doch weit aus dem Hintertreffen schlug das Team aus Washington das aus Nordkarolina 96:84. Da gratuliert jeder, und in Georgetown dürfte an diesem Abend bei dem herrlichen Wetter eine Menge los sein. Das Uni-Basketball-Team vom Potomac gehört 2007 überraschend zu den vier besten im Lande.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 20.27.27 Uhr, 25. Maerz 2007 | Permalink
  Krise

Alles spricht von der Verfassungskrise. Bush will Rove nicht unter Eid aussagen lassen. Der Kongress besteht darauf, so wie jeder Amerikaner unter Eid vernommen wird. Schon wird spekuliert, welche Lügen Rove vortragen will oder warum der Verzicht auf den Eid dem Weißen Haus so wichtig ist.

Eine andere Krise berührt nur wenige. Sie beschränkt sich auf alle, die die Nachrichten aus der Welt über MHz aus der Luft fischen. Das Analog-Signal für Antennen ist ausgefallen. Wer einen Kabelanschluss besitzt, ist auch mit der Welt verbunden, liest man.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.48.43 Uhr, 21. Maerz 2007 | Permalink
  40 Jahre später

Vierzig Jahre nach dem Marsch auf das Pentagon während der Proteste gegen den Krieg in Vietnam überqueren Tausende vom Lincoln Memorial wieder den Potomac auf dem Weg zum Pentagon, wo sie von schwerbewaffneter Pentagon- und Virginia-Polizei erwartet werden. Auch Soldaten wenden sich gegen den Krieg gegen den Irak. Der Protest begann gestern während des Eisregens in einer Kathedrale und umliegenden Kirchen. Von dort ging ein Marsch auf das Weiße Haus.

Bush war allerdings schon nach Camp David gefahren. Auf dem Weg verunglückte eins seiner Begleitfahrzeuge. Bush soll seine Reise nicht unterbrochen haben, und heute morgen war er wieder mit den üblichen Kriegstönen im Radio zu hören. Jetzt ist er wieder im Weißen Haus, um den irischen Premier zu empfangen, denn man feiert St. Patrick's Day.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.35.32 Uhr, 17. Maerz 2007 | Permalink
  Bush will kein Wahlrecht

Am Donnerstag konnten Bürger der Hauptstadt hoffen, endlich einmal eine Stimme im Kongress zu erhalten. Das Rechtsausschuss im Repräntantenhaus beschloss, ihm diese Stimme zu geben. Als nächstes Gremium muss das gesamte Haus entscheiden.

Bush, der seit langem in Washington fest verwurzelt ist und die Stadt mit seinen Konvois auch bei kürzesten Strecken terrorisiert statt einmal fünf Minuten zu einer Ansprache zu laufen, meldet sich nun. Allwissend wie man ihn kennt und schätzt ist ihm gerade klar geworden, dass ein Wahlrecht für diese Bürger verfassungswidrig wäre.

Seit wann stört ihn die Verfassung? Offensichtlich ist die Verfassung in diesem Punkt menschenrechtswidrig.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 07.58.06 Uhr, 17. Maerz 2007 | Permalink
  Wetter: Kein Problem

In Washington bereitet das Wetter keine Sorgen. Selbst wenn das Thermometer in vierundzwanzig Stunden um die Hälfte der Plusgrade fiel, von 80 auf 40, und ein wenig Eisregen auf dem Rasen sichtbar wird, spiegelt sich hier nicht das Durcheinander wieder, von dem man aus der nördlichen Ostküste hört.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 17.37.21 Uhr, 16. Maerz 2007 | Permalink
  Erste Mücken

Die erste Mücke erschien um 8.45. Am Mittag tanzen sie bereits in Gruppen. Mehr als 20 Grad gestern und die Vorhersage von 25 heute heben die Stimmung.

Morgen wird es wieder winterlich. Gut für die Skifahrer und Snowboarder, die sich in den Appalachen vergnügen wollen. Gleichzeitig ist es heute noch das perfekte Wetter für die Studenten, die ihre Frühlingsferien am Strand verbringen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 12.09.46 Uhr, 14. Maerz 2007 | Permalink
  Nicht wieder einsperren

Gestern traf der ehemalige Bürgermeister Marion Barry auf eine sympathische Richterin. Sie fand eine Lösung, um ihn nicht ins Gefängnis zu schicken.

Zwar war Barry bereits wieder einmal zur Haftstrafe verurteilt worden und hatte gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen. Doch kam der gestrige Antrag, ihn wegzuschließen, vom falschen Amt, entschied sie. Die Staatsanwalt hatte den Antrag gestellt. Zuständig war der Bewährungshelfer.

So viel Glück hat Barry nicht verdient, der auch im Alter heuchlerisch das Recht mit Füßen tritt, während er sich selbst nicht darum schert, gleich ob es um Steuern oder Drogen geht. Ein Vorbild war er nur in der Anarchie von 1968 - seither hat er für Washington viel Schaden angerichtet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 07.51.00 Uhr, 13. Maerz 2007 | Permalink
  Wie ein Nylon-Hemd

Eine autogerechte Stadt findet man in Arlington. Ihr Stadtteil Crystal City verbannt Fußgänger in Tunnel. Die Straßen zwischen den kubischen Bürogebäunden sind dem Verkehr vorbehalten. Immerhin hat das Stadtwunder mehr Jahrzehnte überlebt als das Nylon-Hemd.

Laut WTOP-Radio verliert Crystal City bald 13.000 Arbeitsplätze, die der Bund in andere Regionen verlegt. Die Stadtverwaltung will das Alte mit Neuem verbinden. Die Tunnel bleiben, doch Einkäufe sollen in Fußgängerpassagen bei Sonnenlicht möglich werden. Wer das alte Crystal City noch erleben möchte, braucht nur den Potomac zu überqueren und nach dem Pentagon in Richtung National Airport fahren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 17.13.39 Uhr, 11. Maerz 2007 | Permalink
  Gottesdienst und Sommerzeit

Am Sonntagmorgen werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Der Zeituntschied zwischen Deutschland und den USA verringert sich bis zum 25. März 2007 von sechs auf füf Stunden. 18 Uhr in Berlin ist dann 13 Uhr in Washington. Die Auswirkungen auf elektrische Rechner sind noch nicht bekannt, die auf Gottesdienste hingegen schon: Mancher Kirchenbesucher wird zu spät aufstehen.

Die Kirchen bleiben bei den gewohnten Zeiten. Das trifft beispielsweise auf die deutsche katholische Gemeinde in Washington zu, die ihre Messe sonntags um 10 Uhr feiert.

Die German-Speaking Catholic Mission ändert demnächst jedoch den Ort. Wegen eines Kapellenumbaus muss sie am 6. Mai 2007 vorübergehend in eine andere Kapelle am Bradley Boulevard in Potomac umziehen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 14.27.00 Uhr, 10. Maerz 2007 | Permalink
  Waffen auch in der Hauptstadt

Das allgemeine Waffenverbot in der Hauptstadt ist heute für verfassungswidrig erklärt worden. Da die Entscheidung nicht vom höchsten Gericht der USA stammt, dem ebenfalls in Washington ansässigen Supreme Court, kann sie noch revidiert werden. Watch out. It's scary.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 18.16.30 Uhr, 9. Maerz 2007 | Permalink
  Ungewohnte Vorhersage

Noch ist es Winter, aber 20 Grad am Samstag kamen gelegen. Jetzt ist es frostig. Dazu kommt eine ungewohnte Vorhersage: 24 Stunden bewölkt. Der Alberta Clipper soll sich im Anzug befinden. Das kann Schnee bedeuten, gelegentlich auch einen Blizzard, manchmal sogar im April. Aber so schlimm muss es diese Woche in der Hauptstadt Washington nicht werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 15.47.00 Uhr, 6. Maerz 2007 | Permalink
  Rotes Licht für Purpur-Strecke

Rot, gelb, grün, orange und blau sind die Kennfarben der UBahnlinien im Raum Washington, DC . Purpur sollte für einen Halbkreis im Norden stehen, der auf 14 Meilen von Bethesda, Maryland bis New Carrollton verläuft und über Haltestellen in Silver Spring und College Park die roten und grünen Strecken sowie die Kreise Prince George's County und Montgomery County miteinander verbindet.

Leider stellt der Staat Maryland fest, dass die Löcher in den Kassen größer als erwartet sind, während es beim nötigen Zuschuss des Bundes hapert. Der Bund hat zwar Geld, doch wird es im Irak verplempert. Jetzt werden erst einmal $30 Mio. für Studien ausgegeben. Mit dem Bau sollte ohnehin frühestens ab 2010 begonnen werden.

Auf der anderen Seite des Potomac wird ebenfalls eifrig geplant. Irgendwann wird es eine Anbindung des Dulles-Flughafens an das Washingtoner UBahnsystem geben.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 08.33.35 Uhr, 4. Maerz 2007 | Permalink
  Wachsmuseum Washington

Wo gibt es mehr Museen als in Washington? Wohl nirgends. Eins fehlt noch: Das Wachsmuseum. Eintritt wohl nicht, wie sonst ortsüblich, gratis. Madame Tussauds, schreibt die Washington Post, wird ihre Ausstellung der Clintons, von Abraham Lincoln, Beyonce und Duke Ellington in einem der bekannteren Gebäude der Hauptstadt eröffnen, dem Woodies Building beim Metro Center.

Sie knüpft an eine 1984 aufgegebene Tradition an. Bis dahin bestand das National Wax Museum im südwestlichen Quadranten der Stadt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.40.41 Uhr, 3. Maerz 2007 | Permalink
  Hauptstadt von Amerika

Wie die heißt die Hauptstadt von Amerika? Nicht Washington. Washington ist die Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika. Die anderen Hauptstädte Amerikas tragen klangvolle Namen wie Hamilton, Mexico und Ottawa. Washington, nach einem Landvermesser benannt, hätte auch Shatterhand heißen können, der wie Karl May ausführlich beschrieb, den Westen vermessen hatte, während sich George Washington den Osten vornahm - falls sie ihre Einsatzorte getauscht hätten. Dass die Hauptstadt keinen Staat bildet und auch keinem der 50 Einzelstaaten angehört, sondern den District of Columbia darstellt, findet sich wohl auch anderenorts auf der Welt, doch eine Besteuerung ohne Wahlrecht der Bürger einer Hauptstadt dürfte heute einzigartig sein.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 17.23.00 Uhr, 28. Feb 2007 | Permalink
  Wertverlust für Hauseigentümer

Die unverständlichen Preissteigerungen in der Region Washington haben Steuerzahler seit etwa 1998 in Atem gehalten. Je mehr das Haus wert ist, desto mehr Property Tax wird jedes Jahr fällig. In Montgomery County, Maryland stiegen die Steuerbemessungen kürzlich noch. Die Festsetzungen auf der anderen Seite des Potomac, in Fairfax County, Virginia , liegen jedoch schon unterhalb des Vorjahreswertes, berichtet die Washington Post. Das Durchschnittshaus ist dort nur noch $542.744 wert. Die jährliche Steuerersparnis beträgt durchschnittlich $16 bei einer Durchschnittshauswertsteuer von $4.830. In der Hauptstadt Amerikas steigt der Wert der Anwesen weiterhin.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 21.40.51 Uhr, 27. Feb 2007 | Permalink
  Schneefall in Washington

snowfall
Eis mit Schnee sollte es werden, doch sehen wir den ganzen Tag nur heftigen, doch bezaubernden Schneefall. Sonderlich kalt ist es dabei nicht. Die Straßen und Wege sind sehr glatt. Wenn es nicht weiter abkühlt, werden wohl wieder Flugzeuge am Dulles Flughafen im Matsch stecken bleiben, wenn die Bodenkontrolle nichts hinzugelernt hat.

Von Kirchen bis zu Kunsthallen in der Region Washington kommen die Meldungen, dass alles geschlossen ist. Wer weiß, vielleicht öffnen morgen auch Schulen, Universitäten und Behörden nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 13.25.50 Uhr, 25. Feb 2007 | Permalink
  Telefon in der UBahn

In Washington ist man Telefonate in der UBahn schon so gewohnt, dass man sich gar nicht mehr erinnert, wie es früher war. Erst wenn man liest, dass es anderenorts eine Neuheit darstellt, wie nun in Düsseldorf, fällt einem wieder ein, dass die gewohnte Ruhe schon lange verloren ging. Zudem ist das UBahntelefonat eine Monopolgeschichte, da es den Verizon-Kunden vorbehalten ist.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 10.41.01 Uhr, 24. Feb 2007 | Permalink
  Besser verdienen im Ausland

In Washington verdient der Präsident relativ wenig - andererseits hat er auch kaum Ausgaben. Daher kommt es, dass sich Präsidenten blamieren, wenn sie im flachen Land vor laufenden Kamera einmal einkaufen gehen wollen: Assistenten müssen ihnen Geld borgen.

Nach der Dienstzeit ändert sich das, und Präsident Clintons Erfahrung ist in dieser Beziehung recht gut. Er hat zwar Kosten, aber er verdient enorm gut. Insbesondere das Ausland vergütet seine Auftritte fürstlich. Die Washington Post zeigt heute im Detail, wie sich seine Finanzen zusammenstellen.

Die Daten sind öffentlich bekannt, weil Frau Clinton als Senatorin das gemeinsame Einkommen offenlegen muss. Bill Clintons Vergängern blieb dies erspart. Soweit bekannt, hat sich auch für sie das Engagement in Washington gelohnt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 20.21.16 Uhr, 23. Feb 2007 | Permalink
  Kontakt im Rathaus

Zu oft hat man in Washington gehört, dass nichts klappt. Schnee bleibt ewig liegen, Krankenwagen oder Feuerwehr verfahren sich oder kommen gleichzeitig, während anderenorts Todkranke zum entferntesten Krankenhaus der Hauptstadt von Amerika gefahren werden.

Der neue Bügermeister Adrian Fenti möchte den Kontakt zwischen den verschiedenen Abteilungen fördern. Er riss daher im dritten Stock des Rathauses an der Pennsylvania Avenue Wände und Türen nieder und schuf einen großen Raum. In seiner Mitte arbeitet der Mayor - umgeben von Leitern der wichtigsten Abteilungen. Die Washington Post veröffentlicht einen Bericht zum neuen Konzept und den Raumaufteilungsplan. Statt in repräsentativen Büros arbeiten die hohen Herrschaften nun Schreibtisch an Schreibtisch und hoffen auf neue Effizienzen.

Der Schnee vom vergangenen Mittwoch liegt übrigens immer noch auf den Gehsteigen, und an Kreuzungen achten die meisten Fußgänger weiterhin auf das Glatteis und die Pfützen, nicht auf die Busse, die so viele Washingtoner in den vergangenen Wochen überfuhren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.52.05 Uhr, 20. Feb 2007 | Permalink
  Karneval als Fat Tuesday

Selbst in den Raum Washington dringt der Karneval allmählich vor. Als Fat Tuesday soll er heute abend ein wenig auf den Straßen von Arlington gefeiert werden, auf der anderen Seite des Potomac in Virginia. Die Gestaltung lehnt sich an die Tradition in New Orleans, Louisiana an.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 17.05.45 Uhr, 20. Feb 2007 | Permalink
  Mordhauptstadt oder Verkehrsproblem?

Washington ist nicht die Mordhauptstadt der Vereinigten Staaten, und dennoch sollte man vorsichtig sein, vor allem wenn man mit den unterschiedlichen Bezirken in der Haupststadt und den Vorstädten nicht vertraut ist.

In der vergangenen Woche spielten Morde auch im Vergleich zu den Verkehrsunfallopfern eine geringe Rolle. Vielleicht blieben routinierte Mörder angesichts des kalten Wetters zuhause oder rechneten nicht mit genug Opfern, die sich hinauswagten.

Oder der Verkehr war einfach unberechenbarer. Jedenfalls wurden alle Rekorde über den Haufen geworfen, als Busse Fußgänger überfuhren. Der marmorgleiche vereiste Schnee erschwert beiden gleichermaßen die Navigation durch die Straßen der Region, obwohl die Verhältnisse besser als in New York City sein sollen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.20.50 Uhr, 19. Feb 2007 | Permalink
  Abwasserstreit mit rassistischen Tönen

Als George Washington das Land im Raum Washington vermaß, sparte er bei einem kleinen Dorf in den Appalachen einige Hektar aus, die die schwarze Bevölkerung besiedelte. Das Dorf auf dem Weg zum Shenandoah Nationalpark ist heute, reich, weiß und berühmt. Der ausgesparte Teil möchte eingemeindet werden, um damit an die Abwasserversorgung des Dorfes angeschlossen zu werden. Wie auch historische Rassefragen in die Entscheidung von Washington, Virginia hineinspielen, erörtert die Washington Post im Bericht An Uphill Struggle for a Sewer Line.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 20.30.23 Uhr, 18. Feb 2007 | Permalink
  8 Wochenenden

Nur noch acht Wochenenden haben die Steuerzahler, um die Steuererklärungen für Bund, Staat, Kreis und Staat anzufertigen, um sie dann am 17. April 2007 einzureichen. Nur in der Hauptstadt wird es einfacher. Der District of Columbia ist kein Staat, und die Stadt selbst ist nicht in weitere Körperschaften unterteilt, die Steuern erheben können. Die Bevölkerung von Washington braucht also ihre Lohn- und Einkommensteuern mit nur zwei Erklärungen an zwei Finanzämter zahlen. Die Washington Post bietet eine Webseite mit nützlichen Empfehlungen, die den armen Steuerzahler durch das nahezu undurchdringliche Gewirr von Gesetzen, Verordnungen, Richtlinien und Erläuterungen führen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 13.13.36 Uhr, 17. Feb 2007 | Permalink
  Das Skiwochenende

Der Verkehr ist leicht, der Schnee hart wie Stein. Das gefrorene Washington lassen viele an diesem Wochenende hinter sich. Schulen sind immer noch geschlossen. Am Montag wird der Präsidents' Day gefeiert. Der ist zwar nicht überall arbeitsfrei. Doch wer frei bekommen hat, fährt in die Berge zum Skilaufen, am besten schon ab Freitag. In einer oder zwei Stunden erreicht man von der Hauptstadt zahlreiche Skigebiete. Wünschen wir den Schneebegeisterten, dass sie auf etwas Pulver, nicht nur Eis stoßen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 11.30.22 Uhr, 16. Feb 2007 | Permalink
  Eat Snow

Snowcones gehören zu den beliebtesten Leckereien des Sommers. Wer 22 Stunden auf einer Autobahn im Schnee festsitzt, möchte daran nicht erinnert werden. Doch so ging es vielen auf einer 80 km langen Strecke der I-78 in Pennsylvania , nicht weit von Washington entfernt. Sie mussten Schnee essen, weil es sonst nichts gab.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.02.12 Uhr, 15. Feb 2007 | Permalink
  Wie ein Postbote

Bush in Kutsche
Wie ein Postbote lässt sich Bush nicht von Regen, Eis oder Schnee davon abhalten, seine Nachrichten in die Welt zu tragen. Heute kam er wieder ins Mayflower Hotel und hielt stundenlang den Verkehr auf - und nicht nur auf dem kurzen Weg zum Weißen Haus, der in fünf Minuten zu Fuss oder versteckt in einem schicken Lieferwagen zu bewältigen ist. Ist es nicht an der Zeit, dass er sich ein Blog für seine Meldungen zulegt?   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 17.07.29 Uhr, 15. Feb 2007 | Permalink
  Glitschangriff auf Washington

Washington wurde um 14 Uhr am Dienstag geschlossen und evakuiert. Heute bleiben Schulen und Universitäten geschlossen. Der Verkehr ist extrem leicht. Die Bundesregierung gab den Beamten wahlweise frei oder erlaubte Verspätungen bis zu zwei Stunden. Versorgungsunternehmen bemühen sich im Großeinsatz um den Wiederaufbau in den Strom-, Wasser- und Gassektoren.

Diese Maßnahmen folgen einem Luftangriff, der die Region mit nahezu unbekanntem weißen Pulver bedeckte, welches sich beim ersten Bodenkontakt in eine schimmernde, dann verkrustende Masse verwandelte. Bei der Berührung mit Salz oder Personen entsteht eine glitschige Substanz, die die Bevölkerung zu Fall bringt.

Neben dem Bund sind diverse Ministerien auf staatlicher, kreislicher und gemeiner Ebene um die Sicherheit der Steuerzahler bemüht. Die Drahtzieher des Luftangriffs sind bekannt: Die unsichtbaren und damit umso gefährlicheren Gefahrenherde befinden sich in den Hirnen der Region, die von nachhaltigen Warnungen der Politiker und Medien das Spiegelbild einer verheerenden Katastrophe in Weiß in sich tragen. Der taktil messbare Angriff schlägt mit einem Hundertstel des mental Wahrgenommenen zu Buche.

Erste Verteidigungsvorschläge sehen die Versorgung der Bürger mit gut geriffeltem Gummi vor. Auch wird der Import von Ketten aus den heiligen Zentren des Irak erwogen. Beide Substanzen können vermutlich die Angriffe nicht abwehren. Doch besteht die Hoffnung, sie könnten die Überlebenschancen des Teils der Bevölkerung steigern, der nicht in den UBahnschächten auf den nächsten Zug wartet oder sich seit Tagen zuhause verbarrikadiert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 14.41.24 Uhr, 14. Feb 2007 | Permalink
  Unter Eis und Wasser

Unter Wasser stehen wegen der Klimaveränderung, doch auch wegen des Absinkens des Landes seit der letzten Eis-Zeit, zahlreiche Gebiete um die Chesapeake Bay, der Hausbucht von Washington. Die Washington Post zeigt graphisch, wie sich die Lage verschlimmern wird. Ähnliches soll an der Bucht bei San Francisco geschehen. Heute kümmert sich niemand um das Problem, denn die Bundesregierung hat wegen des anstehenden Eissturms geschlossen, und der Rest der Hauptstadt ist auch schon evakuiert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.36.57 Uhr, 13. Feb 2007 | Permalink
  Fuß in Müllhalde

Der in der Müllhalde gefundene Fuß löste eine verzweifelt Suche nach dem zu ihm gehörenden Menschen aus - bis vorhin festgestellt wurde, dass der Fuß einem Affen gehört. Die Suche im nördlichen Virginia auf der anderen Seite des Potomac wurde nun eingestellt - rechtzeitig vor dem Eintreffen des in der Hauptstadt erwarteten Eissturms.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.26.52 Uhr, 12. Feb 2007 | Permalink
  Der WLAN-Schreck

Im Raum Washington besteht ein dichtes Netz von drahtlosen Netzen, die jedermann den einfachen Zugang zum Internet ermöglichen. Wie die Straßen für jedermann begehbar sind, ist der offene Internetzugang ebenfalls normal.

Für die Strafverfolgungsbehörden erweisen sich offene drahtlose WLAN-Zugange allerdings als Hindernis, und die Ämter der Region versuchen nun, WLAN-Besitzern einen Schreck einzujagen. Das offene Netz sei wie eine offene Haustür, erklären sie heute in der Washington Post. Den kleinen Unterschied erwähnen sie nicht: Ein PC mit einem Firewall an einem offenen WLAN-Router, der selbst einen Firewall enthält, ist nicht mit einem offenen Haus zu vergleichen.

Man kann es ihnen nicht übelnehmen. Ihre Arbeit wird tatsächlich durch offene Netze erschwert, während der Missbrauch von Netzen durch Kriminelle, nicht nur in der Hauptstadt, leicht geworden ist. Vielleicht können sie Kriminelle daran erkennen, dass ihr Internet-Verkehr verschlüsselt ist. Den will ja so manches Amt auch nicht, weil die Verschlüsselung Überwachungsmöglichkeiten einschränkt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 18.41.43 Uhr, 11. Feb 2007 | Permalink
  Möbelpacker begraben

Werden Beamten des Heimatlandessicherheitsministeriums DHS noch Möbel kaufen können? Vielleicht nur noch in Selbstabholläden, nachdem ein Beamter die Möbelpacker anschoss, die ihm die Möbel ins Haus brachten. Brandon Clark erlag seinen Verletzungen und wird heute beerdigt. Ungeklärt bleibt, wieso der Beamte, Keith Washington, ballern durfte. Anders als in Washington ist im Kreis Prince George's, wo Clark erschossen wurde, der Waffenbesitz nicht grundsätzlich verboten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 16.13.06 Uhr, 10. Feb 2007 | Permalink
  Kritik an Krieg oder Soldaten

Kritik am Krieg wird oft als Kritik an Soldaten verstanden, und als ein Schreiber der Online-Ausgabe der Washington Post die Soldaten kritisiert, weil sie das amerikanische Volk ihre Meinung über den Krieg nicht ausdrücken lassen wollen, gibt es Ärger. Hasserfüllte Kommentare sprechen ihm das Recht ab, sich über den Krieg auf seine Weise Gedanken zu machen.

Die Schlichtungsstelle der Washington Post nennt am 11. Februar 2007 seine Bezeichnung der Soldaten als Sölnder falsch und erklärt den Unterschied zwischen der Druckauflage und dem Online-Produkt. Zum Glück greift sie nicht den Ausgangspunkt der Diskussion an: Die Soldaten sollen dem Volk nicht das Recht absprechen, den Krieg im Irak als Fehler zu bezeichnen, während es die Soldaten bedauert und unterstützt.

Zur gleichen Zeit wird bestätigt, dass die Exekutive das Volk mit dem Douglas Feith-Bericht betrog, als sie als Begründung für den Irakkrieg bekannt gab, der Irak sei mit Terroristen verbündet. Eine solche Lüge ist zwar nicht rechtswidrig, doch passt sie zu den Erkenntnissen über die Weapons of Mass Destruction, die schon vor dem Krieg im Blix-Bericht an die Vereinten Nationen als falsch entlarvt waren.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 14.00.35 Uhr, 10. Feb 2007 | Permalink
  Umgeblasen und umgefahren

Die Sonne scheint in diesen eisigen Tagen in der Hauptstadt wie im Sommer. Die Luftfeuchtigkeit ist im Gegensatz dazu angenehm. Eigentlich sollte der Fußgänger ein zufriedener Mensch sein.

Doch ganz spielt das Wetter in Washington nicht mit. Der Wind aus dem hohen Norden ist scharf - er schneidet und beißt. Das veranlasst manchen, des Winters, der kaum begonnen hat, wieder überdrüssig zu werden.

Schlimmer sind jedoch die Verkehrsgefahren. In diesem Winter sind in der Region Washington mehr Fußgänger als sonst umgekommen. Heute morgen traf es einen sechsjährigen Schüler, der seinem Schulbus nachrannte. Schlechte Reifen, beschlagene Scheiben, blendende Sonne - es gibt viele Gründe für Fußgänger, die Autos als größere Gefahr als sonst zu betrachten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Freitag, 21.20.53 Uhr, 9. Feb 2007 | Permalink
  Kameras im Dienst

Im Rückspiegel sieht man an der K Street vor dem Whitehurst Freeway nun eine Kamera. Viele gibt es in der Hauptstadt noch nicht.

In Virginia wurden sie vor einigen Jahren eingeführt und dann schnell als verfassungswidrig abgeschafft. Mittlerweile arbeitet der Gesetzgeber daran, die Rechtsgrundlage dafür zu schaffen, dass die Kameras wieder aktiviert werden können.

Die größte Aufregung herrscht jedoch wegen der beabsichtigten Mauterhöhung zwischen dem Beltway und Leesburg. Die Straßengebühren werden demnächst den Geldbeutel erheblich schmälern. Damit niemand betrügt, werden auch dort Kameras eingerichtet.

In Washington werden nun mobile Kameras eingeführt. Sie sollen den ruhenden Verkehr überwachen und zu mehr Strafzetteln wegen Falschparkens führen. Die Washigton Post veröffentlicht Aufnahmen der Traffic Cameras, um ein Bild vom Verkehr zu vermitteln. In der Regel bedeutet das Stau.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 23.46.00 Uhr, 1. Feb 2007 | Permalink
  Sprachlos

So gern wie die Sicherheitsdienste miteinander über den Bombenalarm am heutigen Morgen gesprochen hätten - ihnen ging's wie Bush, wenn er über sein Leben vor 40 sprechen soll, oder Cheney, wenn er nach seiner lesbischen Tochter Mary befragt wird: Es klappt nicht.

Daher dauerte es wieder recht lange, bis geklärt war, dass an der UBahn in Alexandria, Virginia keine Bombe abgestellt war. Bei den Diensten lag es jedoch nicht am guten Willen, sondern der Technik.

Das erinnert daran, dass auch das drahtlose Telefonieren für Durchschnittskunden in der Hauptstadt weiterhin im Argen liegt. Wer vor 10 Jahren auf GSM setzte, darf weiter hoffen. Die Namen der Firmen haben sich geändert. Mittlerweile heißt der Anbieter T-Mobile oder so. Aber von dem hört man nichts und mit seinem System meist auch nicht. Vor allem nie in der UBahn. Wo heute auch noch ein Feuer den Verkehr aufhielt. Da, an Farragut North, war die Feuerwehr jedoch flink.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.01.35 Uhr, 31. Jan 2007 | Permalink
  Waschbär

Aus England dringt die Klage über den Verlust von Hühnern nach Washington. Der Fuchs hat sich das Huhn geschnappt. In der Hauptstadt der USA ist es um Hühner auch nicht gut bestellt. Die frechen Eichhörnchen stehlen ihnen die Körner. Waschbären sind so geschickt, dass sie selbst mit Draht verhakte Türchen öffnen, wenn sie nicht durch zwei getrennte Lagen Hühnerdraht dringen können.

Heute findet der Tod eines anderen Tieres mehr Beachtung: Barbaro, der Hengst, der allen Widernissen zum Trotz die schwersten Rennen gewann, bis er ein Bein brach.

Über das Pferd hört man heute mehr als über die vier Morde in einer Nacht, die die Stadt wachrütteln.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 18.51.03 Uhr, 29. Jan 2007 | Permalink
  27 Prozent mit Pass

Die Wirtschaft wird wegen des neuen Passgebots für Amerikaner leiden, heißt es. 90% der Deutschen besitzen einen Pass, nur 27% der Amerikaner. Jetzt müssen sie ihn bei der Rückehr in die USA vorlegen. So etwas ist der Tourist nicht gewohnt, der auch ohne Pass in alle möglichen Länder reisen kann.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 01.01.00 Uhr, 28. Jan 2007 | Permalink
  Friede auf der Mall

Die USA brauchen Frieden, keine Ausdehnung des Kriegs im Irak, heißt es heute auf der National Mall zwischen dem Potomac und dem Kongress. Dort findet eine Demonstration statt, die den Verkehr um die Mall beeinflussen wird. Bei strahlendem Sonnenschein und weniger scharfem Wind als in den vergangenen Tagen wird mit zahlreichen Teilnehmern gerechnet.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 12.44.52 Uhr, 27. Jan 2007 | Permalink
  UBahn in Washington sicher

Trotz Meldungen von Unfällen beim UBahnbetrieb ist die Washington Metro sicher, ergibt eine bundesweite Untersuchung. Bei stark zunehmender Benutzung ist die Zahl der Vorfälle nicht gestiegen. Im Vergleich mit anderen Systemen in Amerika schneidet die hiesige Subway gut ab. 660.000 Personen pro Tag benutzen die Metro im Durchschnitt. Ihr Sicherheitsgefühl fiel nach Unfällen in den letzten zwei Monaten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 18.31.19 Uhr, 25. Jan 2007 | Permalink
  Die Todesbrücke

Für $7,7 Millionen Dallar hat sich der Kreis Montgomery eine Todesbrücke bauen lassen. Als Fußgängerbrücke schlängelt sie sich um und unter Autobahnausfahrten. Die Benutzer sehen nicht, was am anderen Ende los ist. So werden sie selbst bei Tageslicht überfallen und ausgeraubt. Zwar sollen Lampen und Kameras eingerichtet werden. Die Polizei kontrolliert die Brücke regelmäßig. Doch die Benutzer sind entnervt, berichtet die Washington Post. Sie rennnen lieber den kurzen Weg über gefährliche, vielbefahrene Straßen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 16.30.45 Uhr, 24. Jan 2007 | Permalink
  Jim Webb antwortet

Nachdem der Präsident seine Rede zur Lage der Nation gehalten hat, antwortet nun im Namen der Demokraten der neue Senator von Virginia, James Webb. Ob es dem Land gut geht, misst sich nicht an der Wall Street und den vollen Säcken einiger Milliardäre, sondern am Stand der Mittelklasse, der es wie der Unterklasse unter Bush immer schlechter geht.

Webb hat einen Sohn im Irak und stammt aus einer Militärfamilie. Dennoch erklärt er, dass die Bushregierung das Land nach einer unhaltbarer Abwägung der Fakten in einen unnötigen Krieg führte und uneinsichtig bleibt.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 22.32.48 Uhr, 23. Jan 2007 | Permalink
  Guck mal, ein Zoll Schnee

Waren es überhaupt drei Zentimeter? Es schneite ausgiebig. Keine Flocken, sondern Pünktchen, die sich im Beton festkrallen. Das wurde kein lockerer Schnee zum Spielen, doch die Kinder erhielten schulfrei. Die Regierung gab jedem, der es wollte, frei. Der Verkehr war leicht, die Hauptstadt der USA etwas verschlafen. Der Regen, der dem Schneefall folgte und die Region vereiste, war schuld. So viele Unfälle hat es schon lange nicht mehr gegeben. Morgen will der Wettergott nachlegen. Aber nichts im Vergleich zu den zugewehten Autobahnen und Bauernhöfen im Mittleren Westen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 17.58.53 Uhr, 22. Jan 2007 | Permalink
  Größere Sorgen

In den Nachrichten spielt das Wetter die Hauptrolle: Schnee oder Eis soll in der Nacht den Winter nach Washington bringen. Die Eltern mehrerer Mädchen haben ganz andere Sorgen. Zwei sind nach einem Kinobesuch verschollen und werden beispielsweise über WTOP gesucht. Die Eltern einer Siebzehnjährigen, die in eine U-Street-Diskothek ging, können nur noch trauern. Eine Schießerei, mit der sie nichts zu tun hatte, brachte sie am Samstagmorgen um.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 12.21.57 Uhr, 21. Jan 2007 | Permalink
  Kühe, Fabrik, Straßen

Papierfabrik West Point
Eine Stunde von Washington entfernt findet man noch ein Amerika, wie es vor zwei Jahrzehnten auch in dieser Region existierte. Auf der Route 30 in Richtung Williamsburg, Va. sieht man Bauernhöfe, Wiesen, Kühe, Waldhütten mit armen Familien, Schrottfahrzeuge im Garten, Plantagenvillen kleiner als die heutigen McMansion-Stadthäuser und nur alle 20 Meilen eine Ampel.

Besonders fällt dann die hervorragende Qualität der Straßen und der öffentlichen Gebäude auf. Das Gericht wirkt wie ein Justizpalast. Die Schulen strahlen modernes Architekturbewusstsein aus. Um Washington fehlt das Geld selbst für Schlaglöcher. Vermutlich wird Geld in die Pampa gesteckt, damit die dortigen Abgeordneten ein wenig Sympathie für die Nöte der übervölkerten Gegend um die Hauptstadt entwickeln und sich nicht vernachlässigt fühlen.

Außerdem stößt man auf Fabriken. Wie in Richtung Baltimore tauchen plötzlich Schlote und Qualm auf, und man staunt beim Betrachten eines 18-Wheeler-Big-Rigs, das zum Entladen einfach senkrecht gestellt wird. Daneben verstecken sich wie Juwelen historische Bezirke, so in der Dreiströmestadt West Point, Virginia .   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 01.01.00 Uhr, 20. Jan 2007 | Permalink
  Sklave, Jesus, Entschuldigung

Ein Abgeordneter des Parlaments von Virginia reagierte geschmacklos auf den Vorschlag, das Parlament solle sich für die Sklavenhaltung entschuldigen: Schwarze sollten sich gefälligst mit der Geschichte abfinden, schließlich würde man ja auch nicht von Juden verlangen, sich wegen Jesus zu entschuldigen. Das bringt ihm zu recht kritische Reaktionen aus allen Richtungen.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 18.18.18 Uhr, 16. Jan 2007 | Permalink
  Busunglück im Schneesturm

Der Schneesturm hat weite Teile des Landes erfasst. In Washington ist er noch nicht angekommen. In Washington sind auch noch keine genauen Angaben über ein Busunglück angelangt, bei dem Schüler aus der Hauptstadt in Quebec verletzt wurden. Eltern beklagen sich beim Radiosender WTOP über das Schweigen und sorgen sich. Die Schüler kehrten von einem Skiausflug in Kanada zurück.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 11.49.28 Uhr, 16. Jan 2007 | Permalink
  Grenzenlos hilfsbereit

Der Rettungsdienst in der Hauptstadt versagt immer wieder. Selbst Krankenwagen verfahren sich. Die Bewohner im Nordwesten verlassen sich nicht auf diesen Dienst der Stadt, der zudem noch teuer ist. Sie rufen im benachbarten Kreis Montgomery die Bethesda Chevy-Chase Rescue Squad an und lassen sich gratis bedienen.

Dass ausgerechnet der reichste Stadteil besser und auf Kosten anderer Steuerzahler bedient wird, kommt nun als Ärgernis zur Sprache. Andererseits ist es normal, dass Rettungsdienste über Stadt-, Kreis und Staatsgrenzen fahren, wenn Not am Mann ist. Soviele Verwaltungsbezirke wie in der Region Washington gibt es sonst kaum im Lande. Unvernünftig und ineffizient ist es, wenn sie sich in jeder Beziehung fast wie Länder im Mittleren Osten voneinander abschotten.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Montag, 05.05.00 Uhr, 15. Jan 2007 | Permalink
  Jamestown 400 Jahre

Südlich von Washington liegt Jamestown. Bevor sich die Pilgrims nach Amerika aufmachten, bestand dort schon eine Kolonie von Engländern mit einer eigenen Verwaltung. Sie wird in diesem Jahr 400 Jahre alt. Über die ersten Feierlichkeiten am Ort in der Nähe des historisch nachgeahmten Williamsburg, Va . berichtete die Washington Post.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 21.54.13 Uhr, 14. Jan 2007 | Permalink
  Aus dem Fluss gezogen

Vor 25 Jahren legte ein malerischer, doch heftiger Schneefall die Hauptstadt fast lahm. Am späten Nachmittag wurde das Leben von einer schlimmen Nachricht angehalten: Ein Flugzeug war aus dem National Airport aufgestiegen und fast sofort auf eine vielbefahrene Brücke gestürzt. Dann versank es im Potomac. Erst nach Stunden erfuhr man, dass sich Vorbeigekommende in den vereisten Fluss stürzten, um Passagiere zu retten, und Hubschrauberpiloten alles riskierten.

Der schlimme Absturz der Air Florida-Maschine führte zu bedeutenden Veränderungen in den USA. Piloten müssen seither berücksichtigen, wenn Co-Piloten sie auf Fehler hinweisen. Die Verwaltungsbezirke um den Flughafen besitzen nun Land- und Wasserfahrzeuge, die die Rettung aus dem Fluss unterstützen. Die Washington Post hat einen Rückblick auf das Ereignis vom 13. Januar 1982.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Sonntag, 20.35.03 Uhr, 14. Jan 2007 | Permalink
  Kohleabbau in den Bergen

Der Bergbau spielt westlich von Washington eine bedeutende Rolle. Ganze Berggipfel werden in West Virginia abgesprengt, um die Kohle im Tagebau wegzuschaffen. Anderenorts werden die Berge kilometertief angezapft, wie in Cucumber, WV .

Dort starben heute die ersten beiden Bergarbeiter der Appalachenregion in diesem Jahr. 2006 kamen in West Virginia 24 Bergarbeiter ums Leben. Den Betreibern werden immer wieder Verletzungen der Sicherheitsstandards vorgeworfen, die von einzelstaatlichen Behörden und der Mine Safety & Health Administration überwacht werden.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 19.31.11 Uhr, 13. Jan 2007 | Permalink
  Testprotest

Alle Schüler sollen die selben Chancen erhalten. Die selben, nicht die gleichen. Deshalb werden nach Bush-Recht alle Schüler des Landes an der selben Latte gemessen. Auch in Englisch die nicht-englisch-sprachigen Schüler.

Die Lehrer im Kreis Fairfax auf der anderen Seite des Potomac planen einen Protest. Schüler, die erst Englisch lernen, können entweder auf diese Tests vorbereitet werden oder Englisch lernen. Beides auf einmal geht nicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 22.03.57 Uhr, 11. Jan 2007 | Permalink
  Leben für Öl

Nicht nur in der Region Washington ist man mit dem Wunsch Bushs nach der Ausweitung des Irakkriegs unglücklich. Doch verlieren die Kritiker nicht das eigentliche Ziel aus den Augen? Die Abhängigkeit vom schwarzen Gold kann sich das Land heute noch weniger als 2003 leisten. Da lohnt es sich langfristig doch, noch einmal 20.000 Soldaten an die Front zu werfen!

Dummerweise sind gar nicht so viele Soldaten zu finden, die Däumchen drehen. Ein erheblicher Teil der Bushschen Streitmacht besteht schon aus Zivilisten, die sich irgendwann im Gefühl jugendlicher Unverletzlichkeit - und vor allem, um eine ihnen ansonsten unerschwingliche Hochschulausbildung auf Staatskosten zu erhalten - zum Dienst bei der National Guard, primär einem technischen Hilfswerk für das eigene Land, gemeldet hatten.

Da dürfen sich die Eltern glücklich schätzen, die ihren Kindern das College bezahlen oder wie Bush die Töchter auf erbauliche Reisen in ferne Länder schicken können.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Donnerstag, 19.44.00 Uhr, 11. Jan 2007 | Permalink
  Mehr Sicherheit

Die Hauptstadt bettelt beim Bund. Sie will als mögliches Ziel von Terroristen eingestuft werden. Dann gibt es mehr Geld für Vorkehrungen gegen Anschläge. Auch Baltimore und Richmond wollen etwas abbekommen. Die Nachbarn sehen sich ebenfalls in der gefährdeten Region. Nicht ganz zu unrecht. Kaum zu fassen, dass die beiden ungleichen Staaten Maryland und Virginia einmal an demselben Strang ziehen und sich mit Washington verbünden. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Ausgaben als reine Verschwendung erweisen und nichts passiert. 9/11/2001 hat gereicht.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 16.36.19 Uhr, 9. Jan 2007 | Permalink
  Sommerlich

Einer kann das sommerliche Wetter im Raum Washington nicht genießen: Der deutsche Gefangene im Hochsicherheitstrakt in Virginia, dem Staat mit mehr Gefängnis-Zellen als Kanada. Über Jens Söring wird nun auch in Deutschland als hinter Gittern vergessen berichtet. Ganz vergessen ist der nach heutiger Auffassung der Anklage Unschuldige anscheinend nicht.

Als Beispiel für die langzeitige Strafverfolgung in den Vereinigten Staaten sollte sein Schicksal regelmäßig Besuchern des Landes vor Augen geführt werden, die glauben, mit Amerika aus Film und Funk bestens vertraut zu sein. So wie er sitzen auch zahlreiche andere Europäer jahre- und jahrzehntelang in amerikanischen Gefängnissen.

Viele konnten sich bei der vorgeworfenen Tat gar nicht vorstellen, dass sie überhaupt Strafbares begingen oder dass eine Tat mehr als ein Kavaliersdelikt darstellen könnte. Die vergleichsweise drakonische Strafverfolgung in den USA trifft Touristen gleichermaßen wie Geschäftsreisende. Andres Land - ganz andere Sitten.     Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Samstag, 15.29.50 Uhr, 6. Jan 2007 | Permalink
  6000 Schüler

In Maryland erhalten die Schüler eine bessere Ausbildung als in Virginia. Doch in Virginia machen sie beruflich mehr daraus als in Maryland. Dass Maryland für seine Schüler sorgt, zeigt sich auch daran, dass heute 6000 Schüler nicht in die Schule gelassen wurden. Sie hatten sich um die vorschriebenen Impfungen trotz wiederholter Ermahnungen nicht gekümmert.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Mittwoch, 18.51.32 Uhr, 3. Jan 2007 | Permalink
  Fordbeisetzung

Die Feierlichkeiten für den verstorbenen Altpräsidenten Gerald Ford haben angesichts der Schließung der Regierungsstellen keine gravierenden Verkehrsprobleme ausgelöst. Etwas später als geplant verließ die Trauergemeinde die Kathedrale. Mittlerweile hat der Trauerzug die Hauptstadt wieder verlassen und befindet sich auf dem Weg nach Westen.

Heute sollte der kälteste Tag der Woche sein. Aber mit 50 Grad im Schatten fällt einem kaum das Wort Winter ein. Dazu strahlt die Sonne auf vier Monate zu früh blühende Kirschbäume.   Quelle: Washington :: Hauptstadt USA

:: Dienstag, 15.45.32 Uhr, 2. Jan 2007 | Permalink

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Der kurze Weg zur amerikanischen Hauptstadt: https://hilfe.us







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